3000 KILOMETER!!!

23. November 2008

laufnetz-30001
(Teil des gebloggten Streckennetzes, allerdings nicht vollständig – die Auswüchse nach Norden, Westen und Süden passen leider nicht in den Screenshot)

Wenn ich die immer nur in eine Richtung gelaufen wäre (und ausserdem übers Wasser gehen könnte), hätte ich es damit immerhin schon bis in den Niger, nach Jordanien, nach Kasachstan, nach Grönland oder auf die Azoren schaffen können.

Schon ganz ordentlich, aber da geht noch was… 🙂

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13 Antworten to “3000 KILOMETER!!!”

  1. XYZ Says:

    Glückwunsch!! Sieht aus wie ein riesiges, asymetrisch gesponnenes Spinnennetz mit Matthiasmittelpunkt.

  2. Gerd Says:

    Herzlichen Glückwunsch!!!!!
    Das ist doch mal was. 3.000 Kilometer sind schon ne Menge Schritte die du da absolviert hast.
    Hast Du schon mal überlegt zum Katasteramt zu gehen. 😉
    In den Bergen Kanadas werden die Wege noch per Fuß (gut, nicht unbedingt überall) katalogisiert.
    Einfach ein GPS -Gerät und ab dafür.
    So ein Teil fehlt dir echt noch! 😆

  3. matbs Says:

    Dankeschön! 🙂

    @ XYZ: Ich weiss ja nicht – das wäre ´ne ziemlich wirrköpfige Spinne, oder? 😆

    @ Gerd: Ganz im Ernst, ich hab´ tatsächlich schon öfter überlegt, ob ich dem Landesvermessungsamt in Wiesbaden nicht mal schreiben soll, z.B. um sie auf die Kartenfehler, die mir hin und wieder auffallen, aufmerksam zu machen (meistens handelt es sich dabei um Wege, die auf den offiziellen Karten noch eingezeichnet sind, aber offensichtlich nicht mehr existieren – auf sowas stosse ich ja immer wieder mal. Und auch die Sache mit der Bauernhöhe gehört eigentlich endlich mal gerichtet…).
    Aber ob die Feedback von irgendwelchen dahergelaufenen Joggern annehmen?

    Und was das GPS angeht – das fehlt mir vielleicht, aber ich vermisse es nicht besonders. Entsprechend warte ich mit der Anschaffung wohl noch ein bisschen, zumindest mal bis es unmodern und altmodisch geworden ist… 😉


  4. […] im Stile von Matthias präsentiere ich heute mein bisher in Dresden erlaufenes […]

  5. Hannes Says:

    Sieht grausam aus 😀
    In welchem Maßstab ist das Ganze denn, und wie hast du das überhaupt realisiert bzw. die Strecken „da rein bekommen“?

  6. matbs Says:

    Hi Hannes,

    der Bildausschnitt hat eine Größe von ca. 30 x 20 km, von dem ganz dichten gelben Gewirr in der Bildmitte bis an die Rheinschleife in der linken Bildhälfte sind es ca. 11-12 km Luftlinie. Das ganze Streckennetz hat wie gesagt nicht draufgepasst, da gibt´s noch einige Auswüchse an den Ränden, sowie drei lange „Arme“ nach Norden (bis Frankfurt am Main), nach Süden (bis Wiesloch hinter Heidelberg) und nach Westen (bis zum Donnersberg in der Pfalz). Weiteste Ausdehnung von Osten nach Westen ist inzwischen 72,5 km, von Norden nach Süden 93 km.

    Das Realisieren war eigentlich ganz einfach: Anderthalb Jahre gelaufbloggt, dabei versucht jedes Mal eine neue Strecke zu laufen (klappt am Anfang gut, aber je länger man´s macht, umso schwieriger und aufwändiger wird´s), jede Tour bei Google Earth eingezeichnet (per Hand, weil ich im Gegensatz zu Gerd ein total rückständiger GPS-Muffel bin und mich weigere, elektronische Krücken für Unorientierte zu verwenden… 😀 ) und gespeichert, und am Ende alle zusammen angezeigt und ein JPG davon gemacht.
    Alles kein Problem, und eigentlich auch gar nicht so grausam wie´s ausschaut – im Gegenteil, eigentlich hat das bewusste Entdecken neuer Strecken, Orte und Gegenden sogar einen unglaublichen Spass gemacht… 😉

    Gruß

    Matthias 🙂

  7. Hannes Says:

    Klingt für mich aufwändig, und erst recht zu aufwändig, um es im Nachhinein zu realisieren. Denn die eigentliche Idee finde ich grandios.

    Ganz davon ab und biher vergessen: Gratulation nachträglich zu deiner 3.000er-Grenze. Das Ganze in nur anderthalb Jahren zu „erlaufen“ ist eine klasse Leistung 😉

  8. matbs Says:

    Na ja, also irgendwelche Strecken, die man vor längerer Zeit mal gelaufen ist, nachträglich zu plotten, das wäre mir auch zu viel Arbeit, zumal die Erinnerung ja irgendwann unzuverlässig wird.

    Aber wenn man´s immer brav nach jedem Lauf macht, hält sich der Aufwand eigentlich in Grenzen, wobei das auch stark davon abhängt, was für eine Strecke man gelaufen ist: Läufe in flachem, offenen Gelände, das bei Google Earth gut erkennbar ist, sind in ein paar Minuten geplottet.
    Strecken auf Ziegenpfädchen im dichtesten Bergwald können hingegen eine Heidenarbeit machen, weil man deren Verlauf auf den entsprechenden Luft- und Satellitenbildern oft nicht mal erahnen kann, und ihn entsprechend mühsam mit Hilfe von Kartenmaterial und sichtbaren Geländemerkmalen extrapolieren muss.

    Aber wenn ich mich nicht irre, sind dichte Bergwälder in deinem regulären Laufgebiet ja eher selten, oder? 😉

    Wenn du die Idee interessant findest, probier´ sie doch einfach mal aus – eigentlich braucht man nur Google Earth dazu (das ja gratis ist), wobeil eine gute Wanderkarte (Maßstab am besten nicht größer als 1: 30 000, alles Gröbere bringt nicht so viel) oder und oder sowas wie Magicmaps bei der Planung und Auswertung ebenfalls sehr hilfreich sein können.
    Und wenn dir das Plotten per Hand tatsächlih zuviel Aufwand sein sollte, gibt´s ja immer noch die Möglichkeit, doch mal über die Anschaffung eines GPS-Geräts nachzudenken – ist natürlich uuuuuuuuunglaublich dekadent und außerdem echt voll total der unnötige Schnickschnack ( 😉 ), aber dafür kann es Strecken ganz automatisch plotten, während du sie läufst, und du brauchst sie dann nur noch auf den Rechner rüberspielen.

    Außerdem natürlich: Vielen Dank für die Gratulation, das hört man immer gern!! 🙂

  9. Hannes Says:

    Ok, dann muss ich zugeben, dass ich deinen Überlegungen schon einen Schritt voraus bin:
    Ich besitze seit Ende Juli mit dem Forerunner 305 ein GPS-Gerät. In SportTracks sind auch schöne Straßengarten via Google-Maps integriert, auf denen ich die Strecken sehe. (Leider eben erst seit Ende Juli)
    Dennoch stelle ich mir gerade den Aufwand vor, die Strecken in eine große Karte zusammenzupacken …
    Da träume ich lieber von einem schönen SportTracks-Plugin, was die Karten gemeinsam anzeigt. Oder zumindest die Strecken als transparentes Bild zu exportieren … Oder aber ich mach mir irgendwann die Mühe. Ich glaube, es würde sich lohnen.

    Aber heute nicht 😀

  10. matbs Says:

    Ach du je…

    Du hast jetzt hoffentlich nicht gedacht, ich hätte die ganzen fickerigen gelben Linien auf dem Bild da oben alle extra per Hand für den einen Screenshot gezeichnet?

    DA WÄR ICH JA KOMPLETT IRRE
    (wenn nicht vorher, dann spätestens hinterher… 😀 )!!!

    Nein, das musste ich gottseidank nicht machen. Die Strecken sind ja alle als .kmz und .kml-Files in meinem Archiv gespeichert, entsprechend muss ich nur einen einzigen Button auf der Bedienoberflache drücken, und sie werden alle zusammen und auf einmal über die Karte gelegt.

  11. Hannes Says:

    Okay – so langsam komme ich dahinter, wie es bei dir funktioniert. Und siehe da – SportTracks bietet eine Funktion zum Exportieren als *.kml-File. Damit vereinfacht sich die Sache für mich deutlich, zumindest was die Strecken seit Ende Juli angeht.

    Nun sollte ich es auch schaffen. Herzlichen Dank für die Erklärungen 🙂

  12. matbs Says:

    Sorry, bin beim Vermitteln technischer Details eine zertifizierte Niete… 😀


  13. Streckennetz…

    Bei Jens habe ich die Idee von Matthias entdeckt: ein Streckennetz. Darin sind alle bisher gelaufenen (und dokumentierten) Strecken enthalten. Das habe ich nun auch für mich realisiert….


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