Archive for November, 2008

Wochenübersicht: 2008 KW 47 (24.11. – 30.11.)

30. November 2008

…und die Wochenübersicht, zusammen mit einer nicht ganz so freudigen Ankündigung:

Aus Zeitgründen werde ich in den nächsten Wochen nicht jeden Lauf einzeln bloggen, sondern wie schon mal vor ein paar Monaten jeweils nur einmal wöchentlich einen erweiterten Wochenrückblick mit Kurzberichten posten. Sorry!

Tag Strecke Zeit Entfernung
Mo.

Di.

Enspanntes Winterläufchen nach Balkhausen

1:01 h

9,4 km

Mi.

Do.

Rückkehr an den Rhein: Gernsheim und Klein-Rohrheim

1:00 h

11,2 km

Fr.

Sa. Herrlicher Herbstlauf durchs nördliche Modautal (Asbach + Klein-Bieberau) mit Fotos

ca. 1:30 h

14,2 km

So. Wütende Waldtour mit Hund

0:42 h

6,5 km

Wochenlaufleistung 41,3 km

M.

Wütende Waldtour mit Hund (6,5 km)

30. November 2008

Letzter Lauf der Woche, und viel hat nicht mehr bis zum Erreichen des Wochenziels gefehlt, also hab´ ich einfach heute mal einen ruhigen, kleinen Lauf mit Hund im Wald hinterm Haus eingeschoben.

Liess sich richtig gut an: Auch heutes exzellentes Wetter mit einer warmen, schrägstehenden Sonne, die wunderbar in den Wald hinein schien, Nemo war von Anfang an voll bei der Sache und hatte sichtlich Spass, und ich fühlte mich beim Laufen frisch, entspannt und gut gelaunt.

Zumindest auf den ersten paar hundert Meter in den Wald rein.
Dann hat so eine unglaublich rücksichtslose Pissflitsche von Drecksmountainbiker beinahe meinen Hund überfahren.
Haben wirklich nur ein paar winzige Zentimeterchen gefehlt.
Da war Schluss mit guter Laune.

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Herrlicher Herbstlauf durchs nördliche Modautal (Asbach + Klein-Bieberau) mit Fotos (14,2 km)

29. November 2008

YAAAAAY, Schluss mit grau und trübe, heute herrschte draussen Kaiserwetter!!!
Strahlender Sonnenschein, blauer Himmel mit nur ein paar hellen Cirruswölkchen, fast windstill, und mit einem angenehm frischen Hauch von Schneearoma in der Luft (auch wenn der Schnee selbst schon längst wieder weggetaut war) – so und nicht anders stell´ ich mir einen schönen Spätherbst vor!

Ok, ganz perfekt war´s villeicht nicht: Immer noch kalt draussen, nur knapp über Null, aber das ist Ende November ja normal – und ohne Wind völlig unproblematisch. Und diesig war´s, über dem Boden hing eine regelrechte Dunstglocke, die jegliche Fernsicht zunichte machte.
Aber dafür hatte ich genau das richtige Rezept: Wenn´s in den Niederungen der Bergstrasse dunstig ist, joggt man halt einfach im Odenwald, weiter oben ist es nämlich oft deutlich klarer.

Also hab´ ich das gemacht:

Schöne Strecke durchs nördliche Modautal aus dem Archiv der geplanten Läufe rausgesucht: Um Asbach und Klein-Bieberau, viel neue Strecke und ein ansprechender Mix aus Wiesen/Feldern und Wald, ein paar Höhenmeter aber nicht zuviel, genau das Richtige für heute.

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Rückkehr an den Rhein: Gernsheim und Klein-Rohrheim (11,2 km)

27. November 2008

Ach du je: Gestern ist mir beim räumen im Blog-Archiv aufgefallen, dass ich seit fast einem Jahr nicht mehr am Rhein laufen war.
Das ist ´ne lange Zeit, gerade wo ich eigentlich total gerne am Flussufer unterwegs bin, und es ja wirklich nicht weit bis rüber habe.
Folgerichtige Erkenntnis: „Hey, eigentlich würd´ ich ja ganz gerne mal wieder am Rhein laufen.“

Allerdings keine ganz neue Strecke, da wäre die Anfahrt einfach zu weit geworden (denn zwischen Worms und dem Kühkopf hab´ ich rechtsrheinisch alles schon mal absolviert).
Lieber was in der Nähe wie zum Beispiel…
…zum Beispiel…
…hmmm…
Ja! Genau!
Wie zum Beispiel das Rheinufer südlich von Gernsheim. So nah an zuhause wie nur möglich, und mit genug unerlaufenem Hinterland, dass ich zumindest einen Teil der Strecke auf neuen Pfaden würde zurücklegen können.

Die Idee gefiel mir, also hab´ ich sie gleich mal umgesetzt. 🙂

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Enspanntes Winterläufchen nach Balkhausen (9,4 km)

25. November 2008

Heute fühlte ich mich irgendwie unambitioniert: Wetter grau und noch ein bisschen schneeig, kalt war´s auch wieder, vorgestern war ich deutlich weiter gelaufen als geplant – da hatte ich irgendwie kein so ausgeprägtes Bedürfnis nach schnell, lang und/oder anstrengend.

Entsprechend hab´ ich langsam, kurz und entspannt gemacht: Einfach mal kurz von Jugenheim aus über den Bergkamm rüber nach Balkhausen und dann das Tal runter zurück, nette Strecke, nicht zu weit, ohne zu hetzen.

Zuerst mal die Standartstrecke in die Berge: Jossastr., hoch in den Wald, ein paar hundert Meter auf dem Burgenweg/Alemannenweg das Darsbergtal hinauf, dann scharf links auf die kleine Anhöhe am merckschen Wasserturm, und schließlich scharf rechts auf den Pürschweg (SJ2), und dem in gemässigtem Tempo aufwärts gen Melibokus gefolgt.

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Wochenübersicht: 2008 KW 46 (17.11. – 23.11.)

23. November 2008

3000 km-Marke erreicht und das Wochensoll deutlich übererfüllt – keine schlechte Woche…

Tag Strecke Zeit Entfernung
Mo.

Di.

Schneller Lauf ins Graue: Jugenheim – Seeheim – Bickenbach

1:03 h

11,6 km

Mi.

Do.

Nauheim und Königstädten

1:10 h

12,3 km

Fr.

Sa. Windigkalter Waldlauf am Melibokusmassiv – mit Durchbrechung der 3000er-Marke

1:04 h

10,1 km

So. Halbverirrt im ersten Schnee: Beedenkirchen – Brandau – Lautern

1:15 h

12 km

Wochenlaufleistung 46 km

M.

Halbverirrt im ersten Schnee: Beedenkirchen – Brandau – Lautern (12 km)

23. November 2008

Schon komisch: Normalerweise (und ein kurzer Blick in die Laufblog-Archive wird das bestätigen) mag ich trübe, graue, tief hängende Wolken ja nicht besonders.
Aber sobald Schneeflocken aus ihnen rausfallen bin ich hin und weg.
Ich liebe die Atmosphäre von Schneefall, den Geruch von Neuschnee, und die stille, gedämpfte Stimmung, die entsteht, wenn die Flocken erdwärts tanzen und dort bereits auf eine Schicht jungfräulich frischen Schnee treffen.
Mag ich.

Heute war´s so weit: Der erste Schnee des Winters.
Nur ganz wenig, ein paar einsame, winzige Flöckchen, die im lebhaften Wind aus den grauen Wolken schneiten – nicht wirklich ein Wintereinbruch (der sollte erst heute Abend kommen und mehrere Zentimeter Neuschnee mitbringen, die immerhin ein paar Stunden halten würden – aber das wusste ich zu diesem Zeitpunkt ja noch nicht), aber genug, um meine Lust auf den Winter zu entfachen: Heute wollte ich im Schnee laufen.
Dumm nur, dass der nicht liegen bleiben wollte.
War einfach noch ein bisschen zu warm hier unten am Fuß der Bergstrasse, entsprechend schmolzen die Flöckchen schneller weg, als sie nachschneien konnten.
Also entschied ich mich, es einfach im Odenwald zu probieren – oben in den Bergen ist es meistens ein paar Grad kälter, entsprechend kann da ´ne ganze Menge Schnee liegenbleiben, selbst wenn´s unten in der Ebene schneefrei ist.

Schnell eine nette Route mit viel neuer Strecke im Modautal rausgesucht (das erwies sich als verflixt schwierig, weil ich da inzwischen die allermeisten größeren Wege schon abgelaufen bin, aber schließlich kriegte ich doch noch eine passable Tour über die hinterletzten Wald- und Wiesenpfädchen zwischen Beedenkirchen und Brandau hin – mir fehlten ja nur noch 6 km bis zum Wochenziel, entsprechend musste es nicht lang sein), dick angezogen (1,5° Celsius in Jugenheim, das bedeutet i.d.R., dass es im Odenwald unter Null ist), und am frühen Nachmittag in die Berge hochgefahren.

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3000 KILOMETER!!!

23. November 2008

laufnetz-30001
(Teil des gebloggten Streckennetzes, allerdings nicht vollständig – die Auswüchse nach Norden, Westen und Süden passen leider nicht in den Screenshot)

Wenn ich die immer nur in eine Richtung gelaufen wäre (und ausserdem übers Wasser gehen könnte), hätte ich es damit immerhin schon bis in den Niger, nach Jordanien, nach Kasachstan, nach Grönland oder auf die Azoren schaffen können.

Schon ganz ordentlich, aber da geht noch was… 🙂

Windigkalter Waldlauf am Melibokusmassiv – mit Durchbrechung der 3000er-Marke (10,1 km)

22. November 2008

So Kinder: Sieht so aus, als wäre der Winter da: Heute mittag zeigte das Quecksilber gerade mal 2° Celsius, dazu wehte ein klirrend kalter Wind aus Südwesten, und hin und wieder rieselten sogar ein paar winzige Schneeflöckchen oder Hagelkörner herab. Ansonsten war´s allerdings gar nicht so unansehnlich draussen: Schnell ziehende Wolken am graublauen Himmel, zwischen denen immer wieder mal strahlender Novembersonnenschein bis auf den Boden drang, dazu war heute der klarste Tag seit vielen Wochen, mit einer herrlichen Aussicht ins Rund der Rheinebene, vom Pfälzerwald bis zum Taunus hoch.

Folgerichtig entschied ich mich heute spontan für einen kleinen Berglauf am Melibokusmassiv, um die guten Sichtverhältnisse von den steilen, kahlen Waldhängen so richtig geniessen zu können. Kein fester Plan (den brauch ich für da oben wirklich nicht mehr), dafür aber warme Klamotten – erstmals seit dem letzten Winter leichte Wintermontur, bestehend aus meiner dicksten Leggins, einem dickeren langärmeligen Shirt unter der Laufjacke, Nackenschutz, Handschuhen und einem Stirnband, das ich vorerst aber noch mal in der Jackentasche liess (schwere Wintermontur bestände übrigens zusätzlich noch aus Thermounterwäsche, einer weiten, flauschige Trainingshose statt der Leggins, dickeren Socken, und einem Schal ums Gesicht rum – aber das braucht´s erfahrungsgemäß erst ab deutlichen Minusgraden). Außerdem schnappte ich mir beim loslaufen auch noch Nemo, schließlich sollte es nicht so weit werden, und der Winter ist schließlich die ideale Jahreszeit für Training mit dem Hund.

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Nauheim und Königstädten (12,3 km)

20. November 2008

Auch heute wieder mal: Richtig miese, graue, trübe, regnerische Depri-Novemberstimmung.
Aaaber so mies wie beim letzten Lauf fühlte sie sich nicht an.
Weil:
1) Hab´ meinen obligatorischen „Alles ist Kacke“-Tag ja schon vorgestern absolviert, und damit meine Vorräte an schlechter Laune vorerst etwas erschöpft. Entsprechend haben wir jetzt ein bisschen Zeit, bis der nächste „Alles ist Kacke“-Tag ansteht (wieviel, das ist allerdings unsicher…) 😉
2) Das Wetter heute war zwar ziemlich mies, aber es war wenigstens interessant mies: Ein bisschen Sturm, schnell und tief ziehende Wolken, hin und wieder mal ein unerwarteter kleiner Schauer oder eine Nieselregenzone. Nicht doll, aber irgendwie abwechslunsreiche und erträglicher als die bleierne, leblos-dröge Todesstille von vorgestern
3) Ich musste heute über Mittag hoch ins Rhein-Main-Gebiet. Und wenn man eh schon mal da oben ist, so ganz halbweitweg von zuhause, kann man ja auch gleich mal dort laufen gehen. Vor ein paar Wochen war ich bei Sonnenschein in der Gegend um Nauheim rumgegurkt, die hatte sehr hübsch ausgesehen, also hatte ich dort für heute eine Tour geplant – praktisch 100% neue Strecke in der Semifremde, das macht von vornherein Laune (oder zumindest Interesse…).

Vielleicht nicht die besten Voraussetzungen für einen ordentlichen Lauf, aber auch nicht die schlechtesten…

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