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Wiesbaden, Neroberg und Platte – mit Fotos (22,5 km)

27. September 2009

Hey, Bundestagswahl.
Gemäß der kleinen Tradition, die ich Anfang des Jahres begonnen habe, hätte ich da ja eigentlich eine kleine Runde in der Nähe drehen müssen, um dann am Ende im Wahllokal vorbeizuschauen und meine Bürgerpflicht zu tun.

Aber heute nicht – nochmal ein herrlicher, sonniger Herbsttag und außerdem war ich heute Nachmittag in Wiesbaden verabredet, da hab´ ich den Wochenabschlusslauf natürlich ebenfalls dort oben eingeplant
(Wählen war ich natürlich trotzdem, und zwar vorher.
Hat zwar nichts genützt, aber immerhin muss ich mir angesichts der sozialen, ökologischen und gesellschaftlichen Rückschritte, die uns nun in den nächsten vier Jahren ins Haus stehen*, nicht vorwerfen, nichts dagegen unternommen zu haben…
[*Mal im unter uns: Mitten in dieser Wirtschaftskrise neoliberal zu wählen, das ist ungefähr so, als ob man einem besoffenen Autofahrer, der gerade seine Karre an einen Alleebaum gesetzt hat, die Schlüssel zum eigenen PKW in die Hand drückt und ihn bittet, mal schnell die eigene Tochter vom Ballettunterricht abzuholen.
Unglaublich, wie viele Wähler das allen Ernstes für eine gute Idee gehalten haben!!!]).

Aber genug Politik, sorry, eigentlich gehört das ja nicht hierher…

Also: Wiesbaden.

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Blogger Team-up. Nibelungensteig Teil 2: Wilsmhausen – Gumpener Kreuz mit Gerd und Foto (24,4 km)

15. August 2009

So!
Samstag der 15. August, auf dem Plan steht das zweite Drittel vom Nibelungensteig mit Gerd.

Höchste Zeit, schließlich ist es inzwischen fast ein Vierteljahr her, dass wir das erste Drittel von Zwingenberg bis zum Hofgut Hohenstein gelaufen sind.
Aber wie das so ist – ich hatte zwischenzeitlich anderen Kram im Kopf, und der Gerd hat sich den Ellbogen mit dem Fahrrad zu Brei geschlagen (da sieht man mal wieder wie gefährlich diese Dinger sind [Fahrräder, nicht Ellbogen...] ;) ) und musste rekonvaleszieren, entsprechend hat´s vorher irgendwie nie geklappt.

Machte aber nix, denn heute war ein beinahe perfekter Tag für so eine Unternehmung: Himmel blau (wenn auch ein bisschen diesig), Sonne strahlend (wenn auch ein bisschen heiß), Stimmung gut (kein „wenn auch“).

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Der Weg nach Frankreich, Teil 3: Bad Dürkheim – Neustadt mit Fotos (21,4 km)

8. August 2009

Das Wochende machste mal ruhig„, hab´ ich mir gedacht, „nix Großes, nur so´n bissken was zum Ausklingen lassen„.

Aber dann war Samstag morgen und irgendwie war mir danach, vielleicht doch noch den Weg nach Frankreich voranzutreiben.

Dagegen sprach:
- Schon ein längerer Berglauf am Mittwoch. Zwei in einer Woche? Hmm…
- Schon ein Lauf mit Foto, auch der am Mittwoch. Und mehr als einmal die Woche will ich das eigentlich nicht machen, weil der Aufwand von Fototouren so groß ist. Aber da unten in der szenisch-spannenden Fremde ohne Foto zu laufen geht auch nicht. Hmmm…
- Und dann war da noch eine unangenehme Blessur: Vor ein paar Tagen hab ich mit total ungeschickt ein vorstehendes Geländerende in den Rettungsring gerammt. Dachte erst, es wäre nicht weiter schlimm, aber inzwischen hatte sich an der Aufprallstelle an meiner linken Hüfte ein riesiger, fieser, purpurschwarzroter Blutergruß gebildet, und der mag es überhaupt nicht, wenn er zuviel bewegt wird (dann grummelt er vernehmlich in meiner linken Körperhälfte rum)

Dafür sprach:
- Ich hatte Lust
- Ich wollte mich abends sowieso mit Freunden in Rheinland-Pfalz treffen, und wenn man schon mal in der Gegend ist…
- Das Wetter war interessant. Nach Tagen brütender Backofenhitze und gnadenlos sengender Wüstensonne war´s heute dunstig-trüb, und deutlich kühler, mit viel Feuchtigkeit in der Luft. Eigentlich ja gar nicht mein Lieblingsfotolaufwetter, aber zur Abwechslung fand ich´s dann irgendwie doch ziemlich interessant und laufenswert.

Drei Argumente dafür, drei dagegen, da gilt dann letztendlich “ In dubio pro curso“ (oder so ähnlich… ;) ), folgerichtig machte ich gegen die Mittagszeit zur zweiten Etappe des Weges nach Frankreich auf, trotz Bluterguß und trübem Wetter.

Heute auf dem Programm: Von Bad Dürkheim (wo ich ja letztes Mal geendet hatte) durch die Berge bis runter nach Neustadt an der Weinstrasse.

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Blogger Team-Up: In den Taunus hinter Wiesbaden mit Torsten (und ein paar Fotos) (21,7 km)

5. August 2009

Heute mal wieder ein Blogger-Team-Up, zur Abwechslung nicht mit dem Gerd (der eigentlich auch kommen wollte, aber dann in seinem übervollen Urlaubsterminkalender partout keinen Platz gefunden hat), dafür aber mit dem Torsten, mit dem schon länger ein gemeinsamer Lauf geplant war.

Zielgebiet: Der Taunus hinter Wiesbaden.
Tolle Gegend mit gut hohen Bergen und viel schönem Wald, uns beiden weitgehend unbekannt, außerdem ungefähr auf halbem Weg zwischen Torstens normalen Laufgründen am Mittelrhein und meinem Kernrevier an der Bergstrasse.
Und weil man bei so einem Team-Up nicht kleckert, hatten wir uns auch gleich ´ne ordentliche Tour vorgenommen: Von der alten Fasanerie in den Vorbergen nordwestlich von Wiesbaden aufwärts, über den Schläferskopf auf die Hohe Wurzel (618 m.ü.NN und damit höher als praktisch jede Erhebung des guten alten Odenwaldes mit Ausnahme des Katzenbuckels), dort dann auf dem Rheinhöhenweg ostwärts, via Eiserne Hand und Altenstein ostwärts und schließlich durchs Adamstal zurück runter nach Wiesbaden und zum Ausgangspunkt. Über 20 km, deutlich über einen halben Höhenkilometer und außerdem vollkommenes Neuland für uns beide – das versprach richtig spannend zu werden.
Zumal auch das Wetter mitmachte und mit wolkenlosen 28° und strahlendem Sonnenschein fast ideale Bedingungen auffuhr (gut, vielleicht etwas zu warm, aber es sollte ja durch den Wald und in die Berge gehen, da ist das schon erträglich).

Treffpunkt also an der alten Fasanerie hinter Wiesbaden, die einen wunderschönen Wildpark beherbergt (für den war heute keine Zeit, aber da ich die Strecke eh noch an den Rest vom Streckennetz anschliessen muss, gibt´s einen Grund, demnächst nochmal herzukommen).

Zeit: 15:00, ein Kompromiss zwischen Torstens Lieblingslaufzeit (= vor dem Aufstehen) und meiner Lieblingslaufzeit (= nach dem Sandmännchen). :)

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Der Weg nach Frankreich, Teil 2: Grünstadt – Bad Dürkheim mit Fotos (22,8 km)

27. Juli 2009

Eigentlich wollte ich ja schon am Samstag.
Aber da war das Wetter nicht gut und meine Laune auch nicht.
Also hab´ ich es lieber verschoben.

Dann wollte ich am Sonntag.
Da war das Wetter gut, aber ich war zu matschig.
Also hab´ ich es wieder verschoben.

Aber heute, am Montag war dann Schluss mit der Aufschieberei: Wunderbarer Sommertag, Matthias fit und tatendurstig.

ZEIT UM NACH FRANKREICH ZU LAUFEN!!!

Yep, ganz Recht: Ich hab´ mir einen Ruck gegeben und entschieden, den lange gehegten Plan vom Lauf ins Ausland in die Tat umzusetzen.

In den nächsten Wochen (oder auch Monaten?) werde ich in mehreren Etappen der wunderschönen Weinstrasse und dem wildromantischen Pfälzerwald nach Süden durch die Pfalz folgen und – sofern alles klappt und ich durchhalte – schließlich irgendwo bei Wissembourg die Grenze zum Elsass und damit nach Frankreich überlaufen.
Das größte und spannendste Laufprojekt, das ich jemals angegangen habe – freu´ mich schon riesig… :)

Und weil jede große Reise mit einem kleinen Schritt beginnt (oder so was in der Art) stand heute die erste Etappe vom „Weg nach Frankreich“ (dafür hab´ ich gleich mal einen eigenen Tag eingerichtet) auf dem Plan.

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Jubiläumslauf – Durch den Odenwald nach Bayern: Böllstein – Laudenbach am Main (23,7 km)

1. Juli 2009

Zum zweijährigen Blogjubiläum (und angesichts der Tatsache, dass es in den nächsten Wochen wohl leider wieder etwas weniger mit der Lauferei wird) wollte ich mir auf jeden Fall nochmal was Besonderes gönnen.

Zum Beispiel… endlich mal mein viertes Bundesland erobern und nach Bayern rüberlaufen!
Ehrlich gesagt: Nicht unproblematisch.
Denn vom östlichsten Punkt meines Streckennetzes bis nach Bayern war´s noch weit, fast 20 km Luftlinie (= deutlich mehr als 20 km reale Strecke) durch den vollkommen unbekannten östlichen Odenwald.
Und dann noch die organisatorischen Probleme – wie kommt man wieder zurück?
Und es war total heiss und stickig, überhaupt kein gutes Laufwetter.
Und dann war da auch noch das leise, bequeme Stimmchen in meinem Hinterkopf, dass mir einflüsterte, dass das zu kompliziert und zeitaufwändig wäre und ich sowieso eigentlich überhaupt gar keine Lust hätte.
Sollte ich da wirklich…?

JA, verdammt!

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Darmstadt Halbmarathon 2008 (21,2 km)

6. September 2008

Uuuuargh!
Welcher Idiot ist eigentlich auf die Idee gekommen, den blöden Halbmarathon um 8:30 Uhr morgens starten zu lassen?
Da schlafen normale Menschen noch, verflixt nochmal!
Und um sieben Uhr morgens schlafen sie noch tiefer!
Außer der Wecker klingelt, weil ja Halbmarathon in Darmstadt ist.
Dann quälen sie sich eben doch mal schlaftrunken aus den Federn, machen sich leicht angematscht fertig, nehmen ein leichtes Frühstück aus einem Stück Brot und einer Banane ein (dabei verfluchen sie die Tatsache, dass sie keinen Kaffee trinken dürfen [denn Kaffee + Laufveranstaltung = Verdauung ade]), schnappen sich die in weiser Voraussicht schon gestern abend gepackten Sachen, wickeln ihren lädierten Knöchel in eine feste Bandage (sicher ist sicher…), und tuckern schließlich durch die nachtschlafende südhessische Provinz nach Darmstadt rein.

So ging´s mir zumindest. War echt müde, als ich um 20 vor acht aus dem Haus ging und losfuhr – gestern war ich zwar extra anderthalb Stunden früher als sonst ins Bett gegangen, aber weil ich bei sowas ein Gewohnheitstier, bin ich dann trotzdem nicht vor meiner normalen Zubettgehzeit eingeschlafen, entsprechend war ich mit gerade mal sechs Stunden schlaf nicht so wirklich ausgeruht.
Hrm.

In Darmstadt irgendwo in den Gässchen der Bessunger Wohngebiete geparkt (Niebrgallweg, glaub ich) – ich war relativ spät dran, und da die Veranstalter des Marathons nur ca. 800 offizielle Parkpklätze am Start ausgewiesen hatten, machte ich mir keine Illusionen näher dran noch irgendwo unterzukommen. Dann die Jahnstrasse hoch zum Böllenfalltor, zusammen mit Horden anderer Läufer, die ebenfalls in die Richtung strebten. Wetter übrigens passabel bis na ja – bewölkt, warm aber nicht heiss (17 Grad, wurde dann aber noch mehr), etwas regnerisch, sehr hohe Luftfeuchtigkeit (das gefiel mir nicht so…).

Einfach geradeaus über die Autofreie aber Helfer-Schaulustig-und-Läufer-samt-Anhang-belebte Nieder-Ramstädter Str, dann durchs Hochschulstadion (beinahe wäre ich durch den Zieleinlauf der Laufstrecke rein, aber das hätte sicher Unglück oder sowas gebracht, also lieber außen rum) zur Kleiderabgabe in der TU-Sporthalle.

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Der letze Lauf des Jahres! Zum Ende der Bergstrasse: Heidelberg – Wiesloch (23,1 km)

30. Dezember 2007

Der letzte Lauf des Jahres 2007, und gleichzeitig auch der Lauf zum halbjährigen Jubiläum (1.7.07-31.12.07) des Laufblogs, da wollte ich schon gerne mal wieder was Besonderes in Angriff nehmen.
Genau die richtige Gelegenheit, um endlich die Bergstrasse zum „Abschluss“ zu bringen. Den Großteil davon hatte ich ja schon im Sommer mit Ingo und David erlaufen, etappenweise von Darmstadt bis Heidelberg.
Der letzte Zipfel, von Heidelberg bis Wiesloch fehlte seitdem allerdings, aus einer Reihe von Gründen: Er ist furchtbar weit weg (es gab in den letzten Monaten noch so viele reizvolle Strecken in der Nähe, warum also 50 km Autobahn fahren?), er ist zu lang, um ihn als Rundstrecke mit identischem Start- und Zielort zu laufen (Was bedeutet, dass man entweder jemanden haben muss, der einen abholt/hinbringt, oder vor/nach dem Lauf auf öffentlichen Verkehrsmittel zurückgreifen muss – beides nicht ideal), und ich hatte kein vollständiges Kartenmaterial für die Strecke (denn meine Geo-Naturpark-Karten reichen nur bis Leimen).

Aber bevor das Jahr zu Ende ging, wollte ich es dann doch noch gerne erledigt haben. Und da inzwischen der 30. Dezember ist, musste es wohl oder übel bald sein, also alle Zweifel und Gegenargumente über Bord, und das Ganze einfach mal in Angriff nehmen. Heutiges Programm:
Heidelberg – Königstuhl – Höhenrücken über Leimen und Nußloch – Wiesloch.
Das Ende der Bergstrasse zum Ende des Jahres.
Hat was, oder :) ?

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Über den Rhein: Worms und die Maulbeeraue (20,8 km)

20. Oktober 2007

Heute war´s soweit: Rheinüberquerung! Ich wollte endgültig die noch bestehende Lücke zwischen meinen bisherigen Läufen am Rheinufer und dem Nibelungenlauf in Worms schliessen. Konkret bedeutete das: Vom Wormser Festplatz aus über die Nibelungenbrücke, über die Deiche am rechten Rheinufer nordwärts bis Rheinkilometer 450 bei Nordheim (bis wohin ich ja bei meinem letzten Lauf am Rhein von Norden kommend vorgedrungen war), dort direkt ans Flußufer und über die Maulbeeraue, einer langgezogenen Insel zwischen Alt- und Neurrhein, wieder zurück nach Worms.
Etwas über 16 km, eine angenehme Mittelstrecke, genau richtig für so einen herrlichen Herbsttag wie heute (Azurblauer Himmel, strahlende Sonne, allerdings unter 10 Grad und dazu ein schneidend kalter Nordwind – warm Anziehen war da Pflicht).
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Sololauf: Fischbachtal (22,6 km)

23. September 2007

Und schon wieder ein Lauf alleine, meine Mitläufer sind immer noch in Berlin. Eigentlich wäre ja heute eine ganz lange Tour (25+ km) dran gewesen, aber wieder mal konnte ich micht so recht motivieren, so eine weite Strecke ganz alleine anzugehen (meine Versuche, kurzfristig ander Mitläufer aufzutun, hatten nicht gefruchtet).

Andererseits war das Wetter super, und laufen wollte ich auf jeden Fall, also entschied ich mich für einen Kompromiß, eine nicht ganz so weite Strecke, wieder mal durch den Odenwald, weil mir das als Sololäufer einfach viel mehr Spass macht.

Durch die Tour nach Neunkirchen vor drei Tagen hatten sich ein paar ganz neue Optionen aufgetan, denn der Ort ist eigentlich ein idealer Ausgangspunkt für weitere Ausflüge tiefer in den Odenwald – Start und Ziel waren also schon fest, fehlte nur noch die Route.
Nachdem wir in den letzten Wochen schon das Modautal, das Lautertal und das Mühltal erlaufen hatten, fehlte eigentlich nur noch ein weiteres der Täler im vorderen Odenwald:
Das Fischbachtal, das sich von der Neunkircher Höhe aus nach Norden in Richtung Groß-Bieberau öffnet. Sehr hübsche, idyllische Gegend, bisher noch nicht „erjogged“, also genau das Richtige für heute.
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