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		<title>Berliner Runden, die Erste: Mit Claudio und Dauerregen halbverirrt im Grunewald (12,6 km)</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Dec 2011 22:20:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matbs</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jaja, ich beeil´ mich ja, den Blogrückstand aufzuholen. Immerhin komm´ wir jetzt schon zum Dezember&#8230; Und der geht so: Neuer Monat, neue Station. Und zwar ausnahmsweise mal nicht so ganz in Norddeutschland, sondern eher im Nordosten &#8211; zum Jahresende bin ich nämlich in Berlin. Knapp vier Wochen arbeiten in der Hauptstadtdependance meines Arbeitgebers, am Spreeufer [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=laufblog.wordpress.com&amp;blog=1346690&amp;post=12184&amp;subd=laufblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jaja, ich beeil´ mich ja, den Blogrückstand aufzuholen. Immerhin komm´ wir jetzt schon zum Dezember&#8230; <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
Und der geht so:</p>
<p>Neuer Monat, neue Station.<br />
Und zwar ausnahmsweise mal nicht so ganz in Norddeutschland, sondern eher im Nordosten &#8211; zum Jahresende bin ich nämlich in Berlin. Knapp vier Wochen arbeiten in der Hauptstadtdependance meines Arbeitgebers, am Spreeufer direkt beim Bundestag.<br />
Schon ziemlich tofte, das alles hier:<br />
Wunderbares, geräumiges Appartment (2 ZKB und zwei [!] Dachterrassen) in Mitte, nur ein paar Minuten zu Fuß vom Arbeitsplatz entfernt.<br />
Berlin ist überraschend verträglich für so ´ne große Stadt, angenehm unprätentiös und nicht unfreundlich.<br />
Nette Kollegen und ein etwas anderes Arbeiten als bisher, weil hier in Berlin ein paar Dinge doch so ein bisschen anders laufen.<br />
Und dann auch noch die große Politik als Thema, mit Akkreditierung für den Bundestag, Regierungserklärungen, Bundespressekonferenz &#8211; the whole shebang, wie man im Anglophonen so sagt.<br />
Also eigentlich alles großartig.<br />
Bloß ein Problem gibt´s leider:<br />
Laufen, das klappt hier einfach nicht so richtig.<br />
So ganz mitten in der Stadt drin fehlt´s an Laufstrecken: Nur Straßen und Häuserschluchten in alle Richtungen, das nächste halbwegs ordentliche Laufgebiet wäre der Tiergarten, und der ist 2,5 Kilometer weg, die Friedrichstraße runter und durchs Regierungsviertel.<br />
Ganz ehrlich, da fehlt´s mir unter der Woche einfach an der Motivation. Nach ´nem langen, anstrengenden Arbeitstag bei Kälte, Nieselregen und Dunkelheit nochmal die Laufschuhe schnüren, um auf hartem Gehwegsasphalt durch die finstere Großstadt zu hetzen und mir alle 50 m. an einer roten Fußgängerampel den Ar..h abzufrieren, nur um auf Teufel komm raus ein paar gequälte Kilometer abzurennen, von denen ich eh nix habe &#8211; vielleicht im Sommer, wenn´s warm und hell ist, aber im Dezember?<br />
Nee nee nee, dit brauch ick nüsch!</p>
<p>Bleiben also nur noch die Wochenende zum Laufen.<br />
Und auch da ist das Wetter erstmal nicht so doll.<br />
Und außerdem muss ich da ja auch noch normal sightseen und so.<br />
Hm&#8230;</p>
<p><span id="more-12184"></span><br />
Aber zum Glück gibt´s den Kollegen Claudio.<br />
Mit dem bin ich ein paarmal Laufen gewesen, als ich auf meiner <a href="http://laufblog.wordpress.com/2011/04/20/mein-bescheidener-laufmonat-in-dithmarschen-ein-paar-fotos-gibt´s-auch-10-km101-km119-km/">ersten Station in Dithmarschen</a> war (fühlt sich an, als wär´s ein halbes Leben her, tatsächlich sind´s aber nur acht Monate&#8230;).<br />
Seitdem sind wir lose in Kontakt geblieben, und weil Claudio eh immer mal wieder in Berlin ist, und ich wusste, dass ich nochmal dienstlich herkomme, hatten wir uns (genauso lose) drauf geeinigt, mal wieder eine Runde zusammen zu drehen, falls wir irgendwann mal gleichzeitig in der Stadt sind.<br />
Et voilá &#8211; Erstes Dezemberwochende (oder auch: Zweiter Advent): Claudio ist in Berlin, ich auch, Laufengehen.<br />
So einfach ist das mit der Motivation.</p>
<p>Könnte allerdings schon ein bisschen netter sein, draußen herrscht Wetter, wie es mieser kaum sein könnte.<br />
Berlin ersäuft in klammem Dezembernebel und bindfadenartigem Dauerregen, schweinekalt isses auch noch.<br />
Gah!<br />
Aber wenn man sich Monate vorher für ´ne Tour in Berlin verabredet hat, dann zieht man das halt auch durch, egal wie eklig das Wetter ist.<br />
Fehlt nur noch die Strecke. Eigentlich wollte Claudio mir seine Berliner Standardrunde am Landwehrkanal zeigen, aber da das zufällig das einzige Stück Berlin ist, dass ich schon erlaufen habe (vor <a href="http://laufblog.wordpress.com/2010/05/30/durchs-wilde-kiezistan-kleine-runde-in-berlin-kreuzberg-treptow-und-neukolln-106-km/">mehr als anderthalb Jahren, als es so ausgesehen hat, als könnte ich hier ´nen coolen Job kriegen</a>. Jetzt hab´ ich ´nen besseren&#8230; <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> ), entscheiden wir uns spontan um.<br />
Neues Laufgebiet: Der Grunewald im Südwesten von Berlin, da wo die Stadt zu Ende geht und es Hügel, Wald und die Havel gibt.<br />
Reizvoll, selbst im Regen.</p>
<p>Wir starten auf dem Parkplatz beim Ökowerk am Teufelssee, schon mitten im Grünewald.<br />
Der Regen ist ein bisscen schwächer geworden, jetzt nur noch nieselig, kalt isses aber immer noch.<br />
Naja, hilft ja nix, schnell los, das hilft gegen die Kälte. </p>
<p>Und zwar erstmal nordwärts, ein paar Meter an der Teufelsseechaussee entlang, dann links auf einen schmalen Asphaltweg, der angenehm aufwärts führt (endlich mal wieder ein paar Höhenmeter! Ha!).<br />
Damit sich´s richtig lohnt, fangen wir nämlich gleich mal mit ein bisschen Steigung an &#8211; hoch auf den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Teufelsberg">Teufelsberg</a>, mit knapp 115 m.ü.NN immerhin der zweithöchste Hügel in ganz Berlin (und das auch nur ganz knapp, denn der Große Müggelberg auf der anderen Seite der Stadt ist nur ein paar Zentimeter höher).<br />
Vielleicht ein halber Kilometer auf der etwas serpentinigen alten Straße, links der bewaldete Abhang runter zum Grünewald, rechts die Steigung in Richtung Gipfel. Tut gut, wärmt, und Claudio hält sich auch bestens, dafür dass er da oben in Dithmarschen ja wenig Steigungen zum üben hat und &#8211; nach eigener Aussage &#8211; eh nicht wirklich im Training ist (was ja irgendwie passt, schließlich bin ich das auch nicht)&#8230;</p>
<p>Oben auf dem Teufelsberg (übrigens ein künstlicher Hügel, bestehend aus dem Schutt und den Trümmern des Zweiten Weltkriegs) wartet ein eingezäunter Bereich, in dem die Reste eines alten Abhörturms stehen, mit dem die Westmächte zu Zeiten des Kalten Krieges gen Osten gelauscht haben. Wir laufen dran vorbei, am Zaun entlang weiter nach Nordosten- Rechterhand zwischen den struppigen, kahlen Bäumen hat man einen ordentlichen Blick auf Berlin, der allerdings von den tiefhängenden Wolken, dem Regen und dem Nebeldunst gestört wird. Immerhin, über den Westteil der Stadt bis hin zum Alex kann man gerade noch so gucken. </p>
<p>Am Ende des kleinen Plateaus kurz bergab, auf einem steinigen, etwas glitschigen Pfad den Hang runter, dann irgendwie grob nordwärts weiter. Ehrlich gesagt, so ganz orientiert sind wir hier schon nicht mehr, Wanderkarte Rausholen und Nachgucken geht auch nicht so richtig gut (Regen und Wanderkartenpapier, das will nicht so recht zusammenpassen), aber solang die grobe Richtung stimmt&#8230;</p>
<p>Tut sie übriegens, ein paar hundert Meter weiter stoßen wir auf den Drachenberg, einen kleineren Nebengipfel nördlich des Teufelsbergs, dessen Kuppe (99,5 m.ü.NN. Nicht gerade alpin, aber man nimmt ja, was man kriegen kann) grasbewachsen ist, ohne Bäume. Mehr Blick aufs verregnete Berlin, dazu ein kalter, klammer Wind. Im Sommer ist es hier glaub´ ich angenehmer. </p>
<p>Wir nehmen den direkten Abstieg, 40 oder 50 Höhenmeter an der Rückseite des Drachenbergs abwärts, auf einem halsbrecherischen, steinigen Trampelpfädchen im grasigen Hang, bis wir am Fuß des Berges auf einen breiteren Weg stoßen, der gefühlt westwärts (real auch, aber so ganz sicher sind wir uns da vor Ort nicht) in den Wald führt.<br />
Da laufen wir dann erstmal weiter.<br />
Schönes Laufgebiet, mit dichtem Wald, weichen, bequemen Wegen und ein bisschen sanft gehügeltem Auf und Ab.<br />
Bloß mit der Orientierung hapert´s weiterhin, denn Wegmarker sieht man kaum, weder auf der Karte noch an den Bäumen, und angesichts des gleichförmig trüben Himmels über dem dichten, kahlen Wald, lässt sich auch kein Sonnenstand ausmachen, der einem die ungefähren Himmelsrichtungen verraten könnte. Auch die Karte hilft da nicht mehr viel, denn wenn man nicht genau weiß, wo man gerade ist, kann man damit nicht so wirklich navigieren.<br />
Also laufen wir halt nach Gefühl weiter, in die Richtung, die hoffentlich Westen sein und uns zur Havel bringen sollte.<br />
So ganz falsch ist das zumindest nicht. Meint zumindest der einzige andere Jogger, der uns begegnet.<br />
Und der muss es ja wissen, schließlich jogged der hier, so jemand kennt sich doch aus (äh, Moment mal, irgendwas stimmt an dieser Logik gerade nicht, oder? <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> ).</p>
<p>Ein ordentlich langes Stück, das wir grob havelwärts in Richtung West-Süd-West durch den Wald eiern, vielleicht knapp drei Kilometer. Genug Zeit, um über das Moos an den Bäumen zu plaudern (wächst das wirklich immer nur an der Nordseite? Nee, sieht nicht danach aus), über den Job, und darüber, dass wir ziemlich alt aussehen würden, wenn wir uns jetzt im Wald verirren, weil: Weniger als eine Stunde vor Einbruch der Dunkelheit und ganz ohne Handy (haben wir beide im Auto liegenlassen). </p>
<p>Zum Glück bleibt uns das aber erstmal erspart, denn irgendwann erreichen wir einen Hauch von Zivilisation in Form von einem Mäuerchen ein paar Meter neben dem Wegrand, und vielleicht auch einem oder zwei Gebäuden.<br />
Der Friedhof Grunewald Forst, der&#8230;<br />
a) mitten im Wald liegt (ein weiter weg aus der Stadt für kleine alte Damen, die hier gießen wollen)<br />
und<br />
b) auf der Wanderkarte verzeichnet ist.</p>
<p>Besonders b) ist gut, denn es erlaubt eine verlässliche Standortbestimmung.<br />
Und siehe da: So richtig falsch sind wir nicht. Yay!<br />
Noch ein paar Meter geradeaus, dann rechts auf den Schildhornweg (der auch nicht anders aussieht als die anderen Waldwege hier, aber trotzdem einen eigenen Namen hat), auf dem wir dann die asphaltierte Havelchaussee überqueren und schließlich in einem sanften Bogen am Hang eines recht steilen Hügels (Dachsberg, 61,3 m, sagt die Wanderkarte) abwärts laufen.</p>
<p>Ein Kilometer, dann öffnet sich der Wald, und vor uns liegt die <a href="http://www.panoramio.com/photo/11296268">Havel</a> (die sich übrigens &#8222;Hafel&#8220; spricht. Go figure).<br />
Hübsch, selbst unter schweren, tief hängenden Wolken bei Regen &#8211; eigentlich ist die Havel ja ein Fluss, aber hier am Westen Berlins verbreitert sie sich zu einem langen, schmalen See. Auf dem Wasser tanzen die Regentropfen, in der Flussmitte zieht gerade ein einsamer Lastkahn vorbei, an den Ufern dichter Wald, gegenüber der Berliner Stadtteil Gatow. Ist zwar wahrscheinlich gerade nicht so schön wie im Sommer bei Sonnenschein, aber auch die dezembrig-grauen Regenstimmung hat was. </p>
<p>Wir folgen dem Uferweg südwärts. Breit und bequem, aber dank der Uhrzeit und der Witterung haben wir ihn ganz für uns allein &#8211; wer ist schon so blöd, bei dem Sauwetter hier rauszukommen (außer uns)&#8230;</p>
<p>Viel Zeit an der Havel bleibt uns allerdings nicht. Inzwischen dämmerts schon merklich, und wir haben noch ein paar Kilometer Rückweg durch den Wald vor uns, deshalb biegen wir bereits nach 1,2 Kilometern wieder nach links ab, wo ein kleiner Weg (der Havel-Höhenweg, laut Karte. Ich finde ja, dass er nicht so wirklich nach Höhenweg aussieht, aber vielleicht bin ich auch immer noch zu anspruchsvoll bei sowas&#8230; <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> ) zurück in den Wald und die Hügel führt, wieder aufwärts, bis wir wieder auf die asphaltierte Havelchaussee stoßen.<br />
Der folgen wir jetzt kurz, ein paar Meter nach rechts/Süden auf den Karlsberg, der mit einer Ausflugskneipe und den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Grunewaldturm">Grunewaldturm</a> aufwarten kann. Müssen wir leider aus Zeitgründen weglassen (dabei lass ich mir Aussichtstürme ja echt nicht gerne entgehen. Mrmpf. Aber wahrscheinlich hat er eh geschlossen), stattdessen schlagen wir uns gleich wieder links in den Wald, vorbei an der Ausflugskneipe auf einen schon ziemlich finsteren Forstweg, der abwärts und gen Osten führt. </p>
<p>Theoretisch ist es von hier aus gar nicht so schwer, zurück zum Teufelsberg zu laufen &#8211; eigentlich immer nur grob geradeaus.<br />
In der Praxis erweist sich &#8222;grob geradeaus&#8220; allerdings als gar nicht so einfach, gerade an größeren Kreuzungen müssen wir ein paarmal anhalten und so ein bisschen raten, wie´s weitergeht, immer in der Hoffnung, am Ende den richtigen Weg zu wählen, denn eine falsche Abzweigung würde uns jetzt ernsthaft in die Irre führen. Die Tatsache, dass der Regen wieder zunimmt und es langsam so dunkel wird, dass man die Wanderkarte nicht mehr benutzen kann, hilft nicht gerade. Und auch die Wegtafeln, die an ein oder zwei der größeren Kreuzungen stehen, bringen nicht so wirklich viel, vor allem weil irgendwelche Penner die jeweiligen Standortmarkierungen rausgekratzt haben. </p>
<p>Zum Glück geht alles gut &#8211; nach etwas über einem Kilometer geht es leicht bergauf durchs Naturschutzgebiet Barssee und Pechsee, kurz darauf stoßen wir auf einen großen Findling am Wegrand, der auch auf der (gerade noch halbwegs lesbaren) Wanderkarte verzeichnet ist. Alles richtig, bisher. </p>
<p>Noch ein Kilometer weiter dann eine letzte, fiese Kreuzung mit vielen, kreuz und quer in den Wald führenden Wegen.<br />
Hier müssen wir nochmal Halt machen und uns beraten. Für die Wanderkarte ist es endültig zu dunkel, für die Wegtafel am Kreuzungsrand eigentlich auch. Bleibt nur noch Bauchgefühl.<br />
Wir entscheiden uns für halbrechts. Ein breiterer, gut laufbarer Waldweg, der möglicherweise (hoffentlich??) in die richtige Richtung führt.</p>
<p>300 m. mit etwas mulmigem Gefühl in der Magengrube, dann öffnet sich links der Wald und gibt den Blick über den Teufelssee frei, hinter dem sich im allerletzten Dämmerlicht der Turm des Ökowerks erhebt &#8211; das Ziel, in Sichtweite, alles richtig! Puuh!</p>
<p>Die letzten Meter auf dem Schildhornweg (das isser nämlich wieder, derselbe, auf dem wir vorhin runter zur Havel gelaufen sind) traben wir langsam aus und kommen schließlich wieder wohlbehalten (wenn auch klatschnass, angefroren und eingesaut bis über die Knie) am Auto an. Gerade richtig zur endgültig einbrechenden Dezembernacht. Hätte nicht länger dauern fürfen&#8230;</p>
<p>Schöne Ecke von Berlin, selbst bei miesem Wetter. Großstadt ist eben doch immer da am nettesten, wo sie nicht wirklich Großstadt ist <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .<br />
Und nach acht Monaten mal wieder mit Claudio laufen zu gehen, das hat auch richtig Spaß gemacht. Von daher: Prima Tour, trotz Regen, Kälte und Dunkelheit. Daumen hoch für den Grunewald! </p>
<p>Strecke: 12,6 km<br />
Zeit: Joa, so wie nötig, halt<br />
Anteil der noch nie gelaufenen/gebloggten Passagen an der Gesamtstrecke: <strong>100%</strong> (12,6 km von 12,6 km)<br />
Karte:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2012/01/grunewald-teufelsberg-havel.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2012/01/grunewald-teufelsberg-havel.jpg?w=150&#038;h=82" alt="" title="Grunewald - Teufelsberg - Havel" width="150" height="82" class="alignnone size-thumbnail wp-image-12194" /></a></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/laufblog.wordpress.com/12184/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/laufblog.wordpress.com/12184/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/laufblog.wordpress.com/12184/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/laufblog.wordpress.com/12184/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/laufblog.wordpress.com/12184/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/laufblog.wordpress.com/12184/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/laufblog.wordpress.com/12184/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/laufblog.wordpress.com/12184/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/laufblog.wordpress.com/12184/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/laufblog.wordpress.com/12184/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/laufblog.wordpress.com/12184/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/laufblog.wordpress.com/12184/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/laufblog.wordpress.com/12184/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/laufblog.wordpress.com/12184/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=laufblog.wordpress.com&amp;blog=1346690&amp;post=12184&amp;subd=laufblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Oktober und November im Schnelldurchlauf</title>
		<link>http://laufblog.wordpress.com/2011/11/30/oktober-und-november-im-schnelldurchlauf/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 21:51:49 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Okay, zweieinhalb Monate Blogrückstand, das müssen wir jetzt mal im Schnelldurchlauf aufholen. Was gehen sollte, so Platanenallee in Lokstedt, ruhige und relativ grüne Ecke an der Grenze zu Eppendorf, von der´s nicht mehr soweit bis furchtbar viel ist da läuferisch eh nicht passiert. Also los! 8.10.: Hamburger Norden: Lokstedt &#8211; Niendorfer Gehege (10,4 km) Anfang [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=laufblog.wordpress.com&amp;blog=1346690&amp;post=12041&amp;subd=laufblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Okay,  zweieinhalb Monate Blogrückstand, das müssen wir jetzt mal im Schnelldurchlauf aufholen. Was gehen sollte, so Platanenallee in Lokstedt, ruhige und relativ grüne Ecke an der Grenze zu Eppendorf, von der´s nicht mehr soweit bis furchtbar viel ist da läuferisch eh nicht passiert. </p>
<p>Also los!</p>
<p><strong>8.10.: Hamburger Norden: Lokstedt &#8211; Niendorfer Gehege (10,4 km)</strong><br />
Anfang Oktober: Wieder mal Hamburg, zwei Wochen. Untergekommen bin ich diesesmal nördlich der Innenstadt. zum Stadtrand ist. Sicher nicht das schlechteste Laufterrain in Hamburg &#8211; an der Alster Laufen ist von hier aus zwar nicht, dafür ist es gar nicht so weit zum Niendorfer Gehege, einem relativ großen Waldstück im Norden der Stadt.<br />
Das würd´ ich mir ganz gerne erlaufen, wenn ich schon mal hier bin. Dauert allerdings bis zum ersten Wochenende, unter der Woche krieg´ ich´s dank langer Arbeitszeiten und früh hereinbrechender Dunkelheit nicht hin.<br />
Aber dann, am Samstagnachmittag, mach ich mich auf den Weg.<br />
Kühles Wetter, aber eine (etwas fahle) Herbstsonne am Himmel, kann man mit arbeiten.</p>
<p>Raus aus der Wohnung (ist übrigens die von Kollege <a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/05/img_0153.jpg">Simon</a>, der gerade im Urlaub ist und sie mir netterweise für die paar Tage in HH überlassen hat) und erstmal rechts in den Grandweg, eine ruhige, etwas staubige Nebenstraße durchs Wohngebiet. Etwas ausgetretener Bürgersteig, Bäume am Straßenrand, Mietshäuser und Einfamilienhäuser halb und halb, wenig Verkehr, bis auf <a href="http://istdaskunstoderkanndasweg.wordpress.com/2011/08/02/bei-der-lutherbuche/">ein Kriegerdenkmal auf kreisrunder Rasenfläche</a> nix Spektakuläres zu sehen.<br />
Läuft sich gut, so für den Start.</p>
<p>Das erste Mal anhalten muss ich nach 900 m.<br />
Große Kreuzung mit der vierspurigen Julius-Vosseler-Straße, das erfordert ´ne kurze Fußgängerampelpause, danach geht´s weiter nach Norden, erst auf der freundlich-friedlichen Grelckstr., dann rechts in den genauso friedlich-freundlichen Rütersbarg (laut <a href="http://nds.wikipedia.org/wiki/Barg">Plattdeutsch-Wikipedia</a> ist ein &#8222;Barg&#8220; übrigens &#8222;en groter Hümpel&#8220;. Wieder was gelernt&#8230; <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> ).<br />
Der Rütersbarg ist knapp einen halben Kilometer lang, führt am <a href="http://www.hamburg.de/hamburg-erkunden/348658/von-eicken-park.html">Von-Eicken-Park</a> und eine paar hübschen Villen vorbei, und geht schließlich in die Niendorfer Straße über. Klingt schon mal nach der richtigen Richtung fürs Niendorfer Gehege&#8230;</p>
<p>Auch der Niendorfer Weg ist nochmal einen guten halben Kilometer lang. Führt unter ´ner Bahnbrücke durch, dann durch eine Siedlung, die schon gar nicht mehr nach Millionenmetropole aussieht, mit vielen Bäumen und ruhigen Einfamilienhäusern, die ein bisschen von der Straße weg stehen. Fühlt sich ein bisschen so an, als ob die Großstadt so langsam ein bisschen zu ihrem Rand hin ausfranst.<br />
Naja, zumindest bis ich die Kollaustraße/B447 erreiche, die ist dann wieder sechsspurig und hat ein doch wieder ganz urbanen Gewerbegebietscharme.<br />
An der geht´s nach links. Schon wieder ein halber Kilometer (heute lässt sich die Strecke offenbar prima in Halbkilometerhäppchen aufteilen), unter der Einflugschneise vom Flughafen Fuhlsbüttel durch und ein Stückchen am Waldrand entlang.<br />
Am Alten Niendorfer Friedhof führt dann ein betonierte Pfad links von der Straße ab in den Wald &#8211; ins Niendorfer Gehege. Den nehm´ ich.<br />
Wald. Natur. Draußen. Fühlt sich gut an.<br />
Wobei, so ein richtig großartiger, schön einsamer, uralter Laufluxuswald ist das nicht, dazu sind die Bäume dann dpch ein bisschen zu jung, die Wege etwas zu hart (wie gesagt, erstmal Asphalt) und die Wochenendspaziergänger ein bisschen zu zahlreich.<br />
Aber trotzdem sehr nett, läuft sich gleich viel angenehmer als auf irgendwelchen Bürgersteigen am Straßenrand. </p>
<p>Ich eiere so´n bisschen <a href="http://www.panoramio.com/photo/51977043">unterm Blätterdach grob westwärts</a>, vorbei an einem großen Hundefreilaufgelände (mit großen freilaufenden Hunden, die alle entweder desinteressiert oder freundlich sind), über einen asphaltierten Fahrweg mitten im Wald (der &#8222;Bondenwald&#8220;) und zum <a href="http://www.panoramio.com/photo/8384842">Damwildgatter im Herzen des Niendorfer Geheges</a>.<br />
Das ist richtig  hübsch, eine große Wiese mit äsendem Damwild, leicht dunstig in der schon etwas schräg stehenden Nachmittagsherbstsonne, gefällt mir. Deshalb umrunde ich das Gatter auch halb, die Hirsche immer links, erst noch Norden, dann weiter westwärts, möglichst aufmerksam, um nicht mit dem unkoordiniert herumwankenden Nachwuchs der unzähligen jungen Familien zu kollidieren, die hier auf Samstagsmittagsspaziergang unterwegs sind. </p>
<p>Sobald ich das Wildgatter hinter mir gelassen habe, wird´s auch schon wieder ruhiger. Ein paar hundert Meter bequemer Waldweg (der asphalt ist schon länger vorbei, stattdessen angenehm weicher Waldwegsboden, das tut gut, nach den vielen Stadtläufen der letzten Zeit) bis zum westlichen Rand des Waldstücks.<br />
Über eine kleine, ruhige Querstraße (&#8222;Niendorfer Gehege&#8220;) und weiter geradeaus.<br />
Wiesenlandschaft. Schmaler Weg, Bäume und Hecken, weidende Pferde, Sonne schräg von vorne.<br />
Immer noch Hamburger Stadtgebiet, sieht aber aus wie aufm platten Land. Ich bin hin und weg.<br />
Keine Autos, keine Häuserschluchten, keine Ampeln, kein Asphalt.<br />
So mag ich meine Laufgründe! <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /><br />
Kurz darauf erreiche ich die Kollau, ein freundliches kleines Flüsschen, das durch den Hamburger Norden fliesst.<br />
Kurzer Schlenker nach Norden bis zur nächsten Brücke und ans andere Ufer, auf den Kollauwanderweg.<br />
Der &#8211; wer hätte es gedacht &#8211; deshalb so heißt, weil er an der Kollau entlangläuft. So wie jetzt übrigens auch.<br />
Auf dem Kollauwanderweg. Zurück nach Süden. Links der Fluss, rechts offene Wiesen, auf denen Kühe weiden.<br />
KÜHE!!<br />
Mitten in der Stadt!!!! (oder naja, also zumindest mitten im stadträndige Gebiet&#8230;).<br />
Jetzt bin ich erst recht hin und weg, fehlen nur noch ein paar ordentliche Mittelgebirgsberge, dann könnte man sich hier fast heimisch fühlen. Da stört selbst das Rauschen der Nahen A7 (hinter den weidenden Kühen, vor dem Hamburger Stadtteil Eidelstedt) nicht mehr.<br />
Nett!</p>
<p>Mit der Kollau laufe ich ein ganzes Stück nach Süden, in einem großen, bauchigen Bogen, rechts die Wiesen, links das Flüsschen und ein wucheriger Buschwaldstreifen. Insgesamt fast anderthalb Kilometer, dann endet der Kollau-Wanderweg an der quer verlaufenden Vogt-Kölln-Straße (eigentlich sollte er noch geradeaus am Ufer weitergehen, aber da ist alles überwuchert, und ein Schild behauptet, der Weg wäre gesperrt. Na gut&#8230;).<br />
Der folge ich nach Süden, 300 m. am Strassenrand durch eine hübsche, bescheidene Wohnsiedlung mit freundlichen Backsteinhäuschen hinter gepflegten Vorgärten, dann unter einer Bahnbrücke durch und links in die Oldenburger Straße, westwärts in eine kleine Parkanlage und weiter durch eine Kleingartenkolonie bis auf den Deelwisch (wer denkt sich nur diese Straßennamen aus??).</p>
<p>Der führt rechts runter nach Süden, zurück in Richtung Lokstedt und temporärer Bleibe. Also genau das, was ich brauche. Rechts: Deelwisch.<br />
Immer schön geradeaus. Erst ruhiges, grünes Wohngebiet samt dem Amsinck-Park, dann hinter dem Gazellenkamp die Lokstedter Grenzstraße. Links grüßt das charakteristisch häßliche Hochhaus vom Lokstedter Betriebsgelände meines Arbeitgebers rüber, rechts liegt Hagenbecks Tierpark, von dem man durch den Zaun allerdings nicht so viel erkennen kann: Erst einen Teil der Tigeranlage (keine Tiger in Sicht, aber ich hatte ja auch gerade erst welche), dann die <a href="http://www.hagenbeck.de/tierpark/park-und-kultur/dinosaurier/historie-dinosaurier.html">Dinosaurierskulptur</a> am Burma-Teich, und schließlich die durchsichtige Kuppel des Orang-Utan-Hauses, in deren Spitze aber leider gerade kein Orang-Utan auf dem Kletterbaum sitzt. Schade, so´n Treffen mit ´nem richtigen Menschenaffen (außer einem Homo Sapiens, von denen seh´ ich in der Regel durchaus genug unterwegs) hätt´ ich schon gerne mal gebloggt. </p>
<p>Dann noch die Grünfläche vor Hagenbecks Haupteingang, und schon stehe ich an der breiten Koppelstraße, die ich an der erstbesten Fußgängerampel überquere, um dann ostwärts zu laufen. Erst noch ein paar Meter neben der Koppelstraße, dann durch eine Grünanlage nach Lokstedt rein, zwischen eher unansehnlichen Neubautenvia Max-Tau-Straße, Lohkoppelweg und Stresemannstraße zurück in den Grandweg zur temporären Bleibe, wo ich durchaus entspannt und angemessen erholt ankomme.<br />
Fazit: Hamburger Norden &#8211; laufbar, vor allem dank Niendorfer Gehege und dem Kollau-Wanderweg&#8230;</p>
<p>Strecke: 10,4 km<br />
Zeit: Auf jeden Fall mehr als ´ne Stunde<br />
Anteil der noch nie gelaufenen/gebloggten Passagen an der Gesamtstrecke: <strong>100%</strong> (10,4 km von 10,4 km)<br />
Karte:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2012/01/niendorfer-gehege.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2012/01/niendorfer-gehege.jpg?w=150&#038;h=82" alt="" title="Niendorfer Gehege" width="150" height="82" class="alignnone size-thumbnail wp-image-12174" /></a></p>
<p>&#8212;<br />
Und ab da ist dann auch erstmal Schluss mit neuer Strecke.<br />
In Hamburg komm´ ich nur noch einmal zum Laufen, an meinem letzten Tag bevor´s zurück nach Hannover geht, bei schöner Sonne und knapp zweistelligen Temperaturen, da nehm´ ich der Einfachheit halber nochmal genau dieselbe Route, von der Platanenallee zum Niendorfer Gehege, an der Kollau entlang und an Hagenbeck vorbei zurück (auch dieses Mal keine Tiger oder Orang-Utans):</p>
<p><strong>16.10.: Nochmal Niendorfer Gehege (10,4 km)</strong><br />
Strecke: 10,4 km<br />
Zeit: ??<br />
Neue Strecke: Nein<br />
Karte: Siehe oben</p>
<p>&#8212;<br />
Und danach: Hannover im Herbst.<br />
Fühlt sich fast so ein bisschen an, wie vor einem Dreivierteljahr als ich hier im Norden angefangen habe.<br />
Will heißen: Minirunden um den Maschsee, meistens Abends im Dunkeln und bei ziemlich frischen Temperaturen, manchmal mit den Kollegen, oft aber auch alleine.<br />
Wobei &#8222;oft&#8220; jetzt so ein bisschen relativ ist, denn so regelmäßig wie ich sollte/müsste, schnüre ich die Schuhe nicht. Dazu motiviert sich´s nach den langen Arbeitstagen bei oftmals miesem Herbstwetter und den kurzen, nur leicht variierten Standardardstrecken einfach zu schwer. Traurig aber wahr&#8230;<br />
Immerhin wohne ich dieses Mal nicht in der Wiesenstraße, sondern ein paar hundert Meter weiter nördlich in der Langensalzastraße, direkt hinter dem Landesmuseum und der Staatskanzlei, da ist zumindest der Weg bis ans Maschseeufer ein etwas anderer als bisher.<br />
Und wenn ich mich dann dochmal aufmache, ist es dann doch meistens sehr nett, entweder dank netter Gesellschaft wie der Kollegen Simon und Aline (die darauf besteht, morgens VOR dem Tagwerk zu laufen. Brrrr&#8230;), oder weil der Maschsee im Dunkeln durchaus hübsch ist, wenn die Wege einsamer werden und die Lichter der Innenstadt im dunklen Wasser schimmern, oder ein fast tagheller Vollmond aus dem sternenklaren Himmel scheint, oder man Füchse, Kaninchen oder Igel am Wegesrand trifft.<br />
Joa, doch, Maschseerunden sind okay&#8230; <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Kleine Maschseerunde (7 km), gelaufen am 18.10./2.11./11.11./15.11./16.11. </strong><br />
Der Klassiker: Einmal am Ufer um den Maschsee, normalerweise gegen den Uhrzeigersinn, aber wenn man abenteuerlich drauf ist, kann man´s natürlich auch andersrum machen: Von der Langensalzastraße aus zwischen Staatskanzlei und Landesmuseum durch, am Sprengelmuseum vorbei zur Nordostkante des Sees, und dann einfach immer das Wasser rechts (bei Lauf in Gegenrichtung respektive natürlich links) halten, vorbei an Geibel- und Löwenbastian, dem Strandbad, dann die Gegenseite wieder hoch bis auf die Promenade am Nordufer und am Rand des Maschparks und der Vorderseits des Landesmuseums zurück zum Ausgangspunkt.<br />
Die letzten beiden Runden Mitte November sind mit der Kollegin Aline, im Morgengrauen vor der Arbeit. Fühlt sich unnatürlich an und ist mit einem Abstecher in die Wiesenstraße verbunden, um Aline abzuholen (was bei der Streckenlänge kaum einen nennenswerten Unterschied macht)</p>
<p>Strecke: 7 km<br />
Zeit: Unter einer Stunde. So unfit bin ich dann doch noch nicht.<br />
Neue Strecke: Beim allerersten mal dank dem etwas anderen Weg zum Ufer 6,57% (0,46 km von 7 km), danach 0%<br />
Karte:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2012/01/maschsee-klein-langensalza.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2012/01/maschsee-klein-langensalza.jpg?w=150&#038;h=82" alt="" title="Maschsee klein Langensalza" width="150" height="82" class="alignnone size-thumbnail wp-image-12175" /></a></p>
<p>&#8212;</p>
<p><strong>Kleine Maschseerunde mit Schlenker und ein paar Umwegen (8,4 km), gelaufen am 24.10.</strong><br />
Im Prinzip dasselbe in Grün, nur dass man im letzten Viertel links abbiegt, vom Seeufer weg, und noch einen Bogen um den Hannoveraner Sportpark und das Fußballstadion (also die AWD-Arena) einfügt. Die bevorrzugte Strecke, wenn man mit dem Kollegen Simon unterwegs ist, der´s gerne noch ein klein bisschen weiter hat (was ja im Prinzip auch richtig ist).<br />
Das hier ist unser erster Versuch, der noch so ein bisschen eierig und mit kleineren Navigationsfehlern meinerseits behaftet ist (nix Ernstes, nur ein, zwei kleine Umwege, die´s uns ein paar hundert Meter extra einbringen)</p>
<p>Strecke: 8,4 km<br />
Zeit: Definitiv deutlich unter einer Stunde (weil der Kollege Simon acht Jahre jünger ist als ich, halb so viel wiegt, und im Prinzip nur aus Beinen besteht. Da ist das immer ein kleiner Kompromiß zwischen seinem &#8222;Langsam&#8220; und meinem &#8222;Langsam&#8220;&#8230; <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> )<br />
Anteil der noch nie gelaufenen/gebloggten Passagen an der Gesamtstrecke: 3,57% (0,3 km von 8,4 km)<br />
Karte:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2012/01/maschsee-awd-langensalza.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2012/01/maschsee-awd-langensalza.jpg?w=150&#038;h=82" alt="" title="Maschsee AWD Langensalza" width="150" height="82" class="alignnone size-thumbnail wp-image-12176" /></a></p>
<p>&#8212;</p>
<p>Kleine Maschseerunde mit Schlenker, teilweise via Wiesenstraße dafür aber ohne Umwege (8,2 km), gelaufen am 25.10./31.10./24.11./25.11.<br />
Und nochmal dieselbe Route, dieses Mal ohne die Umwege vom ersten Versuch, deshalb etwas kürzer. Manchmal mit einem Abstecher in die Wiesenstraße, um den Kollegen Simon aufzusammeln, manchmal nicht. Macht von der Distanz her praktisch keinen Unterschied. </p>
<p>Strecke: 8,2 km<br />
Zeit: Meistens zügig<br />
Neue Strecke: Keine<br />
Karte:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2012/01/maschsee-awd-langensalza-wiesenstr.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2012/01/maschsee-awd-langensalza-wiesenstr.jpg?w=150&#038;h=82" alt="" title="Maschsee AWD Langensalza Wiesenstr" width="150" height="82" class="alignnone size-thumbnail wp-image-12177" /></a></p>
<p>&#8212;</p>
<p><strong>Maschseerunde samt Abstecher in die Ricklinger Teiche (9,1 km), gelaufen am 12.11.</strong><br />
Und noch ´ne etwas längere Variante, bei der man aufs Süd- und Westufer des Maschsees verzichtet und stattdessen ein klein wenig weiter läuft, etwas weiter südwärts bis hinter den Südschnellweg, dann rechts auf einem Fußweg namens Gänseanger über die Leine und in Kleingartenkolonien und Auwiesen zwischen den südlichen Hannoveraner Stadtteilen, vorbei an den großen, friedlichen Ricklinger Teichen und auf dem alten Lorenbahnweg rüber nach Ricklingen, dort ein paar Meter durchs Gewerbegebiet an der Stammestraße (weil der Fußweg am Stadtteilrand wegen Bauarbeiten gesperrt ist, sonst müsste man garnicht nach Ricklingen rein) und schließlich rechts, auf der geschwungenen Lodemannbrücke über die Ihme und am Stadion vorbei zurück. Auch nicht neu, aber durchaus nett&#8230;</p>
<p>Strecke: 9,1 km<br />
Zeit:  So Stunde?<br />
Neue Strecke: Nö<br />
Karte:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2012/01/langensalza-ricklinger-teiche-kurz.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2012/01/langensalza-ricklinger-teiche-kurz.jpg?w=150&#038;h=82" alt="" title="Langensalza - Ricklinger Teiche kurz" width="150" height="82" class="alignnone size-thumbnail wp-image-12178" /></a></p>
<p>- &#8211; - </p>
<p><strong>Südliche Eilenriede (10,6 km), gelaufen am 30.10./27.11</strong><br />
Die einzige größere Abweichung vom Maschsee, auf halber Strecke am Ostufer links und rüber in den großen, grünen Hannoveraner Stadtwald, die Eilenriede. Ausführlicher hier beschrieben, dank dem Domizil in der Langensalzastraße aber mit einer kleinen Abweichung auf den letzten Metern, nämlich geradewegs über den Aegidientorprlatz in die Maschstraße und hinter dem Glaspalast der Nord LB ins Ziel</p>
<p>Strecke: 10,6 km<br />
Zeit: Soviel wie nötig<br />
Anteil der noch nie gelaufenen/gebloggten Passagen an der Gesamtstrecke: Beim ersten Mal 3,4% (0,36 km von 10,6 km), beim zweiten Mal 0%<br />
Karte:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2012/01/langensalza-eilenriede.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2012/01/langensalza-eilenriede.jpg?w=150&#038;h=82" alt="" title="Langensalza Eilenriede" width="150" height="82" class="alignnone size-thumbnail wp-image-12179" /></a></p>
<p>- &#8211; - </p>
<p>Und dann sind da noch die Wochenenden auf Heimurlaub an der Bergstraße, insgesamt drei Stück im Oktober und November (von Hannover aus ist das ja nicht so weit). Jeweils mit wunderschönem Herbstwetter und &#8211; wie immer &#8211; der Erkenntnis, wie verdammt hübsch die Bergstraße doch ist, auch da schnür´ ich noch ein paarmal die Schuhe.<br />
Alles nur die guten, ollen Standardstrecken, die nach Monaten der Nord-Diaspora gar nicht mehr so oll und standartig daherkommen&#8230; <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Einmal Riedrand und Zurück &#8211; 10er durch Jugenheim und Bickenbach ins Flachland (10,3 km), gelaufen am 22.10.</strong><br />
Schön sanft bergab, weg von der Bergstrae und durchs Feld nach Bickenbach, immer geradeaus bis zum gegenüberliegenen Ortsrand, über die Autobahn in die Äcker und schilfigen Naturschutzgebiete im platten Rheinebenenvorland, ein kleiner Schlenker mit dem Saar-Rhein-Main-Weg (gelbes Plus) nach Norden, dann am Bickenbacher Bahnhof vorbei durch die Bahnhofstraße, die Bachgasse und die Jugenheimer Straße zurück nach Jugenheim (auch bekannt als die Strecke <a href="http://laufblog.wordpress.com/2008/10/29/wettlauf-matthias-gegen-die-nacht-103-km/">meines legendären und nur gaaaanz knapp verlorenen [und natürlich eminent lesenswerten] Laufs gegen die Nacht</a> vor langer Zeit). Und alles bei warmer, schräger Oktoberabendsonne von schräg vorne, mit ´nem ordentlichen Tempo, das auf die letzten paar Meter ein bisschen weh getan hat. Gut.</p>
<p>Strecke: 10,3 km<br />
Zeit: ca. 1 h<br />
Neue Strecke: Nope<br />
Karte:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2008/10/2-x-durch-bickenbach.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2008/10/2-x-durch-bickenbach.jpg?w=128&#038;h=93" alt="" title="2-x-durch-bickenbach" width="128" height="93" class="alignnone size-thumbnail wp-image-2158" /></a></p>
<p>- &#8211; - </p>
<p><strong>Um die Melibokuskuppe (11,1 km), gelaufen am 6.11.</strong><br />
Hmm. Hausberg. Rein in den Wald hinterm Haus und dann immer nur Bergauf. Burgenweg, Alemannenweg, Pürschweg, bis zur Melibokusstraße. Geht immer noch, gottseidank, und die einzige Pause, die ich ich mache, ist wegen der Aussicht und nicht wegen der Kondition.<br />
An der Melibokusstraße dann nicht aufwärts sondern ein paar Meter runter und dann einmal im Uhrzeigersinn um die Bergkuppe rum, vorbei an der Lichtung im Steilhang, von wo aus man den atemberaubend schönen Blick <a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2010/10/img_2019-2026p.jpg">in den Odenwald rein</a> und <a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2010/10/img_2014-18p.jpg">die Bergstraße runter</a> hat (hier bleib ich so lange glücklich grinsend stehen und gucke, bis die Auskühlung zu fies wird &#8211; das sind schon ein paar Minuten [also eigentlich viel zu kurz]), nochmal kurz ein paar Meter Lucibergweg/Nibelungensteig, dann auf der Melibokusvorderseite zurück auf den Pürschweg und die letzten dreieinhalb Kilometer schön bergab nach Hause.<br />
Wenn ich die Strecke überallhin mitnehmen könnte, wäre die Welt ein gerechterer Ort&#8230; <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Strecke: 11,1 km<br />
Zeit: Gemütlich genug, um die tolle Umgebung mit jedem Schritt zu genießen<br />
Neue Strecke: Nope<br />
Karte:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2010/05/um-die-melibokuskuppe.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-9418" title="Um die Melibokuskuppe" src="http://laufblog.files.wordpress.com/2010/05/um-die-melibokuskuppe.jpg?w=150&#038;h=81" alt="" width="150" height="81" /></a></p>
<p>- &#8211; - </p>
<p><strong>Über den Darsberg ins Balkhäuser Tal (9 km), gelaufen am 20.11.</strong><br />
Und noch´n Klassiker, auf dem Pürschweg den Darsberg hoch, über den Bergrücken und auf Schleichwegen ins idyllische Balkhäuser Tal, dem ich dann einfach nur noch runter bis zurück nach Jugenheim folgen muss, etwas zügiger, weil ich natürlich mal wieder zu spät gestartet bin, und es im schmalen Tal hinter dem ersten Bergstraßenkamm im November überraschend früh dunkel wird. Aber das geht prima, sind ja neun Kilometer, und nach dem ersten strammen Aufstieg geht´s eigentlich nur noch bergab.</p>
<p>Strecke: 9 km<br />
Zeit: Wasweisich??<br />
Neue Strecke: Nein<br />
Karte:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2008/11/winterrunde-nach-balkhausen.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2404" title="winterrunde-nach-balkhausen" src="http://laufblog.files.wordpress.com/2008/11/winterrunde-nach-balkhausen.jpg?w=128&#038;h=93&#038;h=93" alt="winterrunde-nach-balkhausen" width="128" height="93" /></a></p>
<p>&#8212;</p>
<p>Et voilà: Oktober und November. Insgesamt knapp 158 Kilometer auf hauptsächlich längst bekannten Strecken.<br />
Kein Ruhmesblatt, aber besser als nix&#8230;</p>
<p>M.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/laufblog.wordpress.com/12041/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/laufblog.wordpress.com/12041/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/laufblog.wordpress.com/12041/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/laufblog.wordpress.com/12041/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/laufblog.wordpress.com/12041/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/laufblog.wordpress.com/12041/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/laufblog.wordpress.com/12041/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/laufblog.wordpress.com/12041/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/laufblog.wordpress.com/12041/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/laufblog.wordpress.com/12041/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/laufblog.wordpress.com/12041/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/laufblog.wordpress.com/12041/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/laufblog.wordpress.com/12041/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/laufblog.wordpress.com/12041/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=laufblog.wordpress.com&amp;blog=1346690&amp;post=12041&amp;subd=laufblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Maschsee AWD Langensalza</media:title>
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			<media:title type="html">Langensalza - Ricklinger Teiche kurz</media:title>
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			<media:title type="html">Langensalza Eilenriede</media:title>
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			<media:title type="html">Um die Melibokuskuppe</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>ENDLICH!!! Das Ende der Durchquerung von Rheinhessen: Jugenheim – Engelstadt – Waldeck – Ingelheim am Rhein (mit Fotos, 17,6 km)</title>
		<link>http://laufblog.wordpress.com/2011/10/01/endlich-das-ende-der-durchquerung-von-rheinhessen-jugenheim-engelstadt-waldeck-ingelheim-am-rhein-mit-fotos-176-km/</link>
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		<pubDate>Sat, 01 Oct 2011 22:34:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matbs</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Oje&#8230; Wie konnte das denn jetzt passieren. Da wollte ich diesen richtig, richtig großartigen Lauf mit den vielen schönen Fotos möglichst zeitnah bloggen, um die Eindrücke auch ja möglichst frisch und präsent zu haben und nicht schon wieder so einen eeewig langen Blog-Backlog zu haben, den ich dann abarbeiten muss &#8211; - aber auf einmal, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=laufblog.wordpress.com&amp;blog=1346690&amp;post=11933&amp;subd=laufblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Oje&#8230;<br />
Wie konnte das denn jetzt passieren.</p>
<p>Da wollte ich diesen richtig, richtig großartigen Lauf mit den vielen schönen Fotos möglichst zeitnah bloggen, um die Eindrücke auch ja möglichst frisch und präsent zu haben und nicht schon wieder so einen eeewig langen Blog-Backlog zu haben, den ich dann abarbeiten muss &#8211; </p>
<p>- aber auf einmal, irgendwie, vor lauter Arbeiten und ständig irgendwoanders sein und anderen Kram im Kopf haben isses dann plötzlich mehr als zwei Monate später und das Ding ist immer noch nicht gebloggt.<br />
Heidenei, ich werd wohl wirklich nachlässig auf meine alten Tage, furchtbar.</p>
<p>Aber hilft ja nix, jetzt muss ich das Ding &#8211; gelaufen Anfang Oktober &#8211; halt mit über zwei Monaten Verspätung bloggen (vorausgesetzt ich schaff´s jetzt mal, mir die Zeit zu nehmen).<br />
Hrm.<br />
Immerhin: Besser spät im Ziel als nie. Ist ja auch ein schönes Laufmotto&#8230; <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>- &#8211; - </p>
<p>Aaalso, nochmal von vorne:<br />
Ende September/Anfang Oktober: Ein Woche Heimurlaub, im Süden, in Hessen, an der Bergstraße (die mir immer hübscher vorkommt, je länger ich nicht dagewesen bin), und das bei bestem Goldeneroktoberwetter.<br />
Deshalb: Jeden Tag laufen gehen. Endlich mal wieder. Tut soo gut.<br />
Natürlich vor allem die guten, alten Standardstrecken, die ehrlich gesagt schon lange kein Standard mehr sind.<br />
Passiert, wenn man sich erst mal ein gutes Halbes Jahr in der Fremde rumgetrieben hat und sie nur noch ganz sporadisch läuft&#8230;</p>
<p>Aber nach so ein paar Tagen am Odenwaldrand und dem Melibokus hat´s mich dann doch in den Füßen gejuckt: Mal wieder ´ne richtig neue Strecke, am Rand meines alten Laufnetzes, das wär ja auch mal wieder was.<br />
Zum Beispiel in Rheinhessen. War ich jetzt schon ewig nicht mehr. Außerdem vermisse ich ja eh regelmäßig die Weinberge oben im Norden, und von denen gibt´s nirgendwo in Deutschland so viele wie da drüben.<br />
Und: Ich hab´ da ja immer noch ein fast fertiges Laufprojekt ausstehen &#8211; <a href="http://laufblog.wordpress.com/tag/die-durchquerung-von-rheinhessen/">Die Durchquerung von Rheinhessen</a>. Da fehlen mir nur noch ein paar Kilometerchen aus nördlichen Hügelland hinter Mainz bis ans Rheinufer, und fertig is´ dat Dingen. </p>
<p>Klingt prima, also plotte ich mir schnell die Route (über die Tafelberge zwischen Selz- und Rheintal nach Norden, durch Engelstadt und an der Waldeck vorbei, dann runter bis an den großen Fluss), kläre die Abholung am Rheinufer (wird ´ne Einwegstrecke), pack den Foto ein und mach´ mich auf den Weg. Autobahn, erst nord- dann westwärts, übern Rhein, an Mainz vorbei und ins Hinterland, bis nach Jugenheim.<br />
Nein, nicht das Jugenheim zuhause, das andere. Jugenheim in Rheinhessen eben.<br />
Hier war ich schon einmal laufen, <a href="http://laufblog.wordpress.com/2009/12/17/das-andere-jugenheim-stadecken-elsheim-jugenheim-in-rheinhessen-partenheim-mit-foto-15-km/">vor fast zwei Jahren</a>, im Dezember, bei Schweinekälte und ein bisschen Schnee. Das bleibt mir heute zum Glück erspart. Fast 20 Grad und strahlende Herbstsonne &#8211; so schön kann Oktober sein. </p>
<p>Rein nach Jugenheim, Parken an der Hauptstraße, uuuuuuund<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1274.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1274.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1274" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-12044" /></a><br />
<em>Bild #1: Los geht´s! <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </em></p>
<p><span id="more-11933"></span><br />
Zuerst ein paar Meter die wunderbar enge Hauptstraße runter. Kleine, alte Häuser, dicht an dicht gedrängt, mit viel Patina und einem leichten Aroma von altem Wein, das aus den Winzerhöfen wabert.<br />
Rheinhessen. Wunderbar!<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1275.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1275.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1275" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-12048" /></a><br />
<em>Bild #2: Jugenheimer Hauptstraße</em></p>
<p>Vorbei am obligatorischen Kriegsdenkmal&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1276.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1276.jpg?w=380&#038;h=506" alt="" title="IMG_1276" width="380" height="506" class="alignnone size-full wp-image-12049" /></a><br />
<em>Bild #3: Noch eine Rheinhessische Eigenart. Kriegsdenkmale erinnern hier oft nicht an die Weltkriege, sondern an den Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71.</em></p>
<p>&#8230;und dann links, die noch schmalere Kirchgasse hoch&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1277.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1277.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1277" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-12050" /></a><br />
<em>Bild #4: Kirchgasse</em></p>
<p>&#8230;die direkt an der großartigen, hellen Barockkirche vorbeiführt,&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1280-81p.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1280-81p.jpg?w=380&#038;h=506" alt="" title="IMG_1280-81p" width="380" height="506" class="alignnone size-full wp-image-12051" /></a><br />
<em>Bild #5: Pfuhh, für den ersten Anstieg ist das gar nicht mal so unsteil (vor allem, weil´s &#8211; natürlich &#8211; steiler ist, als es auf dem Bild aussieht). Da machen sich gleich mal die Monate in flachen Norden mit unregelmäßigem Training bemerkbar&#8230;</em></p>
<p>&#8230;die mit ihrem wuchtigen Querschiff und dem hohen Turm&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1283.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1283.jpg?w=380&#038;h=506" alt="" title="IMG_1283" width="380" height="506" class="alignnone size-full wp-image-12053" /></a><br />
<em>Bild #6: Das ist übrigens dieser hier</em></p>
<p>&#8230;auf den ersten Blick zwar ein bisschen überdimensioniert für das kleine, enge Jugenheim wirkt, aber dann irgendwie trotzdem perfekt ins Ortsbild passt:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1284.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1284.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1284" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-12054" /></a><br />
<em>Bild #7: Schattiger Kirchhof, sicher schön Kühl im Sommer (jetzt im Oktober isses nicht ganz so wichtig, aber man kann sich´s ja mal merken, falls man irgendwann mal im Juli hier vorbeijogged&#8230;)<strong></strong></em></p>
<p>Direkt danach ist Jugenheim auch schon zu Ende:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1289.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1289.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1289" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-12055" /></a><br />
<em>Bild #8: So schnell geht das, bei den kleinen rheinhessischen Dörfern</em></p>
<p>Raus aus dem Ort, rein in den Wein!<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1291.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1291.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1291" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-12056" /></a><br />
<em>Bild #9: Ha!<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2009/12/img_7979.jpg"> Auf dem Türmchen da oben hab´ ich vorletzten Dezember gestanden und mir beinahe den Ar&#8230; abgefroren</a>. Heute besteht da eher kein Risiko.</em></p>
<p>Wun-der-schön!!!<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1294.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1294.jpg?w=380&#038;h=506" alt="" title="IMG_1294" width="380" height="506" class="alignnone size-full wp-image-12057" /></a><br />
<em>Bild #10: Haachja. Sowat jibbet nüscht, im Norden</em></p>
<p>Der Goldberg, ein breiter, langezogener Höhenrücken mit rebenbedeckten Flanken&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1295.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1295.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1295" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-12058" /></a><br />
<em>Bild #11</em></p>
<p><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1296.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1296.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1296" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-12059" /></a><br />
<em>Bild #12: Naja, vielleicht nicht überall rebenbedeckt, aber offensichtlich arbeitet man da dran&#8230; <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </em></p>
<p>,der sich in Ost-West-Richtung hinter Jugenheim erhebt.<br />
Da muss/darf/will ich jetzt erstmal rüber, auf einem bequemen, gepflasterten Winzerweg, der halblinks am Hang hochführt:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1299-1305p.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1299-1305p.jpg?w=380&#038;h=192" alt="" title="IMG_1299-1305p" width="380" height="192" class="alignnone size-full wp-image-12061" /></a><br />
<em>Bild #13: Auch hier wieder: Sieht nicht steil aus, sind aber trotzdem ein paar Dutzend Höhenmeter</em></p>
<p>Immer schön Bergauf, westwärts am Goldberg. Angenehme Steigung &#8211; genau richtig, um sich reinzulehnen, ein bisschen schweisstreibend, aber nicht zu sehr, und jeder Schritt eröffnet ein bisschen mehr Aussicht über das Tal und die Hügel:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1307-10p.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1307-10p.jpg?w=380&#038;h=103" alt="" title="IMG_1307-10p" width="380" height="103" class="alignnone size-full wp-image-12062" /></a><br />
<em>Bild #14: Kurz über Jugenheim</em></p>
<p><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1314.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1314.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1314" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-12063" /></a><br />
<em>Bild #15</em></p>
<p><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1317-1337p.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1317-1337p.jpg?w=380&#038;h=143" alt="" title="IMG_1317-1337p" width="380" height="143" class="alignnone size-full wp-image-12064" /></a><br />
<em>Bild #16: Etwas weiter oben &#8211; Prima Ausblick auf Jugenheim und sein Zwillingsdorf Partenheim (das zwar direkt nebendran liegt, aber trotzdem schon im nächsen Landkreis), dahinter das Hügelland in Richtung Rhein</em></p>
<p>Nach einem knappen Kilometer bin ich oben, auf dem Goldberg und biege rechts ab, nordwärts über die offene Anhöhe:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1339.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1339.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1339" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-12066" /></a><br />
<em>Bild #17: Laut Wanderkarte ist das hier ein offizieller Radweg, eine Markierung kann ich allerdings nicht entdecken&#8230;</em></p>
<p>Wie sich das für die Hügel hier gehört, gibt´s keinen Gipfel, sondern ein großes, offenes Plateau mit Stoppelfeldern (für Wein sind die Hügelkuppen normalerweise zu trocken), über das man in alle Richtungen gucken kann, über die Täler zu den nächsten Hügeln und bis zu den Mittelgebirgszügen dahinter:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1340-43p.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1340-43p.jpg?w=380&#038;h=90" alt="" title="IMG_1340-43p" width="380" height="90" class="alignnone size-full wp-image-12067" /></a><br />
<em>Bild #18: Zum Beispiel nordwärts, zum Rheingau und dem Taunus, jenseits des Rheins, in 20 oder mehr Kilometern Entfernung</em></p>
<p>Das Plateau auf dem Goldberg ist übrigens ziemlich schmal. Nicht mal ein halber Kilometer, dann öffnet sich auch schon das nächste kleine, grüne Tal zwischen den Hügeln, in das sich das nächste Dörfchen schmiegt:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1344-49p.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1344-49p.jpg?w=380&#038;h=177" alt="" title="IMG_1344-49p" width="380" height="177" class="alignnone size-full wp-image-12068" /></a><br />
<em>Bild #19: Engelstadt (hübscher Name, finde ich&#8230;)</em></p>
<p>Da geht´s jetzt durch. Abwärts auf der Jugenheimer Str., ins Tal und ins Dorf, vorbei an den grünen Gärten der ersten Häuser&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1351.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1351.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1351" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-12069" /></a><br />
<em>Bild #20: Teils mit ohne Hühner, teils mit mit</em></p>
<p>&#8230;in den engen alten Ortskern:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1353.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1353.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1353" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-12070" /></a><br />
<em>Bild #21: Hauptstr. in Engelstadt &#8211; wenn noch ein bisschen Wäsche zwischen den Häusern hängen würde, dann hätte die fast schon ein bisschen Mediterranes&#8230;</em></p>
<p>Mein ausgedrucktes Streckenplänchen ist leider ein bissl zu grob, um sich hier im Ort genau zu orientieren (1:40 000, das merkt man), also navigier ich´ Engelstadt frei Schnauze. Ist ehrlich gesagt auch nicht ganz so schwer, bei ´nem 740-Einwohner-Örtchen im Tal zwischen zwei Hügeln&#8230; <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ein paar Meter die Hauptstraße runter, dann probier´ ich´s mal links, wo eine steile Treppe&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1354.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1354.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1354" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-12072" /></a><br />
<em>Bild #22: Treppe neben der Kirchgasse</em></p>
<p>&#8230;auf ein Buckelchen zwischen den Häusern führt, auf dem die Engelstädter Kirche steht:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1355.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1355.jpg?w=380&#038;h=506" alt="" title="IMG_1355" width="380" height="506" class="alignnone size-full wp-image-12073" /></a><br />
<em>Bild #23: Klar, dass es hier sowas gibt, bei dem Ortsnamen&#8230;</em></p>
<p>An der lauf´ ich vorbei, wieder leicht abwärts, ins Gewirr der alten, engen Gässchen:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1356.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1356.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1356" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-12074" /></a><br />
<em>Bild #24: Gartenstraße</em></p>
<p><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1357.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1357.jpg?w=380&#038;h=506" alt="" title="IMG_1357" width="380" height="506" class="alignnone size-full wp-image-12075" /></a><br />
<em>Bild #25: Hab´ ich schon mal erwähnt, wie großartig ich diese uralten, rissigen, pockennarbigen Natursteinmauern finde? Nein? Na gut, dann sei das hiermit nachgeholt! </em></p>
<p><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1358.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1358.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1358" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-12076" /></a><br />
<em>Bild #26: Bismarckstraße</em></p>
<p>Am Ende der Bismarkcstraße fängt schon wieder der Hang an der anderen Seite des kleinen Engelstädter Tals an. Ich laufe eine kleine Treppe hoch, folge dann noch 200 m. der Straße &#8222;Am Pfortenacker&#8220; nach rechts, bis ich den Ortsausgang erreiche:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1359.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1359.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1359" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-12077" /></a><br />
<em>Bild #27: Oder den Ortseingang. Je nachdem, wie man´s betrachtet.</em></p>
<p>Ab hier wieder aufwärts. Kurzer, angenehmer Aufstieg, auf einem asphaltierten leicht geschwungenen Wirtschaftsweg zwischen den Weinlagen am &#8222;Engelstadter Römerberg&#8220; auf den nächsten der angeblich 1000 rheinhessischen Hügel, den Westerberg:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1360.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1360.jpg?w=380&#038;h=506" alt="" title="IMG_1360" width="380" height="506" class="alignnone size-full wp-image-12079" /></a><br />
<em></em>Bild #28 Laut Wanderkarte ist das hier auch der Gau-Algesheimer Rundweg Nr. 8 bzw. Nr. 11. Entsprechende Markierungen sind zwar keine da, aber ich glaub´s einfach mal.</em></p>
<p>Wobei, Hügel trifft´s eigentlich nicht. Tatsächlich ist der Westerberg eher ein Tafelberg (Tafelhügel?), eine richtige Mesa, deren Gipfelebene sich von hier aus kilometerweit nach Norden erstreckt, bis zum Rheintal. Also genau meine Richtung, von jetzt an muss ich nur noch der Hochebene folgen (die ja, weil´s Rheinhessen ist, gar nicht so besonders hoch ist. Aber trotzdem)!</p>
<p>Das mach´ ich dann mal.<br />
Wie üblich ist das hier oben offenes Gelände, mit trockenen, braunen Stoppelfeldern, über die hinweg sich ein grandioser Blick in alle Richtungen eröffnet, über die welligen Kuppen zur Rheinebene und bis zu den entfernten Mittelgebirgszügen, die sie begrenzen, darüber der blaue Himmel, der hier im Hügelland irgendwie immer ein bisschen größer wirkt als anderswo.<br />
Jch hab´s ja schon öfter geschrieben, aber es stimmt halt einfach: Rheinhessen, das ist ein Gefühl von Weite, wie ich´s selbst in den letzten Neun Monaten in Norddeutschland noch nirgendwo anders gefunden habe.<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1361-70p.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1361-70p.jpg?w=380&#038;h=70" alt="" title="IMG_1361-70p" width="380" height="70" class="alignnone size-full wp-image-12081" /></a><br />
<em>Bild #29: Plateau hinter Engelstadt</em></p>
<p>Außerdem: Ruhe.<br />
Hier oben ist niemand außer mir, bis auf den Wind, meine Schritte und meinen Atem ist es ganz friedlich und still.<br />
Das ist so herrlich.<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1372.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1372.jpg?w=380&#038;h=506" alt="" title="IMG_1372" width="380" height="506" class="alignnone size-full wp-image-12082" /></a><br />
<em>Bild #30: Ahh.</em>  </p>
<p>Die Wege hier oben sind schmal und staubig, keine Fahr- oder Wanderstrecken, sondern einfach nur kleine Feldpfade zwischen den Äckern. Reicht ja auch:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1374-76p.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1374-76p.jpg?w=380&#038;h=132" alt="" title="IMG_1374.76p" width="380" height="132" class="alignnone size-full wp-image-12083" /></a><br />
<em>Bild #31: Immer nordwärts, auf den Rheingau zu</em></p>
<p>Nach vielleicht 800 m. gibt´s dann nicht mal mehr einen Feldpfad. Das Streckenplänchen behauptet zwar, da wäre einer, die Realität hält mit einem riesigen, durchgängigen und vor allem weglosen Stoppelacker dagegen.<br />
Macht aber auch nix, ich bin heute im Querfeldeinmodus, außerdem ist es ja trocken und der Acker hat bis auf ein alte Stengel keinen beschädigbaren Bewuchs&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1380.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1380.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1380" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-12085" /></a><br />
<em>Bild #32: &#8230;und die sind ja sowieso schon kaputt&#8230; <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </em></p>
<p>&#8230;also lauf´ ich trotzdem geradeus weiter, cross country sozusagen, ein paar hundert Meter übers nackte, weiche Erdreich&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1379.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1379.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1379" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-12087" /></a><br />
<em>Bild #33: Etwas holprig, deswegen ist das auch mehr Gehen als Joggen</em></p>
<p>&#8230;bis ich auf der anderen Ackerseite wieder auf den geplanten Weg stoße.<br />
Auf dem geht´s weiter in Richtung Rhein, nun wieder am Rand des Westerbergplateaus entlang, wo wieder die Rebenreihen anfangen und sich bis runter ins flache Tal ziehen:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1384.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1384.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1384" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-12088" /></a><br />
<em>Bild #34: Lage: Nieder-Hilbersheimer Steinacker</em></p>
<p>Nordwärts&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1387.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1387.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1387" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-12089" /></a><br />
<em>Bild #35: Links Wein und flacher Abhang, rechts die Felder auf dem Tafelhhügel</em></p>
<p>&#8230;nun übrigens auch mal wieder mit offizieller Markierung. Die gelbe Muschel auf blauem Grund &#8211; Jakobsweg:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1390.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1390.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1390" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-12090" /></a><br />
<em>Bild #36: Ich frag´ mich ja immer, ob irgendjemand die Jakobswege auch wirklich  als Pilger benutzt. Begegnet ist mir jedenfalls noch keiner&#8230;</em></p>
<p>Tolle Ausblicke nach Nordwesten, über das Tal zum Rhein und den Bergen dahinter:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1391-93p.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1391-93p.jpg?w=380&#038;h=173" alt="" title="IMG_1391-93p" width="380" height="173" class="alignnone size-full wp-image-12092" /></a><br />
<em>Bild #37: Der Ort da links am Fuß des Abhangs müsste Appenheim sein, dahinter kommen erst Gau-Algesheim und dann der Rhein, und ganz hinten, das ist schon der Rheingau, mit Geisenheim und Mariental</em></p>
<p>Ich halte mich an der westlichen Kante des Plateaus, über dem flachen Abhang&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1394-1402p.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1394-1402p.jpg?w=380&#038;h=61" alt="" title="IMG_1394-1402p" width="380" height="61" class="alignnone size-full wp-image-12093" /></a><br />
<em>Bild #38: Da wo´s abwärts geht ist der Nieder-Hilbersheimer Honigberg, darunter die Ebene des Rheinvorlandes</em></p>
<p>&#8230;weiter nordwärts, auf den Rhein und die Taunshöhenzüge zu:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1403.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1403.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1403" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-12094" /></a><br />
<em>Bild #39: Mal an kahlen Reben vorbei&#8230;</em></p>
<p><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1411.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1411.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1411" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-12096" /></a><br />
<em>Bild #40: &#8230;mal an welchen voller frühherbstlichem Laub</em></p>
<p>Inzwischen ist aus de kiesig-staubigen Weg ein bequemes Stück Asphaltstraße geworden, dankenswerterweise vollkommen ohne Verkehr &#8211; läuft sich wunderbar angenehm in der hellen, warmen Nachmittagssonne:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1405-1410p.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1405-1410p.jpg?w=380&#038;h=171" alt="" title="IMG_1405-1410p" width="380" height="171" class="alignnone size-full wp-image-12098" /></a><br />
<em>Bild #41: Fahrweg an der Hügelkante, ungefähr Höhe Wolfskehlmühle</em></p>
<p><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1412.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1412.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1412" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-12099" /></a><br />
<em>Bild #42: Wie gesagt &#8211; der Hang ist weder steil noch hoch (vielleicht 50 m. Höhenunterschied), aber da´s hier nichts Anderes gibt, was die Sicht versperren könnte, ist der Blick runter ins Tal des Welzbachs trotzdem richtig nett</em></p>
<p><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1413.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1413.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1413" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-12100" /></a><br />
<em>Bild #43 </em></p>
<p>Nach etwas über einem Kilometer macht der Asphaltweg &#8211; weiterhin der Form des Hügelplateaus folgend &#8211; einen kleinen Knick nach Nordwesten, einen weiteren halben Kilometer später biegt er dann links den Hang runter in Richtung Appenheim ab. Aber da will ich ja nicht hin, der Plan ist ja, so lange wie möglich auf dem Plateau weiterzulaufen.<br />
Deshalb verabschiede ich mich hier vom asphaltierten Untergrund und biege stattdessen rechts ab, auf einen staubigen Radweg (zumindest hat er ein &#8222;Radweg&#8220;-Schild), der geradewegs über die Hochebene rüber führt:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1414.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1414.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1414" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-12101" /></a><br />
<em>Bild #44: 900 Meter zwischen den leeren Feldern hindurch&#8230;</em></p>
<p><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1416.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1416.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1416" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-12102" /></a><br />
<em>Bild #45&#8230;und vorbei am Winternheimer Wäldchen, das absolut gesehen zwar nicht besonders groß ist, fürs waldarme Rheinhessen (bekanntlich der am wenigsten bewaldete Landstrich Deutschlands) aber doch eine ganz respektable Größe hat</em></p>
<p>&#8230;bis rüber an die Nordostkante des Westerbergs:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1417-20p.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1417-20p.jpg?w=380&#038;h=83" alt="" title="IMG_1417-20p" width="380" height="83" class="alignnone size-full wp-image-12103" /></a><br />
<em>Bild #46: Nordseite der Hügelplatte, über Groß-Winternheim im Selztal</em></p>
<p>Hier dann wieder links, zurück auf Nordkurs in Richtung Rhein:<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1421.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1421.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1421" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-12104" /></a><br />
<em>Bild #47: Weg an der Nordkante, dahinter geht´s runter ins Selztal. Am Horizont der Taunus (mittig die Hohe Wurzel bei Wiesbaden).</em></p>
<p>Westerhausweg&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_14211.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_14211.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1421" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-12105" /></a><br />
<em>Bild #48: Hm, Kopfsteinplaster &#8211; immer mal was Neues&#8230;</em></p>
<p>&#8230;zwischen den Wirtschaftsgebäuden des Hofgutes Westerhaus hindurch&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1422.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1422.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1422" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-12106" /></a><br />
<em>Bild #49: Ein paar schöne, alte Alleebäume stehen hier</em></p>
<p>&#8230;dann ein kurzes Stück an einer sonnigen Pferdeweide entlang&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1424.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1424.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1424" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-12107" /></a><br />
<em>Bild #50: Das ist wohl auch ein Gestüt, hier oben</em></p>
<p>&#8230;und an Schloss Westerhaus vorbei, einem schönen großen Herrenhaus direkt am Wegrand:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1425.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1425.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1425" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-12108" /></a><br />
<em>Bild #51: Schloss Westerhaus</em></p>
<p>Danach ist dann erstmal wieder Natur. Erst ein bisschen durchs nächste kleine Wäldchen&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1429.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1429.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1429" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-12109" /></a><br />
<em>Bild #52: Der &#8222;Mittelwald&#8220;</em></p>
<p>&#8230;dann wie gehabt am Rand des Westerbergplateaus, zwischen Feldern, Wald und Weinbergen nordwärts:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1430.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1430.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1430" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-12110" /></a><br />
<em>Bild #53: Ist inzwischewn überigens der Westerbergrundweg, markiert mit einem Pferdekopfmarker</em></p>
<p>Ganz so viel Aussicht hat´s hier nicht mehr, dank dem ganzen rheinhessenuntypischen Wald, aber da wo die Bäume nicht ganz so dicht stehen, gibt´s ´nen schönen Blick über Selztal und runter nach Ingelheim, das so langsam aber sicher näher rückt:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1428.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1428.jpg?w=380&#038;h=193" alt="" title="IMG_1428" width="380" height="193" class="alignnone size-full wp-image-12111" /></a><br />
<em>Bild #54: Ingelheim am Rhein, dahinter Rheingau und Taunus</em></p>
<p><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1431.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1431.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1431" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-12112" /></a><br />
<em>Bild #55: Etwas weiter gibt´s dann auch wieder Weinberge (&#8222;Ingelheimer Schlossberg&#8220;. Eigentlich ganz cool, so´ne Wanderkarte mit den Namen der Weinlagen&#8230; <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> )</em></p>
<p>Anderthalb Kilometer nach dem Schloss geht´s auf einem Asphaltweg ein bisschen bergab, links hat´s hier zur Abwechslung mal Obsthaine&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1443.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1443.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1443" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-12113" /></a><br />
<em>Bild #56: Kirschen, glaub´ ich</em></p>
<p>&#8230;und geradeaus öffnet sich zum ersten Mal so richtig das Rheintal, mit den Ingelheimer Vororten, dem Fluss und gaaanz viel Rheingau-Taunus-Panorama:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1433-42p1.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1433-42p1.jpg?w=380&#038;h=78" alt="" title="IMG_1433-42p" width="380" height="78" class="alignnone size-full wp-image-12115" /></a><br />
<em>Bild #57: Aalso, fangen wir mal ganz rechts an: Da ist rechts im Mittelgrund am Ende des Selztals Ober-Ingelheim zu sehen (also quasi die Ingelheimer Altstadt), dass dann so mittig in die neueren Industrie- und Baugebiete von Ingelheim West übergeht (deutlich erkennbar die Produktionsstätten von Boehringer). Ganz links auf dem Hügel kann man die Kuppel des Bismarckturms auf der Waldeck erkennen, zu dem wir gleich noch kommen.<br />
Und im Hintergrund, jenseits des Rheins, mal wieder der Rheingau samt Taunus mit (v.l.) Geisenheim, Oestrich-Winkel, Hallgarten (höher am Hang, linksig über den Boehringer-Gebäuden), <a href="http://laufblog.wordpress.com/2009/10/31/auf-rheinsteig-und-rieslingpfad-in-den-rheingau-wiesbaden-schierstein-hattenheim-mit-fotos-255-km/">Hattenheim</a>, Schlangenbad (ziemlich weit oben an dem langgezogenen Berg mit dem Fernsehturm drauf [=der Hohen Wurzel], Eltville und &#8211; ganz rechts &#8211; den ersten Ausläufern von Wiesbaden</em> </p>
<p>Direkt voraus, wie gesagt, die Kuppe der Waldeck mit dem Bismarckturm drauf:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1444.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1444.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1444" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-12116" /></a><br />
<em>Bild #58: Ist nicht mehr weit&#8230;</em></p>
<p>&#8230;aber es geht nochmal ein bisschen bergauf, ein paar hundert Meter mit moderater Steigerung auf der Landstraße, die von Ingelheim zur Waldeck hochführt:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1446.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1446.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1446" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-12119" /></a><br />
<em>Bild #59: Hier gibt´s jetzt ein bisschen Autoverkehr. Und natürlich keinen Seitenstreifen. Also: Aufpassen</em></p>
<p>Immerhin: Die zwei oder drei Dutzend Höhenmeter auf den nächsten halben Kilometer fallen immer noch leicht &#8211; ein gutes Zeichen, ganz so schlimm ist es um meine Kondition also nicht bestellt (naja, wobei ich mir auf den zehn Kilometern bis hierher zugegenermaßen auch wunderbar viel Zeit gelassen hab´&#8230; <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> ).<br />
Fotos mach´ ich hier allerdings keine mehr, obwohl das schon leicht schräge Licht und die Szenerie durchaus fotogen sind &#8211; aber der miese Akku an meiner Kamera behauptet, er wäre quasi leer (dabei war er vor dem Start noch voll, der Sack), also spare ich lieber Energie, zumindest bis zum Bismarckturm.</p>
<p>Also fotolose 500 m., am Fahrbahnrand bis auf die letzte Kuppe am Nordende vom Westerberg, vorbei an der ersten  Ausflugskneipe, dann noch ein paar Meter runter, geradeaus schimmert schon das Rheintal durch die Bäume&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1447.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1447.jpg?w=380&#038;h=506" alt="" title="IMG_1447" width="380" height="506" class="alignnone size-full wp-image-12120" /></a><br />
<em>Bild #60: Das Ende der Waldeckstraße, bevor´s talwärts geht</em></p>
<p>&#8230;und dann steh´ ich vor dem <a href="http://www.bismarcktuerme.de/ebene4/rhpf/ingelh.html">Bismarckturm</a>, einem beeindruckend riesigen Backsteintrümmer, den die Ingelheimer Anfang des letzten Jahrhunderts zu Ehren von Deutschlands prominentesten Fischgerichtnamensgeber aufgestellt haben:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1448.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1448.jpg?w=380&#038;h=506" alt="" title="IMG_1448" width="380" height="506" class="alignnone size-full wp-image-12121" /></a><br />
<em>Bild #61: Bismarckturm auf der Waldeck. 31 m. hoch, Grundsteinlegung 1902, Einweihung 1912. Wurde aus Kostengründen ohne riesige Reichskanzlerstatue gebaut, war trotzdem der teuerste Bismarckturm in Rheinland-Pfalz</em></p>
<p>Tolle Lage, muss man schon sagen. Direkt hinter dem Turm fällt der Westerberg zum Rheintal ab, mit einem langen, flachen Abhang, über den hinweg man ´nen schönen Blick in die Ebene hat:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1449.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1449.jpg?w=380&#038;h=240" alt="" title="IMG_1449" width="380" height="240" class="alignnone size-full wp-image-12122" /></a><br />
<em>Bild #62: Rheintal bei Ingelheim &#8211; und das ist die Aussicht vom Fuß des Turms. Wie´s von oben aussieht, das gucken wir uns dann gleich an&#8230;</em></p>
<p>Aber der Bismarckturm ist nicht alles, was es hier oben gibt. Direkt daneben liegen das Bergrestaurant Waldeck (klingt alpiner, als es ist <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> ) und der <a href="http://www.tiger-garten-waldeck.de/">Tiger-Garten Waldeck</a>.</p>
<p>Der übrigens so heißt, weil die hier oben, direkt neben der Restaurantterrasse, Tiger halten. </p>
<p>Echt jetzt:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1451.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1451.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1451" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-12123" /></a><br />
<em>Bild #63: Und zwar hier</em></p>
<p><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1450.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1450.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1450" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-12125" /></a><br />
<em>Bild #64: Sauber scharf stellen mag die Kamera inzwischen leider nicht mehr, auch Zoomen ist vorbei, dank der immer dringlicher werdenden Akku-Schwäche</em></p>
<p><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1462.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1462.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1462" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-12124" /></a><br />
<em>Bild #65: Bengaltiger</em></p>
<p><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1465.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1465.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1465" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-12126" /></a><br />
<em>Bild #66: Das ist jetzt schon das dritte Mal seit ich den Blog habe, dass mir unterwegs Tiger begegnen (&#8211;&gt; <a href="http://laufblog.wordpress.com/2008/08/17/nordlicher-odenwald-mit-ingo-ein-laufbericht-mit-fotos-162-km/">2008</a>, <a href="http://laufblog.wordpress.com/2010/04/06/fruhling-am-neckarufer-von-schriesheim-durch-die-ebene-zum-heidelberger-zoo-mit-fotos-141-km/">2009</a>). Und auch wenn ich den Spruch schon beim letzten Mal gebracht habe: Ein Dachs zum Beispiel ist mir seit 2007 nur einmal über den Weg gelaufen, rein statistisch hab´ ich also eine inzwischen dreimal höhere Wahrscheinlichkeit, auf Tiger zu stoßen als auf Dachse. Das ist irgendwie leicht beunruhigend&#8230;</em></p>
<p>5 Minuten Tigerwatching, dann ist der Turm dran:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1452.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1452.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1452" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-12127" /></a><br />
<em>Bild #67: Treppe nach oben. Wendelt sich an der Wand um den riesigen, offenen Innenraum nach oben, und fühlt sich für einen latenten Höhenängstler wie mich schon ein bisschen mulmig an. Aber was muss, das muss&#8230;</em></p>
<p>Die letzten paar Meter dann über eine kleinere Wendeltreppe auf die Aussichtbalustrade unter der Kuppel. </p>
<p>Grandios!<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1454-57p.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1454-57p.jpg?w=380&#038;h=112" alt="" title="IMG_1454-57p" width="380" height="112" class="alignnone size-full wp-image-12129" /></a><br />
<em>Bild #68: Großes Rheintal-Panorama vom Bismarckturm: Ingelheim, Rheingau, Taunus. Herrlich!</em></p>
<p><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1458.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1458.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1458" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-12128" /></a><br />
<em>Bild #69: Blick nach Nordwesten, auf das letzte Stück Oberrhein kurz vor dem Binger Loch</em></p>
<p><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1459.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1459.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1459" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-12130" /></a><br />
<em>Bild #70: Osten, mit Ober-Ingelheim und dem Ende des Selztals</em></p>
<p>Dann stirbt der Akku in der Kamera seinen schon länger angekündigten leisen Tod.<br />
Rien ne va plus, keine Bilder mehr.<br />
Mist, denk´ ich mir, dabei sind´s doch noch ein paar Kilometer, und spätestens die Ankunft am Rhein hätt´ ich gerne irgendwie bildlich mitgenommen.<br />
Harumpf. </p>
<p>Naja. Schade, aber was willste mach&#8230;hey, Moment mal:<br />
Mein Eltern sind doch auch in der Gegend (die wollen mich ja nachher am Rhein aufsammeln), und meine Mutter hat die gleiche Pocketkamera. Vielleicht hat die ja ´nen Ersatzakku dabei&#8230;<br />
Kurzes Handytelefonat und&#8230;<br />
Glück gehabt!</p>
<p>Mein Eltern sind tatsächlich schon auf dem Weg nach Ingelheim, und sie haben in der Tat einen Ersatzakku dabei.<br />
Und mit dem Hund wollen sie auch noch ein bisschen spazieren gehen, also lotse ich sie einfach hier hoch, dann passt das alles.</p>
<p>Und bis sie ankommen, mach´ ich halt erstmal ein bisschen Pause, auf der Terrasse vom Bergrestaurant.<br />
Ist proppenvoll (vielleicht das letzte warme Herbstwochenende, da treibt´s die Ingelheimer offensichtlich in Scharen auf ihren Hausberg), aber ich kann trotzdem noch ein Katzentischchen ergattern.<br />
Beine hoch, was Trinken, Tiger-und-Ausflugsgäste-gucken.<br />
Hachja&#8230;</p>
<p>25 Minuten später ist die Familie da, mit frischem Akku.<br />
Perfekt!<br />
Schnell noch die Pause dokumentieren&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1460.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1460.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1460" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-12131" /></a><br />
<em>Bild #71: So´n pott Cola weckt doch immer wieder die Lebensgeister!</em></p>
<p>&#8230;dann geht´s weiter. Sind ja schließlich noch ein paar Kilometer bis runter ans Flussufer.<br />
Bevor ich mich allerdings an den endgültigen Abstieg vom Westerberg mache, steig´ ich nochmal auf den Bismarkturm.<br />
Dank der halben Stunde warten ist die Sonne inzischen nämlich schon ziemlich nahe an den Horizont gerückt´- und wer weiß, wann ich das nächste Mal die Chance für ein bissken herbstliche Vorsonnenuntergangsstimmung überm Rheintal kriege.<br />
Also nochmal die große Treppe im Innenraum hoch (huuhhh&#8230;), die kleine Treppe unter der Kuppel&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1469.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1469.jpg?w=380&#038;h=506" alt="" title="IMG_1469" width="380" height="506" class="alignnone size-full wp-image-12134" /></a><br />
<em>Bild #72: Die sieht übrigens so aus</em></p>
<p>&#8230;und nochmal raus auf die Aussichtsbalustrade:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1488.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1488.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1488" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-12136" /></a><br />
<em>Bild #73: Oben!</em></p>
<p>Das obligatorische frühabendliche Panoramafoto fällt wegen leichter Atemlosigkeit und schwieriger Lichtverhältnisse zwar etwas ungleich belichtet aus&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1471-82p.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1471-82p.jpg?w=380&#038;h=57" alt="" title="IMG_1471-82p" width="380" height="57" class="alignnone size-full wp-image-12137" /></a><br />
<em>Bild #74: Hey, ich hab´s versucht&#8230;</em></p>
<p>&#8230;aber der Rest vonner Aussicht, mit schrägem, schwerem, sattem, Abendlicht über dem dunstig pastellierten (ist &#8222;pastelliert&#8220; ein echtes Wort?) Rheintal &#8211; wunderschön!<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_14871.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_14871.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1487" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-12139" /></a><br />
<em>Bild #75</em></p>
<p><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1483.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1483.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1483" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-12140" /></a><br />
<em>Bild #76</em></p>
<p><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1486.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1486.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1486" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-12141" /></a><br />
<em>Bild #77</em></p>
<p>Ein paar Minuten gönn´ ich mir für die Abendstimmungsaussicht, dann ist aber Zeit fürs Weiterlaufen. Laut Karte sind´s noch rund 4 Kilometer Luftlinie bis runter an den Rhein, und Luftlinie werd´ ich wohl kaum laufen können.<br />
Da halt´ ich mich lieber mal etwas ran, solange noch Tageslicht übrig ist.</p>
<p>Abstieg.<br />
Erst vom Bismarckturm, dann von der Waldeck.<br />
Die Treppe neben dem Turm runter in den langen, flachen Hang, der sich zum Rheintal senkt.<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1492.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1492.jpg?w=380&#038;h=506" alt="" title="IMG_1492" width="380" height="506" class="alignnone size-full wp-image-12142" /></a><br />
<em>Bild #78: Anmerkung: In Echt ist das hier schärfer als auf dem Foto</em></p>
<p>Hier geh´ ich dann so ein bisschen verloren. Das schräge Stück zwischen Berg und Ebene ist ziemlich groß, voller Buschland mit gefühlt willkürlich angeordneten Wiesen, Weinbergen, Hecken, Obstbäumen, städtischem Freizeitgelände und Kleingartenkolonien, durch die ein Zickzacknetz aus Wegen und Pfaden führt, die alle irgendwie nicht so richtig klar markiert sind.<br />
Will heißen: Die grobe Richtung, in die ich will ist schon klar (Nach unten. Das ist dankenswerterweise relativ einfach.), der Kurs dahin aber ein wenig verworren und unentschlossen. Mal ein bisschen rechts, dann wieder ein bisschen links, dann ein bisschen geradeaus, immer in der Hoffnung, sich jetzt nicht ernsthaft zu verfransen.<br />
Also eigentlich Laufblog-Standard. <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Außerdem: Bergab, das fällt leicht.<br />
Und die Aussicht ist immer noch sehr nett:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1493.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1493.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1493" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-12143" /></a><br />
<em>Bild #79: Das abendliche Ober-Ingelheim von immer-noch-n-bisschen-oben. Rechts oben am Horizont sieht man den Feldbergturm auf dem 40 km entfernten <a href="http://laufblog.wordpress.com/2009/09/12/auf-den-grosen-feldberg-hochtaunus-mit-foto-309-km-teil-1-rauf/">Großen Feldberg im Hochtaunus</a> in der untergehenden Sonne leuchten. </em></p>
<p><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1494.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1494.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1494" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-12144" /></a><br />
<em>Bild #80: Boehringer-Werk.</em></p>
<p><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1496.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1496.jpg?w=380&#038;h=284" alt="" title="IMG_1496" width="380" height="284" class="alignnone size-full wp-image-12145" /></a><br />
<em>Bild #81: Hm. Hoffentlich ist das jetzt auch der richtige Weg</em></p>
<p><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_15012.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_15012.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1501" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-12148" /></a><br />
<em>Bild #82: Ober-Ingelheim mit Burgkirche &#8211; inzwischen schon auf gleicher Höhe. Zumindest der &#8222;abwärts&#8220;-Part scheint zu funktionieren</em></p>
<p><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1503.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1503.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1503" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-12149" /></a><br />
<em>Bild #83: Blick zurück zum Bismarkturm auf der Waldeck, über dem so langsam schon die blaue Herbstnacht aufzieht</em></p>
<p>Nach immerhin 1,7 Kilometern mehr oder weniger zielgerichtetem Abstieg bin ich prinzipiell unten, am Fuß der Hügel. Einfacher wird´s dadurch allerdings erstmal nicht. Erst versperrt mir eine Kiesgrube den Weg und zwingt mich zu einem großen Schlenker nach rechts an die Landstraße 428&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_15041.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_15041.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1504" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-12151" /></a><br />
<em>Bild #84: Hrm. Die ist auf der Wanderkarte nicht drauf. </em></p>
<p>&#8230;neben der ich weiter nordwärts laufe.<br />
Und dann macht mir auch noch die linksrheinische Bahntrasse Probleme, die mir unverschämterweise ohne leicht zu entdeckende Überquerungsmöglichkeit den Weg zum Rhein versperrt.<br />
Hrmpf, immer diese rücksichtslose Eisenbahn!<br />
Schließlich bleibt mir nichts weiter übrig, als irgendwelchen komplizierten Schleifen unter/über/neben der L428 zu laufen, um den schmalen Fußweg auf der Landstraßenbrücke zu erreichen, mit dem ich dann doch noch über die Bahn ins Industriegebiet von Ingelheim West komme:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1506.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1506.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1506" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-12152" /></a><br />
<em>Bild #85: Bahnbrücke Binger Straße</em></p>
<p>So. Von jetzt an isses einfach: Zielgerade.<br />
Meine letzten Kilometer durch Rheinhessen muss ich nur noch geradeaus laufen, immer der schnurgeraden Rheinstraße hinterher, die bis runter an den Fluss führt:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1509.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1509.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1509" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-12153" /></a><br />
<em>Bild #86: Rheinstraße, Ingelheim West</em></p>
<p>Das zieht sich jetzt doch ein bisschen. 2,7 Kilometer an der Straße, durchs Industriegebiet, mit 15 Kilometern Hügelland in meinen teigigen, untrainierten Beinchen, während es so langsam empfindlich frisch wird, das fühlt sich schon so ein bisschen an wie die kurze Pflicht nach der langen Kür.<br />
Immerhin: Die Abendstimmung ist richtig schön, genau die richtige Atmosphäre um meine lange, lange Durchquerung von Rheinhessen abzuschließen.</p>
<p><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1510.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1510.jpg?w=380&#038;h=506" alt="" title="IMG_1510" width="380" height="506" class="alignnone size-full wp-image-12154" /></a><br />
<em>Bild #87</em></p>
<p> <a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1511.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1511.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1511" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-12155" /></a><br />
<em>Bild Bild #88: So´n bisschen gepflegtes Abendrot macht selbst den schäbbisten Baumarkt pittouresker, oder?</em></p>
<p>Nach 1400 Metern unterquere ich mit der Rheinstraße die A60 und laufe in Frei-Weinheim ein, dem nördlichsten Orsteil von Ingelheim, direkt am Rheinufer.<br />
Dichtgedrängte Wohnhäuser am Bürgersteig, kleine Geschäfte, und irritierenderweise ständig irgendwelche schwäbelnden Leute in Dirndl und Lederhose, die mir entgegenkommen (bin ich irgendwo falsch abgebogen??), der letzte Kilometer<br />
läuft sich angenehm und unspektakulär runter.</p>
<p>Dann ist es soweit:<br />
Vor mir kommt der breite, träge, schöne Fluss in Sicht:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1513.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1513.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1513" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-12156" /></a><br />
<em>Bild #89: Endspurt!</em></p>
<p>Die letzten Meter. Über einen Damm am Ingelheimer Yachthafen vorbei, der im letzten Widerschein des Tageslicht glimmert&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1514.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1514.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1514" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-12157" /></a><br />
<em>Bild #90: Yachthafen</em></p>
<p>&#8230;noch ein paar Schritte weiter, zur Fährstelle, die gepflasterte Rampe runter zum Wasser&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_15181.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_15181.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1518" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-12159" /></a><br />
<em>Bild #91: Rhenus Fluvius</em></p>
<p>&#8230;uuund Abklatschen:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1520.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1520.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1520" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-12160" /></a><br />
<em>Bild #92: *plitsch*</em></p>
<p><strong>GESCHAFFT!!!!!!</strong></p>
<p>Ich bin durch!<br />
Eineinhalb Jahre, nachdem ich beschlossen habe, Rheinhessen der Länge nach zu durchqueren, zweieinhalb Jahre nach der ersten (noch inoffiziellen) Tour, aus der später dieses Projekt werden sollte, hab´ ich´s geschafft.<br />
Bin einmal der Länge nach durch das Land der 1000 Hügel gelaufen, durch zwei komplette Landkreise, von der Grenze zur Pfalz im Süden durchs wellige Hinterland mit den kleinen Dörfern, großen Weinbergen und einsamen Hochplateaus, bis zum Rheinufer im Norden, durch den Wonnegau, vorbei an der Rheinhessischen Schweiz und durchs Selztal, auf schlammigen Feldpfaden, kopfsteingepflasterten Wirtschaftswegen, engen Dorfgassen, schmalen Landstraßen und &#8211; ganz selten mal &#8211; auch auf markierten Wanderwegen, bin an unzähligen Windrädern, Kirchen, Trullos, Kriegerdenkmälern und Aussichtstürmen vorbeigekommen, über staubige Felder und durch grüne Weinlagen, bei Hitze und Sonnenschein genauso wie bei Sturm, Regen und Arschkälte, und das alles in einem Landstrich, der läuferisch eigentlich kaum erschlossen ist (was es ehrlich gesagt um so spannender gemacht hat) &#8211; insgesamt 14 Läufe mit 183 Kilometern Strecke!<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/die-durchquerung-von-rheinhessen.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/die-durchquerung-von-rheinhessen.jpg?w=380&#038;h=844" alt="" title="Die Durchquerung von Rheinhessen" width="380" height="844" class="alignnone size-full wp-image-12163" /></a><br />
<em>Die Durchquerung von Rheinhessen</em></p>
<p>Projekt: <a href="http://laufblog.wordpress.com/tag/die-durchquerung-von-rheinhessen/">Die Durchquerung von Rheinhesse</a>n &#8211; abgeschlossen! <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /><br />
Schönes Gefühl, und es macht Mut, dass ich mein zweites Großprojekt, den <a href="http://laufblog.wordpress.com/tag/der-weg-nach-frankreich/">Weg nach Frankreich</a>, vielleicht auch irgendwann auch noch mal fertig kriege&#8230;</p>
<p>Hachja.<br />
Und zur Belohnung genießen wir jetzt einfach alle nochmal das atemberaubend schöne Abendrot überm Rhein an der Ingelheimer Fähranlegestelle&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1522.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/img_1522.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1522" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-12164" /></a><br />
<em>Bild #93: Nein, das da am Himmel über dem Horizont ist kein Dreck auf eurem Monitor, das ist ein riesiger Vogelschwarm, der über der Wasseroberfläche in die Nacht tanzt. Schööön!</em></p>
<p>&#8230;und dann ist aber auch gut.<br />
Tschuldigung wenn ich da eben ein bisschen selbstgefällig geworden bin, aber im vergangenen Jahr hatte ich ja nicht so viele läuferische Erfolge &#8211; da musste man feiern, was man kriegt&#8230; <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Danach lass´ ich mich aufsammeln, esse mit meinem Elten in ´nem <a href="http://www.pfaelzer-hof-partenheim.de/">urigen Landgasthof in Partenheim</a> lecker deftig zu abend (sorry, kein Foto vom Cordon Bleu, hatte´s verdrückt, bevor ich ans Bilder machen denken konnte&#8230;), und dann geht´s heim an die Bergstraße, zu den letzten paar Stunden Restwochenende, bevor ich wieder hoch in den flachen, weinberglosen Norden fahre.</p>
<p>Fazit: Rheinhessen. Lohnt sich! <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Strecke: 17,6 km<br />
Zeit: Mit allem drum und dran &#8211; ein Nachmittag<br />
Anteil der noch nie gelaufenen/gebloggten Passagen an der Gesamtstrecke: 99,98% (0,27 km von 17,6 km)<br />
Karte:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/jugenheim-engelstadt-waldeck-ingelheim.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/12/jugenheim-engelstadt-waldeck-ingelheim.jpg?w=94&#038;h=150" alt="" title="Jugenheim - Engelstadt - Waldeck - Ingelheim" width="94" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-12165" /></a></p>
<p>PS: So, und als nächstes versuch ich dann, den Blogrückstand möglichst zügig zu verkleinern und mal wieder etwas regelmäßiger zu bloggen. Mal sehen, ob´s klappt&#8230;</p>
<p>M.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/laufblog.wordpress.com/11933/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/laufblog.wordpress.com/11933/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/laufblog.wordpress.com/11933/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/laufblog.wordpress.com/11933/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/laufblog.wordpress.com/11933/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/laufblog.wordpress.com/11933/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/laufblog.wordpress.com/11933/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/laufblog.wordpress.com/11933/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/laufblog.wordpress.com/11933/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/laufblog.wordpress.com/11933/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/laufblog.wordpress.com/11933/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/laufblog.wordpress.com/11933/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/laufblog.wordpress.com/11933/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/laufblog.wordpress.com/11933/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=laufblog.wordpress.com&amp;blog=1346690&amp;post=11933&amp;subd=laufblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Die Durchquerung von Rheinhessen</media:title>
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		<item>
		<title>Heimurlaub bei Kaiserwetter: Eine Woche Laufen! (5,5 km bis 10,1 km)</title>
		<link>http://laufblog.wordpress.com/2011/09/30/heimurlaub-bei-kaiserwetter-eine-woche-laufen-55-km-bis-101-km/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Sep 2011 22:56:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matbs</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zwei Wochenenden plus zwei Ausgleichstage aus der Wochenendarbeit plus drei Tage aus dem Jahresurlaub, das macht über eine ganze, schöne, lange Woche frei. Und die nutze ich natürlich, um endlich mal wieder nach Süden zu fahren. Fast zwei Monate am Stück in Rostock und Schwerin waren zwar schön und anregend und spannend, aber jetzt brauch´ [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=laufblog.wordpress.com&amp;blog=1346690&amp;post=12017&amp;subd=laufblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei Wochenenden plus zwei Ausgleichstage aus der Wochenendarbeit plus drei Tage aus dem Jahresurlaub, das macht über eine ganze, schöne, lange Woche frei. Und die nutze ich natürlich, um endlich mal wieder nach Süden zu fahren.<br />
Fast zwei Monate am Stück in Rostock und Schwerin waren zwar schön und anregend und spannend, aber jetzt brauch´ ich auch einfach mal wieder mein eigenes Bett und die Mittelgebirge, mein großes Bücherregal und das bequeme Sofa, die Weinberge und Kochkässchnitzel. Kurzum: Heimurlaub, nach den vielen Wochen im Nordosten der Republik!</p>
<p>Und was für einer.<br />
Ich erwische den perfekten Altweibersommer, die Zeit, wo der Sommer noch nicht ganz weg und der Herbst noch nicht ganz da ist. Meine Lieblingsjahreszeit zum Laufen.<br />
Also mach´ ich das. Jeden Tag.<br />
Nie lang, nie weit, aber immer genug, um´s mir richtig gut gehen zu lassen:</p>
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<tr>
<td style="text-align:center;vertical-align:top;border:black 1px solid;">Tag</td>
<td style="text-align:center;vertical-align:top;border:black 1px solid;">Strecke</td>
<td style="text-align:center;vertical-align:top;border:black 1px solid;">Zeit</td>
<td style="text-align:center;vertical-align:top;border:black 1px solid;">Entfernung</td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align:center;vertical-align:top;border:black 1px solid;">Mo.</td>
<td style="text-align:center;vertical-align:top;border:black 1px solid;"><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2010/08/83er-hinter-seeheim.jpg">Nordwärts an der Bergstraße</a></td>
<td style="text-align:center;white-space:nowrap;vertical-align:top;border:black 1px solid;">??</td>
<td style="text-align:center;vertical-align:top;border:black 1px solid;">8,3 km</td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align:center;vertical-align:top;border:black 1px solid;">Di.</td>
<td style="text-align:center;vertical-align:top;border:black 1px solid;"><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/11/tc3a4lerhopping-zwingenberg-kc3bcrzer.jpg">Südwärts an der Bergstraße</a></td>
<td style="text-align:center;white-space:nowrap;vertical-align:top;border:black 1px solid;">??</td>
<td style="text-align:center;vertical-align:top;border:black 1px solid;">9,5 km</td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align:center;vertical-align:top;border:black 1px solid;">Mi.</td>
<td style="text-align:center;vertical-align:top;border:black 1px solid;"><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2008/04/melibokusundzuruck.jpg">Melibokus</a></td>
<td style="text-align:center;white-space:nowrap;vertical-align:top;border:black 1px solid;">??</td>
<td style="text-align:center;vertical-align:top;border:black 1px solid;">10,1 km</td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align:center;vertical-align:top;border:black 1px solid;">Do</td>
<td style="text-align:center;vertical-align:top;border:black 1px solid;"> <a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/11/87er-bauernhc3b6he-und-heiligenberg.jpg">Darsberg und Heiligenberg</a></td>
<td style="text-align:center;white-space:nowrap;vertical-align:top;border:black 1px solid;">??</td>
<td style="text-align:center;vertical-align:top;border:black 1px solid;">8,7 km</td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align:center;vertical-align:top;border:black 1px solid;">Fr.</td>
<td style="text-align:center;vertical-align:top;border:black 1px solid;"><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2009/09/um-steigerts-und-ober-beerbach.jpg">Ein bisschen Odenwald – Um den Steigerts und durch Ober-Beerbach</a></td>
<td style="text-align:center;white-space:nowrap;vertical-align:top;border:black 1px solid;">??</td>
<td style="text-align:center;vertical-align:top;border:black 1px solid;">8,3 km</td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align:center;vertical-align:top;border:black 1px solid;">Sa.</td>
<td style="text-align:center;vertical-align:top;border:black 1px solid;">  <a href="http://laufblog.wordpress.com/2011/10/01/endlich-das-ende-der-durchquerung-von-rheinhessen-jugenheim-engelstadt-waldeck-ingelheim-am-rhein-mit-fotos-176-km/">ENDLICH!!! Das Ende der Durchquerung von Rheinhessen: Jugenheim – Engelstadt – Waldeck – Ingelheim am Rhein</a></td>
<td style="text-align:center;white-space:nowrap;vertical-align:top;border:black 1px solid;">??</td>
<td style="text-align:center;vertical-align:top;border:black 1px solid;"> 17,6 km</td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align:center;vertical-align:top;border:black 1px solid;">So.</td>
<td style="text-align:center;vertical-align:top;border:black 1px solid;"><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2008/06/kleine-waldrunde.jpg"> Minirunde im Wald zum Wochenabschluss</a></td>
<td style="text-align:center;white-space:nowrap;vertical-align:top;border:black 1px solid;">??</td>
<td style="text-align:center;vertical-align:top;border:black 1px solid;"> 5,5 km</td>
</tr>
<tr>
<td style="vertical-align:top;font-weight:bold;border:black 1px solid;" colspan="3">Wochenlaufleistung</td>
<td style="text-align:center;vertical-align:top;font-weight:bold;border:black 1px solid;">68 km</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span id="more-12017"></span><br />
<strong>Montag 26.9.: Nordwärts an der Bergstraße</strong><br />
Kein fester Plan, einfach los. Melibokus kommt später, heute will ich mich einfach treiben lassen.<br />
Nordwärts durch Jugenheim. Abendsonne überm Horizont, Herbsnote in der Luft, zuhause fühlt sich fast an wie immer, nur hier und da etwas fremder als früher.<br />
Am Eingang zum Heiligenberg vorbei, dem Alten Rathaus und dem Roseneck, dann durch Seeheimer und Tannenbergstr. hoch an den Tannenberg. Steiler Aufsteig, erst die gepflasterte, schmale Straße hoch, dann die Treppe aus dem Dorf in den Wald. Schnaufe etwas, aber laufe durch.</p>
<p>Oben dann links, kurz Burgenweg über dem Waldrand, dann halbrechts den Weg in Richtung Lufthansa hoch. Mehr bergauf, zwischen Nordic Walkenden Hausfrauen durch, dann über der Lufthansa auf den Saar-Rhein-Main-Weg. Ein bisschen Wald, dazwischen die grasigen Streifen am Hang, unter denen irgendewelhe Pipelines verlaufen, mit Blick runter in die abendliche Ebene.</p>
<p>Der schmale Trampelpfad runter zum Lufthansaring holpert ein bisschen, der asphaltierte Fahrweg ins Ober-Beerbacher Tal eher nicht. Unten über die Straße und gleich wieder den nächsten Berg hoch in den Wald rein. Wieder Burgenweg. Lange Steigung. Anstrengender als in Erinnerung, weniger anstrengend als befürchtet. Ein Kilometer bergauf, bis zum Zehn-Wege-Platz. Hätte schon Lust, hier einfach noch ein bisschen weiter zu laufen, über den Ilbeskopf oder am Beerbachtal entlang auf den Frankenstein. Aber bald wird´s dunkel, und der Frankenstein wäre ein 16er oder 17er, zuviel für heute Abend. Deshalb links auf den Lokalweg SJ3. Runter, zum Waldrand über Seeheim, dann in die Weiden am Hang. Große, helle Kühe auf sattem, grünen Gras, dahinter Seeheim am Fuß der Bergstraße und die diesige Rheinebene über der gerade die Sonne im rötlichen Dunst jenseits des Rheins versinkt. Sowas kriegste nicht im Norden&#8230;</p>
<p>Abwärts nach Seeheim, unter dem Schloss und dem Schlosspark vorbei, leicht kopfschüttelnd angesichts der unpassend modern-betonigen Wohnhäuser, die frisch in den Hang an der schmalen Waldstraße geklotzt worden sind. Hrm.<br />
Auf der Burgst., Schlossstr. und Darmstädter Str. in den alten Ortskern, dann über die Kirchstr. und den den Friedhof an der Kirche (gehend natürlich, auf Friedhöfen jogged man nicht) an die Heidelberger Str. Das letzte Stück übrigens tatsächlich auf neuer Strecke, diesen Weg hab´ ich laut Google Earth noch nie genommen. Wer hätt´s gedacht&#8230;</p>
<p>Die letzten Kilometer dann ganz entspannt: Auf dem Radweg neben der Straßenbahn durchs Feld zurück nach Jugenheim, da dann mitten durch den Ort bis nach Hause. Als ich ankomme, ist es dunkel. Herbst eben. Aber trotzdem verdammt schön&#8230;</p>
<p>Strecke:<br />
Zeit:<br />
Anteil der noch nie gelaufenen/gebloggten Passagen an der Gesamtstrecke: 2,53% (0,21 km von 8,3 km)<br />
Karte:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2010/08/83er-hinter-seeheim.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-10419" title="8,3er hinter Seeheim" src="http://laufblog.files.wordpress.com/2010/08/83er-hinter-seeheim.jpg?w=150&#038;h=81" alt="" width="150" height="81" /></a></p>
<p>&#8212;-</p>
<p><strong>Dienstag 27.9.: Südwärts an der Bergstraße (9,5 km) </strong><br />
Heute die andere Richtung: Durch den Wald an den Westhängen nach Süden. Viel Lust auf lange Steigungen hab´ ich heute nicht, deshalb halte ich mich an die Wege auf den unteren Höhenlagen &#8211; auch die haben ordentlich Höhenmeter zu bieten, aber nie zu viele am Stück, sondern schön portioniert mit Auf und Ab. Läuft prima. Auf dem Alemannenweg über Jugenheim genieße ich den Blick in die Rheinebene, und stelle wieder mal fest, wie sehr mir das &#8211; zumindest manchmal &#8211; fehlt, da oben im Norden. Ab dem Hasselbachtal Burgenweg, zum Sperbergrund, dann um den Eselsgrund hoch aufs Alsbacher Schloss. Würde ja liebend gern mal wieder auf den Turm, aber wie üblich bin ich spät gestartet und das Tageslicht macht sich so langsam schon ein bisschen rar, vor allem im Wald, also verzichte ich. Stattdessen, abwärts, in die Waldtäler südlich vom Schloss und schließlich durchs Orbistal runter nach Zwingenberg. Vorbei am Weltrkiegsmahnmal auf den schmalen Fußweg zwischen den obersten Häuserreihen am Hang, der nach ein paar hundert Metern zwischen den Grundstücken durch abknickt und in die Stuckertstr. mündet, auf der ich mich dann wieder auf den Rückweg mache: Dem Blütenweg hinterher nach Norden, durch die wunderbar grünen Weinberge mit Blick auf den Sonnenuntergang, dann durchs schattige Alsbach zurück nach Hause. Alles ganz ohne Anstrenung, Stress oder Probleme. Hachja.</p>
<p>Strecke: km<br />
Zeit: Pf. Vielleicht ´ne gute Stunde?<br />
Neue Strecke: Naa.<br />
Karte:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/11/tc3a4lerhopping-zwingenberg-kc3bcrzer.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-12033" title="Tälerhopping Zwingenberg Kürzer" src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/11/tc3a4lerhopping-zwingenberg-kc3bcrzer.jpg?w=150&#038;h=82" alt="" width="150" height="82" /></a></p>
<p>&#8212;-</p>
<p><strong>Mittwoch 28.9.: Melibokus (10,1 km)</strong><br />
So, jetzt aber. Auf den Hausberg. Hab´ schließlich lang genug gewartet.<br />
Herrlicher Abend, klar und warm, mit einem Hauch von Dunst am Horizont, der einen großartigen Sonnenuntergang verspricht. Deshalb time ich den Start auch so, dass ich voraussichtlich genau zu dem Zeitpunkt auf dem Gipfel sein werde, wenn die Sonne den Horizont berührt &#8211; will ja auch was fürs Auge haben&#8230;</p>
<p>Der Aufstieg ist langsam, stetig und ein bisschen atemlos, insgesamt aber ohne Probleme. So fit wie vor ein, zwei Jahren bin ich halt nicht mehr, aber meine Beine kennen die Strecke aus dem FF und wissen genau, wo sie wie schnell laufen dürfen, ohne dass es unangenehm wird. Heimstrecke eben.<br />
Zwischendurch schimmert immer schon mal die leuchtend orangerote Sonne schräg durchs dichte Blätterdach des Hangwaldes, quasi als Teaser für den zu erwartenden Sonnenuntergang.</p>
<p>Nach vielleicht 40 Minuten bin ich oben. Die letzten Meter, vorbei am Sendeturm auf der Kuppe, schnaufend aber glücklich, vor auf die Terasse, die schmale Treppe runter, auf das unebene Pfädchen, das zur Drachenflugrampe über dem Abgrund führt&#8230;<br />
&#8230;<br />
Nee, oder?<br />
Da sitzen schon Leute!<br />
Mit Picknickkorb und so.<br />
An meiner Drachenflugrampe, auf meinem Melibokus, auf dem ich seit Monaten nicht mehr war.<br />
Und das schlimmste: Die sehen nicht so aus, als hätten sie sich das verdient &#8211; keine Lauf- oder Bikerklamotten, einfach irgenwelche blödsinnigen Zivilisten, die nix Besseres zu tun haben, als sich auf meinen Lieblingssonnenuntergangsplatz zu hocken und ihn zu belegen.<br />
Das säuert meine prächtige Laune so richtig fies ein.<br />
Blöd daneben stehen und den Sonnenuntergang teilen mag ich nicht. Also drehe ich rum und laufe zurück, plötzlich ziemlich mißmutig.<br />
Direkt hinter der Kuppe dann der Tropfen, der dem Faß endgültig den Boden aushaut: Da steht ein Auto.<br />
Die beschissenen faulen Sonnenuntergangslieblingsplatzkaperer sind tatsächlich mit dem Auto hier hoch gefahren!<br />
Und das, obwohl der Fahrweg seit Jahren gesperrt ist!<br />
Gut, dass ich kein Smartphone mit Kamerafunktion habe, sonst wäre ich ernsthaft versucht, ein Foto von ihrer dämlichen Karre zu machen und sie anzuzuzeigen, aus reiner Übellaunigkeit, weil sie sich das, was sie mir gerade weggenommen haben, nicht mal ehrlich verdient haben.<br />
Bah!</p>
<p>Der Abstieg ist schnell und stampfig. Ich lauf´ mir meinen Ärger raus und bin unten, bevor´s richtig dunkel ist.<br />
Hrm.</p>
<p>Strecke: 10,1 km<br />
Zeit: Gute Stunde plus X<br />
Neue Strecke: Nein<br />
Karte:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2008/04/melibokusundzuruck.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2008/04/melibokusundzuruck.jpg?w=128&#038;h=93&#038;h=93" alt="" width="128" height="93" /></a></p>
<p>- &#8211; - -</p>
<p><strong>Donnerstag 29.9.: Darsberg und Heiligenberg (8,7 km)</strong><br />
So, Bergstraße noch Norden, Süden und Oben ist abgedeckt, heute geht´s mal ostwärts, in Richtung der Täler jenseits der ersten Mittelgebirgskette. Auch wieder: Weder weit noch weit weg, sondern &#8211; wie gehabt &#8211; eine schöne, unkomplizierte, entspannte Strecke von zuhause aus.<br />
Hoch in den Wald, vorbei am Merch´schen Wasserturm, dann auf dem steilen Pfädchen mit der gelben 2 zur Bauernhöhe hoch, über den vorgelagerten Rücken des Darsbergs runter auf den Melibokusweg, von dem aus dann auf den Kisselsgrundweg (gelbe 7? Ich weiß es nicht mehr aus dem Kopf&#8230;), der am Nordhang des Darsbergs bis ganz runter an die Landstraße im Balkhäuser Tal führt. Sind schon mal 150 bis 200 Höhenmeter, genau das richtige zum Auftakt.</p>
<p>Auf der anderen Talseite nehme ich den Asphaltweg am Talhof, hoch auf den Bergsattel am Hechlersgrund, zwischen Marienberg und Vogelherd. Gerade das letzte Stück hat´s in sich, mit einer kurzen aber fiesen Steigung, die mir auch in fitteren Tagen regelmäßig die Puste aus den Lungen und den Schweiß ins Gesicht getrieben hat. Anstrengend, aber auf ´ne gute Art und Weise&#8230;</p>
<p>Oben angekommen entscheide ich mich gleich wieder für den Abstieg und laufe geradeaus durch auf den Weg SJ1, der an der Nordseite des Marienbergs durch den Wald überm Stettbacher Tal führt, bis zur Rückseite von Schloss Heiligenberg.<br />
Schööön. Vielleicht braucht´s manchmal ein paar Monate in der Fremde, um sich darüber klar zu werden, wie hübsch die kleinen Sehenswürdigkeiten zuhause doch sind. Das beigegetünchte Schloss Heiligenberg im Gegenlicht der untergehenden Sonne ist auf jeden Fall ein toller Anblick. Einmal am Rand des kleinen Tals hinter dem Schloss entlang, bis zur Terasse neben dem Hauptgebäude, von der aus man übers Balkhäuser Tal hinweg bis weit in die Rheinebene gucken kann, wo gerade die Sonne als rötlicher Glutball hinter den Rheinhessischen Hügeln versinkt. Auch schööön.<br />
Und schließlich den Fahrweg runter, vorbei am Schlossteich (Schöön), hoch zur Klosterruine (schöön), der tausendjährigen Zentlinde (schööön), dem Alexandermausoleum (schööön), dem goldenen Kreuz (schööön), der Kreuzwiese mit der großartigen Fernsicht (schööön) und schließlich zurück auf den serpentinigen Fahrweg am steilen Hang des Heiligenbergs, von dem aus man den besten Blick über die Dächer von Jugenheim im Abendrot hat (schööön), der mich zurück runter ins Dorf bringt.</p>
<p>Was soll ich sagen?<br />
Richtig: Schööön!!! <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Strecke: 8,7 km<br />
Zeit: Gemütlich<br />
Neue Strecke: Nö<br />
Karte:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/11/87er-bauernhc3b6he-und-heiligenberg.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-12035" title="8,7er Bauernhöhe und Heiligenberg" src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/11/87er-bauernhc3b6he-und-heiligenberg.jpg?w=150&#038;h=82" alt="" width="150" height="82" /></a></p>
<p>&#8212;-</p>
<p><strong>Freitag 30.9.: Ein bisschen Odenwald &#8211; Um den Steigerts und durch Ober-Beerbach (8,3 km)</strong><br />
Die freie Woche geht schon ganz langsam auf ihr Ende zu, und ich war immer noch nicht richtig im Odenwald drin.<br />
Was schade ist, denn ehrlich gesagt vermisse ich die grünen Mittelgebirgsberge und Täler manchmalschon ganz schön in meinem norddeutschen Arbeitsalltag. Aber andererseits: So richtig weit von zuhause weg will ich auch heute wieder nicht, lieber noch ein bisschen mehr Daheim tanken. Deshalb lauf´ ich heute einen kleinen aber feinen Kompromiß &#8211; Seeheim-Jugenheimer Hinterland, um den Steigerts, ein Stück Hutzelstraße, und Ober-Beerbach. Ist zwar schon richtig Odenwald, aber eben auch nur einen Katzensprung von zuhause weg.</p>
<p>Ich starte auf dem Parkplatz am Sonneneck, an der Wegkreuzung zwischen Stettbach, Steigerts und Ober-Beerbach. Schön hoch oben am Rand des Ober-Beerbacher Talkessels. Natürlich auch heute wieder warm, sonnig und abendlich ruhig. Wunderbar.<br />
Zuerst nehme ich den Weg mit der gelben Vier (&#8222;Dicktannenweg&#8220;), abwärts durch die Kuhweiden und den Wald am obersten Rand des Stettbacher Tals entlang in Richtung Stettbach. Leicht abwärts auf weichem Untergrund, durch die Bäume schimmert schweres Abendlicht von Westen übers Rheintal, die Luft riecht frisch, nach Herbst und Erde und Kühen.</p>
<p>Bis auf ein paar Hühner und einen großen, schläfrigen Hund am einsamen Haus über der Straße von Stettbach und Ober-Beerbach begegnet mir bis zum Wald über Stettbach niemand. Hier halte ich mich dann links, wo der Weg mit knackiger Steigung den Hang hochführt, in Richtung Steigerts. Strengt ein bisschen an, aber auf eine gute Art.<br />
Und außerdem gibt´s eine Belohnung, denn oben, wo der Wald lichter wird und die Bergweiden vor Steigerts anfangen, liegt auf einmal das ganze Rheintal vor und unter mir, vom Taunus bis zum Pfälzerwald, ein bisschen blau und dunstig, aber so groß und abwechslungsreich und schön, dass ich mich am liebsten ins höhe Gras setzen und einfach nur schauen würde. Aber ich muss ja weiter, also verlasse ich mich einfach drauf, dass das Rheintal und die Aussicht auch bei meinem nächsten Besuch (wann immer der sein mag) noch da sein werden und nehme den Asphaltweg um den Steigerts herum (u.a. Weitwanderweg Odenwald-Vogesen, roter Balken) in Richtung Kuralpe, bis ich den Wald an der Kuppe hinter mir lasse und in die Hochweiden zwischen Stettbacher Tal und den ersten Ausläufern des Modautals einlaufe (neue Aussichten: u.a. die Neunkircher Höhe und der Melibokus).</p>
<p>Hier die erste links, den abendschattigen Osthang über dem Modautal runter, in Richtung Schmal-Beerbach und Wurzelbach, vorbei an noch mehr Kühen (deren Anblick mich übrigens total glücklich macht &#8211; gibt doch nichts beruhigenderes, als eine Herde feuchtnasiger, glücklich wiederkäuender Odenwälder Rindviecher, die einem freundlich beim Vorbeilaufen zuglotzen). Sind nur ein paar hundert Meter, dann biege ich schon wieder links ab, auf den Lokalweg Ob2. Panoramaweg, erst ein Stück durch den schon ganz schön dämmrigen Wald hinterm steigerts, dann über dem Modautal entlang, mit Blick auf die kleinen, idyllischen Dörfer tief unten, und die mächtige, breite Flanke der Neunkircher Höhe jenseits des Tals.</p>
<p>Nach einem knappen Kilometer mündet der Panoramaweg in die Hutzelstraße (Europäischer Fernwanderweg 1, weißes Andreaskreuz), auf der ich weiter nach Norden laufe. Über den Wanderparkplatz und die schmale Kreisstraße, dann weiter über das herrliche offene Hochplateau zwischen Beerbach-und Modautal, vorbei an Feldern, Wäldchen und dem einsamen Windrad hinter Ober-Beerbach, das rosighell in der untergehenden Abendsonne strahlt.<br />
Auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: So schön hier oben, dass ich eigentlich gar nicht mehr weg will&#8230;</p>
<p>An der Kreuzung zwischen Ober-Beerbach und Neutsch bieg´ ich wieder mal links ab. Runter ins Tal, nach Ober-Beerbach rein, das in seiner Mulde schon ganz dämmrig da liegt, weil es die schräge, rote Sonne schon nicht mehr über den Talrand schafft. Die Ernsthöfer Str. runter in den Dorfkern, dann links und gleich wieder rechts, die Fahrstraße hoch, die aus dem Ort rausführt, hoch zum Talrand und zurück ans Sonneneck mit dem wartenden Auto. Nochmal ein Kilometer, aber steil bergauf, der hat´s nochmal in sich. Als ich oben bin, sind wir dann beide fertig, sowohl ich, als auch der herrlich goldenwarme Herbsttag. Großartig!<br />
(falls ihr nochmal einen Eindruck von Strecke und Stimmung haben wollt, <a href="http://laufblog.wordpress.com/2010/10/06/sonnenuntergang-zwischen-steigerts-und-beerbachtal-mit-fotos-und-ausnahmsweise-ohne-viel-geschwatz-96-km/">klickt doch mal hierher</a> &#8211; die Fotos sind zwar inzwischen fast genau ein Jahr alt [aus der Zeit, als ich noch nicht wusste, wie´s mit mir weitergeht], aber fast genauso war´s heute auch.</p>
<p>Strecke: 8,3 km<br />
Zeit: So lange wie nötig<br />
Neue Strecke: Keine<br />
Karte:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2009/09/um-steigerts-und-ober-beerbach.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-6023" title="Um Steigerts und Ober-Beerbach" src="http://laufblog.files.wordpress.com/2009/09/um-steigerts-und-ober-beerbach.jpg?w=150&#038;h=109" alt="Um Steigerts und Ober-Beerbach" width="150" height="109" /></a></p>
<p>- &#8211; - -</p>
<p><strong>Samstag 1.10.: ENDLICH!!! Das Ende der Durchquerung von Rheinhessen: Jugenheim &#8211; Engelstadt &#8211; Waldeck &#8211; Ingelheim am Rhein (17,6 km)</strong></p>
<p>Ganz recht, ich hab´s geschafft, und endlich endlich endlich mein vor Uuurzeiten angefangenes Projekt &#8222;Durchquerung von Rheinhessen&#8220; zu Ende gebracht. Natürlich ganz standesgemäß, mit vielen Fotos von Hügeln und Tälern, kleinen Dörfern und großen Weinbergen, Tigern und Türmen, und natürlich dem breiten, großen Rhein.<br />
War grandios, und hat natürlich einen eigenen, ganzen Blogeintrag verdient &#8211; und der folgt schnellstmöglich!</p>
<p>- &#8211; -</p>
<p><strong>Sonntag 2.10.: Minirunde im Wald zum Wochenabschluss (5,5 km)</strong><br />
Fast durch mit Urlaub, morgen geht´s schon wieder hoch nach Hamburg, zu meiner nächsten Arbeitsstation. Aber bevor´s so weit ist, will ich noch ein bisschen auslaufen. Nicht mehr weit, nicht mehr anspruchsvoll, einfach nur noch ein paar Schritte im Wald hinterm Haus. Also nehm´ ich meine alte, kleine Standardstrecke, über den Burgenweg und den Jossaweg auf den Katharinenberg, dann auf dem Alemannenweg überm Waldrand zurück.<br />
Fünfeinhalb Kilometer Bergstraßenwald. Was für ein Luxus! <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Strecke: 5,5 km<br />
Zeit: Ja<br />
Neue Strecke: Nein<br />
Karte:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2008/06/kleine-waldrunde.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-606" src="http://laufblog.files.wordpress.com/2008/06/kleine-waldrunde.jpg?w=128&#038;h=92" alt="" width="128" height="92" /></a></p>
<p>&#8212;-</p>
<p>Und damit ist die Woche dann auch zu Ende.<br />
Großartige sieben Tage im schönsten Laufrevier, das ich kenne, beim besten Laufwetter, das ich mir vorstellen kann.<br />
Und mit der Erkenntnis, dass Zuhause inzwischen zwar meistens weit weg ist, aber immer noch da, wenn ich denn mal wiederkomme &#8211; selbst wenn mal ein paar faule Tagestouris die Rampe am Melibokus besetzt halten sollten&#8230; <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/laufblog.wordpress.com/12017/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/laufblog.wordpress.com/12017/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/laufblog.wordpress.com/12017/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/laufblog.wordpress.com/12017/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/laufblog.wordpress.com/12017/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/laufblog.wordpress.com/12017/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/laufblog.wordpress.com/12017/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/laufblog.wordpress.com/12017/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/laufblog.wordpress.com/12017/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/laufblog.wordpress.com/12017/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/laufblog.wordpress.com/12017/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/laufblog.wordpress.com/12017/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/laufblog.wordpress.com/12017/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/laufblog.wordpress.com/12017/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=laufblog.wordpress.com&amp;blog=1346690&amp;post=12017&amp;subd=laufblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<media:content url="http://laufblog.files.wordpress.com/2010/08/83er-hinter-seeheim.jpg?w=150" medium="image">
			<media:title type="html">8,3er hinter Seeheim</media:title>
		</media:content>

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			<media:title type="html">Tälerhopping Zwingenberg Kürzer</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://laufblog.files.wordpress.com/2008/04/melibokusundzuruck.jpg?w=128&#38;h=93&#38;h=93" medium="image" />

		<media:content url="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/11/87er-bauernhc3b6he-und-heiligenberg.jpg?w=150" medium="image">
			<media:title type="html">8,7er Bauernhöhe und Heiligenberg</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://laufblog.files.wordpress.com/2009/09/um-steigerts-und-ober-beerbach.jpg?w=150" medium="image">
			<media:title type="html">Um Steigerts und Ober-Beerbach</media:title>
		</media:content>

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	</item>
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		<title>Schweriner Fotorunde (9,6 km)</title>
		<link>http://laufblog.wordpress.com/2011/09/19/schweriner-fotorunde-96-km/</link>
		<comments>http://laufblog.wordpress.com/2011/09/19/schweriner-fotorunde-96-km/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 22:19:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matbs</dc:creator>
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		<description><![CDATA[So, Kinners, wie versprochen noch eine kleine Runde mit dem Foto durch Schwerin, bevor´s wieder zurück in den Westen geht. Auf geht´s: Montag, der 19.9., eine Stunde nach Feierabend: Abendsonne über dem Schweriner Süden, warm ist es auch noch, und die Luft riecht schon ein bisschen erdig-frisch nach Herbst. Perfekter Laufabend, also nix wie rein [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=laufblog.wordpress.com&amp;blog=1346690&amp;post=11911&amp;subd=laufblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So, Kinners, wie versprochen noch eine kleine Runde mit dem Foto durch Schwerin, bevor´s wieder zurück in den Westen geht.<br />
Auf geht´s:</p>
<p>Montag, der 19.9., eine Stunde nach Feierabend:<br />
Abendsonne über dem Schweriner Süden, warm ist es auch noch, und die Luft riecht schon ein bisschen erdig-frisch nach Herbst. Perfekter Laufabend, also nix wie rein in die Schuhe und raus aus der Wohnung, Treppenhaus runter, raus aus der Haustür, durch die Gartenpforte und gleich links, die schattige, wohlsituierte Schlossgartenallee runter (bzw. hoch, denn nach den ersten Metern kommt gleich mal ein Hügelchen) in Richtung Innenstadt:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1113.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1113.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1113" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11914" /></a><br />
<em>Bild #1: Schlossgartenalle. Sieht so aus, wie sie heisst&#8230;</em></p>
<p><span id="more-11911"></span></p>
<p>Allerdings nur ein paar Meter, dann biegen wir links in den Parkweg ein&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1114.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1114.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1114" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11915" /></a><br />
<em>Bild #2: Oberer Parkweg. Kopfsteinpflaster gibt´s in Schwerin noch viel, das ist sehr hübsch, holpert aber auch ein bisschen beim Laufen</em></p>
<p>&#8230;der uns am Sportgelände Paulshöhe vorbei (da gab´s auch ein Foto, aber das ist so unrettbar mies belichtet, dass ihr euch den leicht abgegriffenen Sportplatz unter hohen Bäumen nebst Original-DDR-Plattenbau selbst vorstellen müsst) geradewegs runter bringt&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1115.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1115.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1115" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11916" /></a><br />
<em>Bild #3: Sind vielleicht 10 oder 15 Meter Höhenunterschied von der Paulshöhe hier runter &#8211; nicht gerade alpin, aber trotzdem willkommen&#8230; <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </em></p>
<p>&#8230;direkt ans Ufer vom Faulen See:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1121.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1121.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1121" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11918" /></a><br />
<em>Bild #4: Die Sonne spiegelt sich schon ganz schön schräg im Wasser. Abend.</em></p>
<p>Da biegen wir dann links ab.<br />
Uferweg, westwärts an der Nordostseite des Sees, nur ein paar Meter neben dem Wasser und voll in der schrägen, warmen, herlich hellen Abendsonne.<br />
Schön.<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_11221.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_11221.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1122" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11920" /></a><br />
<em>Bild #5: Schleifmühlenweg</em></p>
<p>Ein Kilometer Seeuferimpressionen:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1124.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1124.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1124" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11923" /></a><br />
<em>Bild #6: 1670 m. lang, 420 m. breit, Schilf und Bäume rundrum: Der Faule See</em></p>
<p><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1123.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1123.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1123" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11921" /></a><br />
<em>Bild #7: Schweriner Enten bei der Arbeit&#8230;</em></p>
<p><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1125.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1125.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1125" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11922" /></a><br />
<em>Bild #8: &#8230;und bei der Pause</em></p>
<p><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1126.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1126.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1126" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11924" /></a><br />
<em>Bild #9: Kurz vor See-Ende</em></p>
<p><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1127.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1127.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1127" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11926" /></a><br />
<em>Bild #10: Blick über die Schulter. Noch geschätzte 40 Minuten bis Sonnenuntergang</em></p>
<p>An der Zoorückseite kurz anhalten und einen Blick durch den Zaun werfen.<br />
Echte Lemuren siehste schließlich nicht so oft beim Laufen:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1130.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1130.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1130" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11927" /></a><br />
<em>Bild #11: Kattas</em></p>
<p>Dann rechts und zwischen Ufer und Zoo-Zaun nach Süden:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1131.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1131.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1131" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11929" /></a><br />
<em>Bild #12: Zootiere sind hier nicht mehr zu sehen, aber man kann das kehlige Abendbrüllen eines Löwen hören.</em></p>
<p>Rechts erstreckt sich der See in seiner gänzen Länge:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1132.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1132.jpg?w=380&#038;h=284" alt="" title="IMG_1132" width="380" height="284" class="alignnone size-full wp-image-11930" /></a><br />
<em>Bild #13: 50 Hektar Wasser</em></p>
<p><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1134.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1134.jpg?w=380&#038;h=506" alt="" title="IMG_1134" width="380" height="506" class="alignnone size-full wp-image-11931" /></a><br />
<em>Bild #14: In Ufernähe: Sonnenreflexionen, schon deutlich abendrötlich eingefärbt:</em></p>
<p>Auf der anderen Seeseite dann westwärts, wieder zurück in Richtung Innenstadt und Schloss. Deutlich weniger Sonne als eben noch, denn das schräge, schwere Abendlicht ist drüben am anderen Ufer geblieben:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1137.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1137.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1137" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11934" /></a><br />
<em>Bild #15: Nordostufer jenseits des Sees. Gerade gelaufen, jetzt gegenüber</em></p>
<p>Aber auch die schattige Südseite mit den nur noch vereinzelt durch die dichten Bäume am Wegrand fallenden Sonnenstrahlen macht durchaus was her:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1139.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1139.jpg?w=380&#038;h=506" alt="" title="IMG_1139" width="380" height="506" class="alignnone size-full wp-image-11935" /></a><br />
<em>Bild #16: Spinnennetz am Wegrand</em></p>
<p><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1141.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1141.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1141" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11936" /></a><br />
<em>Bild #17: Sieht nicht danach aus, aber hinter diesem Hügel liegt die vierspurige B321</em></p>
<p><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1145.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1145.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1145" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11937" /></a><br />
<em>Bild #18: Schweriner Skyline hinter dem faulen See: Links die Spitze des Doms im Herzen der Altstadt, rechts davon hinter dem Hausdach ragt der höchste Turm des Schlosses in den Himmel, rechts daneben der runde gedrungene Turm der Sternwarte</em></p>
<p><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1146.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1146.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1146" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11938" /></a><br />
<em>Bild #19: Der Weg am Südufer</em></p>
<p>Knapp 10 Minuten auf dieser Seeseite, bis wir den Anfang der Lennéstraße erreichen&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1148.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1148.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1148" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11940" /></a><br />
<em>Bild #20: Rechts geht die Lennéstraße am Seeufer entlang, links führt die Johannes-Stelling-Straße den nächsten Hügel hoch. </em></p>
<p>&#8230;links auf die Stelling-Str. abbiegen,&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1149.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1149.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1149" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11941" /></a><br />
<em>Bild #21: Auch hier wieder &#8211;  nur ein paar Höhenmeterchen, die aber trotzdem Laune machen</em></p>
<p>&#8230;am Wirtschaftsministerium des Landes Mecklenburg-Vorpommern vorbeilaufen&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1150.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1150.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1150" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11942" /></a><br />
<em>Bild #22: Wirtschaftsministerium</em></p>
<p>&#8230;noch ein kleines Stück weiter der Straße folgen, vorbei an mehr mehr großen, alten Backsteinbauten, die im 19. Jahrhundert irgendwas mit der Verwaltung des Herzogtums Mecklenburg zu tun hatten&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1151.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1151.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1151" width="380" height="285" class="alignnonesize-full wp-image-11944" /></a><br />
<em>Bild #23: Eins davon steht übrigens gerade zum Verkauf: Altes Offizierskasino, beste Lage, aber ziemlich ramponiert und unter Denkmalschutz. </em></p>
<p>&#8230;und dann schließlich rechts in den Schlossgarten rein,&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1153-55p.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1153-55p.jpg?w=380&#038;h=506" alt="" title="IMG_1153-55p" width="380" height="506" class="alignnone size-full wp-image-11945" /></a><br />
<em>Bild #24: Im Südzipfel vom Schlossgarten</em></p>
<p>&#8230;der hier oben auf dem Hügel hinter dem Finanzministerium als englischer Landschaftspark angelegt ist:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1156.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1156.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1156" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11946" /></a><br />
<em>Bild #25: Gewundene Wege, hohe alte Bäume, nichtgeometrische Blumenbeete und Rasenflächen</em></p>
<p>Wir nehmen den Weg rechts, ein kleines bisschen aufwärts zum Hippodrom, einem ovalen Kreisweg auf dem Hügelrücken:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1157.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1157.jpg?w=380&#038;h=506" alt="" title="IMG_1157" width="380" height="506" class="alignnone size-full wp-image-11947" /></a><br />
<em>Bild #26: Eigentlich heißt &#8222;Hippodrom&#8220; ja Pferderennbahn, aber ich glaube nicht, dass hier oben jemals Pferde gegeneinander gerannt sind</em></p>
<p>Einmal halb um das Oval rum, bis der Faule See rechts unter uns am Fuß des Hügels liegt&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1158.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1158.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1158" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11948" /></a><br />
<em>Bild #27: Fauler See, dieses Mal von Westen und oben</em></p>
<p>&#8230;dann kurz die Gegengerade entlang, an der mehrere Baumreihen in Reih und Glied wachsen&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1159.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1159.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1159" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11949" /></a><br />
<em>Bild #28: Bäume im Hippodrom. Möglicherweise Linden. Oder auch nicht (Lemuren kann ich unterscheiden, Bäume nicht so sehr&#8230; <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> )</em></p>
<p>&#8230;und schließlich rechts die erstbeste Treppe runter, die an der steilen Hügelflanke auf den nächsttieferen Weg führt:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1160.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1160.jpg?w=380&#038;h=506" alt="" title="IMG_1160" width="380" height="506" class="alignnone size-full wp-image-11950" /></a><br />
<em>Bild #29: Sind zwar nur 13 Stufen, aber die sind ein bisschen zu hoch und ein bisschen zu unregelmäßig, um sie bequem runterjoggen zu können. Holpert etwas.</em></p>
<p>Unten dann den Kiesweg nach links&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1161.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1161.jpg?w=380&#038;h=506" alt="" title="IMG_1161" width="380" height="506" class="alignnone size-full wp-image-11951" /></a><br />
<em>Bild #30: Auch hier schaut´s schon herbstlich aus</em></p>
<p>&#8230;bis zur Kreuzung von Schleifmühlenweg und Lennéstraße am Rand des Schlossgartens&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1162.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1162.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1162" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11952" /></a><br />
<em>Bild #31: Der Schleifmühlenweg durchschneidet den Schlossgarten, ein altes, enges Sträßchen mit grobem Kopfsteinpflaster mitten durch den Park, durch das der ganze Verkehr muss, der vom Villenviertel in Richtung Innenstadt will. Sehr charmant.</em></p>
<p>&#8230;gegenüber von der alten Schleifmühle am nördlichsten Zipfel des Faulen Sees:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1163.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1163.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1163" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11953" /></a><br />
<em>Bild #32: Früher wurde hier Granit geschliffen &#8211; heute ein Museum</em></p>
<p>Wir laufen geradeaus bis halblinks weiter, an der Mühle vorbei über den Schleifmühlenweg und in den nördlichen Teil des Schlossgartens:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1164.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1164.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1164" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11954" /></a><br />
<em>Bild #33: Hmm, die Sonne sinkt immer tiefer. Ob das noch reicht für die geplante Tour?</em></p>
<p>Hier ist der Schlossgarten schon ein bisschen weniger wildromantisch und etwas geplanter, mit breiten Kanälen&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1165-66p.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1165-66p.jpg?w=380&#038;h=178" alt="" title="IMG_1165-66p" width="380" height="178" class="alignnone size-full wp-image-11955" /></a><br />
<em>Bild #34: Erster Ausläufer des Kreuzkanals</em></p>
<p>&#8230;gepflegten Rasenflächen und vereinzelten Marmorstatuen:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1168.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1168.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1168" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11956" /></a><br />
<em>Bild #35: Am Rand des Schlossgartens: Die Villen und Häuser des ehemaligen erweiterten Hofstaats der Großherzöge von Mecklenburg</em></p>
<p>Ein paar Dutzend Meter neben dem Wasser bis zur ersten Brücke über den Kanal&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1170.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1170.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1170" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11957" /></a><br />
<em>Bild #36: Technisch gesehen sind die Kanäle übrigens künstliche Arme des Schweriner Sees bzw. des Burgsees</em></p>
<p>&#8230;dort dann rechts, eine kleine Allee runter&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1172.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1172.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1172" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11958" /></a><br />
<em>Bild #37: Okay, das sind jetzt Birken, soviel erkenn ich dann doch noch&#8230;</em></p>
<p>&#8230;und nach ein paar Metern wieder halblinks, auf einen großen, offenen Platz mit Pavillon und jungen Bäumchen, hinter denen wir den ersten näheren Blick aufs Schloss genießen können:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1173.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1173.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1173" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11959" /></a><br />
<em>Bild #38: Hier wird´s übrigens so langsam richtig Barock, mit zentraler Sichtachse zum Schloss und geometrischer Gartengestaltung</em></p>
<p><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1174.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1174.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1174" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11960" /></a><br />
<em>Bild #39: In der Mitte des Platzes: Der Teepavillon. Heute ist da ein sehr nett aussehendes Café drin (hab´s allerdings nicht ausprobiert)</em></p>
<p><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1176.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1176.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1176" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11961" /></a><br />
<em>Bild #40: Die Bäumchen auf dem Platz sehen so aus, als wären sie von der BuGa 2009. Leuchten richtig schön in der Abendsonne</em></p>
<p>Ein paar Meter an der zentralen Sichtachse des Parks&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1178.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1178.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1178" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11962" /></a><br />
<em>Bild #41: Naja, fast zentral, ganz mittig liegt der Kreuzkanal, die Wiese ist rechts davon&#8230;</em></p>
<p>&#8230;geradewegs aufs Schloss zu&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1179.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1179.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1179" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11963" /></a><br />
<em>Bild #42: 1000 Jahre Baugeschichte &#8211; Das Schweriner Schloss</em></p>
<p>&#8230;am Kreuzkanal entlang&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1180.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1180.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1180" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11964" /></a><br />
<em>Bild #43: &#8222;Kreuzkanal&#8220; deshalb, weil die Wasserfläche in der Draufsicht in der Tat Kreuzförmig angelegt ist</em></p>
<p>&#8230;bis zum Reiterdenkmal vor der Brücke rüber auf die Schlossinsel&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1181.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1181.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1181" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11965" /></a><br />
<em>Bild #44: Friedrich Franz II., Großherzog von Mecklenburg von 1842 bis 1883. Laut Wikipedia das einzige historische Reiterdenkmal in ganz Mecklenburg. </em></p>
<p>&#8230;wo wir links zum Ufer des Burgsees abbiegen und mal kurz den Panoramablick auf Schwerin genießen:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1182-84p.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1182-84p.jpg?w=380&#038;h=130" alt="" title="IMG_1182-84p" width="380" height="130" class="alignnone size-full wp-image-11966" /></a><br />
<em>Bild #45: Der Burgsee liegt zwischen der Schlossinsel und der Schweriner Innenstadt, und ist über zwei Arme mit dem Schweriner See verbunden.<br />
Zum Panorama: Ganz links die Schweriner Feldstadt, in der Bildmitte das Kollegiengebäube mit der Staatskanzlei, dahinter der Turm des Schweriner Doms. Rechts das Schweriner Staatstheater am Alten Garten, an dem die Brücke zur Schlossinsel beginnt</em></p>
<p>Das Schloss sparen wir uns nochmal ein oder zwei Kilometer auf, stattdessen laufen wir erst nochmal in Richtung Altstadt, um den Burgsee rum. Dazu geht´s zuerst mal über eine weiße Metallbrücke in den &#8222;Garten des 21. Jahrhunderts&#8220;:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1187.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1187.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1187" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11967" /></a><br />
<em>Bild #46: Der &#8222;Garten des 21. Jahrhunderts&#8220; wurde eigens für die Bundesgartenschau 2009 gestaltet &#8211; wie der Name vermuten lässt, soll hier alles ein bisschen anders und moderner sein als im Barocken Schlossgarten nebenan.</em></p>
<p>Der Garten ragt weit in den See rein, entsprechend großartig ist der Blick rüber aufs Schloss&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1188.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1188.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1188" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11968" /></a><br />
<em>Bild #47: Schloss vom Garten des 21. Jahrhunderts. Sieht großartig aus, in dem schweren, roten Abendlicht. </em></p>
<p>Der Garten selbst ist deutlich nüchterner als der Schlossgarten, mit weiten Grasflächen, eckigen Beeten und Bänken, und ein paar künstlichen Hügeln, alles in tiefe Abendschatten getaucht:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1202.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1202.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1202" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11969" /></a><br />
<em>Bild #48: Eigentlich sollte es ja noch ´ne halbe Stunde oder so bis Sonnenuntergang sein. Aber am Horizont stehen ein paar kleine aber dichte Wolken, die das direkte Abendlicht wegblocken. So langsam wird´s dämmrig&#8230;</em></p>
<p>Am oberen Ende vom Garten des 21. Jahrhunderts eine weitere Brücke, natürlich standesgemäß modern, mit einem Gang aus staksigen Streben, durch den wir durchlaufen:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1203.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1203.jpg?w=380&#038;h=506" alt="" title="IMG_1203" width="380" height="506" class="alignnone size-full wp-image-11970" /></a><br />
<em>Bild #49: Hmm, verlassen wir damit jetzt auch das 21. Jahrhundert?</em></p>
<p>Ein kurzes Stück befestigtes Seeufer mit Wasserspielen&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1204.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1204.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1204" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11971" /></a><br />
<em>Bild #50: Südrand des Burgsees</em></p>
<p>&#8230;dann biegen wir rechts auf einen von Blumenbeeten eingefassten Fußweg ein&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1205.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1205.jpg?w=380&#038;h=296" alt="" title="IMG_1205" width="380" height="296" class="alignnone size-full wp-image-11972" /></a><br />
<em>Bild #51: Ein paar Meter weiter sitzt eine ältere Dame mit Hündchen auf dem Arm auf eine Bank und sieht fast genauso aus &#8211; leider krieg ich sie nicht beide nebeneinander drauf&#8230; <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </em></p>
<p>&#8230;der zwischen der breiten Graf-Schack-Allee und dem Westufer des Burgsees nordwärts führt, genau auf die helle, klassizistische Fassade des Kollegiengebäudes zu:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1208.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1208.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1208" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11973" /></a><br />
<em>Bild #52: An der Graf-Schack-Allee </em></p>
<p>Die Sonne ist inzwischen übrigens endgültig hinter dem Dunstschleier über dem Horizont versunken, nur die Wolken oben am blauen Himmel werden noch angeleuchtet&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1207.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1207.jpg?w=380&#038;h=506" alt="" title="IMG_1207" width="380" height="506" class="alignnone size-full wp-image-11974" /></a><br />
<em>Bild #53: Der Himmel über Schwerin</em></p>
<p>&#8230;auf dem Schweriner Boden zieht dagegen langsam aber sicher die Dämmerung auf &#8211; selbst das Schloss auf der anderen Seeseite wird jetzt nicht mehr direkt angestrahlt:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1209.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1209.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1209" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11975" /></a><br />
<em>Bild #54: Verlixt hübsch isses aber trotzdem. Jawoll!</em></p>
<p>Insgesamt ein guter halber Kilometer, dann ist das Westufer des Burgsees zu Ende. Links geht jetzt direkt die Schweriner Altstadt los&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1210.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1210.jpg?w=380&#038;h=506" alt="" title="IMG_1210" width="380" height="506" class="alignnone size-full wp-image-11976" /></a><br />
<em>Bild #55: Nochmal der Dom, schon deutlich näher. Ist mit 117 m. übrigens der höchste Kirchturm in ganz Ostdeutschland</em></p>
<p>&#8230;recht´s geht´s hingegen an der Nordseite des Burgsees zur Schlossinsel:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1211.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1211.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1211" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11977" /></a><br />
<em>Bild #56: So. Jetzt aber: Zum Schloss!</em></p>
<p>Da wollen wir wir hin. Deshalb: Schlosswärts, am Alten Garten vorbei&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1212-1213p.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1212-1213p.jpg?w=380&#038;h=154" alt="" title="IMG_1212-1213p" width="380" height="154" class="alignnone size-full wp-image-11980" /></a><br />
<em>Bild #57: Im Gegensatz zu den ganzen anderen Gärten ums Schweriner Schloss ist der Alte Garten eigentlich gar keiner (mehr, wahrscheinlich) &#8211; sondern der große Vorplatz vor der Schlossbrücke, an dem das Staatstheater (links) und das Landesmuseum (rechts) stehen.</em></p>
<p>&#8230;und dann über die breite Brücke zur Schlossinsel&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1216.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1216.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1216" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11981" /></a><br />
<em>Bild #58: Schlossbrücke</em></p>
<p>&#8230;und direkt vor den Haupteingang vom Schloss:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1217.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1217.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1217" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11983" /></a><br />
<em>Bild #59: Angeblich der schönste Landtag Deutschlands. Ich bin nicht abgeneigt, dieser These zuzustimmen&#8230;</em></p>
<p>Ins Schloss selbst kann man leider nicht, zumindest nicht zu dieser Zeit, also müssen wir wohl oder übel drumrum.<br />
Ehrlich gesagt: Wesentlich mehr wohl als übel, denn der Burggarten (noch einer von diesen Schweriner Gärten), also das Inselgelände um den Prachtbau herum, ist bestes Laufterrain (wenn man mal von den verträumt im Weg rumwankenden Spaziergängern und Touristen absieht).</p>
<p>Deshalb links, durch ein kleines Tor in den Burggarten und zwischen Schweriner See&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1222.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1222.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1222" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11985" /></a><br />
<em>Bild #60: Übrigens, nur falls ich´s noch nicht erwähnt habe &#8211; es gibt im ganzen Land nur zwei Seen, die größer sind als der Schweriner See, nämlich die Müritz und den Bodensee</em></p>
<p>&#8230;und dem Schloss&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1223-26p2.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1223-26p2.jpg?w=380&#038;h=225" alt="" title="IMG_1223-26p2" width="380" height="225" class="alignnone size-full wp-image-11986" /></a><br />
<em>Bild #61: So groß, dass es auf ein Panoramabild muss</em></p>
<p>Groß ist der Burggarten nicht &#8211; die Insel hat einen Durchmesser von gerade mal 200 m., und ein guter Teil von ihr ist ja mit Schloss besetzt. Aber das was da ist, hat das volle Programm frühneuzeitlicher Lustwandel- und Gartengenußoptionen für den anspruchsvoll Hochadel zu bieten. Natürlich erst mal die Basics, wie exotische Bäume, Gaslaternen und Schlossfassade&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1231.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1231.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1231" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11987" /></a><br />
<em>Bild #62:  Die Sonne ist endgültig weg. Dämmerung. </em></p>
<p>&#8230;aber auch eine standesgemäß romantische Grotte&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1232.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1232.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1232" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11988" /></a><br />
<em>Bild #63: Grotte</em></p>
<p>&#8230;und &#8211; mein persönlicher Favorit &#8211; eine ausladend halbkreisförmige Orangerie&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1233.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1233.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1233" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11989" /></a><br />
<em>Bild #64: Hat fast was Mediterranes, finde ich&#8230;</em></p>
<p>&#8230;an der Rückseite des Schlosses&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1236.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1236.jpg?w=380&#038;h=506" alt="" title="IMG_1236" width="380" height="506" class="alignnone size-full wp-image-11990" /></a><br />
<em>Bild #65: Ostturm über Orangerie</em></p>
<p>&#8230;komplett mit tropischen Pflanzen und schmiedeisern-schnörkeligen Metallballustraden&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1234.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1234.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1234" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11991" /></a><br />
<em>Bild #66</em></p>
<p>&#8230;verglastem Gewächshaus&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1238.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1238.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1238" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11992" /></a><br />
<em>Bild #67: Beherbergt heute ein Restaurant</em></p>
<p>&#8230;Statuen, Sklupturen und Brünnchen&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1235.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1235.jpg?w=380&#038;h=492" alt="" title="IMG_1235" width="380" height="492" class="alignnone size-full wp-image-11993" /></a><br />
<em>Bild #68</em></p>
<p>&#8230;und &#8211; nicht zu vergessen &#8211; einem großartigen Blick raus auf den Schweriner See:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1237.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1237.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1237" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11994" /></a><br />
<em>Bild #69: Einer der vielen Vorteile einer Inselimmobilie: Kaum zu verbauende Aussicht.</em></p>
<p>Sehr, sehr hübsch!!</p>
<p>Kurz danach umrunden wir die Südspitze des Schlosses&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1240.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1240.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1240" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11995" /></a><br />
<em>Bild #70: Südspitze</em></p>
<p>&#8230;und finden uns am Hintereingang wieder.<br />
Naja, wenn man das Hintereingang nennen kann:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_12441.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_12441.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1244" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11997" /></a><br />
<em>Bild #71: Es gibt Schlösser, die wären froh, wenn sie so einen Hintereingang als Haupttor hätten&#8230;</em></p>
<p>Von hier aus geht die zweite Brücke von der Schlossinsel ab, über den Verbindungsarm zwischen Burgsee und Schweriner See zurück in den Schlossgarten. Die nehmen wir:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1246.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1246.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1246" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11998" /></a><br />
<em>Bild #72: Zurück in den Schlossgarten</em></p>
<p>Abendstimmung.<br />
Rechts im Burgsee schimmert das letzte indirekte Licht der untergehenden Sonne&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1247.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1247.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1247" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11999" /></a><br />
<em>Bild #73</em></p>
<p>&#8230;während der Schlossgarten langsam in die beginnende Spätsommernacht dämmert:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1248.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1248.jpg?w=380&#038;h=506" alt="" title="IMG_1248" width="380" height="506" class="alignnone size-full wp-image-12000" /></a><br />
<em>Bild #74: Nochmal das Reiterstandbild von Friedrich Franz II (vgl. Bild #44), dieses Mal im dämmrigen Gegenlicht</em></p>
<p><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1249.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1249.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1249" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-12002" /></a><br />
<em>Bild #75: Die barocke Sichtachse vom Schloss durch den Schlossgarten, vom Fuß des Friedrich-Franz-Zwo-Reiterstandbildes</em></p>
<p>Wir halten uns links von der Hauptachse am Kreuzkanal und folgen einem kiesigen Fußweg am Wasser&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1250.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1250.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1250" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-12003" /></a><br />
<em>Bild #76: Schweriner See</em></p>
<p>&#8230;bis auf den Franzosenweg, dem wir ostwärts folgen&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1251.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1251.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1251" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-12004" /></a><br />
<em>Bild #77: Franzosenweg</em></p>
<p>&#8230;in die sumpfige Wald- und Brachwiesenlandschaft am Seeufer:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1253.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1253.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1253" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-12005" /></a><br />
<em>Bild #78: Gerade mal ein par hundert Meter vom Schloss und nicht mal zwei Kilometer von der Innenstadt entfernt &#8211; urige Aulandschaft</em></p>
<p>Viel Licht gibt´s nicht mehr, deswegen verkürzen wir das Stück auf dem Franzosenweg notgedrungen (denn Fototour im Finsteren, das ist erfahrungsgemäß eher antiklimaktisch) &#8211; ungefähr ein Kilometer am Ufer entlang, vorbei am Spielplatz beim Paulshöher Weg, der mit seinen tipi-artigen Häuschen und den geschnitzten Tieren so ein bisschen exotisch daherkommt&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1256.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1256.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1256" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-12007" /></a><br />
<em>Bild #79: Lebensechter Komodo-Waran, zum Glück nur aus Holz</em></p>
<p>&#8230;bis zum Anfang des Holzbohlenstegs, der durch den Sumpfwald auf die Landzunge &#8222;Adebors Näs&#8220; führt (wobei mich ja brennend interessieren würde, woher dieser Name kommt).<br />
Ist zwar ´ne Sackgasse, aber bisher hab´ ich sie trotzdem jedesmal mitgenommen, wenn ich hier vorbeigekommen bin, also warum daran was ändern:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_12581.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_12581.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1258" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-12009" /></a><br />
<em>Bild #80: Bohlenweg durch den Sumpfwald&#8230;</em></p>
<p><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1259.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1259.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1259" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-12010" /></a><br />
<em>Bild #81: &#8230;neben einem stillen, dunklen Wasserarm&#8230;</em></p>
<p><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1260.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1260.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1260" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-12011" /></a><br />
<em>Bild #82: &#8230;bis ans Seeufer bei Adebors Näs.</em></p>
<p>Noch ein langer, entspannter Blick auf den friedlichen See, dann ist es endgültig Zeit für den Rückweg.<br />
Den Bohlensteg zurück, dann geradeaus, auf einem schmalen Trampelpfad durch die Wiesen vor der großen Karausche (einem weiteren See, der trotz des Namens allerdings relativ klein ist)&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1261.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1261.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1261" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-12012" /></a><br />
<em>Bild #83: Die letzten Meter Wildnis</em></p>
<p>&#8230;bis wir nach gut 200 Metern auf den Paulshöhenweg stoßen, dem wir jetzt einfach nur noch links bergauf folgen müssen, vorbei an den schönen, großen Villenviertelrandhäusern im Grünen bis hoch an die Schlossgartenallee&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1262-64p.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1262-64p.jpg?w=380&#038;h=149" alt="" title="IMG_1262-64p" width="380" height="149" class="alignnone size-full wp-image-12013" /></a><br />
<em>Bild # 84: Kreuzung Schlossgartenallee/Paulshöher Weg/Schleifmühlenweg. Das große Gebäude in der Bildmitte war früher mal eine Brauerei, heute beherbergt es das Landwirtschaftsministerium von MV.</em></p>
<p>Jetzt nur noch ein halbker Kilometer, links die Schlossgartenallee hoch, dann stehen wir wieder am Gartentor vor meiner äußerst ansehnlichen temporären Bleibe&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1266.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/img_1266.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1266" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-12014" /></a><br />
<em>Bild #85</em></p>
<p>&#8230;und damit am ZIEL.</p>
<p>Sodele, und das ist Schwerin. Oder zumindest ein sehr ansehnlicher Teil davon. Zu sehen gäbe es durchaus noch mehr, zum Beispiel die schöne Altstadt samt Dom und Pfaffenteich, oder die verschiedenen anderen Seen in der Nähe, oder natürlich noch viel mehr Schweriner See, oderoderoder. Aber dafür reicht meine Zeit in MV erstmal nicht mehr.<br />
Also am besten, ihr fahrt selbst mal hin und guckt´s euch an. Lohnt sich! <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Strecke: 9,6 km<br />
Zeit: So lange, wie man eben für knapp zehn Kilometer mit ein bisschen Sightseeing und vielen Fotos braucht&#8230;<br />
Anteil der noch nie gelaufenen/gebloggten Passagen an der Gesamtstrecke: 5,31% (0,51 km von 9,6 km)<br />
Karte:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/fotorunde-schwerin.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/10/fotorunde-schwerin.jpg?w=150&#038;h=82" alt="" title="Fotorunde Schwerin" width="150" height="82" class="alignnone size-thumbnail wp-image-12015" /></a></p>
<p>M.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/laufblog.wordpress.com/11911/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/laufblog.wordpress.com/11911/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/laufblog.wordpress.com/11911/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/laufblog.wordpress.com/11911/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/laufblog.wordpress.com/11911/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/laufblog.wordpress.com/11911/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/laufblog.wordpress.com/11911/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/laufblog.wordpress.com/11911/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/laufblog.wordpress.com/11911/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/laufblog.wordpress.com/11911/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/laufblog.wordpress.com/11911/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/laufblog.wordpress.com/11911/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/laufblog.wordpress.com/11911/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/laufblog.wordpress.com/11911/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=laufblog.wordpress.com&amp;blog=1346690&amp;post=11911&amp;subd=laufblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Laufmonat in Schwerin (4,7 km bis 11,8 km)</title>
		<link>http://laufblog.wordpress.com/2011/09/18/laufmonat-in-schwerin-47-km-bis-118-km/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Sep 2011 22:51:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matbs</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Und weiter geht´s mit der Reiserei: Nach dem August an der Mecklenburger Küste folgt der September im Mecklenburger Binnenland. Und zwar in Schwerin, seines Zeichens Landeshauptstadt von MV und gleichzeitig zweitgrößste Stadt des Landes (und trotzdem mit unter 100 000 Einwohnern keine Großstadt. Das macht´s ja schon mal sympathisch&#8230; ). Hier hab´ ich´s ziemlich gut [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=laufblog.wordpress.com&amp;blog=1346690&amp;post=11892&amp;subd=laufblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und weiter geht´s mit der Reiserei: Nach dem August an der Mecklenburger Küste folgt der September im Mecklenburger Binnenland.<br />
Und zwar in Schwerin, seines Zeichens Landeshauptstadt von MV und gleichzeitig zweitgrößste Stadt des Landes (und trotzdem mit unter 100 000 Einwohnern keine Großstadt. Das macht´s ja schon mal sympathisch&#8230; <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> ). </p>
<p>Hier hab´ ich´s ziemlich gut getroffen &#8211; mein Arbeitgeber hat mir für den Monat eine Ferienwohnung im Villenviertel Ostorf zur Verfügung angemietet: Geräumige, etwas verwinkelte Dachgeschoßwohnung in einer Gründerzeitvilla, gerade mal drei Gehminuten von meinem temporären Arbeitsplatz entfernt und außerdem mittendrin in einem superreizvollen Laufgebiet. Schwerin ist in dieser Beziehung ohnehin schon ziemlich gut dabei, mit seiner Lage im flachen Hügelland zwischen unzähligen wunderschönen Seen mit viel Wald drumherum. Und Ostorf ist vielleicht sogar das Premiumstückchen dabei: Wie gesagt, Villenviertel, tolle alte Häuser mit großen Gärten, Eichenallee an den Kopfsteinpflasterstraßen, und das ganze liegt auch noch wunderschön auf einer schmalen, leicht erhöhten Landzunge am Stradtrand, die im Nordosten vom riesigen Schweriner See, im Südwesten vom kleineren aber ebenfalls sehr hübschen Faulen See eingefasst wird. Und als Dreingabe gibt´s dann auch gleich noch die Parks und Gärten rund um das herrliche Schloss, das nur ein oder zwei Kilometer weiter nördlich am Rand der Altstadt auf seiner Seeinsel thront.<br />
Wie gesagt &#8211; das ist schonmal so richtig tofte! <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>So richtig viel zum Laufen komm´ ich natürlich wieder nicht &#8211; die altbekannte Combo aus Arbeit, neuer Umgebung und nicht immer idealem Wetter sorgt dafür, dass ich auch in Schwerin weit hinter dem zurückbleibe, was früher mal ein Standardpensum gewesen wäre.<br />
Aber ein bisschen Gelegenheit zum Laufschuhe Schnüren findet sich natürlich trotzdem immer mal: </p>
<p><span id="more-11892"></span><br />
<strong>Donnerstag 1.9. 2011: Erste Schritte in Schwerin &#8211; Miniründchen um den Faulen See (4,7 km)</strong><br />
Hrm. Nachdem ich die ersten Wochenhälfte trotz eigentlich ganz guten Wetters nicht in die Sportpuschen gekommen bin, mach´ ich mich Donnerstags endlich doch mal auf. Eher unwillig, denn eigentlich fühl´ ich mich schon den ganzen Tag matschig und werde von mittelschweren Kopfschmerzen geplagt. Aber manchmal gehen die ja beim Laufen weg, oder werden zumindest besser, also versuch´ ich´s einfach mal.</p>
<p>Eine feste Route ist nicht geplant. Erstmal um den Faulen See, der offenbar die beliebteste Laufmeile im Süden Schwerins ist, und danach je nach Gusto und Form vielleicht nochmal in Richtung Schlossgarten und Schloss, so hab´ ich mir das grob vorgestellt. </p>
<p>Der Start ist holprig, dank meiner schlechten Tagesform. Beine steif, etwas unkonzentriert, hinter meiner linken Schläfe pulst der Kopfschmerz. Grg. Da hilft selbst die äußerst ansehnliche Umgebung wenig&#8230;</p>
<p>Ich starte vor meinem Domizil in der Schlossgartenallee, die genauso aussieht, wie sie heisst &#8211; Alte Bäume, repräsentative Villen, gepflegte Gärten. Ein paar Meter am Grundstück entlang, dann rechts in die Straße &#8222;Am Tannhenhof&#8220;, an der die Häuser schon etwas kleiner weniger luxuriös (aber immer noch sehr hübsch) daherkommen, dann gleich nochmal rechts und schließlich links auf dem holprig kopfsteingepflasterten Parkweg (links wieder schöne, alte Häuser, rechts ein Sportplatz, an dessen Rand ein original Plattenbau aus Alt-DDR-Beständen steht, der so gar nicht in die komfortabel-großbürgerliche Atmosphäre des Viertels passen will) ein paar Höhenmeter abwärts bis zum Faulen See.</p>
<p>Schöner Anblick, wenn man runter ans Wasser kommt: Das Ufer ist grün und Baumbestanden, die Seeoberfläche kräuselt sich ein bisschen im Abendwind und glitzert im schrägen Sonnenlich. Kein Wunder, dass die Schweriner hier gerne laufen gehen&#8230;</p>
<p>Ich halte mich links, folge dem Nordufer nach Osten. Der Weg ist breit und asphaltiert, direkt daneben gibt´s einen schmalen Trampelpfad im Grasstreifen am Wasser. Auf dem See dümpeln ein paar Enten, dahinter jagen mehrere Sportruderboote übers Wasser, ungefähr in demselben Tempo, mit dem ich unterwegs bin. Und andere Jogger gibt´s in der Tat auch, ungefähr die Hälfte grüßt freundlich zurück, prima Quote fürs stadtnahe Gebiet, das gibt Bonuspunkte für Schwerin.</p>
<p>Ich folge dem Uferweg für einen knappen Kilometer. Die Häuser auf der kleinen Anhöhe links von mir bleiben bald zurück und werden durch hügeligen Laubwald ersetzt, das Seeufer auf der anderen Seiten bleibt unverändert freundlich.<br />
Läuft sich gut (oder würde sich gut laufen, wenn meine Kopfschmerzen nicht noch genauso stark wären wie vorhin beim Start).<br />
Am Ende des Nordufers vom Faulen See wartet ein Zaun &#8211; hier beginnt das Gelände vom Schweriner Zoo, und wenn man genau hinschaut kann man von weitem die Kattas auf ihrer Insel sehen, oder die Ponys beobachten. Das hebt meine Laune etwas. </p>
<p>Nachdem ich genug Lemurenwatching betrieben habe biege ich rechts ab, laufe zwischen Zoozaun und Wasser das Ostufer runter, und biege nach ein paar hundert Metern rechts auf den Weg am Südufer ein. Nun geht´s westwärts. Diese Seite vom See sieht nach städtischer Parknlage aus und ist etwas lauter, denn jenseits des Rasenstreifens und oberhalb der nächsten Böschung führt die Crivitzer Chaussee/B321 vorbei, eine vielbefahrene schnellstraße zwischen Autobahn und Innenstadt, das hört man natürlich ein bisschen.<br />
Zum Ausgleich gibt´s dafür einen wunderschönen Panoramablick über den See hinweg zum anderen Ufer, wo sich der weiße, gedrungene Zylinder der Sternwarte und die Spitzen Turmdächer vom Schloss und dem Schweriner Dom über den grünen Wipfeln in den milchigblauen Abendhimmel recken. </p>
<p>Am Südufer sind´s ungefähr eineinhalb Kilometer bis zur Lennéstr., die von der Crivitzer Chaussee durch parkartiges Gelände in Richtung Villenviertel führt. Für eine weitere Strecke bietet es sich an, hier geradeaus weiterzulaufen, aber heute bin ich einfach nicht gut genug drauf dafür &#8211; Kopfschmerzen sind immer noch da, Lust wird merklich weniger, also entscheide ich mich für den Rückweg, wieder mal rechts am Ufer entlang neben der Lennéstr. her bis zur historischen Schleifmühle am Rand des herrlichen Schlossgartens, dort rechts und kurz den Schleifmühlenweg entlang, dann die Paulshöhenstr. hoch, vorbei am Landwirtschaftsministerium in der alten Brauerei (Schwerin ist schließlich Landeshauptstadt, da stößt man immer mal wiede auf das eine oder andere Ministerium), und schließlich ein paar Höhenmeterchen weiter oben ein letztes Mal rechts, in die Schlossgartenallee, der ich die letzten paar hundert Meter bis zu meiner Bleibe folge. </p>
<p>Nicht mal fünf Kilometer, und das auch noch holprig und von Kopfschmerzen geplagt.<br />
Aber ich hab´ trotzdem Lust auf mehr. Das spricht für Schwerin&#8230; <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  </p>
<p>Strecke: 4,7 km<br />
Zeit: Pff<br />
Anteil der noch nie gelaufenen/gebloggten Passagen an der Gesamtstrecke: <strong>100%</strong> (4,65 km von 4,65 km)<br />
Karte:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/09/fauler-see.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/09/fauler-see.jpg?w=150&#038;h=82" alt="" title="Fauler See" width="150" height="82" class="alignnone size-thumbnail wp-image-11904" /></a></p>
<p>&#8212;-</p>
<p><strong>Samstag 3.9.2011: Erweiterte Runde mit Faulem See, Schlossgarten und Franzosenweg am Schweriner See (9,6 km)</strong><br />
Samstag. Frei, gutes Wetter mit warm und´n bisschen Sonne, und die Kopfschmerzen vom Donnerstag sind auch schon lang Geschichte = Laufzeit!<br />
Und dieses Mal ein bisschen weiter als nur um den Faulen See. Zumindest der Schlossgarten und das Schloss sollten schon drin sein, sag´ ich mir, als ich am frühen Abend loslaufe.<br />
Das erste Stück ist fast wie beim letzten Mal, mit dem Unterschied dass ich nicht durch den Tannenhof laufe, sondern der Schlossgartenallee bis zum Parkweg runter an den See folge.<br />
Dann aber genauso wie gehabt, im Uhrzeigersinn um den faulen See. Bequemer Weg, schönes Seepanorama mit schräger Sonne und Enten drauf, Kattas und Ponys hinterm Zoozaun, parallel zur Crivitzer Chaussee am gegenüberliegenden Ufer bis zur Südwestecke des Sees.<br />
Aber  dieses Mal bieg´ ich hier nicht rechts ab, zurück in Richtung Schlossgartenallee, stattdessen laufe ich geradeaus weiter, die Johannes Stelling-Straße entlang die leicht aufwärts am äußersten Rand des Schlossgartens nach Nordwesten führt, vorbei am Wirtschaftsministerium des Landes Mecklenburg-Vorpommern, das zwar ein bisschen klotzig aussieht, aber mit seiner schlichten, eleganten Fassade mitten in der Parklandschaft trotzdem nicht deplaziert wirkt.<br />
Direkt danach: Rechts, rein in den Schlossgarten.</p>
<p>Was Gärten und Parks angeht ist der Süden Schwerins ziemlich reich gesegnet, besonders für eine Stadt, die gerade mal 95 000 Einwohner hat. Das liegt zum einen daran, dass hier früher die Hauptresidenz der Fürsten von Mecklenburg war, und wie sich das für ein barockes Herrschergeschlecht gehört, haben die sich einen standesgemäßen Regierungssitz mit entsprechender Landschaftsarchitektur gegönnt. Den zweiten Weltkrieg hat Schwerin weitgehen unbeschadet überstanden, auch die DDR hat nichts dauerhaft beschädigt, und schließlich hat hier 2009 die Bundesgartenschau stattgefunden, für die die Gartenanlagen rund ums Schloss noch einmal runderneuert und generalsaniert worde sind. Das Ergebnis: Eine wunderschöne, leicht hügelige Parklandschaft mit gepflegten Rasenflächen, alten Bäumen, friedlichen Kanälen und den gelegentlichen Pavillons und Steinskulpturen. Ist wirklich toll!<br />
Und der Schlossgarten ist der vielleicht wichtigste Teil des Ensembles, teilweise ein bisschen wildromantisch im englischen Stil gehalten, aber in Schlossnähe auch mit einem strengeren, barocken Teil, der etwas geometrischer daherkommt.<br />
Ich bin hier allerdings noch ein gutes Stück vom Schloss weg, im englischen Landschaftsparkteil, in dem die Wege sich noch ein bisschen wendeln und winden. So ganz genau weiß ich gar nicht, wo ich hin will, deswegen laufe ich erstmal ein bisschen weiter bergauf, die kleine Anhöhe hoch, und biege dann rechts auf das Hippodrom ein, einen ovalen Ringweg auf einem Hügelrücken, in dem mehrere reihen alter, knorriger Buchen in Reih und Glied stehen.<br />
Außerdem hier: Ein paar Dutzend Menschen, die einer jungen Frau in wallenden Kleidern zuhören, die im Hippodrom steht und eine Arie singt, während hinter ihr ein Kinderchor tanzt. Das ist&#8230; leicht surreal, und nicht das, was ich hier oben erwartet hätte. Ich lauf´ erstmal vorsichtig weiter, um´s Hippodrom herum, vorbei an der singenden Dame, gaaanz langsam und vorsichtig, um niemanden zu stören. Ein paar der Zuschauer glotzen mich trotzdem irritiert an, wohl weil ein schwitzender Jogger in blauen Funktionsklamotten nicht so ganz zur Operntante und ihrem Kinderchor passen will.<br />
Kann ich irgendwie auch nachvollziehen, deswegen nehme ich die nächste Gelegenheit war, um die illustre Darbietung hinter mir zu lassen und über eine steile, unbequeme Treppe in der Hügelseite auf einen tiefer liegenden Parallelweg oberhalb der Lennéstr. zu wechselb, wo ich niemanden störe.<br />
Auf dem geht´s ein paar Meter nach Norden, über die kopfsteingepflasterte Straße, die den Park hinter der Konzertmuschel durchschneidet, und in den eher französisch geprägten vorderen Teil des Schlossgartens, der weniger hügelig ist, dafür aber ganz viele Kanäle zu bieten hat. </p>
<p>Weit komm´ ich allerdings nicht. Auch hier sind irgendwie auffällig viele Musiker &#8211; ein traurig dreinschauender Mann, der auf einer Mandoline klampft, Geigenspieler&#8230; oh, und ein paar bullige Securities hat´s auch, die mir erklären, dass heute irgendein ein Fest im Schlossgarten stattfindet (das erklärt die Musiker), für das man Eintritt zahlen muss, selbst wenn man nur durchjoggen will.<br />
Hrm. Geld hab´ ich keins dabei, und außerdem mag ich eigentlich auch für klampfende Mandolinenspieler und trällernde Opernsängerinnen zahlen, wenn ich nur ein bisschen joggen will, also streich´ ich den Schlossgarten (und damit auch das Schloss, das dahinter liegt) von meinem Plan für heute.<br />
Schade für heute, aber ich bin ja noch ein paar Wochen hier&#8230;</p>
<p>Ich kehre um, ein paar Meter bis an den Rand des Schlossgartens, und laufe dann an der Lennéstr. weiter, bis ich den Anfang des Franzosenwegs erreiche, der sich mit der Uferlinie des Schweriner Sees nach Osten schlängelt. Den nehme ich nun. Asphaltiert, aber ruhig, geht´s erstmal an ein paar Sportplätzen und einem kleinen Bootshafen vorbei in Richtung von Adebors Näs (fragt mich nicht, was das heisst, oder warum), einer grünen, urwüchsigen Sumpflandschaft am Seeufer unterhalb des Ostorfer Villenviertels.<br />
Sehr hübsch das Ganze, vor allem im Abendlicht &#8211; plötzlich sind die letzten Häuser vorbei, stattdessen findet man sich plötzlich inmitten von Auwald und nassen Brachwiesen wieder, während linkerhand das Ufer des riesigen Schweriner Sees (ist übrigens der drittgrößte See in Deutschland, nach Müritz und Bodensee) durch die Bäume schimmert. Nach ein paar hundert Metern zieht links ein großer Spielplatz vorbei, der ein bisschen wie eine arabische Oase aussieht (mit lebensgroßen geschnitzten Holzkamelen und Dreickeszelten &#8211; die ebenfalls hölzerne Komodo-Waran-Skulptur ist zugegebenermaßen nicht so richtig orientig), während links ein Holzbohlensteg in den Sumpfwald führt.<br />
Sieht spannend aus, also nehm ich den spontan.<br />
Erinnert mich ein bisschen an die Everglades in Florida, links ein brackiger Kanal mit Schwänen drin, rechts hohe, schlanke Sumpfbäume, zwischen denen das Wasser steht, und schließlich am Ende des Stegs nach vielleicht 300 m. ein Aussichtspunkt direkt am Ufer, von dem man über den See und die Bucht schauen kann, rüber auf die Schweriner Werdervorstadt, aber auch über die weite, im Abendlicht glänzende Wasseroberfläche auf das bewaldete Ufer auf der anderen Seeseite in einigen Kilometer Entfernung. Sehr, sehr hübsch!</p>
<p>Den Bohlensteg muss ich auch wieder zurücklaufen, weil Sackgasse, dann folge ich weiter dem Franzosenweg am Seeufer.<br />
Vorbei an den Villen am Ostorfer Abschnitt des Seeufers (da stehen wirklich ein paar beeindruckende Herrenhäuser!) und immer schön weiter, zwischen Wald und See nach Osten, bis ich eine Abzweigung kurz vor dem Zoo erreiche und links hoch abbiege, weg vom Seeufer den Hügel rauf in den dichten, ruhigen Wald, immer am Zoozaun entlang, hinter dem sich ein kleines Tal mit Wildschweingehege öffnet. </p>
<p>Oben angekommen wende ich mich nach rechts, zurück in Richtung Villenviertel. Erst ein Stück durch den Wald, dann halblinks in die kleine, versteckte Siedlung am Waldschulweg (wo ein paar kleine, freundliche Häuser an einer Straße mitten im Wald stehen), und schließlich am geschwungenen Landesfunkhaus des Norddeutschen Rundfunks vorbei runter auf die Schlossgartenalle, auf der´s dann nur noch ein paar Meterchen bis zum Ziel bei meiner temporären Bleibe sind. </p>
<p>Fazit: Wie erwartet &#8211; ein tolles Laufgebiet mit ein bisschen Hügeln, wunderschöner Umgebung und viel Abwechslung.<br />
Schwerin gefällt mir total gut!</p>
<p>Strecke: 9,6 km<br />
Zeit: Och&#8230;<br />
Anteil der noch nie gelaufenen/gebloggten Passagen an der Gesamtstrecke: 67,29% (6,46 km von 9,6 km)<br />
Karte:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/09/fauler-see-schlossgarten-franzosenweg.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/09/fauler-see-schlossgarten-franzosenweg.jpg?w=150&#038;h=82" alt="" title="Fauler See, Schlossgarten, Franzosenweg" width="150" height="82" class="alignnone size-thumbnail wp-image-11905" /></a></p>
<p>&#8212;</p>
<p><strong>7.9/11.9/15.9.: Am Ufer des Schweriner Sees bis Mueß (8,9 km)</strong><br />
Okay, die Ecke Fauler See und Schlosspark hab´ ich nach einer guten Woche Schwerin schon so halbwegs erlaufen, also wird´s Zeit, auch mal die andere Richtung auszuprobieren &#8211; weg von der Stadt nach Südosten, in Richtung der Vororte am südliche Ufer des Schweriner Sees. Sieht sowohl auf dem Stadtplan als auch bei Google Earth sehr reizvoll aus, also nehm´ ich es an einem regnerischen Mittwochabend nach Dienstschluss mal in Angriff.</p>
<p>Natürlich starte ich wieder in der Schlossgartenallee, wie immer. Dieses Mal laufe ich allerdings nicht nach Süden zum Faulen See runter, sondern stattdessen nach Norden, durch die leicht abschüssige Tannhöfer Allee bis auf den Franzosenweg am Ufer des Schweriner Sees, der heute ganz still und grau daliegt, nur leicht gekräuselt vom fiseligen Nieselregen, der über ihm niedergeht.<br />
Ist ja normalerweise nicht so mein Wetter, aber die Luft ist trotzdem nicht kalt und riecht angenehm frisch nach nasser Erde und Früherbst, und außerdem hab´ ich den asphaltierten Uferweg praktisch für mich alleine. Gefällt mir eigentlich ganz gut. </p>
<p>Rechts, den Franzosenweg entlang, immer dem Verlauf der freundlichen, flachen Uferlinie hinterher. Den ersten Kilometer bis zum Zoo kenne ich ja schon vom vorigen Lauf, doch wo ich letztes Mal rechts hoch in den Wald gelaufen bin, mache ich jetzt geradeaus weiter, vorbei an der Zoo-Rückseite (durch den Zaun erspäht: Wildschweine, Mufflons, Damhirsche. Ein bisschen was von der Wolfs- und Bärenanlage sieht man auch noch, die Wölfe und Bären selbst aber nicht. Schade) und dem Schweriner Kletterwald, der in ein schmales Waldtälchen zwischen den Hügeln hinter dem Zoo gefaltet ist. </p>
<p>Danach kommen ein paar hundert ruhige Meter, zwischen See und Wald. Unterwegs teilt sich der Weg in zwei parallel verlaufende Stränge, kurz danach erreiche Zippendorf, einen hübsch gelegenen Vorort von Schwerin direkt am Seeufer.<br />
Überraschenderweise gibt´s hier einen richtigen, breiten Sandstrand, der sich halbmondförmig um die breite Zippendorfer Bucht schmiegt und sehr gepflegt wirkt &#8211; wahrscheinlich ist hier an warmen Sommertagen Einiges los, heute jedoch ist der Strand vollkommen leer, wenn man mal von dem guten Dutzend großer weißer Schwäne absieht, die ein bisschen verloren im Nieselregen am Ufer stehen.<br />
Nach den letzten Kilometern Asphalt ist mir nach weicherem Untergrund, deshalb versuche ich´s einfach mal mit dem Strand. Der Sand ist feucht und fest, angenehm zu laufen, und die regnerische Abendstimmung am Wasser mit den Schwänen, eingefasst von den Zippendorfer Villen mit Seeblick und den Häusern der Schweriner Werdervorstadt jenseits der Bucht hat irgendwie was wunderbar Poetisches. Könnte man sich glatt ans Laufen bei schlechtem Wetter gewöhnen&#8230; <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Um die Schwäne mache ich einen respektvollen Bogen, ansonsten laufe ich geradewegs über den Strand, vielleicht einen halben Kilometer, bevor ich am Ende der Zippendorfer Uferpromenade wieder auf den Franzosenweg wechselt, der nun nach Norden führt, am Rand einer großen, bewaldeten Halbinsel, die weit in den Schweriner See hineinragt. </p>
<p>Auch hier ist der Weg wieder asphaltiert, zumindest bis kurz vor dem Scheitelpunkt der halbinsel. Dann knickt rechts ein erdiger Pfad ab, der durch den friedlichen Wald am Ufer zurück nach Süden führt und nach ein paar Minuten Mueß erreicht, den nächsten Vorort von Schwerin, natürlich ebenfalls am See.<br />
Mueß ist weniger Villenlastig als das Zippendorfer Ufer, wenn mal mal von einem prächtigen alten Hotel direkt am Ortseingang absieht, das auf einer kleinen Anhöhe über dem Wasser sitzt und traurigerweise ziemlich baufällig aussieht (laut einem großen Schild am Weg wird es aber gerade saniert). Danach kommen eher kleinere, bescheidenere Wohn- und Ferienhäuser an dert Straße &#8222;Mueßer Bucht&#8220;, die kurz darauf in die Crivitzer Chaussee/B321 mündet.</p>
<p>An der muss ich jetzt auch zurück, zumindest wenn ich nicht dieselbe Strecke, die ich gerade gekommen bin, nehmen will (will ich nicht) oder eine deutlich weitere Runde durch die Plattenbausiedlung am Großen Dreesch will (will ich auch nicht). Einen Radweg neben der Fahrbahn gibt´s schon mal, das ist okay, auch wenn´s wie üblich nicht so richtig Spaß macht, direkt neben einer vielbefahrenen Bundesstraße zu laufen.<br />
Aber immerhin flutscht´s an diesem grauen Abend, dank zügigem Schritt und reizarmer Umgebung hab´ ich das Gefühl, gut voranzukommen. Nach einem knappen Kilometer passiere ich die Abfahrten in den Dreesch und nach Zippendorf, ein bisschen später erreiche ich den eigentlichen Stadtrand von Schwerin, das sich noch nicht so ganz entschließen kann, als richtige Stadt aufzutreten, sondern eher ein bisschen was von weitläufigem Retortenort hat (was es hier draußen ja auch irgendwie ist, denn im Gegensatz zur alten, organisch gewachsenen Innenstadt sind diese äußeren Teile von Schwerin erst in den sechziger Jahren am Reißbrett der DDR-Städteplaner entstanden). </p>
<p>Nachdem ich der Crivitzer Chaussee insgesamt zwei Kilometer gefolgt bin, komme ich wieder mal am Schweriner Zoo an. Dieses Mal an der Vorderseite, auf dem leeren Parkplatz vor dem bereits seit zwei Stunden geschlossenen Haupteingang.<br />
Einmal geradaus rüber auf die andere Parkplatzseite, wo ein Fußweg auf einem alten Deich an der Südkante des Zoos entlangführt. Auch hier kann man wieder rüber aufs Tiergartengelände gucken, dieses Mal auf die Australienanlage, wo nasse Bennetkängurus und Emus im inzwischen etwas stärker gewordenen Regen ihrem Tagwerk (oder besser: Abendwerk) nachgehen. Ich bleibe trotzdem ein paar Momente stehen und schau´s mir an, schließlich begegnen einem ja nicht alle Tage exotische Tiere beim Laufen. </p>
<p>Am Ende des Fußweges erwartet mich dann wieder bekanntes Terrain: Das Ostufer des Faulen Sees. Hier muss ich einfach nur noch dem Uferweg folgen, bis an den Nordrand des Gewässers, wo ich dann auf einem schmalen gekiesten Fußweg zurück ins Wohnviertel auf der kleinen Anhöhe und meiner Bleibe laufe. </p>
<p>Trotz der Bundesstraße: Eine schöne, angenehme Strecke, und vor allem unkompliziert, ideal um nach Feierabend schnell noch mal ein paar Kilometerchen zum Kopfreikriegen zu drehen. Deshalb laufe ich auch noch zwei weitere Mal, am 11.9. (bei deutlich schönerem Wetter) und am 15.9. (so spät, dass ich gegen Ende voll in die Dunkelheit komme. Schlimm, wie früh es schon wieder dunkel wird&#8230;). </p>
<p>Strecke: 8,9 km<br />
Zeit: Noja, halt irgendwas zwischen ´ner Dreiviertelstunde und ´ner guten Stunde<br />
Anteil der noch nie gelaufenen/gebloggten Passagen: 75,06% (6,68 km von 8,9 km) beim ersten Mal, danach 0%<br />
Karte:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/09/seeufer-bis-muec39f.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/09/seeufer-bis-muec39f.jpg?w=150&#038;h=82" alt="" title="Seeufer bis Mueß" width="150" height="82" class="alignnone size-thumbnail wp-image-11906" /></a></p>
<p>&#8212;-</p>
<p><strong>Samstag 17.9.: Endlich &#8211; Fauler See, Schlossgarten und Schweriner Schloss, Franzosenweg (11,8 km)</strong><br />
So! Jetzt aber mal! Schönes Wetter und danke Wochenende genug Zeit und Muße, um endlich auch mal das großartige Schweriner Schloss und seine Gärten zu erlaufen. Los geht´s!</p>
<p>Der Anfang wie bei der Strecke vor genau zwei Wochen: Runter an den Faulen See, im Uhrzeigersinn drumrum, dann am Wirtschaftsministerium vorbei, in den südlichsten Zipfel des Schlossgartens, halb ums Hippodrom, dann auf dem<br />
 Fußweg an der Hügelflanke oberhalb der Lennéstr. rüber zum nördlichen, größeren Teil des Schlossgartens. Der heute ohne klampfende Mandolinenspieler, singende Operndiven und bullige Sicherheitsleute auskommt.<br />
Also freie Bahn zum Weiterlaufen! <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Und genau das mach´ ich dann auch: An einem wunderschönen, breiten Kanalausläufer ein paar Meter nach Westen, dann auf einer leicht geschwungene Parkbrücke über den Wasserarm und schließlich auf der Hauptachse des Parks neben dem geometrisch angelegten Kreuzkanal in Richtung Schloss. Vorbei am großen, weißen Pavillon auf einer Freifläche, dann ein Stück direkt am Wasser lang und am unteren Ende des Kanals geradewegs über die Barocke Sichtachse, an deren Ende das Schweriner Schloss in der Abendsonne glänzt. </p>
<p>Haaaaach.<br />
Ist schon ein verflixt großartiger Anblick, dieses Schweriner Schloss. Ursprünglich eine frühmittelalterliche Slawenfestung, dann 1000 Jahre lang immer weiter gewachsen, durch Renaissance, Barock und Klassizismus, mit Türmen, Erkern, Dächern, Giebeln, Höfen, Ornamenten, Statuen, einer Orangerie, einer neogotischen Schlosskirche, einer Grotte, und allem was sonst noch so dazugehört. Und das auch noch in einmaliger Lage, auf einer eigenen kleinen Insel im See vor der Stadt, nur über zwei Brücken mit dem Festland verbunden. Herrlich, ganz einfach nur herrlich!<br />
Heute beherbergt es übrigens den Landtag von Mecklenburg-Vorpommern und gilt &#8211; nicht nur bei den Schwerinern &#8211; als der wahrscheinlich schönste Landtag Deutschlands.<br />
Wun-der-bar!!!</p>
<p>Allerdings muss das Schloss noch ein kleines bisschen warten, denn anstatt geradeaus über die Brücke vom Schlossgarten zum Südtor zu laufen, biege ich links ab, über den Außenkanal des Schlossgartens und in den &#8222;Garten des 21. Jahrhunderts&#8220;. Der ist ein Überbleibsel der Bundesgartenschau vor zwei Jahren und soll quasi einen Gegenentwurf zum altehrwürdig-prächtigen Barockpark nebenan bieten. Das gelingt ihm soweit übrigens ganz gut, auch wenn die grüne Fläche mit künstlichen Hügelchen, runden Beeten und diversen Bänken und Stelen schon ein bisschen steriler wirkt als die alte Parkanlage auf der anderen Kanalseite. Aber der Blick ist grandios, über den kleinen Burgsee direkt rüber auf die Schweriner Altstadt mit den klassizistischen Verwaltungsbauten, der hoch aufragenden Domspitze, und natürlich weiterhin aufs grandiose Schloss. </p>
<p>Ich durchquere den Garten des 21. Jahrhunderts auf dem zentralen Weg, laufe am Ende durch einen Gang aus weißen Streben, und biege dann rechts auf den Uferweg ein, der zwischen dem Burgsee und der vielbefahrenen Graf-Schack-Allee in Richtung Innenstadt führt. </p>
<p>Ist vielleicht ein guter, halber Kilometer, dann erreiche ich auch schon das Ende des Burgsees und wende mich &#8211; schon wieder &#8211; nach rechts. Vorbei am alten Garten mit seiner klassizistischen Prachtarchitektur (Staatstheater und Landesmuseum), und geradewegs über die große Hauptbrücke auf den beeindruckenden Haupteingang des Schlosses zu, über dem auf seinem Steinpferd ein Standbild des Obodritenfürsten Niklot I. thront, der das Geschlecht der Herzöge von Mecklenburg begründet haben soll. </p>
<p>Wenn ich schon mal hier bin will ich natürlich auch die volle Packung, folgerichtig laufe ich links in den Burggarten, um einmal ums Schloss herumzulaufen. </p>
<p>Hochherrschaftlicher Inselpark, klein aber fein, mit gewundenem Weg, der an der Rückseite des Residenzbaus entlangführt, vorbei an der neogotischen Kapelle, durch die Barocke Grotte, vorbei an der herrlich geschwungenen alten Orangerie, die mit ihren Säulenkollonaden und dem Springprunnen in der Mitte fast schon mediterran wirkt, und schließlich am Südtor des Schlosses über die zweite Brücke zurück in den Schlossgarten, durch den ich ja vorhin schon gelaufen bin. Gerade sinkt die Sonne hinter dem Burgsee in Richtung Horizont, und das schräge, schon leicht herbstlich-rote Licht glitzert atemberaubend schön auf dem Wasser und in den goldenen Kuppeln des Schlosses &#8211; perfekte Abendstimmung, am liebsten würde ich hier einfach ein bisschen stehenbleiben und auf den Sonnenuntergang warten.<br />
Aber ein bisschen was hab´ ich noch vor, also geht das nicht. Schade, eigentlich.</p>
<p>Im Schlosspark halte ich mich ans Ufer des Schweriner Sees, bis ich am Parkende auf den Franzosenweg stoße. Den nehme ich dann, dieselbe Strecke die ich schon vor zwei Wochen gelaufen bin &#8211; im schön am Wasser entlang bis zum Zoo, dort dann rechts hoch in den Wald und zurück in die Schlossgartenallee &#8211; et voilá: Fertig! </p>
<p>Tolle Strecke. Nur schade, dass ich keinen Foto dabei hatte.<br />
Naja, muss ich die Strecke halt nochmal mit der Kamera laufen&#8230; <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Strecke: 11,8 km<br />
Zeit: Entspanntes Tempo<br />
Anteil der noch nie gelaufenen/gebloggten Passagen an der Gesamtstrecke: 30,76% (3,63 km von 11,8 km)<br />
Karte:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/09/schwerin-sc3bcd-mit-schloss.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/09/schwerin-sc3bcd-mit-schloss.jpg?w=150&#038;h=82" alt="" title="Schwerin Süd mit Schloss" width="150" height="82" class="alignnone size-thumbnail wp-image-11907" /></a></p>
<p>&#8212;-</p>
<p><strong>Mittwoch 21.9.: Gartenstadt, Ostorfer See und Großer Dreesch (9,5 km)</strong></p>
<p>Tja, und auf einmal ist schon wieder meine letzte Woche in Schwerin. Tempus fugit undsoweiter.<br />
Das Ufer vom Schweriner See in der unmittelbaren Umgebung hab´ ich inzwischen schon ganz gut erlaufen, deshalb beschließe ich heute nach Feierabend, es auch nochmal mit einem anderen See zu versuchen. Kurzer Blick auf den Stadtplan ergibt: Der Ostorfer See sieht eigentlich ganz nett aus, der ist fußläufig noch gut zu erreichen hat kurz hinter der Crivitzer/Ludwigsluster Chaussee eine nette kleine Halbinsel zu bieten, auf der´s laut Wanderkarte einen netten Uferweg gibt. Probier´ ich mal.</p>
<p>Auch heute wieder: Herrliches Wetter mit leicht schräger, rötlicher Abendsonne, fast windstillen 20 Grad und diesem ganz leichten Geschmack von Herbst in der Luft, bei dem sich´s ganz besonders schön laufen lässt. Mögenswert.<br />
Ich starte erstmal ganz konventionell: Runter zum Faulen See und im Uhrzeigersin drumrum. Kennt man inzwischen ja, und zum warmlaufen ist das wirklich eine gute Strecke.<br />
Erst nach drei Kilometern, am Südwestzipfel des Sees, wage ich mich auf neue Wege. Nicht geradeaus zum Wirtschaftsministerium und auch nicht rechts die Lennéstr. entlang, sondern heute mal links, auf einer breiten Auto- und Fußgängerbrücke über die mehrspurige Ludwigsluster Chaussee/B321 und dann gleich nach mal links, die Hagenower Str. runter, die durch eine Art Wäldchen nach Süden führt.<br />
Irgendwo hier müsste ich eigentlich rechts abbiegen, um den angepeilten Weg am Ufer des Ostorfer Sees zu erwischen &#8211; blöd nur, dass ich die Abzweigung nicht finde. Und da ich heute auch kein Streckenplänchen dabei habe, laufe ich halt immer schön weiter die Hagenower Str. entlang, in der Hoffnung, doch noch auf den Pfad zum Ufer zu stoßen (was nicht passiert).<br />
Nach einem halben Kilometer erreiche dichter besiedeltes Gebiet, nämlich den Schweriner Vorort Gartenstadt.<br />
Damit bin ich definitiv zu weit, aber weil der Abend so angenehm ist, die Sonne so schön warm und rot und meine Beine gutwillig und ausgeruht, beschließe ich, einfach mal trotzdem weiterzulaufen und zu schauen, wo ich denn hier rauskomme. Kann ja nicht so schwer sein, sich hier zu orientieren&#8230;</p>
<p>Schwerin-Gartenstadt hält übrigens was der Name verspricht: Kleine, freundliche Wohnhäuser mit kleinen, grünen Gärtchen drumrum, in denen hier und dort ein älterer Herr den Rasen mäht oder eine ältere Dame ihre Rosen gießt. Ansonsten herscht friedliche, ruhige Abendidylle.<br />
Da ich den Gedanken ans Seeufer immer noch nicht aufgegeben habe, versuche ich bei der nächsten Gelegenheit doch nochmal näher ans Wasser zu kommen und biege deswegen rechts in die schmale Rosenstr. ein.<br />
Die ist noch beschaulicher (weil noch ruhiger, und außerdem stehen die kleinen, überwachsenen Bungalows hier direkt mit dem Rücken zum Ostorfer See, über dem gerade die herbstrote Abendsonne versinkt), führt aber leider auch nicht ans Ufer, sondern macht lediglich einen Bogen, der wieder zurück in die Hagenower Str. mündet.</p>
<p>Oh, halt, Moment, da rechts, kurz vor der Einmündung, geht ja doch ein Trampelpädchen zwischen den Grundstücken ab und führt runter zum See &#8211; das schau´ ich mir dochmal an.<br />
Tatsächlich! Hier kommt man bis zum Wasser &#8211; vor mir der ruhige, große Ostorfer See, der gerade in allen Pastelltönen des Sonnenuntergangs erstrahlt, eingerahmt von dunklem Uferwald, der viel dichter und wilder aussieht, als er eigentlich ist (denn hinter den Bäumen müsste der Schweriner Stadtteil Krebsförden liegen).<br />
Wunderschön!</p>
<p>Nicht ganz so wunderschön ist, dass das hier eine Sackgasse ist. Die Grundstücke rechts und links des Pfads reichen bis ans Wasser, da ist kein Durchkommen. Also doch kein Uferweg, stattdessen laufe ich doch zurück an die Hagenower Str. und folge ihr. Natürlich weiter nach Süden.<br />
Gartenstadt verliert sich recht bald zwischen Uferwildnis und einem Gewerbegebiet, die Hagenower Str. geht immer weiter geradeaus (nun allerdings als Hagenower Chaussee). Fühlt sich schon so ein bisschen niemandslandig an, und weil´s auch noch langsam frisch und dämmrig wird, beschließe ich, mir einen Rückweg in Richtung Faulem See und Wohnung zu suchen.<br />
Dazu lauf´ ich wieder mal links, und zwar in die Mettenheimer Str.<br />
Die ging wohl bis vor kurzem durch eine Heidelandschaft, inzwischen steht hier aber alles voller Rohbauten für irgendwelche Gewerbegebietsunternehmen, kurz danach wieder links und auf der Haselholzstr. in ein etwas gehobenes Neubaugebiet, das so schrecklich generisch aussieht, dass es wirklich überall in Deutschland stehen könnte (und wahrscheinlich mehr oder weniger auch tut. Brrr.). </p>
<p>Über die Bergstraße (klingt irgendwie nach zuhause, hat aber leider nichts Berg-Ähnliches zu bieten) erreiche ich die Ludwigsluster Chaussee und damit den Rand der Plattenbausiedlung am Großen Dreesch. Jetzt weiß ich wieder, wo ich bin, entsprechend einfach sind die letzten Kilometer: Die breite Chaussee ein paar hundert Meter nach Norden, an der Auffahrt zur Crivitzer Chaussee/B321 runter an die Bundesstraße, und neben der dann bis zum Anfang der Lennéstr., mit der ich dann am Schlossgartenn und dem Faulen See vorbei zurück ins Villenviertel laufe und schließlich gut erholt und tiefenentspannt an meiner Wohnung ankomme. Fertig. </p>
<p>Auch ´ne schöne Strecke. Kann man prima laufen, selbst wenn man den eigentlichen Uferweg verpasst hat&#8230; <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Strecke: 9,5 km<br />
Zeit: Gnhhjoa, also vielleicht ´ne Stunde oder so.<br />
Anteil der noch nie gelaufenen/gebloggten Passagen an der Gesamtstrecke: 54,42% (5,17 km von 9,5 km)<br />
Karte:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/09/schwerin-gartenstadt-und-ostorfer-see.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/09/schwerin-gartenstadt-und-ostorfer-see.jpg?w=150&#038;h=82" alt="" title="Schwerin Gartenstadt und Ostorfer See" width="150" height="82" class="alignnone size-thumbnail wp-image-11908" /></a></p>
<p>&#8212;-</p>
<p>So, und das war´s dann erstmal mit Schwerin.<br />
Naja, zumindest fast &#8211; eine <strong>Fotour</strong> hab´ ich auch noch, aber die poste ich demnächst separat&#8230;<br />
M.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/laufblog.wordpress.com/11892/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/laufblog.wordpress.com/11892/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/laufblog.wordpress.com/11892/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/laufblog.wordpress.com/11892/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/laufblog.wordpress.com/11892/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/laufblog.wordpress.com/11892/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/laufblog.wordpress.com/11892/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/laufblog.wordpress.com/11892/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/laufblog.wordpress.com/11892/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/laufblog.wordpress.com/11892/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/laufblog.wordpress.com/11892/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/laufblog.wordpress.com/11892/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/laufblog.wordpress.com/11892/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/laufblog.wordpress.com/11892/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=laufblog.wordpress.com&amp;blog=1346690&amp;post=11892&amp;subd=laufblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Schwerin Gartenstadt und Ostorfer See</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Bäderbahnroute: Bad Doberan &#8211; Heiligendamm &#8211; Kühlungsborn mit Fotos (17,8 km)</title>
		<link>http://laufblog.wordpress.com/2011/08/21/baderbahnroute-bad-doberan-heiligendamm-kuhlungsborn-mit-fotos-178-km/</link>
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		<pubDate>Sun, 21 Aug 2011 22:11:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matbs</dc:creator>
				<category><![CDATA[> 15 km & < 20 km]]></category>
		<category><![CDATA[Arendsee]]></category>
		<category><![CDATA[Bad-Doberan]]></category>
		<category><![CDATA[Brunshaupten]]></category>
		<category><![CDATA[Europäischer Fernwanderweg 9]]></category>
		<category><![CDATA[Heiligendamm]]></category>
		<category><![CDATA[Joggen]]></category>
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		<category><![CDATA[Kühlungsborn]]></category>
		<category><![CDATA[Laufen]]></category>
		<category><![CDATA[Laufen mit Foto]]></category>
		<category><![CDATA[Mecklenburg-Vorpommern]]></category>
		<category><![CDATA[Molli]]></category>
		<category><![CDATA[Ostsee]]></category>
		<category><![CDATA[Ostsee-Radweg]]></category>
		<category><![CDATA[Ostsee-Strand]]></category>
		<category><![CDATA[Ostseerennbahn]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn ich in diesem arg durchwachsenen Sommer in Norddeutschland Eins gelernt hab´, dann das: Schönes Wetter muss man nutzen, weil es morgen wahrscheinlich schon wieder vorbei ist. Und heute ist schönes Wetter, mit strahlendem Sonnenschein und Temperaturen deutlich oberhalb der 20 Grad. Vielleicht der letzte Sommertag in diesem Jahr, und dann auch noch ein freier [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=laufblog.wordpress.com&amp;blog=1346690&amp;post=11709&amp;subd=laufblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich in diesem arg durchwachsenen Sommer in Norddeutschland Eins gelernt hab´, dann das:<br />
Schönes Wetter muss man nutzen, weil es morgen wahrscheinlich schon wieder vorbei ist.<br />
Und heute ist schönes Wetter, mit strahlendem Sonnenschein und Temperaturen deutlich oberhalb der 20 Grad.<br />
Vielleicht der letzte Sommertag in diesem Jahr, und dann auch noch ein freier Sonntag &#8211; da ist Laufen quasi Pflicht, auch wenn mir die gestrige Tour an der Steilküste so ein klein bisschen in (und &#8211; dank der unzähligen Mückenstiche &#8211; vor allem auch AN) den Beinen steckt. </p>
<p>Also fahr´ ich laufen.<br />
Über Mittag, nach einem faulen Vormittag mit Ausschlafen und einem ordentlichen Frühstück.<br />
Man gönnt sich ja sonst nix&#8230; <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Auch heute möchte ich natürlich ein bisschen was von Mecklenburg-Vorpommern sehen, deshalb hab´ ich mir eine mutmaßlich besonders reizvolle Strecke westlich von Rostock rausgesucht: Von Bad Doberan im Binnenland ins Seebad Heiligendamm, dann an der Ostseeküste weiter bis ins Seebad Kühlungsborn. Geht zwar nur als Einwegstrecke (hin und zurück wäre mir angesichts meiner beklagensert unfitten Jahresform schlichtweg zu weit), aber das ist überhaupt kein Problem, denn: Parallel zu meiner geplanten Route fährt der <a href="http://www.molli-bahn.de/">Molli</a>, Mecklenburgs berühmte Bäderbahn, und mit dem plane ich dann ganz einfach zurück zum Ausgangspunkt zu dampfen, wenn ich erst mal am Ziel bin.<br />
Guter Plan, finde ich, fehlt nur noch die Umsetzung!</p>
<p><span id="more-11709"></span></p>
<p>Ich mache mich relativ früh auf den Weg &#8211; späte Mittagszeit, aufs Mittagessen verzichte ich.<br />
Voller Bauch rennt nicht gern, und bis zum späteren Nachmittag oder gar abend mag ich heute nicht warten, nachdem mich gestern am Strand die Dunkelheit erwischt hat.</p>
<p>Westwärts, mit dem Auto aus Rostock raus und ein paar Kilometer durch das sanft gehügelte Mecklenburger Hinterland mit seinen kleinen Dörfern, schattigen Wäldchen und endlosen Ackerflächen, bis ich <a href="http://www.bad-doberan.de/">Bad Doberan</a> erreiche, ein freundliches und überaus hübsches Städtchen mit viel Grün, schönen alten Bürgerhäusern und einem beeindruckenden Münster. </p>
<p>Hier lass´ ich das Auto stehen, in der Friedrich-Franz-Str. südlich des Stadtkerns, schön in Bahnhofsnähe, damit ich´s nachher nicht mehr so weit vom Molli zum Wagen habe:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0935.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0935.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0935" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11818" /></a><br />
<em>Bild #1: Start!</em></p>
<p>Und los!<br />
Sonne scheint, Himmel blau, Temperatur genau richtig, Luft riecht nach Spätsommer, Umgebung hübsch und neu, Kopf frei, Beine gut (trotz der 14 km Küstenrunde vor nicht mal 20 Stunden): So gehört das!</p>
<p>Die ersten 200 m. laufe ich die Franz-Str. hoch, nordwärts, vorbei an großen wilhelminischen Bürgerhausern, denen man schon ansieht, dass Doberan eine wohlhabende Vergangenheit hat, und deren helle Fassaden strahlend in der Mittagsonne leuchten:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0936.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0936.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0936" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11819" /></a><br />
<em>Bild #2: Friedrich-Franz-Str.</em></p>
<p>Am Ende der Franz-Str. biege ich links auf die breite Rostocker Str. ein (gleichzeitig die B105 rüber nach &#8211; wie der Name vermuten lässt &#8211; Rostock) und laufe ein paar Meter bis zur großen Kreuzung mit der Bahnhofstr.<br />
Kurz an der Fußgängerampel warten, dann weiter nach Norden, auf der von hohen, alten Backsteinhäusern gesäumten Bebel-Str&#8230;.<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0937.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0937.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0937" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11820" /></a><br />
<em>Bild #3: Noch sowas, woran man erkennt, dass man in Norddeutschland ist &#8211; roter Backstein allenthalben</em></p>
<p>&#8230;die geradewegs zum grünen Herz der Stadt führt, einer gepflegten, großen Parkanlage voller Lindenalleen, alter Statuen und weißer Pavillons, gesäumt von den repräsentativsten Wohn- und Verwaltungsgebäuden aus dem 19. Jahrhundert, die Bad Doberan zu bieten hat. Heißt übrigens &#8222;Kamp&#8220;, der Park, und ist nicht nur ziemlich groß und richtig hübsch, sondern hat´s sogar zu einem eigenen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kamp_(Bad_Doberan)">Wikipedia-Eintrag</a> gebracht. Nicht übel! </p>
<p>Ich laufe an der Südspitze des großen Kamp-Dreiecks ein&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0938.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0938.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0938" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11821" /></a><br />
<em>Bild #4: Kamp in Bad Doberan, Südspitze</em></p>
<p>&#8230;halte mich am rechten Rand der Grünanlage, wo eine Lindenallee parallel zur Straße nach Nordosten führt&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0939.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0939.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0939" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11822" /></a><br />
<em>Bild #5: Lindenallee</em></p>
<p>&#8230;passiere den weißen Pavillon in der nördlichen Parkmitte&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0940.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0940.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0940" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11823" /></a><br />
<em>Bild #6: Weißer Pavillon</em></p>
<p>&#8230;bevor ich an der Nordseite des Kamp wieder rechts über die Bebel-Str. laufe und der Beethovenstr. in Richtung Münster folge.<br />
Das hat man mir übrigens als die #1-Sehenswürdigkeit von Doberan empfohlen, folgerichtig nehm ich es selbstverständlich auch mit.<br />
Nach 150 m. Bebel-Str. geht´s rechts rein, durch ein schönes, altes Backsteintor aufs Münstergelände:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0941.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0941.jpg?w=380" alt="" title="IMG_0941" class="alignnone size-full wp-image-11825" /></a><em>Bild #7: Tor zum Münster</em></p>
<p>Schon wieder ein Park, mit Teichen, Wiesen und einer hohen Backsteimauer drumrum &#8211; das Gelände um´s Doberaner Münster (der sogenannte Bachgarten) war früher eines der bedeutendsten Zisterzienserklöster Deutschlands, und davon ist auch heute noch Einiges zu sehen. </p>
<p>Ich folge kurz der Klosterstraße, vorbei am alten Amtshaus (ehemaliges Jagdschlösschen der Fürsten von Mecklenburg), dann halblinks über einen Kanal und geradewegs aufs Münster zu:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0943.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0943.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0943" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11826" /></a><br />
<em>Bild #8: Münster von Westen</em></p>
<p>Meine Herren!<br />
Macht wirklich was her, dieses Münster, mit seinem kompakten Bau und dem turmhohen Hauptschiff, das von zwei deutlich niedrigeren Seitenschiffen gestützt und von einem schmalen, spitzen Kirchtturm überragt wird:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0951.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0951.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0951" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11827" /></a><br />
<em>Bild #9: Backsteingotik in Reinkultur</em></p>
<p>Ich gönne mir ein paar stehende Momente, um alles gebührend anzustaunen (fällt nicht schwer, das Ding ist wirklich imposant), dann umrunde ich das Gebäude, einmal gegen den Uhrzeigersinn, unter den schmalen, hohen Kirchenfenstern entlang&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0952.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0952.jpg?w=380&#038;h=506" alt="" title="IMG_0952" width="380" height="506" class="alignnone size-full wp-image-11828" /></a><br />
<em>Bild #10: Querschiff</em> </p>
<p>&#8230;vorbei am kleinen, rundlichen Beinhaus hinter der Kirche, in dem die Knochen von Generationen von Mönchen aufbewahrt liegen&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0953.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0953.jpg?w=380" alt="" title="IMG_0953" class="alignnone size-full wp-image-11829" /></a><br />
<em>Bild #11: Beinhaus neben dem Münster</em></p>
<p>&#8230;und nochmal eine kleine Extrarunde durch den grünen, idyllischen Bachgarten mit seinen Teichen&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0954.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0954.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0954" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11830" /></a><br />
<em>Bild #12: Bachgarten</em></p>
<p>&#8230;und den Ausblicken auf den Kirchenbau in seiner Mitte&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0955.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0955.jpg?w=380" alt="" title="IMG_0955" class="alignnone size-full wp-image-11831" /></a><br />
<em>Bild #13: Postkartenmotiv par excellence</em></p>
<p>&#8230;dann geht´s wieder raus aus dem ehemaligen Klostergelände und zurück auf die Beethovenstraße, mit der ich noch ein paar Meter nordwärts laufe, bis ich schließlich an einem recht neu aussehenden Verkehrskreisel&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0957.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0957.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0957" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11832" /></a><br />
<em>Bild #14: Kreisel am Ende der Beethovenstr.</em></p>
<p>&#8230;links in die Dammchaussee einbiege.<br />
Prächtig! Für eine Stadt mit gerade mal 10 000 Einwohnern hat Doberan ein äußerst apartes Villenviertel zu bieten, durch das ich nun mittendurchlaufe &#8211; wohl ein Überbleibsel aus der Zeit, als es Ferienort für Herzoge von Mecklenburg und das wilhelminische Großbürgertum war.<br />
Breite Alleestraße, links und rechts gesäumt von riesigen alten Bäumen&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_09591.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_09591.jpg?w=380&#038;h=506" alt="" title="IMG_0959" width="380" height="506" class="alignnone size-full wp-image-11835" /></a><br />
<em>Bild #15: Dammchaussee</em></p>
<p>&#8230;dahinter gepflegte Gärten und Herrenhäuser mit Erkern, Türmchen und hohen Fenstern:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0958.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0958.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0958" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11833" /></a><br />
<em>Bild #16: Villenviertel</em></p>
<p>Insgesamt ist die Dammchaussee vielleicht 700 oder 800 m. lang, dann endet sie am Ortsausgang &#8211; ich lasse Bad Doberan hinter mir, auf einem bequemen, breiten Radweg parallel zur Landesstraße 12 und den Schienen des Molli in Richtung Heiligendamm. Schönes Stück, auf der Wanderkarte steht hier &#8222;Naturdenkmal Lindenallee&#8220;, und tatsächlich sieht es auch genauso aus:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0960.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0960.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0960" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11837" /></a><br />
<em>Bild #17: Lindenallee an der Landesstraße</em></p>
<p>Läuft sich sehr bequem und entspannt, links von mir die Schmalspurschienen, die Fahrbahn und ein feuchter Wassergraben&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0962.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0962.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0962" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11838" /></a><br />
<em>Bild #18</em></p>
<p>&#8230;rechts ein leicht hügeliger Acker, der strahlendhell in der Frühnachmittagsonne unter dem azurblauen Himmel liegt:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0963.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0963.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0963" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11839" /></a><br />
<em>Bild #19: Wie schon beim letzten Eintrag erwähnt: Die schiere Größe der Äcker hier ist schon beeindruckend, besonders wenn man die kleinteiligere westdeutsche Landwirtschaft gewöhnt ist.</em></p>
<p>1,2 km folge ich der Landstraße, schön ruhig und gemächlich nach Nordwesten in Richtung Küste&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0964.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0964.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0964" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11842" /></a><br />
<em>Bild #20: Jepp, die Richtung stimmt noch&#8230;</em></p>
<p>&#8230;durch die freundlich-wellige Mecklenburger Landschaft:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0965.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0965.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0965" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11843" /></a><br />
<em>Bild #21: Das weite Küstenhinterland jenseits der Molli-Gleise. Auch hier merkt man bereits, das Land ist in der Tat deutlich dünner besiedelt als der Rest der Republik. Und dabei ist das hier in der Rostocker Ecke sogar noch weniger auffällig, wenn man erstmal weiter nach Süden und Osten ins Landesinnere kommt, wird´s schnell einsam (was mir zumindest richtig gut gefällt)</em></p>
<p>Schließlich erreiche ich eine große T-Kreuzung am Rand des &#8222;großen Wohld&#8220;, eines Waldstücks, das sich südlich des Conventer Sees bis an die Küste erstreckt. Auch hier bleibe ich auf Kurs, immer weiter Richtung Norwest/Küste, nun auf einem schmalen, teils etwas schlammigen Pfädchen, das sich parallel zur Straße zwischen den hohen, alten Eichen am Rand des großen Wohlds entlangschlängelt:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0970.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0970.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0970" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11844" /></a><br />
<em>Bild #22: Pfad am Rand vom Großen Wohld</em></p>
<p>Ein angenehmes, langes Stück durch den schattigen, naturgeschützten Wald, richtig schön idyllisch, wenn man mal von der Geräuschkulisse der nahen Landstraße absieht. Und zu sehen gibt´s auch ein bisschen was, wie zum Beispiel das Gelände der Ostseerennbahn, ihres Zeichens die älteste Trabrennbahn auf dem europäischen Festland:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0971.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0971.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0971" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11845" /></a><br />
<em>Bild #23: Die Zelte auf dem Rennbahngelände gehören zur <a href="http://www.zappanale.de">Zappanale</a>, einem der größten Musikfestivals in MV</em></p>
<p>Oder auch der Molli, der jenseits der Landstraße in Richtung Heiligendamm vorbeischnauft:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0974.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0974.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0974" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11846" /></a><br />
<em>Bild #24: Erster Blick auf die Bäderbahn</em></p>
<p>Alles in allem folge ich dem Waldrand knapp drei Kilometer, bis kurz vor Heiligendamm. Dann mache ich einen kleinen Schlenker, rechts tiefer in den Wald rein &#8211; das Streckenplänchen verortet dort ein Forsthaus und eine alternative Strecke zur Küste, die &#8211; nach fast einer halben Stunde neben der Landstraße &#8211; spontan ganz attraktiv aussieht.<br />
Also probier´ ich sie mal aus:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0975.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0975.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0975" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11847" /></a><br />
<em>Bild #25: Weg zum Jagdhaus</em></p>
<p>Der Waldweg geht ein kurzes Stück geradeaus, bevor er links abbiegt, an einer Wiese mit Tontaubenschießstand und Jagdhaus vorbeiführt und schließlich in Seedeichsstraße mündet, die mitten durch den Wald bis ans Meer führt:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0977.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0977.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0977" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11848" /></a><br />
<em>Bild #26: Da isse wieder: Die Ostsee!</em></p>
<p>Öffentlicher Badestrand von Heiligenbad an einem sonnigen Sonntagnachmittag: Badegäste in Scharen (gefühlte 80% sächseln, gefühlte 90% stehen so gut im Futter, dass ich mich spontan ganz besonders schlank und sportlich fühle [auch wenn das Ganze rein von der Ästhetik etwas zweifelhaft ist... <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> ]), es riecht nach Salzwasser, Frittenbude und Sonnencreme, dazu lärmende Kinder, Möwen und Beachvolleyballspieler.<br />
Richtig was los hier!</p>
<p>Ich halte mich allerdings nicht lange auf, flugs auf die Strandpromenade&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0979.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0979.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0979" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11851" /></a><br />
<em>Bild #27: Aufgang zur Strandpromenade in Heiligendamm</em></p>
<p>&#8230;und weiter westwärts am Strand entlang&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0980.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0980.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0980" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11852" /></a><br />
<em>Bild #28: Heiligendamm ist übrigens das ältesete Seebad Deutschlands. Estd. 1793!</em></p>
<p>&#8230;rechts die See&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0981.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0981.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0981" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11853" /></a><br />
<em>Bild #28: Sonne, Sand und Meer strahlen übrigens so hell, dass die arme Pocketkamera echte Probleme bekommt &#8211; zuviel Licht!</em> </p>
<p>&#8230;und links eine eigentlich sehr ansehnlicher Seebadhäuser, die sich jedoch in einem erbärmlichen Zustand befinden:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0982.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0982.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0982" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11854" /></a><br />
<em>Bild #29: Eigentlich sollte man annehmen, dass das absolute Premiumimmobilien sind, um die sich die Investoren reißen &#8211; aber dafür schauen die Dinger doch arg runtergekommen aus&#8230;</em></p>
<p>So langsam werden auch Wochenendbadegäste am Strand weniger, Heiligendamm wird exklusiver. Auf Höhe der Seebrücke ist der Trubel schließlich fast ganz vorbei, statt wohlgenärter Tagesgäste flanieren hier distinguierte Herrschaften meist vorgerückten Alters über die Promenade:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0983.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0983.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0983" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11855" /></a><br />
<em>Bild #30: Seebrücken sind hier an der Ostsee wirklich groß in Mode, fast jedes Seebad scheint eine zu haben</em></p>
<p>Der Grund dafür strahlt mir vorne links entgegen &#8211; das Grand Hotel Heiligendamm, seines Zeichens Austragungsort des G8-Gipfels von 2007, fünf Sterne geballter Urlaubsluxus, versehen mit Säulenkollonaden, klassizistischen Fassaden und &#8211; etwas abseits und halb verdeckt &#8211; so einer Art pseudomittelalterlichem Zinnentürmchen. Schaut seeehr Nobel aus, und strahlt so hell in der Mittagsonne, dass es fast schon weh tut, hinzugucken (Dunkelblaues Meer, Hellblauer Himmel, Weiße Häuser &#8211; das Farbschema hat irgendwie was von Griechenland, finde ich):<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0984.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0984.jpg?w=380&#038;h=238" alt="" title="IMG_0984" width="380" height="238" class="alignnone size-full wp-image-11856" /></a><br />
<em>Bild #31: Grand Hotel Heiligendamm</em></p>
<p>Und ofensichtlich muss ich da jetzt durch!<br />
Die Strandpromenade endet nämlich offenbar hier, und nach den Erfahrungen von gestern Abend bin ich irgendwie ein bisschen zögerlich, was das wilde weiterlaufen am Naturstrand angeht. Deshalb versuche ich mein Glück mal nicht direkt am Wasser, sonder versuche lieber, nach Heiligendamm reinzukommen, übers Grand-Hotel-Gelände.<br />
Schon die fein livrierte junge Dame, deren einziger Job es offensichtlich ist, den Kurgästen das Gartentörchen zum Hotelgelände aufzuhalten, schaut mich ein bisschen schief an (anscheinend entspreche ich mit meiner abgeranzten Quelle-Mütze, den durchgeschwitzten Laufklamotten und dem fehlenden Rollator nicht so ganz der üblichen Klientel des Etablissements <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> ), lässt mich aber passieren, und auch die gefühlten Heerscharen der anderen uniformierten Hotelangestellten, die sich mit oder ohne Golfwägelchen auf dem Gelände tummeln, sagen erstmal nichts (wahrscheinlich, weil ich ja auch ein exzentrischer kasachischer Gasmilliardär sein könnte&#8230;).<br />
Also, einmal kurz über die Liegenschaften des ersten Hauses am Platze&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0986.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0986.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0986" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11858" /></a><br />
<em>Bild #32: Grand Hotel-Vista</em></p>
<p>&#8230;vorbei am Hauptgebäude vor dem sich die Jaguars, Porsches und extradicken BMWs stapeln&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0989.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0989.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0989" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11859" /></a><br />
<em>Bild #33</em></p>
<p>&#8230;dann ganz schnell an einer Schranke vorbei raus auf die Straße vor der Hotelanlage, die etwas hakelig aber mit vollen akademischen Ehren als Professor-Doktor-Vogel-Straße tituliert ist.<br />
Grün und ruhig unter alten Bäumen.  Mit einem letzten Blick runter zur Seebrücke&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0991.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0991.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0991" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11861" /></a><br />
<em>Bild #34: Schon hübsch, so ein langer Steg ins Meer raus</em></p>
<p>&#8230;verabschiede ich mich mal kurz von der Küste und folge stattdessen der Vogel-Str., die eine Kurve Landeinwärts macht und an irgendeiner Kurklinik vorbeiführt:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0993.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0993.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0993" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11862" /></a><br />
<em>Bild #35: Die Kurklinik selbst ist jetzt nicht so fotogen, aber es stehen hübsche Rosen davor&#8230;<strong></strong></em></p>
<p>Kurz nach der Kurklinik geht ein Asphaltweg rechts in den Wald rein, zum &#8222;Kinderstrand&#8220;. Klingt erst mal nach lärmenden Gören, tatsächlich gibt´s aber zuerst vor allem Autos am Straßenrand:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0994.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0994.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0994" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11863" /></a><br />
<em>Bild #36: Schon interessant &#8211; als ich vor ein paar Monaten an der Nordsee war, hab´ ich dort fast keine Urlauberautos mit Ostdeutschen Kennzeichen gesehen. Hier hingegen kommt der Großteil der Touristen aus den neuen Bundesländern. Anscheinend gibt´s bei Reisen an die Küste noch einen Unterschied zwischen Ost und West&#8230;</em></p>
<p>Der Kinderstrand selbst ist ein paar Meter weiter, ein Stück die Straße entlang, dann rechts durch den schattigen, kühlen Buchenwaldstreifen bis die Ostsee wieder in Sicht kommt:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0999.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0999.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0999" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11865" /></a><br />
<em>#37: Zurück am Wasser</em></p>
<p><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0997.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0997.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0997" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11867" /></a><br />
<em>Bild #38: Übrigens auch hier wieder ein bisschen Steilküste, wenn auch weniger hoch/steil als gestern</em></p>
<p>Aufs Laufen am Kinderstrand verzichte ich heute, Strandlaufen war ich ja schon gestern, außerdem wollen die Kurtaxe für die Strandbenutzung und es ist recht voll:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0998.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0998.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0998" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11866" /></a><br />
<em>Bild #39: Kinderstrand, Heiligendamm</em></p>
<p>Stattdessen nehm ich einen ruhigen, schmalen Waldpfad der grob dem Küstenverlauf folgt&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_1000.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_1000.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1000" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11868" /></a><br />
<em>Bild #40: Pfad durch den &#8222;kleinen Wohld&#8220;</em></p>
<p>&#8230;dabei freundlich auf- und abhügelt, zuweilen ein bisschen schlammig ist, und nach ca. einem halben Kilometer in den Ostseeradweg/Europäischen Fernwanderweg 9 übergeht, der direkt an der Küste bis nach Kühlungsborn führt.<br />
Klingt leider netter, als es in Wirklichkeit ist, denn tatsächlich ist dieser Küstenweg eher&#8230; unspektakulär &#8211; harter Asphalt, und weder Blick aufs Meer noch ins Hinterland, stattdessen links und rechts des Weges halbhoher, struppiger Buschwald, an dem man sich nach spätestens zwei Minuten sattgesehen hat:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_1001.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_1001.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1001" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11869" /></a><br />
<em>Bild #41: Küstenweg zwischen Heiligendamm und Kühlungsborn</em></p>
<p>Dieses Stück zieht sich.<br />
Eeeeeeeeeeeeeeeeeeeeendlos.<br />
Insgesamt drei Kilometer, einfach immer nur weiter westwärts, hin und wieder gibt´s mal einen Strandaufgang oder einen Slalomschlenker um ein paar unaufmerksam dahinwandernde Spaziertouristen, einmal passiere ich einen Campingplatz, ansonsten&#8230; reizarm.<br />
Außerdem baue ich gaaanz langsam ab, inzwischen bin ich nämlich deutlich über zehn Kilometer unterwegs, und der letzte Lauf gestern abend liegt ja nicht mal 20 Stunden zurück &#8211; da fangen die Beine schon so ein bisschen zu zwacken an (auch wenn das Zwacken in den Waden &#8211; noch &#8211; weniger schlimm ist als das Zwacken am Ehrgeiz, das mich daran erinnert, dass ich so eine &#8222;Belastung&#8220; vor nicht allzulanger Zeit einfach weggesteckt hätte, ohne mit der Beinbehaarung zu zucken).<br />
Naja, ist ja nicht mehr sooo weit, denke ich mir (übrigens reiner Zweckoptimismus, denn meine Wanderkarte hat hinter Heiligendamm geendet. Folgerichtig bin ich hier im Blindflug unterwegs), und schieße ein Bild von den Möwen am Himmel, um überhaupt mal wieder was abzulichten:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_1003.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_1003.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1003" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11870" /></a><br />
<em>Bild #42: Möwen. Weil halt.</em></p>
<p>Immerhin begegnet mir unterwegs das unnützeste Schild, das ich seit Langem gesehen habe. Ist ja auch mal was:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_1004.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_1004.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1004" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11871" /></a><br />
<em>Bild #43: Da war am Jahresende wohl noch viel Budget übrig&#8230;</em></p>
<p>Irgendwann, nach ungefähr 15 Stunden (oder waren´s doch nur 15 Minuten? Meine subjektive Erinnerung und die objektive Streckenmessung von Google Earth sind da etwas uneins) wird der Buschwald gepflegter, der Grünstreifen am Wegrand parkartiger, und kurz darauf bin ich dann am Ziel: Ostseebad Kühlungsborn (&#8222;Ostseebad&#8220; gehört übrigens zum Stadtnamen)<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_1005.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_1005.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1005" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11873" /></a><br />
<em>Bild #44: Kühlungsborn, Ostrand</em></p>
<p>Oh halt, stimmt gar nicht, Pustekuchen mit Ziel:<br />
Wie mich eine hilfreich am Ortseingang aufgestellte Stadtplantafel informiert (wie gesagt, meine Wanderkarte reicht nicht bis hierher, da ist so eine externe Orientierungshilfe durchaus willkommen), besteht Kühlungsborn nämlich eigentlich aus zwei Orten, Arendsee und Brunshaupten, die Ende der Dreißiger zu einer Stadt zusammengeschlossen wurden. Und wie das Leben so spielt, der Endbahnhof des Molli, den ich mir als Streckenziel auserkoren habe, liegt natürlich in Kühlungsborn West (née Arendsee), während ich gerade am äußersten Ostrand von Kühlungsborn Ost (tofkab [the Ortsteil formerly known as Brunshaupten]) stehe.<br />
Will heißen: Zwischen mir und dem Ziel liegen quasi noch zwei Ferienorte und &#8211; als Bonus &#8211; auch noch das Wäldchen zwischen beiden.<br />
In Zahlen: Noch drei bis vier Kilometer!<br />
Oy vey!<br />
Das gefällt meinen Beinen und meiner traurigen Formtiefform nicht wirklich&#8230;</p>
<p>Aber gut, sei´s drum, wat muss, dat muss.<br />
Westward ho, und soweiter!</p>
<p>Kurz rechts, durch eine Art Schleusentor ans Wasser beim Kühlungsbornern Yachthafen:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_1006.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_1006.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1006" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11874" /></a><br />
<em>Bild #45: Yachthafeneingang</em></p>
<p>Dort biege ich dann links ab, auf einen Holzsteg am Hafenrand&#8230;.<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_1008.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_1008.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1008" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11875" /></a><br />
<em>Bild #46: Federt angenehm, wenn man drübejoggt</em></p>
<p>&#8230;vorbei Bötchen, Booten und kleinen Schiffen&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_1009.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_1009.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1009" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11876" /></a><br />
<em>Bild #47: Gerade neulich hab´ ich mir von einem Presseoffizier der Bundesmarine erklären lassen, dass der Unterschied zwischen einem Schiff und einem Boot darin besteht, ob´s an Bord einen ersten Offizier gibt.<br />
Aber ob das auch auf die zivile Freizeitseefahrt anwendbar ist, da bin ich mir nicht ganz so sicher&#8230;</em></p>
<p>&#8230;bis zum ersten Badestrandstück nach ein paar hundert Metern&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_1012-14p.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_1012-14p.jpg?w=380&#038;h=164" alt="" title="IMG_1012-14p" width="380" height="164" class="alignnone size-full wp-image-11877" /></a><br />
<em>Bild #48: Mein erster Gedanke, als ich überhitzt und abgeäschert hier ankomme: &#8222;Ey, wie kann man sich hier nur freiwillig zum Braten in die Sonne legen?&#8220;.<br />
Ich fürchte, aus mir wird nie ein guter Strandurlauber <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </em></p>
<p>&#8230;wo ich über eine Rampe auf die breite Strandpromenade oberhalb des Strandes wechsle.<br />
Der folge ich dann. Und zwar eeeeeeeeeewig!!!<br />
Über zwei Kilometer, zwischen Massen speckiger, unkoordinierter Badeurlauber hindurch (man merkt schon: Mit meinen Kraftreserven lässt auch meine Fähigkeit zur freundlichen Betrachtung meiner Mitmenschen nach, gerade wenn sie in so rummelig-touristischen Trauben auftreten wie auf der Kühlungsborner Promenade), schwitzend, schnaufend und ständig aufs Ziel hoffend.<br />
Aaargl.</p>
<p>Nach ein paar hundert Metern komme ich an der Kühlungsborer Seebrücke vorbei&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_1015.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_1015.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1015" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11878" /></a><br />
<em>Bild #49: So ein bisschen gleich sehen diese Dinge ja schon aus, egal wo sie stehen. Sind aber trotzdem hübsch, finde ich.</em></p>
<p>&#8230;und verordne mir noch eine kurze Pause.<br />
Natürlich nur aus rein sportlichen Gesichtspunkten, um meine Zuckerreserven aufzufüllen.<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_1017.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_1017.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1017" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11879" /></a><br />
<em>Bild #50: Kühlt. Find´ ich gut</em></p>
<p>Der Rest ist Darben.<br />
Der Strandpromenade will nicht aufhören&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_1019.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_1019.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1019" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11880" /></a><br />
<em>Bild #51: Irgendwo zwischen Kühlungsborn West und Kühlungsborn Ost</em></p>
<p>&#8230;während mein Kopf und meine Beine nicht weiterwollen.<br />
Eigentlich bin ich leer, da helfen auch der nette Ostseeblick&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_1020.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_1020.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1020" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11881" /></a><br />
<em>Bild #52</em></p>
<p>&#8230;und die eigentlich sehr spannenden historischen Bauten nicht mehr:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_1018.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_1018.jpg?w=380&#038;h=506" alt="" title="IMG_1018" width="380" height="506" class="alignnone size-full wp-image-11882" /></a><br />
<em>Bild #53: Ehemaliger Grenzturm in Kühlungsborn. Die Ostsee war schließlich auch mal Zonengrenze und damit potentielles Fluchtgebiet &#8211; übers Meer sind´s von hier aus ungefähr 40 Kilometer bis nach Fehmarn in Schleswig-Holstein, deshalb gab´s auch hier den Eisernen Vorhang</em></p>
<p>Das schlimmste ist, ich kann an den durchnummerierten Strandaufgängen abzählen, wie weit es noch ist. Bei Aufgang 12 oder 13 muss ich links nach Kühlungsborn West rein abbiegen, aber bis dahin zieht sich wie amerikanischer Pizzakäse:</p>
<p>Aufgang 17.<br />
Ein paar hundert Meter weiter Aufgang 16.<br />
Aufgang 15&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_1021.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_1021.jpg?w=380&#038;h=506" alt="" title="IMG_1021" width="380" height="506" class="alignnone size-full wp-image-11883" /></a><br />
<em>Bild #53: Durchhalten&#8230;</em></p>
<p>Dann endlich: Kühlungsborn West, der richtige Aufgang, links hinter der Ostseeallee der Konzertgarten West &#8211; Zeit zum Abbiegen auf die Zielgerade (die keine richtige Gerade ist, aber hey&#8230;):<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_1022.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_1022.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1022" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11884" /></a><br />
<em>Bild #54: Konzertgarten West. Es gibt auch einen in Konzertgarten Ost, die beiden Dinger sind ein Überbleibsel aus der Zeit vor der Zusammenlegung, als die beiden Badeorte, die später mal Kühlungsborn werden sollten, in Konkurrenz zueienander standen</em></p>
<p>Links ab, weg vom Meer, in den Ort rein&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_1023.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_1023.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1023" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11885" /></a><br />
<em>Bild #55: Deutlich weniger los, jenseits der Strandpromenade</em></p>
<p>&#8230;und den letzten Kilometer runterwanken, auf bleiernen Waden und mit letzter (oder zumindest vorletzter Kraft). </p>
<p>Hermannstr.<br />
Gnrrm.<br />
Poststr.<br />
Auauau.<br />
Friedrich-Borgwardt-Str.<br />
jahimmelsakrakruzinochmalisdennjetzendlichmalschluss</p>
<p>Bahnhof!<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_1024.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_1024.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1024" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11886" /></a><br />
<em>Bild #56: Ziel!</em></p>
<p><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_1025.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_1025.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_1025" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11887" /></a><br />
<em>Bild #57: Eckdaten zur Rückfahrtgelegeneit</em></p>
<p>Geschafft!<br />
Und weil ich bei sowas ja immer Glück hab, steht der Molli bereits da und dampft vor sich hin, als würde er nur noch drauf warten, dass ich einsteige.<br />
Und genau das mach´ ich dann auch &#8211; hastig ´ne Karte erstehen, so schnell ich mit meinen Steifen Strünken kann raus zum Bahnsteig, und mit dem Trällern der Schaffnerpfeife in auf die Plattform des altmodischen Holzklasseabteils, für die ruhige, angenehm sitzende Rückfahrt, auf mehr oder minder genau derselben Strecke, die ich hergelufen bin: Kühlungsborn &#8211; Heiligendamm &#8211; Doberan.<br />
Ist aber irgendwie deutlich weniger anstrengend, mit der Dampflok&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_1026.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_1026.jpg?w=380&#038;h=506" alt="" title="IMG_1026" width="380" height="506" class="alignnone size-full wp-image-11888" /></a><br />
<em>Bild #58: Haaachja. Sitzen&#8230;</em></p>
<p>Joa, und das war´s erstmal mit der Ostsee. Schon verflixt hübsch hier, trotz des leichten Mangels an Mittelgebirgshügeln, Weinbergen und Orten, deren Namen auf &#8222;-heim&#8220; oder &#8222;-bach&#8220; enden.<br />
Aber so ein Meer zum Entlanglaufen, das hat andererseit auch irgendwie was&#8230; <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Einzig echter Wermutstropfen: Die Erkenntnis, dass ich 30+ Kilometer in weniger als 24 Stunden im Moment nicht so richtig gut wegstecke, selbst wenn einmal Schlafen zwischendrin war.<br />
Muss wohl mal wieder intensiver trainieren&#8230;</p>
<p>Strecke: 17,8 km<br />
Zeit: Mit Sightseeing und Bildermachen so um die zweieinhalb Stunden<br />
Anteil der noch nie gelaufenen/gebloggten Passagen an der Gesamtstrecke: <strong>100%</strong> (17,8 km von 17,8 km)<br />
Karte:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/doberan-heiligendamm-kc3bchlungsborn.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/doberan-heiligendamm-kc3bchlungsborn.jpg?w=150&#038;h=68" alt="" title="Doberan - Heiligendamm - Kühlungsborn" width="150" height="68" class="alignnone size-thumbnail wp-image-11890" /></a></p>
<p>M.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/laufblog.wordpress.com/11709/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/laufblog.wordpress.com/11709/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/laufblog.wordpress.com/11709/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/laufblog.wordpress.com/11709/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/laufblog.wordpress.com/11709/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/laufblog.wordpress.com/11709/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/laufblog.wordpress.com/11709/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/laufblog.wordpress.com/11709/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/laufblog.wordpress.com/11709/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/laufblog.wordpress.com/11709/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/laufblog.wordpress.com/11709/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/laufblog.wordpress.com/11709/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/laufblog.wordpress.com/11709/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/laufblog.wordpress.com/11709/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=laufblog.wordpress.com&amp;blog=1346690&amp;post=11709&amp;subd=laufblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Doberan - Heiligendamm - Kühlungsborn</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>An der Ostsee in die Nacht: Stoltera von Wilhelmshöhe via Nienhagen zum Gespensterwald, mit Fotos (14 km)</title>
		<link>http://laufblog.wordpress.com/2011/08/20/an-der-ostsee-in-die-nacht-stoltera-von-wilhelmshohe-via-nienhagen-zum-gespensterwald-mit-fotos-14-km/</link>
		<comments>http://laufblog.wordpress.com/2011/08/20/an-der-ostsee-in-die-nacht-stoltera-von-wilhelmshohe-via-nienhagen-zum-gespensterwald-mit-fotos-14-km/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 20 Aug 2011 22:08:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matbs</dc:creator>
				<category><![CDATA[> 10 km & < 15 km]]></category>
		<category><![CDATA[Europäischer Fernwanderweg 9]]></category>
		<category><![CDATA[Gespensterwald]]></category>
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		<category><![CDATA[Jogging]]></category>
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		<category><![CDATA[Laufen mit Foto]]></category>
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		<category><![CDATA[Stoltera]]></category>
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		<description><![CDATA[Samstagnachmittag (oder auch &#8222;Sonnabendmittag&#8220;, wenn man´s lieber auf Norddeutsch ausdrücken möchte), und der Sommer ist (endlich!) wieder mal so richtig zur Stelle: Temperaturen über 20 Grad, Sonne, blauer Himmel. So wie sich das eigentlich sowieso gehört, Mitte August. Sowas gehört genutzt, zumal das schöne Wetter nicht lange anhalten soll. Deshalb beschließe ich: Heute wird gelaufen. [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=laufblog.wordpress.com&amp;blog=1346690&amp;post=11719&amp;subd=laufblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Samstagnachmittag (oder auch &#8222;Sonnabendmittag&#8220;, wenn man´s lieber auf Norddeutsch ausdrücken möchte), und der Sommer ist (endlich!) wieder mal so richtig zur Stelle: Temperaturen über 20 Grad, Sonne, blauer Himmel.<br />
So wie sich das eigentlich sowieso gehört, Mitte August.<br />
Sowas gehört genutzt, zumal das schöne Wetter nicht lange anhalten soll.<br />
Deshalb beschließe ich: Heute wird gelaufen.<br />
Und zwar nicht in Rostock selbst.<br />
Das ist zwar nachweislich auch nett, aber eben doch mitten in der Stadt.<br />
Nää, heute wird das nahe Meer genutzt, zu einer schönen, entspannten Tour direkt an der Ostseeküste.<br />
Jawollja!</p>
<p>Der Plan: Hoch an die Steilküste westlich von Warnemünde (die hab´ ich vorletzte Woche schonmal auf ihre mögliche Lauftauglichkeit ausgekundschaftet [Ergebnis: Wald, Steilküste, Meer, und das alles mit bequemen Wegen. Eminent laufbar!]), dort einmal ein paar Kilometer im Wald westwärts bis genug ist, dann einfach runter an den Strand und direkt am Wasser zurück. Heißt übrigens &#8222;Stoltera&#8220;, dieser Küstenstreifen, das klingt irgendwie schon ein bisschen interessant und abenteuerlich, find ich&#8230;<br />
Und weil sich´s abends ja eh besser läuft und ich vielleicht auch so´n bissken auf einen kitschig-schönen Postkartensonnenuntergang über der Ostsee hoffe, starte ich erst schön spät, irgendwann so zwischen sieben und halb acht abends.</p>
<p>Auf ans Meer! </p>
<p><span id="more-11719"></span></p>
<p>Als Startpunkt habe ich mir die Wilhelmshöhe ausgesucht, ein Stück Steilküste, das hinter dem (schon sehr ländlich anmutenden) Rostocker Vorort Diedrichshagen liegt und &#8211; so sagt´s die Wanderkarte, und die Realität bestätigt es &#8211; mit einem großen Parkplatz für Ausflügler ausgestattet ist.<br />
Auf dem lasse ich das Auto stehen und starte in den lauen, warmen Sommerabend.<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0767.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0767.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0767" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11723" /></a><br />
<em>Bild #1: Start auf dem Parkplatz Wilhelmshöhe</em></p>
<p>Ein paar Schritte, dann bin ich in dem schmalen, schattigen Waldstreifen, der sich an der Küste von Warnemünde bis Nienhagen erstreckt. Noch ein paar Meter Fahrweg bis zum Hotel Wilhelmshöhe, das direkt über dem Küstenabbruch liegt&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0768.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0768.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0768" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11724" /></a><br />
<em>Bild #2: Wilhelmshöhe</em></p>
<p>&#8230;dann biege ich links ab, den auf Europäischen Fernwanderweg 9 (blauer Balken auf weißem Grund, führt vom Baltikum bis in die Bretagne), und bin mitten drin im mecklenburgisch-vorpommerschen Küstenwald.<br />
Etwas kühler als draußen im Freien, in der Luft liegt schon der Geschmack der See, Vögel singen, hier und und da strahlendhelle Sonnenlichtplacken auf dem ansonsten dunklen Waldboden, und dazu ein wunderbar weicher, bequemer Waldweg, auf dem sich´s nach dem vielen Asphalt der letzten Zeit wie auf Wolken läuft.<br />
Herrlich!<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0770.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0770.jpg?w=380&#038;h=506" alt="" title="IMG_0770" width="380" height="506" class="alignnone size-full wp-image-11725" /></a><br />
<em>Bild #3: Westwärts</em></p>
<p>Könnte gar nicht besser laufen, die Faulheit der letzten Wochen hat offensichtlich auch was Gutes &#8211; wacher Kopf, frische Beine, alles fliesst. Prima! <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Das Meer krieg´ ich auf den ersten Metern allerdings noch nicht zu sehen. Zwar höre ich schon das Rauschen der Brandung, doch rechterhand vor dem Steilküstenabbruch ist Dickicht, irgendwo dahinter versteckt sich die Ostsee.<br />
Allerdings nicht lange, dazu ist sie dann doch ein bisschen groß: Auf einmal isse da, und schimmert unvermittelt durch die Bäume:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0773.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0773.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0773" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11726" /></a><br />
<em>Bild #4: Das Meer!!!</em></p>
<p>Ich bin ja jetzt wirklich nicht der größte Meer-Fan aller Zeiten, aber dieser erste Moment, wenn es auf einmal im Blickfeld auftaucht, riesig, weit, blau, hell glitzernd, der macht mich einfach immer wieder glücklich.<br />
Um so mehr, wenn´s ganz unvermittelt zwischen den schattigen Baumstämmen auftaucht.<br />
Richtig schön!</p>
<p>Den nächsten guten Kilometer kann ich mich einfach so richtig schön treiben lassen, auf dem angenehmen Weg, durch den schönen, sonnigschattigen Wald, mit ganz viel Meerblick:</p>
<p><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0775.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0775.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0775" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11729" /></a><br />
<em>Bild #5: Wie gesagt, das ist Steilküste hier, der Strand liegt vielleicht zehn Meter unterhalb des Waldes, am Fuß der erdigen Cliffs</em></p>
<p><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0781.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0781.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0781" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11730" /></a><br />
<em>Bild #6</em></p>
<p><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0784.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0784.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0784" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11731" /></a><br />
<em>Bild #7</em></p>
<p><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0785.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0785.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0785" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11732" /></a><br />
<em>Bild #8: Die Küstenlinie dahinten, das ist die Küste an der Rostocker Heide, vielleicht 10 oder 12 km entfernt</em></p>
<p><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0795.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0795.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0795" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11733" /></a><br />
<em>Bild #9: Wunderbarer Waldweg, genau richtig zum Laufen!</em></p>
<p><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0797.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0797.jpg?w=380&#038;h=506" alt="" title="IMG_0797" width="380" height="506" class="alignnone size-full wp-image-11734" /></a><br />
<em>Bild #10: Alle paar hundert Meter gibt´s hier Treppen in der Steilküste&#8230;</em></p>
<p><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0798.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0798.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0798" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11735" /></a><br />
<em>Bild #11: &#8230;die sogenannten Dünenaufgänge, auf denen man vom Wald runter an den Strand kommt</em></p>
<p>Nach dem ersten Kilometer, irgendwo kurz nach dem &#8222;Geinitzort&#8220;, einem kleinen Kap, das in die Ostsee reinragt, wird der Wald lichter&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0801.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0801.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0801" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11737" /></a><br />
<em>Bild #12: Auch hier merkt man übrigens, dass die Gegend um Rostock nach den extremen Regenfällen dieses Sommers permanent kurz vor dem Absaufen steht &#8211; der Boden ist teils ziemlich schlammig, im Unterholz haben sich brackige Tümpelchen gebildet, auf dem Weg stehen die Pfützen</em></p>
<p>&#8230;und der Bodenbewuchs dichter&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0802.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0802.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0802" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11738" /></a><br />
<em>Bild #13: Efeuteppich vor dem Küstenabbruch, kurz nach Geinitzort</em></p>
<p>&#8230;hin und wieder gibt´s sogar ein paar ganz offene Stellen, von wo man direkt oberhalb der Kliffs aufs Meer schauen kann:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0805.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0805.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0805" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11739" /></a><br />
<em>Bild #14: &#8230;oder vom Meer landeinwärts ins Kameraobjektiv&#8230; <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </em></p>
<p><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0806.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0806.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0806" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11740" /></a><br />
<em>Bild #15: Wildes Apfelbäumchen überm Küstenabbruch</em></p>
<p><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0807.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0807.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0807" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11741" /></a><br />
<em>Bild #16: Ausflugsdampfer auf der Ostsee</em></p>
<p>Kurz nach dem Kap werden Wald und Weg ein bisschen weniger hübsch &#8211; immer noch nett, aber die Bäume links und rechts der Strecke sind jetzt jünger, niedriger, und stehen so dichtgedrängt, dass sowohl die Küste als auch das sonnige Hinterland meistens verdeckt sind. Außerdem ist der Untergrund nun asphaltiert (und trotzdem schlammig):<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0811.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0811.jpg?w=380&#038;h=506" alt="" title="IMG_0811" width="380" height="506" class="alignnone size-full wp-image-11742" /></a><br />
<em>Bild #17: Ostseeradweg/Fernwanderweg E9 westlich von Kap Geinitzort</em></p>
<p>Trotzdem: Da wo die sich doch mal ein paar Lücken im Dickicht auftun und das schwere, satte Licht der schräg stehenden Abendsonne von schräg vorne übers Meer auf den Weg scheint, ist es immer noch unheimlich schön:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0809.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0809.jpg?w=380&#038;h=506" alt="" title="IMG_0809" width="380" height="506" class="alignnone size-full wp-image-11743" /></a><br />
<em>Bild #18: Ich mag solche Gegenlichtaufnahmen ja total gerne&#8230;</em></p>
<p><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0810.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0810.jpg?w=380&#038;h=506" alt="" title="IMG_0810" width="380" height="506" class="alignnone size-full wp-image-11744" /></a><br />
<em>Bild #19: &#8230;auch wenn sie der Kamera vielleicht auf Dauer nicht ganz so gut tun</em></p>
<p>Die Auf- bzw. Abgänge zum Strand sind hier schon deutlich seltener, und die paar, an denen ich vorbeikomme, sind teilweise mit Flatterband gesperrt &#8211; Abbruchgefahr, der viele Regen der letzten Wochen hat der erdigen Kliffküste offensichtlich arg zugesetzt:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0812.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0812.jpg?w=380&#038;h=506" alt="" title="IMG_0812" width="380" height="506" class="alignnone size-full wp-image-11745" /></a><br />
<em>Bild #20: Sieht man auch zwischendurch immer mal wieder &#8211; Kliffstreifen, an denen einfach mal ein Stück Steilküste abgebrochen und auf den Strand zehn Meter weiter unten gefallen ist</em></p>
<p>Hier wird übrigens noch ein Problem des extrem feuchten Sommers offensichtlich:<br />
Die Stechmücken.<br />
Sobald ich anhalte um ein Foto zu machen (oder auch nur langsamer werde)b, stürzen sich aus dem tümpeligen Unterholz Dutzende blutgeiler Schnaken auf meine nackten Arme und Beine und malträtieren mich mit Stichen.<br />
Also nur dass ihr Bescheid wisst, die meisten der noch kommenden Fotos sind teuer mit Blut und juckenden Einstichknubbeln an den Beinen erkauft! </p>
<p>Oh, und das Wasser wird auch mehr. Teilweise sind die Pfützen auf dem Asphaltweg so groß und tief, dass sie sich nur mit einm großen Satz (oder alternativ: nassen Füßen</em> überwinden lassen:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0814.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0814.jpg?w=380&#038;h=506" alt="" title="IMG_0814" width="380" height="506" class="alignnone size-full wp-image-11746" /></a><br />
<em>Bild #21: Provisorischer Bach auf dem Küstenweg</em> </p>
<p>Sonne von schräg vorn ist aber immer noch schön:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0813.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0813.jpg?w=380&#038;h=506" alt="" title="IMG_0813" width="380" height="506" class="alignnone size-full wp-image-11747" /></a><br />
<em>Bild #22</em></p>
<p>So ca. eineinhalb Kilometer nach dem Knick am Geinitzort gibt´s was Neues.<br />
Erstmal eine lange Mauer, die möglicherweise zum Technopark Nienhagen (der übrigens nichts mit schrecklicher Tanzmusik aus den 90igern zu tun hat, sondern einfach nur ein Gewerbegebiet mit einem spacigen Namen ist) gehört&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0817.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0817.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0817" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11748" /></a><br />
<em>Bild #23: Rückseite vom Technopark?</em></p>
<p>&#8230;dann die größte Wegpfütze bisher, die so groß und seenartig ist, dass ich ins sumpfige Unterholz zwischen Weg und Steilküste ausweichen muss, um überhaupt dran vorbei zu kommen&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0819.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0819.jpg?w=380&#038;h=506" alt="" title="IMG_0819" width="380" height="506" class="alignnone size-full wp-image-11749" /></a><br />
<em>Bild #24: Morastiger Küstenwaldstreifen, immer noch trockener als der Weg. Joggen ist hier nicht, stattdessen ein langsames Vorwärtsstasten um nicht bis über die Knöchel einzusinken, ergänzt durch einen hektischen (und letztlich eher erfolglosen) Stechmückenabwehrtanz</em></p>
<p>&#8230;und schließlich ein kleiner Schlenker raus aus dem Wald, nach dem der Küstenweg als Pfädchen neben einem Maisfeld weitergeht:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0821.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0821.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0821" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11750" /></a><br />
<em>Bild #25: Ein Weg am Maisfeld&#8230;</em></p>
<p>Übrigens das wahrscheinlich größte Maisfeld, an dem ich je vorbeigelaufen bin.<br />
Selbst nach fünf Minuten recht strammen Joggens: Mais, Mais, Mais, nichts als Mais:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0822.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0822.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0822" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11751" /></a><br />
<em>Bild #26: Da merkt man die andere Landwirtschaftsstruktur, die sich aus der Zeit der LPGen erhalten hat &#8211; hier wird viel großflächiger angebaut als daheim in Hessen</em></p>
<p>Am Ende sind´s stolze 1200 Meter, bevor der Mais nochmal durch einen struppigen Waldstreifen abgelost wird, in dem der Weg so schlammig und zugewässert ist, dass ich eigentlich nur noch im Schritttempo vorwärtsquatschen, -plantschen und -schliddern kann. Einsauen bis über die Knie tu´ ich mich allerdings trotzdem:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0823.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0823.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0823" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11752" /></a><br />
<em>Bild #27: So dreckige Schuhe hatte ich schon lange nicht mehr</em></p>
<p>Entsprechend froh bin ich, als nach einem knappen Kilometer den (hoffentlich trockeneren) Kur- und Badeort Nienhagen am Ende des Waldes erreiche:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0824.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0824.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0824" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11753" /></a><br />
<em>Bild #28: Die ersten Häuser von Nienhagen</em></p>
<p>Bloß: Trockener wird´s erstmal trotzdem nicht. Vor Nienhagen gibt´s nochmal eine Wiese (normalerweise) bzw. ein teichgroßes Feuchtgebiet (heute)&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0826.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0826.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0826" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11754" /></a><br />
<em>Bild #29: Hrm</em></p>
<p>&#8230;das sich nur auf einer Behelfsfurt aus Holzpaletten überqueren lässt:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0827.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0827.jpg?w=380&#038;h=506" alt="" title="IMG_0827" width="380" height="506" class="alignnone size-full wp-image-11755" /></a><br />
<em>Bild #30: Aber immerhin hat sich jemand die Mühe gemacht, die hier auszulegen. Dankeschön! <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </em></p>
<p>Aber dann wird´s besser.<br />
Noch ein paar Meter Wiese, direkt am Rand des Steilküstenabbruchs, zehn Meter weiter unter der Strand, dahinter die abendliche, weite, helle Ostsee:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0829.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0829.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0829" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11757" /></a><br />
<em>Bild #31: Steilküste vor Nienhagen &#8211; Blick zurück nach Osten&#8230;</em></p>
<p><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0828.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0828.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0828" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11756" /></a><br />
<em>Bild #32: &#8230;und Blick voraus nach Westen</em></p>
<p>Und dann bin ich in Nienhagen.<br />
Ist keins von den großen Ostseebädern mit viel Touri-Rummel, eher ein kleiner, komfortabler Ferienort am Meer, der wahrscheinlich so ein bisschen ein Geheimtipp für Gäste ist, die schon viele Jahre herkommen (zumindest nach meinem ersten Eindruck in der Abendstimmung).<br />
Aber die Basics gibt´s natürlich trotzdem.<br />
Eine Hauptstraße, auf der die Urlauber zum Strand flanieren können&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0831.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0831.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0831" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11760" /></a><br />
<em>Bild #33: Passenderweise die Strandstraße</em></p>
<p>&#8230;einen kleinen Kurbereich mit Seeblick&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0832.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0832.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0832" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11761" /></a><br />
<em>Bild #34: Nienhagen Central</em></p>
<p>&#8230;eine Treppe runter ans Wasser&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0833.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0833.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0833" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11762" /></a><br />
<em>Bild #35: Na, ob das Ostseewasser tatsächlich wärmer ist als die Luft???</em></p>
<p>&#8230;und eine kleine Promenade über dem Küstenabbruch&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0834.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0834.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0834" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11763" /></a><br />
<em>Bild #36: Hmm, also dafür, dass ich noch nicht mal die Hälfte meiner Tour absolviert habe, steht die Sonne aber schon ganz schön tief&#8230;</em></p>
<p>&#8230;auf der ich gemessenen Laufschrittes weiter westwärts trabe, und damit auch schon wieder an Nienhagen vorbei bin:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0835.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0835.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0835" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11764" /></a><br />
<em>Bild #37: Blick zurück &#8211; Nienhagen im Abendlicht</em></p>
<p>Direkt hinter Nienhagen beginnt wieder der Wald.<br />
Aber nicht irgendeiner &#8211; das hier ist der Gespensterwald!<br />
Klingt so cool, das kann ich mir natürlich nicht entgehen lassen, also am Ende der Nienhager (Nienhäger? Nienhagener?) Promenade halblinks ab, kurz ein bisschen weg von der Küste&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0837.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0837.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0837" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11765" /></a><br />
<em>Bild #38: Bis gleich, Ostsee!</em></p>
<p>&#8230;und auf einem schmalen Pfädchen mittenrein in den Gespensterwald und zwischen den kahlen Stämmen weiter westwärts.<br />
Wunderschön, besonders in der Abendsonne:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0838.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0838.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0838" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11766" /></a><br />
<em>Bild #39: Der Anfang vom Gespensterwald</em></p>
<p><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0841.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0841.jpg?w=380&#038;h=506" alt="" title="IMG_0841" width="380" height="506" class="alignnone size-full wp-image-11767" /></a><br />
<em>Bild #40: Die sinkende Sonne scheint durchs Dickicht</em></p>
<p><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0842.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0842.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0842" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11768" /></a><br />
<em>Bild #41: Geschnitztes Holzkunstwerk am Wegrand</em></p>
<p><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0843.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0843.jpg?w=380&#038;h=506" alt="" title="IMG_0843" width="380" height="506" class="alignnone size-full wp-image-11770" /></a><br />
<em>Bild #42: Silhouette</em></p>
<p><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0844.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0844.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0844" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11771" /></a><br />
<em>Bild #43: Baumkronen</em></p>
<p><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0852.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0852.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0852" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11772" /></a><br />
<em>Bild #44: Der Gespensterwald hat seinen Namen von den sehr charakteristischen Bäumen &#8211; wegen dem rauhen Seewind sind die dicht an dicht stehenden Stämme alle kahl und hell, nur die knorrigen, verästelten Kronen tragen Laub. Bei Nebel oder in der Dämmerung soll das sehr gespenstisch aussehen</em></p>
<p><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0855.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0855.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0855" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11773" /></a><br />
<em>Bild #45: Zurück an der Steilküste</em></p>
<p><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0856.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0856.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0856" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11774" /></a><br />
<em>Bild #46: Sonnenuntergangsstimmung im Wald&#8230;</em></p>
<p><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0857.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0857.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0857" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11775" /></a><br />
<em>Bild #47: &#8230;und über dem Meer</em></p>
<p><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0859.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0859.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0859" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11776" /></a><br />
<em>Bild #48: Gespensterwald!</em></p>
<p><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0860.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0860.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0860" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11778" /></a><br />
<em>Bild #49: Der Weg schlängelt sich zwischen den Gespensterwaldbäumen durch&#8230;</em></p>
<p><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0861.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0861.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0861" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11777" /></a><br />
<em>Bild #50: &#8230;immer an der Kliffkante über dem Strand entlang</em></p>
<p><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0862.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0862.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0862" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11780" /></a><br />
<em>Bild #51</em></p>
<p>Nach einem guten Kilometer taucht rechterhand unvermittelt ein Durchgang zum Strand auf:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0864.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0864.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0864" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11781" /></a><br />
<em>Bild #52: Dieses Mal kein Aufgang mit Treppe, sondern einfach eine abgesenkte Lücke in der Steilküste</em></p>
<p>Passt mir ziemlich gut, denn inzwischen bin ich schon ein ganzes Weilchen unterwegs, und das Tageslicht wird auch nicht mehr ewig halten &#8211; Zeit für Teil zwei des Plans, der da lautet: Die gleiche Strecke wieder zurück zum Ausganspunkt.<br />
Aber natürlich nicht auf genau demselben Weg, das wär´ ja langweilig.<br />
Stattdesessen: Rückweg unterhalb der Steilküste. Immer am Strand lang, bis ich wieder an der Wilhelmshöhe ankomme.<br />
Ehrlich gesagt, so ganz sicher, wie gut das geht, bin ich mir nicht (mein letzter Strandlauf ist über zehn Jahre her, und ich glaube mich dunkel daran zu erinnern, dass das verdammt anstrengend war [war allerdings auch bei tropischen Temperaturen am Golf von Mexico...]) &#8211; naja, einfach mal ausprobieren.</p>
<p>Wie sich herausstellt, ist es tatsächlich ziemlich anstrengend. Sowohl der lockere Sand als auch die Kiesspassagen bieten keinen guten Halt, entsprechend kostet es ordentlich Kraft, zurück gen Osten zu traben, selbst wenn man langsam unterwegs ist.<br />
Das ist die eine Seite der Medaille.</p>
<p>Die Andere: Laufen direkt am Wasser bei Abendstimmung, während die Möwen schreien und die Brandung rauscht, rechts die hohen, erdigen Kliffs der Steilküste und links die unendliche, weite Ostsee, über der langsam die Sonne hinter den Horizont sinkt, das ist Balsam für die Seele.<br />
Macht einfach nur glücklich, selbst wenn´s ein bisschen anstrengender ist.</p>
<p>Westwärts, vorbei am Gespensterwald, zurück in Richtung Nienhagen.</p>
<p><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0866.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0866.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0866" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11782" /></a><br />
<em>Bild #53: Gespensterwald und Steilküste vom Strand aus</em></p>
<p><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0870-76p.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0870-76p.jpg?w=380&#038;h=154" alt="" title="IMG_0870-76p" width="380" height="154" class="alignnone size-full wp-image-11783" /></a><br />
<em>Bild #54: Und nochmal als Pano</em></p>
<p><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0869.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0869.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0869" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11784" /></a><br />
<em>Bild #55: Brandung</em></p>
<p>Der erste Kilometer klappt ganz ordentlich &#8211; der Trick ist, sich an den schmalen Streifen Strand zu halten, wo der Sand nicht zu feucht, aber auch nicht zu trocken ist, da ist der Untergrund am Besten.<br />
Viel Betrieb ist übrigens nicht, aber ein paar Spaziergänger, Angler und sogar ein oder zwei Schwimmer sorgen dafür, dass der Strand nicht völlig entvölkert ist:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0877.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0877.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0877" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11785" /></a><br />
<em>Bild #56: Buhnen und Strandbesucher</em></p>
<p>Nach ein paar Minuten passiere ich wieder Nienhagen:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0881.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0881.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0881" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11786" /></a><br />
<em>Bild #57: Strand bei Nienhagen</em></p>
<p>Die Sonne hängt nun nur noch kleines Stück über dem Wasser, und wird dabei immer röter und prächtiger:</p>
<p><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0878.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0878.jpg?w=380&#038;h=506" alt="" title="IMG_0878" width="380" height="506" class="alignnone size-full wp-image-11787" /></a><br />
<em>Bild #58</em></p>
<p><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0879.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0879.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0879" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11788" /></a><br />
<em>Bild #59</em></p>
<p><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0880.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0880.jpg?w=380&#038;h=506" alt="" title="IMG_0880" width="380" height="506" class="alignnone size-full wp-image-11789" /></a><br />
<em>Bild #60: Jaja, ich weiß, kitschig. Na und? Trotzdem total schön!</em></p>
<p>Hinter Nienhagen wird´s schwieriger.<br />
Ehrlich gesagt hab´ ich mir das ja so vorgestellt, dass das alles Sandstrand ist, vom Gespensterwald bis zurück zur Wilhelmshöhe.<br />
Pustekuchen!<br />
Der Untergrund wird immer schwieriger, erst Kies, dann auch Faustgroße oder größere Steine, eigentlich nicht mehr joggbar:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0886.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0886.jpg?w=380&#038;h=506" alt="" title="IMG_0886" width="380" height="506" class="alignnone size-full wp-image-11793" /></a><br />
<em>Bild #61: Jeder Schritt ein potentieller Bänderriss</em></p>
<p> Und zu allem Überfluss zeigt sich nun auch das ganze Ausmaß der regenbedingten Steilküstenabbrüche, die von oben nur erahnbar waren:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0883.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0883.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0883" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11791" /></a><br />
<em>Bild #62: Berge aus Geröll, Erde und abgestürztem Unterholz&#8230;</em></p>
<p><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0884.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0884.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0884" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11792" /></a><br />
<em>Bild #63: &#8230;teilweise bis fast ans Wasser</em></p>
<p>Dazwischen immer wieder Rinnsale, Bäche und Regelrechte Wasserfälle, die sich ihren Weg aus den Kliffs in die See bahnen:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0894.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0894.jpg?w=380&#038;h=506" alt="" title="IMG_0894" width="380" height="506" class="alignnone size-full wp-image-11803" /></a><br />
<em>Bild #64</em></p>
<p>Immer öfter muss ich gehen, klettern, balancieren, teilweise auch in die Brandung ausweichen:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0885.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0885.jpg?w=380&#038;h=506" alt="" title="IMG_0885" width="380" height="506" class="alignnone size-full wp-image-11794" /></a><br />
<em>Bild #65: Nur gut, dass meine Füße von den Riesenpfützen auf dem Hinweg ohnehin schon nass sind&#8230; <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </em></p>
<p>Das alles kostet Zeit, viel mehr, als ich eigentlich erwartet hätte.<br />
Noch geschätzte vier bis fünf Kilometer am Strand, und die schräg hinter mir Sonne rutscht unaufhaltsam abwärts&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0887.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0887.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0887" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11795" /></a><br />
<em>Bild #66</em></p>
<p>&#8230;näher an die ruhig daliegende Wasseroberfläche&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0889.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0889.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0889" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11796" /></a><br />
<em>Bild #67</em></p>
<p>&#8230;und dann ist sie auf einmal weg:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0893.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0893.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0893" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11797" /></a><br />
<em>Bild #68: Sonnenuntergang &#8211; vorbei</em></p>
<p>Der Himmel glüht noch nach, das Meer schimmert in Pastelltönen, alles ist friedlich.<br />
Abendstimmung:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0895.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0895.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0895" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11798" /></a><br />
<em>Bild #69</em></p>
<p><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0899.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0899.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0899" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11800" /></a><br />
<em>Bild #70</em></p>
<p><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0898.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0898.jpg?w=380&#038;h=278" alt="" title="IMG_0898" width="380" height="278" class="alignnone size-full wp-image-11799" /></a><br />
<em>Bild #71</em></p>
<p><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0901.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0901.jpg?w=380&#038;h=506" alt="" title="IMG_0901" width="380" height="506" class="alignnone size-full wp-image-11801" /></a><br />
<em>Bild #72</em></p>
<p><a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0903.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0903.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0903" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11802" /></a><br />
<em>Bild #73</em></p>
<p>Ich laufe (bzw. gehe, der Untergrund ist meistens einfach zu schwierig zum Joggen) weiter ostwärts, in die blaue Dämmerung:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0912.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0912.jpg?w=380&#038;h=506" alt="" title="IMG_0912" width="380" height="506" class="alignnone size-full wp-image-11805" /></a><br />
<em>Bild #74</em></p>
<p>Hinter mir verblasst nach und nach das Abendrot über der See&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0906.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0906.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0906" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11804" /></a><br />
<em>Bild #74</em></p>
<p>&#8230;vor mir zieht langsam die Nacht auf. </p>
<p>Nach und nach bleiben die anderen Spaziergänger, die Angler werden immer weniger, und schließlich bin ich ganz allein am langen menschenleeren Strandabschnitt, irgendwo zwischen Nienhagen und Warnemünde.<br />
Und ich muss gestehen: So langsam wird mir mulmig zumute.<br />
Ich bin viel langsamer als gedacht, der Untergrund wird immer schlechter und gefährlicher (selbst gehend), Aufgänge gibt es keine mehr, außer mir ist niemand mehr hier, die Dunkelheit zieht immer schneller auf.<br />
Oh, und ich hab´ das Handy im Auto vergessen.<br />
Wenn ich mir hier draußen beide Beine breche, kann ich keine Hilfe holen&#8230;<br />
Plötzlich finde ich es gar nicht mehr so schön oder gemütlich hier&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0914.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0914.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0914" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11806" /></a><br />
<em>Bild #75</em></p>
<p>Aber Umkehren wäre auch sinnlos, der letzte Aufgang liegt inzwischen schon ein ganzes langes Stück zurück, also taste ich mich weiter vor, und hoffe inbrünstig, dass ich eine Treppe nach oben finde, bevor mir irgendwo doch noch ein Steilküstenabbruch den Weg vollständig versperrt.<br />
Fühlt sich wie eine Ewigkeit an, obwohl´s wohl nur ein paar Minuten sind.<br />
Dann umrunde ich eine kleine Kurve und atme erleichtert auf &#8211; vor mir, jenseits des Wassers, strahlen die Lichter von Warnemünde herüber &#8211; jetzt kann´s nicht mehr weit sein!<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0917.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0917.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0917" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11807" /></a><br />
<em>Bild #76: Warnemünde vom Kap Geinitzort aus</em></p>
<p>Gleich darauf: Der Schreck!<br />
Direkt vor mir ein Geröllberg &#8211; die Steilküste ist hier tatsächlich massiv abgebrochen, die Halde aus Steinen, Erde und entwurzelten Bäumen reicht weit ins Meer hinein.<br />
Kein Durchkommen mehr!<br />
Muss ich jetzt doch umkehren, oder durch die Ostsee waten (vor meinem geistigen Auge entsteht schon die Schlagzeile: &#8222;Idiotischer Tourist von Strömung in Ostsee gespült &#8211; Suche dauert an&#8220;)?</p>
<p>Nein!</p>
<p>Direkt vor dem Schuttberg, rechts in der Steilküste: Der erste Strandaufgang seit zwei Kilometern:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0918.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0918.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0918" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11808" /></a><br />
<em>Bild #77: PUUUH!! (das ist übrigens der Aufgang aus Bild #11)</em></p>
<p>Erleichtert nehme ich die Treppe nach oben, werfe noch einen letzten Blick zurück auf die dämmrige Ostsee&#8230;<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0920.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0920.jpg?w=380&#038;h=506" alt="" title="IMG_0920" width="380" height="506" class="alignnone size-full wp-image-11809" /></a><br />
<em>Bild #78</em></p>
<p>&#8230;und trabe in den finsteren Küstenwald:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0926.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0926.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0926" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11810" /></a><br />
<em>Bild #79: Blitzlicht sei Dank, sonst würde man auf diesem Bild außer Schwärze nix mehr sehen</em></p>
<p>Hier herrscht jetzt wirklich schon Nacht.<br />
Den breiter Weg an der Landseite des schmalen Küstenwaldstreifens kann ich mit viel Phantasie noch erahnen, alles andere ist dunkel.<br />
Ein klein bisschen gruselig, aber auch irgendwie schön &#8211; eine leichte Brise vom Meer, irgendein Nachtvogel schreit, hin und wieder raschelt ein kleines Tier im Gebüsch, ansonsten ist es ganz still und friedlich. </p>
<p>Und dann hab´ ich´s geschafft. In der Dunkelheit vor mir taucht ein Flutlicht auf, der Parkplatz Wilhelmshöhe:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0928.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0928.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0928" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11811" /></a><br />
<em>Bild #80: Ziel! (in unscharf) <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> </em></p>
<p>Kurz darauf stehe ich wieder am Auto &#8211; ein bisschen Müde, eingesaut ohne Ende, von Mückenstichen übersät und mit nassen Füßen, aber glücklich. <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Auf dem Rückweg mache ich dann nochmal in Warnemünde halt. Abendessen in einem Tsechischen Restaurant mit dem obligatorischen Belohungsschnitzel. Das hab´ ich mir verdient:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0933.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/img_0933.jpg?w=380&#038;h=285" alt="" title="IMG_0933" width="380" height="285" class="alignnone size-full wp-image-11812" /></a><br />
<em>Bild #81: Kochkäs gibt´s leider keinen, dazu bin ich dann doch zu weit weg von daheim&#8230; <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </em></p>
<p>Fazit: Großartige Tour!<br />
Viel Landschaft und Natur, wunderbares Wetter, ein bisschen Dreck und Entbehrung und dazu sogar noch ´ne kleine Prise Abenteuer. So gehört das! </p>
<p>Strecke: 14 km<br />
Zeit: Viel<br />
Anteil der noch nie gelaufenen/gebloggten Passagen an der Gesamtstrecke: <strong>100%</strong> (14 km von 14 km)<br />
Karte:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/stoltera.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/stoltera.jpg?w=150&#038;h=82" alt="" title="Stoltera" width="150" height="82" class="alignnone size-thumbnail wp-image-11814" /></a></p>
<p>M.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/laufblog.wordpress.com/11719/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/laufblog.wordpress.com/11719/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/laufblog.wordpress.com/11719/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/laufblog.wordpress.com/11719/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/laufblog.wordpress.com/11719/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/laufblog.wordpress.com/11719/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/laufblog.wordpress.com/11719/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/laufblog.wordpress.com/11719/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/laufblog.wordpress.com/11719/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/laufblog.wordpress.com/11719/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/laufblog.wordpress.com/11719/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/laufblog.wordpress.com/11719/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/laufblog.wordpress.com/11719/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/laufblog.wordpress.com/11719/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=laufblog.wordpress.com&amp;blog=1346690&amp;post=11719&amp;subd=laufblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Rostock die Zweite: Verirrt in der Südstadt (7,7 km)</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Aug 2011 22:12:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matbs</dc:creator>
				<category><![CDATA[< 10 km]]></category>
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		<description><![CDATA[Die nächste Tour in Rostock. Der erste Lauf hier ist schon wieder viel zu langer her (hab´ ich´s früher wirklich geschafft, vier- oder fünfmal die Woche zu laufen? Gerade ist das irgendwie schwer zu glauben.), deshalb mach´ ich mich heute nach Feierabend auf die Socken. Bzw. die Schuhe. Ihr wisst schon, was ich meine&#8230; Nachdem [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=laufblog.wordpress.com&amp;blog=1346690&amp;post=11703&amp;subd=laufblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die nächste Tour in Rostock. Der erste Lauf hier ist schon wieder viel zu langer her (hab´ ich´s früher wirklich geschafft, vier- oder fünfmal die Woche zu laufen? Gerade ist das irgendwie schwer zu glauben.), deshalb mach´ ich mich heute nach Feierabend auf die Socken. Bzw. die Schuhe. Ihr wisst schon, was ich meine&#8230; <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Nachdem ich beim letzten Mal Nord- und Ostwärts gestartet bin, will ich´s heute mal mit der anderen Richtung versuchen, also von meinem Appartement in der Kröpeliner-Tor-Vorstadt (oder, wie man hier sagt, KTV) eher nach Süden und Westen. Irgendwo da unten liegt der Barnstorfer Wald samt Zoo, der hat bei meinem Zoobesuch vorletztes WE einen hübschen Eindruck gemacht.</p>
<p>Auch heute starte ich erstmal mit der Fritz Reuter-Str. und der Ulmenstr., auf der ich bis zur Parkstr. beim Lindenpark laufe.<br />
Lässt sich prima an, Beine sind gut (natürlich sind sie das, nach soviel Pause könnense ja gar nicht anders), das Wetter auch (ungewohnt, diesen Sommer), auch wenn die schräge Sonne schon nicht mehr über die mehrstöckigen Hochhäuser bis auf den Bürgersteig runter reicht. Abendstimmung eben, schön ruhig und entspannt, ideal zum Laufen.</p>
<p><span id="more-11703"></span></p>
<p>An der Parkstraße angekommen leiste ich mir gleich mal einen Navigationsfehler. Sowas sollte man ja am besten immer gleich am Anfang des Laufes machen, dann hat man im Zweifelsfall mehr davon <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> . Anstatt scharf links die Parkstraße in Richtung Zoo und Barnstorfer Wald zu laufen, erwische ich irgendwie die halblinksig-geradeaus liegende Hundertmännerstraße, die am Westrand des Lindenparks vorbeiführt.<br />
Das ist dann schon so´n bissken die falsche Richtung &#8211; aber ich mach mir erstmal keine Gedanken drüber (wenn auch vor allem deshalb, weil ich noch nicht kapiert habe, dass ich falsch bin&#8230;).</p>
<p>So ein bisschen wundere ich mich dann schon, als es auf einer Brücke über die Bahngleise geht (das war bei meinem Fußmarsch zum Zoo vor eineinhalb Wochen irgendwie anders, glaube ich&#8230;), und auch der Knick in der Straße und das Wohngebiet an der Erich-Schlesinger-Str., durch das ich gerade laufe, kommt mir irgendwie unbekannter vor, als es  sollte.<br />
Kurzer Blick aufs mitgebrachte Streckenplänchen&#8230; pfffjoaalsokeineAhnungwoichgradbin.<br />
Hmmm&#8230;</p>
<p>Eigentlich ist es ja noch nicht zu weit zum Umkehren und am Lindenpark Neu Orientieren, aber das wär irgendwie blöd.<br />
Dann lieber weiter und schauen, wo ich rauskomme, frei nach dem Motto &#8222;Vorwärts immer, Rückwärts nimmer&#8220;.<br />
Oder auch &#8222;Den Matthias in seinem Lauf hält weder Straß noch Irrweg auf&#8220;.<br />
(Notiz an mich selbst: Damit ist die Quote blödsinniger Ost-Kalauer für heute erfüllt, von jetzt an ohne weiter). </p>
<p>Also lauf´ ich ersmtal weiter die Schlesinger-Str. runter, durch stadträndisches Gebiet mit Kleingärten und Plattenbauten, bevor ich dann an der ersten Kreuzung auf mein Bauchgefühl höre (&#8222;Mehr rechts, lauf mehr nach rechts!&#8220;) und rechts in die Albert-Einstein-Straße einbiege. </p>
<p>Uni-Viertel, links und rechts der Straße hat´s diverse Studentenwohnheime, naturwissenschaftliche Institute, und Baustellen, auf denen mehr naturwissenschaftliche Institute gebaut werden sollen. Wäre eine gute Orientierungshilfe, wenn ich den blassesten Schimmer hätte, wo genau auf meinem löchrigen mentalen Stadtplan von Rostock die Uni zu verorten ist. Hab´ ich aber nicht. Und die Sonne ist auch schon weg, entsprechend kann ich nicht mal mehr überprüfen, ob ich in die halbwegs richtige Himmelsrichtung laufe.<br />
Na ja, wird schon richtig sein. Und wenn nicht, irgendwo findet sich sicher eine gemütliche Brücke, unter der ich übernachten kann, falls ich partout nicht mehr zurückfinde&#8230; <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Die Einstein-Str. ist fast einen Kilometer lang, am Ende warten eine große Zentralmensa, eine moderne Unibibliothek und der Rostocker Südring. Auch den kann ich nicht weiter einordnen, folge ihm aber einfach mal rechts hoch, in eine Richtung, die ich in Ermangelung besserer Alternativen einfach mal als &#8222;Norden&#8220; bis &#8222;Nordosten&#8220; definiere (übrigens zu Recht, wie die spätere Auswertung der Strecke auf Google Earth zeigt. Ha! Siehstewohl!).</p>
<p>Lange hält der Südring allerdings nicht, nach 400 m. endet er an der quer verlaufenden Satower Str.<br />
Kenn ich natürlich auch nicht, auf dem Plänchen kann ich sie ebenfalls nicht finden (merke: Lieber einen größeren Ausschnitt ausdrucken, auf dem etwas mehr zu sehen ist als nur das Gebiet, in dem man zu laufen plant&#8230;).<br />
Aber mit &#8222;Immer rechts abbiegen&#8220; bin ich bisher nicht schlecht gefahren, als mach ich´s noch einmal.<br />
Rechts.<br />
Die Satower Str. hoch, links eine schöne Wiese und ein bisschen Wald (könnte das der Barnstorfer Wald sein?), rechts die Straßenbahn, die Straße und dahinter Wohnhäuser.<br />
Eine Kurve später ist dann Schluss mit Blindflug. Auf einmal finde ich ich mich in der Parkstraße wieder, vor mir das Klock8 (eine Ausflugskneipe am Waldrand, die zu DDR-Zeiten mal ein Fernsehstudio war) und links die Einmündung in die Tiergartenallee durch den Barnstorfer Wald. Genau hier wollte ich hin, wenn auch laut ursprünglichem Plan aus der anderen Richtung kommen.<br />
Na also, geht doch! <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Von jetzt an kann ich wieder dem ursprünglichen Plan folgen. Der da lautet: Links, in die Tiergartenallee.<br />
Schmale Straße zwischen hohen, knorrigen Waldbäumen, von Großstadt ist hier abgesehen von der Straßenbahntrasse links des Weges nicht mehr viel zu sehen. Ein paar Meter geht´s leicht bergauf, dann schön eben immer weiter westwärts durch den Wald, vorbei an einer Kirche im Wald und dem schön gelegenen Rostocker Zoo bis zur Trotzenburg, einem Ausflaugslokal am Waldrand vorm Haupteingang des Zoos. Theoretisch würde der Barnstorfer Wald noch ein gutes geradeaus noch ein gutes Stück weitergehen, aber da´s inzwischen wirklich schon stark dämmert, verzichte ich heute mal und mach´ mich stattdessen auf den Weg zurück in die Stadt. </p>
<p>Geradewegs nach Norden, erst die Rennbahnallee, dann den Trotzenburger Weg und die Tschaikowskystr. hoch.<br />
Ruhige Ecke von Rostock, zumindest Mittwochs Abend. Wohngegend mit älteren Ein- und Mehrfamilienhäusern, ab der Tschaikowskystr. stehen links und rechts der Fahrbahn zwei Reihen als alten Bäumen, unter deren Kronen es schon sehr dunkel und schummrig ist.</p>
<p>Nach einem guten Kilometer kippt die Tschaikowskystr. nach rechts, ich folge ihr, vorbei an mehr schlichten Wohnhausreihen, bis an die breitere und stärker befahrene Hamburger Str., an der ich die Bahngleise am Holbeinplatz unterquere und gleich danach rechts auf einen schmalen Fußweg, der mit ein bisschen sämiger Hinterhofatmosphäre am Bahndamm auf den Thomas-Müntzer-Platz führt, eine dreieckige Grünanlage zwischen Backsteinmietshäusern. Von hier aus ist es dann nur noch ein Katzensprung bis zur Waldemarstraße, die mich dann geradewegs zurück zur Fritz Reuter-Str. und dem Ende des Laufs (oder Läufchens, denn besonders weit war´s ja dann eher doch nicht bringt), gerade rechtzeitig bevor´s endültig dunkel wird.</p>
<p>Strecke: 7,7 km<br />
Zeit: Hmm, vielleicht 50 Minuten oder so.<br />
Anteil der noch nie gelaufenen/gebloggten Passagen an der Gesamtstrecke: 92,73% (7,14 km von 7,7 km)<br />
Karte:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/hro-sc3bcd.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/hro-sc3bcd.jpg?w=150&#038;h=82" alt="" title="HRO Süd" width="150" height="82" class="alignnone size-thumbnail wp-image-11706" /></a></p>
<p>M.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/laufblog.wordpress.com/11703/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/laufblog.wordpress.com/11703/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/laufblog.wordpress.com/11703/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/laufblog.wordpress.com/11703/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/laufblog.wordpress.com/11703/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/laufblog.wordpress.com/11703/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/laufblog.wordpress.com/11703/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/laufblog.wordpress.com/11703/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/laufblog.wordpress.com/11703/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/laufblog.wordpress.com/11703/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/laufblog.wordpress.com/11703/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/laufblog.wordpress.com/11703/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/laufblog.wordpress.com/11703/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/laufblog.wordpress.com/11703/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=laufblog.wordpress.com&amp;blog=1346690&amp;post=11703&amp;subd=laufblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Rostock: Um die Unterwarnow (9,9 km)</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Aug 2011 21:23:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>matbs</dc:creator>
				<category><![CDATA[< 10 km]]></category>
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		<description><![CDATA[So. Gerade an Hannover gewöhnt, schon geht´s weiter. Nächste Station in meinem (inzwischen ja nicht mehr ganz so) neuen Leben als moderner Mediennomade. Dieses Mal ganz weit im Nordosten &#8211; ein Monat Leben und Arbeiten in Rostock, und damit zugleich auch mein erster Monat überhaupt in Mecklenburg-Vorpommern (vorher hab ich mal einen Nachmittag Schwerin verbracht, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=laufblog.wordpress.com&amp;blog=1346690&amp;post=11684&amp;subd=laufblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://laufblog.wordpress.com/2010/04/06/fruhling-am-neckarufer-von-schriesheim-durch-die-ebene-zum-heidelberger-zoo-mit-fotos-141-km/"></a>So. Gerade an Hannover gewöhnt, schon geht´s weiter.<br />
Nächste Station in meinem (inzwischen ja nicht mehr ganz so) neuen Leben als moderner Mediennomade.<br />
Dieses Mal ganz weit im Nordosten &#8211; ein Monat Leben und Arbeiten in Rostock, und damit zugleich auch mein erster Monat überhaupt in Mecklenburg-Vorpommern (vorher hab ich mal einen Nachmittag Schwerin verbracht, abgesehen davon bin ich hier noch nie gewesen). </p>
<p>Zuerst mal das Positive: Rostock ist eine richtig angenehme Stadt. Eine gute Größe, viele hübsche Ecken, Wassernähe und maritimes Flair (wenn bei Sonnenschein die Möwen über den Dächern kreischen, das hat schon was), und sogar ein bisschen Topografie mit ein paar kleinen Hügelchen. Quasi als Bonus gibt´s dann auch noch das Umland obendrein, das einfach nur großartig ist &#8211; vor allem natürlich die nahe Ostseeküste, mit ihren langen weißen Stränden, bewaldeten Steilküsten und alten Seebädern, das macht alles richtig viel her. Und auch das Binnenland hat seine Reize, sanftes Hügelland, das auf den ersten Blick beinahe unnatürlich leer wirkt &#8211; MV ist das am dünnsten besiedelte Bundesland der Republik (gerade mal 71 Einwohner pro  Quadratkilometer, und das auch noch bei schrumpfender Bevölkerungszahl), und das merkt man auch, wenn man über Land fährt. Alles in allem also ein richtig reizvolles Laufgebiet. </p>
<p>Was uns zum weniger Positiven bringt: Ich bin inzwischen schon zwei Wochen hier, und bis heute war ich nicht einmal laufen. Einerseits wegen der üblichen Eingewöhnungsphase (erstmal ankommen, sich orientieren, ans neue Arbeitsumfeld gewöhnen, neue Eindrücke verarbeiten), andererseits weil das Wetter in den letzten zwei Wochen größtenteils ziemlich besch<del datetime="2011-08-14T12:01:07+00:00">issen</del>eiden war, mit herbstlichen Temperaturen, ekligem Wind und so unglaublich viel Regen, dass rund um Rostock ständig irgendwelche Wohnsiedlungen absaufen und das Wasser kniehoch auf den Feldern steht, weil der Boden gesättigt ist. Ganz ehrlich: Da hat´s mich dann nicht so wirklich rausgetrieben.</p>
<p>Aber heute dann. Endlich mal wieder Sonnenschein und blauer Himmel über Rostock, dazu Temperaturen knapp über 20 Grad und relative Windstille &#8211; jetzt oder nie!<br />
Also schnell nach Feierabend eine Strecke ausgeguckt, rein in die Laufsachen, und los.<br />
Bevor das Wetter es sich wieder anders überlegt&#8230;</p>
<p><span id="more-11684"></span></p>
<p>Ich starte an meiner momentanen Bleibe in der &#8211; etwas sperrig benannten &#8211; Kröpeliner Tor-Vorstadt westlich des Stadtkerns. Ein freundliches Viertel in Uninähe, mit schlichten, drei- oder vierstöckigen Stadthäusern und einer recht hohen Dichte von Studenten und Studentenkeipen.<br />
Wie üblich läuft sich´s ziemlich gut nach den zwei Wochen Pause: Ein paar Meter die ruhige Fritz-Reuter-Str. runter, dann bei der <a href="http://www.panoramio.com/photo/2443912">ersten Kreuzung</a> links an der etwas breiteren Ulmenstr. entlang. </p>
<p>Nach 350 m. die erste Zwangspause bei der Überquerung der Parkstraße. Ampel. In Rostock bedeutet das oft (gefühlt) minutenlanges stehen, ich hab´ noch nirgendwo sonst sooo langsam geschaltete Fußgängerampeln erlebt wie hier. Pfff.<br />
Irgendwann leuchtet dann aber doch das grüne Männchen (klassisch Ostdeutsch mit Hut) auf und ich kann weiter. Auf der anderen Straßenseite wartet der <a href="http://www.panoramio.com/photo/41571489">Lindenpark</a>, eine große, ganz leicht verwildert wirkende Grünanlage mit geraden Wegen, die &#8211; wie sich das für einen &#8222;Lindenpark&#8220; gehört &#8211; von Reihen hoher, alter Linden flankiert werden. Hübsch und ruhig. </p>
<p>Kurz geradeaus parkeinwärts, dann an der nächsten Wegekreuzung links und der länge nach durch den Park durch, bis zu einem schmalen Durchgang durch eine Lärmschutzwand (oder sowas in der , bin mir nicht sicher, ob so ein Park wirklich lärmgeschützt wird), der zur breiten, vielbefahrenen Arnold-Bernhard-Straße führt.<br />
Der folge ich erstmal, weiter ostwärts. Zwischendrin wechsle ich mal kurz die Straßenseite (und wieder: Waaaaaaaaaaaaaaaaaaaa-puh-aaaarten an einer Rostocker Fußgängerampel), ein paar Meter weiter schlenkere ich links durch den Mittelgang der <a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Rostock_Deutsche_Med.jpg">Deutschen Med, einem riesigen bauchigen Glaspalast mit ´nem Segel drüber</a>, der so modern daherkommt, dass er neben den Plattenhochhäusern an der Vögenstraße ein bisschen unerwartet wirkt. </p>
<p>Apropos Vögenstraße &#8211; auch die überquere ich, natürlich nicht ohne eine gefühlt halbe Woche Ampelwarten einzuschieben, dann geht´s halblinks runter in den Stadtgraben. Die Rostocker Alststadt liegt nämlich auf einem kleinen Hügel, mit einem Satz spätmittelalterlicher/frühneuzeitlicher Stadtbefestigungen drumrum, zu denen auf der Landseite auch ein ehemaliger <a href="http://www.panoramio.com/photo/49478730">Wassergraben</a> gehört, der so breit und tief ist, dass er sich eigentlich eher wie ein kleines Tal oder eine Schlucht anfühlt.<br />
Durch den laufe ich jetzt weiter. Friedlicher Kiesweg am Fuß der Stadtbefestigungen, links geht´s vielleicht 10 Meter steil bergauf, rechts liegt eine Serie von hübschen, länglichen Teichen.<br />
Gut zu laufen, und am Ende des ca. 600 m. langen Stücks gibt´s sogar ein bisschen ordentliche Steigung: Ein paar Meter bergauf, aus dem Graben raus, über die Hermmannstr. und weiter durch den <a href="http://www.ostsee.de/rostock/rosengarten.html">Rosengarten</a>, einen langgezogenen Park voller alter Bäume und wunderschöner Rosenstöcke neben der alten Stadtmauer. Ist übrigens sogar ein markierter Wanderweg, hier und da kann ich den blauen Aufkleber mit dem gelben Muschelsymbol erkennen, der das Stück als Teil eines Jakobswegs ausweist (in diesem Fall die Via Baltica), also eines Pilgerpfades, auf dem man theoretisch bis nach Santiago de Compostela wandern könnte. </p>
<p>Am Ende des Rosengartens erreiche ich die Steinstraße, auf der ich links in die Altstadt einbiege. Vorbei am massiven, beeindruckenden <a href="http://www.panoramio.com/photo/36147255">Steintor</a> (einem der letzten drei verbliebenen Stadttore des alten Rostock) und ein paar Meter geradeaus bis auf den <a href="http://www.panoramio.com/photo/40733177">Neuen Markt</a>, der sowas wie das Herz von Rostock bildet. Großer offener Platz mit schönen, alten hanseatischen Bürgerhäusern drumrum, wirkt heute abend allerdings ein bisschen leer. Hier biege ich rechts ab, in Richtung der östlichen Altstadt.<br />
Bereits nach den ersten Metern muss ich einen Haken schlagen, um nicht mit dem Ministerpräsidenten zusammenzustoßen &#8211; Erwin Sellering, seines Zeichens amtierender Landesvater von Meck-Pomm tritt unvermittelt aus einem Restauranteingang und mitten in meine geplante Laufroute. Eigentlich hätte ich ja Vorfahrt, finde ich, aber der Mann hat Personenschützer, da besteh´ ich lieber mal nicht drauf&#8230; <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
Ist übrigens eine Premiere, mir sind zwar schon <a href="http://laufblog.wordpress.com/2010/04/06/fruhling-am-neckarufer-von-schriesheim-durch-die-ebene-zum-heidelberger-zoo-mit-fotos-141-km/">Tiger</a> und <a href="http://laufblog.wordpress.com/2009/09/06/nordwestliches-weschnitztal-mit-foto-168-km/">Zebresel</a> beim Laufen begegnet, aber noch nie ein leibhaftiger MP.<br />
Aber hey, immer mal was Neues&#8230; <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  </p>
<p>Danach wird´s ruhiger &#8211; östliche Altstadt, das sind hohe, schmale Bürgerhäuser aus Backstein, dicht an dicht um enge Kopfsteinpflastergassen gedrängt. Hübsch.<br />
Ich laufe die große Wasserstr. runter, am Kuhtor vorbei (das zweite der drei noch erhaltenen Stadttore), dann wieder leicht bergauf, die Straße &#8222;Am Wendländer Schilde&#8220; hoch. die so grobes Kopfsteinpflaster hat, dass man schon ein bisschen aufpassen muss, nicht umzuknicken.</p>
<p>Am oberen Ende des kurzen Stücks ragt die <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Rostock_St._Nikolai_Kirche.jpg&amp;filetimestamp=20050817205236">Nikolaikirche</a> über die Altstadtgiebel, ein blockig-wuchtiger Backsteinbau aus dem 13. Jahrhundert, ausgestattet mit einer Besonderheit, die mir noch nie bei einer Kirche aufgefallen ist &#8211; sie ist zugleich Sakralbau und Wohnhaus! Irgendwann in den Siebzigern hat man drei Wohnstockwerke direkt unter das gestaucht wirkende Satteldach des Kirchenschiffs eingezogen, deren <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Bundesarchiv_Bild_183-1987-1028-326,_Rostock,_Wohnungen_im_Dach_der_Nikolaikirche.jpg&amp;filetimestamp=20081204100825">Fenster und Balkone deutlich von außen zu erkennen sind</a>, und die heute von Kirchenmitarbeitern bewohnt werden. Ein sehr ungewöhnlicher Anblick, finde ich.</p>
<p>Ich laufe links an der Nikolaikirche vorbei und biege links in die <a href="http://www.panoramio.com/photo/34129268">Lohgerberstraße</a> ein, die parallel zur Ostflanke der alten Stadtbefestigungen nach Norden führt, gleich zur nächsten großen Rostocker Kirche, der <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Petrikirche_mit_Stadtmauer-3.jpg&amp;filetimestamp=20060515190336">Petrikirche</a>. Sehr charakteristisch, ein über 100 m. hoher, nadelspitzer Turm, darunter ein Schiff in bester Norddeutscher Backsteingotik. Sehr hübsch, wobei mich ja besonders der Turm reizt, der für Besucher zugänglich ist und einen der besten Blicke über die Stadt bieten soll. Allerdings nur bis 19:00 Uhr, das ist heute leider zu spät. Naja, vielleicht ein andermal&#8230;</p>
<p>Ich husche zwischen Kirche und Stadtmauer durch, direkt danach geht´s abwärts, auf neuen Treppenstufen den Hügel runter in Richtung Warnowufer. Nicht lang, aber überraschend steil. </p>
<p>Unten angekommen halte ich mich dann rechts und wechsle über die breite Straße &#8222;Am Strande&#8220; ans noch nicht eröffnete Neubaugebiet auf der Holzhalbinsel. Ehemaliges Hafengebiet, nun neu erschlossen für (angeblich sehr hochpreisige) Wohn- und Geschäftshäuser, wirkt aber alles noch etwas provisorisch und unfertig. </p>
<p>Auch hier: Weiter rechts, auf den Petridamm. Etwas gehemmt und in wildem Zickzackkurs, denn mir Strömen regelrechte Menschenmassen entegen, zwischen denen ich durchlavieren muss. Kein Wunder, denn gerade ist am Stadthafen die <a href="http://www.hansesail.com/">Hanse Sail</a>, eines der größten Volksfeste und Windjammertreffen an der Ostseeküste, und der heutige Samstag ist nicht nur der traditionelle Höhepunkt des Festes, sondern auch der erste halbwegs trockene und sonnige Tag seit einer gefühlten Ewigkeit. Da treibt´s natürlich die Gästescharen nach draußen&#8230;</p>
<p>Ich laufe aber erstmal in die andere Richtung, weg von der Innenstadt. Auf dem Petridamm, einer Brücke mit Holzbohlen neben den Straßenbahnschienen über Rostocks prominentestes Fließgewässer, die <a href="http://www.panoramio.com/photo/40530977">Warnow</a>, dann links den Dierkower Damm hoch, der nordwärts in einem gaaanz leicht geknickten Bogen um die Unterwarnow führt (bloß nochmal zum besseren Verständnis: Die Warnow ist ein Fluss, der durch Rostock fließt und dann in die Unterwanrnow mündet, so eine Art große, geschwungene Bucht [der Fachbegriff ist glaub´ ich "Ästuar"], die an Rostock vorbei bis zur Ostsee läuft). </p>
<p>Hier ist Rostock nicht mehr ganz so ansehnlich wie in der Altstadt. Graues Industriegebiet, dazu teils arg heruntergekommene Plattenbauten, nicht unbedingt die beste Ecke der Stadt. Aber der Radweg neben der Straßenbahn ist bequem, und der einzige Jogger, der mir hier entgegenkommt, grüßt freundlich, das macht so einiges wett&#8230;</p>
<p>Langes Stück. Rechts zieht langsam der Rostocker Stadtteil Dierkow vorbei, links macht das Gewerbegebiet nach und nach sumpfigem Brachland Platz, in dem sich nach den Regenfällen der letzten Tage das Wasser gesammelt hat. Nach guten 1,5 km biege ich schließlich links ab, durch die grünen, wässrigen Auwiesen runter auf den Uferweg am Nordrand der Unterwarnow.<br />
Schöner Anblick: Direkt gegenüber, jenseits breiten Wasserfläche, <a href="http://static.panoramio.com/photos/original/850323.jpg">liegt die Hansestadt Rostock mit ihren Dächern und Kirchtürmen</a>, leicht erhöht auf dem Hügel über dem Stadthafen, in dem die Hanse Sail abgeht. Tolle, alte Segelschiffe liegen an den Kais oder laufen gerade von ihren nachmittäglichen Ausfahrten ein, dahinter ist Jahrmarkt, kunterbunt und wuselig, mit unzähligen Freßbuden und Fahrgeschäftet, mit Musikbühnen, Riesenrädern und vor allem Menschenmassen. Allerdings auch etwas kakophonisch, denn neben dem Grundlärm, den so viele Leute auf einer Amüsiermeile nun mal machen, hallen auch diverse gegeneinander antönende Musikfetzen und übers Wasser. Und über allem, in einem rosigen Sonnenuntergangshimmel steht direkt über der statt ein kreisrunder, hell leuchtender Vollmond.<br />
Wie gesagt: Das hat was!</p>
<p>Ich folge dem Uferweg nach rechts, westwärts. Ein Auge auf Rostock (weil sich´s  lohnt), das andere auf dem Weg (weil auch hier teilweise knöcheltiefe Pfützen stehen und ich keine unnötig nassen Füße mag). </p>
<p>Am Durnbuschweg geht´s auf schmalen Brücke über einen kleinen Zufluss in die Unterwarnow, dann auf der Uferpromenade an diversen Ruder- und Segelclubs vorbei, die offensichtlich schon zum Rostocker Stadtteil Gehlsdorf gehören.<br />
Nach einem guten Kilometer kommt vor mir die Personenfähre in Sicht, mit der ich zurück auf die andere Seite der Unterwarnow übersetzen möchte. Normalerweise wäre ich zu spät dran, denn das Boot fährt nur bis 20:00 Uhr (und das ist nun schon ´ne gute Weile durch), aufgrund der Hanse Sail ist der Fährverkehr heute aber bis Elf Uhr Abends verlängert. Glück muss man haben!<br />
Noch mehr Glück: Die Fähre liegt bereits schön brav am Anlegeplatz und wartet auf mich.<br />
Also kein ewig langes Warten am im kühlen Seewind am dämmrigen Steg. Prima.<br />
Zur Sicherheit lege ich trotzdem einen kleinen Schlusssprint ein (wäre ja doof, wenn sie mir vor der Nase wegfährt), und erreiche leicht außer Atem den Steg.<br />
1,70 Euro (soviel kostet die Überfahrt) und ein paar Minuten später sitze ich am Heck und genieße den Ausblick übers Wasser, auf die Stadt, den Fest am Ufer und die im Abendlicht einlaufenden Windjammer, während das Boot leise brummend über die Unterwarnow zurück ans Südufer fährt und mich schließlich beim Kabutzenhof am westlichen Ende des Stadthafens nach Rostock entlässt.<br />
Zum Glück ist der Hauptrummel der Hanse Sail ein bisschen weiter östlich in Richtung Haedge-Halbinsel, entsprechend ist es am Kabutzenhof nicht ganz so voll und ich kann relativ unbehindert loslaufen. Geradewegs über die breite Lübecker Straße, dann leicht bergauf die Straße &#8222;Am Kabutzenhof&#8220; hoch, die direkt in die Kröpeliner-Tor-Vorstadt reinführt. An der Doberaner Straße dann links, noch ein paar hundert Meter stadteinwärts, dann rechts in die (inzwischen schon sehr dämmrige) Fritz-Reuter-Straße, wo ich nach einem kleinen Entspurt wohlbehalten und mit ein bisschen angenehmer Schwere in den Beinen an meiner temporären Bleibe ankomme. </p>
<p>Erster Lauf in Meck-Pomm*: Vorbei, und durchaus gut.<br />
Da geht noch was (sofern das mistige Wetter endlich mal mitspielt&#8230; <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> ).</p>
<p>* Übrigens: Das ist das neunte Bundesland, in dem ich seit Blogbeginn gelaufen bin. Mehr als die Hälfte der Republik hab´ ich also&#8230; <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Strecke: 9,9 km<br />
Zeit: Schwer zu sagen, wegen der Fährpause. Aber is´ ja auch egal&#8230;<br />
Anteil der noch nie gelaufenen/gebloggten Passagen an der Gesamtstrecke: <strong>100% </strong>(9,9 km von 9,9 km)<br />
Karte:<br />
<a href="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/um-die-unterwarnow.jpg"><img src="http://laufblog.files.wordpress.com/2011/08/um-die-unterwarnow.jpg?w=150&#038;h=82" alt="" title="Um die Unterwarnow" width="150" height="82" class="alignnone size-thumbnail wp-image-11701" /></a></p>
<p>M.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/laufblog.wordpress.com/11684/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/laufblog.wordpress.com/11684/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/laufblog.wordpress.com/11684/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/laufblog.wordpress.com/11684/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/laufblog.wordpress.com/11684/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/laufblog.wordpress.com/11684/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/laufblog.wordpress.com/11684/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/laufblog.wordpress.com/11684/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/laufblog.wordpress.com/11684/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/laufblog.wordpress.com/11684/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/laufblog.wordpress.com/11684/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/laufblog.wordpress.com/11684/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/laufblog.wordpress.com/11684/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/laufblog.wordpress.com/11684/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=laufblog.wordpress.com&amp;blog=1346690&amp;post=11684&amp;subd=laufblog&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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