Muttertag.
Da trifft man sich mit seinen Eltern im Odenwald und geht was essen.
Und wenn man schon mal da ist – und das Wetter einen ganz freundlichen Eindruck macht – dann geht man vorher auch gleich noch ein bisschen laufen.
Zum Beispiel auf die Böllsteiner Höhe.
Da war ich noch nie.
Hab´ sie bisher immer nur von weitem gesehen, beispielsweise von den zwölf Aposteln auf der Nonroder Höhe auf der anderen Seite des Gersprenztals: Ein schöner, großer Höhenzug mit offenen Bergwiesen, zwischen denen ein kleines Dörfchen an der Anhöhe sitzt (nämlich Böllstein).
Wollte ich schon lange mal hin, warum also nicht heute?
Eben!
Also schnell geschaut, wie man da hoch kommt (meine Ortskenntnis hört hinter dem Gersprenztal abrupt auf, das ist so tief im Odenwald drin, dass ich da normalerweise nie hinkomme) und dabei mit leichtem Erstaunen zur Kenntnis genommen, dass Böllstein zu einer Gemeinde namens Brombachtal gehört, deren Existenz mir bisher nicht so richtig bewusst gewesen war (wie gesagt: Hinter dem Gersprenztal ist Ende mit Ortskenntnis) und eine schöne Strecke geplottet: Von Beerfurth durchs Gersprenztal bis Fränkisch-Crumbach, dort dann über die Gersprenz, an Nieder-Kainsbach vorbei nach Stierbach, dort am Wildgehege entlang, weiter auf die Burgruine Schnellerts (auf der ich ebenfalls noch nie zuvor gewesen war) und von dort aus auf nach Böllstein auf der 420 m. hohen Böllsteiner Höhe zur Verabredung zum Mittagessen.
Schöne 10 oder 11 Flachland/Bergkilometer, mittenrein in einen mir weitgehend unbekannten Teil des Odenwaldes, und als Bonus würde ich auch gleich einen neuen östlichsten Punkt meines Streckennetzes erlaufen – so sieht eine gute Tour aus!
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