Die Zeitung hatte heute morgen verkündet, dass laut Metereologen der „goldene Oktober“ da sei.
Ein Blick aus dem Fenster schien das durchaus zu bestätigen – sonnig, blauer Himmel mit ein paar Schäfchenwolken, und warm war´s auch wieder (allerdings auch verflixt schwül, aber das ist hier an der Bergstrasse ja nix Neues). Sah richtig, richtig gut aus, deshalb beschloss ich, heute mittag mal eine Tour mit Foto in herrlichen herbstlichen Weinberge hinter Bensheim zu machen.
Dummerweise verschwand der goldene Oktober im Lauf des Tages ziemlich schnell unter einer dünnen aber durchgehenden Schicht aus Schleierwolken – war zwar immer noch freundlich, aber eben auch mit diffusem Licht und einem milchigweissen Himmel.
Nicht golden genug für die Weinberge, die folgerichtig wieder gestrichenwurden, weil ich sie für einen richtig schönen Herbsttag aufbewahren will.
Stattdessen sattelte ich aufs Modautal um. Das ist immer hübsch, und ich hatte noch eine Route im Archiv, die über Webern führte, wo ich bisher noch nie gewesen war. Auch gut.
Den Foto packte ich übrigens trotzdem mit ein, hatte ihn ja eh schon rausgelegt, und vielleicht würden sich ja doch noch ein paar Sonnenstrahlen auf buntem Herbstlaub ergeben.
Start in Brandau, Römerberg Ecke Fichtenstrasse. Auch hier: Trüb aber recht freundlich, und warm genug, dass ich mich in meinen kurzen Hosen und dem kurzärmeligen Shirt wohl fühlte. Immerhin.
Von hier aus die Fichtenstr. rauf und in östlicher Richtung dem blauen Balken des HW 13 folgend aus Brandau hinaus in Richtung Neunkirchen.
Tatsächlich schon leicht herbstlich bunt, auch wenn´s unter dem milchig-bedeckten Himmel einfach nicht so schön bei direkter Sonnenstrahlung wirkte. Knipste trotzdem ein paar Fotos, die sich im Nachhinein fast alle als unglaublich nichtssagend und unansehnlich herausstellten (schimmernd-bedeckter Himmel mit diffusem Licht, das haut einfach mit der Belichtung nicht so hin, da wird der Himmel zu hell und der rest zu dunkel, so dass es am Ende noch viel trüber aussieht, als es in echt ist).
Das hier war noch das Beste:

Bild #1: Fichtenstr./HW 13 direkt hinter Brandau
Nach dem Ortsende ein paar hundert Meter leicht bergauf durch die Wiesen, links am barrackenartigen Schützenhaus vorbei, schließlich bei einem schweren Forstwirtschaftstraktor (ACHTUNG: Kein verlässliches Geländemerkmal!
) rechts in den Wald rein (Blauer Balken, außerdem Wegweiser „Modauquelle“):

Bild #2: Nämlich genau hier
200 m. geradeaus durch den kühlen, erdig riechenden Wald nach Süden, dann scharf links, weiter aufwärts. Kurz die gelbe 2, die allerdings schnell nach rechts abknickte, während ich weiter den breiten, bequemen und nunmehr unmarkierten Waldweg bergauf in Richtung Neunkirchen hochlief.

Bild #3: Waldweg. Ein bisschen nichtssagend, ich weiss, aber was Besseres ist mir da einfach nicht vor die Linse gekommen…
Lange aufwärts durch den Wald. Überraschenderweise gar nicht so steil, wie ich erwartet hatte – die ersten paar hundert Meter waren noch ein bisschen knackiger, aber danach ging´s so sanft bergauf, dass man´s kaum merkte. Sehr angenehm, und weitaus bequemer als der weiter nördlich verlaufende HW 16 (weisser Balken), auf dem ich letztes Jahr mal von Brandau aus nach Neunkirchen hochgelaufen war. Viel fotografierenswertes gab´s hier allerdings nicht, also beschränkte ich mich auf ein paar Schnappschüsse vom Bächlein, das weiter oben ein Stück neben dem Weg fliesst (die waren alle unscharf, langweilig und doof), und dem bunten Herbstlaub:

Bild #4: Herbstlaub
Nach insgesamt ca. 1,7 km erreichte ich schließlich den quer verlaufenden Alemannenweg (rotes S) auf dem ich nach links aus dem Wald hinaus in die Wiesen unterhalb von Neunkirchen lief.

Bild #5: Blick vom Alemannenweg westwärts auf die Wiese zwischen Ganseikopf und Oberwald
Hier auf einem regelrechten Teppich aus Fallobst…

Bild #6: Das knurpst und krunscht ganz lustig beim Drüberlaufen…
…bis hoch an die L3399 zwischen Brandau/Lützelbach und Neunkirchen:

Bild #7: L3399 vor Neunkirchen. Man beachte die charakteristische gelbe Kirche, die im Sonnenschein weithin sichtbar vor sich hinstrahlt. Ohne Sonnenschein aber nicht so sehr…
Über die Landstrasse rüber, dann durch die Weiden unterhalb von Neunkirchen…

Bild #8: Nochmal Neunkirchen von unten
unter den wachsamen Blicken eines imposanten Bullen…

Bild #9: Wie inzwischen mehrfach festgestellt, braucht jeder Odenwaldlaufbericht mit Fotos unbedingt Kuhbilder – bitteschön (wobei mir schon klar ist, dass das technisch gesehen keine Kuh ist, aber die Bilder mit den weiblichen Rindern waren alle schlecht)

Bild #10: Ehrlich gesagt war mir da fast ein bisschen mulmig zumute – der guckte nicht sehr freundlich, stand gerade mal 5 Meter von mir entfernt, und das Einzige, was uns beide trennte, waren zwei dünne Elektrozaundrähtchen, die sicher nicht ausgereicht hätten, um im Ernstfall eine halbe Tonne Hornvieh von der Joggerjagd abzuhalten…
…die ordentliche steile alte Fahrstrasse hoch (Main-Stromberg-Weg, rotes Quadrat)…

Bild #11: Wirkt gar nicht soo steil, ist aber doch schon ganz knackig!
…bis zum unteren Ortseingang von Neunkirchen:

Bild #12
Dort dann links, noch ein kleines Stück am Dorfrand bergauf, und schließlich auf dem Höhenrücken an der „kleinen Mark“ links auf den Weg N1, der in nordöstlicher Richtung von Neunkirchen weg abwärts in Richtung Steinau und Lützelbach führt.
Puuh, höchster Punkt der heutigen Tour überschritten, jetzt ging´s erstmal wieder runter!
Hübsche Passage, erst ein Stück durch teils dichten, teils lichteren Wald…

Bild #13: Weg N1 nördlich von Neunkirchen
…runter auf eine Lichtung mit Mais, alter Badewanne am Wegesrand und knorrigen alten Apfelbäumen…

Bild #14: Immer noch N1, aber weiter unten

Bild #15: Knorriger alter Apfelbaum
…und schließlich in den dichten Mischwald am Steinkopf zwischen Neunkirchen, Lützelbach und Steinau, wo ich nach knapp 300 m. die Kreuzung an der Steinkopf-Hütte erreichte:

Bild #16: Steinkopf-Hütte
Kurze Orientierungspause (in diesem Waldstück hab´ ich mich schon mal beim Gassigehen mit Nemo verirrt, da ist Vorsicht geboten), dann die gelbe 8 halbrechts/geradeaus runter, auf der ich noch einen kleinen Schlenker um den Gipfel des Steinkopfs machen wollte.
Kam aber nicht besonders weit, denn bereits nach ca. 100 m. stiess ich unvermutet auf dieses etwas behelfsmässig an einem Baum getackerte Schild:

Bild #17: Hmm, klingt interessant…
Jetzt bin ich ja ein total neugieriger Mensch. Sobald irgendwo eine obskure lokale Sehenswürdigkeit angepriesen wird, überkommt mich automatisch das starke Verlangen, mir die auch mal anzusehen. Zumal das „Zindenauer Schlösschen“ gar nicht sooo obskur ist, denn immerhin hatte ich den Namen irgendwo unten in Steinau schon mal gelesen (bisher war mir allerdings nicht klar gewesen, dass es sich dabei um eine Felsformation handelt; dachte bisher immer, damit wäre ein – zugegeben ziemlich unschlossiges – Haus am Ende von Steinau gemeint…).
Entsprechend zögerte ich natürlich keine Sekunde: Rechts vom Weg ab, und auf einem steilen, schmalen, teilweise kaum sichtbaren Trampelpfad den Hang hoch:

Bild #18: Schleichpfad zum Zindenauer Schlösschen
War überraschend weit, mindestens ein- oder zweihundert Meter durch die Pampa, zwischendurch immer mal wieder ein nicht so richtig spektakuläre kleine Findlungsgruppen, bei denen ich mich jeweils fragte, ob das jetzt das Schlösschen sein sollte.
Bis ich das echte Zindenauer Schlösschen, da gab´s dann keinen Zweifel mehr:
WOW!
Ein beeindruckend großes Ensemble aus meterhoch aufgetürmten Felsen, die – einsam und mit Ausnahme einer Bank in luftig-wackliger Position obendrauf weitgehend unberührt – mitten im dichten Wald über dem Abhang thronen.
Natürlich besah ich mir die moosbedeckten, wuchtigen, wildromantisch-imposanten Findlinge, die wirklich ein bisschen burg- oder schlossartig wirken, ausgiebiegst aus allen Richtungen: Drumrum, von unten, von oben, von vorne, von hinten, alles mit einem fetten Grinsen im Gesicht.
Ein richtig spannendes, verstecktes Kleinod, dass ich da völlig unerwartet und durch durch Zufall entdeckt hatte – damit war die heutige Tour automatisch in die Kategorie: „Richtig gut“ aufgerückt.
So macht mir das Spass!
Oh, so sieht´s da übrigens aus:

Bild #19: Zindenauer Schlösschen von schräg unten

Bild #20: Und gleich noch mal von schräg unten – man beachte die Bank in irgendwie leicht prekärer Position obendrauf

Bild #22: Zindenauer Schlösschen samt Bank von oben, leider wieder mal leicht unscharf. Verflixter Foto…
Nach erfolgter Besichtigung wieder den kleinen Pfad runter auf die ursprünglich geplante Route, und weiter auf der gelben 8 um den Steinkopf herum, bis zur Kreuzung im Wald oberhalb vom Steinauer Südzipfel…

Bild #23: Hmm, hier war ich doch schon mal, oder?
…wo ich scharf links abbog und dem Weg L1 am Hang unterhalb des Steinkopfes zurück nach Westen in Richtung Lützelbach folgte. Angenehmes Stück – bequemer Waldweg, relativ konstante Höhe, liess sich gut laufen. Nach etwas über einem Kilometer links eine weitere Schutzhütte (der Marienteich-Hütte) mit einer kleinen Teichanlage (dem Marienteich) davor, die sich bei genaurer Betrachtung als Teil des neu angelegten lokalen Pilgerwegs St. Jost herausstellte, der von Niedernhausen ausgehend auf verschiedenen spirituellen Stationen ums Fischbachtal herumführt – irgendwie eine schöne Idee, gefiel mir spontan, obwohl ich kein besonders religiöser Mensch bin

Bild #24: Marienteich und Marienteich-Hütte vor Lützelbach

Bild #25: Gnothi seauton – Selbstportrait im Marienteich
Danach noch 500 m. geradeaus, bis ich schließlich den Waldrand vor Lützelbach erreichte…

Bild #26: Lützelbach aus südöstlicher Richtung vom Weg L1
…ein Stück durch die Wiesen lief, wobei ich eine Mauer mit einer herrlich rotleuchtenden Schlingpflanze passierte…

Bild #27: Entgegen der Laufrichtung fotografiert
…und schließlich an der Feuerwehr den Fischbach überquerte…

Bild #28: Fischbach am Ortseingang von Lützelbach. Auf dem Schild links stehen total kluge und interessant Infos über das Gewässer, leider wollte der Foto sie partout nicht aufnehmen. Sorry, aber da müsst ihr jetzt halt selbst hinfahren, um das zu lesen…
…und auf der Strasse „Am Bärling“ in Lützelbach einflief:

Bild #29: Lützelbach, Am Bärling
Ich mag Lützelbach: Netter kleiner Ort auf der Passhöhe zwischen Modau- und Fischbachtal, schöne Lage, schöne alte Häuser, wirklich hübsch. Bloss seine Topografie hab´ ich immer noch nicht so ganz kapiert, obwohl ich inzwischen schon oft durchgefahren, und mehrmals durchgewandert und durchgejoogt bin – irgendwie geht´s dort immer da bergauf oder bergab, wo ich erwarte, dass es eben ist, während die Stücke, die meine Karte im Kopf als flach bezeichnet, sich gerne mal als abschüssig oder ansteigend erweisen.
Komisch.
Aber nicht weiter schlimm, im Gegenteil, das macht´s jedesmal gleich noch ein bisschen interessanter…
Heute wandte ich mich bei der ersten Gelegenheit rechts und lief die Obergasse „runter“ (erwartete ich zumindest, tatsächlich war sie fast eben), über L3102 und an der Rotunde des Café Odenwald vorbei (das selbst an einem eher verhalten schönen Wochentag wie heute gut besucht war – müsste man auch mal wieder hin, und sehen, wie´s da so ist), dann weiter zum Lichtenberger Weg…

Bild #30: Lützelbach, Blick von der Obergasse auf den Lichtenberger Weg
…wo ich eine kurze Pause einlegte, um mir eine ziemlich morbide alte Hausinschrift durchzulesen…

Bild #31: Die Lützelbacher von Anno Dunnemals waren offenbar echt optimistische Frohnaturen…
…bevor ich links bis zum Birkenhof lief, und dort schließlich rechts auf den Weg L3 abbog, der aus Lützelbach hinaus in Richtung Webern und Klein-Bieberau führt:

Bild #32: Wegweiser am Birkenhof
Ab jetzt: Stark abwärts. Um das mal zu veranschaulich: Lützelbach und Webern sind gerade mal 1,3 km Luftlinie voneinander entfernt, getrennt durch einen massiven Riegel relativ unwegsamen Bergwalds. Aber während Lützelbach hoch oben auf dem Pass sitzt, auf ca. 400 m.ü.NN, liegt Webern ganz tief unten im tief eingeschnitten Johannisbachtal auf ca. 240 m. ü.NN -160 Meter Höhenunterschied auf so eine kurze Distanz, das ist schon ziemlich steil.
Zuerst noch ein relativ moderat abfallendes Stück durch die Wiesen nördlich von Lützelbach, an dessen Ende der Eingang in den Wald wie ein dunkles Maul klaffte

Bild #33: L3 bei Lützelbach
Im Wald wurde es dann gleich richtig steil, da war ich froh, hier nicht hoch zu müssen (zumal es gerade etwas in meiner linken Wade rumorte). Aber auch bergab recht fordernd, auch weil der Weg relativ grob gekiest ist, was ich ja eh nicht so gerne hab. Musste ich aber nicht lange aushalten, denn so ca. 250 m. nach dem Waldrand verabschiedete sich L3 Richtung Halblinks vom breiten, gepflegten Kiesweg, und schlug sich fortan als kaum erkennbares Minipfädchen durch die Pampa, das im wahrsten Sinne des Wortes über Stock (davon gab´s viele) und Stein (ganze Findlingsgruppen mitten auf dem Pfad) steil in den finsteren Wald hinab führte:

Bild #34: L3 in der Wildnis zwischen Lützelbach und Webern – ist in Wirklichkeit noch abenteuerlicher, als er hier aussieht…
Weiter unten wurde es dann sogar noch glitschig und morastig, weil sich das Pfädchen mitten durch ein schlammiges Bachtal fädelte – da ging´s nur noch gaanz langsam vorwärts, und ich saute mich in Windeseile ein wie ´ne Wildsau.
Kurzum: Ein Riesenspass!!
Schließlich erreichte ich aber doch das untere Ende des Waldes, direkt obehalb des Dörfchens Webern, in das ich bisher noch nie im Leben einen Fuß gesetzt hatte. Sah durchaus beschaulich aus…

Bild #35: Webern von obern äääh oben
…klang aber etwas beunruhigend, denn während ich auf der Johannisbergstr. runter ins Dorf lief, ertönte von dort ein unglaublicher Lärm, der sich so anhörte, als würde da jemand einen Schaukampf zwischen einer Rotte Schweine und einer Bluthundemeute veranstalten. Hörte aber bald wieder auf, wahrscheinlich hatten die Schweine gewonnen.
Die Johannisbergstr. entlang…

Bild #36: Johannisbergstr. in Webern mit Brünnchen
…dabei verschiedene Begegnungen mit der lokalen Fauna, die in mittleren bis schweren Fotodesastern endeten:

Bild #37: Huhn vor Traktor, unscharfe Aktaufnahme

Bild #38: Öööh. Katze von hinten, glaub´ ich. Oder Pferd von vorne. Oder Mikrosternschnuppenregen. Oder ein künstlerisch verfremdetes Porträt von Wilhelm II. Sucht euch was aus
Direkt nach der Katze (oderwasauchimmer) links, in den Brandauer Weg (Eins muss man diesen alten Strassennamen ja lassen: Sie sind nicht kreativ, aber man weiss sofort, woran man ist, besonders wenn man als ortsfremder Jogger nach Brandau will).
Wie wir ja schon rausgefunden haben, liegt Webern tiiiief unten im Johannisbachtal. Da muss man erstmal raus, wenn man nach Brandau will, und das heisst: Wieder ordentlich bergauf!

Bild #39: Brandauer Weg im wilden Weberner Westen
Urk!
Den überaus steilen Brandauer Weg hoch, dann aus Webern raus und durch Wald und Wiesen weiter aufwärts, langsam, stetig und schwer japsend aus dem Johannisbachtal raus, bis ich nach 1100 anstrengenden Metern endlich die Kreuzung am Asphaltweg zwischen Brandau und Herchenrode (hinter dem Brandauer Friedhof, Markierung blauer Balken) erreichte:

Bild #40: Kreuzung hinter Brandau. Im Hintergrund der Felsberg
Uffa! Fast geschafft. Ich lief noch ein Stück geradeaus (gottseidank nun bergab), in Richtung der L3099 nach Hoxhohl, vorbei an der müffelnden Kläranlage an der Modau. Kurz bevor ich die Landstrasse erreichte, bog ich dann links ab, um auf einem unmarkierten Feldweg über den Mühlberg nach Brandau zu laufen.
Ach du je!
Positiv: Nochmal schön herbstlich.
Negativ: RiesensackfieshimmelherrgottsakranochemolSTEIL!!!!!

Bild #41: Weg den Mühlberg hoch
Argl.
Immerhin, nicht lang, also schleppte ich mich keuchend bis ganz nach oben, wo ich kurz den guten Blick zur Kriegsgräbergedenkstätte genoss…

Bild #42: Kapellenspitze der Kriegsgräbergedenkstätte bei Brandau
…bevor ich rechts durch die Wiesen oberhalb des Ortes joggte…

Bild #43
…und schließlich über die Strasse „Am Mühlberg“ runter nach Brandau lief.

Bild #44: Über den Dächern von „Brenne“
Dort dann noch kurz durch die Odenwaldstr. zurück an den Römerberg und fertig.
Schöne, fordernde Tour, die viel Spass gemacht hat. Positiv die zwei großen Entdeckungen des Zindenauer Schlösschens (ungeplant) und Weberns (geplant), nicht ganz so positiv das doch etwas zu trübe Wetter, das zum Fotografieren einfach nicht ideal war.
Wir lernen einmal mehr: Mäßiger Fotograf mit mäßigem Equipment braucht gutes Licht und am besten gute Motive, sonst wird das nicht so richtig doll. Na ja, vielleicht kommt der goldene Oktober ja die Tage doch noch mal vorbei, damit der Matthias und die Ixus sich so richtig in den Weinbergen austoben können…
Strecke: 12,7 km
Reine Laufzeit: 1:18 h (= 9,77 km/h bzw. 6:08 min/km)
Anteil der noch nie gelaufenen/gebloggten Passagen an der Gesamtstrecke: 90,16% (11,45 km von 12,7 km)
Karte:

Karte mit den Entstehungsorten der Bilder:

M.
Tags: Alemannenweg, Brandau, Hessen, Joggen, Jogging, Laufen, Laufen mit Foto, Lützelbach, Main-Stromberg-Weg, Modautal, Neunkirchen, Odenwald, Pilgerweg St. Jost, Webern, Zindenauer Schlösschen




12. Oktober 2008 um 00:12
44 Bilder – nur bedingt verwertbar
))
))
Auf knapp 13 Kilometer
Ich würde mir da keine Sorgen machen, ist doch eine recht nette Strecke. Z.B. im Vergleich zu Bürstadt – Lampertheim…
/*LACH*/…
Schöne Grüße
Lars
12. Oktober 2008 um 11:47
Hi Lars,
*räusper* na ja, also eigentlich waren´s ja nicht nur 44 Bilder, sondern viel mehr – wenn ich den verflixten Foto dabeihab´, kann ich einfach nicht mehr aufhören.
Das geht zwar immer total auf Kosten des Laufrhythmus, aber da ich die vielen kurzen Fotopausen ja von der reinen Laufzeit abziehe, sieht´s in den Berichten wenigstens noch halbwegs zügig aus
(tatsächlich war ich bei diesem Lauf vor lauter Bildermacherei fast anderthalb Stunden unterwegs).
Ist ja auch ganz ok, so gut wie z.B. deine Vorarlberg-Fotos sind sie jetzt nicht geworden, aber das lag halt am Wetter.
Ja genau, das war´s, das Wetter war schuld…
Und ja: Das Modautal ist deutlich hübscher als die Pampa zwischen Bürstadt und Lampertheim. Gottseidank!
Gruß
Matthias
12. Oktober 2008 um 15:33
Ist ja wirklich schön. Mal von dem rauf und runter abgesehen

Ich habe deine Streckenführung für die Fränkische Schweiz leider erst zu Hause gekriegt.
Aber vielleicht nächstes Jahr
Wir wohnen übrigens in Obernsees. Das passt schon. Obwohl 445 Höhenmeter schon ne ganze Menge sind. zumal die dort echt giftig sind. Vielleicht wandere ich die Strecke mal.
12. Oktober 2008 um 16:02
[...] Wieder mal ins Modautal. Mit bedingt ansehnlichen Fotos (12,7 km) [...]
13. Oktober 2008 um 12:31
Ach, so viel rauf und runter ist das gar nicht – der Aufstieg nach Neunkirchen ist wirklich der leichteste, den ich bisher da oben gefunden habe, das ist wirklich gar kein Problem.
Das Stück aus dem Johannisbachtal ist zwar am Anfang ein bisschen happig, verflacht aber recht schnell wieder, ist also auch kein Problem. Und das letzte fiese Stück auf den Mühlberg ist rein Optional, das kann man sich eigentlich auch schenken und um den Berg rum direkt nach Brandau laufen.
Alles gar kein Problem!
14. Oktober 2008 um 23:04
[...] Wieder mal ins Modautal. Mit bedingt ansehnlichen Fotos (12,7 km) [...]
22. Februar 2009 um 20:41
[...] Wieder mal ins Modautal. Mit bedingt ansehnlichen Fotos In dem der Matthias den vielleicht bequemsten Weg auf die Neunkircher Höhe entdeckt, Angst vor einem riesigen roten Bullen kriegt, das geheimnisvolle Zindenauer Schlösschen ganz tief im Wald erkundet, und zum ersten mal in seinem Leben einen Fuß ins idyllische Dörfchen Webern setzt. [...]
25. September 2009 um 01:07
[...] auf der Passhöhe unterhalb der Neunkircher Höhe ausgesucht. Das ist nicht nur sehr hübsch (vgl. hier), sondern hat auch den Vorteil, dass es auf einer Art natürlicher „Stufe“ liegt, von [...]