Posts Tagged ‘Darsberghütte’

Mit dem Hund bei Nebel und Regen um den Melibokus (12,8 km)

8. Oktober 2009

Uuuääh.
Dauerregen.
Draußen ist´s grau und feucht und eklig und unschön – genau die Art von trübem, drögen Herbsttag, die ich überhaupt nicht leiden kann (just for the record: Die Art von Herbsttag, die ich leiden kann, ist bunt und sonnig und warm, und hell und strahlend statt trüb noch dröge).

Entsprechend hab´ ich auch sowas von keine Lust – selbst ohne die allerletzten Erkältungsrückstände im System würd´ ich mich bei diesem Wetter am liebsten drücken.
Aber das geht nicht.
Schließlich muss ich nach der kleinen Krankheitspause wieder reinkommen, bevor der Schlendrian einkehrt.
Also: Raus in den drögen Regen und laufen.
Mrrhh..

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Jugenheim – Hofgut Hohenstein (13,1 km)

20. September 2009

Auch der dritte Lauf diese Woche war gar nix!

Sonntag, Abendessen auf dem Hofgut Hohenstein über Reichenbach, wollte ich hinlaufen.
Immer noch ohne großen Enthusiasmus, letztlich war´s vor allem Gewohnheit und ein Gefühl von „Ach was soll´s“, aus denen ich mir die Schuhe gebunden hab´ und losgelaufen bin.

Furchtbares Wetter.
Nochmal über 20 Grad, dazu eine Luftfeuchtigkeit von über 90%, alles diest und dampft, richtig eklig.
Dazu dann noch die Nachwirkungen der zu schnellen Flachlandtour gestern, die mir nicht wirklich gut getan hat: Alles fühlt sich schwer, krampfig, verkatert, müde an, bereits die ersten Meter aufwärts in den Wald sind unangenehm und anstrengend.

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Hinterm Melibokus nach Zwingenberg ´09 (12,8 km)

10. September 2009

Vor knapp einem Jahr ist meine Cousine zu einer Weltreise aufgebrochen – einmal rund um den Globus, Südamerika, Nordamerika, Pazifikregion, Australien, Asien…
Zum Abschiedsessen auf dem Rebenhof in Zwingenberg bin ich damals gelaufen, eine schöne, abwechslungsreiche Tour von zuhause aus über die Ostflanke des Melibokus, die Not-Gottes-Kapelle und Auerbach.

Jetzt ist sie wieder da, zumindest für ein paar Tage auf „Urlaub vom Urlaub“, bevor sie wieder nach Down Under startet.
Aus diesem Anlass gab´s dann heute Abend ein kleines Familienessen – in ähnlicher Besetzung wie vor einem Jahr, und natürluch wieder im Rebenhof in Zwingenberg (weil meine Cousine nach den ganzen, harten Monaten des Surfens auf Hawaii und am Bondi Beach verständlicherweise mal wieder Lust auf eine Biertischgarnitur, ´nen schlagerlallenden Alleinunterhalter und Kartoffeln mit Quark hatte.
Ok, nicht auf den Alleinunterhalter, der war nur zufällig da… :D ).

Also alles irgendwie schon recht symmetrisch, da wollte ich die Symmetrie natürlich komplett machen und bin wieder hingelaufen – genau dieselbe Strecke wie letztes Jahr!

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Kleine Tour bergauf: Von zuhause auf die Kuralpe (9,5 km)

11. August 2009

Vor etwas über einem Monat war ich zum letzten Mal auf der Kuralpe hinter Balkhausen – Familienessen – und bin danach von da oben runtergelaufen (Nachzulesen hier).

Dabei hab´ ich mich ein bisschen so gefühlt, als würde ich schummeln, weil´s deutlich mehr bergab als bergauf ging (wie das eben so ist, wenn man aus den Bergen in die Ebene läuft).

Heute nun die Gelegenheit, diese „Schummelei“ wieder auszubügeln.
Wieder Famileinessen, wieder auf der Kuralpe, und weil´s zudem noch ein überraschend schöner Abend geworden war, machte ich mich auf, dort hochzulaufen.
Selbe Strecke wie vor einem Monat, nur eben in der anderen Richtung, hoch in die Berge (und zwar richtig: 550+ Höhenmeter auf weniger als 10 Kilometer Strecke, das ist schon ´ne Hausnummer).

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Schwülwarme Melibokus-Tour (10,1 km)

30. Juni 2009

Oh mann, das war vielleicht schwül und dampfig heute. Zwar hat´s am Nachmittag ordentlich gewittert und danach war´s zumindest etwas kühler, aber dafür ist die Luftfeuchtigkeit nach den heftigen Regenfällen nochmal ordentlich angestiegen.
Wie in der Waschküche, puuuuh…

Entsprechend bin ich wieder mal spät gestartet, so gegen 21:00. Hoch in den Wald in Richtung Melibokus.
Standardstrecke: Auf dem Burgenweg durchs Darsbergtal, dann links hoch und am merck´schen Wasserturm vorbei auf den Pürschweg, dem dann einfach immer weiter aufwärts gefolgt.

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Ich kann´s noch! Spontaner 28er durch die Berge hinter Seeheim-Jugenheim (27,9 km)

5. Juni 2009

Beim Sport soll man auf seinen Körper hören, heisst es.
Ok.
Meiner hat mir am Mittwoch, beim Lauf mit krampfigen Waden um den Erlensee, erklärt, dass er im Moment einfach keine so rechte Lust auf harten Asphalt im ebenen Flachland hat.
Das war relativ eindeutig.

Also sind wir heute ins Bergland. Nach Nordosten, in die steilen Hänge und tiefen Täler zwischen Seeheim und Ober-Beerbach, da gab´s zwischen Wald und Wiesen tatsächlich noch ein paar kleine, geheimnisvolle Wege auf der Wanderkarte, die ich noch nie gelaufen bin, das sah interessant aus und versprach Höhenmeter bis zum Abwinken, in kleinen, steilen Dosen (auf, ab, auf, ab, auf, ab…)

Genau gemessen hab´ ich die Strecke vorher nicht, irgendwas zwischen 10 und 15 km, war alles recht.
Aber einen guten Plan hab´ ich mir gemacht und mitgenommen, um die kleinen, geheimnisvollen Wege auch ja nicht zu verpassen, da oben in den dichten, zerklüfteten Wäldern navigiert sich´s nämlich gar nicht so einfach, selbst wenn man schon eine ordentliche Ortskenntnis mitbringt…

Start am Abend, kurz nach halb sieben. Freundliches Wetter, heiter, ein bisschen Sonne, ein bisschen Wolken, unter 20°, leichter Wind, etwas diesig. Gutes Laufwetter. Passte zu meiner guten Lauflaune.
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Kleines Abendründchen nach Balkhausen (9,2 km)

17. Mai 2009

Sonntag Abend, Woche fast rum, ein kleiner Lauf fehlte noch zum Pensum.
Viel wollte ich allerdings nicht mehr machen.
Einerseits weil mein Fotolaufbericht aus dem Zellertal immer noch nicht fertig war (arg im Verzug, und eigentlich mach´ ich nicht so gerne neue Touren, solange die letzten noch nicht gebloggt sind).
Andererseits weil ich gestern/heute Nacht erst gegen 3:00 Uhr ins Bett gekommen war und dabei beim Blick auf die Nachttischuhr irgendwie unabsichtlich den Wecker aktiviert hatte – der stand auf kurz vor halb Sieben und trieb mich dementsprechend unsanft nach nicht mal dreieinhalb Stunden Schlaf aus den Federn (und das mit dem Einschlafen hat danach irgendwie nicht mehr geklappt).
Aargh.
Da war ich dann heute irgendwie so ein bisschen matschig.

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Kleine Standortbestimmung fürs Berglaufen: Melibokus (10,1 km)

7. Mai 2009

Hmm, gestern schon wieder eine bügelbrettflache Strecke durch Asparagus Country nordwestlich von Darmstadt gelaufen, so langsam wird´s mal wieder Zeit, etwas mehr an den Bergen zu arbeiten.
Besonders weil übernächsten Samstag ein harter Berglauf mit Gerd von Rodau (190 m. ü.NN.) auf die Neunkircher Höhe (605 m.ü.NN) ansteht (und die Höhen-Angaben sind nur die halbe Wahrheit, denn zwischendurch geht´s auch immer mal wieder ein bisschen bergab, was die Gesamt-HM nochmal deutlich vergrößert), und übernächstes Wochenende dann die noch viel härtere erste Nibelungensteigetappe – auch mit Gerd – die es gleich auf ca. 800 teils brutale Höhenmeter bringt.

Da sollte man vorher schon abgecheckt haben, ob man auch wirklich noch bergfest ist.

Wie das geht?
Ganz einfach: Man läuft mal wieder auf seinen Hausberg, den Melibokus (zumindest wenn man an der nördlichen Bergstrasse wohnt und den Melibokus als Hausberg hat).
Ideal zur Standortbestimmung: Du startest, läufst 5 km durchgängig mit einer Durchschnittsteigung von 8% bergauf, und wenn du oben bist, weisst du genau, wo du stehst (oder röchelnd liegst, je nach Fitnessgrad… :D ).

Das hab´ ich dann heute mal gemacht, um zu sehen, wie´s so mit der Bergfestigkeit steht.

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Versöhnliche Wochenausklangsbergtour über Melibokus und Alsbacher Schloss (10,3 km)

29. März 2009

Aaah, viel besser!

Es gibt ja eine Unmenge von Faktoren die bestimmen, wie ein Lauf wird. Aber im Prinzip kann man die alle auf zwei entscheidende Nenner runterkürzen – ob eine Tour gut oder schlecht wird, hängt letztlich davon ab…

a) …was man mitbringt (Physis, Psyche, Stimmung, Aufmerksamkeit usw.)

b) …was man unterwegs vorfindet (Laufbedingungen, Umgebung, Wetter, Erlebnisse usw.)

Vorgestern war beides einfach nur mies – ich war lustlos, unfit, unkonzentriert, die Strecke nicht besonders interessant, das Wetter schlecht – da konnte einfach nix Gutes bei rauskommen.

Heute hingegen herrschte wieder Frühling, sowohl draußen als auch drinnen: Vor dem Fenster Sonnenschein und Blauer Himmel, halbwegs angenehme Temperaturen, singende Vögel – und meine miese, gestresste Laune von vorgestern hatte sich auch wieder ein bisschen verzogen!

Bestens! Zeit zu laufen! :)

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Noch ´ne kleine Waldrunde samt Entdeckung eines bisher unbekannten Pfädchens (7 km)

4. März 2009

Morgen soll´s ja schon wieder trüb und kalt und regnerisch werden, also hab´ ich mir auch heute nochmal schnell den Nemo geschnappt und mit ihm eine Mini-Runde durch den Wald gedreht.

Wieder ein klein bisschen weiter als die letzten, mit ein bisschen mehr Steigung: Wie üblich das untere Darsbergtal hoch (Burgenweg/blaues B bzw. Alemannenweg/rotes S), dann links, am Wasserturm auf der Anhöhe über dem Merck-Anwesen vorbei, dann rechts den Pürschweg (SJ2) hinauf.

Lief eigentlich wieder ganz gut, bloss mein linkes Bein will und will einfach keine Ruhe geben – wie auch schon in den letzten Tagen so ein dumpfes, unangenehmes Rumoren in der Wade, das teilweise bis zum Knie hoch- und bis zum Knöchel runterstrahlte, dazu ein leicht seltsames Ziehen an der linken Hüfte, außerdem fühlte sich das Bein insgesamt etwas schwächer und holziger an als das andere.
Wie gesagt: Nicht furchtbar schlimm, aber doch sehr unangenehm (zumal es im Lauf der Tour stärker wurde), und nachdem es seit Längerem konstant da ist, vielleicht doch was, was ich mal im Auge behalten sollte…

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