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Darmstadt Halbmarathon 2008 (21,2 km)

6. September 2008

Uuuuargh!
Welcher Idiot ist eigentlich auf die Idee gekommen, den blöden Halbmarathon um 8:30 Uhr morgens starten zu lassen?
Da schlafen normale Menschen noch, verflixt nochmal!
Und um sieben Uhr morgens schlafen sie noch tiefer!
Außer der Wecker klingelt, weil ja Halbmarathon in Darmstadt ist.
Dann quälen sie sich eben doch mal schlaftrunken aus den Federn, machen sich leicht angematscht fertig, nehmen ein leichtes Frühstück aus einem Stück Brot und einer Banane ein (dabei verfluchen sie die Tatsache, dass sie keinen Kaffee trinken dürfen [denn Kaffee + Laufveranstaltung = Verdauung ade]), schnappen sich die in weiser Voraussicht schon gestern abend gepackten Sachen, wickeln ihren lädierten Knöchel in eine feste Bandage (sicher ist sicher…), und tuckern schließlich durch die nachtschlafende südhessische Provinz nach Darmstadt rein.

So ging´s mir zumindest. War echt müde, als ich um 20 vor acht aus dem Haus ging und losfuhr - gestern war ich zwar extra anderthalb Stunden früher als sonst ins Bett gegangen, aber weil ich bei sowas ein Gewohnheitstier, bin ich dann trotzdem nicht vor meiner normalen Zubettgehzeit eingeschlafen, entsprechend war ich mit gerade mal sechs Stunden schlaf nicht so wirklich ausgeruht.
Hrm.

In Darmstadt irgendwo in den Gässchen der Bessunger Wohngebiete geparkt (Niebrgallweg, glaub ich) - ich war relativ spät dran, und da die Veranstalter des Marathons nur ca. 800 offizielle Parkpklätze am Start ausgewiesen hatten, machte ich mir keine Illusionen näher dran noch irgendwo unterzukommen. Dann die Jahnstrasse hoch zum Böllenfalltor, zusammen mit Horden anderer Läufer, die ebenfalls in die Richtung strebten. Wetter übrigens passabel bis na ja - bewölkt, warm aber nicht heiss (17 Grad, wurde dann aber noch mehr), etwas regnerisch, sehr hohe Luftfeuchtigkeit (das gefiel mir nicht so…).

Einfach geradeaus über die Autofreie aber Helfer-Schaulustig-und-Läufer-samt-Anhang-belebte Nieder-Ramstädter Str, dann durchs Hochschulstadion (beinahe wäre ich durch den Zieleinlauf der Laufstrecke rein, aber das hätte sicher Unglück oder sowas gebracht, also lieber außen rum) zur Kleiderabgabe in der TU-Sporthalle.

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Der letze Lauf des Jahres! Zum Ende der Bergstrasse: Heidelberg - Wiesloch (23,1 km)

30. Dezember 2007

Der letzte Lauf des Jahres 2007, und gleichzeitig auch der Lauf zum halbjährigen Jubiläum (1.7.07-31.12.07) des Laufblogs, da wollte ich schon gerne mal wieder was Besonderes in Angriff nehmen.
Genau die richtige Gelegenheit, um endlich die Bergstrasse zum “Abschluss” zu bringen. Den Großteil davon hatte ich ja schon im Sommer mit Ingo und David erlaufen, etappenweise von Darmstadt bis Heidelberg.
Der letzte Zipfel, von Heidelberg bis Wiesloch fehlte seitdem allerdings, aus einer Reihe von Gründen: Er ist furchtbar weit weg (es gab in den letzten Monaten noch so viele reizvolle Strecken in der Nähe, warum also 50 km Autobahn fahren?), er ist zu lang, um ihn als Rundstrecke mit identischem Start- und Zielort zu laufen (Was bedeutet, dass man entweder jemanden haben muss, der einen abholt/hinbringt, oder vor/nach dem Lauf auf öffentlichen Verkehrsmittel zurückgreifen muss - beides nicht ideal), und ich hatte kein vollständiges Kartenmaterial für die Strecke (denn meine Geo-Naturpark-Karten reichen nur bis Leimen).

Aber bevor das Jahr zu Ende ging, wollte ich es dann doch noch gerne erledigt haben. Und da inzwischen der 30. Dezember ist, musste es wohl oder übel bald sein, also alle Zweifel und Gegenargumente über Bord, und das Ganze einfach mal in Angriff nehmen. Heutiges Programm:
Heidelberg - Königstuhl - Höhenrücken über Leimen und Nußloch - Wiesloch.
Das Ende der Bergstrasse zum Ende des Jahres.
Hat was, oder :) ?

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Über den Rhein: Worms und die Maulbeeraue (20,8 km)

20. Oktober 2007

Heute war´s soweit: Rheinüberquerung! Ich wollte endgültig die noch bestehende Lücke zwischen meinen bisherigen Läufen am Rheinufer und dem Nibelungenlauf in Worms schliessen. Konkret bedeutete das: Vom Wormser Festplatz aus über die Nibelungenbrücke, über die Deiche am rechten Rheinufer nordwärts bis Rheinkilometer 450 bei Nordheim (bis wohin ich ja bei meinem letzten Lauf am Rhein von Norden kommend vorgedrungen war), dort direkt ans Flußufer und über die Maulbeeraue, einer langgezogenen Insel zwischen Alt- und Neurrhein, wieder zurück nach Worms.
Etwas über 16 km, eine angenehme Mittelstrecke, genau richtig für so einen herrlichen Herbsttag wie heute (Azurblauer Himmel, strahlende Sonne, allerdings unter 10 Grad und dazu ein schneidend kalter Nordwind - warm Anziehen war da Pflicht).
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Sololauf: Fischbachtal (22,6 km)

23. September 2007

Und schon wieder ein Lauf alleine, meine Mitläufer sind immer noch in Berlin. Eigentlich wäre ja heute eine ganz lange Tour (25+ km) dran gewesen, aber wieder mal konnte ich micht so recht motivieren, so eine weite Strecke ganz alleine anzugehen (meine Versuche, kurzfristig ander Mitläufer aufzutun, hatten nicht gefruchtet).

Andererseits war das Wetter super, und laufen wollte ich auf jeden Fall, also entschied ich mich für einen Kompromiß, eine nicht ganz so weite Strecke, wieder mal durch den Odenwald, weil mir das als Sololäufer einfach viel mehr Spass macht.

Durch die Tour nach Neunkirchen vor drei Tagen hatten sich ein paar ganz neue Optionen aufgetan, denn der Ort ist eigentlich ein idealer Ausgangspunkt für weitere Ausflüge tiefer in den Odenwald - Start und Ziel waren also schon fest, fehlte nur noch die Route.
Nachdem wir in den letzten Wochen schon das Modautal, das Lautertal und das Mühltal erlaufen hatten, fehlte eigentlich nur noch ein weiteres der Täler im vorderen Odenwald:
Das Fischbachtal, das sich von der Neunkircher Höhe aus nach Norden in Richtung Groß-Bieberau öffnet. Sehr hübsche, idyllische Gegend, bisher noch nicht “erjogged”, also genau das Richtige für heute.
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Weiter südwärts: Laudenbach - Weinheim (21,6 km)

13. September 2007

Was soll ich sagen? Nachdem wir inzwischen südwärts bis nach Baden vorgedrungen sind, ist mein Entdeckergeist endgültig geweckt, also warum am Ende unseres letzten Laufs nach Süden aufhören? Schließlich gibt´s da noch eine ganze Menge unbekannter Bergstrasse, die ihrer Entdeckung harrt.
Wie zum Beispiel an der heutigen Strecke: Von Laudenbach (da wo wir beim letzten Mal wieder nach Norden abgedreht waren) durch die Berge bis Weinheim, dann am Fuß der Bergstrasse zurück. Den Rest des Beitrags lesen »

Halbmarathon: Nibelungenlauf 2007 (21,1 km)

9. September 2007

Zur Marathonvorbereitung gehören ja auch ein paar “ernsthafte” Läufe unter Wettkampfbedingungen, entsprechend hatten wir uns schon vor einiger Zeit nach Halbmarathons in der näheren Umgebung und im fraglichen Zeitraum umgesehen, und uns schließlich für den Nibelungenlauf in Worms entschieden. Vor allem weil
a) er in der Nähe ist
b) er ein etwas größerer Stadtlauf ist, bei dem man vielleicht noch ein paar Erfahrungen für Frankfurt sammeln kann
und
c) weil Worms eine hübsche, alte Stadt ist.

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Durch den Odenwald, Teil 2: Neutsch, Ober-Ramstadt, Hohe Strasse/Hutzelstrasse (20,1 km)

23. August 2007

Eigentlich wollten wir heute gar nicht laufen, aber weil das Wetter so schön war (Sonne, leichter Wind, ca. 22 Grad), haben wir uns dann doch spontan aufgemacht, den nördlichen vorderen Odenwald etwas genauer zu erforschen.

Startpunkt wie bei unserer letzten Odenwaldpartie wieder am östlichsten Ortsrand von Ober-Beerbach, unterhalb der Neutscher Höhe (auf der Karte ganz rechts unten), Startzeit kurz vor 19:00. Von Dort aus auf den Höhenrücken, und unterhalb der beiden Windräder durch die Wiesen nach Neutsch - dabei ein sehr strammes Tempo vorgelegt, es ging ja bergab.

Auf demselben Weg, den wir das letzte Mal in anderer Richtung zurückgelaufen waren, durch das beschauliche Höhendorf, auf einem Feldweg bis zum Wald auf der Anhöhe (dabei eine Blindschleiche gesehen, die von einem gerade vorbeigefahrenen Geländewagen verletzt aber nicht getötet worden war - furchtbar!). Im Wald dann aber nicht rechts nach Ernsthofen, sondern geradeaus in Richtung Ober-Modau (Wegmarkierung weisser Doppelbalken).

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