Ins Weschnitztal: Juhöhe – Kreiswald – Albersbach – Groß-Breitenbach – Bonsweiher (13,3 km)

22. Januar 2008

Ein freundlicher Tag: Trocken, schneller Wechsel von Sonne und Wolken, windig, frisch – schönes Laufwetter, genau richtig um mal wieder eine Runde im Odenwald zu drehen.
Fragte sich nur noch: Wo genau?
Netterweise hatte mein Onkel mir gerade vor ein paar Tagen einen Streckenvorschlag gemailt und gemeint, die Gegend zwischen Juhöhe und dem mittleren Weschnitztal wäre nicht nur wunderschön, sondern zudem auch mit vielen guten, großzügig markierten Wegen ausgestattet und somit bestens geeignet, um da mal einen Lauf zu unternehmen.
Klang wie eine exzellente Idee (zumal mein Onkel sich da oben ziemlich gut auskennt) und passte zudem auch noch perfekt in mein Streckennetz (das bisher an der Juhöhe geendet hatte).
Deswegen heute auf dem Programm: Von der Juhöhe aus ostwärts, durch die westlichen Ausläufer des Weschnitztals bis nach Bonsweiher, dann wieder zurück hoch auf die Juhöhe (um die Strecke länger zu machen ein klein wenig anders als der konkrete Routenvorschlag meines Onkels) – ca. 13 km, ein paar ordentliche Steigungen, abwechslungsreiches Terrain, sah sehr vielversprechend aus.

Nemo war übrigens auch wieder mit dabei, wenn man sich erst mal dran gewöhnt hat, ist das Joggen mit Hund einfach furchtbar praktisch: Das Tier kriegt seinen Auslauf und darf sein Bein an furchtbar vielen fremden Ecken heben (Hunde mögen sowas), und man selbst ist nicht alleine unterwegs und erspart sich zudem das separate Gassigehen nach dem Laufen – viele Fliegen mit einer Klappe, da musste Nemo nicht mal mehr betteln, sondern durfte heute einfach so mit!
startloecher1.jpg
In den Startlöchern

Ausgangspunkt der Waldparkplatz Hölzerne Hand am westlichen Ortseingang der Juhöhe (für die ich trotz intensiver Suche keinen anständigen Link finden konnte, sorry). Kurz warmgemacht, und schon ging´s los, erstmal runter an die Strasse, dann jedoch gleich links auf den Weg mit der gelben 5/gelben 6, der zwischen Häusern und Wald am Nordrand des Dorfes entlang führt.
aufbruch.jpg
14:57 Uhr: Ein Jogger und sein Hund beim Aufbruch

Hier erstmal ein Stück ostwärts, anfänglich wie üblich noch etwas holprig weil Nemo noch nicht so richtig drin war und alle paar Meter in die eine oder andere Richtung zog, das Bein hob, oder stehenblieb, um versonnen irgendwelche interessanten Merkmale der Umgebung zu beriechen/betrachen (Besonders interessant waren die Hühner in einem der anliegenden Gärten: Die bewegten sich und machten seltsame Geräusche, das bedurfte einer eingehenden visuellen Inspektion. Ergebnis: Geflügel ist langweilig und muss nicht weiter beachtet werden – mein Hund ist wohl kein Hühnerkiller. Gut! 🙂 ).

Nach 350 m. mündete der Waldweg wieder in die asphaltierte Strasse („Auf der Juhöhe“) auf Höhe des Parpklatzes Frauenhecke am östlichen Ortsrand.
Geradeaus weiter, vorbei an den letzten Häusern des Dorfes den asphaltierten Weg, der in nordöstlicher Richtung von der Juhöhe wegführt (Markierung: Weisses Dreieck). Angenehm ebenes Wegstück, landschaftlich sehr hübsch: Satte, offene Wiesen links und rechts, dahinter dichter Wald, nach Norden ein schöner Blick über das Kirschbachtal auf die bewaldeten Hänge südlich von Ober-Hambach. Dazu Sonnenschein und ein Hund, der inzwischen besser mitlief, alles bestens.

Nach 200 m. eine Weggabelung an der wir halblinks abbogen (weiterhin weisses Dreieck), noch 300 m. weiter durch die Wiesen liefen und schließlich den Waldrand erreichten. Hier ging´s erstmals etwas aufwärts, geradeaus auf eine kleine Anhöhe im Wald, dahinter jedoch gleich wieder bergab und über eine scharfe Rechtskurve zurück ins offene Gelände. Dort links, am Waldrand entlang 200 m. nach Nordosten, ein kleiner Schlenker zwischen den Bäumen hindurch, dann relativ steil abwärts, nach Osten in ein kleines Hochtal runter, das voller Pferde stand (mindestens mal 15 Stück, die uns alle mit diesem typischen Pferdeblick zwischen tiefgründiger Melancholie und psychopathischen Wahnsinn beäugten. Brrr, Pferde…).
An der Koppel vorbei, eine geschwungene Rechtskurve nach Süden und weiter das Tal runter bis in den Kreiswald (oder nach Kreiswald? Bin mir echt nicht sicher, wie das im lokalen Sprachgebrauch gehandhabt wird), ein kleine, beschauliche Ansammlung von Höfen inmitten von Wiesen. Auffällig zuerstmal ein riesengroßer neuer Stall rechts des Weges im Talgrund, der eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Giraffenhaus des Opel-Zoo aufweist, direkt dahinter ein schöner Fachwerkhof, der augenscheinlich ein größeres Gestüt beherbergt (was wohl auch die hohe Pferdedichte erklärte), etwas weiter auf der linken Seite dann ein weiterer schöner alter Hof mit dem Gasthaus zum Kreiswald, ein Anblick, der in mir einen Satz vager, lange verschütterer Kindheitserinnerungen an die Achtziger aktivierte, als meine Eltern und ich uns hier immer mal mit der Verwandschaft getroffen hatten (Lange Sommerabende, zirpende Grillen und der Geruch von frischem Heu, Käsebrote mit Paprikapulver drauf… Oh Mann, ist das lange her!)

Direkt hinter der Gaststätte biegt das weisse Dreieck links von der Asphaltstrasse ab und führt auf den Obst-Lehrpfad (mit entsprechenden Info-Tafeln zu Äpfeln, Gräsern und Eulen) durch die Wiesen nach Nordosten. 300 m. schmaler Feldweg, leicht ansteigend, dann wieder ein asphaltierter Weg, die Strasse „Zum Hesselhof“ oberhalb von Albersbach. Auch hier links, leicht bergauf in den Wald auf dem Höhenrücken des Hasselberg, den dann in nordöstlicher Richtung durchquert. Gelegentlich ein schöner Blick durch die Bäume, erst nach Norden über das weite ???-Tal (das mit Wald-Erlenbach drin, keine Ahnung wie das heisst) zum hoch aufragenden Krehbergmassiv und der Knodener Höhe, später dann nach Nordosten auf das hell in der Sonne strahlende Lindenfels am Hang des Schenkenbergs.

Am Ende des Waldes noch ca. 700 weiter auf dem Asphaltweg, der langsam ganz nach Osten abknickte und dabei an der grasigen Flanke des Höhenrückens bergab bis zur Wegkreuzung am Büchertshof führte, einem einzelnen Gehöft, das von einer Legion phlegmatisch wiederkäuender rotbrauner Kühe umlagert war, die uns im Gegensatz zu den beunruhigend Psycho-Pferden im letzten Tal weitgehend ignorierten.
Hier hiess es Abschied vom weissen Dreieck nehmen, das geradeaus weiter nach Rimbach führt. Stattdessen folgten wir dem Verlauf des asphaltierten Weges nach rechts, südwärts am Büchertshof vorbei geradewegs ins Tal hinunter bis zum Rand von Gertelsklingen, einer Ansiedlung mit vielleicht 20 Gebäuden (Markierung: Gelbe 11) – Viel Grün, etwas neuere Bausubstanz, vor allem Wohnhäuser – anscheinend keine klassische alte Bauernsiedlung, sondern eher eine Art „Neubauweiler“.

Die Strasse machte hier eine Serpentine durch den Grund des Hochtals und führte dann nach Südwesten, erst auf eine kleine aber steile Anhöhe (das erste Mal heute, dass ich ins Schnaufen kam), dann 400 m. Bergab bis nach Albersbach, einem kleinen, ruhigen Dörfchen am Grund seines eigenen Hochtals, nicht groß aber dafür alt, zumindest wenn man der prominent am Ortseingang platzierten „1200 Jahre Albersbach“-Tafel glauben darf.
Vielmehr als diese Tafel und ein paar Häuser kriegten wir von Albersbach allerdings auch gar nicht zu sehen, denn unser Weg erreichte den Ort kurz vor dem südostlichen Dorfausgang, durch den wir ihn dann auch gleich wieder verliessen indem wir links auf die Landstrasse in Richtung Rimbach einbogen.
Kurze Pause an einem Brünnchen neben der Fahrbahn um den Hund zu tränken (großes Desinteresse – anscheinend war Nemo noch nicht durstig genug gelaufen), dann nach 50 m. auf die andere Fahrbahnseite gewechselt, über eine schattige Parkplatz/Bushaltestellen-Kombination und schließlich nach rechts in einen Weg namens „Taschengrube“, der in südlicher Richtung den Hang hinauf führte.

Nach 100 m. ein paar Häuser, hier scharf links auf einen Feldweg, erst kurz nach Norden, dann eine relativ enge Kurve um den Hügelrücken herum, danach eine langes Stück in direkt südlicher Richtung. Steiler aber machbarer Anstieg durch eine reizvolle Landschaft aus Wiesen und kleinen Baumgruppen und -reihen (viele knorrige alte Obstbäume). Sehr hübsch, dazu ein schöner Blick nach links, unten im Tal Rimbach, dahinter die Tromm.

Nach 600 m. angenehm moderaten Aufstiegs der Waldrand an der Taschengrube mit einer Wegkreuzung – geradeaus nach Bonsweiher, wo wir ja eigentlich auch hin wollten, aber diese Variante wäre etwas kurz gewesen, deswegen liefen wir stattdessen links, folgten 200 m. dem Waldrand (gelbe 4), und bogen dann ein zweites mal links ab, vom Wald weg auf dem Höhenrücken über Groß-Breitenbach in südöstlicher Richtung.
Wieder mal schöne, weitläufge Wiesenlandschaft, hin und wieder mal ein Pferd (die Gegend ist eindeutig Pferdeland, die Viecher stehen wirklich an jeder Ecke), an sich schon sehr hübsch.
Aber nicht so hübsch wie der Ausblick!

WOW!!!

Normalerweise sind Täler im Odenwald ja eher eine kleine, enge Angelegenheit: Ein schmaler Streifen tiefer liegenden Terrains, meist mit einem Bach in der Mitte, links und rechts eingekeilt von mehr oder weniger hohen Bergen. Das Weschnitztal hingegen ist alles andere als eng oder klein: Mehr als 15 km lang, an der breitesten Stelle über 4 km breit, eine riesige Einbuchtung inmitten der Höhenzüge des Odenwalds. Darin eine hellgrüne, sanfte Hügellandschaft, die fast schon an die Toskana erinnert, durchbrochen von einer Vielzahl kleinerer und größerer Ortschaften, von denen die wichtigsten am Weschnitzufer wie an einer Perlenkette aufgereiht sind.
Und von hier oben sah man alles!
Links die Nordwand des Tals mit Lindenfels, dahinter die Neunkircher Höhe. Davor Fürth, dann Rimbach, wunderschön in den Talgrund drapiert, umgeben von kleinen grünen Kuppen, eingerahmt vom mächtigen dunkelgrünen Tromm-Massiv, halbrechts dann Mörlenbach, das schmaler werdende Tal bis nach Birkenau, dahinter der Höhenzug der Bergstrasse, der Riesensteinbruch hinter Weinheim, darüber schemenhaft der Turm der Wachenburg, schließlich ein winziger Ausschnitt der Rheinhebene. Alles beleuchtet vom weichen, hellen Licht der Wintersonne, einfach wunderschön!!

Fand zumindest ich.
Meinem Laufpartner fehlt dagegen jegliches Verständnis für grandiose Ausblicke, und nachdem er jeden verfügbaren Busch in der näheren Umgebung mit seiner persönlichen Duftmarke versehen hatte, gab er mir zu eindeutig zu verstehen, dass er es öde fände, hier noch langer rumzustehen, und deswegen lieber weiterlaufen würde.
Seufz.
Hunde sind ja manchmal solche Ignoranten….

Also weiter auf der gelben 5, bequemer Weg mit abfallender Tendenz, mehr Wiesen, Obstbäume und Pferde, dazwischen vereinzelte Spaziergänger mit oder ohne Hund, ein paar Infotafeln des Mörlenbacher Naturpfades, sowie ein kleines, offenbar recht neues Wegkreuz mit einem netten Sprüchlein (irgendwas zum Thema Gott und Natur, hab´ leider kein besonders gutes Gedächtnis für sowas), schließlich nach 1,2 km angenehmen Trabens scharf nach rechts, einen kurzen, etwas steileren Weg hinunter nach Groß-Breitenbach, einem Ortsteil von Mörlenbach, der offensichtlich hauptsächlich aus einer einzigen langgezogenen Strasse besteht. An der Dorfstrasse (die kreativerweise „Groß-Breitenbach“ heisst) nach links, bei der nächsten Gelegenheit wieder rechts („Im Wiesengrund“), durch den Talgrund und über einen dort fliessenden Bach (der „Breitenbach??), dann auf der anderen Seite des Tales wieder aufwärts, aus dem Dorf hinaus und auf die sogenannte Laubenhöhe (weiterhin gelbe 5). Auch hier wieder ein knackiger Anstieg, auf einem baumbestandenen Asphaltweg durch die Wiesen, oben angekommen dann rechts, den Höhenrücken entlang weiter aufwärts und nach Norden.

Nach ca. 300. rechts eine Weide voller blökender Schafe (mal was anderes als diese ewigen Pferde), gleich danach links ein Wasserhäuschen, schließlich ein kurzes Waldstück (die „Buchhecke“), noch etwas mehr Wiese, und schließlich die Kreuzung am Parkplatz Waldsee erreichten. Hier links, am Waldrand entlang grob westwärts und leicht bergab. Nach wenigen Metern rechts ein ordentlich großer See mitten im Wald (deswegen heisst er wohl auch Waldsee), wo wir eine kurze Pause einlegten, damit Nemo ein bisschen brackiges Wasser saufen konnte (Merke: Dem Hund schmeckt sein Wasse am besten mit organischer Einlage).
Direkt hinter dem Waldsee knickt der asphaltierte Weg nach rechts ab, wir wollten allerdings geradeaus weiter, da ging´s eine kleine Treppe hoch, auf einen unangenehmen, engen, schleimig-schlammigen Trampelpfad, über den wir nach 250 glitschigen, dreckverschmierten Metern schließlich die Anhöhe über dem östlichen Ortsrand von Bonsweiher erreichten (Gelbe 3). Auch hier wieder ein ganz hübscher Blick auf das Dorf im Tal und die dahinter liegende Anhöhe zur Juhöhe hin – ordentlicher Anstieg, das würde noch mal gut anstrengend werden.

Zuerst ging´s allerdings bergab, westwärts nach Bonsweiher hinein, dann 600 m. die Rimbacher Str. runter in Richtung des alten Ortskerns. Dort rechts, auf der Durchgangsstrasse 50 m. nach Norden, dann wieder links, durch schon recht steile Laudenbacher Str. (Markierung Bo2) wieder aus dem Ort hinaus. Direkt hinter dem Ortsende eine Rechtskurve, dahinter dann eine lange Gerade zum „großen Köpfchen“ hoch, der letzte Anstieg für heute.

Und was für einer!
Direkt hinter dem Ende von Bonsweiher führt ein asphaltierter Weg geradewegs den Hang nach Westen hoch, und das mit einer unglaublich fiesen Steigung – von unten sah er ein bisschen so aus, als würde er fast senkrecht nach oben führen, tatsächlich sind es wohl „nur“ 15-20% Steigung (ca. 130 Höhenmeter auf ca. 800 m. Strecke, dazu auch noch ungleichmässig verteilt, mit weniger Steigung am Anfang und entsprechend mehr Steigung weiter hinten).
Au weia…
Gottseidank hatte ich die Schirmmütze auf, wenn man die tief in die Stirn zieht wirkt sie wie eine Scheuklappe, die einem wenigstens den entmutigenden Anblick des noch vor einem liegenden „Steilhangs“ erspart.
Aber gut, half ja nichts, da mussten wir nun mal hoch. Die ersten Meter gingen eigentlich auch ganz gut, aber je weiter wir vorankamen, desto steiler wurde es. Nach 300 m. links eine Art Sendemast in den Wiesen, nach 400 m. eine verlockende Holzbank, umgeben von Hecken. Wahrscheinlich eine gute Aussicht ins Tal, verifizieren konnte ich das allerdings nicht, war viel zu sehr damit beschäftigt, mich im Schneckentempo den Hang raufzuquälen und zu atmen – keine… pfffff…. Zeit zum huh huh Umsehhhn muss pfffff weiter… (kleiner Trost: Auch Nemo nahm der Aufstieg deutlich mit, und das obwohl er mehr als 25 Jahre jünger ist als ich und 65 Kilo weniger wiegt…).

Uijuijuijuijui…
Das war mal hart.
Endlich, nach einer kleinen Ewigkeit, erreichten wir japsend und schwitzend (bzw. japsend und hechelnd in Nemos Fall, Hunde schwitzen bekanntlich nicht) den Waldrand am Ende des Mega-Aufstieges – hier ging´s zwar immer noch bergauf, aber mit einer gemäßigteren Steigung, die nach der sowben durchlebten Quälerei fast schon wieder entspannend war. 150 m. durch den Wald, 250 m. an einer schönen Hochwiese entlang (durch die schräg stehende Sonne die nun zügig hinter den Bergen versank in eine schattige und eine sonnige Hälfte geteilt), schließlich am Waldrand direkt unter dem „großen Köpfchen“ auf den mit dem weissen Andreaskreuz markierten europäischen Fernwanderweg 1, der offenbar eine beliebte Gegend zum Verlieren von Spielzeug ist – erst entdeckte ich auf einer Bank links des Weges eine bunte Plastikraupe mit Rädern, wenige Meter später hatte ein aufmerksamer Spaziergänger ein rotes Plüschtier an einen Pfosten drapiert.
Kids these days…

Noch ein kleines Stück aufwärts bis zur Wegkreuzung auf dem Hasselhaag südlich der Juhöhe, dort geradeaus direkt nach Norden weiter. Wieder mal bekanntes Gebiet, hier waren Ingo und ich letzten Herbst auf unserer Tour von Heppenheim nach Laudenbach vorbeigekommen (Markierung: Weisses Andreaskreuz/Roter Balken [=Weitwanderweg Odenwald-Vogesen]).
Damit hatten wir´s praktisch geschafft. Noch 300 m. nordwärts, leicht abwärts (aaah, abwärts!) vorbei an ein paar frei stehenden Häusern bis zur Juhöhe, in den Ort hinein und bis zur Hauptstrasse (Heppenheimer Str.), dort dann links bis zum Parkplatz Hölzerne Hand.
Puha! Geschafft!!!
ankunft.jpg
16:30 Uhr: Die letzten Meter

Sehr guter Lauf. Wunderschöne Gegend mit viel Natur, tollen Ausblicken und hübschen kleinen Dörfern (noch mal danke für den Tipp, Helmut). Dazu gutes Wetter und eine anspruchsvolle aber insgesamt angenehme Strecke – zwar viel Auf und Ab, aber meist in einem erträglichen Rahmen, lediglich der letzte Aufstieg von Bonsweiher aus war ziemlich fies, den hätte man sich vielleicht auch sparen können (andererseits: Was ist ein Blog-Eintrag über einen Odenwald-Lauf ohne mein obligatorisches „Das war ja sooo steil“-Gejammer 😉 ?)
Erfrischend, spannend, schön, hat auf jeden Fall Lust auf mehr Weschnitztal gemacht. Sicher nicht mein letzter Lauf in der Gegend.

Oh richtig, mit Nemo war ich heute übrigens nicht ganz so zufrieden, zwar hatte er wie üblich sehr gut mitgehalten, war dabei aber deutlich unkonzentrierter und trödeliger als sonst, das war teilweise ein bisschen lästig.
Aber hey, jeder hat mal einen nicht so guten Tag, das gilt auch für Terrier. Entsprechend gab´s natürlich trotzdem den verdienten Umtrunk nach Laufende und ein Leckerli 🙂 .

Strecke: 13,3 km
Zeit: 1:33 h (= 8,58 km/h bzw. 7 min/km)
Karte:
juhohe-weschnitztal.jpg

Interaktive Streckenkarte

M.

6 Antworten to “Ins Weschnitztal: Juhöhe – Kreiswald – Albersbach – Groß-Breitenbach – Bonsweiher (13,3 km)”

  1. Ingo Says:

    Aha, und wer hat die netten Bilder gemacht?


  2. […] Ins Weschnitztal: Juhöhe – Kreiswald – Albersbach – Groß-Breitenbach – Bonsweiher (13,3 km) […]


  3. […] Lesen ja “I´ve been everywhere, man” von Johnny Cash vor sich hinsummen… ): Albersbach Albisheim Allertshofen Allmendfeld Alsbach Alsbach-Sandwiese Asbach Auerbach Balkhausen […]


  4. […] …durch das ich im Winter ´07/´08 schon einmal gelaufen war. […]


  5. […] Aber es läuft gerade so gut, und außerdem würd´ ich den Lauf gerne mit der Strecke meiner Tour an der Juhöhe im vorletzten Januar verbinden, also lauf´ ich stattdessen links, Richtung Juhöhe und Kreiswald. Noch kurz EW1, dann […]


  6. […] regennassen Wiesen, und schließlich auf den bequemen Höhenweg in Richtung Büchershof, den ich vor über zwei Jahren schon mal mit Nemo gelaufen bin. Hier gibt´s zum ersten Mal einen Ausblick über das weite, hügelige untere Weschnitztal mit den […]


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: