Archiv für März, 2010

Immer der Nase nach durchs Ried: Jugenheim – Bensheim (12,1 km)

4. März 2010

Heute mittag war ich noch mal bei meiner Hausärztin, weil das Ziehendrückenwasauchimmer an meinem Brustkorb immer noch da ist.
Eine Ewigkeit im Wartezimmer, dann ein ultrakurzes Arztgespräch, das nach zwei Minuten mit „na gut, dann machen wir nächste Woche noch mal ein Belastungs-EKG um ganz sicher zu sein“ endet.
Bis dahin soll ich aber ganz normal weitermachen, „nicht in Watte packen“ ist vage die Formulierung.
Hrm.
Anscheinenend ist es wirklich nicht schlimm, oder zumindest ist meine Hausärztin dieser Meinung.
So ganz glücklich bin ich damit ja nicht, eine klarere Ansage und vielleicht noch mal ein paar mehr Minuten mit Nachfragen und Diagnose wären mir lieber gewesen – aber okay, wenn nicht, dann halt nicht…

Immerhin legt sich meine Verstimmung schnell wieder, während ich von der Arztpraxis im Nachbardorf nach Hause spaziere.
Wieder ein wunderschöner Tag, kalt aber sonnig, mit Frühlingsnote in der Luft und schönem blauen Himmel.

Macht Lust aufs Laufen.

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Neutscher Höhe und nördliches Modautal mit Hund (11,6 km)

3. März 2010

Schönes Wetter heute, vielleicht ein bisschen kühl und windig, aber mit heller Sonne und – diesigem – blauen Himmel.
Gute Laufwitterung!

Deswegen schnapp´ ich mir am späten Nachmittag den Nemo, pack´ ihn in den Fußraum vom Auto, und fahr´ uns beide hoch auf die Neutscher Höhe, für eine kleine Tour ins nördliche Modautal – da ist es bei viel Sonnenlicht nämlich total hübsch (vgl. hier), und mit diversen (meist unmrkierten) Nebenwegen ist auch noch ordentlich neue Strecke drin.

Wir starten in Neutsch, an der T-Kreuzung im Süden des Ortes (Neutsch ist so klein, dass es keine Strassennamen gibt) und laufen erstmal ostwärts, den Asphaltierten Fahrweg entlang, der zum neutscher Friedhof und dann weiter ins nächste Tal nach Ernsthofen führt.
Auch hier oben herrscht wunderbares Wetter, mit schrägem Sonnenschein aus milchigblauem Himmel, der über die weiten, gewellten Plateauwiesen schwappt und das noch matte Grün der vorfrühlingshaften Weiden erstrahlen lässt. Lediglich der Wind stört etwas, scharf und eisigkalt und direkt von Norden (wie man an den Köpfen der nahen Windräder erkennt), da wünsche ich mir fast, ich hätte die Handschuhe und den Nackenwärmer mitgenommen.

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