Archive for 8. Februar 2009

Wochenübersicht: 2009 KW 06 (02.02. – 08.02)

8. Februar 2009

Wieder nur 35,2 km, aber diese Woche beschwer´ ich mich mal nicht – schließlich hab´ ich freiwillig und ohne Reue den Samstagslauf ausfallen lassen, der mich ansonsten weit über die 40er-Marke katapultiert hätte.

Also alles gut so wie´s ist… 🙂

Tag Strecke Zeit Entfernung
Mo.

Di. Fototour zur Ruine Jossa und aufs Alsbacher Schloss

1:23 h

13,3 km

Mi.

Do.

Autoholenlaufen

0:47 h

9,5 km

Fr.

Sa.

So.

Im Zickzack auf den Darsberg (und wieder runter)

1:22 h

12,4 km

Wochenlaufleistung 35,2 km

M.

Im Zickzack auf den Darsberg (und wieder runter) (12,4 km)

8. Februar 2009

Heute mal ein klassischer Einstieg: Die Gründungslegende der Stadt Karthago (Hey, irgendwie muss ich ja reinkommen, warum nicht mal so? 😉 ).

Die berichtet, dass eine Prinzessin namens Dido samt Gefolge irgendwann in der Antike (muss so kurz vor dem Fall Trojas gewesen sein, sonst hätte sie später nicht versuchen können, Aeneas zu becircen) auf der Flucht vor irgendwem war (ihrem Bruder?? Weißnichtmehr), und eines Tages die Gestade Nordafrikas erreichte, ganz in der Nähe der heutigen Stadt Tunis.

Dort bat sie die Einheimischen, ihr etwas Land zur Verfügung zu stellen, wo sie mit ihren Leuten sesshaft zu werden gedachte.
Die Einheimischen waren nun zwar nicht besonders gastfreundlich, hielten sich aber für ziemlich lustig – deswegen boten sie Dido an, ihr soviel Land zu geben, wie sie mit einer Ochsenhaut umspannen könne.
Klang nicht nach viel, aber die junge Prinzessin schnitt die Ochsenhaut kurzerhand in gaaaanz dünne Streifen, legte (oder flocht, wasweisich)die zu einer langen, dünnen Linie/Schnur aneinander, mit der sie den gesamten Küstenstreifen in Sichtweite umspannte, und schwuppdiwupp nannte sie viele Hektar beste Wohnlage am Meer ihr Eigen, auf denen sie die spätere Großmacht Karthago baute.

Die maulenden Ex-Einheimischen mussten derweil schmollend in die Wüste umsiedeln (wahrscheinlich nicht, ohne dem Spaßvogel, der sie ihre Liegeplätze am Strand gekostet hatte, eine ordentliche Tracht Prügel zu verpassen. Das waren nämlich rauhe Zeiten damals 😀 ).

So. Jetzt mag sich der eine oder andere abstrakte aber implizit vorhandene Leser – sicherlich nicht ganz zu unrecht – fragen: „Na und? Was denn jetzt bitte sone olle Kamelle über Leute, die schon lange tot sind und die´s eh nie gegeben hat, mit der Rennerei zu tun?“
Tja, verehrter abstrakter aber implizit vorhandener Leser, ganz einfach:

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