Läufchen am Darsberg (5 km)

21. Oktober 2007

Brrrr. Was für ein grausliger Tag: Saukalt, grau, ein klammer, kalter Nebel, dazu ständiger Nieselregen. Wie im November. Machte nicht gerade Lust auf Laufen.
Da traf´s sich ganz gut, dass ich ja sowieso etwas kürzer treten wollte, und mein Wochensoll (laut Trainingsplan 49 km) mit den letzten drei Läufen eigentlich schon fast erfüllt hatte.
Entsprechend konnte ich es mir Leisten, heute nur ein Mini-Läufchen einzufügen, das ich kurzerhand in die Hügel hinterm Haus verlegte.

Also eine kleine Regenpause abgewartet, gut eingepackt, Nemo geschnappt, und los ging´s.
Ganz langsam, schließlich war es mein erster Lauf am Berg seit vor drei Wochen die Probleme mit meinem linken Oberschenkel angefangen hatten, da wollte ich es auf keinen Fall übertreiben.

Erst mal Jossastrasse hoch in den Wald, vorbei am Merck-Anwesen durch das sogenannte „Kalte Loch“ (Kurz auf dem Burgenweg, Markierung blaues B), dann die erste links hoch auf die Anhöhe beim Merck´schen Wasserturm. Dann die nächste rechts, auf den kleinen Weg auf halber Höhe des Darsbergtals (Markierung: Keine) unterhalb des Pürschwegs.
Am oberen Ende des Weges rechts runter ans Ende des Talgrundes und dort dem Burgenweg (immer noch blaues B, alternativ gelbe acht) bergauf gefolgt.
Bis dahin kein Problem, sowohl der Hund als auch der Oberschenkel hielten gut mit (wobei letzterer sich schon ein bisschen seltsam anfühlte – allerdings vielleicht auch deshalb, weil ich ganz besonders auf ihn achtete).

Etwas weiter oben am Hang liefen wir in die untersten Ausläufer der tief hängenden Wolken – war es bis dahin schon düster, kalt und feucht gewesen, so verstärkten sich diese Attribute nun exponentiell, war ein bisschen, als würde man Nachts durch eine eiskalte Sauna laufen.
Natürlich trotzdem weiter, auf dem weitgehend ebenen Weg unterhalb der Ruine Jossa (ihres Zeichens die unspektakulärste Ruine am der gesamten nördlichen Bergstrasse) entlang.
Weiterhin: Hund vorneweg, Bein ok, Wald herbstlich/düster/feucht.
Alles ok.

Nach ein paar hundert Metern die letzte Steigung zur Wegscheide unterhalb der Darsberghütte am oberen Ende des Hasselbachtals (früher kam mir die immer ziemlich hart vor, inzwischen bemerkt man sie kaum noch – das Training zahlt sich aus), dann halbrechts runter ins Tal, an der Nordflanke des Katharinenberges hinter Alsbach ca 1 km bergab (Markierung: Gelbe Sechs).
Schließlich am unteren Waldrand das letzte steile Stück bis an den Bachlauf im Talgrund (da wo die Ziegen wohnen) und neben dem offenen Bachlauf auf dem unebenen Pflasterweg runter bis zum Orsteingang von Alsbach. Dort dann rechts auf den Blütenweg und noch 500 m. geradeaus bis nach Hause.

Extrem kurz, reichte eigentlich nicht mal um richtig warm zu werden, aber zu mehr hätte ich mich bei dem Scheisswetter wirklich nicht aufraffen können (und selbst das hätte ich mir vermutlich gespart, wenn ich nicht sowieso mit dem Hund rausgemusst hätte).
Immerhin: Das Wochensoll ist damit erfüllt, das Bein hat gehalten, und auch wenn´s furchtbar trüb und finster im dämmrigen Wald war, hat es irgendwie trotzdem total viel Spass gemacht, mal wieder etwas Steigungen zu laufen.

Strecke: 5 km
Zeit: 37 Minuten (= 8,11 km/h bzw. 7:25 min/km) – wie gesagt: Furchtbar langsam, weil ich das Bein schonen wollte und laufen mit dem Hund wegen Schnuppern/Bein Heben/Trödeln eh immer etwas länger dauert.
Karte:

Interaktive Streckenkarte

M.

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