Ok Kinder, jetzt ist es doch tatsächlich passiert.
Meine Tour am letzten Wochenende auf den Großen Feldberg war so großartig, so interessant und so lang, und ich hab´ so viele Fotos und Eindrücke mitgebracht, dass ich ewig lang vor mich hingegrübelt habe, was ich da nur weglassen kann, damit es nicht zu lang wird.
Dann hab´ ich mir gesagt: „Scheiss drauf, das war so super, das bloggst du jetzt einfach genauso lang, wie´s sein muss, selbst wenn lang wird!„
Tja, und genau danach sieht´s nun aus.
Damit´s nicht ganz so viel auf einmal ist, habe ich mich entschieden, den Eintrag zu splitten.
Hab´ ich noch nie gemacht, und soll eigentlich auch nie wieder vorkommen. Aber ausnahmsweise geht mal, schließlich erfordern außergewöhnliche Tourenauch außergewöhnliche Maßnahmen…
Deshalb gibt´s den Laufbericht ausnahmsweise mal in zwei Teilen.
Heute die erste Hälfte mit dem Titel „Rauf“, die den Aufstieg vom Opel-Zoo bis auf den Großen Feldberg beschreibt.
Teil 2 findet ihr dann hier.
Ich hoffe, das ist ok für uns alle, und ihr habt trotzdem ein bisschen Spaß beim Lesen (und vielleicht sogar ein bisschen miterleben)…
Vor ziemlich genau einem halben Jahr hab´ ich ein paar läuferische Ziele aufgeführt, die ich 2009 gerne erreichen wollte.
Die meisten davon sind inzwischen umgesetzt oder zumindest in die Wege geleitet.
Durch den Odenwald nach Bayern? Erledigt.
Weschnitztal genauer erkunden? Bin dabei.
Ins Ausland laufen? Angefangen und schon ganz schön weit gekommen (wenn auch nicht nach Luxemburg sondern erstmal ins nähere Frankreich)
Bloß ein Ziel, das hat noch gefehlt: Der große Feldberg im Taunus.
Den hab´ ich lange vor mir hergeschoben.
Einerseits aus Respekt – das Ding ist unheimlich hoch, viel höher als alles, was ich bisher erlaufen habe – sowas geht man nicht leichtfertig an.
Andererseits aus Vorfreude: Der große Feldberg ist nämlich was Besonderes.
Nicht nur weil er mit Abstand der höchste Punkt ist, zu dem ich jemals gejogged wäre (fast 200 m. höher als der Donnersberg), sondern auch, weil er der entfernteste Punkt im Norden ist, den ich an klaren Tagen von meinem Wohnungsfenster aus sehen kann – ein Symbol für „Weit weg“.
Sowas läuft man nicht einfach so ab, dafür braucht´s den perfekten Tag!
Nicht zu heiß sollte es sein, aber auch nicht zu kalt, mit viel schönem Sonnenschein und der richtigen Tagesform, einem freien Kopf, viel Zeit, und und und – alles sollte passen, und sowas kommt nicht allzuoft vor…
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