Beim letzten Lauf des Jahres läuft man nochmal irgendwohin, wo man noch nie zuvor hingelaufen ist.
Hab´ ich vorletztes Jahr so gemacht, hätte ich letztes Jahr so gemacht, wenn ich da nicht gerade eine kleine Blogpause eingelegt hätte, und dieses Jahr wollt´ ich´s eigentlich auch so machen.
Uneigentlich hatte ich heute allerdings schon wieder üüüberhaupt keinen Zug.
Dank miesem Sylvesterwetter (der Dauerregen hat sich zwar sporadisiert, aber dafür herrschte einer von diesen grauen, leblosen Depri-Tagen, die so langweilig sind, dass einen so absolut gar nix rauslockt), vor allem aber, weil ich mich irgendwie total schlapp und fertig gefühlt habe.
Aber es ist halt mal der letzte Tag nicht nur des Jahres sondern auch des Jahrzehnts, da muss man dann doch irgendwie.
Also hab´ ich mir was Leichtes rausgesucht: Einmal durch die Felder südlich von Hüttenfeld nach Viernheim im südlichsten Zipfel Hessens (quasi schon Mannheim, das hört man bereits, wenn man die Viernheimer in ihrem breiten kurpfälzischen Singsang sprechen hört), dann durch den Wald der Viernheimer Heide zurück.
Vollkommen flach, weitgehend reizarm und ohne echte Sehenswürdigkeiten, sehr leicht zu navigieren – eine Portion Neuland-Schonkost zum Jahresende…


