Im Zickzack auf den Darsberg (und wieder runter) (12,4 km)

8. Februar 2009

Heute mal ein klassischer Einstieg: Die Gründungslegende der Stadt Karthago (Hey, irgendwie muss ich ja reinkommen, warum nicht mal so? 😉 ).

Die berichtet, dass eine Prinzessin namens Dido samt Gefolge irgendwann in der Antike (muss so kurz vor dem Fall Trojas gewesen sein, sonst hätte sie später nicht versuchen können, Aeneas zu becircen) auf der Flucht vor irgendwem war (ihrem Bruder?? Weißnichtmehr), und eines Tages die Gestade Nordafrikas erreichte, ganz in der Nähe der heutigen Stadt Tunis.

Dort bat sie die Einheimischen, ihr etwas Land zur Verfügung zu stellen, wo sie mit ihren Leuten sesshaft zu werden gedachte.
Die Einheimischen waren nun zwar nicht besonders gastfreundlich, hielten sich aber für ziemlich lustig – deswegen boten sie Dido an, ihr soviel Land zu geben, wie sie mit einer Ochsenhaut umspannen könne.
Klang nicht nach viel, aber die junge Prinzessin schnitt die Ochsenhaut kurzerhand in gaaaanz dünne Streifen, legte (oder flocht, wasweisich)die zu einer langen, dünnen Linie/Schnur aneinander, mit der sie den gesamten Küstenstreifen in Sichtweite umspannte, und schwuppdiwupp nannte sie viele Hektar beste Wohnlage am Meer ihr Eigen, auf denen sie die spätere Großmacht Karthago baute.

Die maulenden Ex-Einheimischen mussten derweil schmollend in die Wüste umsiedeln (wahrscheinlich nicht, ohne dem Spaßvogel, der sie ihre Liegeplätze am Strand gekostet hatte, eine ordentliche Tracht Prügel zu verpassen. Das waren nämlich rauhe Zeiten damals 😀 ).

So. Jetzt mag sich der eine oder andere abstrakte aber implizit vorhandene Leser – sicherlich nicht ganz zu unrecht – fragen: „Na und? Was denn jetzt bitte sone olle Kamelle über Leute, die schon lange tot sind und die´s eh nie gegeben hat, mit der Rennerei zu tun?“
Tja, verehrter abstrakter aber implizit vorhandener Leser, ganz einfach:


Ich wollte heute beim Laufen mal sowas ähnliches ausprobieren, wie seinerzeit die Prinzessin Dido.
Bloß also ääh naja, also irgendwie genau andersrum.
Nicht mit ausgebreiteter Ochsenhaut, sondern mit zusammengeknüllter.
Und natürlich mit Laufstrecke anstatt Ochsenhaut…

Noch zu wirr?
Ok, anders: Heute wollte ich probieren, einen Waldlauf mit möglichst viel Distanz in einem möglichst kleinen Areal zu machen (natürlich ohne Streckendopplungen).
Mal wieder ein kleines Experiment.

Versuchsanordnung:
Direkt bei mir hinterm Haus steht der Darsberg.
Das ist ein Vorberg vom Melibokus. Etwas langgezogen, verläuft grob von Norden nach Süden.
An dessen Hängen verlaufen auf verschiendenen Höhenlagen ziemliche viele paralle Waldwege.
Die bin ich natürlich alle schon total oft gelaufen.
Aber eigentlich immer nur, um irgendwoanders hinzukommen. Also „Über den Darsberg auf den Melibokus“ oder „Über den Darsberg nach Balkhausen“ oder „Über den Darsberg auf den Heiligenberg“.

Was ich noch nie gemacht habe: Jeden dieser Wege ganz gezielt hintereinander abzulaufen.
Also quasi in ganz vielen Zickzackserpentinen den Berg hochschrauben:
Auf dem untersten Weg am Fuß des Berges nach Süden, dann auf den nächsthöheren Weg wechseln und an der Bergflanke zurück nach Norden, dann den nächsthöheren Weg und wieder an der Bergflanke nach Süden, dann auf den nächsthöheren Weg und wieder an der Bergflanke nach Norden, auf den nächsthöheren Weg wieder nach Süden, dann auf dem Bergkamm wieder nach Norden und runter an die Ostflanke, dann auf dem nächstniedrigeren Weg an der Ostflanke nach Süden, dann auf dem nächstniedrigeren Weg an der Ostflanke wieder nach Norden…
You get the idea.
Wie die Kuhautstreifen von Dido, wenn man sie wieder zusammenlegt… 😉

Wie gesagt: Noch nie gemacht, alles eigentlich ganz nah an zuhause, aber in der Summe wahrscheinlich überraschend viel Strecke.
Wie viel wusste ich selbst nicht, das rauszufinden war Teil des Experiments (deswegen hab´ ich vorher auch nichts gemessen).

Als Zusatz gab´s dann noch eine zweite Vorgabe, nämlich das alles schön langsam zu laufen – in letzter Zeit neige ich wieder mal dazu, bei fast jeder Tour zu sehr aufs Tempo zu drücken, da muss ich eh mal wieder ein bisschen dran arbeiten.

Start am Nachmittag, zusammen mit Nemo.
Wetter: Meh. Feucht, kalt, windig, trüb, irgendwie Dumpf.
Meh!

Zuerst südwärts, auf dem Blütenweg (gelbes B) durchs unglaubliche schlammige Feld am Fuß der Berge bis nach Alsbach.
Schon auf den ersten Metern wird klar, dass Langsam Machen heute nicht nur eine Option, sondern eine Notwendigkeit ist – der Hochtempolauf vom Donnerstag steckt mir trotz zwei vollen Tagen Pause immer noch in den Knochen, meine Waden sind steif und hölzern, fühle mich überhaupt nicht spritzig.
Da steht Tempo außer Frage.

Am Alsbacher Ortsrand links, auf dem kopfsteingepflasterten Hasselbachweg hoch in den Wald am unteren Ende des Hasselbachtals, dort dann links, hoch auf den untersten Querweg am Hang (Alemannenweg/rotes S), dem wir über dem Waldrand wieder nach Norden folgen.

Kurz bevor wir das Darsbergtal erreichen geht´s dann rechts ab, auf den nächsthöheren Weg. Eigentlich wäre der viel bequemer durch das Darsbergtal zu erreichen, aber das geht leider nicht – wie möchten ja keine Wegdoppelungen, und durchs untere Darsbergtal wollen wir noch auf dem Rückweg.
Also müssen wie improvisieren, und uns geradewegs durch die Pampa auf den nächsthöheren Weg durschschlagen.
Die Wanderkarte behauptet, da gäbe es einen Pfad.
Meine Mutter hat mal erzählt, dass der in ihrer Kindheit auch noch da war.
Heute ist er es nicht mehr.
Stattdessen: Rutschige, unwegsame, steile Wildnis am Hang.
Am schlimmsten ist das Dickicht: Vor 10 oder 15 Jahren hat man den ganzen Hang abgeholzt und danach neue Bäume gesät, entsprechend hat´s hier einen Urwald aus hunderten extrem dicht stehenden Jungbuchen, verwoben mit Schlingpflanzen und ein paar Dornenhecken, durch die man kaum durchkommt (ich zumindest, Nemo hat´s dank seiner Größe und Geländegängigkeit etwas einfacher).
Heidenei.
Als wir endlich auf dem nächsten Weg angkommen, bin ich schon schweissgebadet, eingesaut, und atme schwer.
Das kann ja noch heiter werden.

Erstmal geht´s aber zum Glück bequem weiter. Auf dem unmarkierten „mittleren Weg“ auf halber Höhe zurück nach Süden.
Schlammig aber fast eben, zuweilen sieht man rechts unter uns den Alemannenweg, den wir gerade erst gelaufen sind. Nach einem knappen km geht´s um die Bergflanke und dann schön bergab, runter in den mittleren Teil des Hasselbachtals.
Schön zum Regenerieren, andererseits sind das natürlich alles verlorene Höhenmeter, die wir uns später wiederholen müssen.

Am Grund des Hasselbachtals links, einen schlammigen Trampelpfad direkt neben dem Bachufer entlang, der nach ein paar hundert Metern auf den breiten, guten Hasselbachtal-Weg (gelbe 6) trifft.
Den geht´s jetzt aufwärts. In mehreren ordentlich steilen Serpentinen an der Talwand aufwärts bis zum nächsten Querweg.
Normalerweise kein so großes Problem, mit dem etwas kürzeren Atem und den holzigen Waden von heute kostet es allerdings einen ordentlichen Batzen Kraft, bis wir entlich auf den Burgenweg (blaues B)/Jossaweg (gelbe 8 ) stossen, auf dem es nunmehr – schon recht hoch – wieder nach Norden geht, leicht abwärts und unterhalb der Ruine Jossa zurück ins Darsbergtal.

Dort angekommen wechseln wir in der Kehre am oberen Ende des unteren Talteils halbrechts auf den schlammigen, namenlosen Pfad, der am Hang oberhalb des Talgrundes nach Nordwesten führt.
Erst bergauf (puh), dann wieder bergab (hhhaaah), hoch oben über dem Talgrund, bis es um den nächsten Bergvorsprung geht.

Dort folgt dann wieder ein Stück durch die Halbwildnis, auf den nächsthöheren Weg (den Pürschweg) – zwar gäbe es auch hier eine bequemere Alternative, aber wie vorhin brauchen wir die für den Rückweg, also müssen wir wohl oder übel abkürzen und den Pürschweg auf einem steilen (aber insgesamt noch erträglichen) Trampelfpad durch die Pampa erreichen.

Auf dem Pürschweg (SJ2) geht´s dann wieder mal südwärts, am Hang entlang aufwärts in Richtung Melibokus. 2 km aufwärts bei moderater aber konstanter Steigung, durch das obere Darsbergtal und über der Ruine Jossa entlang bis zur Darsberghütte.
Das ist heute echt anstrengend.
Und vom Gefühl irgendwie komisch – ein Blick auf die Uhr verrät, dass wir schon fast eine Dreiviertelstunde unterwegs sind.
Normalerweise ist man da schon ziemlich weit gekommen. Heute sind wir weniger als zehn Laufminuten (auf dem kürzesten Weg) von zuhause weg, das ist ein bisschen seltsam…

Aufwärts…
aufwärts…
huijuijui…
aufwärts.

Endlich die Darsberghütte, die zugleich auch das Ende unseres Aufstiegs am Westhang des Darsbergs markiert. Hier wenden wir uns scharf links, laufen auf dem schmalen, wucherigen Trampelpfad auf dem Bergkamm zurück nach Süden, hoch zum einsamen Darsberggipfel auf ca. 400 m. ü.NN.

Oben. Na Gottseidank.
Aber noch lange nicht am Ende, denn wir wollen ja auch noch die Ostflanke entlangserpentinieren.

Also gleich weiter, auf dem Pfad am Kamm weiter nordwärts. Der ist zuerst so steil, so rutschig und so schlecht, dass ich höllisch aufpassen muss, nicht auf die Schnauze zu fallen (wer hier erstmal ins Rollen kommt…). Da hat´s Nemo wieder leichter.

Nach ein paar hundert Metern erreichen wir die Kreuzung auf dem Bergsattel oberhalb der Darsbergwiese und laufen halbrechts geradeaus auf den obersten Weg, der an der Ostflanke des Darsbergs nach Norden führt. Unmarkiert, aber recht gut in Schuss.
Und es geht moderat bergab, das ist schön…

Vielleicht eineinhalb km am Hang entlang nach Norden durch den Wald, an der Bauernhöhe vorbei, durch diverse Windungen. Hin und wieder mal ein schöne Aussicht rechts durch die Bäume, rüber zum Heiligenberg, raus ins Ried, oder auch einfach nur runter auf den nächstunteren Querweg, den Melibokusweg (den wollen wir dann gleich wieder hoch).
Entspannt…

Schließlich stossen wir in einer Steilkurve auf den Bauernhöhen-Weg (gelbe 2), dem folgen wir rechts runter bis auf den Melibokus-Weg (gelbe 3). Auf dem geht´s wieder mal an der Bergflanke nach Süden.
Und wieder bergauf.
Ächz!
Inzwischen schon fast eine Stunde unterwegs, viel hoch und runter, und so ganz taufrisch war ich ja von Anfang an nicht – das zieht jetzt echt ganz schön rein (und das auf einer Strecke, die ich sonst problemlos und mit einem lockeren Lächeln hochjogge…).
Immerhin ist Nemo auch nicht mehr ganz so enthusiastisch, das merkt man immer, wenn er unkonzentriert und trödelig wird.

Also nochmal bergauf, langsam, angestrengt um ein oder zwei Seitentäler an der Bergflanke, dann links ab auf den winzigen Pfad des Kisselsgrund-Weges (gelbe 7). Der bringt uns nach ein paar Kurven und beinahe-Ausrutschern auf den untersten Weg an der Ostflanke, ein namenloses, schlechtes Pfädchen im Steilhang, dem wir hoch oben über der Strasse um Grund des Balkhäuser Tals abwärts und nach Norden folgen, wobei es hin und wieder mal ein Schlammloch zu überspringen oder einen umgefallenen Baum zu überklettern gibt.

Irgendwann sind wir dann ganz unten angekommen, fast am Grund des Balkhäuser Tals.
Fast geschafft – jetzt nur noch einmal den unteren Pürschweg hoch (auch hier schon SJ2) und über die kleine vorgelagerte Anhöhe am merckschen Wasserturm zurück ins Darsbergtal und fertig.
Ok, streichen wir das „nur noch“ im letzten Satz – der letzte kleine, gar nicht mal besonders steile Aufstieg zieht noch mal richtig rein, zooog sich eeeeeeewig, kostet Kraft ohne Ende.
Argl.

Aber es klappt natürlich: Langsam, mit hängender Zunge (beide) schweren Schritt um schweren Schritt den Pürschweg hoch, dann endlich nur noch bergab, am Wasserturm vorbei hinab ins Darsbergtal, und das dann einfach nur noch runter bis zum Waldrand und nach Hause.

Puha.
Das war formmässig wirklich kein besonders guter Tag.
Aber wir haben´s geschafft, im Zickzack den Berg hoch (und runter. Und wieder hoch. Und wieder runter.), dann im Zickzack den Berg runter (und hoch. Und wieder runter. Und wieder hoch).
Anstrengend, und irgendwie ein komisches Gefühl, die ganze Zeit nur durch Gelände zu laufen, dass vom Gefühl her als „ganz nah“ definiert ist.
Aber andererseits wieder mal was Neues. Und sogar mehr Strecke als erwartet: Insgesamt 12,4 km – und dabei waren wir weiter als 1,6 km Luftlinie von zuhause entfernt, und die gesamte Tour hat sich in einem Areal von gerade mal etwas über 2 Quadratkilometern (passt locker in ein Rechteck mit 1,4 km x 1,6 km Kantenlänge) abgespielt.
Sehr interessant – und außerdem hat´s einen der verwinkeltsten, wirrsten Streckenpläne produziert, die ich jemals gemacht habe. 😀

Kleinprojekt „Ochsenhautfalten“: Vorläufig abgschlossen! 🙂

Strecke: 12,4 km
Zeit: 1:22 h (= 9,07 km/h bzw. 6:37 min/km)
Anteil der noch nie gelaufenen/gebloggten Passagen an der Gesamtstrecke: 1,37% (0,17 km von 12,4 km)
Karte:
zickzack-am-darsberg

M.

Advertisements

12 Antworten to “Im Zickzack auf den Darsberg (und wieder runter) (12,4 km)”

  1. Hannes Says:

    Also der Anfang ist grausam. Ich mag die ganzen Mythen ja gar nicht 😉

    Dennoch mal wieder ein tolles Experiment aus deinem Ideen-Rucksack, das sich schon liest, auch es ja recht anstrengend war. Kein Wunder, wenn man immer die Berge hoch will. Aber serpentinenartiges Laufen klingt trotzdem spitze 😉 (Ich will wieder in die Alpen …, hätte richtig Lust dort einen ordentlichen Berglauf zu machen: wenn schon, denn schon :D)

  2. matbs Says:

    Hi Hannes,

    schon klar, du bist ja eher für die leblosen und todlangweiligen Naturwissenschaften… 😉 😀

    Dass es so anstrengend war hat mich selbst ziemlich überrascht – ich kenne die ganzen Anstiege ja sehr gut, und komme normalerweise wesentlich besser mit ihnen klar. Lag einerseits natürlich an meiner miesen Tagesform, andererseits
    aber eben auch daran, dass ich die ganzen Stücke noch nie hintereinanderweggelaufen bin – da summieren sich die ganzen kleinen Höhenmeterchen, die man ansonsten nicht mal richtig zur Kenntnis nimmt, irgendwann…

    Wenn du was Richtiges in den Alpen willst – der Gerd hat mir vor Monaten mal den Link zum Jungfrau-Marathon in der Schweiz geschickt. Übersteigt momentan leider etwas meine läuferischen Möglichkeiten, aber hey, vielleicht ist es ja was, wo du deine demnächst sauer verdiente Zivi-Kohle lassen möchtest… 🙂

    Gruß

    Matthias

  3. Hannes Says:

    So extrem muss es ja nicht gleich sein. Der ist auch mir derzeit etwas zu krass. Ich bin ja noch ein ungeübter Bergläufer und war auf der Studienfahrt in den Alpen vor allem von dem landschaftlichen Bild begeistert.
    Der Jungfrau Marathon muss noch mindestens einige Jahre auf mich warten 😉

  4. matbs Says:

    Das hab´ ich mir dann auch gesagt, als ich das Streckenprofil zum ersten Mal gesehen habe… 😀

  5. Hannes Says:

    Das sah mir gerade eben irgendwie mehr nach Tour-de-France-Etappe aus 😀
    Aber mal sehen, ob ich in naher Zukunft noch einmal einen Urlaub in die Alpen mache. Dann könnte ich mir die Berge in kleineren Etappen anschauen.
    … und andernfalls muss ich mich auf die Suche nach anderen einzigartigen Landschaften in Deutschland machen.

  6. matbs Says:

    … und andernfalls muss ich mich auf die Suche nach anderen einzigartigen Landschaften in Deutschland machen.

    Davon gibt´s glücklicherweise mehr als man in einem Leben ablaufen kann – einfach Augen auf und sich drauf einlassen, dann kommt man fast überall auf seine Kosten! 🙂

  7. Gerd Says:

    “Ochsenhautfalten” 😉
    Manchmal mach ich mir echt Sorgen. Ich dachte immer ich hätte ein paar Probleme. 😉 Legt sich jedesmal wenn ich deine abenteuerlichen Lauferlebnisse lese.
    Ich hätte noch eine Idee wenn gar nichts mehr geht. Laufe doch mal den Melibokus hoch und ziehe einen LKW-Reifen hinter dir her. Gibt richtig Kraft in den Beinen. 😉
    Mein lieber Mann, so verjagst Du uns noch die ganzen Blogger die vielleicht mit uns Laufen wollen. Die denken alle sie müssen durch irgendwelche Dornenhecken und matschige Trampelpfade. Wenn wir bei mir Laufen geht es auf gesitteten, breiten und gut ausgebauten Wegen.

  8. matbs Says:

    Hehe, wart mal´ den Nibelungensteig ab, mein lieber Gerd… 😀
    Aber bin ja froh, wenn die meine heilsamen Laufberichte deine Sorgen vertreiben ;).

    Das mit dem LKW-Reifen klingt an sich ganz gut, allerdings krieg ich den wahrscheinlich nicht durch die verfilzten Dornenhecken/Klammartigen Schluchten/Engen Wolfsbauten, durch die ich routinemässig laufe – da müsste man sich noch was einfallen lassen… 😆

    Und die gesitteten, breiten und gut ausgebauten Wege krieg´ ich wahrscheinlich auch noch hin, wenn ich mich anstrenge!

  9. Christian Says:

    Oh Matthias,

    Deine Lauf-Experimente – und Du bist wirklich kein Naturwissenschaftler ? – sind absolut das Größte. Auf diese Idee muss man erstmal kommen 😉
    Ich zieh mal wieder meinen Hut und verbeuge mich vor allem vor Deiner Motivation. Entschuldige, ich laufe sehr gerne bergan, aber auf rutschigen Pfaden find ich das meist nicht so toll und versuche mich dann andersweitig zu orientieren 😉 Aber für Dich scheint gerade das, den besonderen Reiz auszumachen.

    Hoffentlich darf ich in Zukunft noch mehr solche Experimente lesen 🙂

    Lass es Dir gut gehen

    Christian

  10. matbs Says:

    Nein, Christian, ich bin wirklich kein Naturwissenschaftler.
    Ich kann dir einen annehmbaren Zeitungsbericht schreiben, oder einen Radiobeitrag (den kann ich dir sogar noch annehmbar einsprechen), oder eine halbwegs ordentliche PR-Strategie formulieren, oder dir die Theorie der Schweigespirale/den Investiturstreit/die große Kommunismusfurcht der McCarthy-Ära/die Rolle der Frau in Edgar Allen Poes Gesamtwerk erklären, aber wenn es um Integralfunktionen, anorganische Chemie oder die String-Theorie geht, sind meine Kompetenzen grundsätzlich eher begrenzt… 😉

    Vor meiner Motivation brauchst du dich nun wirklich nicht verbeugen, schließlich hat mich das jetzt nicht richtig Überwindung gekostet sondern war – wie du schon richtig erkannt hast – eine nette Herausforderung. 😉
    Und so schlimm waren die meisten Pfade auch gar nicht.
    Das geht schon, wenn man nur will…

    Mehr Experimente für die Zukunft sind auf jeden Fall nicht ausgeschlossen…

    Auf jeden Fall wieder mal vielen Dank für das Lob, und lass es dir besser gehen 🙂

    Matthias

  11. Gerd Says:

    Warte nur ab Christian wenn wir wirklich mal zusammen Laufen.
    Der Vorteil bei der Sache ist, es spricht nur einer. 😆
    Aber das kann er echt gut.
    Ich warte ja noch auf sein Buch über „die erlaufenen Sagen und Mythen der Bergstrasse und des Odenwaldes“.
    Und beim Hochlaufen ist es mir sowieso lieber ich muss nichts sagen. Ich bin froh wenn ich genug Luft zum zuhören kriege. 😆

  12. matbs Says:

    Ach komm, das klingt jetzt so, als würd´ ich die ganze Zeit nur plappern, das ist doch gar nicht so.
    Oder…?
    😆

    Übrigens: Meine persönliche Lieblingssage aus dem Odenwald spielt in Knoden, direkt am Nibelungensteig.
    Auch das ist ein guter Grund für drei Etappen, dann hab´ ich mehr Kraft, um sie beim Bergauflaufen zum Besten zu geben. 😉

    Du kannst ja dann Bescheid geben, wenn die Luft zum Zuhören knapp wird… 😀


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: