Erweiterte Wochenübersicht: 2008 KW 31 (28.07. – 03.08.)

3. August 2008

Aus Zeitgründen gibt´s erstmal leider nur noch Laufblog Light™, also die Laufberichte nur in Form eines erweiterten Wochenrückblicks.

Bis heute habe ich diese Woche habe ich gar nichts gepostet. Keinen einzigen Eintrag.
Das erklärt dann auch, warum es – zumindest von den Besucherzahlen her – die beste Laufblog-Woche aller Zeiten war: 1052 hits, das sind 150 Hits pro Tag, und genau ein Klick mehr als die bisherige Spitzenwoche (die hatte 1051).
Wir sehen: Neuer Content schreckt die Leser offensichtlich nur ab, kein neuer Content lockt sie hingegen an.
Oh brave new world that has such people in it… 😆

Auch diese Woche wieder die Minimalleistung von 40 km gut geschafft, und dabei sogar noch ´ne Menge neuer Strecke gelaufen:

Tag Strecke Zeit Entfernung
Mo.

Di. Hitzetour im Ried: Pfungstadt – Erlensee – Jugenheim

1:20 h

13,7 km

Mi. Bickenbacher Wald und Seeheimer Tanne mit Heidi

1:20 h

11,9 km

Do.

Fr.

Um Ober-Beerbach (auch mit Heidi)

1:08 h

9,1 km

Sa.

So.

Kleine Temporunde an der Bergstrasse

0:53 h

9,5 km

Wochenlaufleistung 44,2 km

Die dazugehörigen Laufberichte:

Lauf #1, Dienstag 29.7.: Hitzetour im Ried: Pfungstadt – Erlensee – Jugenheim

Heute morgen hatte ich einen Termin beim Autohaus Brass in Pfungstadt.
Rückrufaktion, irgendein fehlendes Blech musste am Meriva meiner Eltern angeschraubt werden.
Wie üblich bei solchen Geschichten gab´s ein Problem: Wenn man mit dem Auto hinfährt, und das dann da lässt, wie kommt man zurück nach hause?

Ok, klare Antwort: Natürlich läuft man.
Von Pfungstadt nach Hause, je nach Route zwischen 10 und 15 km, nette Tour…

Jetzt war´s heute brüllwarm, schwül und stickig.
Da wäre die beste Route vom Brass nach Hause eigentlich die durch den Wald gewesen, am östlichen Pfungstädter Ortsrand entlang bis zum Schwimmbad, dann neben der Fahrstrasse bis Seeheim, und über das Schuldorf zurück.
Aber die hatte ich schon mal gemacht.
Öööde.
Stattdessen entschied ich mich für eine Strecke, die ich von Pfungstadt aus noch nie gelaufen war: Durch die Stadt durch, dann durch die weiten, offenen Felder im Ried, am Erlensee vorbei, und über Bickenbach heim.

Zugegeben: Keine besonders gute Idee (denn brüllwarm, schwül und stickig + offene Felder im Ried = „Aaaaargl, ach du Scheisse ist das heiss!“), aber ich hatte mir das eben mal so überlegt, da würde ich mich doch nicht von so ein bisschen Hochsommer abbringen lassen.

Also: Sonnencreme aufgetragen, Auto bei Brass im Pfungstädter Industriegebiet abgegeben, gut gefüllten Getränkegürtel umgeschnallt, und los ging´s.
Startzeit: Kurz vor zehn Uhr Morgens. Sonne schon hoch, aber gnädigerweise von ein paar Schleierwolken abgeschirmt.

Wenn man das Firmengelände des Autohauses verlässt, stösst man direkt auf den Wanderweg HW 10 (weisser Kreis), der hier über einen eingezäunten Parkplatz auf der gegenüberliegenden Seite der Ostendstrasse runter auf einen schattigen, kühlen Waldweg am Nordufer des Sandbaches führt.
Den nahm ich erst mal, folgte dem Ufer ein paar hundert Meter, und überquerte das Gewässer dann auf der ersten Brücke, die ich erreichte.
Waldrand bei den Sportplätzen, hier links, dann rechts zu den ersten Ausläufern von Pfungstadt (verlängerte Mühlbergstr., irgendwo hier ist auch der Tierpark), dann links durch die beschaulich-waldige Kiefernstr. und runter an die Eberstädter Str.

Rechts, an der Tankstelle vorbei, dann links in ein Wohngebiet, das mir nicht wirklich vertraut war, aber das ich aufgrund der Strassen, die ich nun passierte, spontan zum Pfungstädter Dichterviertel
erklärte (Büchnerweg, Herderstr., Uhlandstr.).
Von der Uhlandstr. aus nach rechts in die Kaplaneigasse, durch die etwas deplaziert wirkenden Gemüseäcker hinter der Pfungstädter Brauerei (mitten in der Stadt – sowas aber auch!), und ein Stück am Nordufer der offen durch die Stadt fliessenden Modau nach Westen.

Nach einem halben km Kaplaneigasse links über die Modau und die Happelgasse runter, dann rechts in den kleinen Park der Carlo-Mierendorff-Anlage in die Melibokusstr., runter durch das alte, ländliche Pfungstadt (enge Häuser direkt an der Strasse) zur Frankensteiner Str. (vorbei an einem irgendwie leicht onomatopoetisch benannten Motorradladen namens „Knatz“, keine Ahnung warum, aber das amüsierte mich leicht – vielleicht ja auch die Hitze…), rechts, links die Bergstr. in Richtung Jugenheim runter, und schließlich vor dem Supermarkt am Ortsausgang rechts in den Rolweg und aus Pfungstadt raus in die Felder westlich der Stadt.

Boff.
Ganz schön heiss!

Vergegenwärtigen wir uns kurz mal das Ried: Eine riesige, flache Ebene östlich des Rheins, Felder, Felder und nochmals Felder.
Kaum Schatten. Aber viel Sandboden, der saugt sich regelrecht voll mit Wärme, um sie dann in flirrenden, wüstenartigen Schwaden wieder abzugegben.
Nicht wirklich ideales Laufterrain an einem Vormittag im Hochsommer.
Aber ich war nun mal hier, also musste ich jetzt durch. Gottseidank ging wenigstens ein leichter Wind, und die Schleierwolken hielten sich immer noch tapfer gegen die sengende Sonne.

Lange geradeaus, Felder, Äcker, Felder, hin und wieder ein Aussiedlerhof, aparte fünfziger-Jahre Häuschen mit Garten, die wie kleine Oasen in der grünbraunen Weiter prangen.
Zieht sich. Das ist ein weiteres Feature der Landschaft: Das Ried ist Radfahrerland.
Hier dominieren ewig lange Wege aus Betonplatten und rissigem Asphalt, die sich schnurgerade durch die endlosen Äcker ziehen, bis sie sich am Horizont verlieren.
Als Radler fliegt man da angenehm schnell drüber, als Läufer ist man hingegen eigentlich zu langsam dafür: Man sieht ewig weit voraus, und kommt und kommt dem Horizont einfach nicht näher, möchte sich fast ein bisschen verloren fühlen…

Nach ca. 1,1 km auf dem Rollweg links runter, namenloser Feldweg (die Abzweigung ist kurz vor einem Bauernhof mit der Aufschrift „Jägerhof“) 750 m. nach Süden, links und namenloser Feldweg 100 m. nach Osten, rechts und namenloser Feldweg 350 m. nach Süden, vorbei an einer beachtlichen Ansammlung dickbäuchiger Handwerker, die leicht ratlos um einen Hochspannungsmast rumstanden.

Am Ende des namenlosen Feldwegs #3 eine Kreuzung mitten im Nichts, auf der ich rechts abbog und – endlich mal ´ne Markierung – dem Radweg 19 nach Westen folgte.
Äcker. Zwischendrin ein etwas unmotiviert in der Pampa stehendes offenes Backsteinhäuschen, ansonsten… na ja, Äcker eben.
Nach 800 m. die Kreuzung, hier links und solange nach Süden, bis es nicht mehr weiterging. Natürlich noch mehr Äcker, aber je weiter ich kam, um so schilfiger und baumbestandener wurde es – der Erlensee rückte näher.
Der Weg bog schließlich nach weiteren 800 m. links ab, und führte in den Wald am Nordufer des Erlensees.
Etwas schattiger, aber nicht wirklich frischer – auch hier war es stickig und warm, immerhin roch es etwas anders, leicht moorig-schmoddrig.

Ich nahm den schmalen Pfad durchs Dickicht am Nordufer des Sees (gelbe 2). Für Dienstagmorgen überraschend viel los: Spaziergänger, Hundebesitzer, einige Radfahrer und sogar ein paar der Erlensee-typischen Nudisten, die mit auf den kleinen Buchten am Wegesrand vor sich hinFKKten (allesamt übrigens dicke, faltige ältere Herren [die jungen Supermodelmädelsnudistinnen sind irgendwie nie da…], da hiess es: Augen geradeaus und nichts wie vorbei. Brrrrr….).
Am Ende des Sees rechts das Ostufer runter und am Ende des Wäldchens links ins offene Gelände raus, das inzwischen voll in der schon recht mittäglichen Sonne flirrte – die Schleierwolken waren endgültig am Kapitulieren. Entsprechend heiss, dumpf, und eklig war es, da strengte jeder Schritt an.

Aber ich war ja schon fast zuhause: Durch die Unterführung unter der A5 an die Bickenbacher Umgehungsstr. (Berta-Benz-Str.), der nach rechts ins Gewerbegebiet gefolgt (blaaaaaargh! So. Heiss!!!), zwischenzeitlich mal durch eine etwas schäbige Gewerbegebiets-Nebengasse laviert, schließlich durch die Unterführung am Bahnhof und nach Bickenbach rein.

Normalerweise nehme ich hier ja immer die Bahnhofstr./Bachgasse nach hause, heute war mir aber nach Abwechslung, also nahm ich stattdessen die parallel verlaufende Hartenauer Str., die ich bisher noch nie gelaufen war. Die war warm, voller nicht ganz neuer und nicht ganz alter Wohnhäuser (die die übliche Spanne von „Hübsch“ bis „Würg“ abdeckten), und endete schließlich irgendwann im nödrlichen Ortskern bei dem Spielwarenladen.
Weiter geradeaus den Hintergraben hoch bis zur Hans-Quick-Schule, rechts in ein mir völlig unbekanntes Neubaugebiet („Am Mühlgraben“), das sich als überraschend verwinkelt, begrünt und apart erwies, und schließlich über dem Weg „Im Pfarrgarten an die B3 kurz vor dem Ortsausgang.

Fast schon in Jugenheim!

Am schnellsten wäre es gewesen, hier über die Jugenheimer Str. zu laufen, doch ob der Hitze dachte ich wohl nicht mehr ganz klar, deswegen stattdessen an der AlNatura vorbei auf den Radweg 28, den Landbach entlang durch die Felder (stöhn! HITZEEEE!!!), vorbei an einer kleinen Balkenbrücke, hinter der sich freilaufende Hühner und ein gewaltiger, niederträchtig dreinblickender Truthahn tummelten, nach 250 m. auf der kleinen Brücke über den Landbach und am anderen Ufer bis zum Grenzwegspielplatz in Jugenheim.

Nur noch ca. 1 km. Aber der war schlimm. Inzwischen gegen 11:00 Uhr, pralle Sonne, über 30 Grad, und hier im Ort stand die Luft. Kein Lüftchen, kaum Schatten, der Getränkegürtel war auch schon längst leergesoffen.
Wie im Tran schleppte ich mich weiter: Grenzweg nach rechts, links in die Gartenstr. (uuuuuff), rechts in die Weinbergstr. (raaaah!), weiter durch die Saarstr. (kfffffrrrfff!), am Friedhof über die Strassenbahn, rechts die Gutenbergstr. runter (hhhhhrrrrrr!), links die Bickenbacher Str. rauf (mmmblllllrfaaaaaaak!) bis zur Fußgängerampel an der Zwingenberger Str.

Die war rot. Gegenüber: Mutter mit Kind. Da darf man nicht einfach so rüber, schlechtes Beispiel und so.
Also warten. Fast zwei Minuten. In der prallen Sonne. Kein Wind, kein Schatten.
Nur eine unerträgliche Hitze. Wäre fast umgekippt. Echt!
Endlich ging´s dann doch weiter, auf die andere Seite, Richtung Alsbach, und schließlich die letzten paar hundert Meter links den sanften (brutalen!!!) Hang hoch bis nach Hause, wo ich dann endlich gegen 11:15 Uhr völlig überhitzt, ausgetrocknet und benommen ankam.
Uff!

Und die Lektion von der Geschicht: Im Hochsommer bei Sonnenschein um die Mittagszeit durchs Ried laufen?
Nee, in Zukunft eher nicht…

Strecke: 13,7 km
Zeit: 1:20 h (= 10,28 km/h bzw. 5:50 min/km)
Anteil der noch nie gebloggten/gelaufenen Passagen an der Gesamtstrecke: 71,46% (9,79 km von 13,7 km)
Karte:

Lauf #2, Mittwoch 30.7.: Bickenbacher Wald und Seeheimer Tanne mit Heidi
Heute wieder mit Heidi, die um eine „bügelbrettartige Flachlandstrecke um die 8 km“ gebeten hatte, um an ihrer „Grundkondition“ zu feilen.
Ok, mir war´s recht.
Schnell eine flache, unspektakuläre Tour durch Bickenbacher Tanne und Seehemer Wald geplottet, die vom Treffpunkt aus etwas über 9 km hatte (8 km, 9 km, ist doch fast dasselbe. Und Heidi soll sich ja ein bisschen Selbstbewusstsein anlaufen, da kann ich sie ja nicht unterfordern… 🙂 ), und los ging´s.

Gewittriger, aber sehr schwüler Abend mit viel Bewölkung, nicht gerade perfekt (aber immerhin auch nicht schlechter, als das Wetter bei den letzten Läufen mit Heidi).
Erst mal von zuhause aus durchs Dorf bis runter an den Friedhof, dort Heidi aufgesammelt, und durch die grammatikalisch etwas fragwürdige Strasse „In den Löser“ zum Ortsausgang.
Aufregendstes Ereignis: Die wirre alte Dame, die uns unterwegs entgegengewankt kam und mit Klatschen und einem fröhlich-dementen „Eija eija Hopp Hopp, da laufe se, mei kloane Schätzcher“ (oder so ähnlich) anfeuerte. Das war …seltsam (wir vermuteten spontan, dass die es wahrscheinlich schon ins Radio geschaft hatte: „Vermisst wird seit heute mittag die 83-jährige Erna-Gretel Kczuposchinki aus Jugenheim. Sie trägt einen blauen Rock, ist nicht in der Lage, sich zu orientieren, hochgradig psychotisch, und fällt mit Vorliebe wildfremde Jogger an…“).

Am Ortsausgang die alleeartig mit Birken bestandene K146 gen Bickenbach, auf halber Strecke zwischen den Orten rechts auf den Betonweg durch die Felder in Richtung Verkehrsübungsplatz, und schließlich direkt nach der kleinen Brücke über den Landbach links den Radweg 28 runter bis an die B3 am Bickenbacher Ortsrand.
Kurz rechts, dann links die Waldstrasse runter ins ruhige Wohngebiet am Bickenbacher Nordostrand, und schließlich auf Höhe der Hans-Quick-Schule rechts in den Wald.
Und geradeaus.
Laange geradeaus.
An den Sportplätzen vorbei, geradeaus über die breite Schneise, die in Ost-West-Richtung durch den Wald zwischen B3 und Autobahnzubringer verläuft, dann auf dem Weg JS3 in den dichten, dunklen Forst der Bickenbacher Tanne.

Heidi hielt sich bisher ganz ordentlich. War zwar hin und wieder nicht ganz orientiert und quengelte ab und an ein bisschen halbherzig vor sich hin, aber die Mitteilung, dass wir eher 9 statt 8 km laufen würden, steckte sie gut weg. Na also.

Nach ein paar hundert Metern links um den Kaiserstein zu besichtigen, der hier etwas unmotiviert in der Pampa vor sich hin erodiert, weil vor irgendein Habsburger hier vor 263 Jahren mal einen Hirsch erschossen hat. Heidi war nichtsdestotrotz angetan, auch wenn ich mich nicht des Eindrucks erwehren konnte, dass das nicht so sehr wegen dem hüfthohen Sandsteinklotz mit der unleserlichen Inschrift war, sondern vielmehr wegen der kleinen Pause, die seine Besichtigung mit sich brachte… 😉

Danach weiter auf SJ3, vorbei am Grenzstein der Gemeinden Seeheim-Jugenheim, Bickenbach und Pfungstadt, der ebenfalls mitten im Nichts kurz vor der L3103 steht, dann an den uralten Schmalspurgleisen unter der Landstrasse durch in den Wald an der Eisengrube (hier kannte sich Heidi überraschend gut aus, hat hier früher wohl immer ihr Pferd zum Geschäft Verrichten ausgeführt [oder was man so mit Pferden anfängt…]). SJ3 am Fuß der Strassenböschung bis zur Autobahnauffahrt, dann scharf rechts die Vogelschneise hoch, und auf der nächsten Kreuzung links, auf eine namenlose (?) Querschneise, die uns erst lange durch den wucherigen Flachlandwald führte, dann die Strasse nach Pfungstadt und die B3 überquerte, und schließlich im Seeheimer Wald auf die Brandschneise (Radweg 15) traf.

Brandschneise nach rechts, kurz durch Seeheim (über die Friedrich-Ebert-Str. und durchs Weihereck), dann wieder geradeaus in den Wald bis an den Grundweg in den Wiesen westlich von Seeheim. Weiter durch den Kiefernwald, nach ein paar hundert Metern links und über den sandigen Saar-Rhein-Main-Weg bis zum Entenweiher.
Hier überraschte mich Heidi dann: Anstatt sich für den viel kürzeren Weg nach rechts auszusprechen, wollte sie lieber nach links und nochmal ganz um den See rum – so richtig schlimm konnte es bisher also noch nicht gewesen sein.
War mir natürlich recht, also bogen wir links ab und umrundeten den Entenweiher fast vollständig (Besondere Anblicke: 1 geschnitzter Drachenkopf am Ufer, 0 Nutria [auch wenn Heidi behauptete, dass die hier wohnen würden]), bevor wir den Waldweiherweg in Richtung Schuldorf liefen.

Dort dann rechts die Sandstrasse runter, an den Tennisplätzen vorbei, über die L3103, auf dem Saar-Rhein-Main-Weg (gelbes Plus) in den Wald, an der nächsten Kreuzung dann links, den kleinen Buckel hinter dem Verkehrsübungsplatz hoch (da Heidi moserte schon etwas mehr), und schließlich am alten Staubecken (oder was das ist) des Landbaches kurz vor Jugenheim ins Freie. J
etzt nur noch geradeaus den Grenzweg entlang, nach 300 m. links hoch zum Friedhof, die gaaanz leicht erschöpfte Heidi (aber insgesamt aber noch ganz frisch wirkende) absetzen, und die letzten 850 m. alleine heim.
Fertig.

Strecke: 11,9 km (davon 10,1 mit Heidi)
Zeit: 1:20 h (= 8,93 km/h bzw. 6:43 min/km)
Anteil der noch nie gebloggten/gelaufenen Passagen an der Gesamtstrecke: 33,76% (3,41 km von 10,1 km)
Karte:

 

Lauf #3, Freitag 1.8.: Um Ober-Beerbach (auch mit Heidi)

Heidi hat im Moment ziemlich viel um die Ohren, deswegen hatte ich extra eine Strecke rausgesucht, au der man gut auf andere Gedanken kommt: Das „Dach“ von Seeheim-Jugenheim, also das Bergland um Steigerts und Ober-Beerbach herum – anspruchsvoll zu laufen, aber wunderschön, zumindest ich krieg´ da oben immer gut den Kopf frei.

Leider nicht das perfekte Wetter für die tolle Landschaft – relativ düster, mit tiefem, wolkenbedecktem Himmel und leidlicher Fernsicht, aber immerhin war´s kühl…

Start auf dem Parkplatz am Klingenwald an der Wegscheide zwischen Steigerts, Stettbach und Ober-Beerbach – so hatten wir den großen Aufstieg in zwei Teile geteilt, ein Stück am Anfang, ein Stück am Ende.

Und los. Auf der Fahrstrasse nach Steigerts hoch. Ordentlich steil, herrliche Ausblicke nach Westen (Rheinebene) und Norden (Frankfurt und Taunus), zwischendurch mal eine kleine Pause damit Heidi ein paar weisse Kühe fotografieren konnte. In Steigerts (Dorf) angekommen am Talblick vorbei und auf der Ohlystr. der Länge nach durch das kleine, hübsche Dörfchen durch, dann weiter geradeaus, auf dem Asphaltweg durch den Wald unterhalb des Steigerts (Berg) bis zur Kreuzung mit der Hutzelstr., die dann weiter in Richtung Kuralpe führt.

Ein ganz kleines Stück auf ihr entlang über die wunderschönen Hochwiesen (Blick auf den Felsberg und den Melibokus), dann vom Höhenweg ab und links den Radweg 28 runter in Richtung Schmal-Beerbach (den war ich ja gerade erst letzte Woche bei meinem Lauf mit den vielen Fotos hochgekeucht, bergab liess er sich wesentlich besser an). Nach 400 m. links auf den Weg OB2, der in der schönen Tradition der Ober-Beerbacher Lokalwege ziemlich überwuchert war, und seitlich am Hang entlangführte, bis er nach knapp 300 m. wieder den Wald am Steigerts erreichte.
Leicht aufwärts in den Wald rein, Begegnung mit einem panischen Reh (wahrscheinlich von Heidis Gequengel übers Bergauflaufen verschreckt… 😉 ), dann an der nächsten Wegscheide halblinks auf einen unmarkierten, etwas sumpfigen Waldpfad, der nicht mal auf der Wanderkarte verzeichnet ist, und sich irgendwann sang- und klanglos im Wald verlor. War aber kein Problem, denn nur wenige Meter weiter oben verlief die Hutzelstr. (Weisses Andreaskreuz/Gelbe 8), also wechselten wir einfach, und liefen auf der weiter nach Norden.

Aus dem Wald am Steigerts raus, über die L3098 zwischen Ober- und Schmal-Beerbach, dann weiter die Hutzelstrasse geradeaus (Weisses Andreaskreuz). Vielleicht das schönste Stück der Strecke: Die weite, offene Hochebene an der Neutscher Höhe mit ihrem herrlichen Fernblick, den wogenden Kornfeldern, und den drei majestätisch vor sich hin rotierenden Windrädern. Dazu fast eben bzw. tendenziell bergab, da hatte selbst Heidi nichts mehr zu beschweren.

An der Wegweiser-Kreuzung zwischen Neutsch und Ober-Beerbach eine kleine Pause zum Umsehen, Fotos machen und Fruchtriegel verzehren (Heidis Lesart zufolge machten wir die Pause übrigens deshalb, weil ich angeblich nicht mehr konnte – na klaaaaar, Frollein, träumense mal schön weiter… 😀 ). Danach noch einen halben Kilometer weiter auf der Hutzelstrasse nach Norden (in Richtung Frankenhausen) und schließlich links von der Anhöhe ab, auf dem ziemlich zugewachsenen Alemannenweg (Rotes S) relativ steil abwärts in den Wald am Biberwoog. Dort die Abzweigung verpasst und nach ein paar hundert Metern umgekehrt und doch noch richtig abgebogen, auf einem schmalen Trampelfpad samt winziger Balkenbrücke über den Bach am Grund des Biberwoogs, und schließlich links auf den Weg OB1, der in einem kleinen, steilen Seitental unterhalb der Neutscher Höhe in die Wiesen führt.

Nächste Pause. Hier stand alles voller Schottischer Hochlandrinder, die wollten begrüsst und begutachtet sein. Ausserdem war Verschnaufen eh ganz gut, denn direkt danach ging´s aus dem Seitental raus auf den Schafberg: 40 Höhenmeter auf etwas über 200 Meter Anstieg. Fast 20% Steigung, das ist schon ziemlich steil, da komme ich schon ziemlich ins Schwitzen, und Heidi, die sowas ja nicht gewohnt ist…
… hielt durch!
Langsam aber stetig liefen wir den ganzen Buckel hoch, ohne anzuhalten oder aufzugeben.
Eine reife Leistung, da kann man als nicht ganz so bergfester Läufer schon mal ein bisschen Stolz sein!

Oben angekommen dann weiter auf dem Weg OB1, steil bergab durch die Weiden runter nach Ober-Beerbach rein, und über die Strassen „Im Kirchwald“ und „Im Mühlfeld“ in den Ortskern. Rechts in die Eberstädter Str., dann gleich wieder links, über einen namenlosen (? zumindest laut Ortsplan – aber immerhin Markierungen: OB2 und OB3) Weg wieder steil bergauf – Ober-Beerbach liegt ja in einem Talkessel, wenn man da erst mal unten drin ist und raus will, heisst das noch mal klettern.
Und zwar nicht zu knapp: Erst 70 m. zwischen den Häusern den Hang hoch, dann zwischen zwei Holzstapeln auf einem schmalen Hohlweg aus dem Dorf raus und nochmal 150 m. weiter steil bergauf bis auf den Weitwanderweg Odenwald-Vogesen (roter Balken) auf der Anhöhe am Ende des Albert-Einstein-Rings. Auch hier wieder ca. 40 Höhenmeter, das war Heidi dann doch ein klein wenig zu viel, deswegen liess sie mich alleine vor laufen und ging lieber ein bisschen (keine Schande – das Stück ist wirklich ziemlich hart).

Auf der Anhöhe bogen wir dann links ab, und folgten dem roten Balken über den herrlichen Höhenrücken mit der tollen Fernsicht nach Süden in Richtung Steigerts. Schön gemächlich, denn inzwischen waren wir immerhin über eine Stunde unterwegs gewesen und hatten dabei ca. 8,5 km zurückgelegt und ordentlich Höhenmeter gefressen. Entsprechend machten wir hier nochmal langsam, zumal Heidi viel von ihrem verbliebenen Atem brauchte, um sich ständig darüber zu beschweren, dass es hier oben ja ständig nur bergauf ginge (offensichtlich gleicht der Odenwald in dieser Beziehung einem Bild von M.C. Escher… 😀 ).
Aber war ja nicht mehr weit: Nach einem guten halben Kilometer erreichten wir die Fahrstrasse von Ober-Beerbach nach Stettbach und Steigerts, weiter 150 m. weiter schließlich den rettenden Parkplatz.

Fazit: Trotz des Wetters eine schöne Tour (wie eigentlich immer hier oben). Für mich wieder mal ein klein wenig entspannter, für Heidi relativ anstrengend – hat sie aber prima weggesteckt, dafür, dass sie sich vor ein paar Wochen nicht mal 7 oder 8 km im Flachland zutrauen wollte, hat das wirklich super hingehauen. Hut ab, Heidi! 🙂

Strecke: 9,1 km
Zeit: 68 min
Anteil der noch nie gebloggten/gelaufenen Passagen an der Gesamtstrecke: 21,65% (1,97 km von 9,1 km)
Karte:

Lauf #4, Sonntag 3.8.: Kleine Temporunde an der Bergstrasse

Sonntag, letzter Lauf der Woche. Viel fehlte nicht mehr bis zum Wochenziel von 40 km, so richtig Lust auf was Aufwändiges hatte ich auch nicht, also beschloss ich, mal wieder eine Standartstrecke zu laufen: Auf dem Blütenweg bis Zwingenberg, dort den Ortsrand runter, über die B3 in die Felder, und schließlich via Sandwiese und Bickenbach heim. Ordentlicher Zehner, den wollte ich noch mal richtig auf Tempo laufen, nachdem die meisten anderen Touren dieser Woche ja eher entspannt gewesen waren. Deshalb die Maßgabe: 55 Minuten oder weniger für die 10,1 km.

Start um kurz nach sieben, sonnig, relativ warm. Auf dem Blütenweg aus Jugenheim raus und bis Alsbach, dort dann durch Jugenheimer Str., Am Katharinenberg, Lindenstr. und Hochstr. der Länge nach durch den Ort durch, am Südrand von Alsbach geradeaus in die Weinberge (immer noch Blütenweg, also gelbes B).
Bis hierhin liefs super. Gute Beine, gute Kondition, extrem hohes Tempo – näher an einer Kilometerzeit von 5 Minuten als an den 6 Minuten. Selbst die Anstiege in Alsbach klappten bestens, zwar kostete der Anfang der Hochstr. viel Puste, aber dafür hielt ich auch einen Radfahrer in Schach, der mich dann erst hinter der Kuppe überholen konnte.

Und dann wurde es auf einmal schwieriger.
Blütenweg, halbe Strecke zwischen Alsbach und Zwingenberg: Ab der Kleinung Kreuzung auf der Anhöhe mitten in den Weinlagen geht´s bergab.
Lange bergab, insgesamt über 1 km bis zur runter an die B3.
Am Anfang war das noch kein so großes Problem, im Gegenteil, auf dem Feldweg bis Zwingenberg genoss ich das Gefälle sogar noch, weil man etwas durchatmen konnte. Aber ab Zwingenberg (wo ich übrigens rechts abboge und den Grenzweg bis zur B3 runter lief) ging´s dann auf hartem Asphalt weiter.
Um das mal mathematisch aufzubereiten:
Harter Asphalt + Hohes Tempo + Steil Bergab = Bein-Aua!!
Konnte regelrecht spüren, wie meine Waden mit jedem harten, schnellen Aufprall weiter zumachten, härter und krampfiger wurden.
Unangenehm und schmerzhaft, und selbst eine kurze Dehnpause half da nichts mehr – bis ich die B3 erreichte, stakste ich ziemlich steifbeinig und wesentlich langsamer daher, von richtig gutem Tempo war keine Rede mehr. Mrrrrmblllgrmblödebeinehrmpf.

Aber gut, konnte man nicht ändern, als lief ich eben etwas schwerfälliger weiter, nach links und an der B3 bis zum Zwingenberger Stadtrand, dann rechts, durch die Bahnunterführung ins Feld, dann geradeaus (durch einen Riesenauflauf von Hunden und Hundebesitzern) bis zum Hundeplatz. Dort rechts und über einen extrem sandigen (und angenehm weichen, sehr angenehm) Feldweg bis in die Sandwiese. Auch hier: Immer weiter geradeaus durch, auf der Sandwiesenstr. durchs Wohngebiet, unter der L3112 durch, dann weiter durchs Gewerbegebiet bis ans Nordende der Sandwiese und wieder in die Felder.

Meine Beine waren immer noch nicht besser, deshalb beschloss ich hier spontan, mal was Neues auszuprobieren, auch wenn´s Tempo kosten würde. Deshalb nicht wie gewohnt geradeaus weiter auf dem Radweg 18 bis zur Großgärtnerei, sondern an der ersten Kreuzung nach dem Ortsende rechts, auf einem asphaltieren Weg bis zu den Bahnschienen. Dort dann links, auf den schlechtesten Pseudo-Feldweg aller Zeiten, und dem direkt neben den Schienen bis zu den Gewächshäusern der Großgärtnerei und weiter bis auf die Berta-Benz-Str. vor Bickenbach gefolgt.
Auf der dann rechts, unter der Bahn durch, und geradeaus bis in den Ort rein, den ich dann ebenfalls – getrau dem heutigen Motto „Immer geradewegs durch“ geradeaus durchquerte (Holunderweg, Carlo-Mierendorff-Str., Hügelstr.). Am Ortsausgang dann auf diversen unmarkierten Wegen durchs Buschland zwischen Bickenbach, Jugenheim und Alsbach (weicher Untergrund, fast zuhause, da wurde ich nochmal schneller), über den Strassenbahnübergang im Feld, 150 m. weiter links auf die Wiese am Rückhaltebecken, und auf der zum Jugenheimer Ortsrand und auf der Jossastr. (puuh, nochmal bergauf) zurück nach Hause.

Schnell und schmerzhaft, aber eigentlich nicht schlecht, auch wenn´s am Ende doch noch etwas langsamer als die erhofften 11 km/h war.

Strecke: 9,5 km
Zeit: 0:53 h (10,75 km/h bzw. 5:35 min/km)
Anteil der noch nie gebloggten/gelaufenen Passagen an der Gesamtstrecke: 14,53% (1,38 km von 9,5 km)
Karte:

Und das warse, die Woche. So langsam fange ich wirklich an, die ganz neuen und etwas längeren Strecken zu vermissen, aber mehr ist im Moment nun mal leider nicht drin…

… und immerhin hab´ ich ja jetzt wieder ein Opfer, das ich gnadenlos durch Wald und Hügel scheuchen kann, das wiegt wenigstens ein bisschen was auf… 😉

M.

7 Antworten to “Erweiterte Wochenübersicht: 2008 KW 31 (28.07. – 03.08.)”

  1. Heidi Says:

    Achwas, mein Gequengel wird immer weniger, je länger wir unterwegs sind. Ich bin ja immer total atemlos und werde somit ungewollt immer friedfertiger.
    Aber manchmal ist es eben „voll gemein“, wenn es „nur noch ein bisschen“ bergauf geht und man eine Steilwand vor sich sieht, die man jetzt frischfröhlich hinaufsprinten soll.
    Immerhin hat Matthias bis heute noch nicht bemerkt, dass ich immer langsamer werde, je lauter er „Auf, Auf, Heidi“ ruft 😉

  2. matbs Says:

    Der Matthias hat das sehr wohl bemerkt, aber das hält ihn nicht ab, die Heidi zu motivieren 😀

    …und die richtigen Steilwände hast Du bisher ja noch gar nicht kennengelernt, Heidi. Aber wenn Du möchtest, kann ich gerne mal ein Treffen arrangieren… 😉

  3. Heidi Says:

    Ich glaube nicht, dass ich Steilwände schaffe – und Du glaubst es auch nicht, denn DIESER Satz: „…bis runter an den Friedhof, dort Heidi aufgesammelt“
    lässt ja von mir nicht mehr wirklich viel erwarten *gg*

  4. Gerd Says:

    Pass auf Heidi,
    der Mathias kennt „echte Steilwände“. Da jagt er manchmal solche Flachlandläufer wie uns hoch und erzählt dann etwas von Kilometern die im flachen Gelände genauso lang sind wie im steilen Gelände.
    Schwerkraft kennt der nicht!

    Aber es macht doch richtig Spaß mit ihm zu Laufen. 😉

    Wie sieht es eigentlich mit deiner Teilnahme am Darmstadt-Marathon aus, Matthias?

    Gruß Gerd

  5. Heidi Says:

    Upps, ok, bin schon still 😀
    Ja das Märchen von den Flachlandkilometern habe ich auch schon gehört, es war im wahrsten Sinne „unglaublich“.
    Spaß macht`s schon, auch wenn ich`s nicht so gern zugebe 😉

    Gruß
    Heidi

  6. matbs Says:

    Schwerkraft? Schwerkraft? Schwerkraft…?
    Doch, das sagt mir was, dunkel zumindest…
    Hat die früher mal in Pfungstadt gewohnt?
    So ´ne große, kräftig gebaute Blondine?
    Erna hiess die glaub´ ich, Erna Schwerkraft…
    😆

    Gerd: Ich denk´ immer noch sehr ernsthaft drüber nach. Allerdings ist mir ja neulich der Jost abhanden gekommen und hat sich seitdem nicht mehr gemeldet (ich hab´ fast die Befürchtung, er hat ganz aufgegeben 😦 ) – aber vom Tisch ist es definitiv nicht (aber ganz sicher auch noch nicht, wird wahrscheinlich am Ende so´ne „Auf den letzten Drücker“-Geschichte).

    Heidi: Dafür, dass Du nicht gerne zugibst, dass es Spass macht, gibst´ Du´s aber ganz schön oft zu 😉
    Und Märchen erzähl´ ich keine, das sind alles harte, kalte Fakten!
    Und ich hab geschrieben „…bis runter AN den Friedhof, dort Heidi aufgesammelt”. Nicht „AUF den Friedhof“… 😀

    Heute abend hab´ ich übrigens wieder ´ne Tour mit Fotos gemacht, leider war das Licht nicht mehr so herrlich wie heute morgen, aber ein paar gute Bilder sind trotzdem rumgekommen. Werd´ ich wohl morgen oder übermorgen einstellen…

    Cheerio

    Matthias

  7. Heidi Says:

    Ja wie gut, dass es das schlechte Licht gibt, auf das man die Qualität der Fotos schieben kann,-aber erst einmal herzeigen, die letzten waren ja „sogar besser als meine“ 😀

    Ich finde auch, dass Du beim Darmstadt Marathon mitmachen solltest, wenn wir so weitermachen, schaffe ich den ja schon locker *hust*

    (wahrscheinlich rede bzw. schreibe ich mich hier noch um Kopf und Kragen)


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