Die unglaubliche Laufblog-Bonanza-Woche! Jeden Tag eine neue Strecke, jeden Tag ein neuer Eintrag!!!! Deshalb gibt´s auch heute ein total lustiges und irre spannendes* Joggerabenteuer aus der letzten Woche, das da heisst: 10.7.08: Umrundung des Tannenbergs
Enjoy!
(* Achtung: Nur Gelaber. Die Strecken sind gar nicht immer so neu, und der Laufbericht erhebt keinen Anspruch darauf, total lustig oder irre spannend zu sein
).
Irgendwie wähle ich mir meine Laufrouten anscheindend gerne in Themenzyklen: Entweder in kurzer Folge um diverse Dörfer, um die Täler, und momentan gerade um die Berge (irgendwie immer “um XY”. Hmmm…): Neulich um den Felsberg, dann um das Melibokusmassiv, da fehlte eigentlich nur noch eine Umrundung in der Nähe, nämlich die des Tannenbergs hinter Seeheim. War ich zwar im letzten Jahr schon oft genug (und hab´ sogar schon einen Blogeintrag zu diesem Thema), aber so ganz außen rum bin ich doch noch nicht gelaufen, und überraschenderweise gibt´s da auch noch einige Wege, die ich wirklich noch nie genommen habe.
Start am späten Nachmittag. Sonnig, über 25 Grad, da musste ich Nemo zuhause lassen, auch wenn er mir beim Loslaufen aus tiefbetrübten, waidwunden Hundeaugen traurig hinterherschaute (war aber besser so, bei der Wärme hätte er nicht durchgehalten).
Zuerst mal durch Jugenheim nach Norden, zum Fuß des Tannenbergs: Durch den Pauerweg, vorbei an den beiden unsäglich gräßlichen Neubauten an der Ecke Merckstr. (immer wenn ich die sehe, frage ich mich unwillkürlich, ob die verantwortlichen Architekten da einen akuten Anfall von Verblendung hatten, oder ob sie möglicherweise gar von aktiver Niedertracht geleitet wurden – und wie sie die Dinger am lokalen Bebauungsplan vorbeigedrückt haben – aber da bin ich dem Vernehmen nach nicht der Einzige, diese Fragen stellt sich im Moment anscheinend der ganze Jugenheimer Südosten…
), durch den schönen, schattigen Fußgängerweg, schließlich im Ortskern in die Hauptstrasse und am Eingang vom Heiligenberg und dem Roseneck vorbei bis in die Seeheimer Str.
Dort dann rechts, die Strasse “Am Tannenberg” und schließlich über die kleine, elend steile Treppe zwischen den Grundstücken hoch auf den Burgenweg (Blaues B).
Puuh.
Lief soweit eigentlich alles ganz gut, selbst mein in letzter Zeit ja gerne mal zu Laufbeginn renitentes linkes Bein benahm sich eigentlich ganz manierlich.
Bloss ein Problem gab´s: Ich hatte Durst.
Gerade erst losgelaufen, und schon hatte ich das Bedürfnis, mir irgendwas Frisches und Kühles hinter die Binde zu kippen. Natürlich musste ich ausgerechnet heute viel zu wenig dabei haben – die geplante Tour war ja nicht so lang, und außerdem nahmen vier meiner fünf Gürteltrinkflaschen gerade ihr monatliches Desinfektionsbad und waren deshalb unabkömmlich (ich spül´ sie zwar auch immer aus, aber alle paar Wochen lege ich sie zusätzlich ein, zwei Tage in Sagrotan-Lösung ein. Das schmeckt danach zwar immer ein bisschen komisch, aber sicher ist sicher…) – also hatte ich für den ganzen Lauf nur ein einziges 175-ml. Fläschchen zur Verfügung, da musste ich mit dem Trinken notgedrungen noch etwas warten.
Na ja, vielleicht würde sich unterwegs ja eine Einkehrmöglichkeit ergeben…
Im Wald erst mal links, kurz den Burgenweg nach Norden, an der nächsten Wegscheide aber ausnahmsweise mal halblinks/geradeaus (sonst biege ich hier immer halbrechts in Richtung Tannenburg und Lufthansa ab), und auf dem unteren, sehr hübschen und bequemen Weg SJ3 auf gleichbleibender Höhe durch den lichten Wald in Richtung Seeheim. Nach ein paar hundert Metern um ein kleines, finsteres Tal herum, dann am unteren Ende der offenen Schneise unterhalb der Lufthansa vorbei (irgendwie total hübsch, hat was Almwiesiges), und schließlich hinter den obersten, schönen Häusern von Südseeheim bis in den Kranichweg, der vom Ort aus geradewegs und steil zur Lufthansa führt.
Da wollte ich aber nicht hoch, genausowenig wie runter in den Ort, also lief ich geradeaus weiter, durch ein schattiges Tor in den Goldschmidtpark am Hang.
Boah! SCHÖN!
Vielleicht erst mal ein kleiner Exkurs, um meine Reaktion auf den Goldschmidtpark zu erklären. Der Park ist ein verstecktes Kleinod am Hang, mitten in einem respektabel-villenhaften Wohngebiet im Seeheimer Südosten, relativ isoliert ab vom Ortskern. Hier kommt man normalerweise nicht hin, wenn man es nicht drauf anlegt. Ich zumindest nicht. Obwohl die Anlage weniger als zwei km Luftlinie von zuhause entfernt ist, war ich in meinem ganzen Leben hier höchstens ein- oder zweimal, das letzte Mal irgendwann in der ersten Hälfte der neunziger – selbst im letzten, überaus umtriebigen Laufjahr, bin ich hier nicht ein einziges Mal durchgekommen.
Entsprechend wusste ich, dass der Park da ist, und dass er hübsch ist.
Aber wie hübsch…?
Na ja, sagen wir einfach mal, als ich heute hier durchlief, musste ich dauergrinsen und hatte das Gefühl, etwas unerwartetes etwas besonders Schönes und Kostbares im eigenen Hinterhof entdeckt zu haben (Wenn da nicht noch ein distinguiert-gravitätisches Ehepaar spazierengegangen wäre, hätte ich wahrscheinlich die ganze Zeit entzückt vor mich hingegluckst und -gebrebelt…
).
Eine wunderschöne, kleine gepflegte Parkanlage mit exotischen Bäumen, geometrisch gestutzten Hecken, Zierbrünnchen und Ballustradengeländern, wunderbar in den Hang gebaut, mit gutem Blick in die Ebene und in der Spätnachmittagssonne herrlich anzusehen – ein bisschen so, wie der Heiligenberg aussehen sollte, wenn das doofe Land Hessen mehr Geld in die Landschaftspflege und weniger Geld in das Planieren hässlicher Parkplätze hinter dem Schloss investieren würde…
Toll!
Ich folgte dem Weg am Hang, lief über die Terasse des in einer alten Villa untergebrachten Restaurants Goldschmidts Park (überlegte kurz, ob ich hier schon was trinken solle, um meinen bohrenden Durst zu stillen, entschied mich aber dagegen – der Laden ist ziemlich nobel, die wollen vermutlich keine schäbigen, durchgeschwitzten Jogger als Laufkundschaft…), und verliess den Park auf der anderen Seite in der Villastr.
Kurz links, abwärts in Richtung Ortskern, dann jedoch gleich rechts und auf dem Fußweg zwischen den letzten Häusern und dem Hang nach Norden., kurz vor der Treppe zu Ober-Beerbacher Str. dann rechts, auf den Saar-Rhein-Main-Weg (gelbes Plus), der in mehreren steilen, anstrengenden Serpentinen auf dem wunderbaren Wiesenhang oberhalb des Ortes bis zum Waldrand unterhalb der Lufthansa führt (und von dem aus man einen herrlichen Blick ins Ried und auf Alt-Seeheim hat).
Oben am Waldrand links (Burgenweg/Blaues B und Alemannenweg/Rotes S), auf die Fahrstrasse vom Ober-Beerbacher Tal zur Lufthansa (”Lufthansaring”), kurz vor dem Talgrund dann rechts und der gelben 5 und der gelben 6 am südlichen Waldrand des friedlich-abendlichen Ober-Beerbacher Tals nach Osten bis zu den Märchenteichen gefolgt, in deren engem, waldigen Seitental es schon ziemlich finster war. Durch eine seltsame Baugrube mitten auf dem Waldweg durchgeklettert (sah so aus, als würden die hier Rohrhleitungen verlegen), eine kurze Ehrenrunde um die dunklen, ruhig daliegenden Gewässer, schließlich dann am Nordufer des unteren Teichs auf der gelben 4/dem Weg OB3 den waldigen und recht steilen Hang des Kühlkopfes hoch.
Erst ein paar hundert Meter auf dem recht guten Waldweg, das ging noch. Lediglich der Durst machte mich weiterhin so richtig fertig, deshalb zwischendurch eine kurze Pause, in der ich mir ein paar Schlucke aus der einzig mitgebrachten Sportgesöff-Flasche gönnte. Half aber nicht viel, 1/3 von 175 ml. ist nicht gerade die Ideale Durstlöschmenge. Schließlich dann in einer Kehre halblinks/geradeaus, runter von der gelben 4 und von jetzt an exklusiv dem Weg OB3 gefolgt.
Trampelfpad, mitten durch den Wald.
Und: Steieieieieieieieil!!!
Liegt in der Natur der Sache: Die Märchenteiche liegen auf ca. 200 m. Höhe. Die Anhöhe über Ober-Beerbach bringts auf bis auf 330 m. ü.NN, obwohl sie gerade mal einen km weiter östlich gipfelt – wer da hoch will, der muss sich zwangsläufig ein bisschen quälen.
Das tat ich dann auch. OB3 crosscountry durch den Wald, warm, steil, durstig.
Urgl.
Nach gefühlten 3183,698 km (es mögen aber auch nur 500 m. gewesen sein, da sind Google Earth und meine Wenigkeit uns nicht ganz einig) eine Kreuzung mitten im hübschen Sommerwald östlichder “Schlößchen”-Kuppe, von der ganz viele Wege in ganz viele Richtungen abgingen. OB3 wollte weiter geradeaus und aufwärts, doch gerade auf Letzters hatte ich keine Lust. Deshalb bog ich links auf einen eher ebenen Weg am Hang ab, von dem ich glaubte, dass er mich zum Ober-Beerbacher Sportplatz und weiter zum Ober-Berbacher Nordende führen würde, wo es eine Kneipe namens “Waldeslust” gibt, in der ich meinen bohrend-brennenden Durst zu stillen hoffte.
Teil 1 des Plans klappte schon mal. 350 ebene m. nortwärds durch den mir völlig unbekannten Forst westlich von Ober-Beerbach, dann nette, mitten im Wald versteckte Sportplatz (hier war ich auch erst einmal gewesen, bei einem Schulfest vor 20+ Jahren), dort dann rechts und über den Asphaltweg nach Ober-Beerbach. Äußerster Nordrand des Dorfes, Strasse am Kohlwald: Tolle Häuser (teilweise regelrechte Anwesen) in Hanglage über den Wiesen, mit schönem Blick auf das Frankensteinmassiv. Wunderschön hier, die Ecke von Ober-Beerbach kannte ich bisher noch gar nicht.
Und dann schließlich die Durchgangsstrasse (Eberstädter Str.), direkt an der Ecke die “Waldeslust”, hier würde ich endlich meinen Durst stillen kön…
Och nee!
Geschlossen. Betriebsferien. Kein Durststillen.
Gnaaah!
Aber gut. Dann eben nicht. Stattdessen noch mal 50 ml. lecker-pisswarmes Iso-Gesöff aus der einsamen Gürtelflasche, und weiter. An der Waldeslust vorbei in Richtung Ortsmitte, dann gleich rechts, durch den Fußgängerweg und auf dem gerade zu Anfang sacksteilen Albert-Einstein-Ring aufwärts, durch das relativ neue Wohngebiet im Ober-Beerbacher Westen, dass ich schließlich auf dem Weitwanderweg Odenwald-Vogesen verliess und ich südlicher Richtung auf dem Rand des Talkessels durch die wunderbare Wiesenlandschaft lief. Kleiner offener Höhenrücken, deswegen unbeschreiblich toller Blick, erst nur nach Osten, über Ober-Beerbach hinweg auf die Neutscher Höhe, später dann auch nach Westen, runter in weite, wie immer wunderschöne Rheinebene.
Kleine Pause zum geniessen (aaaah!), so schön, dass ich sogar den verdammten Durst kurz vergass…
Dann weiter: Weitwanderweg etwas bergauf bis zur Kreuzung über Ober-Beerbach, dort dann rechts und den Saar-Rhein-Main-Weg relativ steil abwärts durch die Weiden in Richtung Tannenberg. Das Stück war ich bisher immer nur bergauf gekeucht, bergab sah es nicht nur ganz anders aus, sondern fiel irgendwie auch merklich leichter. Und es gab Schafe (ich mag Schafe!), die waren mir hier beim Bergauflaufen auch noch nie aufgefallen, vermutlich weil ich immer wichtere Dinge zu tun hatte (wie Atmen).
Nach ein paar hundert Metern in den Wald am Kniebrecht und dem gelben Plus immer geradeaus am Höhenrücken entlang gefolgt, bis es schließlich etwas steiler halbrechts in Richtung Tannenburg abknickte. Hier stattdessen geradeaus, und dem nun unmarkierten Weg am Hang oberhalb des Stettbacher Tals, den ich vor zwei Monaten schon mal in umgekehrter Richtung gelaufen war. Schöner Wald, guter Weg, kaum Höhenunterschiede, angenehm zu laufen. Zieht sich aber mit einer Länge von 2 km noch mal gar schröcklich, gerade wenn man Duuuuurst hat (die letzten 50 bis 70 pathetischen ml. Gesöff hatte ich mir auf der Anhöhe in den trockenen Schlund gekippt, ohne dass das was geholfen hätte).
Endlich der einsame Handyturm im Wald unterhalb der Alexanderhöhe, fast schon wieder in Jugenheim.
Jetzt nur noch der Abstieg. Trotz durstigster Durstigkeit bog ich spontan scharf links ab, auf einen unmarkierten Weg, von dem ich wusste, dass er runter ins Stettbacher Tal unterhalb des Brandhofs führte – eigentlich ein Umweg, aber noch gebloggt, also nahm ich den noch mal mit und lief runter durch den Wald bis an die K144 im Stettbacher Tal. Beinahe wäre ich hier links hoch zum Brandhof gelaufen (wären nur noch 300 m. gewesen) und hätte dort ein Colabad bestellt, aber es war schon zu spät, das Licht schwand zu schnell. Also stattdessen rechts und an der Strasse das Tal runter, vorbei an den Forellenteichen bis zur kleinen Brücke am Haus Waldfrieden, dort links (wieder mal Burgenweg, blaues B), noch mal etwas aufwärts (puuh!) bis zur Bergkirche am Heiligenberg, rechts ab, runter zum Eingang des Heiligenbergs, und via Blütenweg (Hauptstr./Pauerweg/Alsbacher Str.) zurück nach Hause, wo ich erst mal mehrere Hektoliter Apfelsaftschorle soff, und deshalb mich für den Rest des Abends nur noch aufgedunsen watschelnd vorwärts bewegen konnte.
Aber das sind halt die Risiken des Laufens…
Gute Tour mit zwei besonderen Highlights, einerseits dem wunderbaren Goldschmidt-Park, andererseits dem tollen Blick von der Anhöhe westlich von Ober-Beerbach: Schöne Umgebung, eine kleine Entdeckung, problemloser Ablauf – Läuferherz, was willst du mehr?
Ok, vielleicht hin und wieder mal was zu trinken…
Strecke: 12,6 km
Zeit: 1:22 h (= 9,22 km/h bzw. 6:30 min/km)
Anteil der noch nie gebloggten/gelaufenen Passagen an der Gesamtstrecke: 40,16% (5,06 km von 12,6 km)
Karte:

M.
Tags: Alemannenweg, Bergstrasse, Blütenweg, Burgenweg, Hessen, Joggen, Jogging, Jugenheim, Laufen, Ober-Beerbach, Saar-Rhein-Main-Weg, Seeheim, Seeheim-Jugenheim, Tannenberg, Weitwanderweg Odenwald - Vogesen



15. Juli 2008 um 7:11
Isoplörre mit Sagrotan-Geschmack… bähhhh, das ist ja absolut wiederlich

Ich hatte am Sonntag mal den Genuss eines Energie-Gels…. Das war der Hammer. Es ist als ob Du warmen Honig mit extrem viel Süßstoff zu dir nimmst. Das Zeug kriegst Du echt nur mit viel Wasser runter. Mein Magen hat es aber prima vertragen. Schmeckt zwar scheußlich ist aber für lange Läufe eine akzeptable Variante
Ich kenne den Goldschmidtpark von einigen Tagesseminaren. Muss ich dir Recht geben. Eine wunderschöne Anlage!
Gruß Gerd
PS: Was machen deine Besucherzahlen??
15. Juli 2008 um 7:29
Hi Gerd,
ja, ist ein komisches Geschmäckle. Aber Hygiene muss halt sein…
Wobei sich seltsamerweise in drei der vier eingelegten Flaschen während dem eintägigen Einlegen an ein paar Stellen ein seltsamer schwarzer Knaster gebildet hat, der vorher noch nicht da war – Keine Ahnung was das ist, Schimmel kann es aber eigentlich nicht sein – auf jeden Fall sehr seltsam, jetzt überlege ich, ob ich die Flaschen nicht einfach wegwerfe und mir beim Runner´s Point einen neuen Satz besorge…
Gel hab´ ich bisher noch nicht ausprobiert, fand die Idee irgendwie immer etwas befremdlich – außerdem ist das so professionell, da sträubt sich immer der Amateur in mir…
Andererseits: Nur mit Trockenobst und Bananen hab´ ich auf den ganz langen Strecken auch keine perfekten Erfahrungen -vielleicht probier ich´s ja auch mal aus.
Die Besucherzahlen machen sich sehr gut: Sowohl bei der bloginternen Statistik als auch dem Bloggerei-Zähler sind es jeweils ca. 50% mehr hits, im Vergleich zur den entsprechenden Tagen der Vorwoche (vlg. http://www.bloggerei.de/blog_2517_Laufblog ) Neuer Content bringt also anscheinend tatsächlich was…
Ansonsten: Oh Mann, ihr Architekten seid ja echt total das dekadenten Luxusvölkchen: Tagesseminare im Goldschmidt´s Park, wahrscheinlich mit Hummerflan, Milchlammkoteletts und Crème Brûlée, eh? Na kein Wunder, dass du dein Gewicht so gut hältst…
17. Juli 2008 um 3:52
[...] Umrundung des Tannenbergs (12,6 km) [...]
28. Juli 2008 um 11:31
[...] Umrundung des Tannenbergs [...]