Archive for April, 2008

Jugenheim – Zwingenberg mit neuen Schuhen (10,1 km)

29. April 2008

Auch wenn der vorgestrige Lauf an den Hohenstein wirklich schön war: So richtig gut hat er mir leider nicht getan. Mein rechter Knöchel drückte/rumorte wieder leicht (Nachwirkung des Bänderisses? Alter/Neuer Bluterguss? Anderes Problem? Keine Ahnung…), und meine Waden und Füße schmerzten auch gestern und heute noch ein bisschen vor sich hin.
Zumindest für das zweite Problem gab´s aber einen Lösungsansatz: Neue Schuhe.
Die alten sind nach 16 Monaten einfach so abgenudelt, die dämpfen gerade auf Asphalt und bei Gefälle/höherem Tempo einfach kaum noch ab, kein Wunder, dass das dann irgendwann weh tut.

Deswegen gestern, nachdem ich es monatelang vor mir hergeschoben habe, runter zum Schuhaus Lang und neue Schuhe gekauft.
Mal unter uns: Schuhe Kaufen mag ich überhaupt nicht. Den Rest des Beitrags lesen »

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2008 KW 17 (21.04. – 27.04.)

27. April 2008

 

Tag Strecke Zeit Entfernung
Mo.

Di. Melibokus

1:07 h

10,1 km

Mi.

Do.

“Quäl´ dich, du Sau!”: Darsberg und Alsbacher Schloss

1:01 h

9,8 km

Fr.

Sa.

Wieder mal Rübenäcker zwischen Hähnlein und Bickenbach

1:24 h

13,3 km

So.

Aufs Hofgut Hohenstein

1:40 h

13,5 km

Wochenlaufleistung 46,7 km

Aufs Hofgut Hohenstein (13,5 km)

27. April 2008

Nachdem es am Freitag mit meinem Unikram in Mainz richtig gut gelaufen war, hatte ich mir fest vorgenommen, mir heute zur Belohnung mal wieder einen richtig schönen Lauf im Odenwald zu gönnen.
Entsprechend hatte ich mich bereits gestern mit Jost auf eine vielversprechende Strecke (Knodener Höhe – Lindenfels – Knodener Höhe) geeinigt, auf die ich mich schon total freute.
Na ja, gestern abend rief dann Jost und sagte ab: Muskelprobleme. Offensichtlich hatte er die holprige Rübenäckertour von gestern auch nicht so gut vertragen (ich sag´s ja, zuviel Flachland macht einen kaputt, das ist einfach keine lauffreundliche Landschaft… 😉 ).

Kann man natürlich nichts machen. Aber mental hatte ich die Strecke nach Lindenfels schon für einen Lauf mit Jost reserviert, und wollte sie deshalb nicht alleine „verbrauchen“. Also musste eine Ausweichroute her.
Gewünschte Merkmale: Odenwald, richtig richtig schön, ungebloggt, nicht zu weit weg, wenigstens 12 km (um die 45 Wochenkilometer vollzumachen).
Hmm.
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Wieder mal Rübenäcker zwischen Hähnlein und Bickenbach (13,3 km)

26. April 2008

Heute hatte Jost mal die Streckenplanung übernommen, und sich eine Flachlandroute durchs Ried westlich der A5 ausgesucht. Nicht unbedingt kreativ, aber er lernt ja noch… 😉

Brühwärm, ein bisschen schwül, windstill, diesig – nicht ganz perfekt, aber immerhin konnte man in kurzen Sachen laufen, das ist viel wert. Um kurz nach halb fünf liess ich mich also auf dem Aldi-Parkplatz in der Sandwiese absetzen, joggte rüber zu Jost um ihn aufzusammeln, und los ging´s.
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„Quäl´ dich, du Sau!“: Darsberg und Alsbacher Schloss (9,8 km)

24. April 2008

Eigentlich wollte ich heute nicht laufen. Viel zu tun, morgen ein wichtiger Termin an der Uni, für den ich noch was fertigschreiben muss. Deswegen hatte ich Jost auch schon abgesagt.

Aber dann ist das hier passiert:

Treffen sich zwei Hundebesitzer beim Gassigehen im Feld zwischen Alsbach und Jugenheim.

Hundebesitzer 1: „Hi! Na, wie geht´s?“

Hundebesitzer 2: „Hallo! Soweit eigentlich ganz gut. Bei Dir?“

Hundebesitzer 1: „Och ja, als so weiter. Sag´ mal, trainierst Du eigentlich noch regelmässig?“

Hundebesitzer 2: „Jetzt wieder. Ich hab´ allerdings gerade fast acht Wochen Pause hinter mir, mein erster Bänderriss, da war nix mit Training. Aber jetzt darf ich wieder. Ist auch dringend nötig, ich bin total fett geworden. Zwei Monate Zwangspause und Frustfresserei, das hat bös´ angesetzt, das muss ich jetzt halt wieder abjoggen.“

Hundebesitzer 1: „Ja, man sieht´s so ein bisschen. Ich hab´ mir schon von weitem gedacht ‚Irgendwie sieht er ´n bisschen strammer als sonst aus'“.

Hundebesitzer 2: „ECHT JETZT!! Meinst Du das Ernst?!“

Hundebesitzer 1: „Na ja, also ich finde, man sieht´s schon so ein bisschen…“

So weit so gut.
Dummerweise war ich Hundebesitzer 2. Und alles andere als glücklich darüber, dass selbst der Typ, mit dem ich alle Schaltjahre mal beim Gassigehen plaudere, sieht (und das schon von weitem!), dass ich momentan nicht in Bestform bin. Wenn man selbst damit kokettiert, ist das ja noch ok. Aber wenn Dir ein flüchtiger Bekannter ins Gesicht sagt, dass du fett bist (ok, immerhin nicht ganz so direkt), dann ist das keine gute Situation. Besonders weil er recht hatte: Ich trug meine weiteste Hose und steckte darin wie eine verdammte Wurst in der Pelle. Den Rest des Beitrags lesen »

Melibokus (10,1 km)

22. April 2008

Irgendwie hadere ich immer noch mit der Tatsache, dass wir beim vorgestrigen Lauf ums Beerbachtal vor der Steigung auf dem Seeheimer Weg kapituliert haben und ein Stück gegangen sind.
Das wurmt mich einfach, vielleicht weil es an meinem Selbstbild als ordentlicher Bergläufer kratzt.

Um dieses Selbstbild wieder etwas auzupolieren hatte ich mir deshalb für heute eine weitere Bergstrecke vorgenommen, und zwar den Klassiker schlechthin in meinem Repertoire:
Von Jugenheim über den Pürschweg auf den Melibokus und wieder zurück.
Eine schöne, ehrliche Strecke: Man startet, läuft fünf Kilometer kontinuierlich bergauf durch den Wald, und ist oben. Da darf man dann kurz die grandiose Aussicht geniessen, dann dreht man um, läuft fünf Kilometer kontinuierlich bergab, und ist wieder unten.
Der Höhenunterschied beträgt knapp 400 Meter was einer durchschnittlichen Steigung von 8% entspricht -das ist ganz ordentlich, aber gut schaffbar (tatsächlich ist diese Route m.M.n. der mit Abstand leichteste Aufstieg auf den Melibokus. Alle anderen Wege sind deutlich steiler und deshalb – wie ich aus eigener Erfahrung bestätigen kann – wesentlich schwerer zu joggen).
Ausserdem kenne ich den Weg in- und auswendig, entsprechend erhoffte ich mir anhand der heutigen Laufleistung eine weitere Standortbestimmung darüber, wie genau es um meine momentane Fitness bestellt ist.
Also quasi zur Hälfte ein Test- und zur Hälfte ein Egolauf… 🙂
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2008 KW 16 (14.04. – 20.04.)

20. April 2008
Tag Strecke Zeit Entfernung
Mo.

Di. Um den Heiligenberg

1:10 h

10 km

Mi.

Do.

Auf und Ab hinter Alsbach

1:17 h

11,5 km

Fr.

Sa.

Dauerregen zwischen Bickenbach und Hähnlein

1:03 h

10,6 km

So.

Beerbachtal

1:42 h

14,4 km

Wochenlaufleistung 46,5 km

Beerbachtal (14,4 km)

20. April 2008

Heute war´s endlich soweit: Der Lauf ums Beerbachtal, auf den ich mich schon seit einer ganzen Weile gefreut hatte, stand auf dem Plan: Viel hübsche Landschaft, unbekanntes Terrain, ein paar reizvolle Steigungen, und das alles quasi im eigenen Hinterhof, das findet man nicht allzuoft.
Um möglichst wenig dem Zufall zu überlassen, hatte ich bereits gestern versucht, die wettermässig beste Tageszeit für den Lauf zu eruieren, dummerweise ohne eindeutiges Ergebnis: Online-Wetterdienst #1 hatte gemeint, es werde morgens schön und mittag regnerisch, Online-Wetterdienst #2 behauptete hingegen, es werden morgens regnen und mittags schön sein, und Online-Wetterdienst #3 prophezeite durchgängige starke Bewölkung ohne Regen.

Pfft. Tolle Entscheidungshilfe.
Dann eben ohne metereologisch Beratung: Quasi als Kompromiss einigte ich mit Jost schließlich auf den späten Vormittag als Startzeit, in der Hoffnung, so auf jeden Fall etwas gutes Wetter abzukriegen (entweder das gute Wetter am morgen von Wetterdienst #1 oder das gute Wetter am Mittag von Wetterdienst #2).

Als wir dann heute morgen gegen 11:00 am Startpunkt, dem Parkplatz beim Friedhof von Ober-Beerbach (Strasse „Im Mühlfeld“) ankamen, sah´s allerdings erst mal so aus, als würde Wetterdienst #3 recht behalten: Hellgrauer, trüber Tag, kühl aber mit hoher Luftfeuchtigkeit, diesig, dichte aber nicht ganz geschlossene Wolkendecke, die umliegenden Höhenzüge teilweise von dichtem Dunst verschleiert.
Nicht der erhoffte freundlich-helle Frühlingstag, aber andererseits regnete es auch nicht – immerhin.
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Dauerregen zwischen Bickenbach und Hähnlein (10,6 km)

19. April 2008

Regen, Regen, Regen, Regen, den ganzen Tag nichts als Regen.
Äußerst bescheidenes Laufwetter, aber der Samstagslauf musste natürlich trotzdem absolviert werden.
Um keine gute neue Strecke an so einen schlechten ollen Tag zu verschwenden sollte heute wieder eine „alte“ Strecke aufgewärmt werden, nämlich die kurze Runde von Bickenbach durch die Felder westlich der A5 bis nach Hähnlein und wieder zurück, die ich schon mal im Oktober gelaufen war.

Gut angezogen, Mütze auf (um die Brille wenigstens ein bisschen vor dem Regen zu schützen), das Auto mit Handtüchern ausgelegt (bei so einem Wetter mit dem Hund ins Feld, das gibt auf jeden Sauerei), den etwas unwilligen Nemo geschnappt (der hat´s auch gerne trocken), und runter zum Bickenbacher Bahnof gefahren, wo wir uns mit Jost trafen. Den Rest des Beitrags lesen »

Auf und Ab hinter Alsbach (11,5 km)

17. April 2008

Beim vorgestrigen Lauf über den Heiligenberg ist mir was klar geworden: Es gibt tatsächlich noch den einen oder anderen „ungebloggten“ Weg in der näheren Umgebung, und das sind paradoxerweise gerade solche Strecken, die besonders nah an Jugenheim liegen: Als Ingo und ich im Juli letzten Jahres mit dieser Seite angefangen haben, hatten wir die bereits durch und waren auf dem Weg in fernere Gefilde. Entsprechend tauchen viele Touren am nördlichen Melibokusmassiv (vor allem die, die ich Jahrelang tagein tagaus gelauf bin) hier bisher nicht auf.
Aber hey, wenn man´s erst mal gemerkt hat, kann man´s ja ändern, deswegen heute ein „Back to the Roots“ an den Hängen nördlich des Melibokus.

Auch heute wieder bestes Laufwetter mit viel Sonne, wenig Wolken, der momentan vorherrschenden milden Brise aus Südwest, und angenehmen Temperaturen um die 10 Grad (in der Sonne war´s sogar deutlich wärmer). Schön. Nemo angeleint (der platzte schon wieder vor Ungeduld – jetzt wo er wieder regelmässig mit darf, ist er Feuer und Flamme und erst mal runter in Sandwiese um Jost abzuholen, dabei denselben Weg wie am Sonntag genommen: Auf dem Blütenweg aus Jugenheim raus, über die L3100 ins Feld, links bis zum nordwestlichen Ende von Alsbach, dann am Dorfrand nach Süden bis kurz vor den Hinkelstein, dann rechts runter an die B3 und weiter bis zu Jost. Der war noch nicht ganz fertig, also 10 Minuten Pause bis er sich umgezogen hatte, dabei ein unterhaltsames „Hund-auf-glattem-Parkett“-Intermezzo von Nemo, der von zuhause nur Teppich und Fliesen gewöhnt ist und feststellen musste, dass übermäßiger Enthusiasmus beim erforschen neuer Wohnungen und glatter Untergrund nicht gut zusammen passen.
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