Schnell und flach und irgendwie geschmacksneutral zwischen Bickenbach und Hähnlein (10,6 km)

22. Oktober 2008

Weil der letzte Eintrag wieder mal ellenlang geworden ist, machen wir´s heute mal kürzer:

Wetter: Grau, kalt, feucht
Lust auf Streckenplanung: Wenig
Lust aufs Laufen: Auch nicht so viel

Musste heute aber mal wieder sein, also kramte ich der Einfachheit halber mal wieder ´ne alte Route vor, nämlich den Zehner durchs Flachland zwischen Bickenbach und Hähnlein. Nicht doll, aber unkompliziert, weil in erster Linie aus ewig langen und äußerst reizarmen Geraden bestehend – die lässt sich bestens mit abgeschaltetem Hirn absolvieren – einfach los, per Autopilot die wenigen einfachen Kurven bewältigen und irgendwann ist man wieder da.

Und das hab´ ich dann gemacht. Gut eingepackt, spät gestartet (hab´ immer noch nicht ganz realisiert, dass es inzwischen schon wiederg gegen halb sieben dunkel wird), und zwar am Bickenbacher Bahnhof. Unter den Gleisen durch, dann dem Saar-Rhein-Main-Weg gefolgt, auf der Autobahnbrücke am Lindenhof über die A5, mitten rein in die weiten, braunen Stoppeläcker unter dem weiten, grauen Wolkenhimmel.

2 km geradeaus bis zum Prüf- und Vermehrungshof.
Betonweg.
Kein Verkehr, keine Passanten, keine besonderen Anblicke, keine Ablenkungen.
Entsprechend immer schneller geworden.
Wollte ich eigentlich gar nicht, ist aber irgendwie von alleine passiert. Wie das so ist, auf unendlich langen, flachen Riedgeraden.

Am Prüf- und Vermehrungshof links, den Radweg 19 runter.
2,25 km durch die leeren, einsamen Äcker. Nicht ganz geradeaus weil der Weg am Ende der Strecke eine Linkskurve am NSG Schächerlache macht, aber die Kurve ist so weit, dass sie nicht weiter stört.
Kein Verkehr, keine Passanten, keine besonderen Anblicke, keine Ablenkungen.
Schnell. Konditionell kein Problem, aber die Beine schmerzten irgendwann etwas, auf den harten Betonplatten.

Dann an der Schächerlache rechts, 1 km geradeaus nach Hähnlein (erst ein Stück Saar-Rhein-Main-Weg, dann nicht mehr).
Kein Verkehr, keine Passanten, keine besonderen Anblicke. Aber das letzte Stück war immerhin mal ein Kiesweg.

Am Hähnleiner Ortsrand links und durch das Wohngebiet an der Spießgasse nach Osten. Wenig Verkehr, wenig Passanten, keine besonderen Anblicke. War inzwischen eh so im Tran, dass ich einfach weiterhetzte, geradewegs bis zum Ende der Spießgasse, dann durch die Weilerstr. aus dem Dorf raus zum Sportgelände Gänseweide, dort links, auf dem Weg H1 durch die Äcker nach Norden.
Kein Verkehr, keine Passanten, schräg hinter mir am Horizont der rosigrote Schimmer eines überraschend schönen Sonnenuntergangs. Hatte aber keine Zeit dafür, musste ja rennen.

1,2 km nordostwärts, an der Gänseweide entlang bis zum Weilerhügel und dem Erlenhof.
Kein Verkehr, keine Passanten, keine besonderen Anblicke – ein paar Riesenpfützen, die den ganzen Weg versprerrten. Da musste ich dann immer kurz auf die Grasnarbe neben dem Weg ausweichen, die war angenehm weich nach dem ganzen Beton.

Am Erlenhof links (immer noch H1), am NSG Hainlache entlang. Dämmerte stark, weil nach Sonnenuntergang.
Kein Verkehr, keine Passanten, aber ein Rudel Rehe am Rand eines Maisfeldes. Ich rannte weiter.

600 m., dann rechts, wieder auf den Saar-Rhein-Main-Weg. 750 m. nordostwärts durch die Äcker, zurück zum Lindenhof. Da dann wieder über die Brücke ins Bickenbacher Gewerbegebiet, unter der Bahn durch, fertig.

Nicht gut, nicht schlecht, irgendwie „Blah“.
Aber schnell.
Immerhin.

Strecke: 10,6 km
Zeit: 0:54 h (= 11,78 km/h bzw. 5:06 min/km)
Neue Strecke: 0%
Karte:

M.

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3 Antworten to “Schnell und flach und irgendwie geschmacksneutral zwischen Bickenbach und Hähnlein (10,6 km)”

  1. Gerd Says:

    Kurz, schnell und „hoffentlich“ schmerzlos!
    Muss auch mal sein. 😆

  2. matbs Says:

    Bedingt schmerzlos – 10 Tempokilometer auf Beton und Asphalt, das tut schon ein bisschen weh.
    Aber das gehört halt dazu… 😉


  3. […] Schnell und flach und irgendwie geschmacksneutral zwischen Bickenbach und Hähnlein […]


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