Erweiterte Wochenübersicht: 2008 KW 32 (04.08. – 10.08.)

10. August 2008

Aus Zeitgründen gibt´s erstmal weiterhin nur Laufblog Light™, also die Laufberichte nur in Form eines erweiterten Wochenrückblicks. Siehe unten.

Nichtsdestotrotz gehen die Besucherzahlen allerdings weiter nach oben – zum zweiten mal in Folge ein neuer Besucherrekord mit über 1100 Hits in der letzten Woche. Scheint echt so, als würde die Tatsache, dass der Blog auf Sparflamme läuft, das Interesse anheizen… 😉

Ansonsten – gewohnt bescheidene Woche mit knapp über 40 gewohnt bescheidenen Kilometerchen – das Bäuchlein und den Rettungsring werd´ ich so wohl erstmal nicht los, aber besser als nix ist es allemal. 😀
Auffällig diese Woche: Die etwas asymmetrische Laufverteilung: Drei am Anfang, einer am Ende, nichts dazwischen:

Tag Strecke Zeit Entfernung
Mo.

Hirschpflock mit Heidi

1:01 h

9,2 km

Di. Burg Tannenberg und Stettbacher Tal – Ein Laufbericht mit Fotos

1:28 h

13,1 km

Mi.

Auf der Suche nach dem verlorenen Teich (avec Heidi)

?? h

7,8 km

Do.

Fr.

Sa.

So.

Von Pfungstadt-Hahn nach Hause

1:04 h

11,6 km

Wochenlaufleistung 41,7 km

So, und hier wären dann noch die einzelnen Laufberichte. Enjoy:
 

Lauf #1, Montag 4.8.: Hirschpflock mit Heidi

Montagslauf mit Heidi, die schon wieder ins Flachland wollte (gääääähn…).
Aber gut, von mir aus.
Letzte Woche waren wir ja am Kaiserstein hinter Bickenbach, danach hatte Heidi behauptet, wir hätten den Hirschpflock besucht. Typischer Fall von schlecht orientiert, sag´ ich da nur… 😀
Immerhin: Eine guter Anlaß, um den Hirschpflock heute noch mal nachzuholen, ist schließlich eine der spektakulärsten Sehenswürdigkeiten in der Bickenbacher/Seeheimer Tanne (guuut, ist nicht allzuschwer angesichts der Tatsache dass die anderen Sehenswürdigekeiten aus Bäumen, der Autonbahnbüschung, Bäumen, Bäumen, einem stillgelegten Schienenstrang und Bäumen bestehen…).

Ordentliches Wetter, freundlich, nicht zu heiss, nicht zu kalt. Erstmal wieder runter in Richtung Friedhof, Heidi eingesammelt, dann Jugenheim durch die Gartenstr. und den Grenzweg verlassen und am Stauwehr/Rückhaltebecken/Wasauchimmer kurz vor dem Ort in den Wald hinterm Verkehrsübungsplatz. Tempo ganz ordentlich, Heidi gewohnt unernst-quengelig („Och nöö, bergauf, geeeemein!“) – letzteres allerdings nicht zu lange, nach ein paar Metern kam eine andere Joggerin auf dem vor uns in Sicht, deren etwas unorthodox-breitbeiniger Laufstil Heidis Quengel- und Lästerkapazitäten für die nächsten Minuten voll und ganz auslastete…

Geradeaus durch den dichten Wald, kurz vor der B3 rechts an die L3103, dort dann links, über die große Kreuzung vor der Autobahn, rechts runter in die Eisengrube und auf dem Weg SJ3 in den Wald bis zum Hischpflock.
Kurze Pause. Offiziell um das beeindruckende Kulturdenkmal (häßlicher Schaukasten mit dem schlechtesten Gedicht aller Zeiten drin, zur Erinnerung an zwei Hirsche, deren Geweihe sich so verkeilt hatten, dass sie nicht mehr loskamen und verendet sind) in seiner ganzen bombastischen Majestät zu bewundern (oder so), inoffiziell damit Heidi, die noch nicht mal richtig geschwitzt war, sich auf der Bank daneben von den unmenschlichen Strapazen der bis dahin gelaufenen unglaublichen 2,5 km, sowie dem gehässigen Nachäffen unbescholtener Joggerinen mit unorthodoxem Laufstil erholen konnte.

Und weiter: SJ3 durch den Wald bis zur Böschung der Autobahnabfahrt, links unterhalb der L3103 bis zu den Schienen, dort dann rechts unter der Landstrasse durch in die Bickenbacher Tanne und rechts auf den unmarkierten Waldweg in Richtung Bickenbacher Autobahnzubringer (L3303).
Der Plan hatte vorgesehen, hier irgendwo vor der Strasse links abzubiegen und durch den Wald bis zum Saar-Rhein-Main-Weg durchzulaufen, das klappte in der Praxis leider gar nicht – irgendwie tauchte der auf der Wanderkarte eingezeichnete Trampelpfad nie auf, und so fanden wir uns nach ein paar hundert Metern an der Landstrasse zwischen Bickenbach und Autobahnzufahrt wieder.
Andere Wege?
Nö!

Hrm, na gut, dann eben an der Strasse weiter. Natürlich ohne Radweg, Fußweg, Seitenstreifen, dafür mir mäßig starkem Verkehr.
Doppel-Hrm.

Nach 50 m. links ab, von der neuen Umgehungsstr. runter auf die alte Zufahrt von Bickenbach aus, ein gutes Stück geradeaus, schließlich nach ca. 350 m. (und der ersten Gelegenheit) rechts von der Strasse runter und einen überwucherten Pfad entlang, der irgendwie halbwegs scheinbar so ein bisschen nach Bickenbach zu führen schien (hofften wir… Heidi behauptete zwischenzeitlich zwar, sie wisse genau, wo wir seien, musste die Einschätzung nach ungewähr 10 Sekunden wieder revidieren, und ich war mir auch alles andere als sicher [war hier auch noch nie gewesen] – irgendwo vor Bickenbach, aber wo genau? Pffföh…

Nach 100 m. eine kleine Wegscheide, erst geradeaus, nach 20 m. gemerkt, dass das nicht sein kann und stattdessen rechts. Grasiger Pfad zwischen dichten Brombeeren, vorbei an einer spazierenden Kleinfamilie (immerhin gab´s hier Menschen…), dann links eine größere Fläche, auf der keine höheren Bäume sondern nur junges Unterholz wuchs – offensichtlich die Lichtung, die durch den Waldbrand vor ein paar Jahren entstanden war, damit wusste ich wieder, wo wir uns befanden, nämlich kurz vor dem Saar-Rhein-Main-Weg (zu dem Heidi gar nichts einfiel, immerhin wusste sie, dass uns weiter vorne eine Bank erwarten würde – da sieht man mal, wer welche Prioritäten hat… 😉 ).

Stimmte alles, nach ein paar hundert Metern erreichten wir Bank und Saar-Rhein-Main-Weg (gelbes Plus), erstere ignorierten wir trotz Heidies Hundeblick und ihrer im Brustton der Überzeugung vorgetragenen Feststellung, sie sei „Am Ende“ (geschwitzt war sie immer noch nicht, atmete zudem ruhig. Wenn so „Am Ende“ aussieht…), auf letzteren bogen wir hingegen nach links ein und folgten ihm über die L3303, vorbei am siffigsen Dixie-Klohäuschen mitten im Wald (mal ehrlich: Wenn ich entscheiden müsste, ob ich mir da drin die Amöbenruhr hole oder 20 Meter weiter die Büsche dünge, wüsste ich, was ich machen würde…), und schließlich über die lange offene Schneise nördlich von Bickenbach bis zur B3.

Über die Bundesstrasse, kurz danach rechts auf den unmarkierten Pfad am Waldrand, vorbei am Verkehrsübungsplatz (hier war ich auch noch nie vorbeigejoggt, echt seltsam), dann weiter am Waldrand entlang (recht hübsch…) bis zum Radweg 28 am Landbach, dort dann links und gleich wieder rechts, nach Jugenheim rein und via Grenzweg und Hainstr. zurück bis zu Heidis Wohnung.
Kurze Manöverkritik, Verabredung für übermorgen zum nächsten Lauf, Heidi (die dafür, dass sie schon vor zwei km „am Ende“ gewesen war, einen ziemlich frischen Eindruck machte) dagelassen, und alleine die letzten 900 m. nach Hause gerannt, nochmal deutlich schneller, um noch etwas Gesamtzeit gut zu machen.

Insgesamt: Wie üblich mit Heidi ein kurzweiliger, entspannter Lauf, keine größeren Probleme, weder für sie (auch wenn sich das unterwegs immer etwas anders anhört), noch für mich…

Strecke: 9,2 km
Zeit: 1:01 h (= 8,95 km/h bzw. 6:38 min/km)
Anteil der noch nie gebloggten/gelaufenen Passagen an der Gesamtstrecke: 25,76% (2,37 km von 9,2 km)
Karte:

Lauf #2, Dienstag 5.8.08: Burg Tannenberg und Stettbacher Tal – ein Laufbericht mit Fotos
Dieser wunderbare Lauf hat seinen eigenen Eintrag, weil er wieder mal mit sechzig mehr oder weniger ansehnlichen Fotos ausgestattet ist. Ihr findet ihn hier.
 

Lauf #3, Mittwoch 6.8.: Auf der Suche nach dem verlorenen Teich (avec Heidi)
Hui. Sonntag gelaufen. Montag gelaufen. Dienstag gelaufen.
Und heute schon wieder – vier Läufe am Stück, das hatte ich schon lange nicht mehr, und auch wenn die Strecken teils ja recht moderat gewesen waren, merkte ich die fehlenden Pausen doch so langsam ein bisschen.
Da kam´s mir dann eigentlich auch ganz gelegen, dass Heidi am nächsten Sonntag einen Triathlon hat, und deshalb nur kurz und wenig laufen wollte.
Weniger gelegen kam mir allerdings das Wetter: 31 Grad, sengende Sonne, schwül – nicht ideal für einen Lauf, der laut Verabredung schon um 18:00 beginnen sollte.
Heidi liess sich allerdings trotz Hitze nicht von einer späteren Uhrzeit überzeugen, also machte ich ich mich eben trotz der Hitze um kurz vor sechs auf den Weg zu ihr.
Boah! Schon auf den ersten Metern klatschnassgeschwitzt, Atmung etwas zu schwer, zu heiss – und da ging´s immerhin noch ordentlich bergab. Da zog bereits der erste knappe Kilometer bis zu Heidi runter ordentlich rein.

Treffen wie gehabt am Friedhof (immerhin sah Heidi auch schon etwas angewärmt aus, und das, obwohl sie ja nur rumgestanden und auf mich gewartet hatte) und wieder mal in Richtung Bickenbach. Dieses mal allerdings nicht über den Grenzweg, sondern stattdessen die Strasse „Am Landbach“ hoch, an deren Ende – so glaubte ich mich zu erinnern – eine einfach Planke über den Landbach führen und uns zur L3103 am Jugenheimer Ortsanfang führen würde.
War dann auch so – vorsichtig überquerten wir die schwingende Planke, und bogen dann auf dem Radweg neben der Landstrasse nach links in Richtung Schuldorfbrücke ab. Dort angekommen halblinks an der Brücke vorbei dann durch auf dem halb schattigen (aaahhh)/halb sonnigen (uuuhhh) unmarkierten Weg an der einzeln stehenden Scheune vorbei bis zur B3 runter, die wir – wie üblich – auf dem Saar-Rhein-Main-Weg (gelbes Plus, was sonst?) überquerten.

Eigentlich hatte ich vorgehabt, hier dann die Schneise geradewegs runterzulaufen und dem Saar-Rhein-Main-Weg bis zum Bickenbacher Bahnhof zu folgen. Wäre aber alles voll in der Sonne gewesen, was keine so verlockende Aussicht war. Also bogen wir stattdessen bei der ersten Gelegenheit nach der B3 ab und liefen an der kleinen Schutzhütte vorbei in den Wald (der war zwar immer noch ziemlich heiss, aber immerhin schattig), womit die geplante Route makulatur war.
Dann eben frei Schnauze…

Ein paar hundert Meter geradeaus (Kiefernwald, Sandboden, reife Brombeeren mit denen Heidi sich vollstopfte, wenn sie nicht gerade mal wieder verkündete, total am Ende zu sein), dann links (mehr Wald, mehr Sand, mehr Brombeeren), dann irgendwann wieder links und zurück in Richtiug Schneise (öööh… Wald, Sand, Beeren. Hier sieht sich alles irgendwie ein bisschen ähnlich).
Schließlich eine kleine Lichtung samt Kreuzung, rechts ein Deich. Auf der Google-Earth und der Wanderkarte ist hier irgendwo immer ein Gewässer zu sehen, so eine Art trichterförmiger Teich (wahrscheinlich ein Rückhaltebecken) – da weder Heidi noch ich den jemals live zu Gesicht bekommen hatten, beschlossen wir spontan, uns den mal anzusehen.
Also rechts, hinter den Deich (Wiese, relativ gut zu laufen), um die Ecke des Waldes und… da war kein Teich. Nur so eine Art vergitterter Brunnen. Der Deich lief zwar noch weiter, aber wir waren beide der Meinung, dass der Teich wohl ausgetrocknet sein müsse, und kehrten deshalb wieder um (übrigens zu unrecht, denn der Teich wäre einfach nur weiter hinten gewesen… na ja, ein andermal).
Auf dem Deich zurück zur Kreuzung, dort rechts bis wir wieder die große Schneise nördlich von Bickenbach erreichten, dort wieder rechts, auf dem Saar-Rhein-Main-Weg (und jetzt alle: Gelbes Plus) vorbei am siffigen Dixie-Häuschen, über die L3303, und schließlich nach 50 m. links und am Waldrand bis ins noch etwas sterile Neubaugebiet im Bickenacher Norden („Am Hartenauer Feld“).

Kurz geradaus zwischen den in der Hitze flirrenden Doppelhaushälften hindurch, dann links auf der Rheinstr. bis an die Pfungstädter Str. beim Autohaus. Puuh, hier im Ort stand die Luft.
Kurz rechts, dann links auf den unmarkierten Waldweg, der hinter den letzten Häusern des Ortes parallel zur Waldstrasse nach Osten verläuft. Faszinierend neuartige Umgebung: Kiefern, Sand, Brombeeren. Immerhin ging´s zwischendurch mal kurz drei oder vier Meterchen bergauf, das tat nach der ganzen Flachlandrennerei mal ganz gut (zumindest mir – Heidi war inzwischen etwas unwillig, und trottete mit etwas Abstand leise vor sich hingrummelnd [„Grmrmamendebrldlmggemeinlgrmblmirszuheissamende“] hinter mir her).
Nach ein paar hundert Metern ein kleiner Knick, über einen umgestürzten Baumstamm, durch ein kleines Brennesselfeld, und schon waren wir an der B3 am Bickenbacher Ortseingang. Kurz rechts, dann bei der ersten Gelegenheit links durch die Felder (boff, heiss!) bis zur Brücke über den Landbach.
Hier eine Pause auf der schattigen Bank.
Eine ziemlich lange Pause.
In Sichtweite des Ziels.
Wie ich inzwischen von Heidi erfahren habe, übrigens nach offizieller lesart deshalb, weil ich nicht mehr konnte.
Uh-huh.
Ja, geeeenau, so war´s. Man ist ja Kavalier… 😉
(Inoffiziell lag´s allerdings nicht an mir, eher an gewissen anderen mitlaufenden Personen… 😀 )

Immerhin war Heidi danach wieder etwas weniger „Am Ende“, und so konnten wir uns sogar noch einen kleinen Sprint am Landbachufer liefern, um festzustellen wer schneller ist.
Wie ich inzwischen von Heidi erfahren habe, übrigens nach offizieller lesart ich, aber nur deshalb, weil sie mich hat gewinnen lassen.
Uh-huh.
Ja, geeeenau, so war´s. Man ist ja Kavalier… 😉
In Jugenheim dann schließlich wieder mal über den Grenzweg und irgendeine der Verbindungsstrassen in Richtung Friedhof, Heidi abgesetzt, und alleine durch die Hitze zurück nach Hause.

Puuha! So ab 30 Grad wird´s schon anstrengend. Immerhin – wieder ein paar neue Wege ausprobiert, und so lange, dass es wirklich unangenehm geworden wäre, war´s ja nicht.
Bloß das mit dem Teich wurmt mich ein bisschen, den muss man irgendwann nochmal nachholen…

Strecke: Wirklich nicht weit – 7,8 km
Zeit: Ganz ehrlich – weiss ich nicht mir. Die lange Pause auf der Bank hat mich total durcheinandergebracht. Aber wir waren furchtbar lahm, trotz Minisprint gegen Ende.
Anteil der noch nie gebloggten/gelaufenen Passagen an der Gesamtstrecke: 27,3% (2,13 km von 7,8 km)
Karte:

 

Lauf #4, Sonntag, 10.8.08: Von Pfungstadt-Hahn nach Hause
Sonntag – Familienfeier in Pfungstadt-Hahn. Schön – mal wieder alle gesehen, nett geplaudert, gut gegessen (aber nicht zuviel, um keinen zu vollen Magen zu haben – fiel nicht leicht, angesichts der Kochkünste meiner Tante…).
Und danach nach Hause joggen: Etwas über 11 km durchs Ried, genau das Richtige für den Wochenabschluss.

Start gegen 17:00 Uhr im Hahner Nordosten. Bedeckt aber nicht kalt, etwas Wind, keine schlechten Bedingungen.
Und ich hatte drei Tage Pause hinter mir, das machte sich schon beim Loslaufen bemerkbar: Relativ frisch und tatendurstig, entsprechend von Anfang an ein strammes Tempo.
Zuerst mal natürlich durch Hahn durch: Kurz die Parkstr. entlang, dann links runter, über die Gernsheimer Str. und weiter in die ewig lange Obergasse, die sich wie ein etwas länglicher Auswuchs vom Rest des Dorfes nach Süden schlängelt.

Hier bin ich im Lauf des letzten Jahres ja schon ein paar Male vorbeigekommen, zum letzten Mal im Dezember 07. Damals war die Strasse noch eine einzige Baustelle gewesen, inzwischen ist sie fertig – großzügig begrünt, hübsch gepflastert, und man muss nicht länger zwischen Schotterhaufen, Baggern, und dickbäuchigen rauchenden Bauarbeitern durchlavieren. Fand ich gut.

Am Südende des Dorfes an der Schillereiche vorbei (zumindest laut Stadtplan, ich selbst hab´ sie immer noch nicht bewusst zur Kenntnis genommen – sollte ich vielleicht mal nachholen), über die Modau (die ist wirklich überall, fast schon unheimlich) und raus in die endlosen Felder zwischen A67 und Rhein.
Inzwischen warmgelaufen, weiterhin ziemlich schnell. Lief zwar nicht perfekt – ein bisschen Beinweh, ein bisschen warm, ein bisschen Sodbrennen (zuviel guter Kaffee auf gutes Essen, guten Nachtisch und guten Kuchen) – aber gut genug.
800 m. auf dem asphaltierten Feldweg (ist auch ein Radweg, allerdings ohne Nummer) nach Süden in Richtung Allmendfeld, dann links und auf der alten, gepflasterten Autobahnbrücke mitten im Nichts die A67 überquert und runter in die endlosen Felder zwischen A5 und A67.
Hier wollte ich mal ein paar neue, ungebloggte Wegabschnitte einfügen, und das machte ich dann auch: Direkt nach der Brücke scharf rechts, dann links, dann… na ja, mal ganz ehrlich: Beschreiben bringt hier irgendwie nicht allzuviel, die Wege sind eh alle namenlos, unmarkiert, sehen sich ähnlich, und außer mir kommen hier glaube ich eh keine Läufer vorbei. Also belassen wir´s der Einfachheit halber mal bei: „1,8 km durch die Äcker und Brachwiesen laviert, vorbei an Maisfeldern, imposanten einzeln stehenden Bäumen (die allesamt von abgefallenen Ästen umgegeben waren – vorgestern war ganz schön Sturm) und einem kleinen, schmucklosen, klotzigen Häuschen im Nichts (hier war ich irgendwann auch schon mal gewesen, glaub´ ich…), und schließlich auf den Radweg 19 nördlich vom Hartenauer Hof gestossen.

Hier rechts runter, südwärts. Durch mehrere Hektar feinstens gepflegten englischen Rasens (leicht surreal hier draussen zwischen den Mais- und Rübenäckern, aber mit einer simplen Erklärung: Der gehört zum Rollrasengeschäft auf dem Hartenauer Hof, das ja sogar einige Stadien der letzten EM mit Rasen beliefert hat), dann durch den Hartenauer Hof selbst – eigentlich schon kein Aussiedlerhof mehr, sondern schon ein richtiger kleiner Weiler, mit mehreren schönen, alten Häusern an einer Asphaltstrasse, auf der sich ein Dutzend freilaufender Mini-Hühner tummelte (zumindest bis ich näherkam, da rannten sie alle laut protestierend auseinander).
Hinter dem Hof noch kurz geradeaus bis auf den asphaltierten Radweg 28, den links, am Erlensee vorbei und weiter zum Lindenhof (untertwegs: Das Schlagloch, wo ich mir den Bänderriss geholt habe [„Bääääh, mir geht´s wieder gut, du Dreckding!“], mehr Rollrasen, hohes Tempo, leichter Wind – letzteres sehr angenehm).
Dort wie üblich links auf den Saar-Rhein-Main-Weg (gelbes Plus), die Brücke hoch und über die A5, auf der anderen Seite durchs etwas triste Bickenbacher Gewerbegebiet bis zur Unterführung am Bickenbacher Bahnhof (Berta-Benz-Str., „Am Stellwerk“) und unter den Bahnschienen durch nach Bickenbach rein. Inzwischen schon über 40 Minuten schnell unterwegs, entsprechend schon leicht angestrengt und mit etwas stärkerem Sodberennen – aber ich war ja schon fast zuhause, also unverzagt weiter, unter den Bäumen der Bahnhofstr. ostwärts, nach einem knappen halben Kilometer links ab, durch den kiesigen Fußweg am Hoffmannspfad (Der geht ja bergauf! Uff!) zu einem kleinen, an sich völlig unsinnigen Umweg durch den Bickenbacher Norden (ungebloggte Strassenzüge, nach einem Jahr intensiven Erforschens nimmtse, was de kriegst 😉 ).

Waldstr. (ruhiges Wohngebiet) bis zur Hans-Quick-Schule, dort rechts in die Erbsengasse (ruhiges Wohngebiet, auf niedriger Brücke über den Landbach) und wieder zurück nach Süden in Richtung Bickenbacher Ortskern – dabei etwas enttäuscht, weil die Voliere vor der Hans-Quick-Schule offensichtlich nicht mehr da ist – schade, die hab´ ich als Kind immer total gemocht…

Über die Bachgasse, die Schulstr. runter, vorbei an der Feuerwehr bis an die Darmstädter Str./B3, die links hoch, rechts in die Jugenheimer und schließlich auf dem birkengesäumten Asphaltweg neben der K146 durchs Feld bis nach Jugenheim. Blick auf die Uhr: Gerade mal ´ne Stunde, und nur noch ca. 1 km – Superzeit! Also Endspurt. Viel schon etwas schwer, so langsam maulten meine Beine, wollten nicht mehr, Atmung und Puls auch deutlich erhöht. Egal, durch!
Bickenbacher Str. hoch, über die Strassenbahn, direkt dahinter rechts, Fußweg unterhalb der Süßmosterei, mündet in die Birkenstr., kurz geradeaus, dann links („Im Säbchen“, übrigend ruhiges, relativ neues Wohngebiet), hoch bis zur Tankstelle (bergauf, puuuh!), kurz rechts die Zwingenberger, dann links, Fußweg in die Battenbergstr. (begleitet von einem lustig kläffenden Westie am Zaun), rechts, links, Jossastr. hoch (kaum noch Luft, uffa!), daheim.
Puuuuh!
Am Ende 11,6 km in 1:04 h – noch nicht gaaanz olympiareif, aber dafür, dass ich momentan nicht gerade in Topform bin, schon ordentlich schnell. Außer ein paar kleineren Wehwechen keine echten Probleme, dazu ein paar Kilometer neue Strecke fürs Laufnetz, alles gut!

Strecke: 11,6 km
Zeit: 1:04 h (= 10,86 km/h bzw. 5:36 min/km)
Anteil der noch nie gebloggten/gelaufenen Passagen an der Gesamtstrecke: 31,21% (3,62 km von 11,6 km)
Karte:

 

…und das war die Woche!

M.

8 Antworten to “Erweiterte Wochenübersicht: 2008 KW 32 (04.08. – 10.08.)”

  1. XYZ Says:

    Hi Matthias,
    vielleicht liegt das gestiegene Besucheraufkommen an der gestrafften Präsentation, die Menschheit (verallgemeinert gesagt) will ja heute alles kurz und bündig haben, sozusagen Bildzeitungsstil. Und dann auch noch Bilder!!!! Wow!!!
    Wäre doch schön wenn der eine oder andere geneigte Leser zu diesem Phänomen mal Stellung nehmen würde, ich als treue und geneigte Leserin sehe dem jedenfalls mit Spannung entgegen.
    Gruß
    Du weißt ja wer

  2. Gerd Says:

    Der Nachteil an deinen Zusammenfassung ist, dass ich erstens die ganze Woche warten muss und dann auch noch ewig lesen muss! 😉
    Kannste nich wieder in kleinen Häppchen servieren?

    Gruß Gerd

  3. Heidi Says:

    Finde ich auch! Da muss man so lang lesen und wer kann sich schon sooo lange konzentrieren? 😀
    Ich jedenfalls nicht.
    Da ist man ja schon alleine vom Lesen „am Ende“ 😉


  4. […] Anlehnung an die Wochenübersichten von Matthias werde ich – da mir einfach die Zeit fehlt (und hin und wieder auch die Lust ) über jeden Lauf […]

  5. matbs Says:

    Heidi: Dass du die Aufmerksamkeitsspanne eines nervösen Pinseläffchens im Koffeeinrausch hast, war mir ja schon länger klar – aber das du Lesen auch noch voll doof findest, das hätt´ ich dann doch nicht gedacht.
    Wissen das deine Chefs?
    😆

  6. Heidi Says:

    Ähem… *räuser*
    Anstatt das nun näher zu kommentieren, begibt sich das nervöse Pinseläffchen im Koffeinrausch nun in die langweiligen Felder jenseits von Jugenheim (Beuneweg/ADAC :D)

  7. Ingo Says:

    Huhu,

    ich fand die Einzelberichte auch besser.
    Die müssen ja gar nicht ausführlicher oder unbedingt zeitnah sein. Einzelne Berichte können halt besser kommentiert werden und die Kategorien kommen auch nicht durcheinander.

    Ich freu mich auf übermorgen!

  8. matbs Says:

    Hmm, ok Kinder, ich seh´ mal, was sich machen lässt.
    Aber ob´s diese Woche klappt…?

    Ingo: Yup, ich mich auch! 🙂


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