Sandwiese – Zwingenberg (7,6 km)

29. März 2008

Der zweite Lauf nach dem Bänderriss.
Natürlich weiterhin mit der Maßgabe: Nicht weit, nicht schnell, nicht steil, nicht uneben.
War mir ehrlich gesagt ganz recht so, denn ich hatte doch tatsächlich einen leichten Muskelkater von vorgestern.

Also auch heute wieder eine weicheierige Kurzstrecke. Meh.

Übrigens mal wieder zusammen mit Jost, der im Moment ebenfalls recht unfit ist(passenderweise hat er sich vor ein paar Wochen die Krampfadern ziehen lassen und seitdem auch nicht mehr trainiert). Entsprechend kam kurz/flach/langsam bei ihm gut an, und wir einigten uns auf eine kleine Tour von der Pfarrtanne aus an der B3 bis Zwingenberg, weiter über die Autobahn, dann über die Felder und die Sandwiese zurück – knapp 8 km, alles Asphalt, keine Steigungen. Unkompliziert.

Start in der Pfarrtanne, dort wo die Sandwiese und Bickenbach ineinander verschmelzen. Wunderbarer Sonnenschein, milde Temperaturen (zumindest zu Anfang, später wurde es fast etwas warm), leichter Frühlingswind. Gutes Laufwetter.

Von hier aus an die B3, dort Südwarts auf dem Radweg neben der Strasse nach Zwingenberg. Tempo moderat, so dass man sich noch unterhalten konnte (zugegeben, mit ein paar Japsern und Atempausen zwischendrin, aber so ist das halt, wenn man unfit ist…).
Angenehm.

In Zwingenberg geradeaus durch den Ort bis zur Walter-Möller-Str. (am „Rad und Tat“), auf der wir rechts runter liefen und die Bahn unterqerten (gibt´s das Wort „Unterqueren“ eigentlicht? Bin mir nicht sicher, tun wir einfach mal so, als ob… 😉 ).

Auf der anderen Seite der Bahntrasse ging´s weiter durchs Wohngebiet, links die Ahornstr. runter, dann rechts durch die Rodauer Str. bis auf die Platanenallee, auf der bis zur großen Kreuzung am Ortsrand (dort, wo das Autohaus ist). Dort rechts, auf dem inzwischen altbekannten Radweg 15 neben der K67 über die A5 (dabei die einzige Steigung der heutigen Tour, 10 sanfte Höhenmeter auf die Autobahnbrücke hoch. Ging gut, bald ist wieder der Melibokus dran…).

Auf der anderen Seite der Autobahn rechts runter auf den Asphaltweg neben dem Landgraben (Radweg 19), dort dann nordwärts durch die Aspenlache. Inzwischen waren wir richtig im Lauf drin, alles lief bestens, mein Fuß zickte nicht, die Muskulatur beschwerte sich schon viel weniger als vorgestern, und das Tempo war wenn nicht schnell, dann doch immerhin annehmbar zügig. Höchstens die Wärme war etwas unangenehm, so mitten im offenen Gelände und in der prallen Frühlingssonne erwies sich die Entscheidung, zur Sicherheit mal lieber zwei Laufshirts anzuziehen, als etwas fragwürdig.
Aber hey, Schwitzen gehört ja dazu…

Wir passierten die Kläranlage und die Kompostieranlage, und liefen durch die Äcker an der Sauweide weiter nach Norden bis zur Landstrasse zwischen Hähnlein und Alsbach, auf die wir rechts (also in Richtung Alsbach) einbogen. Auf dem Seitenstraufen etwas aufwärts, über die Autobahn und bis zum Anfang der Sandwiese, dort dann halbrechts auf die Hähnleiner Str. ins Wohngebiet.

Hier fing Jost dann an, einen etwas verkniffenen Eindruck zu machen. Verdauung und so. Kann schon mal passieren, gerade wenn man das Laufen nicht mehr so gewöhnt ist. Eigentlich hatten wir ja geplant, über die L3112 und die B3 zurück zur Pfarrtanne zu laufen, aber da es offensichtlich pressierte, beschlossen wir, kurzerhand abzukürzen. Deshalb am Ende der Hähnleiner Str. links auf den Bahnsteig, dort (nachdem wir uns versichert haben, dass kein ICE im Anflug war [bei sowas bin ich bekanntlich etwas paranoid ] direkt über die Gleise und auf der anderen Seite zurück zur Pfarrtanne. Finito.

Noch kürzerer Lauf als Vorgestern, lief aber auch wesentlich besser: Kein Muskelkater, weniger Anstrengung, und Müde fühlte ich mich hinterher auch nicht – offenbar „erinnert“ sich mein Körper schon wieder etwas mehr ans Laufen und macht deshalb etwas besser mit – ich verbuch´s einfach mal als gutes Zeichen 🙂 !

Insgesamt: Ein wunderbarer, erfrischender Lauf, keinerlei Probleme mit dem lädierten Knöchel, schon deutlich weniger Probleme mit Kondition, Muskulatur, Rhythmus. Die Strecke an sich ist zwar alles andere als ein (läuferischer) Leckerbissen, aber nach einer so langer Abstinenz und an so einem schönen Frühlingstag schmeckt auch das bisschen dröge (läuferische) Hausmannskost überraschend lecker.
Hat gut getan und Spass gemacht!

Strecke: 7,6 km
Zeit: 52 min (= 8,77 km/h bzw. ca. 6:50 min/km – eher lahm, aber für den Anfang ok)
Karte:
sandwiese-zwingenberg.jpg

Interaktive Streckenkarte

M.

Werbeanzeigen

2 Antworten to “Sandwiese – Zwingenberg (7,6 km)”

  1. Gerd Says:

    Du machst Dir Gedanken ob es das Wort Unterqueren gibt?
    Bei meinem Kommentar kommst Du mit „Overachiever-Laufmonster“ an. Ein einfacher Überflieger hätte es auch getan 😉
    Ansonsten wünsch ich dir weiterhin viel Erfolg beim Wiedereinstieg

    Gruß Gerd

    PS: Bei mir kündigt sich im Laufe der nächsten Tage vielleicht was ganz Verrücktes an. Sobald ich genaueres Weiß geb ich Info!


  2. […] Sandwiese – Zwingenberg (7,6 km) […]


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: