Archive for Februar, 2009

Mehr Rheinhessen: Nieder-Flörsheim – Kriegsheim – Monsheim (8,8 km)

28. Februar 2009

Heute stand ein Treffen mit Freunden drüben in Rheinhessen an, meine Formkurve befand sich nach der Erkältung weiterhin auf dem langsamen Weg nach oben, und das Wetter war mild wenn auch etwas trüb – insgesamt also eine schöne Gelegenheit, um mal wieder läuferisch ein kleines Stückchen der fremdartigen, exotischen Gefilde von Rheinland-Pfalz zu erkunden.
Grobes Laufgebiet wie bei der letzten Expedition über den Rhein: Die Gegend um Flörsheim-Dalsheim im südlichen Wonnegau.
Vor zwei Wochen war ich von Dalsheim aus nach Norden gelaufen, heute wollte ich mal südwärts, und mir die Örtchen Kriegsheim und Monsheim etwas genauer angucken (auch deshalb, weil´s nicht so weit war – eine zu lange Tour wollte ich doch lieber noch nicht riskieren).

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Hustend ums Dorf (6,2 km)

26. Februar 2009

Na denn…

Nachdem meine Erkältung jetzt wirklich so langsam aus ist UND es gestern die fast einhellige Meinung des geschätzten Publikums war, dass ich unbedingt mal wieder raus müsste, bevor mein Verstand endgültig im wirr-abstrakten Lala-Land hinter meiner Stirn verschütt´ geht, hab´ ich heute halt mal wieder die Laufschnuhe geschnürt und ein Ründchen gedreht.

Nix Weites, nur die Standard-Notstandsroute im Flachland einmal halb um Jugenheim, die ich immer mal wieder Laufe, wenn´s so richtig jämmerlich kurz sein soll.
Und schnell auch nicht. Bin schließlich noch nicht ganz fit, da soll man´s nicht übertreiben.

Dafür aber ziemlich dick eingepackt und mit Nemo im Schlepptau.

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Gedankenexperiment: Der große virtuelle Lauf von Brensbach nach Hause

25. Februar 2009

Beinahe wieder fit.

Wenn bloss die elende Husterei nicht wäre, die stört doch noch ziemlich.
Deswegen hab´ ich dann auch heute noch mal aufs Laufen verzichtet, nach dem Motto „better safe than sorry“.
War gar nicht so leicht, angesichts der Tatsache, dass draußen offenbar (wieder mal) der Frühling ausgebrochen ist, mit milden Temperaturen, frischer Luft, Sonne und singendem Federvieh.

Immerhin gab mir das die Möglichkeit, heute mal was zu versuchen, was ich schon lange hatte ausprobieren wollen: Ein virtuelle Tour, also eine möglichst lange Tour nur im Kopf, mit einer Mischung aus Erinnerung und Vorstellungskraft.

Geduld, ich versuch´s zu erklären (hoffentlich klappt das, die Idee ist nämlich irgendwie ein bisschen abgefahren):

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Wochenübersicht: 2009 KW 08 (16.02. – 22.02)

22. Februar 2009

Ok. Aufgrund der Erkältung war das jetzt irgendwie nicht unbedingt eine läuferische Überwoche.
Eher das Gegenteil… 😉

Immerhin: Das Gröbste ist inzwischen überstanden und ich bin schon wieder ganz gut am Rekonvaleszieren.
Die nächsten Tage werde ich mich aber noch schonen (besonders weil das Wetter im Moment so mies ist, da ist der Drang zum Laufen sowieso nicht sehr groß), und dann vielleicht so gegen Mitte der nächsten Woche mal gucken, ob´s wieder geht.

Außerdem habe ich die erzwungene Auszeit der letzten Tage mal zu ein bisschen Blogpflege genutzt. Hier und da ein paar kleine Ecken und Kanten rundgefeilt, die „Alle Läufe„-Seite auf den neuesten Stand gebracht, und – der wichtigste Punkt – nochmal meine Fotolaufberichte aus dem letzten Jahr überarbeitet.
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Krank…

20. Februar 2009

So schnell kann´s gehen:
Vorgestern habe ich meinen rauhen Hals und das bisschen Gehuste noch zum bereits besiegten „Pseudomöchtegernerkältüngchen“ erklärt und mich in der Gewissheit geaalt, dass ich ja eh nie richtig krank werde.

Dummerweise hat das Pseudomöchternerkältüngchen mir meine allzu forsche Selbstsicherheit offenbar etwas übel genommen, und sich seitdem noch mal richtig ins Zeug gelegt, bis es weder pseudo noch möchtegern war, sondern sich zu einer ausgewachsenen, fiesen Erkältung entwickelt hat, mit allem, was so dazu gehört:

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Im Schongang um Alsbach (8,3 km)

18. Februar 2009

Mein Körper und ich, wir haben einen Deal: Er wird nicht so richtig krank, und dafür schone ich ihn ein bisschen, wenn er mir mitteilt, dass er gerade mal wieder damit beschäftigt ist, einer Erkältung im Anfangsstadium immunsystematisch die Fresse zu polieren bevor er sie endgültig rauskickt.
Das funktioniert schon seit etlichen Jahren bestens, und ist für beide Seiten sehr vorteilhaft: So ca. einmal pro Jahr – eigentlich immer im Winter – sagt mein Körper bescheid (fast immer mit einem trockenen, kratzigen Hals und ganz leichten Schluckbeschwerden), ich unterstütze ihn mit Halspastillen und einer leichten Verringerung anstrengender Aktivitäten, und nach zwei, spätestens drei Tagen (in denen der trockene Hals irgendwann durch etwas verstopfte Nebenhöhlen und ein bisschen leichtes Husten ersetzt wird) ist wieder alles im Lot.
Kein Fieber, keine Schmerzen, keine echte Verringerung der Leistungsfähigkeit, alle sind zufrieden (bis auf die Erkältung, aber die fragt ja keiner).

Gestern war´s wieder mal soweit. Etwas trockener und kratziger Hals und die guten, alten leichten Schluckbeschwerden, also Zeit zum etwas kürzer treten.
An sich auch kein Problem, gestern war´s eh eklig.

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Wochenübersicht: 2009 KW 07 (09.02. – 15.02)

15. Februar 2009

Na also, geht doch – endlich mal wieder 40 Wochenkilometer, gar kein Problem!

Tatsächlich wären´s sogar fast noch 50 geworden.
Hatte am Sonntagnachmittag schon die Laufklamotten an und wollte gerade noch einen Zehner runterreissen.
Aber dann bin ich noch mal in mich gegangen, und hab´ festgestellt, dass ich angesichts von schon etwas späterer Stunde und drögem Wetter eigentlich überhaupt gar keine rechte Lust hatte.
Der einzige Grund, warum ich nochmal losgewollt hatte, bestand darin, dass ich im Wochenbericht des Laufblogs gerne die 50 Wochenkilometer stehen haben wollte.
Was ´ne furchtbar dämliche Motivation ist, um nach so einer schönen, spannende Woche mit ganz vielen Kilometern neuer Strecke an den Rändern des Laufnetzes noch einen krampfigen, überschnellen Lauf durchs graue Flachland (denn das wär´s unweigerlich geworden) einzuschieben.
Also hab´ ich´s gelassen, und bin trotzdem zufrieden.
Schöne Woche!
🙂

Tag Strecke Zeit Entfernung
Mo.

Di. Sturm über den Rübenäckern

0:57 h

10,5 km

Mi.

Missratenes Nibelungensteig-Ründchen hinter dem Gumpener Kreuz – mit ein paar Fotos

??

7,6 km

Do.

Fr.

Expedition ins Gerd-Land: Ober-Ramstadt – Roßdorf und zurück

1:04 h

11,5 km

Sa.

Sonne über Rheinhessen: Flörsheim-Dalsheim – Bermersheim mit Foto

??

10,7 km

So.

Wochenlaufleistung 40,3 km

M.

Sonne über Rheinhessen: Flörsheim-Dalsheim – Bermersheim mit Foto (10,7 km)

14. Februar 2009

Hab´ ich schon mal erwähnt, dass ich diese Woche echt nur auf Achse bin?
Falls nicht: Diese Woche bin ich echt nur auf Achse.
Mittwoch Odenwald, Donnerstag das Rhein-Main-Gebiet, Freitag das Dieburger Land – und heute (Samstag) stand ein Abstecher über die Gestade des Rheins ins exotische Rheinhessen an.
Heidenei, gottseidank wird´s nächste Woche ruhiger…

An sich wollte ich die heutige Rheinüberquerung ja nicht mit einer Tour verbinden, aber dann…

…so oft komm´ ich da drüben ja auch nicht vorbei. Und wenn man schon mal da ist…

…und überhaupt, ich mag Rheinhessen eigentlich total gerne, weil´s wirklich anders ist als die Gegend daheim, und auf seine Art sehr hübsch, und eine interessante Laufgegend obendrein…

…und dann das Wetter: Gestern Nacht fünf bis zehn Zentimter Neuschnee (das sah dann so aus:
img_0990
), heute wunderbarer Sonnenschein aus blauem Himmel, der auf dem frischen Weiß blendend gleisste.
Das gab dann auch den Ausschlag: Die Vorstellung, in strahlendem Sonnenlicht unter einem endlosen blauen Himmel über die endlosen strahlendweißen Hügel des Wonnegaus, mit ihren verschneiten Weinbergen und uralten verschlafenen Dörfchen zu laufen, war einfach zu verlockend.

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Expedition ins Gerd-Land: Ober-Ramstadt – Roßdorf und zurück (11,5 km)

13. Februar 2009

Oh Mann, diese Woche bin ich irgendwie nur auf Achse – vorgestern der Odenwald, gestern das Rhein-Main-Gebiet (ohne Lauf, vielleicht auch besser so) und heute hat´s mich dann in den wilden Osten des Landkreises verschlagen, ins geheimnisvolle und weitgehend unerforschte Dieburger Land hinter den Bergen.

So langsam kommt man sich vor wie ein herumziehender Vertreter für Miederwaren und Wurzelbürsten…

Andererseits hat´s natürlich auch was Gutes: Wenn man schon mal anderswo ist, dann kann man da auch gleich noch ein bisschen laufen gehen.

Folgerichtig heute eine kleine Tour am fernen Nordostrand des Laufnetzes, im Dieburger Land.
Oder auch „Gerd-Land“, wie wir Laufblogger sagen.
Warum wir das sagen?
Ganz einfach:

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Missratenes Nibelungensteig-Ründchen hinter dem Gumpener Kreuz – mit ein paar Fotos (7,6 km)

11. Februar 2009

…und dann ist auf einmal wieder Frühling.

Gestern Sturm und Regen, heute morgen herrschten dann aber schon wieder eitel Sonnenschein, Windstille und wohlig-warme fünf Grad Celsius.
Nett!

Eigentlich hatte ich heute ja gar nicht laufen wollen, aber andererseits stand heute sowieso ein Termin im Odenwald an, in Winterkasten unterhalb der Neunkircher Höhe.
Tja, und wenn man eh schon mal da hinten ist, und dazu auch noch schönes Wetter herrscht – hey, warum denn eigentlich nicht?

Zumal Winterkasten nur zwei oder drei Kilometer vom Gumpener Kreuz entfernt ist, das den Ostrand meines bisherigen Laufnetzes markiert. Also eine schöne Gelegenheit, ein bisschen weiter nach Osten ins Unbekannte vorzudringen, und dabei gleich noch ein bisschen mehr vom Nibelungensteig zu erlaufen (denn der führt direkt übers Gumpener Kreuz).
Konkret: Vom Gumpener Kreuz auf dem Nibelungensteig nach Osten bis Weschnitz, dort dann runter ins Ostertal und schließlich über den Rechbuckel und die Lokalwege Gu4 und Gu3 zurück.

Sah gut aus. Besonders auf das Ostertal freute ich mich, denn dort war ich noch NIE durchgekommen, nicht mal mit dem Auto – echtes Neuland, das ist immer was Besonderes!

Schönes Wetter + anspruchsvolle und interessante Strecke + Terra Incognita = Hohe Erwartungen.

Die sich leider nicht so ganz erfüllen sollten…

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