Posts Tagged ‘Balkhausen’

Ich kann´s noch! Spontaner 28er durch die Berge hinter Seeheim-Jugenheim (27,9 km)

5. Juni 2009

Beim Sport soll man auf seinen Körper hören, heisst es.
Ok.
Meiner hat mir am Mittwoch, beim Lauf mit krampfigen Waden um den Erlensee, erklärt, dass er im Moment einfach keine so rechte Lust auf harten Asphalt im ebenen Flachland hat.
Das war relativ eindeutig.

Also sind wir heute ins Bergland. Nach Nordosten, in die steilen Hänge und tiefen Täler zwischen Seeheim und Ober-Beerbach, da gab´s zwischen Wald und Wiesen tatsächlich noch ein paar kleine, geheimnisvolle Wege auf der Wanderkarte, die ich noch nie gelaufen bin, das sah interessant aus und versprach Höhenmeter bis zum Abwinken, in kleinen, steilen Dosen (auf, ab, auf, ab, auf, ab…)

Genau gemessen hab´ ich die Strecke vorher nicht, irgendwas zwischen 10 und 15 km, war alles recht.
Aber einen guten Plan hab´ ich mir gemacht und mitgenommen, um die kleinen, geheimnisvollen Wege auch ja nicht zu verpassen, da oben in den dichten, zerklüfteten Wäldern navigiert sich´s nämlich gar nicht so einfach, selbst wenn man schon eine ordentliche Ortskenntnis mitbringt…

Start am Abend, kurz nach halb sieben. Freundliches Wetter, heiter, ein bisschen Sonne, ein bisschen Wolken, unter 20°, leichter Wind, etwas diesig. Gutes Laufwetter. Passte zu meiner guten Lauflaune.
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Blogger Team-Up 4: Das erste Drittel Nibelungensteig mit Gerd und Foto (16,7 km)

22. Mai 2009

Sodele.
Der Lauf auf dem ersten Teil des Nibelungensteigs in den Odenwald rein.
Endlich.
Gerd und ich hatten das ja schon seit letztem Herbst geplant, aber irgendwie hat´s vorher nie geklappt. Keine Zeit, oder mieses Wetter, oder ich hab´ geschwächelt, oder der Gerd war nicht ganz so fit, oderoderoder – wie das halt so ist…

Aber heute sah´s endlich mal gut aus: Guten Termin gefunden (passenderweise fast auf den Tag genau ein Jahr nach dem ersten gemeinsamen Lauf, den Gerd und ich absolviert hatten), alles fit, und das Wetter hatte sich nach einem etwas unsicheren Start heute morgen entschieden, extra für uns einen der schönsten Tage des Jahres aufzufahren, mit guter Sicht, angenehm warmen Temperaturen, einer wunderbar frischen Brise, blendendblauem Himmel, und strahlendem Sonnenschein (also genau das Wetter, das es eigentlich braucht, um eine der schönsten Strecken in den Odenwald richtig geniessen zu können).
Perfekt für die heutige Strecke, die uns von Zwingenberg bis zum Hofgut Hohenstein hinter Reichenbach führen sollte und damit ungefähr das erste Drittel des Nibelungensteigs ausmachte.

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Kleines Abendründchen nach Balkhausen (9,2 km)

17. Mai 2009

Sonntag Abend, Woche fast rum, ein kleiner Lauf fehlte noch zum Pensum.
Viel wollte ich allerdings nicht mehr machen.
Einerseits weil mein Fotolaufbericht aus dem Zellertal immer noch nicht fertig war (arg im Verzug, und eigentlich mach´ ich nicht so gerne neue Touren, solange die letzten noch nicht gebloggt sind).
Andererseits weil ich gestern/heute Nacht erst gegen 3:00 Uhr ins Bett gekommen war und dabei beim Blick auf die Nachttischuhr irgendwie unabsichtlich den Wecker aktiviert hatte – der stand auf kurz vor halb Sieben und trieb mich dementsprechend unsanft nach nicht mal dreieinhalb Stunden Schlaf aus den Federn (und das mit dem Einschlafen hat danach irgendwie nicht mehr geklappt).
Aargh.
Da war ich dann heute irgendwie so ein bisschen matschig.

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Frühlingsbergtour in der prallen Sonne: Jugenheim – Balkhausen – Alsbach (10,7 km)

2. April 2009

Heute musste ich was bei meinem Hausarzt abholen.
Und weil´s dafür nicht viel brauchte (Krankenkassenkärtchen und 10 Euro Praxisgebühr, das ist logistisch gut zu stemmen…) und das Wetter schon wieder wunderbar sonnigwarmblauhimmligfrühlingshaft war, hab´ ich´s natürlich gleich mit einer kleinen Tour verbunden.

Einziges Problem: Von zuhause bis zum Hausarzt im Nachbarort sind´s gerade mal 800 m. – auf direktem Weg wäre das irgendwie ein bissl wenig gewesen.
Also vorher noch einen ordentlichen, schönen Umweg eingeplant: Von Jugenheim aus durchs Balkhäuser Tal hoch in die Berge, dann von Balkhausen geradewegs über den steilen, hohen Hauptkamm des Melibokusmassivs und durch den Wald zurück runter an die Bergstrasse. Alles bestens bekanntes Terrain, da brauchte ich nicht mal ein Plänchen.

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Hardcore Berg- und Crosstour ins/ums/durchs Balkhäuser Tal (11,8 km)

24. Januar 2009

Gestern Sturm und Regen, heute schon wieder Windstille und milder Sonnenschein. Soll einer das Wetter verstehen…

Nicht dass ich mich beschweren würde, im Gegenteil: So ein feines Frühlingswetterchen weckt bei mir - ich hab´s ja neulich schon mal bemerkt - den läuferischen Tatendrang.
Da krieg ich immer spontan Lust, die Beine in die Hand zu nehmen (übrigens eine coole Umschreibung fürs Laufen, oder? :D ) und mal wieder eins von den Dingen zu erledigen, die schon länger auf meiner läuferischen To-do-Liste steht.
So auch heute.

Für die großen Wunschprojekte ist es im Moment allerdings aus mehreren Gründen noch zu früh, also suchte ich mir halt was Kurzes, Kleines ganz nahe an zuhause aus.

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Enspanntes Winterläufchen nach Balkhausen (9,4 km)

25. November 2008

Heute fühlte ich mich irgendwie unambitioniert: Wetter grau und noch ein bisschen schneeig, kalt war´s auch wieder, vorgestern war ich deutlich weiter gelaufen als geplant – da hatte ich irgendwie kein so ausgeprägtes Bedürfnis nach schnell, lang und/oder anstrengend.

Entsprechend hab´ ich langsam, kurz und entspannt gemacht: Einfach mal kurz von Jugenheim aus über den Bergkamm rüber nach Balkhausen und dann das Tal runter zurück, nette Strecke, nicht zu weit, ohne zu hetzen.

Zuerst mal die Standartstrecke in die Berge: Jossastr., hoch in den Wald, ein paar hundert Meter auf dem Burgenweg/Alemannenweg das Darsbergtal hinauf, dann scharf links auf die kleine Anhöhe am merckschen Wasserturm, und schließlich scharf rechts auf den Pürschweg (SJ2), und dem in gemässigtem Tempo aufwärts gen Melibokus gefolgt.

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Balkhausen – Melibokus – Darsberg (10,8 km)

9. September 2008

Erste Tour nach dem Halbmarathon. Alles fit, aber (wie das nach solchen Ereignissen halt mal ist), nicht so ganz doll motiviert.
Ergo: Kleine, unkomplizierte Tour durch bekanntes Gelände: Balkhäuser Tal hoch, durch Balkhausen, dann von hinten auf den Melibokus hoch und über den Pürschweg heim.
Kein Meter neuer Weg, aber immerhin in neuer Richtung, denn normalerweise laufe ich die Strecke andersrum – das ist aus irgendeinem Grund lirgendwie leichter und fühlt sich „richtiger“ an…

Wieder mal ein wunderschöner, sonnig-warm-milder Spätsommer-/Frühherbsttag – auch wenn ich mich damit wiederhole: Momentan haben wir die schönste Zeit des Jahres zum Laufen, einfach nur herrlich (am liebsten würde ich da jeden Tag raus und neue Gegenden erkunden, hoch in den Taunus, nach Bayern rüber, in die Pfalz rein, den Rhein runter – ach ja, wenn ich doch nur mehr Zeit und Muße für sowas hätte. Seufz…).

Start am frühen Abend. Körperlich wieder ganz fit, lediglich der lädierte Knöchel (heute wieder ohne Bandage) fühlte sich noch etwas komisch an, ebenso wie meine linke Hüfte (wohl auch ein Überbleibsel vom Halbmarathon, vermutlich hatte ich meine rechte Seite da unbewusst auf Kosten der linken geschohnt.
Trotzdem ganz gemächlich angefangen, an so einen schönen Abend muss man ja nicht hetzen.

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Zickzack am Heiligenberg (12 km)

19. Juli 2008

…und Tag 7 der unglaublichen Blog-Bonanza-Woche, mit einem krönenden Abschluss. Der Lauf vom 19.7., komplett mit schönen Aussichten, geheimen Bergpfaden, Blut, Schweiss, Tränen, und mehr Brennnesseln, als man in einem Monat essen kann!!! Here we go:

Gestern war ich mir noch nicht sicher gewesen, ob ich heute überhaupt Laufen würde. Nemo hat sich eine schlimme Halsentzündung geholt, die ihn so richtig beutelt: Er ist ganz schwach, ziemlich apathisch und wurde ständig von schrecklich klingenden Husten- und Würganfällen heimgesucht, bei denen er Placken zähflüssig-schaumigen Bazillenschleims (gerne mal ergänzt durch ein bisschen halbverdauten Mageninhalt) in seiner Umgebung verteilt. Und da ich ihn ja momentan in Vollzeitpflege habe, war ich entsprechend ziemlich eingespannt und gestresst – sich Sorgen machen und ständig Bazillenrotz vom Fußboden entfernen und Drüberdesinfizieren, das hält einen ganz schön auf Trab (mal abgesehen davon, dass man keinen besonders guten Nachtschlaf hat, wenn der ansonsten recht angenehme Zimmergenosse alle paar Minuten von Keuch- und Hustenkrämpfen in TBC-Qualität geschüttelt wird und industrielle Mengen von Schleim auf dem mit Handtüchern ausgelegten Schlafzimmerboden spuckt).
Hinzu kam dann auch noch, dass es bei mir selbst ebenfalls losging: Laut Tierärztin sind die Erreger einer Hunde-Halsentzündung dieselben, die auch für menschliche Halsentzündungen verantwortlich sind – und nachdem ich einen nicht unerheblichen Teil des gestrigen Tages mit dem Entfernen von Bazillenspotze von der Auslegware verbacht hatte, stellten sich bei mir gegen Abend erste Schluckbeschwerden und ein leicht trockener Hals ein. Na prima…

Heute morgen sah das dann gottseidank schon wieder deutlich rosiger aus: Nemo ging´s schon wesentlich besser (auch wenn er bis auf Weiteres strengstes Sportverbot hat), so dass ich es wieder verantworten konnte, ihn mal ein, zwei Stunden alleine zu lassen, und meine gestrigen ersten Krankheitssyndrome hatten sich dank sofortiger Gegenmaßnahmen (bestehend aus diversen Tees, Halspastillen und Erkältungsbädern) und meinem bestens funktionierenden Immunsystem nicht weiter manifestiert (ich hab´ an meinem Körper ja so Einiges auszusetzen: Er ist kurzsichtig, kurzbeinig, legt etwas zu gerne Notpolster für den nächsten atomaren Winter an, und ist insgesamt nicht das fettarme, muskulös-adonisartige Hochleistungsmodell, das ich eigentlich verdient hätte, weil ich so ein feiner Kerl bin – aber zumindest bei den Abwehrkräften hat er eine ganz gute Ausstattung mitgekriegt, das macht vielleicht nicht so viel her wie ein Sixpack, hält aber zumindest die Erkältungen fern – auch was wert… ;) ).

Alles soweit gut, da machte ich mich dann doch auf. Sollte nicht zu weit werden, einfach mal das Balkhäuser Tal hoch und um den Heiligenberg zurück, ein paar unerforschte Nebenpfade ausprobieren…
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Verirrt, verwirrt und eingesulcht: Schöne/Nasse Runde den Felsberg (17,4 km)

26. Juni 2008

Normalerweise wäre ich ja gestern schon losgezogen.
Aber ich war heute mit Jost zum Laufen verabredet, deswegen hab´ ich verzichtet.
Jost hat dann natürlich mal wieder auf den letzten Drücker abgesagt. Eigentlich ganz normal, macht er eigentlich immer wenn mal unter der Woche laufen wollen – Mal ist er nicht ganz so fit, mal muss er kurzfristig beruflich weg, mal hat seine Ex angerufen und er muss ganz unbedingt sofort einen Kaffee mit ihr trinken gehen… na ja, Sport (außer Fußball in der Glotze ;) ) hat bei ihm im Moment offensichtlich keine besonders hohe Priorität (was irgendwie ein bisschen lustig ist, weil er andererseits ständig rumjammert, dass er so dick und unfit geworden wäre)…

Also musste ich am Dienstagabend noch schnell umdisponieren: Die Strecke, die ich mit Jost gelaufen wäre (Alsbacher Schloss, Comoder Weg, Herrenweg), war mir eigentlich zu kurz und außerdem wollte ich sie nicht ohne Jost „verbrauchen“, da musste was Anderes her. Nach kurzem Stöbern in meinem Archiv geplanter Läufe entschied ich mich für eine spannende mittellange Tour auf obskuren Nebenpfaden am Felsberg, auf die ich schon ziemlich gespannt war, und nahm mir vor, sie gleich heute morgen abzulaufen.

Heute morgen war´s dann aber furchtbar schwül und drückend.
Nein, halt, das stimmt so nicht, eigentlich war´s FURCHTBAR SCHWÜL UND DRÜCKEND !!!
Allein schon der Schritt vor die Haustür fühlte sich an, als würde man eins mit einem Brett übergezogen kriegen (und das in einer Sauna).
Da ging gar nix, ich verschob ich die Tour auf nach dem Gewitter, das angesichts solch einer Wetterlage unweigerlich komme musste.

Fast forward bis zum Abend: Semiapokalyptisches Unwetter vorbei, Himmel bedeckt mit turmhohen grummelnden Wolken, immer noch unheimliche Luftfeuchtigkeit, aber immerhin etwas kühler.
Besser würde es heute nicht mehr werden. Also los, ab auf die Kuralpe zum Start.

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Hetzjagd auf den Felsberg (8,9 km)

18. Mai 2008

Pläne sind an sich ja ´ne feine Sache. Wenn sie sich nur nicht ständig ändern würden…
Nehmen wir mal den heutigen Sonntagslauf:
Ursprünglich hatte ich vorgehabt, eine längere Tour im oberen Lautertal und bei Lindenfels zu machen, Länge 17,5 km, mit zwei hammerharten langen Anstiegen (Reichenbach – Knodener Höhe und Kolmbach – Neunkircher Höhe).
War mir aber dann doch etwas viel, vor allem nachdem der gestrige Lauf durchs Stettbacher Tal ein gutes Stück länger und anstrengender geworden war, als ich erwartet hatte, und mir auch heute noch merklich in den Knochen steckte.

Also entschied ich mich stattdessen für eine nette, mittellange Einweg-Strecke in den Odenwald: Von Jugenheim den Melibokus rauf, kurz vor dem Gipfel auf dem HW 16 sanft-serpentinig bergab, über den Höhenrücken zwischen Balkhäuser und Hochstädter Tal zum Fuß des Felsbergs. Von dort aus rüber ans Felsenmeer und aus Richtung Beedenkirchen hoch auf den Gipfel des Felsbergs, wo ich mich zwischen halb Zwei und Zwei mit meinen Eltern zum Essen im Restaurant Adas Buka verabredete (denn warum soll man nicht immer mal wieder das Anstrengende mit dem Angenehmen verbinden? ;) ).
Insgesamt 12 oder 13 km, zwar auch mit richtig viel Steigung, aber ich hatte mir vorgenommen, es gaaanz langsam und gemächlich angehen zu lassen, und entsprechend mal eine ungefähre Laufzeit von 1:45 Minuten (inkl. Pausen) veranschlagt.

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