So, Kinners, wie versprochen noch eine kleine Runde mit dem Foto durch Schwerin, bevor´s wieder zurück in den Westen geht.
Auf geht´s:
Montag, der 19.9., eine Stunde nach Feierabend:
Abendsonne über dem Schweriner Süden, warm ist es auch noch, und die Luft riecht schon ein bisschen erdig-frisch nach Herbst. Perfekter Laufabend, also nix wie rein in die Schuhe und raus aus der Wohnung, Treppenhaus runter, raus aus der Haustür, durch die Gartenpforte und gleich links, die schattige, wohlsituierte Schlossgartenallee runter (bzw. hoch, denn nach den ersten Metern kommt gleich mal ein Hügelchen) in Richtung Innenstadt:

Bild #1: Schlossgartenalle. Sieht so aus, wie sie heisst…
Allerdings nur ein paar Meter, dann biegen wir links in den Parkweg ein…

Bild #2: Oberer Parkweg. Kopfsteinpflaster gibt´s in Schwerin noch viel, das ist sehr hübsch, holpert aber auch ein bisschen beim Laufen
…der uns am Sportgelände Paulshöhe vorbei (da gab´s auch ein Foto, aber das ist so unrettbar mies belichtet, dass ihr euch den leicht abgegriffenen Sportplatz unter hohen Bäumen nebst Original-DDR-Plattenbau selbst vorstellen müsst) geradewegs runter bringt…

Bild #3: Sind vielleicht 10 oder 15 Meter Höhenunterschied von der Paulshöhe hier runter – nicht gerade alpin, aber trotzdem willkommen…
…direkt ans Ufer vom Faulen See:

Bild #4: Die Sonne spiegelt sich schon ganz schön schräg im Wasser. Abend.
Da biegen wir dann links ab.
Uferweg, westwärts an der Nordostseite des Sees, nur ein paar Meter neben dem Wasser und voll in der schrägen, warmen, herlich hellen Abendsonne.
Schön.

Bild #5: Schleifmühlenweg
Ein Kilometer Seeuferimpressionen:

Bild #6: 1670 m. lang, 420 m. breit, Schilf und Bäume rundrum: Der Faule See

Bild #7: Schweriner Enten bei der Arbeit…

Bild #10: Blick über die Schulter. Noch geschätzte 40 Minuten bis Sonnenuntergang
An der Zoorückseite kurz anhalten und einen Blick durch den Zaun werfen.
Echte Lemuren siehste schließlich nicht so oft beim Laufen:

Bild #11: Kattas
Dann rechts und zwischen Ufer und Zoo-Zaun nach Süden:

Bild #12: Zootiere sind hier nicht mehr zu sehen, aber man kann das kehlige Abendbrüllen eines Löwen hören.
Rechts erstreckt sich der See in seiner gänzen Länge:

Bild #13: 50 Hektar Wasser

Bild #14: In Ufernähe: Sonnenreflexionen, schon deutlich abendrötlich eingefärbt:
Auf der anderen Seeseite dann westwärts, wieder zurück in Richtung Innenstadt und Schloss. Deutlich weniger Sonne als eben noch, denn das schräge, schwere Abendlicht ist drüben am anderen Ufer geblieben:

Bild #15: Nordostufer jenseits des Sees. Gerade gelaufen, jetzt gegenüber
Aber auch die schattige Südseite mit den nur noch vereinzelt durch die dichten Bäume am Wegrand fallenden Sonnenstrahlen macht durchaus was her:

Bild #16: Spinnennetz am Wegrand

Bild #17: Sieht nicht danach aus, aber hinter diesem Hügel liegt die vierspurige B321

Bild #18: Schweriner Skyline hinter dem faulen See: Links die Spitze des Doms im Herzen der Altstadt, rechts davon hinter dem Hausdach ragt der höchste Turm des Schlosses in den Himmel, rechts daneben der runde gedrungene Turm der Sternwarte
Knapp 10 Minuten auf dieser Seeseite, bis wir den Anfang der Lennéstraße erreichen…

Bild #20: Rechts geht die Lennéstraße am Seeufer entlang, links führt die Johannes-Stelling-Straße den nächsten Hügel hoch.
…links auf die Stelling-Str. abbiegen,…

Bild #21: Auch hier wieder – nur ein paar Höhenmeterchen, die aber trotzdem Laune machen
…am Wirtschaftsministerium des Landes Mecklenburg-Vorpommern vorbeilaufen…

Bild #22: Wirtschaftsministerium
…noch ein kleines Stück weiter der Straße folgen, vorbei an mehr mehr großen, alten Backsteinbauten, die im 19. Jahrhundert irgendwas mit der Verwaltung des Herzogtums Mecklenburg zu tun hatten…

Bild #23: Eins davon steht übrigens gerade zum Verkauf: Altes Offizierskasino, beste Lage, aber ziemlich ramponiert und unter Denkmalschutz.
…und dann schließlich rechts in den Schlossgarten rein,…

Bild #24: Im Südzipfel vom Schlossgarten
…der hier oben auf dem Hügel hinter dem Finanzministerium als englischer Landschaftspark angelegt ist:

Bild #25: Gewundene Wege, hohe alte Bäume, nichtgeometrische Blumenbeete und Rasenflächen
Wir nehmen den Weg rechts, ein kleines bisschen aufwärts zum Hippodrom, einem ovalen Kreisweg auf dem Hügelrücken:

Bild #26: Eigentlich heißt “Hippodrom” ja Pferderennbahn, aber ich glaube nicht, dass hier oben jemals Pferde gegeneinander gerannt sind
Einmal halb um das Oval rum, bis der Faule See rechts unter uns am Fuß des Hügels liegt…

Bild #27: Fauler See, dieses Mal von Westen und oben
…dann kurz die Gegengerade entlang, an der mehrere Baumreihen in Reih und Glied wachsen…

Bild #28: Bäume im Hippodrom. Möglicherweise Linden. Oder auch nicht (Lemuren kann ich unterscheiden, Bäume nicht so sehr…
)
…und schließlich rechts die erstbeste Treppe runter, die an der steilen Hügelflanke auf den nächsttieferen Weg führt:

Bild #29: Sind zwar nur 13 Stufen, aber die sind ein bisschen zu hoch und ein bisschen zu unregelmäßig, um sie bequem runterjoggen zu können. Holpert etwas.
Unten dann den Kiesweg nach links…

Bild #30: Auch hier schaut´s schon herbstlich aus
…bis zur Kreuzung von Schleifmühlenweg und Lennéstraße am Rand des Schlossgartens…

Bild #31: Der Schleifmühlenweg durchschneidet den Schlossgarten, ein altes, enges Sträßchen mit grobem Kopfsteinpflaster mitten durch den Park, durch das der ganze Verkehr muss, der vom Villenviertel in Richtung Innenstadt will. Sehr charmant.
…gegenüber von der alten Schleifmühle am nördlichsten Zipfel des Faulen Sees:

Bild #32: Früher wurde hier Granit geschliffen – heute ein Museum
Wir laufen geradeaus bis halblinks weiter, an der Mühle vorbei über den Schleifmühlenweg und in den nördlichen Teil des Schlossgartens:

Bild #33: Hmm, die Sonne sinkt immer tiefer. Ob das noch reicht für die geplante Tour?
Hier ist der Schlossgarten schon ein bisschen weniger wildromantisch und etwas geplanter, mit breiten Kanälen…

Bild #34: Erster Ausläufer des Kreuzkanals
…gepflegten Rasenflächen und vereinzelten Marmorstatuen:

Bild #35: Am Rand des Schlossgartens: Die Villen und Häuser des ehemaligen erweiterten Hofstaats der Großherzöge von Mecklenburg
Ein paar Dutzend Meter neben dem Wasser bis zur ersten Brücke über den Kanal…

Bild #36: Technisch gesehen sind die Kanäle übrigens künstliche Arme des Schweriner Sees bzw. des Burgsees
…dort dann rechts, eine kleine Allee runter…

Bild #37: Okay, das sind jetzt Birken, soviel erkenn ich dann doch noch…
…und nach ein paar Metern wieder halblinks, auf einen großen, offenen Platz mit Pavillon und jungen Bäumchen, hinter denen wir den ersten näheren Blick aufs Schloss genießen können:

Bild #38: Hier wird´s übrigens so langsam richtig Barock, mit zentraler Sichtachse zum Schloss und geometrischer Gartengestaltung

Bild #39: In der Mitte des Platzes: Der Teepavillon. Heute ist da ein sehr nett aussehendes Café drin (hab´s allerdings nicht ausprobiert)

Bild #40: Die Bäumchen auf dem Platz sehen so aus, als wären sie von der BuGa 2009. Leuchten richtig schön in der Abendsonne
Ein paar Meter an der zentralen Sichtachse des Parks…

Bild #41: Naja, fast zentral, ganz mittig liegt der Kreuzkanal, die Wiese ist rechts davon…
…geradewegs aufs Schloss zu…

Bild #42: 1000 Jahre Baugeschichte – Das Schweriner Schloss
…am Kreuzkanal entlang…

Bild #43: “Kreuzkanal” deshalb, weil die Wasserfläche in der Draufsicht in der Tat Kreuzförmig angelegt ist
…bis zum Reiterdenkmal vor der Brücke rüber auf die Schlossinsel…

Bild #44: Friedrich Franz II., Großherzog von Mecklenburg von 1842 bis 1883. Laut Wikipedia das einzige historische Reiterdenkmal in ganz Mecklenburg.
…wo wir links zum Ufer des Burgsees abbiegen und mal kurz den Panoramablick auf Schwerin genießen:

Bild #45: Der Burgsee liegt zwischen der Schlossinsel und der Schweriner Innenstadt, und ist über zwei Arme mit dem Schweriner See verbunden.
Zum Panorama: Ganz links die Schweriner Feldstadt, in der Bildmitte das Kollegiengebäube mit der Staatskanzlei, dahinter der Turm des Schweriner Doms. Rechts das Schweriner Staatstheater am Alten Garten, an dem die Brücke zur Schlossinsel beginnt
Das Schloss sparen wir uns nochmal ein oder zwei Kilometer auf, stattdessen laufen wir erst nochmal in Richtung Altstadt, um den Burgsee rum. Dazu geht´s zuerst mal über eine weiße Metallbrücke in den “Garten des 21. Jahrhunderts”:

Bild #46: Der “Garten des 21. Jahrhunderts” wurde eigens für die Bundesgartenschau 2009 gestaltet – wie der Name vermuten lässt, soll hier alles ein bisschen anders und moderner sein als im Barocken Schlossgarten nebenan.
Der Garten ragt weit in den See rein, entsprechend großartig ist der Blick rüber aufs Schloss…

Bild #47: Schloss vom Garten des 21. Jahrhunderts. Sieht großartig aus, in dem schweren, roten Abendlicht.
Der Garten selbst ist deutlich nüchterner als der Schlossgarten, mit weiten Grasflächen, eckigen Beeten und Bänken, und ein paar künstlichen Hügeln, alles in tiefe Abendschatten getaucht:

Bild #48: Eigentlich sollte es ja noch ´ne halbe Stunde oder so bis Sonnenuntergang sein. Aber am Horizont stehen ein paar kleine aber dichte Wolken, die das direkte Abendlicht wegblocken. So langsam wird´s dämmrig…
Am oberen Ende vom Garten des 21. Jahrhunderts eine weitere Brücke, natürlich standesgemäß modern, mit einem Gang aus staksigen Streben, durch den wir durchlaufen:

Bild #49: Hmm, verlassen wir damit jetzt auch das 21. Jahrhundert?
Ein kurzes Stück befestigtes Seeufer mit Wasserspielen…

Bild #50: Südrand des Burgsees
…dann biegen wir rechts auf einen von Blumenbeeten eingefassten Fußweg ein…

Bild #51: Ein paar Meter weiter sitzt eine ältere Dame mit Hündchen auf dem Arm auf eine Bank und sieht fast genauso aus – leider krieg ich sie nicht beide nebeneinander drauf…
…der zwischen der breiten Graf-Schack-Allee und dem Westufer des Burgsees nordwärts führt, genau auf die helle, klassizistische Fassade des Kollegiengebäudes zu:

Bild #52: An der Graf-Schack-Allee
Die Sonne ist inzwischen übrigens endgültig hinter dem Dunstschleier über dem Horizont versunken, nur die Wolken oben am blauen Himmel werden noch angeleuchtet…

Bild #53: Der Himmel über Schwerin
…auf dem Schweriner Boden zieht dagegen langsam aber sicher die Dämmerung auf – selbst das Schloss auf der anderen Seeseite wird jetzt nicht mehr direkt angestrahlt:

Bild #54: Verlixt hübsch isses aber trotzdem. Jawoll!
Insgesamt ein guter halber Kilometer, dann ist das Westufer des Burgsees zu Ende. Links geht jetzt direkt die Schweriner Altstadt los…

Bild #55: Nochmal der Dom, schon deutlich näher. Ist mit 117 m. übrigens der höchste Kirchturm in ganz Ostdeutschland
…recht´s geht´s hingegen an der Nordseite des Burgsees zur Schlossinsel:

Bild #56: So. Jetzt aber: Zum Schloss!
Da wollen wir wir hin. Deshalb: Schlosswärts, am Alten Garten vorbei…

Bild #57: Im Gegensatz zu den ganzen anderen Gärten ums Schweriner Schloss ist der Alte Garten eigentlich gar keiner (mehr, wahrscheinlich) – sondern der große Vorplatz vor der Schlossbrücke, an dem das Staatstheater (links) und das Landesmuseum (rechts) stehen.
…und dann über die breite Brücke zur Schlossinsel…

Bild #58: Schlossbrücke
…und direkt vor den Haupteingang vom Schloss:

Bild #59: Angeblich der schönste Landtag Deutschlands. Ich bin nicht abgeneigt, dieser These zuzustimmen…
Ins Schloss selbst kann man leider nicht, zumindest nicht zu dieser Zeit, also müssen wir wohl oder übel drumrum.
Ehrlich gesagt: Wesentlich mehr wohl als übel, denn der Burggarten (noch einer von diesen Schweriner Gärten), also das Inselgelände um den Prachtbau herum, ist bestes Laufterrain (wenn man mal von den verträumt im Weg rumwankenden Spaziergängern und Touristen absieht).
Deshalb links, durch ein kleines Tor in den Burggarten und zwischen Schweriner See…

Bild #60: Übrigens, nur falls ich´s noch nicht erwähnt habe – es gibt im ganzen Land nur zwei Seen, die größer sind als der Schweriner See, nämlich die Müritz und den Bodensee
…und dem Schloss…

Bild #61: So groß, dass es auf ein Panoramabild muss
Groß ist der Burggarten nicht – die Insel hat einen Durchmesser von gerade mal 200 m., und ein guter Teil von ihr ist ja mit Schloss besetzt. Aber das was da ist, hat das volle Programm frühneuzeitlicher Lustwandel- und Gartengenußoptionen für den anspruchsvoll Hochadel zu bieten. Natürlich erst mal die Basics, wie exotische Bäume, Gaslaternen und Schlossfassade…

Bild #62: Die Sonne ist endgültig weg. Dämmerung.
…aber auch eine standesgemäß romantische Grotte…

Bild #63: Grotte
…und – mein persönlicher Favorit – eine ausladend halbkreisförmige Orangerie…

Bild #64: Hat fast was Mediterranes, finde ich…
…an der Rückseite des Schlosses…

Bild #65: Ostturm über Orangerie
…komplett mit tropischen Pflanzen und schmiedeisern-schnörkeligen Metallballustraden…

Bild #66
…verglastem Gewächshaus…

Bild #67: Beherbergt heute ein Restaurant
…Statuen, Sklupturen und Brünnchen…

Bild #68
…und – nicht zu vergessen – einem großartigen Blick raus auf den Schweriner See:

Bild #69: Einer der vielen Vorteile einer Inselimmobilie: Kaum zu verbauende Aussicht.
Sehr, sehr hübsch!!
Kurz danach umrunden wir die Südspitze des Schlosses…

Bild #70: Südspitze
…und finden uns am Hintereingang wieder.
Naja, wenn man das Hintereingang nennen kann:

Bild #71: Es gibt Schlösser, die wären froh, wenn sie so einen Hintereingang als Haupttor hätten…
Von hier aus geht die zweite Brücke von der Schlossinsel ab, über den Verbindungsarm zwischen Burgsee und Schweriner See zurück in den Schlossgarten. Die nehmen wir:

Bild #72: Zurück in den Schlossgarten
Abendstimmung.
Rechts im Burgsee schimmert das letzte indirekte Licht der untergehenden Sonne…

Bild #73
…während der Schlossgarten langsam in die beginnende Spätsommernacht dämmert:

Bild #74: Nochmal das Reiterstandbild von Friedrich Franz II (vgl. Bild #44), dieses Mal im dämmrigen Gegenlicht

Bild #75: Die barocke Sichtachse vom Schloss durch den Schlossgarten, vom Fuß des Friedrich-Franz-Zwo-Reiterstandbildes
Wir halten uns links von der Hauptachse am Kreuzkanal und folgen einem kiesigen Fußweg am Wasser…

Bild #76: Schweriner See
…bis auf den Franzosenweg, dem wir ostwärts folgen…

Bild #77: Franzosenweg
…in die sumpfige Wald- und Brachwiesenlandschaft am Seeufer:

Bild #78: Gerade mal ein par hundert Meter vom Schloss und nicht mal zwei Kilometer von der Innenstadt entfernt – urige Aulandschaft
Viel Licht gibt´s nicht mehr, deswegen verkürzen wir das Stück auf dem Franzosenweg notgedrungen (denn Fototour im Finsteren, das ist erfahrungsgemäß eher antiklimaktisch) – ungefähr ein Kilometer am Ufer entlang, vorbei am Spielplatz beim Paulshöher Weg, der mit seinen tipi-artigen Häuschen und den geschnitzten Tieren so ein bisschen exotisch daherkommt…

Bild #79: Lebensechter Komodo-Waran, zum Glück nur aus Holz
…bis zum Anfang des Holzbohlenstegs, der durch den Sumpfwald auf die Landzunge “Adebors Näs” führt (wobei mich ja brennend interessieren würde, woher dieser Name kommt).
Ist zwar ´ne Sackgasse, aber bisher hab´ ich sie trotzdem jedesmal mitgenommen, wenn ich hier vorbeigekommen bin, also warum daran was ändern:

Bild #80: Bohlenweg durch den Sumpfwald…

Bild #81: …neben einem stillen, dunklen Wasserarm…

Bild #82: …bis ans Seeufer bei Adebors Näs.
Noch ein langer, entspannter Blick auf den friedlichen See, dann ist es endgültig Zeit für den Rückweg.
Den Bohlensteg zurück, dann geradeaus, auf einem schmalen Trampelpfad durch die Wiesen vor der großen Karausche (einem weiteren See, der trotz des Namens allerdings relativ klein ist)…

Bild #83: Die letzten Meter Wildnis
…bis wir nach gut 200 Metern auf den Paulshöhenweg stoßen, dem wir jetzt einfach nur noch links bergauf folgen müssen, vorbei an den schönen, großen Villenviertelrandhäusern im Grünen bis hoch an die Schlossgartenallee…

Bild # 84: Kreuzung Schlossgartenallee/Paulshöher Weg/Schleifmühlenweg. Das große Gebäude in der Bildmitte war früher mal eine Brauerei, heute beherbergt es das Landwirtschaftsministerium von MV.
Jetzt nur noch ein halbker Kilometer, links die Schlossgartenallee hoch, dann stehen wir wieder am Gartentor vor meiner äußerst ansehnlichen temporären Bleibe…

Bild #85
…und damit am ZIEL.
Sodele, und das ist Schwerin. Oder zumindest ein sehr ansehnlicher Teil davon. Zu sehen gäbe es durchaus noch mehr, zum Beispiel die schöne Altstadt samt Dom und Pfaffenteich, oder die verschiedenen anderen Seen in der Nähe, oder natürlich noch viel mehr Schweriner See, oderoderoder. Aber dafür reicht meine Zeit in MV erstmal nicht mehr.
Also am besten, ihr fahrt selbst mal hin und guckt´s euch an. Lohnt sich!
Strecke: 9,6 km
Zeit: So lange, wie man eben für knapp zehn Kilometer mit ein bisschen Sightseeing und vielen Fotos braucht…
Anteil der noch nie gelaufenen/gebloggten Passagen an der Gesamtstrecke: 5,31% (0,51 km von 9,6 km)
Karte:

M.





