Posts Tagged ‘Burgenweg’

Mit dem Hund bei Nebel und Regen um den Melibokus (12,8 km)

8. Oktober 2009

Uuuääh.
Dauerregen.
Draußen ist´s grau und feucht und eklig und unschön – genau die Art von trübem, drögen Herbsttag, die ich überhaupt nicht leiden kann (just for the record: Die Art von Herbsttag, die ich leiden kann, ist bunt und sonnig und warm, und hell und strahlend statt trüb noch dröge).

Entsprechend hab´ ich auch sowas von keine Lust – selbst ohne die allerletzten Erkältungsrückstände im System würd´ ich mich bei diesem Wetter am liebsten drücken.
Aber das geht nicht.
Schließlich muss ich nach der kleinen Krankheitspause wieder reinkommen, bevor der Schlendrian einkehrt.
Also: Raus in den drögen Regen und laufen.
Mrrhh..

Den Rest des Beitrags lesen »

Zwischen den Bundesländern: Grenzhopping an der Bergstrasse und im Odenwald (18,5 km)

25. September 2009

Ok, offenbar hab´ ich ein ganz gutes Rezept gefunden, wie ich den kleinen Durchhänger von letzter Woche endültig wieder loswerde:
Schöne Touren in schöner Umgebung bei schönem Wetter.
Nicht klein-klein im eigenen Hinterhof (zu unspektakulär) aber auch nicht zu ambitioniert (zu anstrengend, nicht so sehr körperlich sondern vor allem auch wegen des Aufwandes bei Vorbereitung, Umsetzung und Nachbereitung), sondern einfach was Nettes mit Wald und Bergen und Sonne und ordentlich neuer Strecke, dafür ohne allzuviel Vorausplanung, Aufwand oder Leistungsdruck.

Hat jetzt zweimal gut geklappt, also machte ich´s heute genauso.

Richtig neue Strecke nicht zu weit weg von Zuhause zu finden ist ja schon etwas länger ein kleines Problem, aber zumindest einen unerlaufenen Ort in der Nähe hatte ich noch auf der Liste, den ich mir für heute vornahm: Ober-Laudenbach, ein kleines Dorf im Odenwald (oder noch an der Bergstrasse?), das genau auf der Grenze zwischen Baden-Württemberg und Hessen sitzt.

Grobe Strecke mit ordentlich Bergen ausbaldowert und dann wie gehabt am Vorabend aufgebrochen.

Den Rest des Beitrags lesen »

Grauer Lauf auf Hutzelstrasse und Hoher Strasse nach Ober-Ramstadt (17,7 km)

17. September 2009

So schön der grandiose Ausflug in den Taunus am letzten Wochende auch war, in gewisser Hinsicht hat er sich im Nachhinein auch so ein bisschen als kontraproduktiv erwiesen.

Warum?

Tja, ehrlich gesagt hatte ich in den Tagen danach überhaupt keine Lust aufs Laufen.
Kein Problem der Physis, da hatte ich die 31 Bergkilometer überraschend gut weggesteckt.
Eher ein mentales – nach so einer großartigen Tour ist erst mal ein die Luft raus, so eine Art „zu-viel-Schönes“-Burnout.
Die „normalen“ Strecken scheinen im Vergleich irgendwie wenig reizvoll und nicht wirklich interessant, da hat man einfach keinen unbedingten Drang, wieder loszulaufen.
Und wenn dann auch noch das Wetter tagelang so richtig hässlich feuchttrübgrauwindig ist… naja, dann macht sich halt irgendwie Unlust breit.
Keine übellaunige „Null-Bock-Auf-Garnix“-Stimmung, auch kein weinerlicher Defätismus, mehr eine gar nicht so unangenehme Apathie, nach dem Motto „Ach, was soll ich denn heut´ irgendwas planen, das wird eh nicht so schön“.
Dann kommt noch irgendwelches anderes Zeug dazu, das man erledigt, und ehe aufraffen kann, wird´s auf einmal abend und die Dunkelheit zieht auf, und damit isses zu spät zum laufen.

So geschehen am Dienstag.
Und am Mittwoch.
Erst heute, am Donnerstag, hab´ ich dann doch irgendwie die Kurve gekriegt, indem ich die Trägheit überlistet habe – wenn man zu desinteressiert ist, um irgendwas zu planen und sich dann drauf zu freuen, dann lässt man das eben und läuft stattdessen einfach los.
Ein bisschen Lustlos, ohne Ziel oder Strecke, ohne Erwartungen und ohne allzuviel Enthusiasmus.
„Going through the motions“, nennt man das im Anglophonen.

Genau das hab´ ich heute gemacht.
Um kurz nach sechs uninspiriert in die Schuhe, ein bisschen uninspiriert gedehnt, und dann uninspiriert und ohne auch nur den leisesten Schimmer einer Idee, wo ich hinwollte („pffft, ist eh alles egal“) in den grauen, drögen Abend gestartet.

Den Rest des Beitrags lesen »

Burg Frankenstein mit schweren Beinen (15,5 km)

2. September 2009

Mittwoch.
Zwei Tage Pause nach den läuferischen Strapazen des Wochenendes, eigentlich genug, also brech´ ich abends zum Laufen auf.

Hab´ mir was Unkompliziertes rausgesucht: Mal wieder auf die Burg Frankenstein zwischen Mühltal und Malchen, da war ich jetzt seit letztem Oktober nicht mehr, höchste Zeit, da oben mal wieder nach dem Rechten zu sehen.
Unkompliziert ist das ganze übrigens deshalb, weil ich die Strecke aus dem FF kenne, da sind keine Pläne oder Wegmarker nötig.
Aber ordentlich Höhenmeter sind´s trotzdem, und außerdem mindestes 15 km, mal sehen, wie das so klappt…

Den Rest des Beitrags lesen »

Badischer Odenwald: Leutershausen – Wilhemsfeld – Schriesheim mit Foto (25,6 km)

29. August 2009

So langsam bin ich mit meinem Weg nach Frankreich in Regionen vorgestoßen, die so weit weg von zuhause sind, dass dort zu laufen doch mit einem nicht zu unterschätzenden logistischen Aufwand verbunden ist.
Und diesen Aufwand konnte ich mir heute leider nicht leisten:
Zum Mittagessen mit meinen Eltern verabredet, direkt danach wollte ich weiter nach Rheinhessen um was mit Freunden zu unternehmen, da war keine Zeit für einen Tagesausflug in die Südpfalz.

Aber sowas ist ja kein Grund, die inzwischen schon fast obligatorische lange Bergtour mit dem Foto ausfallen zu lassen, schließlich gibt´s ja auch etwas näher noch total viel entdeckbares Mittelgebirge.
Zum Beispiel der südliche Odenwald, jenseits der Landesgrenzen im Badischen. Da bin ich vor zwei Jahren mal dran vorbeigeschrammt, als ich der Bergstrasse nach Süden gefolgt bin, aber so richtig innen drin laufen war ich noch nie.
Na ja, bis heute zumindest…

Den Rest des Beitrags lesen »

Ungezwungene Umrundung des Melibokus (14,7 km)

27. August 2009

So, heute machen wir´s mal kurz:

Obwohl meine Beine gestern an der Knoblochsaue doch schon ziemlich unwillig waren, bin ich heute wieder gestartet (ehrlich gesagt: Ich hab´ letzte Woche festgestellt, dass mein Examensbäuchlein selbst dann noch zu sehen ist, wenn ich es einzuziehen versuche, da muss mit mehr Sport gegengesteuert werden – auch wenn´s ein bisschen weh tut!).

Allerdings mal wieder ohne Vorgaben, Plan, feste Strecke oder Uhr.
Einfach mal los, gegen Abend raus und in die Berge hinterm Haus gelaufen, frei Schnauze.

Auch mal wieder schön, so vollkommen frei durch den eigenen „Hinterhof“ zu laufen, wo man jeden Weg und jedes Pfädchen kennt.

Wunderschöner Abend, sonnig und warm, genau richtig für so eine Tour.
Den Rest des Beitrags lesen »

Kleine Tour bergauf: Von zuhause auf die Kuralpe (9,5 km)

11. August 2009

Vor etwas über einem Monat war ich zum letzten Mal auf der Kuralpe hinter Balkhausen – Familienessen – und bin danach von da oben runtergelaufen (Nachzulesen hier).

Dabei hab´ ich mich ein bisschen so gefühlt, als würde ich schummeln, weil´s deutlich mehr bergab als bergauf ging (wie das eben so ist, wenn man aus den Bergen in die Ebene läuft).

Heute nun die Gelegenheit, diese „Schummelei“ wieder auszubügeln.
Wieder Famileinessen, wieder auf der Kuralpe, und weil´s zudem noch ein überraschend schöner Abend geworden war, machte ich mich auf, dort hochzulaufen.
Selbe Strecke wie vor einem Monat, nur eben in der anderen Richtung, hoch in die Berge (und zwar richtig: 550+ Höhenmeter auf weniger als 10 Kilometer Strecke, das ist schon ´ne Hausnummer).

Den Rest des Beitrags lesen »

Schwülwarme Melibokus-Tour (10,1 km)

30. Juni 2009

Oh mann, das war vielleicht schwül und dampfig heute. Zwar hat´s am Nachmittag ordentlich gewittert und danach war´s zumindest etwas kühler, aber dafür ist die Luftfeuchtigkeit nach den heftigen Regenfällen nochmal ordentlich angestiegen.
Wie in der Waschküche, puuuuh…

Entsprechend bin ich wieder mal spät gestartet, so gegen 21:00. Hoch in den Wald in Richtung Melibokus.
Standardstrecke: Auf dem Burgenweg durchs Darsbergtal, dann links hoch und am merck´schen Wasserturm vorbei auf den Pürschweg, dem dann einfach immer weiter aufwärts gefolgt.

Den Rest des Beitrags lesen »

Herrlicher Abendlauf ums Kirschhäuser Tal – mit Fotos (19,4 km)

13. Juni 2009

Samstagnachmittag, und an der Bergstrasse ist Sommer!
Die Sonne scheint aus dem blauen Himmel, es herrschen wunderbar angenehme Temperaturen am oberen Ende von „warm“ (aber noch nicht im Bereich von „heiss“), dazu weht ein leichter, frischer Wind aus Südwest – ein echter Traumtag, der so richtig Lust auf eine schöne, spannende Entdeckertour macht, auch wenn eigentlich Regeneration angesagt wäre.
Aber ´nem geschenkten Gaul schaut man bekanntlich nicht in den Rachenraum, und wer weiss, ob´s die nächsten Tage so schön bleibt – also: Raus, laufen, am besten ´ne Traumtour für den Traumtag.
Mal wieder ein bisschen in die Berge oder so.
Hmmm….
Zum Beispiel… Hey, warum nicht mal ums Kirschhäuser Tal hinter Heppenheim, das ist total hübsch und ich wollte es ja schon lange mal ablaufen, quasi als Startschuss für die bereits zu Jahresanfang geplante Erforschung des Weschnitztals.
Ja, genau, Kirschhäuser Tal, da hab´ ich Lust drauf!
Planung ist kein Problem, ich suche mir einfach eine schöne Route mit viel neuer Strecke und ein paar Ansatzpunkten zum bisheringen Streckennetz raus, auf vorherige Ausmessen verzichte ich (dank dem 28er vom vorletzten Freitag bin ich da ganz locker – hab´s nicht eilig, und egal ob´s 12, 16 oder 22 km sind, ich schaff´s auf jeden Fall ohne Probleme, da brauch´ ich mir vorher keinen Kopf machen…), und dann geht´s auch schon los.

Mit offenen Fenstern die sonnige Bergstrasse runter, zum Ausgangspunkt der Tour in Heppenheim.
Im Radio läuft „Flying“ von einer Gruppe namens „Nice Little Penguins“ (wie eine nachträgliche Internet-Recherche ergeben hat. Komischer Name, und warum hatte ich überhaupt einen Sender drin, der sowas spielt?), das passt total zum schönen Abend und meiner Stimmung.
Ich erwische mich dabei, glücklich vor mich hinzupfeifen, selbst als der Song schon lange zu Ende ist… :)

Den Rest des Beitrags lesen »

Etwas zähe Waldtour um den Melibokus (12,5 km)

10. Juni 2009

Haaachje…
Irgendwie bekommen mir zwei Tage Pause am Stück nie so gut. Letzte Woche war´s danach arg krampfig, und diese Woche – na ja…

Gestern in Mainz gewesen, wollte danach unterwegs noch ein bisschen laufen, aber als ich dann gegen 21:00 endlich meinen Kram erledigt hatte und ziemlich abgespannt heimwärts gefahren bin, hatte ich irgendwie keinen echten Drang mehr, noch anderthalb Stunden durch den Wald bei Worfelden zu rennen (dort war die Tour geplant) und hab´s gelassen.

Dafür dann eben heute.
„Meh“-Tag.
Mäßiges Wetter, mäßige Laune, mäßige Tagesform – alles nicht unerträglich mies, aber doch ein bisschen näher an „schlecht“ als an „gut“.
Meh.

Den Rest des Beitrags lesen »