Belohnungslauf ins Ried: Erfelden – Knoblochsaue – Bensheimer Hof (13,5 km)

21. April 2009

Wiedereinstieg die Nächste:
Nach der wunderbaren Tour im Odenwald stand heute die nächste Belohnungstour an, die landschaftlich so ein bisschen das Gegenteil werden sollte: Anstatt ostwärts in die Berge gings heute westwärts, ins Flachland der Riedebene.

Sollte natürlich auch wieder besonders schön werden, deswegen hatte ich ursprünglich geplant, mal durch das Naturschutzgebiet Knoblochsaue am Rhein bzw. Altrhein zu laufen. Leider wäre eine Tour durch das komplette NSG etwas zu weit geworden, also beschloss ich stattdessen, nur von Erfelden am westlichen Ende meines Streckennetzes bis zum Rand der Knoblochsaue zu laufen und dann wieder umzukehren – quasi um einen Brückenkopf für eine spätere Tour zu haben.

Strecke geplottet (von Erfelden am Ufer des Altrheins bis zur Knoblochsaue, dann durch die Felder zurück), den richtigen Moment abgewartet (schön spät, am frühen Abend), und los.


So, ab jetzt schreib´ ich einfach mal im Präsens weiter. Weil ich das lange nicht mehr gemacht hab´, und weil ich keinen Foto dabeihatte und der Bericht dadurch unmittelbarer wird… ;)

Anfahrt über ruhige Landstrassen durch die endlos weiten Felder und Wiesen. Herrliches Wetter, Fenster auf, alles wunderbar entspannt – das Ried ist eine ausgesprochene “Abendlandschaft”, die am schönsten wirkt, wenn die Sonne langsam in Richtung Horizont sinkt und der Tag friedlich ausklingt. Das ist wunderschön.

Parke mitten in Erfelden, am Richthofenplatz, direkt bei der Fußgängerbrücke, die über den Altrhein rüber auf den Kühkopf führt.

Kurzinfo: Da hier noch öfter die Rede von sein wird, bringen wir´s gleich mal hinter uns und schreiben was über Kühkopf und Knoblochsaue: Das Naturschutzgebiet Kühkopf-Knoblochsaue am Rheinufer zwischen Rheinkilometer 468 und 478 (ganz grob) ist mit ca. 24 Quadratkilometern das größte Naturschutzgebiet in ganz Hessen (der nachweislich größere Nationalpark Kellerwald-Edersee in Nordhessen zählt offenbar nicht als NSG…). Es ist eines der letzten Gebiete, in denen die ursprüngliche Rheinuferlandschaft aus dichten Schilfgürteln, offenen Brachwiesen und dunklen, urigen Auwäldern noch erhalten ist und bietet einen wertvollen Rückzugsraum für unzählige seltene Pflanzen und Tiere (so sind beispielsweise über 250 Vogelarten dokumentiert, die hier permanent oder zeitweilig leben).
Wie der Name vermuten lässt, besteht das NSG aus zwei großen Teilen:
- Dem Kühkopf, einer großen Insel zwischen Rhein und Altrhein, die im 18. Jahrhundert durch die Rheinbegradigung entstanden ist…
- …und der Knoblochsaue nördlich des Altrheins, einer Wald- und Wiesenlandschaft auf dem “Festland”.
Zusammen bilden diese beiden Teile eine der schönsten, unberührtesten Naturlandschaften im südlichen Hessen

So. Zurück nach Erfelden auf den Parkplatz an der Altrheinbrücke. Wenig los, angenehm frisch, in der Luft liegt der charakteristische, ganz leicht modrige (aber nicht unangenehme) Geruch des Altrhein.
Ich laufe los.
Runter ans Ufer, dort dann rechts auf den kleinen Uferdeich zwischen Altrhein und dem Dorf. Rhein-Neckar-Weg (rotes R), dem werde ich jetzt ´ne ganze Weile einfach folgen.

Fange gemächlich an, auf der sonnigen Deichkrone westwärts. Herrliche Abendstimmung, alles entspannt: Rechts auf der Rheinallee unter dem Deich stehen ein paar ältere Leute an einem Hoftor und plaudern. Es riecht nach Gegrilltem. Links der träge, schöne Altrhein, dahinter die Wildnis des Kühkopf: Hohe Schilfdickichte, dazwischen uralte knorrige Bäume, Vogelgesang aus hunderten kleiner gefiederter Kehlen. Vorne die Sonne, die sich schon langsam dem Horizont zuneigt und dabei immer sanfter und angenehmer wird.
Einfach schön!

Nicht so schön meine Form: Etwas wacklige Beine, allerdings kein Problem. Aber meine verspannt linke Schulter knackt und krampft genau wie vorgestern, das will mir gar nicht gefallen.
Na ja, vielleicht läuft sich´s noch raus…

Nach ein paar hundert Metern entfernen sich Deich und Rhein-Neckar-Weg ein bisschen vom Ufer, links kommen jetzt erst ein paar Sportplätze (die dürften bei Hochwasser nur für Wasserball taugen…), dann die beiden Erfelder Yachthäfen am Altrhein (“Kandel” und “Lochinsel”) in denen Dutzende von kleinen und nicht ganz so kleinen Booten vertäut sind. Rechts hat Erfelden inzwischen aufgehört, dort verläuft nun die wenig befahrene K156 direkt am Deich, dahinter erstreckt sich das weite, sonnige Ried, hin und wieder durchbrochen von einem Wälchen oder den Dächern eines kleinen Dorfes. Ganz, ganz weit weg, am Ende der Ebene, sind die bläulichen Silhouetten von Taunus und Rheingau zu sehen.

Bis auf die Schulter läuft´s schön rund, ich gleite dahin, der schrägen Sonne entgegen, im Reinen mit mir und der Welt. Zwischenzeitlich überholt mich ein anderer Jogger, aber ich lasse ihn einfach ziehen (das erweist sich als richtige Entscheidung, denn der Typ ist deutlich schneller als ich…).

Nach dem zweiten Yachthafen biegt die Landstrasse vom Deich ab, der Rhein-Neckar-Weg führt noch ein Stück geradeaus an einer Kiesgrube vorbei, und knickt dann scharf links ab, zurück ans Ufer, dem er dann nach Südwesten folgt.

Unsagbar schönes Stück: Ein schmaler Pfad, der nur wenige Meter neben dem friedlich-idyllischen Altrhein unter gewaltigen, uralten, traumhaft schönen Eichen und Ulmen entlangführt. Links jenseits des Wassers weiterhin die urwüchsige Kühkopflanschaft, rechts kleine Felder und Wiesen voller dichter Hecken und knorriger Apfelbäume, die zum Teil noch blühen.
Bis auf die lauthals trällernden Vögel allenthalben ist es vollkommen ruhig, das schräge Sonnenlicht von vorn verleiht der Umgebung eine warme, unwirtlich schöne Patina.
Inzwischen bereue ich, den Foto daheim gelassen zu haben.
Aber diese Atmosphäre hätte er wohl eh nicht einfangen können.

Irgendwo hier lache ich mir auch eine ganze Eskorte von Libellen an. Sieben oder acht Stück, die mir mindestens 150 m. weit folgen.
Da kommt man sich ein bisschen wie eine Fregatte bei Star Wars vor, die von einem Geschwader kleinerer Raumschiffe begleitet wird (meine Versuche, die Libellen mittels nerdigem Star Wars-Talk zu gezielter Kooperation zu bewegen ["Allianz-Fregatte an Gold Leader. Allianz-Fregatte an Gold Leader. Bitte schwenken Sie auf Elf Uhr ein und gehen Sie in Formation"] fruchten allerdings nichts… :D ).

Auch nachdem die Libellen weg sind, gibt die Natur keine Ruhe: Über mir fliegt ein Raubvogel vorbei – Eckiger Schwanz, sieht aus wie einer der seltenen Schwarzmilane, von denen es nirgendwo in Deutschland so viele Brutpaare gibt wie auf dem Kühkopf.
Außerdem sehe ich aus dem Augenwinkel was Kleines, Buntes am Flussufer flattern. Vielleicht ein Eisvogel?

Nach einem halben km muss ich einen kleinen Bogen machen, zwei ältere Herrschaften sitzen mitten auf dem Pfad in der Abendsonne, Arm in Arm. Normalerweise würde ich vielleicht was fieses über Passanten denken, die einfach so die Durchgangswege versperren, aber heute Abend ist es zu schön, also grüße ich freundlich, und meine es auch richtig ernst.

Nach etwas über einem km eine kleine Überraschung – links im Uferdickicht steht eine Aussichtskanzel mit der Aufschrift “Aquarium”, die muss ich mir natürlich genauer ansehen.
Also kurzer Abstecher, hoch auf die Kanzel. Von oben hat man einen wunderbaren Blick über den Altrhein zum Kühkopf, wo sich eine Art Lagune (das sogenannte “Aquarium”) in die Insel hineinfrisst. Sicher ein toller Ort zum Bird-Watching, heute Abend ist allerdings nicht so viel los – nur ein paar Enten dümpeln friedlich auf dem ruhigen Altrhein vor sich hin.
Trotzdem schön.

Nach kurzer Pause (die ich auch zum Ausschütteln und Lockern der bockenden linken Schulter nutze) geht´s weiter auf dem immer noch herrlichen Rhein-Neckar-Weg am Ufer entlang. Rechts zieht ein baumgesäumter Teich vorbei, links am Ufer des Altrheins ein paar wohlgenärte Angler, die am Ufer eine Art Basislager eingerichtet haben und sich gerade in einer osteuropäischen Sprache palavern (“darf man hier im NSG überhaupt angeln?”, frage ich mich kurz, aber dann bin ich auch schon vorbei).

Schließlich erreiche ich den Rand der Knoblochsaue, wo sich der bisher relativ lichte Bewuchs des Uferstreifens in unberührten Urwald verwandelt: Hohe, alte Bäume, dichter Bodenbewuchs, kühler Schatten, singende Vögel, der Altrhein-Geruch wird durch das leicht knoblauchartige Aroma von frischem Bärlauch ergänzt.
Eigentlich hätte ich hier am Waldrand entlang vom Ufer weglaufen sollen, doch das sieht alles so spannend und schön aus, dass ich die Abzweigung verpasse und geradeaus in den Wald reinlaufe, ohne den Fehler zu bemerken.

Während ich durch den wunderschönen Auwald laufe, stelle ich fest, wie gut es ist, dass ich so früh im Jahr hier bin – Kühkopf und Knoblochsaue sind nämlich die schlimmsten Schnakenbrutstätten weit und breit, wenn man hier im Sommer oder Frühherbst durchkommt, wird man von den kleinen Biestern regelrecht aufgefressen (keine Übertreibung, ich hab´ selbst schon erlebt, wie sich hier binnen weniger Sekunden Dutzende Stechmücken auf eine stürzen). Heute jedoch ist davon noch nichts zu merken…

Und dann – ganz plötzlich und unerwartet – öffnet sich rechterhand der Wald zu einer kleinen Lichtung, auf der ein beeindruckendes Monument steht: Die 12 m. hohe Schwedensäule.

Kurzinfo: Die Schwedendsäule wurde 1632 im Auftrag des schwedischen Königs Gustav Adolf errichtet. Sie erinnert an die Rheinüberquerung der schwedischer Truppen im Dezember 1631 während des Dreißigjährigen Krieges. Um die bei Oppenheim verschanzten spanisch-katholischen Truppen zu überraschen ließ Gustav-Adolf hier sein ganzes Heer von mehreren Tausend Mann mit Hilfe provisorischer Boote (die aus den requirierten Scheunentoren der umliegenden Ortschaften gebaut worden waren) über den damals 300 m. breiten Fluss setzen (das war vor der Rheinbegradigung, entsprechend war das damals noch nicht der Altrhein, sonder der echte, große Rhein). Durch diese Aktion gelang es den Schweden, die Spanier zu überraschen und nicht nur Oppenheim sondern auch Mainz im Handstreich zu eroben

Das überrascht mich kurz, denn eigentlich hatte ich ja gar nicht so weit in die Knoblochsaue vordringen wollen. Aber hey, wenn man schon mal da ist – bisher habe ich die Säule nur aus der Ferne gesehen, vom Kühkopf aus, auf der anderen Seite des Altrheins. Also schaue ich mir jetzt erstmal alles aus der Nähe an: Beeindruckend hoher Obelisk, der auf vier Kugeln ruht und von einem Löwen gekrönt wird, wirkungsvoll platziert auf einem gepflegten kleinen Platz samt interessanter Infotafel.
Gefällt mir, und ich freue mich diebisch, dass ich diesen Ort mehr oder weniger ungeplant entdeckt habe…

Zum Glück ist mein Plan gut, so dass ich die Route ohne Probleme an den kleinen Umweg anpassen kann: Von der Schwedensäule aus geht´s nordwärts, weg vom Altrhein, auf der breiten Schwedenschneise (gelbe 5) durch den Urwald, bis diese nach ca. 400 m. auf einen Fahrweg aus festgedrückter Erde stösst, neben dem sich hölzerne Strommasten in den Wald hinein ziehen (die führen wahrscheinlich zum alten Forsthaus, tiefer im Wald drinnen).

Hier geht´s rechts, nun wieder nach Osten. Gelbe 5, das ist der Elisabeth-Langgässer-Weg (benannt nach einer prominenten Schriftstellerin, die ein Buch über das Ried geschrieben hat, bevor ihr die Nazis das Leben zur Hölle gemacht haben), dem ich jetzt ein ganzes langes Stück folgen werde.

Zwischenzeitliche Bestandsaufnahme: Beine ok, Schulter spannt und knackt und fühlt sich nicht so gut an. So viel zum Thema “wird sich noch rauslaufen”.

Nach weiteren 400 m. der Waldrand, ich verlasse die Knoblochsaue schon wieder, laufe hinein in eine herrliche, wunderschöne Landschaft aus satten Wiesen, kleinen Feldern, dichten Hecken, hübschen Wäldchen und idyllischen Teichen. Das hier ist eine von der Zivilisation weitgehend vergessene Ecke des Rieds, in der Beuge zwischen Rhein und Altrhein gibt es auf mehreren Quadratkilometern keine Dörfer oder Durchgangsstrassen, ja noch nicht einmal Aussiedlerhöfe – nur pastorale Landschaft mit ganz, ganz viel wunderschöner Natur.
Eine herrliche Gegend, besonders im Licht der untergehenden Sonne, die alles in ein wunderbar warmes, rötliches Abendlicht taucht und die Schatten lang und länger macht.
Hhhaaaaahhh…
So fühlt sich Laufglück an, da kann die Schulter meckern und spannen wie sie will!

Ich folge dem Langgässer-Weg nach Nordosten: Grobes, uraltes Kopfsteinpflaster, furchtbar zu laufen aber schön.
Dann geht´s vorbei an einem kleinen Waldstück mit Teichen, der sogenannten “Mordhecke” (sieht harmlos und pittoresk) aus, dann nach ein paar hundert Metern an einem strahlendgelben Rapsfeld scharf links, nochmal nach Westen.
Auf die untergehende Sonne zu, die sich rapide den sanft geschwungenen Hügeln drüben in Rheinhessen, jenseits des Rheins, nähert: Roter Glutball, leuchtet zwischen den scherenschnittartig ausgeleuchteten alten Bäumen am Wegesrand hindurch und gibt ein spektakuläres Schauspiel ab.

Dann wieder rechts, nordostwärts bis zum Bensheimer Hof, einem beeindruckenden alten Anwesen mit großen, alten Häusern und einem Ziegelschornstein, umgegeben von einer hohen Steinmauer.
Wenn ich einen Foto hätte, würde ich ein Bild machen.
Hab´ ich aber nicht, also lauf´ ich nur dran vorbei, bis zur Landstrasse nach Leeheim, die direkt dahinter vorbeiführt.
Hier rechts, neben der Strasse den Radweg 31 runter, nach der ersten Kurve dann links und quer durch die Felder nach Osten.

Ganz mieser Feldweg, unmarkiert, zerfurcht von Traktorreifen. Nicht gut zu laufen, zudem spannt die Schulter mehr denn je – tut sogar ein bisschen weh. Entsprechend zieht sich das Stück, furchtbar, rechts vorne kommt gaaaaanz langsam Erfelden näher. Zu langsam, finde ich -jetzt machen sich der Trainingsausfall der letzten zwei Wochen und der Umweg zur Schwedensäule bemerkbar.
Irgendwo mittendrin geht dann endgültig die Sonne unter, als ich mich umdrehe, ist nur noch ein grandioser roter Widerschein am Horizont zu erkennen.

Nach knapp zwei Kilometern erreiche ich schließlich die Riedlinie (blauer Kreis), den Hauptwanderweg des OWK durchs Ried.
Zumindest glaube ich das, denn einen Marker gibt es nicht – hier mitten in den Äckern gibt es schlichtweg keine Oberfläche, auf dem mann den anbringen könnte.
Der folge ich nach rechts, zurück ins dämmrige Erfelden hinein, während sich oben am Himmel bereits die ersten Sterne im bläulichen Himmel zeigen.

Hier ist es dann nochmal ein knapper Kilometer bis zum Ziel. Der wird ganz hart: Ich hab´ ich tierischen Durst, und das Spannen und Krampfen in meiner linken Schulter hat sich inzwischen über den gesamten Rücken ausgebreitet, das ist richtig unangenehm.
Aber ich muss ja noch zurück, also lauf´ ich halt weiter durch die abendlichen Strassen in den hübschen, alten Ort hinein, bis ich schließlich ziemlich geschlaucht und mit dem letzten Tageslicht wieder beim Parkplatz vor der Altrheinbrücke ankomme.

Das Fazit ist dasselbe wie Vorgestern: Die Runde war alles andere als problemlos, gerade die Sache mit der Schulter ist überhaupt nicht gut (dieses Jahr ist aber auch irgendwie der Wurm drin, ständig muckt irgendwas anderes).
Abgesehen davon war´s aber eine unglaublich herrliche Tour, in beeindruckend schöner Umgebung, bei toller Abendstimmung, mit ganz viel wunderbarer Natur, spannenden Entdeckungen und tonnenweise neuer Strecke.
Kurzum: Ein Lauf für die Seele, zum Glücklichsein, und daran ändern auch die Probleme nix!

Strecke: 13,5 km
Zeit: 1:19 h (= 10,25 km/h bzw. 5:51 min/km)
Anteil der noch nie gelaufenen/gebloggten Passagen an der Gesamtstrecke: 98,3% (13,27 km von 13,5 km)
Karte:
erfelden-west

M.

13 Antworten zu “Belohnungslauf ins Ried: Erfelden – Knoblochsaue – Bensheimer Hof (13,5 km)”

  1. Gerd Sagt:

    Bis auf deine Probleme mit der Schulter hört sich das doch super an. Und Zeiten läufst Du. Da zieh ich meinen Hut. Das Du da überhaupt was von deiner Umgebung mitkriegst. ;-)
    Oder hast Du noch die Panik vor den Stechmücken. Die sind dort eine echte Plage wenn Du die falsche Zeit erwischst.

  2. Helmut Z. Sagt:

    Hallo Matthias,
    ich war die letzten Tage mehrmals in der gleichen Ecke(privat und NP mäßig) und kann Deine Empfindungen über die herrliche Gegend nachvollziehen. Ein Tip für die nächste Runde: P kurz vor der Schwedensäule anfahren und den R Weg bis zum P Schusterwörth und dann gelbe 2 und 5 zurück. Du wirst es geniessen!!!
    Gruß
    Helmut

  3. matbs Sagt:

    Gerd: Na ja, so schnell war´s ja gar nicht. Wobei ich in der ersten Hälfte schneller und in der zweiten langsamer war – wieder mal zu uneinheitlich vom Tempo her, da muss ich mal wieder ein bisschen dran arbeiten.
    Stechmücken waren wie gesagt noch keine da, mal sehen, wie lange das so bleibt…

    Helmut: Ja, wirklich eine wunderschöne Ecke, die mir wirklich vollkommen neu war (vielleicht sind wir da ja mal vor vielen Jahren bei irgendeiner Familienradtour durchgekommen? Aber wenn, kann ich mich nicht mehr genau erinnern).
    Die Strecke bis zum Schusterwörth hatte ich usprünglich im Auge gehabt, aber das wäre mir von Erfelden aus einfach zu weit geworden. Aber das muss ich jetzt natürlich noch nachholen.
    Und sag´ mal, am Rhein-Neckar-Weg ist da oben noch ein anderer Marker zu sehen, so eine Art rote Gabel oder Dreizack, bei dem nur die mittlere Säule eine Spitze hat. Weisst du, was der markiert?

    Grüsse zurück

    Matthias

  4. Torsten Sagt:

    Jetzt tue ich mal so als wäre ich neidisch. ;-)
    Schöne Tour, da muss ich auch mal hin, falls meine Regierung mich mal lässt. Ich finde so Naturbelassene Ecken wunderbar, es gibt fast nichts schöneres.
    Bei “Knoblochsaue” habe ich die ganze Zeit Knoblauchsauce gelesen. Da sieht man mal wieder das zuviel am Computer arbeiten einen nicht mehr aufnahmefähig macht und vor allem hungrig.

  5. matbs Sagt:

    Hi Torsten,

    nur zu, gegenseitiger Neid gibt dem Ganzen ja erst die richtige Würze… ;)

    Die Gegend am Kühkopf ist übrigens auch sehr gut für schöne Radtouren mit der Familie geeignet, nur falls du da Überzeugungsarbeit leisten musst. Allerdings ist es natürlich auch weit weg von euch, ich schätze mal so knapp 100 km dürften das schon sein.

    Auf Knoblauchsauce hätt´ ich auch grad Lust… :D

    Gruß

    Matthias

  6. Hannes Sagt:

    Landschaftlich klingt es traumhaft. Du treibst dich aber auch in Gegenden rum … Kuhkopf … Knobl(a/o)chsaue … dass man da laufen kann? :D

  7. matbs Sagt:

    Kühkopf. Es heisst “Küh-Kopf”, mit einem “Ü”… :D

    Und klar kann man da laufen, sogar sehr gut.
    Wenn die Stechmücken erst mal geschlüpft sind, muss man sogar laufen, weil Stehenbleiben fatal wäre… ;)


  8. [...] Belohnungslauf ins Ried: Erfelden – Knoblochsaue – Bensheimer Hof (13,5 km) [...]


  9. [...] Belohnungslauf ins Ried: Erfelden – Knoblochsaue – Bensheimer Hof (13,5 km) [...]


  10. [...] Ok, letzten Dienstag war ich ja an der Knoblochsaue unterwegs, in Hessens größtem Naturschutzgebiet. Der Mönchbruch ist mit über 900 Hektar das Zweitgrößte [...]


  11. [...] direkt an der Fußgängerbrücke zum Kühkopf, von dem ich ja schon vor knapp zwei Wochen zu einer herrlichen Runde an die Knoblochsaue gestartet [...]


  12. [...] war ich das letzte Mal im Frühling durchgekommen, bei Sonnenschein und frisch ergrünter Wald- und Wiesenlandschaft, als die Moskitos noch mit [...]


  13. [...] Bensheimerhofs, hinter dem ich rechts auf den Elisabeth-Langgässer-Weg (gelbe 5) einbog, den ich vor einem halben Jahr schon mal in entgegengesetzter Richtung gelaufen war. Heute ging´s westwärts, in Richtung Rhein, geradewegs der strahlenden und schon [...]


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