Archive for September, 2008

Wochenübersicht: 2008 KW 39 (22.09. – 28.09.)

28. September 2008

 

Tag Strecke Zeit Entfernung
Mo.

Di.

Mi. Mißmutige Feldrunde durch Alsbach, Sandwiese und Zwingenberg

1:10 h

12,4 km

Do.

Hinterm Melibokus nach Zwingenberg

1:21 h

12,8 km

Fr.

Sa. 50 min-Marke auf 10 km geknackt

0:48 h

10,1 km

So. Wochenabschlusslauf aufs Alsbacher Schloss

0:56 h

8,4 km

Wochenlaufleistung 43,7 km

M.

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Wochenabschlusslauf aufs Alsbacher Schloss (8,4 km)

28. September 2008

Ok. Nachdem ich ja gestern nicht den geplanter 15er gelaufen war, sondern nur einen schnellen 10er, fehlten mir noch ein paar (genauer gesagt: 4,7) Kilometer bis zum Wochenziel.
Die musste ich also heute noch schnell runterlaufen.

Nun sind 4,7 Kilometer keine besonders gute Distanz.
Das ist einfach zu kurz – da ist man durch, bevor man sich überhaupt erst richtig warmgelaufen hat, und es dauert weniger als eine halbe Stunde, da kann man´s eigentlich auch gleich lassen.
Also lieber ein klein wenig länger und dafür halbwegs anständig.

Deshalb der Plan für heute: Irgendwie so halbwegs ein bisschen von Zuhause aus in den Wald, aufs Alsbacher Schloss, und wieder zurück. Mehr als 5 km, weniger als 10, das sollte ungefähr klappen.

Einziges Problem: Jedes Mal, wenn ich loswollte, klingelte das Telefon und irgendwelche Freunde riefen an. Nicht dass ich was dagegen hätte, im Gegenteil: Da kann man sich mal das eine oder andere von der Seele plaudern und erfährt, dass der R. aus M. sich einen Bänderriss geholt hat (Und auch noch am Sprunggelenk! URK!) oder dass Familie C. heute Benno den Nasenbären besucht hat und dass das schön war – aber zum laufen kommt man dabei halt irgendwie nicht.

Entsprechend war es dann auch schon kurz vor Sieben, bevor ich endlich aufbrach – vor ein paar Wochen wäre das noch kein Problem gewesen, aber Ende September ist das schon relativ kurz vor Sonnenuntergang. Da würde ich mich ranhalten müssen, um nicht völlig in die Nacht zu geraten.
Immerhin war´s auch schon recht frisch und angenehm, also schnappte ich mir am Hoftor noch kurzentschlossen den Nemo und nahm ihn mit – auch Hunde brauchen schließlich hin und wieder ein bisschen Sport.

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50 min-Marke auf 10 km geknackt (10,1 km)

27. September 2008

Schöner, warmer Herbsttag, wollte die Woche eigentlich mit einem ruhigen 15er im Ried ausklingen lassen.
Aber dann beschloss ich spontan, dass ich mir heute ein bisschen weh tun wollte.
Gibt so Tage, da muss das sein.

Wie tut man sich beim Laufen weh?
Ganz einfach: Tempo.
So schnell wie geht und so lange wie geht, dann wird´s irgendwann von ganz alleine schmerzhaft…

Wo?
Standardtempostrecke: Seeheim, Schuldorf, Bickenbach, Alsbach.

Start am frühen Abend, Sonne schon tief, lange schatten, frisch.
Nordwärts durch Jugenheim, von Anfang mit sehr hohem Tempo.
Pauerweg, Hauptstr., Seeheimer Str.
Atmung tief, schon nah am Limit, Beine gut.

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Hinterm Melibokus nach Zwingenberg (12,8 km)

25. September 2008

Heute Abendessen mit der Verwandschaft im Rebehnhof in Zwingenberg. Sowas ist ja immer eine gute Gegelegenheit, um vorher noch einen kleinen bis mittleren Lauf einzuschieben.
Also am späten Nachmittag das Rucksäckchen mit Handtuch, anständigen Klamotten und viel Deo gepackt und bei meinen Eltern zur Mitnahme deponiert, und los ging´s.

Natürlich nicht auf direktem Weg – von zuhause bis zum Rebenhof sind´s gerade mal 3,5 km, das ist natürlich viel zu luschig. Stattdessen hatte ich mir vorgenommen, von Jugenheim aus um den Melibokus herum zu laufen, in Auerbach abzusteigen, und quasi von hinten nach Zwingenberg einzulaufen. 12 bis 13 knackige Bergkilometer, das klang schon besser.

Auch heute kein besonders schönes Wetter – wieder so ein grauer, öder, dröger, Blah-Tag mit diffusem, trüben Licht und einer geschlossenen Decke aus tiefhängenden bleigrauen Wolken, die sich keinen Zentimeter rührten. Dazu wieder kühl und etwas feucht. Ideales Laufspasswetter sieht anders aus…
Aber gut, liess sich nicht ändern, musste ich jetzt durch.

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Missmutige Feldrunde durch Alsbach, Sandwiese und Zwingenberg (12,4 km)

24. September 2008

Eigentlich hätte ich ja gestern laufen sollen.
Aber dann musste ich nachmittags weg, und als ich wiederkam hat´s geregnet, und ich hatte keine Lust, und auf einmal war´s dunkel, und da bin ich dann nicht gelaufen.

Deswegen musste ich heute.
Viel mehr Lust hatte ich auch nicht, aber wat muss, dat muss.
Kein schönes Wetter – trüb, feucht, trüb, kühl, trüb, windig und trüb. Oh, und trüb war´s auch noch -anscheinend hat sich der herrlich-sonnig-milde Frühherbst, bei dem das laufen so viel Spass macht, schon wieder nach sonstwo verdünnisiert, und ist durch den dröge-trüben-ungemütlichen Frühherbst, bei dem man sich schon wieder so ein bisschen rauszwingen muss, ersetzt worden.
Hmgna.

Bergwaldlaufen bringt an so einem Tag nicht viel, da ist es finster und hässlich und einsam, deswegen lieber eine Flachlandtour in die Rübenäcker geplant, da ist es zwar auch hässlich und einsam, aber zumindest nicht ganz so finster…

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Wochenübersicht: 2008 KW 38 (15.09. – 21.09.)

21. September 2008

Diese Woche waren´s zwar nur drei Läufe, aber weil zwei davon wieder mal ein klein bisschen länger ausgefallen sind, hat´s trotzdem für das weiterhin geltende Minimalziel von 40 Wochenkilometern gereicht:

Tag Strecke Zeit Entfernung
Mo.

Di.

Nordwärts ohne Plan: Seeheim, Frankenstein-Massiv, Malchen

1:32 h

15,1 km

Mi.

Do.

Tälertour hinter Jugenheim

1:12

10,7 km

Fr.

Sa. Blogger Team-Up 2: Lindenfels und Gersprenztal mit Gerd und Fotos

ca. 2:00 h

16,1 km

So.

Wochenlaufleistung 41,9 km

M.

Blogger Team-Up 2: Lindenfels und Gersprenztal mit Gerd und Fotos (16,1 km)

20. September 2008

Gestern: Herrlicher Spätsommertag mit strahlender Herbstsonne, wolkenlosem Himmel, frischem Wind und milden 15°. Machte so richtig Lust, auf einen von den „guten“ Läufen (= Neue Strecke, etwas länger, schöne Umgebung), also beschloss ich spontan, sowas für heute in Angriff zu nehmen (in der Hoffnung, dass das Kaiserwetter noch einen Tag länger anhalten würde).

Ein kurzer Blick ins Archiv geplanter Strecken förderte genau das Richtige zutage: 15 km Odenwald, von Winterkasten nach Lindenfels, von dort aus runter zum Gumpener Kreuz, dann durchs Gersprenztal und über Laudenau zurück nach Winterkasten.
Perfekt.
Dann schickte ich noch schnell eine Mail an Gerd und fragte, ob er mitlaufen wollte, weil wir ja eh schon lange mal wieder eine gemeinsame Tour geplant hatten.
Gerd wollte, hatte Zeit, also verabredeten wir uns für heute morgen um 10:00 in Winterkasten.
Auch perfekt (naja, zumindest fast – war natürlich arg früh, aber der Gerd ist ja praktisch nachtaktiv, da muss man auch mal Kompromisse eingehen… 😀 ).

Wir spulen vor auf den heutigen Morgen, der mit zwei etwas weniger perfekten Entdeckungen begann:

1) Ich hatte gestern abend noch meine Laufklamotten gewaschen und über dann in den Trockner gesteckt, damit sie bis heute morgen schön trocken werden würden. An sich ein guter Plan, nur dass ich es irgendwie verpeilt hatte, den Trockner dann auch ANZUSCHALTEN.
Das sind so kleine Details, aber die können ganz schön wichtig sein… 😀
Entsprechend war mein Sportzeug heute morgen noch genauso nass wie gestern, und ich musste hastig mit Föhn und ´nem Notfallkurztrockengang nachbessern, so dass ich Shirt und Hose bis zum Aufbruch wenigstens von „klatschnass“ auf „leicht klamm“ runterstufen konnte. Yaay!

2) Das Wetter war leider nicht mehr ganz so gut wie gestern. Zwar war´s immer noch freundlich, aber kühler, und der Himmel hing voller dünner Schleierwolken, die die Sonne wegblockten und ein etwas diffueses Licht erzeugten. Na ja, man kann nicht alles haben, den Foto packte ich trotzdem mal ein, schließlich hatte ich es bei meinem letzten Lauf nach Lindenfels ziemlich bedauert, keine Bilder machen zu können, das wollte ich heute nachholen.

Kurz nach Halb Zehn ins Auto, und gemütlich durch den Odenwald zum zum Parkplatz am Gashof Raupenstein in Winterkasten getuckert, wo ich mich mit Gerd traf:

Bild #1: Treffen am Gasthof Raupenstein in Winterkasten.

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Tälertour hinter Jugenheim (10,7 km)

18. September 2008

Eigentlich ist es ja ganz praktisch, wenn man 40 Wochenkilometer laufen will und gleich zu Wochenanfang einen 15er hinlegt: Danach kann man die restlichen Touren der Woche locker angehen, denn bei drei weiteren Läufen braucht´s dann ja nur noch Distanzen zwischen 8 und 10 km – Peanuts, selbst wenn man nicht wirklich in Topform ist.

Folgerichtig hatte ich heute keine großen Ambitionen.
Vielleicht ein 9er oder 10er-Lauf, nicht mehr, ganz ruhig und entspannt. Plan machte ich wieder keinen, hätte auch nichts gebracht, da ich inzwischen beim Laufen in der näheren Umgebung offensichtlich in eine neue Phase eingetreten bin: Letztes Jahr hab´ ich alles neu entdeckt.
Den Großteil dieses Jahres hab´ ich die unbekannten Nebenstrecken und Seitenwege im eigentlich schon bekannten Terrain erforscht.
Und jetzt, jetzt kenn´ ich wirklich alles.
In der mittelbaren Umgebung von Jugenheim gibt´s praktisch keinen Wald- oder Feldweg mehr, den ich nicht irgendwann schon mal gelaufen wäre (seufz. Ein bisschen doof ist das schon…).
Da lohnt sich planen einfach nicht mehr, wenn man sich richtig gut auskennt und keine obskuren Schleichpfade mehr neu finden muss, kann man auch einfach drauflos laufen, und unterwegs entscheiden, wo´s langgeht.

Deshalb auch heute: Lauf ins Blaue (aber Bekannte), ohne zu wissen, was draus werden würde.

Start um halb sieben, Wetter etwas freundlicher, windstiller, wärmer als vorgestern. Aber frieren wollte ich auf keinen Fall, deshalb wieder langes Shirt und Leggins.

Erstmal hoch in den Wald. Während ich meine Standartroute über Jossastr. und den Burgenweg (blaues B) das kühle, schattige Darsbergtal hochlief, entschloss ich mich, erstmal bis zur Darsberghütte auf dem Höhenrücken hochzulaufen und dann weiterzusehen. Aber nicht über den Pürschweg, den hatte in letzter Zeit oft genug genommen, stattdessen lieber unterhalb der Jossa entlang und dann im oberen Hasselbachtal hoch.
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Nordwärts ohne Plan: Seeheim, Frankenstein-Massiv, Malchen (15,1 km)

16. September 2008

Tja Kinder: So langsam ist der Sommer wohl vorbei und die Übergangszeit beginnt.
Kürzere Tage, launisches Wetter, kalter Wind.
Für den Läufer bedeutet das vor allem eins, nämlich vor jeder Tour die Frage „Was soll ich heute anziehen?“
Gar nicht so einfach: Zu dick, und du schwitzt dich tot (und die coolen, toughen Superläufer, die selbst bei -5° noch in Hotpants und Tanktop rumrennen, halten dich für einen verweichlichten Amateur [was zumindest in meinem Fall auch voll zutrifft, aber das muss man Mr. und Ms. „Ich bin ja so eine geile Laufmaschine“ ja nicht auf die Nase binden… 😉 . Zu dünn, und du frierst dir einen ab (und die ganzen anderen verweichlichten Amateure halten nicht für einen angeberischen Möchtegern-CoolenToughenSuperläufer.).
Das will also gut überlegt sein.
Zum Beispiel heute: Eher trüb, eher kühl, eher windig, also entschied ich mich erstmals seit Monaten für die lang/lang-Lösung (Langärmliges Shirt und lange Leggins – auch wenn ich in denen immer total beschissen aussehe…).

Kleiderordnung: Geklärt.

Fehlte noch die Strecke. Wollte einfach mal irgendwie nach Norden, ein paar der Wege am unteren Frankenstein-Massiv erkunden, dann wieder zurück. Auf eine genaue Streckenplanung hatte ich allerdings heute irgendwie keine Lust, deshalb verzichtete ich einfach mal – und gerade für den Westhang des Frankenstein wäre sie eh ziemlich sinnlos gewesen, denn die Wege da sehen sich alle relativ ähnlich, sind alle unmarkiert, und mir weitgehend unbekannt, da wäre eine feste Route nur schwer einzuhalten gewesen.
Also einfach drauflos, ein bisschen ins Blaue, sollten so 10 oder 12 km werden…

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Wochenübersicht: 2008 KW 37 (08.09. – 14.09.)

14. September 2008

Hrm. Eigentlich wollte ich ja diese Woche versuchen, wieder mal einzelberichte zu posten, aber inzwischen bin ich damit doch arg in Verzug, deshalb heute doch wieder eine erweiterte Wochenübersicht:

Tag Strecke Zeit Entfernung
Mo.

Di.

Balkhausen – Melibokus – Darsberg

1:10 h

10,8 km

Mi.

Do.

Rodau – Langwaden – Niederwaldsee mit Heidi

??

10,9 km

Fr.

Sa. 50-min-Marke auf 10 km – Fast geknackt!

0:51 h

10,1 km

So. Kleine Feldrunde mit Heidi und Hund

ca. 0:55 h

8,8 km

Wochenlaufleistung 40,6 km

Lauf #1, Dienstag 9.9: Balkhausen – Melibokus – Darsberg (10,8 km) hat seinen eigenen Eintrag, und zwar hier.

Lauf #2, Donnerstag 11.9.: Rodau – Langwaden – Niederwaldsee mit Heidi (10,9 km):
Abends mit Heidi verabredet, die „flach“ laufen wollte, deshalb runter ins Ried für eine kleine Tour östlich des Jägersburger Waldes.
Start auf dem Parkplatz am Niederwaldsee, direkt hinter der Brücke über die A5 und kurz vor Rodau. Wetter durchwachsen, stark bewölkt, schwülwarm, regelrecht drückend. Da war man schon nach den ersten Metern auf dem Weg zum See runter (gelbe 1/2/3) total durchgeschwitzt – was Heidi allerdings nicht abhielt, von Anfang an ein strammes Tempo vorzulegen (normalerweise bin ich ja eher der Antreiber, aber heute…).

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