Okay, so langsam muss ich´s mir wohl eingestehen, obwohl ich es eigentlich nicht möchte:
Ich bin im Winterlaufmodus.
Bedeutet: Ich drücke mich üblicherweise so lange vor dem Loslaufen bis es nicht mehr geht (sowohl bei der Tageszeit als auch dem Wochenpensum), wenn ich starte reicht´s nur für dröge, vollkommen uninspirierte Standardtouren, die wenig bis gar keinen Spaß machen, und am Ende komm´ ich dann mit Ach und Krach auf das absolute Minimalziel von 40 popligen Wochenkilometern.
Und das Blödeste dabei: Es ist alles Kopfsache.
Rein körperlich fällt mir das Laufen extrem leicht, ich bin fit und hab´ neue Schuhe, da bereitet es wirklich überhaupt keine Probleme, die Lullerründchen, die momentan mein täglich Brot sind, auf einer Backe abzureißen und sich hinterher nicht mal angestrengt zu fühlen.
Aber was den Spaß und das Lauferleben angeht, da geht grad wenig.
Die großen Pläne scheinen irgendwie unerreichbar weit weg (“Pfft, die Pfalz, das krieg ich dieses Jahr ja eh nicht mehr hin”, “Ach ich weiß nicht, bis Frankreich durchlaufen, das ist doch soooviel Aufwand”, “Was soll ich den im Taunus, das ist doch viel zu weit” usw usw usw), das Wetter ist novembrig mies, die Motivation grenzwertig gering.
Kurzum: Ich brauch mal wieder eine echte Premiumtour, irgendwas was richtig Großes, Schönes, Neues, weit weg, mit freiem Kopf, tollem Wetter und Laufgenuß pur, um mich endlich wieder mal freizuschwimmen.
Bisher ist die allerdings noch nicht in Sicht…
So, aber genug gequengelt, zur mäßig dollen Laufwoche:
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