So langsam fängt mein Körper an, mir die Dinge zu verzeihen, die ich diese und letzte Woche angetan habe:
Die bleierne, lähmende Erschöpfung ist inzwischen einer leichten, gar nicht mal so unangnehmen Müdigkeit gewichen, und die ist auch schon wieder am Verschwinden.
Und mein ziemlich gestörter Wach-/Schlaf-/Nahrungsaufnahmerhythmus hat sich ebenfalls wieder eingependelt.
Außerdem bin ich den wucherigen “Ballast” der letzten Monate losgeworden und seh´ so jetzt wieder wie ein Mensch aus:
Lediglich die Verspannungen im Rücken haben sich noch nicht wieder von hinnen gemacht, aber das gibt sich hoffentlich auch noch…
Insgesamt geht´s mir sowieso richtig, richtig gut – jetzt wo der ganze Stress so langsam abfällt, fühle ich mich so gelöst und glücklich wie seit Wochen oder Monaten nicht mehr.
Und der Frühling ist auch wieder da. Zugegeben, die herrliche Baumblüte hab´ ich diese Jahr verpasst, aber seit heute ist es wieder warm, und sonnig und wunderschön, das ist alles, was ich brauche.
Alles gut.
Zeit zum Laufen!
Aber nicht irgendwo.
Nachdem ich mir ewig wegen “Ach nee, das dauert zu lange/ist zu weit weg/ist zuviel Aufwand/da hab´ ich grad keinen Kopf für” ganz viele schöne Ziele versagt hab´, wollte ich mich heute (und die nächsten Male?) endlich mal wieder mit einer richtig schönen Entdeckertour in toller Landschaft und unbekannter Umgebung belohnen.
Eigentlich wollte ich nach Weinheim runter, aber die Strecke dort war mir für den Anfang dann doch etwas anspruchsvoll (so ganz wiederhergestellt bin ich einfach immer noch nicht, da wäre ein anspruchsvoller Berg-16er gleich zu Anfang vielleicht ein bisschen zu viel gewesen).
Also bin ich stattdessen in den Odenwald gefahren. Gersprenztal, total hübsch, nicht ganz so bergig, und da gibt´s auch noch mehr als genug unerlaufene Ecken – z.B. Reichelsheim und Schloss Reichenerg, bin ich bisher noch nie vorbeigejoggt, das wollte ich heute nachholen.
Schon die Fahrt in den Odenwald rein war wunderbar: Strahlende Sonne, blauer Himmel, gute Fernsicht, alles grün und blühend (bei uns unten an der Bergstrasse ist die Baumblüte inzwischen zwar wieder vorbei, doch der Odenwald ist immer ein bis zwei Wochen später dran).
So schön, dass ich spontan nicht die standard-Anfahrt über die Neunkircher Höhe nahm, sondern stattdessen den winzigen gewundenen Schleichweg durch Wald und einsame Bergwiesen vom Fischbachtal über die Nonroder Höhe nahm.
Herrlich!
Ausgangspunkt der heutigen Tour: Der Parkplatz vom Hofgut Rodenstein , das in einem wundschönen, lauschigen Seitental unter der Neunkircher Höhe liegt, direkt am Waldrand unterhalb der gleichnamigen Burgruine:

Bild #1: Hofgut Rodenstein
Ausgestiegen, kurz gedeht (der Orthopäde hat´s befohlen!), und los.
Endlich!!!!
Eigentlich war´s ja ein kleiner Umweg, aber wenn man schon so nah an der Burg Rodenstein ist (auf der ich erst ein einziges Mal zuvor gewesen war) und zudem auch noch den Foto dabei hat, dann nimmt man sie natürlich auch noch schnell mit.
Also erstmal hoch in den Wald und zur Burg, über die steile Treppe direkt hinter dem Hofgut:

Bild 2: Treppe zum Rodenstein
Uijuijui.
Treppen sind niemals so ganz ohne, und ich war seit zwölf Tagen nicht mehr gelaufen und hatte stattdessen einen Großteil dieser Zeit damit verbracht, Raubbau an meiner Physis betreiben.
Uijiujuijui…
Bereits nach den ersten Stufen wurde meine Puste knapp. Zum Glück ist die Treppe nicht lang, und nach einigen anstrengenden Höhenmetern konnte ich links auf den Burgweg einbiegen und durch das Haupttor in die Ruine einlaufen:

Bild #3: Eingang zur Ruine Rodenstein
Kurzinfo: Burg Rodenstein, erbaut um 1240, verlassen 1635, nachdem die letzten Bewohner an der Pest gestorben waren. Verfiel danach (bzw. wurde – wie üblich – von den Bewohnern der umliegenden Dörfer als Quelle billigen Baumaterials benutzt), wurde schließlich gegen Ende des 19. Jahrhunderts vor dem endgültigen Verfall bewahrt. Der Rodenstein ist zwar nur noch eine Ruine, die sich zudem versteckt im Wald und relativ weit ab von den Hauptverkehrswegen liegt, aber er gilt nichtsdestotrotz als die wahrscheinlich bekannteste Burg im Odenwald. Der Grund dafür sind die Geisterlegenden um den Rodensteiner Ritter, der hier sein Unwesen treiben soll. Einer Legende zufolge war der Herr vom Rodenstein ein ungestümer, jähzorniger Raufbold und Jäger, der seine Frau und sein Kind in den Tod trieb und nun dafür verdammt ist, bis in alle Ewigkeit in stürmischen Nächten von “Höllengeistern” durch den Odenwald gehetzt zu werden.
Eine andere Legende besagt, dass der Rodensteiner immer dann, wenn Deutschland ein krieg droht, mit einem geisterhaften Heerzug zwischen Rodenstein und Schnellerts (einer Burgruine auf der anderen Seite des Gersprenztals) umherzieht und somit das nahende Unheil ankündigt. Besonders aus dem 18. Jahrhundert existiert eine Reihe hochamtlicher Protokolle, die diesen Zug dokumentieren. Zum letzten Mal ist der Rodensteiner mit seinem Kriegstross angeblich im Frühsommer 1914 gesehen worden.
Kurze Runde durch die szenisch-romantisch Burganlage, durch den ehemaligen Zwinger…

Bild #4
…und schließlich auf die Grundfläche des ehemaligen Pallas, von wo aus man einen schönen Blick über das Gersprenztal bis nach Beerfurth hat:

Bild #7
Alles sehr hübsch, stimmungsvoll und angenehm schattig – lediglich die Horden von teils sehr lauten und prolligen Sonntagsausflüglern, die sich ebenfalls eingefunden hatten, nervten etwas.
Aber da muss man durch…
Nach kurzer Inspektion dann wieder zurück, wieder durch den unteren Burgteil (auch hier gibt´s einen schönen Blick übers Gersprenztal:

Bild #8: Direkt unten die Dächer des Hofguts, dann das Eberbachtal, schließlich Gersprental und Beerfurth )
…und durchs Haupttor raus…

Bild #9: Haupttor der Ruine Rodenstein, dieses Mal von innen
…und auf dem Alemannenweg (rotes S) am Waldrand entlang nach Osten, leicht aufwärts in Richtung Naturparkplatz Rodenstein.
Rein von der Physis lief´s ehrlich gesagt nicht so besonders gut – dank Pause und Erchöpfung machten mir selbst die geringsten Lullersteigungen richtig doll zu schaffen, und meine verspannte linke Schulter knackte und spannte auf äußerst unangenehme Art und Weise.
Aber wisst ihr was?
Das war alles scheissegal – endlich wieder laufen zu können, und dann auch noch unter solchen Bedingen, das war so schön, da waren mir alle Wehwehchen vollkommen egal
Wie gesagt: Ein perfekter Tag!
Herrliches Wetter, mit milder, wohlriechender Frühlingsluft, idealer Temperatur, ganz viel warme Sonne gemischt mit tiefem Waldschatten, strahlendblauer Himmel, eine unheimlich erfrischende Brise, die über die Hügel strich.
Und dann die Landschaft: Auf der einen Seite der tiefe, smaragdgrüne Hangwald der Neunkircher Höhe, auf der anderen Seite die sonnige, wunderbar weite und sanft geschwungene Hügellandschaft des Gersprenztals mit ihren sattgrünen Wiesen und blühenden Bäumen.
Der Frühling gilt zurecht als eine der schönsten Zeiten im Odenwald (die anderen sind übrigens Sommer, Herbst und Winter – aber der Frühling ist auf jeden Fall ganz vorne dabei).
Tat so gut, hier unterwegs zu sein, alles in sich aufzusaugen, in der unbeschreiblichen Schönheit der Landschaft regelrecht aufzugehen – Herrlich!
Insgesamt knapp 750 m. ostwärts den Weg entlang (den ich letztes Jahr schon mal in anderer Richtung gelaufen war, da war er auch wunderschön gewesen), trotz Kurzatmigkeit und meckerner Schulter einfach nur glücklich.
Impressionen:

Bild #10: Waldbach von der Neunkircher Höhe, kurz nach dem Rodenstein

Bild #11: Blumen am Wegesrand (eigentlich wollte ich hier eine riesige, freundliche Hummel beim Nektrarsammeln ablichten, aber die war schon weg, bevor ich den Auslöser gedrückt hatte)

Bild #12: Herrliche Frühlingswiese am Alemannenweg oberhalb vom Hofgut Rodenstein (das man im Hintergrund noch erkennen kann). Gegen die Laufrichtung fotografiert

Bild #13: Kleiner schattiger Aufstieg zwischendurch, der heute peinlich schwer fiel…

Bild #14: …dann wieder eben, zwischen Wald und wunderschönen Wiesen voller bunter Wildblumen hindurch auf einem Weg, der voller weißer Blütenblätter lag.

Bild #15: Pulk von Gleitschirmfliegern über dem Weiler Erlau (da ist glaube ich eine Paraglider-Schule oder sowas). Die waren mir schon auf der Hinfahrt aufgefallen, und als ich ca. 1,5 Stunden später wieder zurückkam, waren sie immer noch da und kreisten. Wahrscheinlich drehen die da oben schon seit Tagen ihre Runden weil sie nicht mehr runterkommen, und sind inzwischen schon längst verhungert und verdurstet…
An der Kreuzung beim Natutrparkplatz Rodenstein dann rechts, immer noch Alemannenweg. Kurz über einen kleinen Höhensattel, von dem aus man einen schönen Blick nach Norden zum Ende des Odenwalds und dem Otzberg hatte (konnte ich gut geniessen, weil ich eh eine kleine Pause machen musste, um meine Mütze wieder einzusammeln, die mir die frische Brise vom Kopf gerissen hatte)…

Bild #16: Der kleine Bergkegel mit den Gebäuden in der linken Bildmitte ist natürlich die Veste Otzberg
…dann ein ganzes Stück auf einem bequemen Höhenweg mit leichtem auf und ab durch den schattigsonnigen Wald am Weilerts (immer noch Alemannenweg):

Bild #17: Alemannenweg am Weilerts
Nach ca. 1,3 km: Waldrand an einer kleinen Anhöhe…

Bild #18
…von der aus man einen atemberaubenden Ausblick nach Nord und Osten über das Gersprenztal hatte:

Bild #19

Bild #20: Dummerweise rutschte ich mitten im Panoramabildmachen weg, weswegen der südlichste Teil des Panoramas aus einem etwas anderen Winkel aufgenommen wurde und sich nicht mit dem Rest zusammenfügen ließ.
Wunderschön!
Und immer weiter geradeaus, nun nicht mehr auf dem Alemannenweg (der war scharf rechts abgeknickt) sondern dem “Weg rund um den Galgenberg” (gelbe 5) bzw. dem Rodenstein-Rundweg (FC3) über den sonnenberstrahlten offenen Hügelrücken in Richtung Fränkisch-Crumbach.
Impressionen:

Bild 21: Gelbe 5/FC3 nach Norden

Bild #23: Die Bäume aus Bild #21 von Nahem

Bild #24: Hell leuchtende Rapsfelder in der Sonne. Der süßlich-schwere Rapsgeruch war hier ziemlich ausgeprägt, aber gar nicht so unangenehm

Bild #25: Das idyllische Fränkisch-Crumbach von oben.
Ziemlich genau einen halben km nach dem Waldrand dann rechts von dem schönen Höhenweg ab und rechts den rapsgesäumten Michelbacher Weg (gelbe 4) entlang…

Bild #26: “Raps, das war sein letztes Wort…”
…der moderat abwärts ins flache Michelbacher Tal nach Michelbach führte:

Bild #27: Das Haus da vorne ist schon Michelbach
Hier bin ich zwar schon öfter mit dem Auto durchgekommen, aber bis heute wusste ich nicht, dass dieses winzige Ansammlung von vielleicht 5 bis 10 Häusern und Höfen am Rand der K75 überhaupt einen eigenen Namen hat – bisher waren das immer “die Häuser kurz vor Fränkisch-Crumbach” für mich. Als wieder was gelernt, und sorry liebe Michelbacher, dass ich euch Unrecht getan habe…
In Michelbach über die Landstrasse (gar nix los, konnte ich einfach durchlaufen), auf der anderen Seite dann wieder moderat aufwärts (uffa!), auf dem Michelbacher Weg durch noch mehr herrlich sonnige und wunderschöne Frühlingswiesen:

Bild #28: Michelbacher Weg unter dem Hasenberg
Nach 400 m. (normalerweise) leichtem Aufstieg an der nächsten Kreuzung rechts, Markierung weißes V.
An einem Obsthain vorbei bergauf, den Hasenberg hoch, nun schon recht steil (doppel-Uffa), sah so ein bisschen aus, als würde man geradewegs in den azurblauen Himmel hineinlaufen:

Bild #29: Verbindungsweg (weißes V) am Hasenberg
Immerhin verflachte der steile Anstieg recht schnell wieder und ich konnte bequem weiter auf dem Höhenrücken südwärts laufen und die (schon wieder) tolle Aussicht ins Gersprenztal geniessen, dieses Mal nach Westen rüber, in die Richtung aus der ich gekommen war, in der Sonne und Wolken einen wunderschönen, sich ständig veränderten Flickenteppich aus Licht und Schatten über die bunten Hügel zeichneten. Leider konnte ich das Schauspiel nicht so richtig fotografieren – zuviel Gegenlicht:

Bild #30: Blick vom Weg am Hasenberg übers Michelbachtal nach Westen. Auf der offenen Anhöhe da drüben war ich gerade vorhin entlanggekommen
Und südwärts, durch den kleinen, schattigen Mischwald auf der Kuppe des Hasenbergs und weiter durch die Weiden (mehr tolle Aussicht in alle Richtungen) bis zur nächsten Kreuzung.
Eigentlich hatte der Plan vorgesehen, dass ich hier geradeaus direkt bis nach Schloss Reichenberg durchlaufe, aber es war gerade so schön (was nicht dasselbe wie “es lief gerade so gut ist” – in der Beziehung hatte ich weiterhin mit genereller Unfitness und verspanntem Rücken zu kämpfen) und links lachte mich aus dem nächsten Tal das Dörfchen Beerfurth an, durch das ich zwar schon durchgewandert und durchgefahren, aber noch nie durchgejogged war…

Bild #31: Blick auf Beerfurth
…so dass ich mich spontan für einen Umweg entschied und dem Weg FC1 links runter nach Beerfurth folgte.
Sanft abwärts den Hügelrücken hinab in Richtung Gersprenz und Beerfurth…

Bild #32: Jetzt wieder mit der Sonne im Rücken
…weiterhin durch sonnig-herrlich-sattgrüne Wiesen voller prächtig blühender Bäume…

Bild #33
…vorbei an manch einem lauschigen Plätzchen…

Bild #34: Hmm, verlockend. Aber nein…
…bis ich schließlich in Pfaffen-Beerfurth, dem westlichen Teil von Beerfurth (der östliche heißt Kirch-Beerfurth und liegt am anderen Gersprenzufer) einlief:

Bild #35: Im Anflug auf Pfaffen-Beerfurth
Netter kleiner Ort am Ufer der Gersprenz, mit vielen alten Häusern und Höfen, die an den Rändern von neueren Wohnhäusern umringt sind.
Ich lief geradeaus die Michelbacher Str. runter, bis ich nach 350 m. am Rand des alten Ortskerns auf das gelbe Quadrat des Nibelungenwegs stiess, dem ich westwärts durch die Schwimmbadstr. bis zum Ortsrand folgte.
Beerfurther Impressionen:

Bild #36: Pferde an der Michelbacher Str.

Bild #37: Fachwerk, Gemüsegarten und ein blühender Baum mitten im Dorf – apart!

Bild #38: Hmm, “Schokoladenfabrik Wilhelm Eberhardt”, das kann man sich mal merken – Ostern ist zwar vorbei, aber so ein bisschen im Kleinbetrieb hergestelltes Schnuckzeug zu Weihnachten ist ja vielleicht mal eine schöne Abwechslung zu dem ganzen großindustriell gefertigten Schlonz, den man normalerweise kriegt…

Bild #39: Na sowas! Ich freu´ mich ja immer, wenn ich vollkommen unverhofft mitten im Odenwald (oder anderswo) auf exotische Tiere stosse, das hat so was Abenteuerliches.
Ganz so außergewöhnlich wie die bengalischen Tiger im letzten Jahr oder die Krokodile im vorletzten ist dieser Nandu (der übrigens in einem Freigehege an der Ecke Schwimmbadstr. und Hügelstr. in Beerfurth wohnt) zwar vielleicht nicht, aber trotzdem eine schöne Überraschung.

Bild #40: Mein Interesse führte allerdings zu gewissen Spannungen innerhalb des Freigeheges, da die ebenfalls dort lebenden Ziegen offenbar glaubten, ich hätte Futter für sie dabei…

Bild #41: …und deshalb einen Streit mit dem Nandu vom Zaun brachen, der sich gegen die ruppigen Hornstöße mit gezieltem Picken wehrte…

Bild #42: …dann jedoch doch lieber nachgab und der Ziege Platz machte. Die dann zur Strafe für ihre Gier trotzdem kein Futter kriegte, denn ich hatte ja gar keins

Bild #43: Bewegweiserter Beerfurther Dorfbrunnen gegenüber vom Nandu-Ziegen-Gehege.
Am westlichen Ende von Pfaffen-Beerfurth dann wieder raus in die blühenden Wiesen…

Bild #44: Kirschblüten (??) am Nibelungenweg zwischen Beerfurth und Reichelsheim
…auf dem Nibelungenweg (gelbes Quadrat, wie gehabt) westwärts, der Sonne entgegen in Richtung des Reichelsheimer Burgbergs, der von hinten eigentlich ganz harmlos aussah:

Bild #45: Reichelsheimer Burgberg aus Richtung Beerfurth. Ja genau, das bewachsene Hügelchen in der Bildmitte…
Vielleicht ein knapper km geradeaus. Eigentlich ganz angenehm, aber so langsam bekam ich in der prallen Sonne richtig Durst. Dummerweise hab´ ich letzten Winter meine Trinkflaschen für den Gürtel alle weggeworfen (nach zwei Jahren intensivem Gebrauch waren die einfach ersetzungsbedürftig) und dann konsequent vergessen, mir neue zu besorgen, so dass ich nichts hatte mitnehmen können.
Mist…
…und dann ging´s auf einmal auch noch ordentlich steil bergauf:

Bild #46: Nibelungenweg am “Tiergarten”
Argl. Das war anstrengend.
Aber zum Glück nicht so lang. Nach 150 m. rechts auf einen ebenen Querweg unter einer Weide mit Pferden, nach 200 m. wieder links und in den dichten, angenehm schattigen Wald am Burgberg hinein…

Bild #47
…dort dann wieder rechts, wieder ordentlich steil hoch (japs!), und schließlich – mit keuchendem Atem, hämmerner Pumpe und einem leichten Schamgefühl, weil mich selbst so ein Popelbergchen anstrengte, die letzten Meter aufwärts zur Anhöhe hinterm Schloss:

Bild #48: Hrglmpfktffkkphhnnnhhhh
Puuh….
Oben angekommen links, am Rand eines Feldes entlang bis auf die Fahrstrasse von Reichelsheim nach Schloss Reichenberg.
Auch hier hätte ich eigentlich gleich runter nach Reichelsheim laufen können, aber – natürlich – wollte ich mir das Schloss, das ich bisher nur aus der Ferne gesehen hatte, auf keinen Fall entgehen lassen.
Also ein noch ein kleiner Umweg, links die enge Fahrstrasse zwischen Hecken und Kleingärten hinauf…

Bild #49: Fahrstrasse nach Schloss Reichenberg
…bis das Schloss in Sicht kam:

Bild #50
Kurzinfo: Schloss Reichenberg befindet sich direkt über Reichelsheim, ca. 100 HM höher als der Ort. Gebaut vermutlich in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts, in späteren Jahrhunderten als Residenz eines Erbacher Nebenzweigs im Renaissance-Stil um- und weitergebaut. Seit einigen Jahren gehört die Burg einem Verein namens “Offensive Junger Christen”, der hier eine Begegnungsstätte (oder sowas) und ein öffentlich zugängliches Café betreibt.
Wie gesagt, hier oben war ich noch nie gewesen (vor Jahren wollten meine Mutter und ich mal einen Kaffee hier oben trinken, aber wir haben irgendwie nicht hochgefunden) – ein echtes Versäumnis: Sehr schönes Bauwerk…

Bild #51: Der “krumme Bau” von unterhalb der Schlossmauern
…in wirklich beeindruckender Lage hoch über der Ortschaft Reichelsheim, auf die man von hier oben einen grandiosen Blick hat:

Bild #52: Blick vom Parkplatz von Schloss Reichenberg auf Reichelsheim im Odenwald
Im Inneren des Schlosses…

Bild #53: Eingang von Schloss Reichenberg
…gab´s allerdings nicht ganz so viel zu sehen, da die Kernburg samt “krummem Bau” für die Öffentlichkeit gesperrt ist. Also sah ich mich nur mal kurz um, wünschte mir angesichts der herrlichen Aussicht und meines weiterhin wachsenden Durstes, dass ich Geld für eine Benutzung des Cafés mitgenommen hätte…

Bild #54: Außenterrasse des Cafés auf Burg Reichenberg, hoch über Reichelsheim
…schaute mir die kleine gotische Burgkapelle an…

Bild #55: Gotische Kapelle
…und machte mich dann wieder auf den Weg.
Auf jeden Fall ein sehr nettes Plätzchen, irgendwann muss ich unbedingt mal das Café ausprobieren, auch wenn mir als altem Heiden die irgendwie martialisch klingende Bezeichung “Offensive Junger Christen” ein bisschen suspekt ist.
Abwärts, auf der Fahrstrasse runter nach Reichelsheim. Erst vorbei an einer großzügigen Hangweide mit Schafen und Ziegen…

Bild #56
…dann ein bisschen vom Fahrweg ab und auf leicht abenteuerlichen Pfaden zwischen den Serpentinen der Strasse durch den Wald…

Bild #57: Aber alles markiert mit dem gelben Quadrat des Nibelungenwegs
…weiter unten dann wieder auf die Fahrstrasse oberhalb des Ortes…

Bild #58: Reichelsheimer Kirche zwischen den Bäumen
…und schließlich an der Beerfurther Str. nach Reichelsheim hinein.
Gleich scharf rechts die Beerfurther Str. entlang (immer noch Nibelungenweg), dann an einer Kreuzung (mit Eiscafé. Menno, warum hatte ich nur kein Geld mitgenommen. Duuhhuuurst!!!) über die Adenauer-Allee/K75 und weiter geradeaus in die Reichelsheimer Altstadt.
Ich muss gestehen, in der Vergangenheit hab´ ich Reichelsheim immer ein bisschen Unrecht getan. Bin zwar schon oft hier durchgekommen, aber immer nur mit dem Auto auf den Hauptverkehrswegen – und da sah der Ort niemals so richtig hübsch aus, deswegen hatte ich Reichelsheim mental unter “nicht der Rede wert” abgelegt.
Falsch!
Der alte Reichelsheimer Ortskern entpuppte sich als richtig hübsch, mit engen Gassen und wunderschönen alten Häusern:

Bild #59: Strasse hoch zum Rathausplatz. Man beachte die geschindelten Häuser, das ist klassische Odenwaldarchitektur (zumindest seitdem diese Praxis im 17. Jahrhundert von Schweizer Siedlern in die Gegend gebracht wurde).

Bild #60: Rathausplatz, Reichelsheim

Bild #61: Regionalmuseum und Info-Zentrum des Geo-Naturparks Bergstrasse-Odenwald

Bild #62: Reichelsheimer Rathaus
Sehr hübsch, gerade im milden Abendlicht.
Ich überquerte den Rathausplatz und lief die Bismarckstr. hoch bis ich an den Eberbacher Weg kam, wo ich dieses Foto schoss:

Bild #63: Cool, oder? Wenn die Wegmarker an der Laterne nicht wären, könnte diese Szene genausogut von 1974 wie von 2009 sein. Quasi zeitlos!
Hier ging´s rechts, vom Nibelungenweg ab, nunmehr dem blauen Dreieck folgend, das mich bis fast an den Rodenstein zurückführen sollte.
Na ja, oder so ähnlich: Dummerweise verpasste ich die richtige Abzweigung und lief anstatt der markierten Rodensteiner Str. weiter den parallel verlaufenen aber unmarkierten Eberbacher Weg hoch.
Entsprechend war da nirgendwo das Dreieck zu sehen, was mich ziemlich verwirrte. Aber da mir nix besseres einfiel, lief ich halt einfach weiter geradeaus bis zum Ortsende, wo der Eberbacher Weg sich auch tatsächlich wieder auf das blaue Dreieck traf und ich – nun wieder vollkommen orientiert – Reichelsheim verlassen und den letzen langen Aufstieg angehen konnte- Glück gehabt:

Bild #64: Reichelsheimer Ortsende “In der Aue”
Von nun an musste ich eigentlich nur noch dem Weg folgen, der sanft ansteigend (puha!) auf der Westseite des Eberbacher Tals durch Eberbach bis hinauf zum Rodenstein führte.
Landschaftlich nochmal sehr, sehr schön: Breites Tal mit satten Wiesen und Weiden, dazwischen immer mal ein alter Bauernhof (Eberbach ist kein eigentlicher Ort, sondern offenbar nur eine Ansammlung von verschieden Höfen im Talverlauf), alles wunderschön von der warmen Abendsonne ausgeleuchtet. Lediglich das Aroma war teils recht kräftig, denn hier oben wird intensiv Viewirtschaft betrieben – aber das gehört ja irgendwie zum Land dazu.
Eigentlich sehr angenehm zu laufen, aber die (wirklich minimale) Steigung machte mir wieder zu schaffen, so dass ich mir kurz nach dem Reichelsheimer Ortsausgang ein Päuschen gönnte und einen heißhungrig einen mitgebrachten Fitnessriegel verschlang. Das tat ja soooo gut (wohl auch ein Zeichen, dass meine “Akkus” noch nicht wieder voll geladen sind).
Und aufwärts, durch die Eberbacher Wiesen, Weiden und Höfe.

Bild #65: Blick zurück, über einen Satz abgedeckter und kräftig riechender Misthaufen rüber nach Reichelsheim und auf Schloss Reichenberg

Bild #66: Blick auf die von der Abendsonne angestrahlte andere Talseite, auf der der Fahrweg zum Rodenstein verläuft

Bild #67: Inzwischen stand die Sonne schon so schräg, dass sie teilweise gar nicht mehr bis auf meine Seite des Eberbacher Tals durchkam – im Schatten war´s schon ganz schön frisch.

Bild #68: Na endlich! Wie jeder weiss, besteht eine der Grundregeln eines guten Odenwaldfotolaufberichts darin, dass mindestens ein Bild mit Kühen drauf enthalten ist.
Bitteschön!

Bild #69: Und nochmal im Portrait. Das Eberbacher Tal ist eindeutig Kuh-Land, hier gibt´s wirklich Unmengen von denen.
Andererseits zeigt sich hier aber auch die Krise der Milchwirtschaft – an praktisch jedem Hof, den ich passierte (und das waren einige), prangte ein Protestschild, auf dem die Milchbauern höhere Preise für ihr Produkt fordern. Hoffentlich renkt sich das wieder ein, denn da hängen nicht nur unheimlich viele Betriebe im ländlichen Raum dran, sondern letztlich sogar ganze Kulturlandschaften wie der Odenwald, dessen Landschaftsbild maßgeblich von der Nutztierhaltung geprägt ist – Wenn die Milchbauern verschwinden, werden auch die herrlichen Hangweiden auf kurz oder lang nicht mehr da sein…
Nach ca. 1,3 km knickte das blaue Dreieck rechts ab und vereinigte sich mit dem Fahrweg zum Rodenstein auf der anderen Talseite.
Während ich da rüberlief, wurde ich Subjekt eines “Drive-by-Greetings”.
Das ist wie ein Drive-by-Shooting, nur viel freundlicher: In diesem Fall war´s ein älterer Bauer auf einem pötternden Motoroller, der unvermittelt an mir vorbeifuhr und mir ein nicht unfreundliches “Goudn Daach!” zukommen liess.
Das sieht man mal, wie wunderbar ländlich hier hinten noch alles ist, wenn selbst wildfremde Jogger im Vorbeifahren gegrüßt werden:

Bild #70: Da, das isser, der Grüßer. Und Kühe sind auch wieder drauf.
Weniger freundlich waren allerdings die beiden hässlichen, prolligen pseudo-hip-hop-mäßig angezogen Dorfhalbstarken, die mich nicht mal dreissig Sekunden später beinahe mit ihrem tiefergelegten und mit Spoilern und Rallyestreifen bis zur Unkenntlichkeit verschandelten möchtegern-Pimpmobil geplättet hätten. Gottseidank waren die Bässe so laut, dass ich sie trotz der ca. 80 km/h, mit denen die beiden die schmale Piste hochjagten, gerade noch rechtzeitig bemerkte und mich mit einem Satz in den Strassengraben retten konnte.
Kackbratzen!
Immerhin, das setzte noch mal ein bisschen Adrenalin für die letzten Meter frei. Noch ein kurzer Blick zurück auf das bedrückend schöne Eberbacher Tal im Abdendlicht…

Bild #71
…dann bog ich an der Wegscheide am oberen Talende links ab…

Bild #72: Rechts geht´s zum Naturparkplatz Rodenstein, links zur Burg und zum Hofgut
…verschreckte dabei eine beunruhigt dreinschauende kleine Katze…

Bild #73: Das blöde Vieh rannte direkt nach dem Foto weg, und zwar genau in der Richtung, in der ich auch wollte. Entsprechend scheuchte ich sie noch über 100 m. vor mir her, bevor sie sich endlich seitwärts in die Büsche absetzte
…und folgte dann dem Fahrweg neben dem Eberbach im abendschattigen Talgrund…

Bild #74
…bis zurück zum Hofgut Rodenstein…

Bild #75
…wo ich glücklich aber erschöpft wieder am Auto ankam und mich auf den Heimweg machte.
Und weil´s ja ein Belohnungslauf sein sollte, machte ich auf der Heimfahrt durch den abendlichen Odenwald noch einen Zwischenstopp, und gönnte mir im schon empfindliche frischen Garten der Freiheit in Laudenau nicht nur die lange vermisste eiskalte Cola, sondern auch die ultimative Laufbelohnungsmahlzeit:

Bild #76: “Ourewäller Kochkässchnitzel”. Mmmhh, lecker!!!
Ich glaube, ich hab´ noch nie einen Lauf, der eigentlich gar nicht so gut lief, so genossen. War wie gesagt die ganze Strecke über kurzatmig und noch leicht matt, und vor allem mein Rücken hat mir ziemlich zu schaffen gemacht.
Aber angesichts der Tatsache, dass ich endlich wieder rauskonnte, und dass es so ein herrlicher Tag in so einer traumhaft schönen Umgebung mit so vielen spannenden und interessanten Entdeckungen war, waren die Probleme letztlich bedeutungslos.
Deshalb: Die schönste, angenehmste, glücklichmachendste Tour seit langem!
Strecke: 13,3 km
Zeit: Nicht genommen
Anteil der noch nie gelaufenen/gebloggten Passagen an der Gesamtstrecke: 91,8% (12,21 km von 13,3 km)
Karte:

M.








20. April 2009 um 21:58
Achso, unter den Haaren war noch ein Kopf? ;D
- Und man sieht dir auf den Bildern wahrlich an, dass dir inzwischen die Last von den Schultern gefallen ist und du wieder richtig glücklich bist. Mensch – das steckt an!
Und deine Touren habe ich in den letzten Tagen wirklich vermisst. Es war so still hier … dafür gönnst du uns heute wieder eine richtig schöne Entdeckertour. Besonders Bild#21 gefällt mir unglaublich gut.
… ich bin gerade irgendwie in Trance gefallen, fasziniert und ebenfalls glücklich
Danke!
20. April 2009 um 22:02
Hallo Matthias,
vielen Dank fürs mitnehmen und vor allen Dingen freue ich mich, dass Du wieder auf der Piste bist. Allerdings denke ich, Du hast Dir zwar eine sehr schöne und attraktive Strecke ausgesucht, dass Du es ein wenig übertrieben hast, hoffentlich hält das Bein. Genau, was macht eigentlich das Bein ?
Manchmal muss so ein Ego-Lauf – so nenne ich solche Touren, die in keinem Verhältnis zu den realen Voraussetzungen stehen – einfach sein und bedeutet dann auch eine Labsal für die Läufer-Seele.
Ich wünsch Dir eine entsprechende Erholung und vor allem muss das “Ourewäller Kochkässchnitzel” auch noch verdaut werden und wahrscheinlich weder verbrannt werden
Salut
Christian
20. April 2009 um 23:04
Tolle Beschreibung, und vielen Dank für die Bilder!
Dumme Frage: Was war mit dem Bein?
21. April 2009 um 00:14
Hannes: In der Tat, da war Kopf drunter. Und zwar nicht zu knapp!
Freut mich, wenn dir mein Bericht ein bisschen den Tag verschönert haben hat – geteilte Freude ist bekanntlich doppelte Freude.
Dementsprechend: Bitte, gern geschehen, und vielen Dank zurück!
Christian: Na ja, erst wollte ich ja sogar noch eine anspruchsvollere Strecke laufen. Aber du hast recht, das war schon ziemlich anstrengend, gegen Ende hab´ ich doch schon gemerkt, dass ich wohl noch ein bisschen allgemeine Regeneration brauchen kann.
Aber das muss jetzt auch einfach sein – während der ganz schlimmen Stressphase letzte und vorletzte Woche war einer der Gedanken, an denen ich mich hochgezogen habe, dass ich endlich mal wieder unbeschwert und frei loslaufen und entdecken kann, sobald ich das erst mal hinter mir habe. Ein bisschen wie ein Versprechen an mich selbst, das ich jetzt einlöse, auch wenns vielleicht ein bisschen anstrengend ist.
Und wie du ja selbst schreibst: Das tut einfach nur unheimlich gut…
Das Bein muckt übrigens nicht mehr, seitdem ich die neuen Schuhe habe. Allerdings bin ich in der Zeit ja auch sehr wenig gelaufen, kann also auch damit zusammenhängen. Mal gucken, was wird.
Ruben: Dankeschön!
Mit meinem linken Bein hatte ich in den letzten Monaten immer mal wieder leichte Probleme – es war nie wirklich schlimm, aber es hat sich oft beim/nach dem Laufen etwas seltsam angefühlt, so als ob irgendwas nicht ganz so wäre, wie es sein soll…
Gruß
Matthias
22. April 2009 um 00:10
[...] Belohnungslauf ins Gersprenztal: Rodenstein – Beerfurth – Reichelsheim mit Foto (13,3 km) [...]
22. April 2009 um 06:46
Hi Matthias,
schön das Du wieder unterwegs bist. So langsam erkennt man dich auch wieder.
Das Kochkässchnitzel hast Du dir verdient. Ich hoffe Du hattest keinen Muskelkater!
22. April 2009 um 10:20
Erinnert mich stark an meinen Lauf am Sonntag, hoffentlich geht es dir im Moment besser als mir. Ich habe Muskelkater wie die Sau. Schöne Tour hast du da wieder gemacht. Die Burgruine gefällt mir sehr gut, hier in der Nähe haben wir auch eine, die Burg Stein. Eine alte Vorburg der Burg Nassau. Werde mir jetzt mal eine Strecke dahin raussuchen.
Das Kochkäs-Schnitzel hast du dir redlich verdient, nach einer tollen Tour muss auch was tolles zu essen her.
Beinahe hätte ich es vergessen, das Vorher-Bild erinnert mich irgendwie an John Lennon.
22. April 2009 um 16:05
Gerd: Was muss, das muss. Muskelkater hatte ich zwar keinen, aber irgendwie gespürt hab´ ich´s doch hinterher. Aber das läuft sich noch raus.
Torsten: Na ja, war ja wesentlich kürzer als deine Tour, und auch die Höhenmeter dürften deutlich weniger gewesen weniger gewesen sein, von daher hab´ ich es ganz gut weggesteckt. Bloss der Rücken hat gegen Ende ein bisschen geknackt und gezickt…
).
Mach´ das mal mit der Burg Stein, am besten mit Foto, das ist sicher total interessant.
Und zum Lennon-Vergleich: Danke (sofern es als Kompliment gemeint war…
Gruß
Matthias
22. April 2009 um 23:03
[...] Belohnungslauf ins Gersprenztal: Rodenstein – Beerfurth – Reichelsheim mit Foto (13,3 km) [...]
23. April 2009 um 18:02
Hallo Matthias,
hast Du einen Abstecher nach Fr. Crumbach zu Nemos Frisör gemacht?
23. April 2009 um 19:01
Hallo Helmut,
nein, Fränkisch-Crumbach hab´ ich heute mal ausgespart – der Nemo ist ja erst vor ein paar Wochen gerupft worden, und mehr als einmal pro Halbjahr kann man ihm den Schock nicht zumuten…
Dieses Mal war´s “nur” ein Ausflug in den Odenwald, einfach nur so, weil ich Zeit und Lust hatte…
12. Mai 2009 um 00:49
[...] der schmalen Schwimmbadstr. in Pfaffen-Beerfurth, wo ich ja gerade erst vor drei Wochen bei meinem Foto/Belohnungslauf vom Rodenstein aus durchgekommen [...]
17. August 2009 um 19:15
[...] man Schloss Reichenberg, bekannt und beliebt aus dem eminent lesenswerten Fotolaufbericht “Belohnungslauf ins Gersprenztal” (das ist der, wo ich mit Glatze zu sehen bin… [...]
24. Februar 2010 um 13:28
Hallo Matthias,
tolles Bild von Dir im Freiheits-Garten ! Im Hintergrund sieht man keine Menschenseele sitzen, da wars im April wohl doch schon ziemlich frisch ! Wenn Du das nächste Mal nach so einer Strecke vorbeikommst, meld´ Dich einfach, die nächste Cola und ein Dessert zum Abschluß gehen auf meine Kappe !
Grüße aus der Freiheit,
Jürgen Katzenmeier
Gasthaus zur Freiheit
24. Februar 2010 um 14:46
Hallo Jürgen,
wenn das Bild gut geworden ist, dann kannst du Dich bei einer Eurer freundlichen Mitarbeiterinnen bedanken, die hat´s schließlich geschossen…
Und was die Cola und das Dessert angeht – da nehm´ ich dich beim Wort, jetzt wo´s in Richtung Frühling geht, wollte ich eh mal wieder in Richtung Neunkircher Höhe laufen, da wär´ eine leckere Einkehr in der Freiheit sowieso mal wieder eine gute Sache.
Vielen Dank für den Kommentar und das Angebot
Matthias
6. April 2010 um 08:43
[...] Gasthaus Zur Freiheit in Laudenau, der meine Erwähnung seines (exzellenten) Restaurants in einem Eintrag aus dem letzten April zum Anlass genommen hat, mich für meinen nächsten Besuch in der Freiheit auf eine Cola und einen [...]