Bergwertung: Oberes Lautertal - Knodener Höhe - Neunkircher Höhe (19,8 km)

7. Juni 2008

Morgen Vormittag bin ich mit Jost zum Laufen im Jägersburger Wald verabredet - sein Comeback nach dem Muskelfaserriss. Da ich (noch?) nicht über die Gabe der Bilokation verfüge, bedeutet das, dass ich dieses Jahr nicht am gleichzeizig stattfindenden Melibokuslauf teilnehmen werde. Eigentlich nicht so schlimm, war ja letztes Jahr dabei und kenne die Strecke. Aber tief drin hat´s mich doch ein bisschen gewurmt: Berglauf an meinem Hausberg, da will man sich ja auch nicht drücken…

Die Lösung lag natürlich auf der Hand: Um mein Gewissen zu beruhigen, würde ich einfach heute einen längeren Berglauf machen, quasi als Ersatz. Allerdings nicht am Melibokus, den kenn´ ich schließlich in- und auswendig, stattdessen entschied ich mich für eine Entdeckungstour im vorderen Odenwald: Von Reichenbach auf die Knodener Höhe, runter nach Kolmbach, hoch auf die Neunkircher Höhe, über Gadernheim zurück - Etwas kürzer als der Melibokuslauf (geschatzt 16 bis 17 km), aber dafür mit deutlich mehr Höhenmetern - und vor allem: Eine Strecke, die ich wirklich schon seit Ewigkeiten laufen will. Bisher hatte es irgendwie nie geklappt (wohl auch ein bisschen aus Respekt, denn sie enthält zwei richtig krasse Mörderanstiege), Zeit das zu ändern!
Odenwald Ho!


Etwas hastig am späten Vormittag aufgebrochen (direkt nach dem Lauf Verabredung zum Essen mit meinen Eltern in der Traube in Reichenbach, deswegen musste ich mich etwas ranhalten), und bei schönstem Laufwetter (19 Grad, leichter Wind, Sonne und Wolken) in den Odenwald gefahren. Auto an der Traube abgestellt, Trinkgurt umgeschnallt, fertig.
Berglauf! :)

Zuerst mal ein Stück durch den aparten (aber - Bundesstr. sei Dank - etwas lauten) Reichenbacher Ortskern Reichenbach, an der Nibelungenstr./B47 westwärts in Richtung Elmshausen. Ebenes Stück (das Lautertal hat bis weit in den Odenwald rein wenig Gefälle), meine Beine rumorten etwas, wohl noch ein Überbleibsel von vorgestern. Würde sich hoffentlich noch rauslaufen.

Nach 250 m. links in die Hahnenbuschstr., die etwas lädiert wirkte - aufgerissen, teilweise Schotter, entweder sieht´s hier immer so aus, oder es wird gerade saniert. Ab hier ging´s dann auch schon aufwärts.
Krasser Mörderanstieg Nr. 1: Reichenbach - Knodener Höhe.

Schauen wir uns das mal kurz geographisch an: Reichenbach liegt tief unten drin im Lautertal, auf gerade mal auf 190 m.ü.NN. Die Knodener Höhe liegt direkt drüber, auf ca. 500 m. ü.NN.
Etwas über 300 Höhenmeter Unterschied, klingt erstmal nicht so schlimm.
Aber ich hatte mir heute den kurzen Weg vorgenommen, Europäischer Fernwanderweg 1 und HW20/Knodener Höhenweg. Die führen geradewegs die Hänge hoch, keine Serpentinen, keine Umwege, kaum Verschnaufpausen - stattdessen geht´s einfach solange direkt aufwärts, bis man oben ist. Der Anstieg hatte sogar schon bei der Planung brutal ausgesehen, und da ich im Verlauf des letzten Jahres gelernt habe, dass Steigungen in Echt eigentlich fast immer schlimmer sind als sie auf der Karte wirken, ging ich da mit sehr viel Respekt (und ein bisschen Vorfreude) ran.

Zurecht.

Schon am Reichenbacher Ortsausgang am oberen Ende der Hahnenbuschstr. wurde es knackig. Der europäische Fernwanderweg 1 (weisses Andreaskreuz) führt hier steil bergauf in die Hangwiesen. Unglaublich schönes Stück, hinter einem das tiefe, idyllische Lautertal, dahinter die weiten, massigen Hänge des gewaltigen Felsbergmassivs, links und rechts herrliche Bergweiden voller Obstbäume, der Weg selbst führt durch einen kleinen Hohlweg, über dem schöne, alte Bäume einen schattig-kühlen Baldachin bilden, der nur hie und da von einem Flecken leuchtender Mittagssonne durchdrungen wurde und ansonsten fast schon etwas schummrig war.
Vielleicht einer der schönsten Wege im ganzen Lautertal.
Aber anstrengend, verdammt anstrengend. Vom Reichenbacher Ortsausgang bis zur ersten vorgelagerten Kuppe am Hahnenbusch sind es nicht mal 600 m. Strecke, aber der Höhenunterschied beträgt etwas über 90 Meter - durchgängig 15+% Steigung, das kostete richtig Kraft.
Aber davon hatte ich am Anfang der Tour ja noch mehr als genug, also kämpfte ich mich langsam aber stetig den aufwärts, wurde dabei ziemlich schnell warm, genoss die herrliche Umgebung in vollen Zügen.

So muss laufen sein: Anstrengend aber schön! :)

Nach ein paar Metern links am Wegrand eine Ruhebank mit einer Infotafel, da machte ich natürlich eine kurze Pause, um zu sehen, was da drin stand (ok, ich geb´s zu: War nicht nur Neugier, ein paar Sekunden Verschnaufpause kamen mir hier auch ganz recht). Hübsche kleine Ecke: Die Georg-Bechtel-Ruhe, gut gepflegter Aussichtspunkt mit einem wunderbaren Blick ins Tal runter, benannt nach einem lokalen Mundartdichter, von dem auch gleich ein Gedicht im Schaukasten neben der Bank ausgehängt war: “Weit im Ourewoald“. Schöne Idee mit viel Lokalkolorit, gefiel mir.

Danach weiter aufwärts, japsend und schwitzend bis in den Hahnenbusch auf 310 m. ü. NN, hübsches Wälchen auf einer kleinen Kuppe, da´hinter durch sattgrüne, sich im sanften Wind wiegende Sommerweiden bis an den sonnigen Waldrand unterhalb des Haurod. Ein paar hundert Meter fast keine Steigung, ideal zum Durchatmen. Schließlich ca. einen halben Kilometer nach dem Hahnenbusch die Wegkreuzung am Waldrand, an der sich Europäischer Fernwanderweg (weisses Andreaskreuz) und HW 20/Knodener Höhenweg (gelbes Dreieck treffen). Bekanntes Gebiet, hier war ich letzte Weihnachten im tiefsten Winter und bei knackigen Minusgraden schon mal vorbeigelaufen. Aber heute sah´s irgendwie ganz anders aus als damals…

Ab hier verliess ich den Fernwandwerweg, folgte stattdessen dem gelben Dreieck nach links, in den Wald hinein und weiter bergauf. Vom letzten Mal hatte ich noch in Erinnerung, dass auf diesem Stück kurz hinter der Kreuzung ein unglaublich fieser Anstieg gekommen war. Aber so richtig ernst hatte ich das heute nicht mehr genommen: Damals war´s kalt gewesen, und ich war dick eingemummelt saisonbedingt etwas unfit gewesen, wahrscheinlich hatte ich die Steigung wesentlich schlimmer in Erinnerung behalten, als sie tatsächlich war.
Würde schon nicht so hart wer…
ACH DU K…E!!!!
Hinter der nächsten Kurve, sah ich das fragliche Stück.
Erste Reaktion: Irres Lachen!
Das war kein Waldweg mehr, das war ´ne verdammte Steilwand!!!
Genauso steil, wie ich es in Erinnerung gehabt hatte, dagegen waren die 15% Steigung auf den Hahnenbusch ein sanftes Hügelchen gewesen!

Aber gut, ich wollte ja da hoch, vom letzten Mal wusste ich, dass das schlimme Stück nicht besonders lang war, also nahm ich´s unverzagt in Angriff.
Booooaaahhh!
Das war schon nicht mehr anstrengend, das war jenseits davon. Bereits nach ein den ersten Schritten begannen meine Waden zu protestieren, meine Atmung war keuchend und tief, schließlich begann vor lauter Schwitzerei und Anstrengung meine Brille zu beschlagen (im Trockenen und bei 20 Grad - das hatte ich noch nie erlebt).
Aber ich hielt durch, kämpfte mich Minischritt um Minischritt den Abhang hoch, bis ich schließlich oben war!!
Pfffuuuuuh!!

Da war dann allerdings erstmal kurz Schluss. Nicht wegen der Kraft oder der Ausdauer, davon war noch genug übrig. Aber auf den letzten Metern der Extremsteigung war irgendwas mit meiner Sicht passiert: Plötzlich sah ich fast nur noch einen großen, weissen Fleck in meinem Blickfeld, der die normale Wahrnehmung überlagerte. Wenn ich die Augen zumachte, sah ich ihn nur noch deutlicher, sowohl mit rechts als auch mit links. Ein bisschen, wie dieses Nachleuchten, das man kriegt, wenn man zu lange in ein zu helles Licht oder die Sonne geguckt hat.
Aber das hatte ich nicht.
Uh oh…
Gar nicht gut.
Ich hab´ ja eine hypochondrische Ader, deswegen schossen mir gleich irgendwelche beunruhigenden Erklärungen durch den Kopf: Vielleicht durch die Anstrengung irgendwelche Blutgefäße im Auge geplatzt (geht sowas?). Oder ein Aneurisma im Gehirn (ich weiss nicht mal genau, was ein Aneurisma ist, aber es klang auf jeden Fall beunruhigend)?
Egal was es war, es war auf jeden Fall nicht normal, und hatte wohl was mit der Anstrengung zu tun, also liess ich das Laufen erstmal bleiben, ging lieber die nächsten paar Minuten um wieder zur Ruhe zu kommen.
Passte gerade eh ganz gut, denn direkt nach der Monstersteigung ging das gelbe Dreieck rechts vom Waldweg ab, auf einen schmalen, steinigen und elend steilen Trampelpfad, der am Rand einer kleinen Furche/eines kleinen Hohlwegs weiter aufwärts durch den Wildnis führte - da war Joggen sowieso praktisch unmöglich - so schön der Pfad durch den Wald ist (und er ist wunderschön), für Jogger ist er einfach nicht geeignet.
Nach ein paar Minuten verblasste der weisse Fleck zu meiner Erleichterung langsam wieder und verschwand schließlich ganz. Gottseidank, da hatte ich mir kurz wirklich Sorgen gemacht!
Trotzdem war ich erstmal noch ein bisschen vorsichtig, folgte dem steilen Pfad, der inzwischen an einer wunderschönen, versteckten Wildwiese samt plätscherndem Bächlein entlang führte, weiterhin gehend, und erreichte schließlich über eine extrem steinige Passage am Hang (fast schon eine Art natürlich Treppe) die Wiesen am Rand der Knodener Höhe (Markierung: Immer noch gelbes Dreieck).
Inzwischen hatte ich mich wieder etwas erholt, ausserdem war der Weg breiter und weniger Steil, also joggte ich das letzte Stück bis an die Knodener-Kopf-Str. am Ende von Knoden.

Das Dorf Knoden hat vor allem zwei hervorstechende Eigenschaften:
1) Es ist winzig. Gerade mal 20 oder 30 Häuser und ca. 80 Einwohner.
2) Es ist furchtbar hübsch. Schöne alte, urwüchsige Bauernhöfe, dazwischen das eine oder andere Häuschen neueren Ursprungs, großzügig aufgereiht an der einzigen Strasse der Ortes (der Knodener-Kopf-Str.), umgeben von hügeligen Hangwiesen und tiefgrünem Hochwald. Ruhig, pittoresk, idyllisch, ein wunderbarer kleiner Ort.

Ich lief geradewegs durch, die Knodener-Kopf-Str nach Osten, gemächlich vorbei an den alten Fachwerkhäusern leicht aufwärts, schaute mir alles ausgiebig an (Wer sehen will, wie´s da oben aussieht, kann auf den oben verlinkten HR-Beitrag klicken, da gibts abe Sekunde 26 eine Fahrt durch den Ort, wenn auch in entgegengesetzter Richtung zu meiner Tour). Nach 500 m. eine kleine Kurve am kleinen Gerätehaus der freiwilligen Feuerwehr, dahinter eine etwas dichtere Ansammlung von Häusern und schließlich die Abzweigung am oberen Ortsende.

Hier links, ein kleines Stück am Rand der Landstrasse (K55) in Richtung Gadernheim, weiter dem gelben Dreieck hinterher. Nochmal aufwärts, zwar nicht lang oder steil, aber nach den Strapazen des Anstiegs bis hierher zogen die letzten Höhenmeter doch noch mal ordentlich rein.
Glücklicherweise nicht mehr lang, denn nach gerade mal 200 m. bog das gelbe Dreieck scharf rechts von der K55 ab und führte auf einem angenehm weichen und schattigen Trampelfpad ostwärts durch das Wäldchen neben der Strasse - noch ein kleines Stück bergauf, dann hatte ich es geschafft, vorläufig höchster Punkt der Tour, irgendwo im Wald auf ca. 510 bis 520 m.ü.NN.
Heidenei.
Das war schon ziemlich stramm gewesen, und der großteil der Strecke, samt Anstieg auf die nochmal fast 100 m. höhere Neunkircher Höhe lagen noch vor mir…

Zuerst mal ging´s aber wieder bergab, auf dem Trampelpfad weiter durch das Wäldchen und auf der anderen Seite ins Freie, kurz über eine Art sandige Schutthalde, dann weiter bis an eine Landstrasse.
Dumm nur, dass ich eigentlich gar nicht an eine Strasse wollte.
Noch dümmer: Ich konnte das gelbe Dreieck nirgends mehr entdecken.
Äääh…

Jetzt rächte es sich, das ich heute so hastig aufgebrochen war. Weil ich es eilig gehabt hatte, hatte
auf das genaue Einprägen der Umgebung, wie ich es sonst bei langen Läufen in unbekanntem Terrain mache, verzichtet und mir stattdessen nur schnell die nötigen Wegmarker gemerkt: Von Reichenbach bis hinter den Hahnenbusch das weisse Andreaskreuz, dann das gelbe Dreieck bis zur Schleichhöhe über Kolmbach, dann das rote Quadrat bis zur Neunkircher Höhe, dann das gelbe Quadrat bis zurück nach Reichenbach.
Gerade mal vier Symbole, denkbar einfach und simpel.
Solange alles glatt geht…
Aber jetzt war das gelbe Dreieck weg, die Schleichhöhe noch ein paar Kilometer entfernt, und ich kannte mich hier oben fast gar nicht mehr aus. Weil der Drucker gerade streikt, hatte ich nicht mal den sonst üblichen Google-Earth-Streckenplan als Orientierungshilfe dabei.
Hmmmm….

Natürlich hätte ich einfach so weit zurücklaufen können, bis ich das gelbe Dreieck wiedergefunden hätte, und von da an noch mal suchen können. Wäre sicher kein großer Umweg gewesen.
Hatte ich aber keine Lust zu.
Stattdessen beschloss ich einfach mal, dass ich sicher noch richtig war (Völliger Unsinn - in Wirklichkeit hatte ich vor 100 m. die richtige Abzweigung verpasst. Aber sowas hat mich noch nie aufgehalten… :lol: ), und nur kurz die Markierung fehlte, und folgte meinem Bauchgefühl kurz vor der Landstrasse nach links, auf einen schmalen, überwucherten Weg runter in die Wiesen.

Der geneigte Leser ahnt natürlich schon, was jetzt kommt: Wenn der Matthias in so einer Situation seinem Bauchgefühl folgt, kann es eigentlich nur ein Ergebnis geben.

Genau.

Ich verirrte mich.
Und das nicht zu knapp. :)

Zuerst mal machte ich mir noch nicht so viele Gedanken, während ich abwärts durch die Wiesen lief. Das gelbe Dreieck tauchte zwar auch weiter unten nicht mehr auf, aber lief ja ungefähr in die richtige Richtung, also würde ich es schon wiederfinden (Natürlich völlig falsch: Der Plan hätte vorgesehen, dass ich nordwärts runter nach Breitenwiesen laufe, tatsächlich lief ich aber gerade ostwärts, und damit ins falsche Tal hinab). Nach etwas über 100 m. Abstieg machte der Weg eine Rechtskurve, und führte dann in einem schattigen kleinen Wäldchen an einem einsamen eingezäunten Haus vorbei (laut Internet-Stadtplan die “Jägerhütte”), aus dessen Garten die charakteristischen aber irgendwie deplaziert wirkenden Schreie eines Pfauen herüberschallten. Unter der lautstarken Begleitung zweier riesiger, scharf wirkender Hunde auf der anderen Seite des Maschendrahtzaunes passierte ich das Grundstück, und lief weiter abwärts, in ein schmales, bewaldetes Tal hinein.

Inzwischen war mir auch klar, dass ich hier nicht ganz richtig sein konnte. Das gelbe Dreieck war immer noch nicht aufgetaucht, die einzig sichtbare Wegmarkierung war ein weisses V - ein Verbindungsweg also, immerhin, der musste ja wohl irgendwo hin führen. Also folgte ich dem V erstmal abwärts durch das hübsche Tal (lichter Nadelwald mit einem breiten, sandigen Bach), und erreichte nach 300 m. eine Weggabelung im Wald.
Hier gab´s auch wieder eine andere Lokalmarkierung, der Weg GL2.
GL, GL, GL… wofür konnte das denn jetzt stehen?
Hmm.
Ah! Glattbach vielleicht!
Das war hier doch irgendwo, oder?
Aber wo genau? Keine Ahnung?
Wollte ich dahin?
Eher nicht.
Oder doch?
Und überhaupt: GL2 ging sowohl nach links und nach rechts, das half nicht viel.
Also mal wieder Zeit für´s Bauchgefühl. Das hatte inzwischen ja was gutzumachen, und legte sich richtig ins Zeug. Ergebnis: GL2 nach links, nach rechts wollte ich auf keinen Fall (und es hatte recht! Blindes Huhn…)!

Also halblinks ab, GL2 leicht abwärts, vollkommen unorientiert durch ein wunderschöne, ruhige, einsame Wald- und Wiesenlandschaft, von der ich absolut keine Ahnung hatte, wo genau sie sich befand (für alle Interessierten: Der Osthang unterhalb der der Knodener Höhe zwischen nördlich von Seidenbuch und westlich von Glattbach). Nach 350 m. erreichte ich die nächste Wegscheide, am unteren Ende einer hübschen Wiese am Waldrand (Laut Wanderkarte die “Groswiese”).
Hier hatte sich irgendeine gnädige Seele erbarmt und einen Wegweiser aufgestellt.
“Kolmbach” stand da auf einem Holzpfeil, der nach links zeigte.
Perfekt! Genau da wollte ich doch hin!
Also links. Noch mehr wunderschöne Wald- und Wiesenlandschaft, Markierung nun GL V, also ein weiterer Verbindungsweg. Oh, und es ging wieder bergauf, das zeigte mir endgültig, dass ich nicht nur ein bisschen den Kurs verloren hatte, sondern gleich ganz in das falsche Tal abgedriftet war, aus dem ich jetzt wieder rausmusste.
Also nicht nur ein Umweg von ein paar Kilometern, sondern zugleich auch noch mehr Höhenmeter.
Naja…

Mehr Wald, dann am Rand eines Wiesentals hoch, schließlich die nächste Abzweigung, dieses Mal mit einer ganzen Phalanx von Wegweisern. Links hoch ging´s nach Breitenwiesen, das hatte zwar auf der ursprünglichen Route gelegen, aber noch mehr bergauf wollte ich nicht, also lieber nach rechts und den Breitenwieser Weg (GL1) entlang nach Osten. Rechts durch die Bäume hatte man hier einen schönen Blick über ein ein hübsches Tal auf einen bewaldeten Hang, auf dessen Flanke irgendeine eine Ortschaft zu erkennen war (ich hoffte, dass das Seidenbuch war - die einzig andere Ortschaft in der Nähe an einem bewaldeten Hang ist Lindenfels, das wäre aber völlig falsch gewesen [Es war tatsächlich Seidenbuch...]).

Ein halber Kilometer weiter der nächste Wegweiser: Kolmbach nach links, das sah gut aus, also vom Breitenwieser Weg links ab und aus dem Wald raus, dann über eine offene Anhöhe, auf der ein angenehm frischer Wind wehte, zwischen Wiesen und Feldern hindurch nach Norden bis zu einer Landstrasse (Die L3099, wie sich später herausstellte). Direkt dahinter: Ein Tal mit einer Ortschaft drin. War mir fast sicher, dass das Kolmbach war, also lief ich einfach mal runter.

Unten im Talgrund eine einzelne Strasse mit Häusern, hier links, bergauf, ordentlicher Anstieg. Nach 100 m. eine Passantin mit Hund, die ich fragte, ob ich hier in Kolmbach sei.
Antwort: Ja das hier ist Kolmbach.
Ja!
Ich war wieder richtig (zumindest halbwegs irgendwie so ein bisschen teilweise).
Guter Dinge die mässig steile Strasse “Am Kolmbach” hinauf in Richtung Ortsmitte.
Nach 250 m., an der Ecke Grundstrasse, stiess ich dann auch wieder auf das Gelbe Dreieck, das treulose Mistding.
Wieder auf Kurs, jetzt konnte ja eigentlich nichts mehr schiefgehen.
Uneigentlich allerdings schon, denn schon wenige Meter weiter stahl sich das Gelbe Dreieck auch schon wieder sang und klanglos nach links davon, während ich, noch ganz benebelt vom Triumph des gerade überstandenen Irrwegs, nach rechts weiterlief, und mich plötzlich - ohne gelbes Dreieck - an der B47 kurz vor dem südlichen Ortausgang wiederfand.

Eine meiner bemerkenswerten Eigenschaften besteht offensichtlich genau darin, ein und denselben dämlichen Fehler mehrmals innerhalb kürzester Zeit zu wiederholen. Hier war ich also, genau in derselben Situation wie vor einer Dreiviertelstunde an der Knodener Höhe: Nicht richtig orientiert, gelbes Dreieck weg. Und genau wie vor einer Dreiviertelstunde beschloss ich, dass ich auch hier auf jeden Fall richtig sein müsse, und das gelbe Dreieck irgendwo da vorne schon wieder auftauchen würde.
Genau wie vor eine Dreiviertelstunde hatte ich damit unrecht, und lief nach Osten, anstatt wie gewünscht nach Norden….

Was soll ich sagen? Ich verlauf´ mich halt gern… :D

Also geradeaus, über die B47 und den Winterkastnerweg hoch, recht steil, Markierungen GL1 und WK1. Nach 100 m. aus dem Dorf raus in die Hangwiesen, weiter aufwärts. Rechts unter mir die B47 nach Lindenfels, von der ich eigentlich sicher war, dass sie da nicht sein sollte, gelbes Dreieck nirgendwo in Sicht.
War wohl wieder falsch. Menno!
War mir aber egal, ich lief trotzdem einfach mal weiter, schließlich mussten die Schleichhöhe und die Neunkircher Höhe ja irgendwo da oben sein (Merke: Realitätsferner Optimismus ist zwar kein Ersatz für fehlenen Orientierungssinn, aber er macht das Verirren immerhin erträglicher… ;) ).

Nach ein paar hundert Metern schweisstreibender Kletterei eine Abzweigung am Waldrand, die Markierungen bogen rechts ab, aber mein Bauchgefühl wollte nach links, da ging´s weiter aufwärts.
Ok, warum nicht: Links.

Noch mehr Felder und Wiesen, sonnig, schon recht hoch, entsprechend ein herrlicher Blick über das Lautertal hinweg an nach Westen: Krehberg, Felsberg und die Bergstrasse von hinten: Melibokus, Auerbacher Schloss. Wunderbar! Nach 400 m. eine weitere Kreuzung inmitten der Weiden. Links unten Kolmbach, da wollte ich nicht hin, geradeaus sah auch nicht so doll aus (wäre aber richtig gewesen), also bog ich rechts auf den Weg Wk1 ab, der steil aufwärts (Keuch!) zu einem Wäldchen auf einer Kuppe führte. Nicht die Schleichhöhe, die sah anders aus, aber bergauf war schon mal gut.
Oben angekommen auf einem Trampelfpad durch das Wäldchen (übrigens das Wäldchen am Raupenstein) hindurch, nach 150 m. links und nach Norden bis zu einer T-Kreuzung, rechts schimmerte hin und wieder ein Ort durch die Bäume, den ich schnell als Winterkasten identifizierte. Nicht ganz richtig, aber auch nicht ganz falsch. An der T-Kreuzung links auf den Weg Wk V, aus dem Wald hinaus und geradaus noch ein Stück aufwärts bis zur Kreuzung auf der Schleichhöhe.
Yaaaaay!!! Wieder richtig!!
Zweiter Irrweg beendet.

Von hier aus war´s jetzt wieder ganz einfach. Ich würdigte das unzuverlässige gelbe Dreieck, das sich hier mal wieder kurz bequemte, meinen Weg zu kreuzen, keines Blickes, und lief stattdessen geradeaus aufwärts in den Wald, geradewegs hoch in Richtung Neunkircher Höhe (Main-Stromberg-Weg: Rotes Quadrat).

So. Und damit wären wir beim Krassen Mörderanstieg Nr. 2. Ich war dieses Stück schon mal im Januar gelaufen, in entgegengesetzter Richtung, bergab. Schon da war´s mir richtig fies steil vorgekommen, aber bergauf sieht man die Dinge ja nochmal anders: Trampelpfad durch den dichten Wald direkt südlich der Neunkircher Höhe, geradewegs den Hang hoch bis zum Gipfel.
Distanz von der Schleichhöhe bis zum Querweg unterhalb der Kuppe: Ca. 500 m.
Höhenunterschied: Ca. 85 m.
Durchschnittsteigung: 17%.
Auuuaaaaaaaa!!!!

Nach 250 m. gab ich auf: Der Pfad war schmal und nicht besonders gut, mir war heiss, ich hatte mich zweimal verirrt, schon ordentlich was weggelaufen, einige hundsgemeine Anstiege bewältigt - ging nicht mehr so richtig. Also die letzten 250 m. gehend den Hang hoch, war trotzdem noch anstrengend genug, und erst kurz vor dem Querweg unterhalb des Gipfels weitergejoggt.
Puha.
Oben.
Oder zumindest fast. Eigentlich hatte ich ja geplant, nicht bis ganz oben durchzulaufen, sondern stattdessen von hier aus den Querweg nach links zu nehmen und über den Nibelungenweg wieder runterzulaufen.
Aber als ich dann dastand - Nee!
Ich war bis schon soweit gekommen, hatte mich unter größten Anstrengungen über unjoggbare Pfade und Hänge bis hier hoch gequält, und da vorne schimmerte schon der Kaiserturm auf der Kuppel durch die Bäume.
Da würde ich doch jetzt nicht kneifen und wieder umdrehen!
Nee, nee, nee.
Bis ganz nach oben!

Also nicht wie geplant links, sondern rechts, auf dem sanft aufsteigenden Querweg um die Kuppe herum und am Seibertstein vorbei (der an den Erfinder der OWK-Wegmarker erinnert - da zog ich kurz die Mütze, soviel Respekt sich der gute Herr Seibert verdient, selbst wenn er auch das treulose gelbe Dreieck zu verantworten hat ;) ) bis auf den Weg, der von Norden auf die Höhe führt, den dann links hoch bis auf den Gipfel zum Kaiserturm.
605 m. ü.NN.
Ganz oben!!!
Huiuiui…

Pause.
Die Verabredung mit meinen Eltern in Reichenbach würde ich nach den Umwegen eh nicht mehr einhalten können, also konnte ich das hier oben auch gleich richtig geniessen, verdient hatte ich es mir.

Rein in das blockig-imposante Bauwerk, in der Gaststube eine Cola (aaaaaah! Guuuuut!) und den Eintritt für die Turmspitze erworben (50 Cent für den vielleicht besten Blick im Odenwald, that´s good value, people!), dann hoch auf den 34 m. hohen Turm. Die ersten Treppen noch mit zügig-forschem Schritt genommen, bis ich merkte, wieviel Kraft das ganze bisher gekostet hatte - auf halber Höhe musste ich pausieren, so ausser Atem war ich. Heidenei, das hatte bisher trotz der relativen Kürze der Strecke Unmengen an Kraft gekostet! Danach langsamer bis ganz oben, und raus auf die Aussichtsplattform.

Wow

Ich war hier schon seit Jahren nicht oben gewesen, da vergisst man, wie grandios der Blick ist.
Von hier oben, auf fast 640 m. Höhe, sieht man alles!
Nach Norden raus die immer niedriger werdenden Höhenzüge des Odenwalds, die sich schließlich im Messeler Hügelland verlieren.
Nach Westen die Bergstrasse und das Ried, im Vordergrund die tief ins Tal genestelten Wiesen und Orte des Lautertals, umrahmt von Krehberg, Knodener Höhe und Felsberg, die man hier in ihrer Gesamtheit bewundern kann, und die allesamt seltsam klein und niedrig wirken.
Nach Süden das weite, liebliche Weschnitztal, mit dem hohen, langezoggenen Trommrücken.
Nach Osten die endlosen grünen Erhebungen des mittleren Odenwaldes, direkt darunter, winzig und ganz weit unten, das Gersprenz-Tal mit Reichenbach und dem winzig wirkenden Schloss Reichenberg auf seiner scheinbar so kleinen Anhöhe.
Und heute war wieder mal schlechte Sicht - Spessart, Taunus, Rheingau, Hunsrück, Rheinhessen, Donnersberg, Pfälzerwald und die südlichen Enden der Bergstrasse bei Heidelberg gab´s nicht zu sehen, trotzdem atemberaubend.

Allein in der Weite, der Stille

Glücklich

Nach ein paar Minuten raffte ich mich schließlich unwillig auf. Musste ja schließlich weiter, auch wenn ich gerne noch stundenlang hier oben geblieben wäre.
Abwärts, die Treppen hinunter bis zum Mittelgeschoss mit seinem seltsamen uralten Teppich, in die Gaststube, die leere Colaflasche abgegeben, raus und weiter.

Dieses Mal sparte ich mir den Weg um die Kuppe herum, stattdessen folgte ich dem Nibelungenweg (gelbes Quadrat) am Turm vorbei und geradewegs den mit Findlingen übersäten Waldhang hinunter auf den Querweg, wo ich von der Schleichhöhe angekommen war.
Dieses Mal also rechts, abwärts in Richtung Gadernheim auf dem Nibelungen-/Alemannenweg (rotes S). Der letzte Auf-/Abstieg zur/von der Neunkircher Höhe, den ich noch nie gelaufen war.

Schöner Weg durch dichten, freundlichen Wald am Hang mit seinen hübschen Felsformationen, schattig mit dem gelgentlichen Tupfer Sonne, herrlich weicher Untergrund aus alten Kiefernnadeln, stetiges, angenehm moderates Gefälle. Viel zu beachten gab´s nicht, ich musste ja einfach nur dem gelben Quadrat folgen (auf das - im Gegensatz zu gewissen anderen gelben Wegmarkern - wenigstens Verlass ist), da konnte man sich richtig schön treiben lassen. Ein paar Kurven, der obligatorische aufgeschreckte Waldhase (so viele Hasen wie dieses Jahr hab´ ich echt noch nie gesehen), schließlich nach 1,4 wunderbar entspannten Kilometern der Waldrand.

Ab hier: Mehr satte, weitläufige Sommerweiden, sonnig aber mit angenehm viel Wind, der im Gras raschelte, zirpende Grillen, ein paar freundliche, träge vor sich hin mümmelnde Rinder, der nicht unangenehme Geruch von Gras, Heu, Kühen.
Schön.

Um die kleine waldige Kuppe des Eck-Bergs herum, kurz bergauf in ein Wäldchen, dann wieder abwärts durch die noch mehr Wiesen runter nach Gadernheim weit unten in der Talbeuge, das man von hier oben gut überblicken konnte. Besonders reizvoll fand ich die schöne und architektonisch sehr ungewöhnliche Kirche auf einem Hügel über dem Ort.

Weiter auf dem Nibelungenweg ins Dorf, durch die Feldstr. an die B47/Nibelungenstr., dort dann kurz unorientiert (wo war das gelbe Quadrat? Inzwischen war ich doch schon relativ abgeschafft, nochmal verirren wollte ich mich auf keinen Fall), dann links hoch, kurz durch den Ortskern, dann halbrechts die Raidelbacher Str. hoch.
Bergauf durchs Wohngebiet. Der letzte Anstieg für heute, zu den Hochwiesen zwischen Gadernheim und Reichenbach. Nicht steil, aber merkte ich so richtig, dass meine Reserven so langsam zur Neige gingen. Schwere Beine, ausser Atem, die pralle Sonne war mir zu warm, jetzt musste ich kämpfen.

Die Raidelbacher Str. entlang, am Ortsende von Gadernheim an der Mittelpunktschule vorbei, dann an der Landstrasse weiter nach Raidelbach. Hübsches kleines Dorf in den Wiesen oberhalb von Gadernheim, Bauernhöfe mit Schildern zum Milchbauernstreik.

Hinter Raidelbach noch ein Stück an der K210 aufwärts.
Eigentlich genug geklettert.
Müde.
Warm.
Au.
Au.
Au.
Geschafft!

300 m. hinter Raidelbach macht die Landstrasse eine Linkskurve, hier geradeaus, an einem kleinen Hain vorbei auf die Anhöhe, dann ebenerdig/tendenziell leicht bergab weiter die weitläufige Wiesenlandschaft.
Wunderschöne grüne Hügel, toller Blick nach Westen, bis zum Auerbacher Schloss. Herrliche Stille, ausser mir nur der Wind und ein paar fette Krähen hier oben.
Aber kein Schatten. 14:00, pralle Sonne, brüllwarm.
Gut, dass eine leichte Brise wehte, sonst wär ich hier oben eingegangen.

Insgesamt 1,2 km westwärts über die Wiesen, bis zur Scheune beim Waldrand unterhalb vom Hofgut Hohenstein. Hier dann dem Nibelungenweg nach rechts gefolgt, den Nussbaumgesäumten Weg abwärts bis zum Wäldchen am Hohenstein, rein, um den beeindruckenden, titanischen Felsklotz des Hohenstein und die obligatorischen Kletterer herum, unten aus dem Wäldchen raus und weiter abwärts nach Reichenbach.
Steiler, schlechter Weg, uneben und steinig, ging noch mal voll auf die steifen Muskeln und Gelenke. Autsch.

In Reichenbach dann weiter bergab, die Serpentinen der oberen Hohensteiner Str. runter. Bisher war ich die nur bergauf gelaufen, abwärts war´s wesentlich angenehmer…

Unten dann halbrechts, um die große Marmorfabrik herum, kurz am Brünnchen auf der Ecke etwas gekühlt, die letzten Meter. Gottseidank bergab, die Hohensteiner Str. runter, dann weiter geradeaus durch die schmale Friedhofsstr. bis runter an die Nibelungenstr., rechts, noch 130 m. bis zur Traube, ziemlich fertig und auf steifen Knien die seltsam nickligen Stufen zur Terasse rauf, geschafft!

22 Minuten zu spät, hatte aber auch sein Gutes: Die kalte Cola wartete schon auf mich, das Kochkässchnitzel war auch schon bestellt.
So mag ich das… ;)

Wow! Was für eine Wahnsinnstrecke. Herrliche Landschaft, wunderbare Odenwaldorte, grosse und kleine Sehenswürdigkeiten - einfach nur schön.
Aber eben auch anstrengend. Zwar gar nicht mal so furchtbar weit, aber die Steigungen sind zum Teil wirklich extrem, eigentlich gar nicht mehr joggbar - das hat Unmengen an Kraft gekostet, entsprechend war ich am Ende doch ziemlich erschöpft (auch wenn´s jede verbrannte Kalorie, jedes Zwicken in den Waden, und jede gequälten Atemzug Wert war). Vielleicht ja eher eine Tour für Wanderer.

Und das Verirren? Hey, das war super, dadurch hab´ ich schließlich ein paar tolle Ecken gesehen, an die ich sonst nie gekommen wäre. Genau deshalb höre ich ja noch auf mein Bauchgefühl… :D

Hand aufs Herz: Einer der schönsten Läufe, die ich seilt langem gemacht habe.
Hat gut getan!
 
Strecke: 19,8 km
Zeit: 2:16 h (reine Laufzeit = 8,74 km/h bzw. 6:52 min/km)
Karte:

Interaktive Streckenkarte

M.

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9 Antworten zu “Bergwertung: Oberes Lautertal - Knodener Höhe - Neunkircher Höhe (19,8 km)”

  1. Verirrt im Jägersburger Wald (10,6 km) « Laufblog Sagt:

    [...] Bergwertung: Oberes Lautertal - Knodener Höhe - Neunkircher Höhe (19,8 km) [...]

  2. 2008 KW 23 (02.06 - 08.06.) « Laufblog Sagt:

    [...] Bergwertung: Oberes Lautertal - Knodener Höhe - Neunkircher Höhe (19,8 km) [...]

  3. Gerd Sagt:

    Vielleicht solltest Du dich beim Jungfrau Marathon anmelden. Da gibts knackige 1800HM. So langsam wird der Odenwald ja nr noch ein Spielplatz für dich ;-)

    Gruß Gerd

  4. matbs Sagt:

    Nee du, lass mal stecken - die geschätzten 700 bis 800 HM auf die Knodener und Neunkircher Höhen haben mir erstmal gereicht, noch ´nen Tausender Extra brauch ich da vorerst nicht… :D

    Andererseits… 1800 Höhenmeter auf 42,195 km - das ist eine Durchschnittssteigung von unter 5%.
    Und die Strecke sieht schon verdammt hübsch aus.
    Hmm…

  5. Gerd Sagt:

    Aber die echten Steigungen fangen erst bei 20 Kilometer an. Da haben sich schon einige verschätzt. DAfür ist es der marathon mit den meisten Finishern.
    Falls Du keine Perspektiven mehr hast ;-)
    Reizt dich doch, oder ????

  6. matbs Sagt:

    Im Ernst: Das tut´s!

    Vielleicht nicht dieses Jahr, aber ´09 oder ´10 - das wär schon was! :)

  7. Projekt Westwärts Ende: Donnersberg (19,3 km) « Laufblog Sagt:

    [...] Punkt mitten im Gesichtsfeld, wie wenn ich direkt in die Sonne geguckt hätte - sowas ist mir ja erst neulich im Odenwald passiert, das wirklich beunruhigend). Das liess sich jetzt nicht mehr ignorieren. Ich laufe inzwischen schon [...]

  8. Durchs Schlierbachtal nach Lindenfels (15,7 km) « Laufblog Sagt:

    [...] die Knodener Höhe bin ich bisher zweimal gelaufen, einmal von Ober-Hambach und einmal von Reichenbach aus, entsprechend gehört sie für mich vom Gefühl her irgendwie noch zur Bergstrasse oder dem [...]

  9. JUBILÄUM!!!! (und eine wichtige Mitteilung) « Laufblog Sagt:

    [...] Frankfurt-Nied Frankfurt-Niederrad Frankfurt-Sachsenhausen Frankfurt-Schwanheim Fränkisch-Crumbach Gadernheim Gauersheim Gernsheim Gertelsklingen Glattbach Goddelau Griesheim Gronau Groß-Breitenbach [...]

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