Archive for Januar, 2008

2008 KW 04 (21.01. – 27.01.)

27. Januar 2008

Keine gute Woche: Viel Stress, wenig Zeit. Dazu war Jost wieder krank, und ich konnte mich nicht aufraffen, am Wochenende alleine laufen zu gehen, deshalb nur zwei Läufe diese Woche – bin ich gar nicht glücklich drüber, aber was willste machen?

Tag Strecke Zeit Entfernung
Mo.
Di. Ins Weschnitztal: Juhöhe – Kreiswald – Albersbach – Groß-Breitenbach – Bonsweiher 1;33 h 13,3 km
Mi.
Do.
Fr. Planlos am Rimdidim: Neunkirchen – Rimdidim – Meßbach – Steinau 1:33 h 14,1 km
Sa.
So.
Wochenlaufleistung 27,8 km

Planlos am Rimdidim: Neunkirchen – Rimdidim – Meßbach – Steinau (14,1 km)

25. Januar 2008

Auch heute wunderbar sonniges Wetter, ergo zog es mich wieder in den Odenwald. Geplante Strecke: Neunkircher Höhe auf den Rodenstein (da war ich noch nie) und wieder zurück. Gute Hundedistanz, deshalb packte ich Nemo gleich mit ein.  
Dummerweise kamen wir heute allerdings erst sehr spät weg, so dass es fraglich war, ob wir für die geplante Route an der Ostseite der Neunkircher Höhe noch genug Licht haben würden – keine ideale Ausgangslage, aber ich entschloss mich, es trotzdem mal zu probieren.

Start in Neunkirchen, auf dem großen Parkplatz vor dem Höhenhaus. Von hier aus auf den Asphaltweg zwischen Höhenhaus und Friedhof, ostwärts, nach 150 m. rechts hoch an die Landstrasse nach Winterkasten (L3399). Der dann weiter nach Osten gefolgt – kein Seitenstreifen und relativ viel Verkehr, nicht wirklich gut zu laufen, gerade mit dem Hund an der Leine. Am Neunkircher Skilift vorbei bis an den Waldrand, dort halblinks von der Strasse ab auf einen abfallenden, schattig-kalten Waldweg ins südöstlicher Richtung (weisser Balken).
400 m. geradeaus bis zur ersten größeren Kreuzung, dort eine kurze Bestandsaufnahme:
Der eigentlich Plan sah vor, dass wir dem weissen Balken hier geradeaus folgen sollten, runter zur Freiheit, dann weiter bis zum Rodenstein. Dummerweise war hier genau das Problem zu beobachten, das ich von vornherein befürchtet hatte: Dadurch, dass es schon ziemlich spät war und die Sonne deshalb schon arg schräg stand , war selbst hier oben bereits alles im Schatten. Weiter unten an der Ostflanke des Massivs würde es ganz bestimmt kein direktes Sonnenlicht mehr geben, und zudem wahrscheinlich sehr früh dämmern – aber auf einen Lauf im Schatten hatte ich eigentlich keine Lust, wenn die Sonne schon mal scheint, muss man das schließlich ausnutzen.
Hmm… Was nun?
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Ins Weschnitztal: Juhöhe – Kreiswald – Albersbach – Groß-Breitenbach – Bonsweiher (13,3 km)

22. Januar 2008

Ein freundlicher Tag: Trocken, schneller Wechsel von Sonne und Wolken, windig, frisch – schönes Laufwetter, genau richtig um mal wieder eine Runde im Odenwald zu drehen.
Fragte sich nur noch: Wo genau?
Netterweise hatte mein Onkel mir gerade vor ein paar Tagen einen Streckenvorschlag gemailt und gemeint, die Gegend zwischen Juhöhe und dem mittleren Weschnitztal wäre nicht nur wunderschön, sondern zudem auch mit vielen guten, großzügig markierten Wegen ausgestattet und somit bestens geeignet, um da mal einen Lauf zu unternehmen.
Klang wie eine exzellente Idee (zumal mein Onkel sich da oben ziemlich gut auskennt) und passte zudem auch noch perfekt in mein Streckennetz (das bisher an der Juhöhe geendet hatte).
Deswegen heute auf dem Programm: Von der Juhöhe aus ostwärts, durch die westlichen Ausläufer des Weschnitztals bis nach Bonsweiher, dann wieder zurück hoch auf die Juhöhe (um die Strecke länger zu machen ein klein wenig anders als der konkrete Routenvorschlag meines Onkels) – ca. 13 km, ein paar ordentliche Steigungen, abwechslungsreiches Terrain, sah sehr vielversprechend aus.

Nemo war übrigens auch wieder mit dabei, wenn man sich erst mal dran gewöhnt hat, ist das Joggen mit Hund einfach furchtbar praktisch: Das Tier kriegt seinen Auslauf und darf sein Bein an furchtbar vielen fremden Ecken heben (Hunde mögen sowas), und man selbst ist nicht alleine unterwegs und erspart sich zudem das separate Gassigehen nach dem Laufen – viele Fliegen mit einer Klappe, da musste Nemo nicht mal mehr betteln, sondern durfte heute einfach so mit!
startloecher1.jpg
In den Startlöchern
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2008 KW 03 (14.01. – 20.01.)

20. Januar 2008
Tag Strecke Zeit Entfernung
Mo.
Di. Alsbacher Schloss – Comoder Weg – Auerbacher Schloss – Herrenweg 1:25 h 12,3 km
Mi.
Do. Stockstadt – Biebesheim 1:15 h 12,7 km
Fr.
Sa. Riedrode – Lorscher Wald – Bürstadt 1:35 h 15,9 km
So.
Wochenlaufleistung 40,9 km

Riedrode – Lorscher Wald – Bürstadt (15,9 km)

19. Januar 2008

Wochenende – Laufen mit Jost.

Leider nicht wie ursprünglich vorgesehen im Odenwald, dazu war mir das Wetter einfach zu mies – die geplante Traumstrecke von Reichenbach auf die Neunkircher Höhe und zurück muss man bei Sonnenschein und blauem Himmel laufen, und davon gab´s heute herzlich wenig. Stattdessen das üblich-trübliche Einheitsgrau mit Wind, Wolken und hoher Regenwahrscheinlichkeit, dazu feuchtwarme 12 Grad – des woar nix!

Deswegen eine Ausweichstrecke im mittleren Ried. Geplante Route: Von Riedrode südwärts durch den Lorscher Wald bis Neuschloß, dann am Waldrand entlang zurück nach Norden, kurz nach Bürstadt rein, schließlich über die Felder nördlich der B47 wieder zurück nach Riedrode. 16-17 km, flach, schnell, unkompliziert, und eher unspektakulär, da war das Wetter weitgehend egal…

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Stockstadt – Biebesheim (12,7 km)

17. Januar 2008

Ich bin mir nicht so ganz sicher, ob es eine gute Idee war, Nemo in letzter Zeit verstärkt mit zum Laufen zu nehmen. Seitdem er wieder ein paarmal dabeisein durfte, ist er nämlich kaum noch zu bremsen: Sobald ich jetzt in meine Sportklamotten schlüpfe, steht er schon schwanzwedelnd an der Tür, ist ganz aus dem Häuschen vor Begeisterung und glotzt mich mit seinem erwartungsvoll-durchdringenden „Hey super, jetzt gehen wir gassijoggen“-Gesichtsausdruck an.
Egal ob Gassijoggen geplant ist oder nicht…

Heute war´s zum Beispiel eher nicht geplant: Eigentlich wollte ich die geplanten 12-13 Flachland-Kilometer zwischen Stockstadt und Biebesheim alleine runterreissen. Nemo war schließlich erst vorgestern mitgelaufen, und überanstrengen will ich den kleinen Kerl ja auch nicht.
Also versuchte ich mich unauffällig aus dem Haus zu schleichen, ohne falsche Hoffnungen zu wecken.
Natürlich ohne Erfolg.
Für jemanden, der routinemäßig aus nächster Nähe gebrüllte Kommandos „überhören“ kann, hat Nemo ein verdammt gutes Gehör – kaum war ich an der Treppe, stand er auch schon hinter mir, wedelte enthusiastisch und schenkte mir seinen treudoofsten Nimm-Mich-Bitte-Bitte-Mit-Hundeblick.

Soooo lieb.

Und soooo niedlich.

Widerstand zwecklos…
Deswegen auch heute wieder mit von der Partie: Nemo der Hund.

Heutige Strecke, wie bereits erwähnt, die Felder, Wiesen und Deiche zwischen Stockstadt und Biebesheim, etwas über 12 km, flach, ideale Strecke zum Laufen mit Hund.
Wetter regnerisch, windig, zu warm (Um die 10 Grad).
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Alsbacher Schloss – Comoder Weg – Auerbacher Schloss – Herrenweg (12,3 km)

15. Januar 2008

Ich laufe seit Jahren am Melibokusmassiv. Sozusagen mein Hausberg, hier kenne ich mich ziemlich gut aus, bin fast jeden Weg, Pfad oder Trampelpfad mindestens schon ein Mal gelaufen.

Aber eben nur fast – einen bestimmten markanten Punkt habe bisher nämlich immer verpasst: Die Not-Gottes-Kapelle unterhalb des Auerbacher Schlosses.
Man stelle sich vor: Da steht irgendwo mitten im Wald – in MEINEM Wald – eine vollständige kleine Kirche rum, nicht mal 4 km Luftlinie von zu Hause entfernt, aber so gut versteckt, dass ich sie noch nie gefunden habe (ok, bisher hab´ ich auch nicht bewusst danach gesucht, aber trotzdem…).

Zeit, das zu ändern, deshalb heute mal wieder nach langer Zeit ein Lauf am Melibokusmassiv, vom Alsbacher Schloss aufs Auerbacher Schloss und zurück, bei dem ich ganz gezielt die Not-Gottes-Kapelle suchen und finden würde. Übrigens schon wieder mit Nemo, passendes Wetter, passende Umgebung, passende Streckenlänge, ideal um mit Hund zu Joggen.
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2008 KW 02 (07.01. – 13.01.)

13. Januar 2008
Tag Strecke Zeit Entfernung
Mo.
Di. Im Land der langen Dörfer: Neunkircher Höhe – Winterkasten – Klein-Gumpen – Laudenau 1:36 h 13,9 km
Mi.
Do. Jägersburger Wald Mitte-Nord 1:12 h 12 km
Fr.
Sa. Expedition nach Rheinhessen: Worms – Mörstadt – Flörsheim-Dalsheim 1:35 h 15,5 km
So.
Wochenlaufleistung 41,4 km

Expedition nach Rheinhessen: Worms – Mörstadt – Flörsheim-Dalsheim (15,5 km)

12. Januar 2008

Projekt Westwärts ist eine Serie von Läufen, mit denen ich in den etappenweise von Worms bis auf den Gipfel des Donnersbergs in der Nordpfalz laufen möchte.

Ich kann mich noch genau an den ersten Lauf mit meinen momentanen Schuhen erinnern. Das war vor fast genau einem Jahr, am Samstag nach dem Orkan „Kyrill“. Damals war ich mit Freunden in Flörsheim-Dalsheim in Rheinhessen verabredet, und nutzte die Gelegenheit für eine kleine Tour ins Rheinland-Pfälzische Hügelland, 12 km von Worms nach Dalsheim. Ein grauer, zu warmer Januartag, regnerisch und stürmisch (die ganze Tour ein sackfieser Gegenwind…), mittendrin ich, mit meinen fabrikneuen, blütenweißen Laufschuhen, die noch nicht eingelaufen waren, und mir deshalb blutige Blasen an beiden Fersen bescherten (was ich im Nachhinein irgendwie cool fand – gleich bei der ersten Tour hatte ich mein neues Schuhwerk mit meinem eigenen Blut getauft, da konnte ja nichts mehr schiefgehen…).

Fast forward ins Jahr 2008: Ein grauer, zu warmer, windiger Januarsamstag, ich bin mit Freunden in Flörsheim-Dalsheim verabredet.
Fast genauso wie vor einem Jahr.
Bloss meine Schuhe sind nicht mehr fabrikneu und blütenweiß, sondern abgeranzt und in Ehren ergraut (na gut, eigentlich sind sie im Dreck ergraut, aber das klingt irgendwie nicht so gut…), stehen nach mehr als 2000 km treuer Dienste über Stock, Stein und die Ziellinie meines ersten Marathons kurz vor dem Ruhestand.
Was läge da näher, als mit ihnen – quasi als Schwanengesang – noch einmal die Strecke unseres allerersten gemeinsamen Laufs zurückzulegen und dabei melancholisch in Erinnerungen zu schwelgen („Hö hö, und hier hab´ ich damals gemerkt, dass ihr mir die Fersen blutig geschreddert hattet, ihr Schlingel. Und da waren´s noch über 4 Kilometer bis ans Ziel!“
Ach ja, good times…)?

Deswegen heute im Program: Noch einmal durchs wilde Rheinhessistan (die Gegend heisst wohl auch „Wonnegau„), von Worms nach westwärts, durch Weinberge, Mörstadt und Felder bis nach Dalsheim.
Fast wie damals anno 07…
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Jägersburger Wald Mitte-Nord (12 km)

10. Januar 2008

Als ich heute los kam, war es schon relativ spät, zudem war das Wetter auch nicht soo besonders (warm, windig, hellgrauer Himmel mit unregelmässiger Wolkendecke, durch die hin und wieder mal ein Eckchen blauer Himmel oder ein Sonnenstrahl drangen).
Da traf sich´s ganz gut, dass ich mir nicht ganz so viel vorgenommen hatte, sondern nur mal wieder ein bisschen durch den Jägersburger Wald wollte: Entlang der Landstrasse von Hähnlein bis fast nach Gernsheim, dann etwas nach Süden und durch Wald zurück – flache Strecke mit langen Geraden, dafür ohne größere Ablenkungen, ideal für einen kleinen Lauf zwischendurch.

Zweite wichtige Entscheidung: Ich würde nicht alleine laufen, sondern Nemo nemobild-3.JPGmitnehmen.
Eigentlich jogge ich ja nicht so gerne mit ihm auf Strecken, die ich noch nicht kenne, besonders wenn sie an einer vielbefahrenen Strasse liegen und durch sehr wildreiches Gebiet führen (normalerweise kein Problem, denn er hört recht gut, aber ganz sicher kann man da nie sein…), denn da muss ich ihn viel an der Leine halten, was lauftechnisch immer ein klein wenig unbequemer ist, als ihn einfach frei laufen zu lassen und die Leine umzuschnallen.
Andererseits waren sowohl Witterung als auch Streckenlänge ideal für einen Lauf mit Hund, und Nemo konnte die Ablenkung brauchen (im Moment ist er ein klein wenig trübsinnig, da ist so eine Herausforderung genau das richtige, um ihn mal wieder auf Touren zu bringen), also durfte er mit.
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