Rückkehr ins Zellertal – mit Fotos (12 km)

16. Mai 2009

Hach ja…
Wie bemerkte doch weiland schon der schottische Nationaldichter Robert Burns:
The best-laid schemes o’mice an’ men
Gang aft aglay

Eigentlich stand für heute ja der lange geplante Lauf mit Gerd von Rodau auf die Neunkircher Höhe an.
Uneigentlich hat der Gerd sich aber leider kurzfristig den Fuß lädiert und musste absagen.
Nix mit Neunkircher Höhe.
Ein bisschen schade, wo doch heute richtig schönes Wetter war, aber andererseits läuft die Tour ja nicht weg.

Aber laufen wollte ich natürlich trotzdem, also musste kurzfristig eine Alternative her. Da traf sich´s gut, dass ich heute am späten Nachmittag eh eine Verabredung drüben in Rheinhessen hatte. Also hab´ ich mal schnell geschaut, ob sich da nicht eine schöne Strecke drin ist und bin dann auch schnell fündig geworden.


Letztes Jahr um diese Zeit bin ich ja mein Projekt Westwärts gelaufen, eine Serie von Läufen, bei denen ich sukzessive von Worms bis auf den Gipfel des Donnersbergs in der Pfalz vorgedrungen bin. Dabei bin ich auch durchs Zellertal , ein hübsches, flaches Tal an der Grenze zwischen der Pfalz und Rheinhessen, durch das sich das hübsche Flüsschen Pfrimm zwischen sanften Weinhängen und kleinen, alten Dörfern ostwärts in Richtung Worms und Rhein schlängelt. Wunderschöne Tour an einem herrlichen Tag, deswegen hatte ich mir vorgenommen, irgendwann wiederzukommen und mir das alles noch mal genauer anzusehen.
Und da ich heute sowieso schon in der Gegend war…

Schnell noch eine Route geplottet (gar nicht so einfach, denn für die Gegend gibt es anscheinend keine ordentliche Wanderkarte [zumindest konnte ich bisher keine finden], entsprechend musste ich die Tour mit Google Earth und ein paar suboptimalen Online-Ortsplänen planen), Laufklamotten und den Foto eingepackt (weil´s doch so hübsch war), und am frühen Nachmittag westwärts in Richtung Rheinhessen aufgebrochen, begleitet von der Hoffnung, dass sich die dichte Wolkendecke noch etwas lichten würde (weil: blauer Himmel = alles sieht hübscher aus und es gibt bessere Fotos).

Das tat er auch.
Als ich an meinem Ausgangspunkt im aparten Weinörtchen Monsheim im südlichen Wonnegau (allein der Name klingt schon verheißungsvoll, oder? :) ) ankam, schimmerten allenthalben warmer Sonnenschein und strahlendblauer Himmel zwischen den grauweissen Wolken hindurch – prima.

Auto in der ruhigen Schillerstr. abgestehlt, ein bisserl gedehnt (aber nicht zu viel, ich war ungeduldig und wollte los…), und dann in den wunderbar-freundlichen Frühsommertag gestartet:
IMG_2664
Bild #1: Direkt nach dem Start, Ecke Schillerstr./Alzeyer Str. in Monsheim. Die Sonne lacht, der Matthias auch…

Rechts die Schillerstr. runter. Schönes Stück, hier war ich im Februar von Flörsheim-Dalsheim kommend schon mal durchgelaufen, somit war auch gleich die Anbindung ans Streckennetz vollzogen.
Erst auf einer Brücke über die wunderschön im hellen Licht funkelnde Pfrimm…
IMG_2665
Bild #2: Die erste von insgesamt vier Pfrimm-Überquerungen auf der heutigen Tour

…dann vorbei am sehr hübschen Monsheimer Schloss
IMG_2667
Bild #3: Schloss Monsheim. Die Anlage befindet sich in Privatbesitz und beherbergt ein Gestüt, entsprechend konnte/wollte ich nicht einfach so hin- oder gar reinlaufen und mir alles ansehen und wahllos Fotos schiessen (obwohl ich´s liebend gerne gemacht hätte). Deshalb gibt´s leider nur dieses Bild vom Anfang des Zufahrtsweges.

…und dem irgendwie dazugehörigen charakteristischen alten Türmchen direkt an der Alzeyer Str. …
IMG_2668
Bild #4: Gegen die Laufrichtung aufgenommen

…und direkt dahinter dann rechts, der Markierung des Jakobus-Pilgerwegs Zellertal folgend (das war die einzige Markierung, die ich bei der Streckenplanung im Vorfeld hatte recherchieren können) in Richtung des Monsheimer Vogellehrpfades. Als freudige Überraschung stellte sich dieser Weg auch noch als Teil des Odenwaldklub-Nibelungenwegs heraus, den ich ja bestens aus Ried und Odenwald kenne:
IMG_2670
Bild #5: Das gute alte gelbe Quadrat des Nibelungenwegs (ähnlich wie der Saar-Rhein-Main-Weg fast sowas wie ein alter Freund, den man zufällig weit weg von zuhause trifft), darunter das Jakobsmuschelsymbol des Jakobus-Pilgerwegs, der – wie alle Jakobswege in Europa – nach Santiago de Compostela führt, wenn man ihm nur lang genug folgt. Eine total coole Vorstellung, oder?

Am Südflügel des Herrnsheimer Schlosses entlang…
IMG_2674
Bild #6: Wahrscheinlich ein altes Stallgebäude

…dann halblinks einen herrlich überwucherten Wildnispfad hoch…
IMG_2676
Bild #7

…zwischen dem dichtbewachsenen und sicherlich 15 oder 20 m. hohen Damm der Bahnstrecke Alzey-Worms und einem kleinen Reitplatz hindurch…
IMG_2677
Bild #8: Gehört wahrscheinlich noch zum Gestüt im Monsheimer Schloss

…und schließlich auf dem Vogelschutzpfad hinein in ein unglaublich dichtes, wunderschönes Wäldchen:
IMG_2679-81p
Bild #9: Ich habe ja bisher immer behauptet, dass es in Rheinhessen praktisch keinen Wald gibt, das muss ich nun wohl ein bisschen revidieren – zumindest hier und da gibt´s dann wohl doch welchen, wenn auch in wesentlich bescheideren Ausmaßen als auf der anderen Seite des Rheins oder weiter westlich in der Pfalz

Herrliches, herrliches Stück: Auf dem schmalen Pfad durch die dschungelartig-üppige Vegetation, allenthalben singende Vögel, regelmäßig ein paar nette Infotafeln zum Thema Vogelschutz (und auf Infotafeln aller Art steh´ ich ja bekanntlich), Wechselspiel von Licht und Schatten, und zur Krönung floss ein paar Meter weiter rechts auch noch die Pfrimm vorbei, die – das kann man nicht anders sagen – einfach ein außergewöhnlich hübsches Flüsschen ist:
IMG_2682
Bild #10: Die Pfrimm, mal ein ganz kleines bisschen wild…

IMG_2683
Bild #11: …dann wieder ganz ruhig und friedlich

Nach vielleicht 300 m. eine gaaaanz leiche Linkskurve, hinter der es – zusammen mit der Pfrimm – unter dem mächtigen und beeindruckend hohen Bogen einer Bahnbrücke hindurch ging:
IMG_2690
Bild #12: Fast schon ein Viadukt…

Dahinter noch ein Stück durch den Wald, vorbei an einem offenen Brief von einem Eingeborenen an uns alle…
IMG_2693
Bild #13: Vom Schreibstil her würde ich auf eine Föhre als Urheber des Textes schließen. :D Aber ganz unrecht hatter ja nicht, der Baum…

…und schließlich hinaus ins frei und weiter dem Pfrimmufer folgend weiter westwärts:
IMG_2697
Bild #14: Hier hatten sich mal wieder ein paar Wolken vor die Sonne geschoben, außerdem leicht gegenlichtig – da kriegt der arme Foto schon wieder leichte Belichtungsprobleme…

Insgesamt 700 Meter zwischen Pfrimm und Pfeldern ääh Feldern.
Lief übrigens super – bei den letzten beiden Touren hatte ich mich ja irgendwie ein bisschen schwerfällig und steifbeinig gefühlt und so ganz war das auch heute noch nicht weg. War aber egal, heute ich war viel zu wach, neugierig, ge- und entspannt (das geht in der Tat beides zusammen ;) ) und hatte viel zu viel Spass am guten Wetter, der schönen Umgebung und der Rennerei.
So wie´s halt immer sein sollte.

Schließlich rechts eine kleine Brücke über die Pfrimm, die nahm ich:
IMG_2700
Bild #15: Die zweite Pfrimmüberquerung der heutigen Tour, zurück ans Nordufer

Etwas schlammig…
IMG_2703
Bild #16

…aber das gehört in Rheinhessen ja schon fast irgendwie dazu;)

Direkt hinter der Brücke ging´s in zwei Richtungen ab, von der Jakobsmuschel des Jakobuswegs war weit und breit nichts zu sehen – als ernsthafter Pilger verlässt man sich wohl besser auf die spirituelle Anleitung des Herrn anstatt auf die weltlichen Wegmarker, sonst wird das nix mit Santiago de Compostela! :lol:
Aber zum Glück gab´s ja auch noch den Nibelungenweg-Marker, der wies mir den richtigen Weg:IMG_2704
Bild #17: Das muss wirklich mal gesagt werden: Auf die Odenwaldklubmarker ist Verlass, selbst hier draußen, weit jenseits des OWK-Kerngebiets. Da machen die Verantwortlichen einen exzellenten Job – vielen Dank dafür!

Links und mit etwas Abstand zum Pfrimm-Ufer weiter westwärts auf einem dicht bewachsenen schmalen Pfädchen, nunmehr richtig ins Zellertal hinein:
IMG_2710
Bild #18

Natürlich wunderschön. Rechts sanft ansteigende Weinberge mit schier endlosen Rebenreihen, mittendrin der erste Trullo der heutigen Tour…
IMG_2706
Bild #19: Rheinhessen ist weites, offenes Land mit einem beeindruckend weiten, hohen Himmel. Das hat mich am Anfang immer ein bisschen gestört, inzwischen finde ich es wunderschön

…links üppig blühende Wildwiesen und Buschlandschaften bis zu den Bäumen am Pfrimmufer:
IMG_2713
Bild #20

Nach knapp 800 m. linkerhand, halb versteckt zwischen der üppigen Vegetation, eine alte Mühle (namens „Neumühle“)…
IMG_2714
Bild #21: Neumühle vor Wachenheim

…ab der es auf einem schmalen Asphaltweg weiterging…
IMG_2716
Bild #22: Weiterhin Nibelungenweg, wie man sieht. Und vielleicht auch noch Jakobus-Pilgerweg, wer weiss das schon, so ganz ohne Markierung…?

…während der Hügel rechts langsam zurückwich und den Blick auf den weiten, sanft ansteigenden Nordhang des unteren Zellertals freigab:
IMG_2719-25p
Bild #23: Das Dorf auf halber Höhe ist Mölsheim, da war ich letztes Jahr schon mal durchgekommen, auf dem Rückweg würde ich es zum zweitenmal durchqueren. Ist sehr hübsch.

IMG_2726+27p
Bild #24: Und noch mal Mölsheim, mit etwas mehr Zoom

Kurz danach endete der Weg an einer kleinen Strasse, auf die ich links einbog, zum dritten mal die Pfrimm überquerte und dann in das freundliche Dörfchen Wachenheim einlief…
IMG_2728
Bild #25: Pfrimmbrücke und Wachenheimer Ortseingang

…und gleich mal ein Selbstportrait machen musste, zum Beweis dass ich hier gewesen bin:
IMG_2729
Bild #26: Um sicher zu gehen hab´ ich mich auch gleich noch mal von einem freundlichen älteren Herrn fotografieren lassen, der gerade vorbeispazierte. Auf diesem Foto hab´ ich dann allerdings so unsagbar dämlich ausgesehen, dass die Öffentlichkeit es niemals zu Gesicht bekommen darf… :D

Warum gerade hier ein Selbstportrait?
Na ja, sagen wir mal: Der Einlau nach Wachenheim war ein besonderer Laufblog-Moment. eine Art Jubiläum.
Was genau für eins, das verrate ich allerdings noch nicht, daraus mach´ ich demnächst einen eigenen Eintrag (ist nämlich nicht zeitlich gebunden).
Könnt ja mal raten… ;)

Und weiter, nach Wachenheim rein und gleich rechts die schmale und gaaanz leicht ansteigende Hauptstr. hoch:
IMG_2733
Bild #27: Hauptstr. in Wachenheim

Ich hab´s ja schon verschiedentlich geschrieben, aber ich liebe diese kleinen rheinhessischen/pfälzischen Weindörfchen. Weil alles so schön alt ist und Atmosphäre und Patina hat, und weil es keine abgrundtief hässlichen Gewerbegebiete mit Lagerhallen und charmelosen Einkaufsmärkten gibt, und weil man merkt, wie ernst die Menschen es hier mit dem Wein meinen, der (und hier zitiere ich mich mal selbst): „nicht nur ein Wirtschaftszweig von vielen ist, sondern Tradition, Lebensart und wirtschaftliches Herzblut einer ganzen Region“.
Einfach schön hier, auf eine idyllische, ländliche Art und Weise!

Und manchmal sogar ein bisschen überraschend, wie zum Beispiel gerade eben – da passierte ich ein breites Hoftor in der Dorfmitte, warf einen kurzen Blick hinein, und stellte dabei fest, dass auch Wachenheim ein eigenes waschechtes Schloss besitzt, von dem ich bisher nichts gewusst hatte.
Auch Privatbesitz, aber das Tor war auf, also schaute ich zumindest mal etwas intensiver hinein und schoss ein Foto:
IMG_2738
Bild #28: Schloss Wachenheim. Im Vordergrund die neueren Teile, dahinter ragt der sechsstöckige mittelalterliche Wohnturm auf

Dann weiter durch die schmale, gepflasterte Hauptstr…
IMG_2740+41p
Bild #29

…dann schließlich rechts durch die Mühlgasse, wieder aus Wachenheim raus, ein viertes und letztes Mal über die Pfrimm, dann links und auf einem bequemen Asphaltweg zwischen Weiden und Wingerten weiter westwärts (war glaube ich immer noch Nibelungenweg, kann jedoch auch sein, dass der Marker und ich hier kurz getrennte Wege gingen…).
Durch einen regelrechten Sturm aus Löwenzahnsamen…
IMG_2745
Bild #30

…die hier in solch rauhen Mengen umherwirbelten, dass sich links und rechts des Weges ein dicker Teppich aus ihnen gebildet hatte:
IMG_2747
Bild #31: Ein Gestöber aus wattigen Flocken, die am Wegesrand als weisse Schicht liegen bleiben? Das hatte irgendwie was Winterliches.

Irgendwo hierüberquerte ich dann auch unbemerkt die Grenze zwischen Rheinhessen und der Pfalz…
IMG_2754
Bild #32: Rheinhessen oder Pfalz? Der Übergang ist für das ungeschulte Auge nicht ganz einfach zu erkennen ;)

…während über mir wieder mal die Wolken aufrissen und die Sonne das Zellertal mit herrlich warmen Nachmittagslicht flutete und alles furchtbar schön und fotogen machte:
IMG_2756
Bild #33: Strahlendgelbe Blüten, sattgrüne Weinreben, azurblauer Himmel. Rheinhessen/Pfalz at its best! Das Bauwerk da oben am Hang ist übrigens das Ehrenmal am schwarzen Hergott, die zentrale Gedächtnisstätte für die zellertaler Weltkriegstoten.
In schöner Lage und weithin sichtbar, war mir schon letztes Jahr im Vorbeilaufen aufgefallen, heute wollte ich es mir noch mal ein bisschen genauer ansehen. Also erwartet noch viele Bilder davon…
;)

IMG_2759
Bild #34

IMG_2761
Bild #35: Und gleich nochmal das Ehrenmal über den Weinstöcken

Etwas über einen Kilometer nach der letzten Pfrimmüberquerung erreichte ich auch schon den nächsten Weinort, das winzige Dörfchen Niefernheim, das schon ein klein bisschen höher am Hang liegt als Wachenheim.
Auch wenn ich mich wiederhole: Ruhig, idyllisch, freundlich – wunderschön.

Auf der Königstr….
IMG_2764
Bild #36: Kirche? Wohnhaus? Kirchen-Wohnhaus-Combo?

…westwärts…
IMG_2765-66p
Bild #37: Ein Weingut am anderen…

…durchs Dorf…
IMG_2768
Bild #38

…dabei immer mal ein unerwarter An- oder Ausblick…
IMG_2767
Bild #39: Und wieder das Ehrenmal.
Wie gesagt, das werden wir noch öfter sehen…

…und dann schließlich rechts, kurz den Zeller Weg hoch, dann geradeaus auf dem Schlittweg aus Niefernheim hinaus (vorbei an zwei etwas verständnislos guckenden aber nicht unfreundlich grüßenden Einheimischen – hier auf dem Land wird einfach viel mehr gegrüsst als in urbaneren Gebieten, daran muss man sich immer erst mal gewöhnen).
Zum ersten (und einzigen) Mal während der heutigen Tour ein richtig steiles Stück – das Zellertal ist zwar nicht besonders tief oder schroff, aber wenn man geradewegs den Hang hochrennt, macht sich die Steigung dann doch schon deutlich bemerkbar:
IMG_2769
Bild #40: Schlittweg in Niefernheim

IMG_2770
Bild #41: Puuh…

War aber nicht lang, und außerdem wurde die Anstrengung mit herrlichen Ausblicken über das weite, schöne Tal belohnt:

IMG_2778
Bild #42: Rechts hoch, über eine Wetterstation (Wetterlage: Heiter bis sonnig, 19° C, ganz schwacher Wind aus West) zum Ehrenmal am schwarzen Herrgott (der „Schwarze Hergott“ ist übrigens eine Weinlage

IMG_2772-77p
Bild #43: Panoramablick zurück über Niefernheim und den Talgrund

IMG_2771
Bild #44: Blick nach links, über das obere Zellertal hinweg auf den langen, unverwechselbaren Rücken des Donnersbergs. Wunderschön und verlockend, da kriegte ich spontan Lust, irgendwann nochmal hinzulaufen, schließlich war meine erste Donnersbergbesteigung letzten Juni ja von einer miesen Tagesform beeinträchtigt gewesen…

Und wieder mal westwärts, auf einem sonnenbeschienenen Winzerpfad zwischen den endlosen Rebenreihen unter dem weiten, weissblauen Himmel…
IMG_2782-83p
Bild #44a (warum „44a“? Ganz einfach, weil ich während dem Schreiben vergessen hab´, dieses Bild zu nummerieren und jetzt zu faul bin, alle nachfolgenden Bilder umzunummern… :D ).

…auf halber Höhe den Hang entlang:
IMG_2779-80p
Bild #45

Nach 400 m. stieß der Weg auf eine schmale, serpentinige Fahrstrasse, der ich kurz aufwärts folgte und in der nächsten Haarnadelkurve geradeaus ins Dörfchen Zell einlief:
IMG_2796
Bild #46: Anfang der Untergasse in Zell

Auch Zell ist klein, alt, ruhig, pittoresk, und schmiegt sich zudem so ein bisschen wie ein toskanisches Bergdorf in halber Höhe an den Hang – das weiss alles zu gefallen!
Ich folgte einer Radweg-Beschilderung aufwärts durch die enge Untergasse…
IMG_2798
Bild #47

…bis hinauf zur engen, schattigen Hauptstr….
IMG_2799
Bild #48: Zellertaler Hauptstr.

Ab hier war Rückweg angesagt – am oberen Talrand zurück nach Osten. Folgerichtig rechts, auf der Hauptstr. durch Zell, das neben schönen alten Häusern…
IMG_2803
Bild #49

…und einem 130 Jahre alten Kneipp-Armbecken…
IMG_2800
Bild #50: Das sah interessant und erfrischend aus. Wenn ich die eine Hand nicht zum Fotohalten gebraucht hätte, hätte ich es sicher ausprobiert.

sogar mit so einer Art kleinem Park (??) aufwarten kann:
IMG_2802
Bild #50: Und das in einem 200-Einwohner-Dörfchen

Sehr, sehr hübsch da oben!

Am Ortsrand noch mal kurz innegahlten und die Aussichten genossen…
IMG_2808-10p
Bild #51: Mehr Zell unter blauem Himmel

IMG_2812-14p
Bild #52: Panoramablick übers östliche Zellertal. Rechts unten Niefernheim, links davon Wachenheim, dahinter und jenseits des Tals die Häuser, Schornsteine und Türme von Mannheim und Ludwigshafen in knapp 30 km Entfernung.

…dann halblinks hoch und auf einem sonnebeschienen Weg oberhalb der Zellertaler Panoramastr./K64 durch die zeller Weinlagen (der mit dem Muschelsymbol des Jakobus-Pilgerpfads markiert war – keine Ahnung, wie der Weg von unten im Talgrund auf einmal hier hoch gekommen war):
IMG_2815
Bild #53: Hab´ ich schon mal diesen unheimlich weiten, hohen Himmel erwähnt?

Lief immer noch alles prima, ich fühlte mich wach, glücklich und so entspannt, dass selbst die Tatsache, dass ich inzwischen zeitlich furchtbar in Verzug war, micht nicht weiter störte (verabredet war ich um 17:00 in Flörsheim-Dalsheim, inzwischen war 16:45 durch und ich hatte noch knapp 5 Kilometer vor mir – der Foto bremst halt doch ungemein…).
Alles wunderbar hier oben mit uns, wir (= Weinberge, Himmel, Sonne und ich) verstanden und prächtig.

Zwischendurch immer mal ein grundsätzlich zutiefst erbaulicher Blick rechts runter ins Tal…
IMG_2816
Bild #54: Auch das hab´ ich an anderer Stelle schon mal geschrieben und wiederhole es trotzdem gerne: Die sanft geschwungenen grünen Hügel hier drüben sind wie gemacht für das wunderschöne, flächige Spiel von Licht und Schatten das Sonne und Wolken an einem Tag wie heute auf ihre Flanken malen

…oder links hoch zur Anhöhe…
IMG_2817
Bild #55: An diesem hübschen Schutztürmchen bereiteten einige Leute (Winzer?) gerade eine Brotzeit vor. Wunderschöner Platz für ein Picknick.

Nach vielleicht 900 m. erreichte ich eine einsame Kreuzung, die sich direkt oberhalb des Mahnmals am Schwarzen Herrgott befand:
IMG_2819-2822p
Bild #56

Hier hatte ich eigentlich vorgehabt, einen kurzen Abstecher zu dem Bauwerk zu machen, doch in der Praxis erwies sich das als gar nicht so einfach – dummerweise führte kein Weg rüber, also stapfte ich halt mal durch die Pampa um hinzukommen:
IMG_2824
Bild #57: Das Mahnmal am Schwarzen Herrgott von oben

Aber da war einfach nichts zu wollen – die Wiese endete an einem metertiefen Terassenabsatz, an dem zwar eine schmale (und – unter uns – nicht besonders vertrauenswürdig aussehende) Treppe hinabführte, doch die endete unten offensichtlich in einem ziemlich undurchdringlichen Gebüsch:
IMG_2828
Bild #58

Da ich rein zufällig meine Machete vergessen hatte, verzichtete ich da lieber auf den Abstieg und genoss stattdessen einfach den Anblick des Mahnmals von hier oben:
IMG_2827
Bild #59: Ehrenmal am Schwarzen Hergott, von so nahe wie ich heute rangekommen bin.

Dann wieder zurück, die Wiese hoch auf den Jakobus-Pfad…
IMG_2830
Bild #60: Sorry, bei diesem blauen Himmel setzt bei mir irgendwie ein pavlovscher Reflex ein und ich muss Bilder machen…

…und weiter nach Osten, am schönen Weg hoch oben am Hang über dem Tal entlang. Weit unten zog langsam Wachenheim vorbei…
IMG_2833
Bild #61: Wachenheim von oben. Ziemlich genau in der Bildmitte kann man nochmal das Schloss samt mittelalterlichem Wohnturm erkennen

…nah unten hingegen ein Vertreter der bodennah lebenden Eingeborenenschaft:
IMG_2834
Bild #62: In mehr als einer Hinsicht eine waschechte Weinbergschnecke.

Irgendwann passierte ich dann wieder die unsichtbare Grenze zwischen Pfalz und Rheinhessen, ungefähr zeitgleich fingen alle umliegenden Kirchturmglocken zu läuten an (17:00 – ab jetzt war ich offiziell zu spät…) und schliesslich erreichte ich Mölsheim, das sich selbst als „Perle des Zellertals“ bezeichnet und in malerischer Lage ca. 100 m. über dem Talgrund am Hang sitzt (ihr wisst schon, dass ist der Ort, den wir in den Bildern #23 und #24 schon von unten bewundert haben).
Passend zum Glockengeläut präsentierte sich Mölsheim von dem Weg oberhalb des Ortes, auf dem ich gerade lief, als ziemlich gottesfürchtiges Örtchen:
IMG_2835
Bild #63: Katholische Kirche am Mölsheimer Westrand

IMG_2838
Bild #64: Wegkreuz über Mölsheim. Inschrift „Gott schütze unsere Fluren“. Weiss nicht warum, aber als auch ziemlich areligiöser Heide finde ich sowas immer irgendwie ansprechend

IMG_2842
Bild #65: …und gleich auch noch die evangelische Kirche. Mölsheim hat übrigens gerade mal 600 Einwohner, da zeigt sich mal wieder die eminent hohe Sakralbautendichte in Rheinhessen

Ein paar hundert Meter auf dem netten Weg am/über dem Ortsrand entlang, dann rechts und die Hahlgasse runter ins Dorf…
IMG_2843
Bild #66: Mölsheimer Hahlgasse abwärts.

…dort dann rechts den „Kalkofen“ runter, kurz links die Hauptstr. entlang, dann halblinks geradeaus den relativ steilen Buckel „Am Heckel“ hoch…
IMG_2846
Bild #67: Puuh….

…an dessen Ende ich auch das östliche Ende von Mölsheim erreichte.
Seht nett, wenn auch nicht ganz so hübsch wie ich es von letztem Jahr in Erinnerung hatte – aber das lag vor allem auch daran, dass ich inzwischen ein bisschen in Eile war und für heute eine etwas andere Route durchs Dorf gewählt hatte, bei der mir die ausgemachten Schokoladenseiten von Mölsheim ein bisschen entgingen.

Wie gehabt: Szenische Weinberge am Hang:
IMG_2847
Bild #69

So langsam näherte ich mich dem Ende des Zellertals, und weil ich inzwischen schon gehörig zu spät war und immer noch knapp 3 km vor mir hatte, legte ich mal einen Zahn zu.
Ostwärts mit schnellem Schritt, auch klappte bestens.

Vorbei an Hecken, Reben, kleinen Schutzhäuschen im Berghang…
IMG_2849
Bild #70: Fast wie eine kleine Höhle, gefiel mir. Das freundliche Graffiti innendrin („Fick dich“) eher nicht so…

…und schönen Blicken über die Rheinebene…
IMG_2851
Bild #71: Blick nach hause: Der recht dunstige Melibokus in fast 35 km Entfernung

…nach 600 m. dann rechts runter…
IMG_2852
Bild #72: Leicht talwärts, das war angesichts der etwas höheren Geschwindigkeit durchaus willkommen

…über die Landstr., noch ein bisschen auf holprigen Pfade durch die Weinberge bis zur Bahnlinie, die ich kurz nach dem Start unterquert hatte, drüber…
IMG_2853
Bild #73: Bahnbrücke vor Monsheim

…noch mal an einem letzten Original-rheinhessischen Trullo vorbei…
IMG_2856
Bild #74

…und schließlich – nun doch schon ein bisschen angestrengt und außer Atem ob des hohen Tempos – zurück nach Monsheim…
IMG_2857
Bild #75: Monsheim

…wo ich via Niederflörsheimer Str. und Schillerstr. mit einer halben Stunde Verspätung wieder am wartenden Auto ankam.

Tja, Kinder, was soll ich sagen?
War sehr schön, hat einen Riesenspass gemacht und ist prima gelaufen.
Als Ersatz für den ausgefallenen Lauf auf die Neunkircher Höhe mehr als Adequät, eine richtig gute Tour in einer richtig ansprechenden Ecke von Rheinland-Pfalz. Also alles richtig, richtig gut. So wie´s sein soll! :)

Strecke: 12 km
Zeit: ???
Anteil der noch nie gelaufenen/gebloggten Passagen an der Gesamtstrecke: 96,92% (11,63 km von 12 km)
Karte:
Zellertal2

M.


Tags: , , , , , , , , , , , , , , ,

20 Antworten zu “Rückkehr ins Zellertal – mit Fotos (12 km)”

  1. Christian Sagt:

    He Matthias, landschaftlich sehr abwechslungsreiche Tour.
    Es freut mich, dass Du quasi wieder beschwerdefrei und vor allem nicht mehr steifbeinig am laufen bist. Das macht Lust auf Euer Abenteuer Nibelungensteig.

    Halt die Ohren steif und bleib gesund

    Salut

    • matbs Sagt:

      Hi Christian,

      ein bisschen steifbeinig war´s hier und da schon noch, aber das ist eben einfach mal so, wenn der Körper sich wieder ans ganz regelmäßige Laufen gewöhnt. Und es wird auf jeden Fall schon wieder deutlich besser.

      Der Nibelungensteig wird total abenteuerlich, wenn auch auf eine sehr anstrengende Art und Weise.
      Mal schauen, wie der Gerd sich so schlägt… ;)

      Gruß

      Matthias

  2. dauerlaufen Sagt:

    Sehr, sehr schön. jetzt weiß ich auch, was ein Trullo ist. Wieder was gelernt.

    • matbs Sagt:

      Freut mich wenn´s gefällt. :)

      Was ein Trullo ist, hab´ ich auch erst letztes Jahr gelernt. Ist schön, wenn man unnützes Wissen weitervermitteln kann… ;)

      Gruß

      Matthias

  3. Gerd Sagt:

    Du hast ja wieder jeden Meter der Strecke fotografiert. Aber lohnenswert.
    Ich hoffe Du machst am Freitag genauso viele Bilder damit ich mich ein bisschen erholen kann. ;-)
    Bei mir sieht es ganz gut aus. Morgen werde ich mal eine kurze Strecke testen und dann melde ich mich bei Dir.
    Freu mich schon auf Freitag! ;-)

    • matbs Sagt:

      Hehe, wenn ich jeden Meter fotografiert hätte wären´s aber ca. 11930 Bilder mehr… :lol:

      Falls ich am Freitag Bilder mache, wird dir das nicht viel helfen, denn zumindest bisher haben wir´s ja immer so gehandhabt, dass du weiterläufst während ich knipse – da könnte also allerhöchstens ich mich erholen.

      Mach vorsichtig morgen.

      Ach ja, und bevor ich´s vergesse: Ich bin morgen und übermorgen Abend jeweils unterwegs und entsprechend nicht erreichbar, da müssen wir noch mal schauen, wie wir uns kurzschliessen.

      Bis Freitag!

  4. Ron Sagt:

    Sehr schöne Fotostrecke.
    Hab mir euer Blog ein wenig durchgelesen und bin begeistert wieviel und wie ausführlich ihr über eure Lauferfahrung schreibt.
    Da ich Laufanfänger bin und jetzt auch angefangen habe darüber einen Blog zu schreiben ist es schön zu sehen wie andere ihr Blog führen.

    Viele Grüße,

    Ron

    • matbs Sagt:

      Hi Ron,

      schön dass du hergefunden hast! Und noch schöner, dass es dir gefällt! :)

      Mach schön langsam am Anfang und find´ dich erstmal rein (sowohl ins Laufen als auch ins Laufbloggen), dann wird das sicher ´ne Supersache.
      Vielleicht sieht man sich ja mal (denn wenn du am Nikolauslauf in Weiterstadt teilnehmen willst, sind wir ja vermutlich in derselben Gegend unterwegs).

      Viel Erfolg

      Matthias

  5. Hannes Sagt:

    Was möchte man mehr, als von so einer schönen Tour zu hören oder sie gar selbst zu machen. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt, zu spät zu der Verabredung zu kommen!

    - Irgendwann, wenn mal viel zu viel Zeit hast, könntest du dem Jakobsweg doch sogar bis Santiago de Compostela folgen, oder nicht? ;)

    - Den Text am Baum finde ich genial! Hat etwas. Auch wenn die Leute, die er ansprechen sollte, vermutlich nach dem ersten Absatz weiter gehen, um eine zu rauchen, oder so in der Art. (Bzw. sie kommen gar nicht erst in den Wald …)

    - Ein besonderer Laufblog-Moment, zeitlich nicht gebunden? Dort in dem Ort? Dein erster, geblogter/geplotteter Lauf?

    - Btw. Wie hoch muss eigentlich dein Traffic aufgrund der Bilder sein? :D Zum Glück direkt auf den WordPress-Servern ;)

    • matbs Sagt:

      Hi Hannes,

      - Hmm, der Jakobsweg bis Santiago de Compostela…
      Die Idee an sich ist ja faszinierend, aber ich fürchte, so viel Zeit werd´ ich bis auf weiteres nicht haben – bis da runter sind´s von mir aus so ca. 2000 Kilometer, das entspricht für mich momentan einer ganzen Jahreslaufleistung, das ist dann vielleicht doch ein bissl viel… :D

      - Der Baumtext war in der Tat etwas einsam, und irgendwie weiss ich nicht, ob´s ausser mir viele Walker/Spaziergänger/Jogger/Radfahrer gibt, die bewusst an Infotafeln anhalten und lesen was da drauf steht.
      Aber immerhin hat sich jemand schon mal die Mühe gemacht, diesen Text auszuformulieren und das Schild zu bauen und aufzustellen, das lässt ja vielleicht hoffen.

      - Besonderer Laufblog-Moment: Nope. Was anderes. Wie gesagt, ich will einen eigenen Eintrag draus machen, mal gucken wie ich den einschieben kann (bin im Moment ja eh wieder mal ein bisschen im Verzug, da fehlt noch ein kurzer Laufbericht vom Sonntag und der Wochenbericht, und morgen steht eigentlich schon wieder die nächste Tour an…).

      - Erfahrungsgemäß erhöhen Laufberichte mit Fotos die unmittelbaren Besucherzahlen gar nicht nicht so drastisch. Allerdings werden sie in den Wochen und Monaten nach dem Posten öfter aufgerufen und gelesen als bildlose Berichte (wobei die bei mir aufgrund der generellen Ausführlichkeit ebenfalls eine gute Halbwertzeit haben), so dass sich das eher mittel- und langfristig auf das Gesamtbesucheraufkommen auswirkt (das entsprechend auch tendenziell stetig steigt, seid ich letztes Jahr mit den Fototouren angefangen habe).

      Gruß

      Matthias

  6. Torsten Sagt:

    Wieder mal ein schöne Entdeckertour. Teilweise erinnert mich die Tour an unser Mühlbachtal zwischen Geisig und Nassau. Auch ein schönes Fleckchen um zu laufen, nur noch etwas zu lange für mich.
    Das Haus auf Bild #38 finde ich klasse, aber ob die Leute da noch aus den Fenstern schauen können?

    • matbs Sagt:

      Moment mal – Nassau (wie in „HESSEN-NASSAU“) liegt auch in Rheinland-Pfalz?!?
      Oh mann, eure rechtsrheinischen Besitzungen jenseits des Taunus verwirren und verwundern mich doch immer wieder… :D

      Sieht aber hübsch aus da oben (hab´ natürlich gleich mal ein bisschen losrecherchiert, weil ich sowas immer total interessant finde), und sooo weit ist das doch gar nicht.
      Musst ja nicht unbedingt immer von zuhause starten, geht ja auch mal ein schöner Familiensonntagsausflug an die Lahn, und zurück läufst du dann… ;)

      Das Efeuhaus in Bild #38 ist glaub´ ich eine Scheune und dementsprechend unbefenstert… :D


  7. [...] Rückkehr ins Zellertal – mit Fotos (12 km) [...]

  8. Wachenheimerin Sagt:

    Hallo,
    zufällig über deinen Blog gestolpert, sehr schöne Bildergeschichte, wenn man es so nennen kann :-) Ahm, und auf Bild # 31, das sind keine Löwenzahnschirmchen, sondern Pappelsamen…
    liebe Grüsse
    aus Wachenheim!

  9. matbs Sagt:

    Wie, Pappelsamen?!?
    Warum hat mir das denn vorher niemand gesagt?
    :D

    Botanik ist und bleibt leider meine Achillesferse, aber ich merk´s mir für´s nächste Mal, vielen Dank für den Hinweis! :)

    Ansonsten: Freut mich, wenn das die Pappelsamen das Einzige sind, was du auszusetzen hast, dann hab´ ich den Rest hoffentlich halbwegs getroffen. Ist aber auch wirklich eine verflixt schöne Ecke bei euch da drüben.

    Vielen Dank für den netten Kommentar, und Grüsse zurück von der Bergstrasse

    Matthias


  10. [...] An die Deutsche Weinstrasse: Monsheim – Bockenheim a.d.Weinstrasse – Grünstadt (14,4 km) 20. Juni 2009 Samstag, und schon wieder geht´s über den Rhein rüber, heute allerdings nicht nach Mainz, sondern ins südliche Rheinhessen hinter Worms. Auch gut, da lässt sich´s bekanntlich schön laufen… [...]


  11. [...] Am 16. Mai ´09 hab´ ich meinem Streckennetz meinen 200sten Ort hinzufügen können, nämlich Wachenheim an der Pfrimm. Hier noch mal das Beweisfoto: Da war (und bin) ich sehr stolz drauf, 200 Orte, das ist ´ne echte [...]

  12. ilse Sagt:

    das Foto 55 zeigt den Turm im Schneckenwingert. Die Reben wurden in Form einer Schnecke gesetzt.
    Grüße aus Mölsheim

  13. matbs Sagt:

    Hallo ilse!

    Vielen Dank für die Information – so lerne ich selbst Wochen nach meiner Tour immer noch ein bisschen mehr übers Zellertal! :)

    Grüße zurück von der Bergstrasse

    Matthias


  14. [...] nachdem ich die letzte Gelegenheit zu einem Kneipp-Armbad (im Mai im Zellertal) verpasst hatte, und ohnehin etwas Erfrischung gebrauchen konnte, probierte ich es einfach mal aus, [...]


Eine Antwort schreiben