Erweiterte Wochenübersicht: 2008 KW 34 (18.08. – 24.08.)

24. August 2008

Trotz anderslauternder Wünsche der überforderten Stammleserschaft: Aus Zeitgründen gibt´s weiterhin nur Laufblog Light™, also die Laufberichte nur in Form eines erweiterten Wochenrückblicks. Sorry…

Diese Woche übrigens rein im Flachland:

Tag Strecke Zeit Entfernung
Mo.

Di.

Seeheimer Wald mit Heidi und Nemo

ca. 1:15 h

10,6 km

Mi.

Do.

Nebenstrecken im Flachland

1:09 h

12,9 km

Fr.

Sa.

Mit Heidi um den Erlensee

1:33 h

13,5 km

So. 5 km in 25 Minuten (plus Einlaufen)

0:39 h

7,4 km

Wochenlaufleistung 44,4 km

 
Und hier die Berichte dazu:

Lauf #1, Dienstag 19.8.08: Seeheimer Wald mit Heidi und Nemo
Nachdem Heidi ja neulich mit einer ziemlich beeindruckenden Leistung auf Anhieb mit auf den Melibokus hochgelaufen war, hatte sie sich als Belohnung einen Lauf zusammen mit Nemo gewünscht.


Zweifellos hochverdient, allerdings gibt´s da jetzt im Sommer nun mal ein Problem: Normalerweise ist es zu warm, um mit Nemo joggen zu gehen – alles jenseits der 20 Grad (bei praller Sonne eigentlich schon 15) ist einfach zu viel für einen kleinen Hund mit dichtem dunklen Pelz und einem sehr bescheidenen körpereigenen Kühlsystem.
Wie gesagt, normalerweise. Andererseits ist dieser Sommer nun mal nicht so normal sonnig und heiss, sondern ziemlich anormal durchwachsen, da sind immer mal wieder ein paar gute Hundelauftage dabei.
Z.B. heute: Kalt, trüb, regnerisch, windig, 14 Grad – da würde der Hund sich zwar einsauen, aber ganz bestimmt nicht überhitzen.
Grünes Licht für Nemo.

Am frühen Abend losgelaufen, erstmal durch Jugenheim bis runter zu Heidi, mit dem angeleinten Nemo im Schlepptau, der wie üblich hochkonzentriert und enthusiastisch beid er Sache war.
Heidi aufgesammelt, zwei Minuten Hundebegrüssung (Nemo freut sich blöde, ist sich aber zu fein, um ein Leckerli von Heidi anzunehmen – doofe Töle, immer muss sie am Essen rummäkeln…), und weiter.

Zuerst mal nordwärts: Fußweg zwischen Jugenheimer Friedhof und Strassenbahn in Richtung großer Kreuzung am Ortseingang. Und gleich die erste Pause. Spaziergänger mit läufiger Hündin: Nemo windet sich aus seinem Halsband und flirtet, Matthias fängt Nemo ein bevor ein Mallheur passiert, Heidi feixt.
Na das lässt sich ja gut an… 😉

Und weiter: An den Gleisen entlang über das Gelände der Busfirma bis zur Ludwigsstr. (hier steht zwar ein Schild, das Fußgängern den Durchgang verbotietet, aber Heidi wischt meine obrigkeitshörigen Einwände einfach beiseite und läuft weiter. Muss ich ja wohl oder übel hinterher…), über die große Kreuzung, dann an der alten Bergstrasse weiter in Richtung Seeheim und am Übergang kurz vor dem Ortsende links über die Schienen und in Richtung Schuldorf in die Felder (Radweg 15). Runter bis zum Gashäuschen, dort rechts und am Stockstadion vorbei. Hier ist wenig los, deshalb darf Nemo von der Leine. Er dankt es mir mit ziellosem Getrödel und strikter Mißachtung meiner Aufforderungen zum Weiterlaufen – Und Heidi findet es auch noch lustig, mitanzusehen, wie meine Autorität von einem stinkenden Fellsack mit dem IQ einer alten Socke untergraben wird.
Oy Vey! 😆

Hinter dem Stockstadion links, an den Sporthallen am hinteren Schuldorfende vorbei auf die Sandstr. (sorry Nemo: Leine an), die kurz hoch, dann wieder links und am Altenheim und dem Seeheimer Friedhof vorbei durch den Wald (hey Nemo: Leine ab) zum Waldweiherweg.

Kurze Verwirrung: Eigentlich wollen wir um den Entenweiher, aber anstatt runter zum Ufer zu laufen, biegen wir fälschlicherweise rechts ab, laufen in Richtung Seeheim. Fällt zwar bald auf, aber Heidi macht sich über mich lustig, weil ich uns in die Irre geführt hab – total unfair, schließlich hat sie´s auch nicht besser gewusst…
Umkehr, richtig abbiegen, auf dem Saar-Rhein-Main-Weg (gelbes Plus) um den Entenweiher rum und am Ostufer rechts in den Wald und weiter ins offene Gelände bei den Schenkenäckern, dort auf dem Radweg 15 nach Norden bis zur Seeheimer Reitanlage. Gemütliches Tempo, konnte man gut Plaudern (Erkenntnisgewinne dabei: Heidi besitzt eine Aufnahme der Zauberflöte, in der die Königin der Nacht keinen einzigen Ton trifft, hier draussen hat´s ganz schön tiefe Pfützen, und die beiden vollschlanken Freizeitjogger, die uns hier schon zum zweiten mal begegneten und ohne eine Miene zu verziehen an uns vorbeiliefen, sind unhöfliche Trottel. Gut zu wissen.).

Hinter der Reitanlage neben der Friedrich-Ebert-Str. bis runter an die B3, über die Kreuzung, ein Stück die Strasse nach Pfungstadt entlang, dann links in den finsteren, feuchten Wald der Seeheimer Tanne hinein. Geradeaus bis zum Weg SJ3, dem an den Gleisen unter der L3103 durch bis in den Bickenbacher Wald gefolgt, und schließlich knapp unterhalb der B3 auf die große Schneise nördlich von Bickenbach (Gesprächsthemen inzwischen: Heidi hat keine Orientierung, der durchschnittliche Buchhandelskunde ist ein grenzdebiler Penner, und Matthias sieht älter aus als Pierre Brice. Zumindest eins davon stimmte nicht… 😉 ):

Hier links, auf dem Saar-Rhein-Main-Weg bis zur B3, die überquert, dann halbrechts auf der unmarkierten Verlängerung der großen Schneise in Richtung Schuldorfbrücke, allerdings vorher (neben dem einsam stehenden und ominös vor sich hin dröhnenden Gas/Wasser/Scheisse-Häuschen [keine Ahnung, was davon…] nach rechts und einem feuchten Trampelfpad zwischen Wiese und Kanal bis zum Jugenheimer Ortsrand gefolgt. Von dort aus zurück zu Heidi, Nemo zum Abschied sein ganzes Repertoire an beeindruckenden Tricks (Sitz, Platz, Tanz, Gib Pfotchen, Dreifacher Salto Rückwärts, Rechne die Quadratwurzel aus 38,73 aus) aufführen lassen (manche haben sogar geklappt…) und schließlich mit dem ziemlich eingesauten Hund im Schlepptau nach hause.

Trotz des miesen Wetters eine nette, angenehme Tour, wenn auch relativ langsam (das lag aber an der äußerst effektiven Doppelbremse aus Heidi und Nemo, da komm´ ich einfach nicht gegen an… 😀 )
Nemo und Heidi harmonieren gut, bloss ich muss noch sehen, wo ich da bleibe… 😆

Strecke: 10,6 km
Zeit: Ca. 1:15 h (nicht so genau drauf geachtet, war mit Mitläufer hüten beschäftigt…)
Anteil der noch nie gebloggten/gelaufenen Passagen an der Gesamtstrecke: 15,09% (1,6 km von 10,6 km)
Karte:

 

Lauf #2, Donnerstag 21.8.08: Nebenstrecken im Flachland
Nee, also ehrlich, das Wetter diese Woche ist einfach nur komisch. Gestern noch saukalt und novemberhaft verregnet, heute dafür ein frischer, hübscher Augusttag par excellence – da soll noch einer durchsteigen. Aber gut, zum Laufen war´s auf jeden Fall ideal, und da morgen ja schon wieder Hagel, Sandsturm oder Tropenschwüle herrschen kann (oder auch alles zusammen), musste das natürlich ausgenutz werden.
Aber wohin? Im Prinzip wär´ ich ja ganz gerne in die Berge, aber ein kurzer Blick in die Karte zeigte, dass es da in mittelbarer Nähe wirklich keine einzige interessante neue Strecke mehr gibt.
Und auf alt und ausgelutscht hatte ich heute keine Lust.
Also stattdessen Flachland. Da gibt´s in der Nähe noch ein paar halbwegs unerlaufene Stücke, vor allem natürlich in den Ortschaften (jede Strasse von Zwingenberg und Alsbach bin ich dann doch noch nicht gelaufen) – entsprechend für heute eine etwas verwinkelte Strecke nach Süden geplottet, durch Alsbacher und Zwingenberger Nebenstrassen ins Niemandsland an der A5 bei Zwingenberg (da gibt´s Wege, aber die führen nicht so richtig irgendwohin, deswegen war ich da noch nicht gewesen) und über Hähnlein und Alsbach zurück. Net doll, aber zumindest ein klein wenig neu…

Wie üblich bei diesen Flachlandstrecken von Anfang an ziemlich schnell unterwegs – sobald ich weiss, dass es nicht so richtig steil wird, renn´ ich irgendwie immer so ein bisschen drauflos, ohne zuviel Kraft in Reserve zu halten. Muss ich mir wieder abgwöhnen, wenn´s mal wieder an die weiteren Strecken geht…

Erstmal nach Alsbach auf dem Blütenweg. Abendsonne, leichter Wind, Beine ein klein wenig mäklig – Alles in allem gut. In Alsbach dann die geplanten Nebenstrassen: Von der Jugenheimer rechts runter (Ernst-Pasqué-Str.), dann die nächste Links. Karlstr., nettes Wohngebiet, wenig los, da konnte ich mitten auf der Strasse weiter südwärts hetzen. Am Ende der Karlstr. die Querstr. „Im Klingen“, hier kurz rechts, dann links in die Martin-Biebesheimer-Str. – ein Fehler, denn die endet nach 150 m. in einem Wendehammer (am Anfang steht ein Sackgassenschild, aber das hab´ ich wohl irgendwie ignoriert/übersehen…), kein Durchkommen, zumindest nicht wenn man nicht über die Reihengaragen klettern oder in einem der angrenzenden Gärten Landfriedensbruch begehen will.
Hrm.
Umkehr, zurück in den „Klingen“ und links, weiter den Hang runter. Etwas verstimmt, Beine beschwerten sich beim schnellen Bergablaufen schon etwas mehr, und durch die Sackgasse hatte ich mir einen ordentlichen Umweg mit einigen verlorenen Höhenmetern eingebrockt.
Aber gut, liess sich nicht ändern. Gute 100 m. nach der Biebesheimer Str. die Nächste links (Sandstr.) und nach weiteren guten 100 m. nochmal links (Bickenbacher Str.), wieder aufwärts, am Alsbacher Rathaus vorbei in Richtung alter Ortskern. Dort halbrechts/geradeaus die etwas steilere Kirchstr. hoch (puuh!), direkt hinter der Kirche rechts in die Ludwigsstr., dort dann noch mal rechts runter/links ab und auf der Jahnstr. (wieder mal: Komfortabel-Ruhiges Wohngebiet, und mir völlig unbekannt) bis zum südlichen Ortsrand und geradeaus auf einen Trampelfpad aus Alsbach hinaus.

Geradewegs durch die Weinberge bis Zwingenberg, unmarkierte, teils relativ schlechte Wege (steil bergab auf extrem groben Schotter, da bedankten sich die die Beine. Autschie!), aus irgendeinem Grund alles voller kopulierender Nacktschnecken (Die Ferkel! Am hellichten Tag! Und dann noch total rücksichtlos mitten auf dem Weg, so dass man eine regelrechte Tarantella zwischen ihnen durchtanzen musste, um sich die bis zu den Knöcheln mit liebestollem Weichtier zu besudeln).
In Zwingenberg rechts über die Alte Bergstrasse, dann die nächste links und über eine Serie von Strassen mit Vornamen (Karlstr. Friedrichstr., Annastr., alles – oh Wunder – ruhige Wohngebiete) bis an die B3/Darmstädter Str., der ich kurz weiter nach Süden folgte, und schließlich rechts in die Bahnhofstr. abknickte.

Bahnhofstr. runter bis an die Gleise – irgendwo hier musste eine Fußgängerunterführung unter den Gleisen durchführen, das wusste ich, weil ich die letztes Jahr mal genommen hatte. Dummerweise klappte das nicht so gut: Aus irgendeinem Grund mündet die Bahnhofstr. direkt in den verwaisten (und dschungelartig überwucherten) Bahnsteig des alten Zwingenberger Bahnhofs, und der führt zwar wie erhofft nach Süden, aber direkt neben – und auf gleicher Höhe – wie die Schienen – und damit
a) über der Unterführung hinweg.
und
b) mitten ins Nichts.

Da fand ich mich dann auch nach 100 m. Bahnsteig wieder, analysierte die Situation („Öh, falsch“) und kletterte dann auf wahrscheinlich äußerst drollig anzuschauende Art und Weise (dicke schwitzende Männer in engen Leibchen, die sich beim Runterspringen von einer 80 cm-Böschung mit der Grazie eines waidwunden geriatrischen Nilpferds auf die Fresse legen, sind zwangsläufig drollig!) vom Bahnsteig auf die darunter verlaufende Melibokusstr., und erreichte über die dann die rettende Unterführung.
Puuh!

Auf der anderen Seite der Gleise direkt nach Rechts („Gartenfeld“), überraschenderweise mal kein ruhiges Wohngebiet sondern ein unruhiges (aufgrund des Dröhnens der beiden ewig langen Güterzüge, die gerade 10 m. von den ersten Wohnhäusern entfernt in erhöhter Position vorbeiratterten – das ist sicher nicht so gut für die örtlichen Immobilienpreise…).
Kurz vor Ende des Gartenfeldes links, die Rodauer Str. hoch, die sich vor allem durch ihre hohe Katzendichte (gefühlte 2,83 Katzen pro Quadratmeter, zumindest eine davon so taub oder mutig, dass sie selbst dann nicht wegsprang, als ich in 20 cm entfernung an ihr vorbeirannte) auszeichnete, und schließlich rechts in den Bickenbacher Weg (unfertig wirkendes Neubaugebiet).

Dort dann über einen kleinen Kanal, direkt dahinter links und auf einem wuchrigen Trampelfpad durchs Ödland bis an die Umgehungsstrasse „Platanenallee“, die ich überquerte und auf der anderen Seite ins einsame Niemandsland zwischen Zwingenberg, Sandwiese und A5 eintauchte. Hier gibt´s Äcker, Äcker, Äcker, den Spargelhof Wendel (aber der ist so neu, dass er noch nicht mal bei Google Earth auftaucht), Äcker, ein paar Hecken und Gräben und Äcker.
Ach so, Äcker gibt´s auch.

Da lavierte ich einfach mal irgendwie durch – weiterhin ziemlich schnell (hier draussen gab´s auch keinen Grund, langsam zu machen), nicht den kürzesten Weg (Markierungen gibt´s hier eh nicht), einfach nur grob Richtung Sandwiese. Viele Feldhasen, die bärbeissigste Alte Dame mit Hund die mir jemals begegnet ist (guckte mich beim vorbeilaufen so an, als würde sie ernsthadt drüber nachdenken, mich mit ihrem gewaltigen Unterbiss totzuprügeln, weil ich es gewagt hatte, ihre Kreise zu tangieren), ein paar neugierig (oder nur gierig?) glotzende Pferde am Spargelhof, sonst war nix los.

Nach ca. 1,7 km leichtem Zickzackkurs erreichte ich schließlich den Graben an der Nachtweide, überquerte ihn auf einer alten Brücke, (Rechts im Wasser: Exotisch aussehende Enten), und wandte mich direkt danach links, wo ich eigentlich am Rand des namenlosen (? Zumindest auf der Wanderkarte hats keinen Namen) Wäldchens neben der Autobah in die Sandwiese laufen wollte.
Machte ich dann aber nicht: Stattdessen geradeaus, da führte ein total spannend aussehender schmaler, ansteigender Pfad mitten in den Wald rein, von dem ich keine Ahnung hatte, wo er rauskommen würde – den musste ich natürlich sofort nehmen.

150 m. durch den überraschend hübschen Wald (Beerenhecken etc.), dann stand ich auf einmal direkt an der Autobahn, auf dem Parkplatz kurz nach der Abfahrt Zwingenberg. Hier ging´s nicht weiter (zumindest nicht, wenn man nicht als Verkehrsmeldung im Radio/roter Fleck auf der A5 enden möchte), also bog ich hier rechts ab, lief ein Stück neben der Autobahn nach Norden, und bog schließlich an der nächsten Abzweigung hinter einem Wasserhäuschen nach rechts in die Sandwiese ab, die ich nach 300 m. erreichte.

Hier dann geradeaus die Mainstr. runter (zur Abwechslung mal ein ruhiges Wohngebiet) bis zur Bahn, dort dann links zum Bahnhof Alsbach und über den kleinen Fußgängerweg an der Fohlenweide hoch auf die L3103 (uffa! Nicht hoch, aber steil, nach 10 km Tempolauf fiel das schon nicht mehr ganz so leicht), auf der ich die Gleise überquerte und dann auf der anderen Seite über den kleinen Fußweg runter in das Neubaugebiet um die Ringstrasse „Am Bahnof“ lief.
Dort weiter ostwärts, an der Böschung der L3103 hinter den hässlich-klotzigen Häusern bis an die B3, kurz nach rechts, dann bei der ersten Gelegenheit rüber und auf einem unmarkierten Feldweg weiter bis Alsbach.

Am Alsbacher Ortseingang (Bahnhofstr.) erst mal kurz orientiert, hier sah´s anders als erwartet aus: Riesenbaustelle, die halbe Strasse aufgerissen und vollgesperrt, da musste ich erst mal durch einen Wald aus Gittern und Warnschildern lavieren, bis ich halbwegs auf Kurs war und die Melibokusschule erreichte. An der dann links, Fußweg rüber zur Strasse „Am Sportfeld“, dort – nomen est omen – am Sportfeld entlang, und über Weilerweg und Schelmböhl (ruhiges *gääääähn* Wohnegebiet…) zur Strassenbahnhaltestelle am Beuneweg. Nochmal über die Gleise, geradeaus ins Feld, rein, zwischen Jugenheim und Alsbach dann rechts hoch, wieder über die Gleise, und am Jugenheimer Ortsrand hoch bis nach Hause.

Überraschend interessanter lauf: Zwar überwiegend Äcker und ruhige Wohngebiete, aber eben in großen Teilen solche, die ich bisher noch nicht erlaufen hatte. Ein bisschen Anstrengend (wegen dem durchweg hohen Tempo, dass dann gerade gegen Ende seinen Tribut forderte) und aufgrund der häufigen freiwilligen und weniger freiwilligen Umwege am Ende 2 km länger als geplant, insgesamt aber nett und erfrischend. Hat durchaus Spass gemacht.

Strecke: 12,9 km
Zeit: 1:09 h (= 11,22 km/h bzw. 5:21 min/km)
Anteil der noch nie gebloggten/gelaufenen Passagen an der Gesamtstrecke: 71,01% (9,16 km von 12,9 km)
Karte:

Lauf #3, Samstag 23.8.08: Um den Erlensee mit Heidi
Samstagslauf mit Heidi – und der sollte heute mal auf Zeit gehen.
Heidi möchte sich nächstes Jahr nämlich beim Triathlon an der olympischen Distanz versuchen, zu der auch ein 10-km-Lauf gehört, entsprechend wollten wir heute mal ausprobieren, ob und wie gut das hinhaut. Und das gleich mal mit einem ziemlich ambitionierten Ziel: 10 km in einer Stunde.
Für den Anfang eine sehr ordentliche Hausnummer – aber ich wollte Heidi (die inzwischen ja mehr als einmal bewiesen hat, dass sie solche Strecken problemlos laufen kann, und bei ihrem letzten Triathlon die 4 km in beeindruckenden 20 Minuten gelaufen ist) einfach mal so richtig fordern, und ihr entweder ein richtiges Erfolgserlebnis (für den Fall das es klappen würde) oder zumindest ein realistisches Trainingsziel für die nächsten Monate (falls es nichts werden würde) bieten.
Plan für heute also: Zusammen von Jugenheim aus um den Erlensee rum, etwas über 10 km, nach Möglichkeit unter einer Stunde.

Start am Vormittag (nicht unbedingt meine Paradezeit…). Durchwachsene Laufbedingungen, Nur 15 Grad, regnerisch, sehr hohe Luftfeuchtigkeit. Runter ins Dorf, treffen mit Heidi (die schon ungeduldig an der verabredeten Strassenecke wartete) und los ging´s: Runter zum Ortsausgang an der Bickenbacher Str., dort den 1-Stunden-Countdown gestartet, und entlang der birkenbestandenen K146 nach Bickenbach. Tempo naturgemäß höher als bei unseren bisherigen Läufen, aber Heidi hielt prima mit (fast ein bisschen zu prima, mir taten nach dem schnellen Flachlandlauf von Vorgestern nämlich noch ganz schön die Beine weh – aber da musste ich jetzt wohl durch…). In Bickenbach die übliche Route in Richtung Erlensee: Durch die Jugenheimer in die Darmstädter Str. , dann rechts in die Schulzengasse, an deren Ende links und auf dem kleinen, schmalen Fußweg neben dem offen dahinfliessenden Landbach in die kopfsteingepflasterte Bachgasse.

Die ganz runter, dann weiter durch die Bahnhofsstr. bis zum Bahnhof und durch die Unterführung unter den Gleisen durch ins Bickenbacher Gewerbegebiet. Inzwischen schon zwei Kilometer geschafft, Erkenntnisse bisher:
– Heidi hält sich richtig gut, atmet etwas schwer, kommt ansonsten aber bestens mit dem Tempo klar
– Matthias ist ein Trottel und hat beim vermeintlichen Start des Countdowns am Jugenheimer Ortsausgang die falsche Taste auf der Stoppuhr gedrückt, weswegen bis hierher keine Zeintnahme existiert. Na super. Grober Überschlag zeigt aber: Bisher sind wir mit einen geschätzten Kilometerzeit von ca. 5:40 bis 5:50 Minuten pro Kilometer voll im Soll. Wirklich gut.

Kurze Pause zum Neueinstellen der Stoppuhr (48:20 Minuten für die nächsten 8 km), und weiter: Im Gewerbegebiet die Berta-Benz-Str. nach rechts und die neue Umgehungsstrasse entlang, schließlich 600 m. nach den letzten Gebäuden links und durch die Unterführung am Erlensee unter der A5 durch. Dabei Kilometer 3 passiert, weiterhin in der Zeit (ziemlich genau 6:00 minuten für den letzten km), allerdings atmete Heidi inzwischen schon etwas schwerer und unregelmässiger.

Direkt hinter der Autobahn dann links, aufgewühlt sandiger Waldweg neben der A5 nach Norden, mit seinem schweren, schlammigen Untergrund aufgrund des feuchten Wetters sehr kraftaufwändig zu laufen. Hier fingen die Dinge dann an, danebenzugehen: Zuerst verpassten wir die richtige Abzweigung zum Erlensee, weil ich gepennt hatte – das sollte uns einen Kilometer Umweg durch die Wildnis einbringen.
Und dann, kurz vor km 4, konnte Heidi nicht mehr – Extrem hohe Luftfeuchtigkeit, der anstrengende Untergrund, die ungewohnt schnelle Geschwindigkeit und man nerviges „hey, super, du schaffst das“-Gelaber waren dann einfach doch ein klein wenig zu viel auf einmal – Atmung nicht mehr ganz unter Kontrolle, kleine Verschnaufpause mitten im Wald.
Eigentlich überhaupt kein Beinbruch, zumal sie bisher ja wirklich super mitgehalten hatte, aber man merkte richtig, wie sie das frustrierte (obwohl es wirklich überhaupt keinen Grund dazu gab).
Entsprechend lief´s danach dann einfach nicht mehr rund – Heidi hatte sich scheinbar damit abgefunden, dass es nichts mehr werden würde, und konnte sich deshalb nicht mehr so richtig motivieren.
Entsprechend war die Stimmung von nun an eher gedämpft, und es ging deutlich langsamer weiter.
War aber auch blöd: Da hatte ich Heidi anspornen und ein bisschen Mut machen wollen, und tattdessen hatte ich jetzt genau das Gegenteil erreicht und ihr die Laune verdorben, weil ich ein zu ambitioniertes Ziel gesetzt hatte – das tat mir richtig leid.
Aber es half ja nichts, also liefen wir eben erstmal weiter: Ein Stück nach Nordosten bis zum Ende des Asphaltweges östlich des Pfungstädter Moors, dort dann scharf links und auf dem düsteren Trampelpfad am Rand des Moores (gelbe 1) bis zur Nordostecke des Erlensees und einmal fast ganz um den See rum: Erst am Nordufer nach Westen, dann das Westufer runter und am Kiosk vorbei, schließlich am Südufer zurück nach Osten bis zum Ende des Sees (alles gelbe 2). Dort dann hauf dem Asphaltweg durch die Rollrasenfelder nach Süden bis zum Lindenhof, und schließlich über die Autobahnbrücke (Saar-Rhein-Main-Weg, gelbes Plus) zurück ins Bickenbacher Industriegebiet.

Dort rechts an der Umgehungsstrasse entlang in Richtung Bickenbacher Süden – kein angenehmes Stück, da hier wieder mal Bürgersteig/Radweg/Seitenstreifen fehlen und man deshalb direkt auf der Fahrbahn laufen muss, aber immerhin war wenig Verkehr, und wir sahen ein paar Rehe in den Feldern direkt neben der Bahn (das heiterte uns ein klein wenig auf). Auf der Strasse unter der Bahn durch, nach Bickenbach rein und den Ort via Holunderweg/Carlo-Mierendorff-Str./Hügelstr. der Breite nach durchquert und schließlich durch die Felder zurück nach Jugenheim, wo wir über den Strehling und „In den Löser“ zurück zu Heidi liefen.
Fazit: 11,8 km in 1:23 h. – also am Ende ca 1:10 h für die 10 Kilometer, inklusive einiger Pausen. Zwar nicht das gesetzte Ziel, aber eigentlich auch gar nicht so übel.
Trotzdem war Heidi hinterher richtig gefrustet, und obwohl ich noch versuchte, sie direkt nach dem Lauf etwas aufzumuntern, ärgerte sie sich nach eigener Aussage noch den Rest das Tages darüber, dass es nicht gekappt hatte.

Tja, entsprechend hab´ ich mich dann beim nachhauselaufen auch noch mal ordentlich über mich geärgert: Bloss weil unbedingt ein ambitioniertes Ziel hatte versuchen wollen, hatte ich Heidi jetzt den ganzen Tag verdorben, und sie nicht angespornt, sondern im Gegenteil eher entmutigt.
Nicht so ganz das gewünschte Ergebnis…

Deswegen jetzt auch noch mal zum Abschluss: Kopf hoch Heidi – du hast dich gut geschlagen, und auch wenn´s heute noch nicht geklappt hat, irgendwann kriegen wir das hin. Ehrlich! 🙂

Strecke: 13,5 km
Zeit 1:33 (8,71 km/h bzw. 6:49 min/km)
Anteil der noch nie gebloggten/gelaufenen Passagen an der Gesamtstrecke: 3,7% (0,5 km von 13,5 km)
Karte:

Lauf #4, Sonntag 24.8.08: 5 Kilometer in 25 Minuten (plus Einlaufen)
Sonntag. Woche fast rum, und ein Blick auf die bisherigen Läufe zeigt, dass ich meine selbstgestecktes Minimalziel nach zweimal 13 und einmal 10 km eigentlich schon fast erreicht habe – da brauchte es heute nicht mehr viel.
Da traf sich´s gut, dass Heidi mir gestern nochmal untersagt hatte, nach dem nicht so richtig erflolgreichen Lauf gestern ein schlechtes Gewissen zu haben, weil ich sonst zur Strafe (nicht für den Lauf, für das schlechte Gewissen) 5 km in 25 Minuten laufen müsse.
Na ja, so ein bisschen schlechtes Gewissen hatte ich schon noch, weit wollte ich ja nicht mehr, und das Wetter war mit einem freundlichem Sonne-Wolken samt frischer Brise auch ganz ordentlich – würde ich heute halt mal 5 km in 25 Minuten laufen…

Die Vorgabe erfordert eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 12 km/h bzw. 5 min/km, das ist schon ziemlich nah an meinem momentanen Leistungslimit dran (bin eben nicht gerade der Porsche unter der Läufern, eher der alte Land Rover: Schwer, etwas unförmig, geländegängig, aber nicht ideal für Geschwindigkeit oder Langstrecken gebaut… 😉 ), und heute hatte ich auch noch einen ziemlich schlechten Tag mit niedrigem Blutdruck, verspanntem Nacken und leichten Kopfschmerzen erwischt – entsprechend erforderte das eine sorgfältige Planung für eine ordentliche Tempostrecke mit wenigen Kurven, gutem Untergrund, und genügend (aber nicht zu viel) Distanz zum vorherigen Einlaufen.
Kurze Suche et voilà: 7,4 Kilometer im nordwestlichen Jägersburger Wald und den Feldern östlich von Gernsheim, genau das richtige!

Vor dem Start noch einen Kaffee getrunken (wegen dem Blutdruck) und eine Aspirin eingeworfen (offiziell wegen den Kopfeh, innoffiziell weil das bei einem Tempolauf eh nichts schaden kann), und dann runter bis zum Parkplatz Venuleth-Schneise an der L3112 im Wald zwischen Gernsheim und Hähnlein gefahren. Ausgiebig gedehnt, und los ging´s.
Zuerst mal ganz langsam und gemächlich eintraben, warm werden, Rhythmus finden, Atmung kontrollieren. Kurz auf dem Radweg neben der Strasse westwärts, aber schon auf der nächsten Schneise (Feldschneise, unmarkiert) links in den Wald rein, 350 m. zwischen den Bäumen hindurch nach Süden, dann am gegenüberliegenden Waldrand rechts und weiter bis an den Radweg 25 nördlich des Stockwegs. Geradeaus rüber, an diversen Pferdekoppeln entlang noch ein Stückchen weiter, dann links runter an den Stockweg, zwischen den Höfen hindurch und auf einem holprigen Feldweg weiter auf durch die Sauweide.

Am Ende des Feldwegs dann eine scharfe Linkskurve – genau hier sollten die 5 Tempokilometer bis zum Ziel losgehen.
Also noch mal kurz durchgeatmet, die Stoppuhr eingestellt, schon mal kurz vorbeschleunigt – und los!

Zuerst mal kurz nach Südosten, dann nach 150 m. ein Knick nach links und von hier aus südwestwärts. Feldweg zwischen Weiden und Äckern, alternativ mit hohem Gras und schlammigem Sand bedeckt – das ist gut für die Muskeln und Gelenke, aber der tiefe, weiche Untergrund kostet ein bisschen mehr Kraft, zumal hier auch noch ein strammer Gegenwind weht.
Trotzdem läuft´s, ich komme schnell voran, Beine sind gut, Atemfrequenz und und Puls ziemlich hoch aber unter Kontrolle. Gegen Ende der 850 m. langen Gerade wird´s noch mal etwas schwierig, da steht der ganze Weg knietief unter Wasser, aber ich schaffe es, ohne zuviel Tempoverlust auf den Feldrain auszuweichen.

Direkt danach erreiche ich auch schon die nächste Kurve, an der Stelle wo die Fahrstrasse nach Maria Einsiedel von der B44 abgeht. Der erste Kilometer ist geschafft. Blick auf die Uhr – knapp 4:50 Minuten, trotz Gegenwind und Schlamm bin liege ich unter 5 min/km. Gut!

Rechts, vorbei am großen Wegkreuz samt leidender Jesusfigur in Richtung Maria Einsiedel. Ab hier Asphalt und kein Gegenwind mehr, läuft sich gleich ´ne Ecke besser. In scheinbar nullkomanichts passiere ich den Hubertushof und laufe am kleinen, hübschen Wallfahrtsort Maria Einsiedel vorbei. Natürlich keine Zeit zum Umschauen, muss schließlich das Tempo halten, also mit Tunnelblick geradeaus weiter den Asphaltweg entlang nach Südosten (Markierungen ab hier: Riedlinie/Blauer Kreis und Saar-Rhein-Main-Weg/Gelbes Plus – ist mir aber egal, weiss ja, wo ich hin muss).
Weiterhin alles gut: Tempo konstant hoch, Beine machen mit, Atmung und Puls im orangenen Bereich aber kontrolliert (viel Spielraum nach oben ist aber nicht mehr).
Vor mir zwei ältere Herrschaften auf Fahrrädern auf dem Weg, die ungewohnterweise nicht davonziehen, sondern in gleichbleibender Distanz vor mir herfahren – klar, die haben´s nicht eilig, aber trotzdem: In ebenem Gelände mit Radlern mithalten, das fühlt sich gut an…

Ehe ich mich´s versehe bin ich schon wieder am Jägersburger Wald, renne am Parkplatz Winkelbach vorbei – hier ist auch schon halbzeit, 2,5 km seit dem Start des Tempolaufs.
Uhr sagt: 11:50 Minuten – 40 Sekunden unter dem Limit, super. Ich glaub´ ich schaff´s!
Aber es hat Kraft gekostet, so langsam spüre ich meine Beine, die Luft ist schon ein klein wenig knapper. Ausserdem rutscht meine Mütze etwas vor sich hin – die ist noch auf meine längeren Haare von vor einem Monat eingestellt, deshalb sitzt sie entweder zu weit oben oder zu weit vorne, das nervt…

Nur wenige Meter später die letzte Kurve für heute, scharf links in den Jägersburger Wald rein (immer noch Saar-Rhein-Main-Weg) – von jetzt an geht´s nur noch geradeaus, fast 2,5 km die schnurgerade und asphaltierte Venuleth-Schneise entlang durch den Wald. Hier drin ist es etwas kühler, das tut gut.

Und weiter durch den Wald. Über die Schweinsgrub-Schneise. Über die Lange Schneise. Über die Mai-Schneise. So langsam wird´s unangenehm. Atmung immer näher am roten Bereich, Mund vorne trocken, hinten klebt zähflussiger Kaffee-Schleim. Müsste ich eigentlich ausspucken, aber das würde zwei oder drei Atemzüge kosten, kann ich mir nicht leisten.
Dann die Stockweg-Schneise. Zwiespältige Gefühle: Die Hälfte meines sauerstoffarmen Hirns denkt nix, ein Viertel wundert sich, dass ich schon hier bin, dass andere Viertel wundert sich, dass ich erst hier bin.

Ab hier wird´s richtig hart. Noch über ein Kilometer, aber weil die Venuleth-Schneise so eine perfekte Gerade ist, sehe ich schon das Ziel.
Kommt und kommt nicht näher.
So langsam krieg´ ich fast nichts mehr mit, einfach nur noch schnell weiter hetzen.
Sodbrennen (Scheisskaffee!), zu wenig Luft, Beine überlegen sich, ob sie nicht ein bisschen schwächeln sollen.
Ignoriere alles, laufe Weiter.
Irgendwann zwei Jogger. Kommen mir entgegen, muss sie grüßen. Macht man so. Linke Hand anheben, irgendwas nuscheln, dann sind sie vorbei.

Schließlich die letzte Kreuzung vor dem Ziel. Blick auf die Uhr – 22:25 Minuten. Kein Zeitgefühl mehr, kein Gefühl für die restliche Entfernung. Könnten noch 200 Meter sein. Oder 600.
Weiss nicht.
Schaff´ ich´s?
Keine Ahnung. Lieber nochmal Tempo.
Endspurt oder so.
Tunnelblick, wummernder Puls, Druck in der Lunge, zuwenig Luft. Aber weiter.
Kanns schaffen.
Wills schaffen.
Muss es schaffen.
Uhr?
Egal, keine Kraft, fast da!

Noch 100 m.
Noch 80…
Noch 40…
Die Schranke am Parkplatz…
Noch 10…
Da!
Ziel!
Am Auto…
Ziel!

Genau richtig. Keine Luft mehr da. Im Autopilot Griff an die Stoppuhr, Countdown aus.
Dann erstmal rumstehen. Keuchend atmen. Luft in die Lungen pumpen. Puls runter.
Pfffuuuuuuuuuijuijuijui!

Aber es hat hingehauen!
Nachdem ich wieder etwas zu Atem gekommen bin, werfe ich einen Blick auf die Uhr: Genau 24:10 Minuten für 5 die Kilometer – geschafft.

Grinse dämlich vor mich hin, trinke eine halbe Flasche Wasser in einem Zug und kippe mir die andere Hälfte über, dann geht´s heim. Wochenpensum geschafft, 5 Kilometer in 25 Minuten auch. Gut!

So ein richtiger Tempolauf zwischendurch ist schon eine ziemlich interessante Standortbestimmung – heute war ich zwar nicht ganz so schnell wie bei meinem Cooper-Test vor zwei Monaten, aber dafür war die Strecke ja fast doppelt so lang. Und es hat geklappt, auch wenn´s gerade gegen Ende doch ziemlich anstrengend war.
Entsprechend lässt sich festhalten: 12 km/h über kurze Strecken gehen, sind aber doch etwas außerhalb meiner persönlichen Komfortzone – auf die 10 000 m. in weniger als 50 Minuten muss ich wohl noch ein bisschen hinarbeiten – aber vielleicht ja nächstes Jahr.
Bloss das schlechte Gewissen wegen gestern, das ist immer noch nicht so ganz weg… 😉

Strecke mit Einlaufen: 7,4 km
Zeit: 0:39 h (= 11,38 km/h bzw. 5:16 min/km)

Strecke ohne Einlaufen: 5 km
Zeit: 0:24:10 h (= 12,41 km/h bzw. 4:50 min/km)

Anteil der noch nie gebloggten/gelaufenen Passagen an der Gesamtstrecke: 64,73% (4,79 km von 7,4 km)

Karte:

M.

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7 Antworten to “Erweiterte Wochenübersicht: 2008 KW 34 (18.08. – 24.08.)”

  1. Ingo Says:

    Heidi, du bist die neue Heldin des Laufblogs.
    Wir, die Leser, zittern, lachen und weinen mit dir.

    Welch Drama! Es ist herzzerreißend.

  2. Heidi Says:

    Toll, danke, dann muss ich nicht mehr alleine weinen und zittern 😀
    „Drama“ trifft die ganze Sache auch recht gut.

    Matthias, Deine Beschreibungen sind ziemlich beschönigt 😉
    Wenn ich das lese, habe ich das Gefühl, du schreibst von jemand anderem, der einigermaßen laufen kann.

  3. matbs Says:

    Laufblog.Wordpress.com – Making heroes since ´07!
    😀

    Wobei ich ja hoffe, dass weder Heidi im besonderen, noch die Leserschaft im allgemeinen zuviel Anlass zum Weinen hat… 😉

    @Heidi: Ach komm, viel zu beschönigen gab´s da jetzt aber wirklich nicht – Ich schreibe zwar nicht von jemand anderem, aber eben doch von jemandem, der einigermaßen laufen kann, und das bist du! Also find´ dich damit ab 😉

    …außerdem hat mir am Wochenende jemand gesagt, du würdest bei den bisherigen Blogeinträgen ein klein wenig schlecht wegkommen, und das konnte ich ja wohl kaum durchgehen lassen – schließlich ist das hier mein Blog, wenn hier jemand schlecht wegkommt, dann ja wohl bitteschön ich. 😆

  4. Heidi Says:

    Ich kam bisher schlecht in deinem Blog weg?? 😀
    Genau, stimmt, eigentlich laufe ich alles immer ohne Pausen durch, Geschimpfe gibt es nicht und überhaupt – endlich hat das mal jemand erkannt 😉

  5. Gerd Says:

    Ihr seit echt Klasse….
    Ist so eine Art „Laufsoap“. Vielleicht sollte Heidi auch mal einen Beitrag schreiben. Mal sehn wie Du weg kommst.
    Aber wenn Du die 5 Kilometer in solch einem Affenzahn laufen kannst.
    RESPEKT!!!!

    Bei ziemlich geraden Strecken hast Du den Vorteil, dass Du dich wahrscheinlich nicht verläufst 😉

  6. Heidi Says:

    Na, ich schreib eh Beiträge: http://www.libris.twoday.net !
    Matthias kommt da immer ganz hervorragend dabei weg, jawoll! 😀 …. glaube ich jedenfalls.


  7. […] Und ich hab´ keine Puste mehr. Kein Stück! Heidi hat mich nach unserem leicht mißglückten 10-km-Lauf um den Erlensee neulich mal gefragt, ob es mir nicht auch manchmal so ginge, dass ich einfach keine Luft mehr zum […]


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