Auf und Ab südlich des Melibokus: Auerberg, Mühltahl und Auerbach (15,9 km)

21. Mai 2008

So, Montag UND Dienstag Pause gemacht (die vielen Höhenmeter der letzten Woche waren doch ganz schön anstrengend gewesen, da hatte ich mir das mal wieder gegönnt), also höchste Zeit, endlich wieder loszulaufen.

Nachdem das in letzter Zeit so gut geklappt hat, wollte ich wieder ein paar der weniger prominenten Wege am und ums Melibokusmassiv ausprobieren – heute mal südlich des Melibokus, am Auerberg und der Anhöhe am Fürstenlager: Interessante Gegend, gerade die mittleren Höhenlagen kenne ich da gar nicht so gut, also was zum Erforschen, das ist immer gut. Ausserdem bin ich am Samstag mit dem Zimmerner Läufer-/Bloggerkollegen Gerd zu einem gemeinsamen Lauf hier unten verabredet und wollte deshalb ein Sürck der geplanten Strecke schon mal vorher genauer unter die Lupe nehmen: Der mir bisher unbekannte Anstieg vom Weiherweg in Hochstädten an die Amalienhöhe sieht schon auf der Wanderkarte arg happig aus, den wollte ich auf jeden Fall noch mal austesten, bevor ich den – nach eigener Aussage etwas weniger bergfesten – Gerd hier unbesehen das lokale Äquivalent der Eiger-Nordwand hochjage (jetzt kann ich das wenigstens besehen machen 😀 )…

Heutiges Laufwetter: Durchwachsen bis freundlich. Dünne aber dichte Wolkendecke durch die hin und wieder die Sonne schaute, kühle 17 Grad, frischer Wind, relativ hohe Luftfeuchtigkeit. Nicht perfekt, aber auch nicht schlecht.


Start auf dem Parkplatz Höllberg, am Waldrand neben der Fahrstrasse von Auerbach zum Auerbacher Schloss. Von hier aus zuerst mal nordwestwärts, auf dem Blütenweg (gelbes B) in die Weinlagen am Höllberg. Bequemer betonierter Weg am Hang, fast eben, schöne Weinberge und ein wunderbarer Blick nach links in die Ebene runter, heute leider mit schlechten Sichtverhältnissen: Die mächtigen Kühltürme des AKW Biblis in 15 km Entfernung waren noch klar zu erkennen, doch bereits die Rheinhessischen Hügel direkt dahinter sah man nur noch schemenhaft.
Eigentlich sehr gut zu laufen, aber es liess sich zäh an: Der gleichmässige Laufrhythmus fehlte noch, meine Beine waren ein klein wenig schwer, wollten nicht so recht, Tempo entsprechend gemässigt.
Na ja, würde hoffentlich noch werden…

Nach ca. 650 m. gemütlich-ungemütlichen Trabens durch die Weinberge war dann erstmal Schluss mit Blütenweg. Stattdessen rechts auf die gelbe 1, die am Rand eines kleinen Tals den Berg hinaufführte. Und das gleich mal mit einer äußerst nickligen Steigung, die mich innerhalb kürzester Zeit ins Schnaufen Schwitzen brachte, wobei gerade letztes ziemlich unangenehm war: Wegen der hohen Luftfeuchtigkeit verdunstete der Schweiss nicht richtig, sondern bildete eine klebrig-klamme Schicht auf der Haut, die angesichts des kalten Windes und der nur sporadisch hervorschauenden Sonne sehr schnell auskühlte, was extrem unangenehm war (hatte eh schon einen ganz leichten Zug im Nacken, dadurch wurde es nicht besser…).

300 m. aufwärts, vorbei an Weinbergen, zugewucherten Gärten und einer der für die Gegend typischen Lösswände (hellbraun und pockennarbig), am Waldrand schließlich halbrechts (noch steiler! Aargh!). Trampelpfad über einem weiteren Wingert, teilweise regelrecht als kleiner Hohlweg in den Löss gefräst, schließlich ein bekanntes Stück, der Waldrand oberhalb des Höllbergs, andem ich letzten Herbst bei meiner Suche nach der Not-Gottes-Kapelle herumgeirrt war.

Weiter auf der gelbe 1 in den Wald und an der Nordwand des Not-Gottes-Tals aufwärts durch lichten Buchenwald, deutlich weniger steil, entsprechend konnte man hier wieder etwas zu Atem kommen. Nach einem halben Kilometer erreichte ich die Not-Gottes-Kapelle, klein und apart, am Boden des schmalen, steilen Tals versteckt, wie beim letzten mal ein sehr hübscher Anblick.
Kurze Ehrenrunde um die Kapelle herum, kurzer Stopp an den Infotafel (früher Einsiedelei und Wallfahrtsort, nach der Reformation verfallen, 1960 neu aufgebaut) dann wieder abwärts, den schmalen, schattigen Pilgerpfad (gelbe 4) neben dem Bach im Talgrund bis runter an die Fahrstrasse, auf der weiter bergab bis zu einer Kurve direkt über dem Parkplatz am Höllberg, dort dann links auf einen schmalen, aufwärts führenden Trampelpfad am Hang (gelbe 4/gelbe 2).

Nicht gut zu joggen: Der Pfad wird nach starken Regenfällen wohl so eine Art behelfsmässiges Bachbett und ist entsprechend ziemlich uneben und ausgewaschen, ausserdem führt er durch ein enges, feuchtes Bachtal, das offenbar von überdurchschnittlich vielen Insekten bewohnt wird – da heisst es: „Mund zu und durch die Nase Atmen“ (ausser man mag den Geschmack von Schmeissfliegen), auch wenn´s beim Bergauflaufen schwer fällt.
Nach ein paar hundert Metern wurde es allerdings besser: Am anderen Ende des Tals vereinigt sich der Pfad mit einem breiteren Waldweg, der von nun an mit moderater Steigng auf halber Höhe zwischen Schloss und Auerbach nach Süden führt.

Auch hier dieselbe Situation wie vorhin in den Weinbergen: Eigentlich ein sehr angenehmes Stück, aber so richtig gut lief´s weiterhin nicht. Immer noch kein richtiger Rhythmus, Beine etwas krampfig. zudem fühlten sich mein Nacken, meine Oberarme und meine Stirn klamm, schwammig-taub und eiskalt an (obwohl ich insgesamt nicht fror), was sehr unangenehm war.

Nach einem halben Kilometer eine kleine Schutzhütte am linken Wegrand, rechts lichtete sich der Wald und gab einen tollen Blick runter nach Auerbach frei, sehr schön. Noch ein Stück weiter auf der gelben 4, schließlich zwei Serpentinen aufwärts bis zum Sendemast/Trafohäuschen/Wasauchimmer unterhalb und südlich des Burgbergs. Hier rechts auf den abwärts führenden Burgenweg (blaues B, grob geschottert – Ack!), an der nächsten Kreuzung links aufwärts (unmarkierter Waldweg, teilweise gut steil) bis an die Fahrstrasse vom Schloss ins Mühltal, der dann wieder abwärts durch den schönen, lichten Laubwald am Südhang des Auerbergs gefolgt – ein ständiges Auf und Ab.

Nach etwa einem Kilometer dann wieder bergauf: Links von der Strasse ab, an einer Schranke vorbei und einen unmarkierten Waldweg hinauf, der sich am Osthang des Auerbergs langsam nach oben windet, dabei hin und wieder einen netten Blick auf des überraschend nahe Hochstädten im Tal rechts unten preisgibt, und schließlich nach einem langen und recht beschwerlichen Aufstieg von fast 1,2 km am Not-Gottes-Parkplatz auf dem Höhenrücken zwischen Melibokus und Auerberg rauskommt.
Puuuh!
Bis hierher war´s schon mal ganz schön anstrengend gewesen, deswegen gönnte ich mir erstmal eine Pause, trank was, und dehnte die Waden ein bisschen aus (aaah…).

Und weiter. Nach rechts die Melibokusstrasse hoch, am Ende des Parkplatzes dann halbrechts auf den Waldweg mit der gelben 6 unterhalb der Strasse, wo ich nach wenigen Metern einen stattlichen Feldhasen aufschreckte, was mich aber nicht weiter überraschte: Ich hab´s ja schon mal erwähnt, jedes Mal, wenn ich oberhalb von Hochstädten entlanglaufe, treffe ich einen Hasen.
Wirklich jedes Mal.
Deshalb habe ich beschlossen, dass es auf immer derselbe Hase sein muss, der hier oben auf mich wartet, um dann, sobald ich nah genug bin, in lasziver Semi-Panik von dannen zu hoppeln.
Inzwischen sind wir fast schon sowas wie Freunde.
Na ja, gut, eher sowas wie flüchtige Bekannte (wobei er definitiv flüchtiger ist als ich).
Aber trotzdem: Schön zu wissen, dass der verlässliche Hochstädter Hase hier oben wohnt und sich immer die Zeit nimmt, vor mir wegzulaufen.
Bis zum nächsten Mal, Hochstädter Hase! 🙂

Nach 200. m. auf der gelben 6 kam der Abstieg: Ein versteckter Trampelpfad steil bergab durch den Wald, den mir sicher entgangen wäre, wenn ich nicht ganz bewusst nach seiner Markierung (dem gelben V) gesucht hätte.
Mit dem Laufen nach Karte ist es ja immer ein bisschen so wie mit den Pralinen bei Forrest Gump: Man weiss nie genau, was man kriegt. Meist ist die Wanderkarte zwar akkurat, aber manche Wege, die auf ihr als Trampelfpad eingezeichnet sind, stellen sich vor Ort als bequeme, gepflegte Waldwege, die bestens zu joggen sind. Andere hingegen sehen auf der Karte durchaus ordentlich aus, haben vielleicht sogar ein paar vertrauenerweckende Markierungen, und entpuppen sich dann dennoch als grausame, unjoggbare Höllenpfade.

So wie das gelbe V vom östlichen Auerberg runter nach Hochstädten (zugegeben: Hier kann man es bei einem Blick auf die Karte zumindest erahnen, aber dass er so mies sein würde…).
Sauschlechtes Stück, ein kaum erkennbarer Ziegenpfad mitten durch den Wald: Winzig, uneben, steil, überwuchert, rutschig – Joggen unmöglich, hier musste man selbst beim Gehen aufpassen.
Nach 150 m. öffnete sich der Wald, wurde lichter (links vom Pfad begann plötzlich ein rostiger Stacheldrahtzaun), und ging schließlich in eine sonnige Hangwiese mit brusthohem Gras über – hier war der Pfad zwar immer noch genauso schlecht, allerdings wurde ich aber mit einem herrlich-grandiosen Blick über das Mühlal, die Ausläufer des Felsbergs und die mächtige, zum Greifen nah erscheinende Knodener Höhe jenseits des Lautertals belohnt.
Schön.
Nicht ganz so schön waren allerdings die drei Zecken, die ich mir beim obligatorischen Zeckencheck am Ende der Wiese von den Beinen klaubte, als sie sich gerade festbeissen und mich mit Borellien oder Schlimmerem vollschiessen wollten.
Aber nicht mit mir, ihr widerlichen Bastarde, nicht mit mir!

Am unteren Ende der Wiese schließlich ein schattiger Hohlweg in dem es sich wieder joggen liess, vorbei an einem schönen Bachufer und schließlich runter zu den ersten Häusern von Hochstädten, kurz links, dann rechts durch einen tief liegenden hübschen Weg direkt am Bachufer bis runter an die Mühltalstr. im Ortskern. Hier kurz rechts, auf die andere Strassenseite, dann halblinks auf einen Fußweg, der unterhalb der Mühltalstrasse am Bach im sattgrünen Talgrund bis zur Feuerwehr führt, dort über eine kleine Brücke und dann geradeaus den Weiherweg hoch in das lange Seitental südöstlich des Ortes (Markierungen: Gelbe 3/gelbe 4).

Das ist die Steigung, die ich am Samstag auch mit Gerd hoch will. Wie gesagt, auf der Karte wirkte sie ziemlich happig, hier liess sie sich aber erstmal sehr manierlich an: Nur ganz sanft auf der bequemen Strasse aufwärts, vorbei an hübschen Häusern am Hang, die größtenteils neu und eher hochpreisig aussahen. Nach einem halben Kilometer eine Linkskurve ins Tal hinauf, hinter der die Steigung etwas anzog, aber immer noch gut zu laufen war. Inzwischen nur noch links Häuser, rechts wunderschöne Hangwiesen unterhalb des Waldes, bewohnt von einer kleinen Herde Schafe und einem Trio verständnislos glotzender Kühe, die mein Vorbeilaufen mit leicht befremdeten Desinteresse zur Kenntnis nahmen.
Bis hierher kein Problem, das würde ich Gerd wohl noch zumuten können.
Dann wurde es happig: Ortsende, die asphaltierte Strasse wird zum Feldweg (schmal, aber teils auch noch asphaltiert), und der schraubt sich knackig steil die Wiesen hoch: Geschätzte Steigung zwischen 10% und 15%, da war ordentlich schwitzen und japsen angesagt. Unterwegs kurz ein seltsames Ziehen in der Brust, war aber nicht schlimm, also machte ich weiter, bis es wieder wegging (war wohl kein Herzinfarkt… 😉 ).
Dann der Waldrand am oberen Talende.
Die letzten Meter waren ja schon ziemlich steil gewesen, hier oben wurde es dann aber richtig hart: Steigung geschätzte 20+%, unendlich anstrengend, eigentlich kaum noch joggend zu bewältigen.
Normalerweise wäre ich hier auf jeden Fall gegangen, aber wenn ich am Samstag mit Gerd laufe, will ich ja auch ein bisschen was zum Angeben haben, also joggte eisern weiter, die letzten hammerharten 150 m. bis zum Nibelungenweg aufwärts durch den Wald: Hochroter Kopf, gefletschte Zähne, pfeifend und schnaufend wie eine alte Lokomotive kurz vor der Verschrottung, Schneckentempo, tief in die Berg gelehnt, jeder Schritt eine gewaltige Belastung für die schwer pumpenden und bis zum Bersten angespannte Waden.
Arrrrrrrrrrrrg! Durchhalten!!!

Glücklicherweise war dieses letzte Stück nicht lang. Nach ca. 150 unendlich anstrengenden Metern hatte ich es geschafft und erreicht ziemlich abgekämpft den Nibelungenweg (gelbes Quadrat) auf der waldigen Anhöhe zwischen Mühl- und Lautertal, dem ich nach rechts in Richtung Fürstenlager folgte.
Hier ging´s zwar auch noch etwas bergauf, aber nach dem gerade überwundenen Extremanstieg merkte ich das nicht mal mehr, die paar popligen Prozentchen Steigung fielen gar nicht weiter ins Gewicht, im Gegenteil, auf einmal lief es bestens. Nachdem der ganze Lauf bisher ja irgendwie etwas unrund gewesen war, hatte die soeben bewältigte Anstrengung offenbar so richtig „durchgeputzt“, und jetzt war ich so richtig warm und im Rhythmus, und konnte das schöne Stück hier oben so richtig geniessen. Endlich.

350 m. den Nibelungenweg auf der Anhöhe entlang, dann an der Kreuzung kurz vor der Amalienhöhe rechts runter auf einen unmarkierten Waldweg in Richtung Tal, nach knapp 700 m. an einer Wegscheide dann links hoch und einen weiteren, sonnigen und überraschend sanft aufwärts führenden Weg bis zum Waldrand hinter dem Fürstenlager. Hier dann halbrechts vom Weg ab und über einen schmalen, abschüssigen Trampelpfad (Nibelungenwerg – gelbes Quadrat/Alemannenweg – rotes S) am Waldrand entlang nach Westen bis zur Eremitage am oberen Ende des Fürstenlagers. Wie immer ein interessanter Anblick, eine leicht schäbig wirkende Hütte, die anscheinend vollständig aus Borke gebaut ist – warum und zu welchem Zweck, das weiss ich immer noch nicht, muss ich irgendwann unbedingt noch mal rausfinden.

Kleine Ehrenrunde um die Eremitage, dann auf der gelben 2/gelben 8 runter ins Tal, dort rechts auf der gelben 4 in nördlicher Richtung abwärts in den Wald (das Fürstenlager kenne ich schließlich schon gut genug, deshalb wollte ich heute mal drumherum laufen). Langer, gewundener Weg runter zurück ins Mühltal, nach 700 m. eine scharfe Kehre nach links, von dort an dann am Waldrand oberhalb des Mühlgrundes stur westwärts (weiter gelbe 4) in Richtung Auerbach (lustigerweise sieht das Stück in der Draufsicht aus wie ein Hasenkopf. Was uns das sagen will? Keine Ahnung, wollt´s bloss mal anmerken… 😀 ). Hübsche, weitgehend ebene Passage mit dichtem schattigen Wald, rechts die Wiesen des schmalen Mühlgrundes, immer mal wieder durchbrochen von einer alten Mühle.

Nach 1,3 km die ersten Häuser von Auerbach, hinter denen der Weg leicht aufwärts um den Berg herum führte, und schließlich auf Höhe des wunderschönen großen Teichs im unteren Fürstenlager auf die Bachgasse (Nibelungenweg – gelbes Quadrat mündete). Hier scharf rechts, durch die prächtige Allee runter nach Auerbach, vorbei an den schönen alten Häusern der oberen Bachgasse (18. Jahrhundert?)bis zum Parkplatz Fürstenlager, dort dann kurz links und auf dem Fußweg hinter den etwas verschachtelten Grundstücken am bis runter an die Bachgasse unterhalb der Bergkirche (der Fußweg hat auch einen Namen, aber ich hab´ ihn mir nicht gemerkt und kann ihn im Stadtplan nicht finden, sorry. Ist aber möglicherweise mit dem roten S des Alemannenwegs markiert).
Fast geschafft!

Links die Bachgasse runter bis an die Weidgasse, die rechts hoch, vorbei am Blauen Aff aufwärts durch die nicht ganz so alte Altstadt, nach 130 m. dann rechts in die Weinbergstrasse – ich war wieder auf dem Blütenweg (gelbes B), dem musste ich jetzt nur noch zurück zum Ausgangspunkt folgen. Also weiter durch Auerbach, leicht aufwärts durch die Jahn- und die Martinsstr., kurz die Gedenkstätte für die Auerbacher Weltkriegstoten am Burgweg angesehen (obwohl ich hier schon öfter vorbeigekommen bin, ist die mir noch nie aufgefallen – dabei ist sie hübsch, geschmackvoll und gut gepflegt), dann weiter durch die Mierendorff-Str. nach Norden.
Auerbacher Villenviertel. Mannmannmann, was hier für Kästen rumstehen – keine alten Gründerzeitvillen, das sind neue Luxusdomizile: Groß, auf moderne Art und Weise schnörkelig, teilweise neureich und protzig, manchmal schon deutlich jenseits der Grenze des guten Geschmacks – wer hier wohnt, hat Geld (und oftmals wohl auch das verklemmte Bedürfnis, das dem Rest der Welt möglichst ostentativ zeigen zu müssen).
Auch mal ganz interessant…
Nach knapp 300 m. links ein kleiner, öffentlich zugänglicher Hügel mitten im Wohngebiet, obendrauf eine Art Tempelchen mit Bänken, sah ich mir auch noch kurz an (nett, vielleicht ein klein wenig kitschig), danach dann zum Ende der Mierendorff-Str., noch ein ein kleines Stück geradeaus durch die Weinberge bis zur Fahrstrasse zum Schloss, die dann noch 150 m. rechts hoch bis zum Parkplatz Höllberg.

Puha. Etwas durchwachsener Lauf. Von Anfang an nicht in topform, was sich gerade angesichts des anstrengenden Terrains mit den vielen kurzen und mittleren Steigungen und Gefällen bemerkbar machte. Immerhin lief es ab der Hälfte dann etwas besser, insgesamt war´s aber doch ziemlich anstrengend.
Auf der Haben-Seite wieder mal eine sehr schöne und abwechslungsreiche Strecke, größtenteils auf mir unbekannten Wegen, das hat natürlich sehr viel Spass gemacht.
Kein perfekte, aber trotzdem eine recht schöne Tour.

Strecke: 15,9 km
Zeite: 1:51 min (= 8,59 km/h bzw. 5:59 min/km)
Karte:

Interaktive Streckenkarte

M.

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5 Antworten to “Auf und Ab südlich des Melibokus: Auerberg, Mühltahl und Auerbach (15,9 km)”

  1. Gerd Says:

    Gibt es dort einen Lift? 😉 Irgendwie muss ich da ja auch hoch. Du traust mir aber was zu. Vielleicht sollten wir im Auto ein Sauerstoffzelt deponieren.
    Ich schau mir die Strecke nochmal genau an!

    Gruß Gerd

  2. matbs Says:

    Ach komm, du bist dieses Jahr fast doppelt so viel gelaufen wie ich – wenn ich es also schon schaffe, meinen dicken, unfitten Hintern da hochzuschleifen, dann wird das für dich doch der reinste Spaziergang… 😉

    Ausserdem hab´ ich es ja schon angekündigt: Das schlimme Stück gehen wir, nochmal tu´ ich mir das nämlich nicht an 😀

  3. Gerd Says:

    Dann bin ich ja beruhigt. Ich werde mich Morgen ein wenig schonen, damit ich am Samstag fit bin.
    Man sieht sich.


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