Posts Tagged ‘Alemannenweg’

Zick und zack und mittenrüber: Irgendwie um Beedenkirchen (12 km)

12. November 2009

Über den ersten Lauf der Woche am Dienstag gibt´s nicht viel zu schreiben: Einer von diesen Mini-Füllsel-Läufen, die sich ab der Übergangszeit regelmäßig ergeben: Fünf Kilometer (Fünf!! Für so´ne Lullerdistanz wär´ ich vor ein paar Wochen überhaupt nicht erst gestartet!) mit Nemo durch den dämmrig-grauen Wald hinterm Haus, eigentlich mehr Gassi-Gehen im Jogging-Tempo als eine richtige Tour.
Aber der Hund ist bewegt, ein paar Kilometer kommen dann doch zusammen, und es geht schnell vorbei. Ho hum.
mittelweg-katharinenberg

Aber wenigstens war dann heute (= Donnerstag) ein bisschen mehr drin.

So langsam gewöhne ich mich wohl an den Gedanken, dass die Saison und die richtig schönen, langen, entspannten Touren weit weg von zuhause, erstmal vorbei sind. Nicht, dass mir das mistige Herbstwetter und die frühe Dunkelheit wirklich schmecken würden, aber ich ärgere mich nicht mehr ganz so sehr drüber (zumindest nicht die ganze Zeit… ;) ), fange an, mich irgendwie zu arrangieren – Erwartungen reduzieren, Laufgewohnheiten ändern, die Definition davon, was eine „gute Tour“ ausmacht anpassen, sowas in der Art.
Kein Allheilmittel gegen den Übergangszeitlaufblues, aber es hilft zumindest…

Glücklicherweise gibt´s ein paar Tricks, mit denen man einen unambitionierten grauen Herbstlauf im eigenen Hinterhof ein bisschen interessanter und stimulierender gestalten kann:
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Mit dem Hund bei Nebel und Regen um den Melibokus (12,8 km)

8. Oktober 2009

Uuuääh.
Dauerregen.
Draußen ist´s grau und feucht und eklig und unschön – genau die Art von trübem, drögen Herbsttag, die ich überhaupt nicht leiden kann (just for the record: Die Art von Herbsttag, die ich leiden kann, ist bunt und sonnig und warm, und hell und strahlend statt trüb noch dröge).

Entsprechend hab´ ich auch sowas von keine Lust – selbst ohne die allerletzten Erkältungsrückstände im System würd´ ich mich bei diesem Wetter am liebsten drücken.
Aber das geht nicht.
Schließlich muss ich nach der kleinen Krankheitspause wieder reinkommen, bevor der Schlendrian einkehrt.
Also: Raus in den drögen Regen und laufen.
Mrrhh..

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Hinterm Melibokus nach Zwingenberg ´09 (12,8 km)

10. September 2009

Vor knapp einem Jahr ist meine Cousine zu einer Weltreise aufgebrochen – einmal rund um den Globus, Südamerika, Nordamerika, Pazifikregion, Australien, Asien…
Zum Abschiedsessen auf dem Rebenhof in Zwingenberg bin ich damals gelaufen, eine schöne, abwechslungsreiche Tour von zuhause aus über die Ostflanke des Melibokus, die Not-Gottes-Kapelle und Auerbach.

Jetzt ist sie wieder da, zumindest für ein paar Tage auf „Urlaub vom Urlaub“, bevor sie wieder nach Down Under startet.
Aus diesem Anlass gab´s dann heute Abend ein kleines Familienessen – in ähnlicher Besetzung wie vor einem Jahr, und natürluch wieder im Rebenhof in Zwingenberg (weil meine Cousine nach den ganzen, harten Monaten des Surfens auf Hawaii und am Bondi Beach verständlicherweise mal wieder Lust auf eine Biertischgarnitur, ´nen schlagerlallenden Alleinunterhalter und Kartoffeln mit Quark hatte.
Ok, nicht auf den Alleinunterhalter, der war nur zufällig da… :D ).

Also alles irgendwie schon recht symmetrisch, da wollte ich die Symmetrie natürlich komplett machen und bin wieder hingelaufen – genau dieselbe Strecke wie letztes Jahr!

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Burg Frankenstein mit schweren Beinen (15,5 km)

2. September 2009

Mittwoch.
Zwei Tage Pause nach den läuferischen Strapazen des Wochenendes, eigentlich genug, also brech´ ich abends zum Laufen auf.

Hab´ mir was Unkompliziertes rausgesucht: Mal wieder auf die Burg Frankenstein zwischen Mühltal und Malchen, da war ich jetzt seit letztem Oktober nicht mehr, höchste Zeit, da oben mal wieder nach dem Rechten zu sehen.
Unkompliziert ist das ganze übrigens deshalb, weil ich die Strecke aus dem FF kenne, da sind keine Pläne oder Wegmarker nötig.
Aber ordentlich Höhenmeter sind´s trotzdem, und außerdem mindestes 15 km, mal sehen, wie das so klappt…

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Ungezwungene Umrundung des Melibokus (14,7 km)

27. August 2009

So, heute machen wir´s mal kurz:

Obwohl meine Beine gestern an der Knoblochsaue doch schon ziemlich unwillig waren, bin ich heute wieder gestartet (ehrlich gesagt: Ich hab´ letzte Woche festgestellt, dass mein Examensbäuchlein selbst dann noch zu sehen ist, wenn ich es einzuziehen versuche, da muss mit mehr Sport gegengesteuert werden – auch wenn´s ein bisschen weh tut!).

Allerdings mal wieder ohne Vorgaben, Plan, feste Strecke oder Uhr.
Einfach mal los, gegen Abend raus und in die Berge hinterm Haus gelaufen, frei Schnauze.

Auch mal wieder schön, so vollkommen frei durch den eigenen „Hinterhof“ zu laufen, wo man jeden Weg und jedes Pfädchen kennt.

Wunderschöner Abend, sonnig und warm, genau richtig für so eine Tour.
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Kleine Tour bergauf: Von zuhause auf die Kuralpe (9,5 km)

11. August 2009

Vor etwas über einem Monat war ich zum letzten Mal auf der Kuralpe hinter Balkhausen – Familienessen – und bin danach von da oben runtergelaufen (Nachzulesen hier).

Dabei hab´ ich mich ein bisschen so gefühlt, als würde ich schummeln, weil´s deutlich mehr bergab als bergauf ging (wie das eben so ist, wenn man aus den Bergen in die Ebene läuft).

Heute nun die Gelegenheit, diese „Schummelei“ wieder auszubügeln.
Wieder Famileinessen, wieder auf der Kuralpe, und weil´s zudem noch ein überraschend schöner Abend geworden war, machte ich mich auf, dort hochzulaufen.
Selbe Strecke wie vor einem Monat, nur eben in der anderen Richtung, hoch in die Berge (und zwar richtig: 550+ Höhenmeter auf weniger als 10 Kilometer Strecke, das ist schon ´ne Hausnummer).

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Schwülwarme Melibokus-Tour (10,1 km)

30. Juni 2009

Oh mann, das war vielleicht schwül und dampfig heute. Zwar hat´s am Nachmittag ordentlich gewittert und danach war´s zumindest etwas kühler, aber dafür ist die Luftfeuchtigkeit nach den heftigen Regenfällen nochmal ordentlich angestiegen.
Wie in der Waschküche, puuuuh…

Entsprechend bin ich wieder mal spät gestartet, so gegen 21:00. Hoch in den Wald in Richtung Melibokus.
Standardstrecke: Auf dem Burgenweg durchs Darsbergtal, dann links hoch und am merck´schen Wasserturm vorbei auf den Pürschweg, dem dann einfach immer weiter aufwärts gefolgt.

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Bergtour in die Sommernacht: Neutscher Höhe und Beerbachtal (18,8 km)

28. Juni 2009

Gestern: Kleine Wanderung (eigentlich nur ein längerer Spaziergang, wir waren gerade mal etwas über 3 Stunden unterwegs) mit Freunden durch Rheinhessen und die Pfalz, danach gemütlicher Grillabend in wunderschöner Lage, auf dem Grillplatz am Warteturm über Albisheim an der Pfrimm, einem überaus hübschen Plätzchen, das ich letztes Jahr beim Laufen entdeckt habe (da sieht man´s endlich mal, dass das doch zu was nütze ist).

Heute: Der Tag danach, fühle mich matschig, kopfschmerzig, verkatert – was ok gewesen wäre, wenn ich wenigstens was getrunken hätte, aber bis auf vielleicht 0,4 l Weisswein, verteilt über den ganzen Abend, war ich trocken geblieben.
Kater ohne Suff, da merkste, dassde alt wirst…

Entsprechend war mir auch gar nicht nach laufen, zumal´s draußen unglaublich schwül und stickig war.
Aber bisher standen ja erst zwei Läufe und knapp über 30 km diese Woche zu buche, und ein bisschen mehr wollte ich dann doch noch erreichen.

Also hab´ ich mir am Abend, als meine dämmrigen Lebensgeister so langsam wieder erwacht waren, doch noch schnell eine Route zusammengesucht. Nicht zu kurz sollte es, um wenigstens noch die 40 Wochenkilometer vollzumachen. Aber auch nicht zu lang, so richtig gut war ich ja nicht drauf. Und in der Nähe, aber mit neuer Strecke, und am liebsten in Richtung Odenwald, weil ich da Lust drauf hatte und es da oben zweifellos weniger schwül und stickig sein würde als unten in der Rheinebene.

Am Ende suchte ich mir eine Strecke über die Neutscher Höhe und durchs Beerbachtal aus – an sich bekanntes Terrain, aber mit genug unerforschten kleinen Nebenwegen, um´s interessant zu machen.
Aufs genaue Ausmessen hab´ ich aus Zeitgründen verzichtet.
Ich schätzte die Tour einfach mal auf 10 bis 12 km, das klang genau richtig (und war ordentlich danebengeschätzt, wie sich später rausstellen sollte).

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Etwas zähe Waldtour um den Melibokus (12,5 km)

10. Juni 2009

Haaachje…
Irgendwie bekommen mir zwei Tage Pause am Stück nie so gut. Letzte Woche war´s danach arg krampfig, und diese Woche – na ja…

Gestern in Mainz gewesen, wollte danach unterwegs noch ein bisschen laufen, aber als ich dann gegen 21:00 endlich meinen Kram erledigt hatte und ziemlich abgespannt heimwärts gefahren bin, hatte ich irgendwie keinen echten Drang mehr, noch anderthalb Stunden durch den Wald bei Worfelden zu rennen (dort war die Tour geplant) und hab´s gelassen.

Dafür dann eben heute.
„Meh“-Tag.
Mäßiges Wetter, mäßige Laune, mäßige Tagesform – alles nicht unerträglich mies, aber doch ein bisschen näher an „schlecht“ als an „gut“.
Meh.

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Ich kann´s noch! Spontaner 28er durch die Berge hinter Seeheim-Jugenheim (27,9 km)

5. Juni 2009

Beim Sport soll man auf seinen Körper hören, heisst es.
Ok.
Meiner hat mir am Mittwoch, beim Lauf mit krampfigen Waden um den Erlensee, erklärt, dass er im Moment einfach keine so rechte Lust auf harten Asphalt im ebenen Flachland hat.
Das war relativ eindeutig.

Also sind wir heute ins Bergland. Nach Nordosten, in die steilen Hänge und tiefen Täler zwischen Seeheim und Ober-Beerbach, da gab´s zwischen Wald und Wiesen tatsächlich noch ein paar kleine, geheimnisvolle Wege auf der Wanderkarte, die ich noch nie gelaufen bin, das sah interessant aus und versprach Höhenmeter bis zum Abwinken, in kleinen, steilen Dosen (auf, ab, auf, ab, auf, ab…)

Genau gemessen hab´ ich die Strecke vorher nicht, irgendwas zwischen 10 und 15 km, war alles recht.
Aber einen guten Plan hab´ ich mir gemacht und mitgenommen, um die kleinen, geheimnisvollen Wege auch ja nicht zu verpassen, da oben in den dichten, zerklüfteten Wäldern navigiert sich´s nämlich gar nicht so einfach, selbst wenn man schon eine ordentliche Ortskenntnis mitbringt…

Start am Abend, kurz nach halb sieben. Freundliches Wetter, heiter, ein bisschen Sonne, ein bisschen Wolken, unter 20°, leichter Wind, etwas diesig. Gutes Laufwetter. Passte zu meiner guten Lauflaune.
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