Expedition ins Gerd-Land: Ober-Ramstadt – Roßdorf und zurück (11,5 km)

13. Februar 2009

Oh Mann, diese Woche bin ich irgendwie nur auf Achse – vorgestern der Odenwald, gestern das Rhein-Main-Gebiet (ohne Lauf, vielleicht auch besser so) und heute hat´s mich dann in den wilden Osten des Landkreises verschlagen, ins geheimnisvolle und weitgehend unerforschte Dieburger Land hinter den Bergen.

So langsam kommt man sich vor wie ein herumziehender Vertreter für Miederwaren und Wurzelbürsten…

Andererseits hat´s natürlich auch was Gutes: Wenn man schon mal anderswo ist, dann kann man da auch gleich noch ein bisschen laufen gehen.

Folgerichtig heute eine kleine Tour am fernen Nordostrand des Laufnetzes, im Dieburger Land.
Oder auch „Gerd-Land“, wie wir Laufblogger sagen.
Warum wir das sagen?
Ganz einfach:


Bekanntlich hat der Landkreis Darmstadt-Dieburg eine der höchsten Laufblogger-Dichten im gesamten nicht-urbanen Bundesgebiet.
Hier gibt es nämlich gleich zwei (in Zahlen: 2!) Stück – nämlich den Gerd oben in Zimmern und mich hier unten an der Bergstrasse (ich bin übrigens das Original, weil ich früher da war… :mrgreen: ).

Da muss man natürlich höllisch aufpassen, dass man sich bei so viel Laufbloggerei auf so kleinem Raum nicht in die Quere kommt, also haben Gerd und ich den Landkreis stillschweigend unter uns aufgeteilt – ich bin für den westlichen Teil (Altkreis Darmstadt) zuständig, und der Gerd für den östlichen Teil, den Altkreis Dieburg.
Der somit offiziell zum Gerd-Land wird.
So einfach ist das.

gerd-land
Gerd-Land

Und da wollte ich heute also ein bisschen laufen. Ganz am Rand, von Ober-Ramstadt nach Roßdorf und zurück. Sozusagen ein bisschen in fremden Pfründen wildern, das machte es besonders spannend… 😀 (Aber pssst: Verratet dem Gerd nix davon, sonst taucht der demnächst noch hier unten auf und will auf den Melibokus laufen… :lol:).

Schon bei der Fahrt nach Nordosten wurde mir bewusst, wie lange ich schon nicht mehr da oben gewesen war – überall waren neue Kreisverkehre, Umgehungsstrassen und Tunnels (na gut, nur einer davon, der im Sommer 07 eröffnete Lohbergtunnel zwischen Mühltahl und Ober-Ramstadt. Aber der ist unheimlich lang!), die in meiner persönlichen Landkarte im Kopf noch nicht vorkamen.
Leicht seltsam…

Start am Waldrand über Ober-Ramstadt, auf dem Parkplatz Kuhfalltor, der enttäuschenderweise weder mit Toren noch mit fallenen Kühen aufwartet, und an dem ich im November 07 schon mal vorbeigekommen war (Anbindung ans Streckennetz: Check!).
Wetter: Ja, gab´s. Was für eines, das war allerdings unklar, es herrschte ein völlig verquerer Mix aus ein bisschen Sonne, Wolken, Schnee, Regen, mal Wind, mal Windstille…
Keine Ahnung, was das werden würde. Aber warm war´s mit Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt nicht, zumindest das liess sich feststellen.

Ohne viel Aufhebens gleich mal losgestartet, auf dem Main-Stromberg-Weg (rotes Quadrat) bei angenehm sanfter Steigung in den Wald hinter dem Parkplatz.

Hier oben lag noch Schnee, keine geschlossene Decke, aber der Weg war ziemlich zu. Glücklicherweise weicher, griffiger Neuschnee, der bei jedem Schritt leise knirschte (und nicht knackte, wie vorgestern hinter dem Gumpener Kreuz). Gut zu laufen.
Ebenfalls angenehm war es, mal wieder ohne Nemo und/oder die Kamera unterwegs zu sein. Mit denen ist es zwar auch immer schönen, aber es lenkt doch auch immer ein bisschen ab – heute war ich mal wieder nur für mich unterwegs, brauchte mir weder Gedanken über Motive zu machen, noch den Hund im Auge zu behalten, das tat irgendwie auch mal ganz gut.

Nach 200 m. das Ende des Anstiegs, nun relativ eben weiter. Vorbei an der Ludwigslinde und einem uralt aussehenden Häuschen aus groben Feldsteinen, auf dessen Dach sich ein Wetterfähnchen in Form eines rennenden Wildschweins drehte, das gefiel mir (Offensichtlich eine alte großherzogliche Jagdhütte. Laut der Infotafel am Kuhfalltor war sie eigentlich Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts abgebrannt – warum sie dennoch dastand – keine Ahnung… 🙂 ).
Foto hatte ich ja keinen, also müsst ihr euch mit einem Panoramio-Link begnügen.

Und weiter nordwärts durch den Wald. Schön still und einsam hier hinten. Einmal überholte ich einen stramm marschierenden Jungförster in Kniebundhosen, ansonsten hatte ich die Gegend ganz alleine für mich – und das ist eine interessante Gegend.
Hier oben ist echtes Hügelland.
Ungewohnt für mich, denn daheim gibt´s ja entweder nur Berge (auch wenn sie nicht hoch sein mögen: Das sind echte Berge, die sich steil und schroff mehrere hundert Meter über das Umland erheben) oder Flachland.
Aber dieses sanft gewellte Zwischending wie hier?
Uuuh, exotisch… 😉
Liess sich aber sehr schön laufen – die Steigungen sind insgesamt sehr angenehm, meist kurz und moderat.
Und wenn ausnahmsweise mal nicht, dann sind sie entweder lang oder steil, aber kaum jemals beides zusammen. Kam ich super mit klar (wahrscheinlich, weil ich Schlimmeres gewöhnt bin… 😀 ).
Lediglich mein topografischer Instinkt war leicht konsterniert – wenn ich daheim einen Berg hochlaufe, dann sind oben und unten klar verteilt: An einer Seite geht´s steil hoch, auf der anderen steil runter.
Hier hingegen… Rechts mal ein Hügelchen, dann links ein Dellchen, mal eine bisschen Hochebebe, die in zwei Richtungen abfiel.
Alles verwirrend uneindeutig… 😉

Das verwirrte mich dann auch so total unsäglich riesig schrecklich, dass ich irgendwo die richtige Abzweigung verpasste und mich plötzlich ohne den Marker des Main-Stromberg-Weges im unbekannten Hügelwald wiederfand (der übrigens laut Wanderkarte passenderweise voller vorzeitlicher Hügelgräber steckt. Leider fiel mir keins auf…).

Hm, na gut. Folgte ich halt dem einzig verblieben Marker, dem weißen „O1“ des Geschichts-Weges, der würde schon irgendwohin führen.
Tat er auch.

Noch ein bisschen hoch, runter, links, rechts durch den hübschen, halbverschneiten Wald, bis O1 schließlich auf den Rand einer großen, schilfbewachsenen Lichtung mitten im Wald stiess, die mir ganz vage bekannt vorkam.
Kurz nachgedacht…
Hmm….
Richtig!
Das hier war die alte Dieburger Strasse, hier war ich vor Urzeiten, an einem warmen, sonnigen Augustabend im Jahr 2007 schon mal mit Ingo vorbeigekommen.

Perfekt! Orientierung wiederhergestellt, gewünschte Laufrichtung ermittelt, konnte weitergehen: Rechts hoch, an der Lichtung entlang, dann nach einem halben km rechts von der Dieburger Strasse ab, auf den mit mehreren Schildern gekennzeichneten Kotelettpfad (gelbes V).
Tatsächlich nur ein Pfädchen, das schmal und etwas schlammig mitten durch den Wald führte.
Wüsste ja zu gerne, woher der Name „Kotelettpfad“ kommt – klingt irgendwie lustig, oder? Leider ist die Ecke hier zu weit weg von zuhause, da kenne ich mich mit lokalen Geschichten nicht mehr so aus, deshalb keine Ahnung.
Aber ist ja auch Gerds Zuständigkeitsbereich, der muss das also wissen. Werd ihn mal fragen müssen… :mrgreen:

Paar hundert Meter ostwärts bis kurz vor den Waldrand, dann links ab (immer noch Kotelettpfad/gelbes V) und nochmal einen ganz ordentlichen Buckel hoch, schließlich dann aus dem Wald raus, ein Stück am Waldrand entlang (dabei überholte ich nochmal denselben stramm dahinschreitenden Jungförster wie vorhin – offensichtlich kannte der ein paar Abkürzungen…) und zwischen Wiesen und Schrebergärten runter ins graue, winterliche Roßdorf.

Durch Roßdorf bin ich noch nie gelaufen.
Weiss nicht mal, ob ich schon mal durchgefahren bin.
Also wieder mal eine Neuentdeckung! 🙂

Besonders spektakulär war sie allerdings nicht. Erstmal bergab, durch ein unauffälliges, mittelaltes Wohngebiet am Hang (Burgstr., dann Ringstr.) bis an die Hauptdurchgangsstrasse (Darmstädter Str.), der ich nach rechts in Richtung Ortskern folgte, wobei ich zwischen pulkartigen Horden leicht bis mittel lästiger Pennäler hindurchlavieren musste (besonders unangenehm fiel mir der hässliche junge Mann mit Baggypants, krätzeartiger Akne und dem generellen Charme eines aussätzigen Pavians auf, der lauthals gröhlend verkündete, dass jemand namens Schmidt ein Arsc****ker sei, während er sich mit einer Hand verzweifelt im eigenen Schritt festklammerte [wahrscheinlich um sicherzugehen, dass in der Labberhose nix verloren ging]. Apart. Der wird sicher mal Operndirektor oder Bundeskanzler wenn er groß ist…).

Nach einem halben Kilometer hatte ich die schlimmsten Auswüchse offensiver Jugendlichkeit hinter mir gelassen und erreichte den alten Roßdörfer Ortskern um das alte Rathaus (hübscher Fachwerkbau)
Hier halbrechts in die Löwengasse, dann links in die Schulgasse und bergauf in die südlichen Roßdörfer Außenbezirke (= mehr unspektakuläre mittelalte Wohngebiete).

Hier nahm ich dann auch mal ein bisschen Tempo raus. Bin ja kein Hügelland gewohnt, entsprechend war ich bisher im Flachland-Modus gelaufen, und der war auf Dauer doch ein bisschen anstrengend, auch wenn die Steigungen nicht so richtig schlimm waren.
Lieber etwas langsamer, musste heute ja nicht hetzen.

Raus aus Roßdorf, rein in die endlosen, offenen Hügel des Dieburger Landes. Sanft ansteigende, runde Bergrücken voller Äcker, soweit das Auge reicht, bloß links des Weges erhob sich der ehemalige Vulkankegel des Roßberges (in dessen Inneren sich ein riesiger Steinbruch befindet), der ist etwas steiler.

Zuerst noch ein stück bergab, über einen kleinen Bach (die Einspach?), dann an ein paar Höfen mit vielen Pferden vorbei, und schließlich den Roßberg-Weg (O2) hoch auf die nächste Anhöhe.

Nicht mehr ganz so nett – inzwischen war das Wetter deutlich trüber geworden, und die vereinzelt fallenden Schneeflöckchen von vorhin waren einem leichten Sturm aus kleinen, feuchten, nadelstichartig aufkommenden Flocken gewichen, die mir der überraschend kalte Wind ins geradewegs ins Gesicht bließ (Merke: Weites Hügelland bedeutet auch, dass der Wind ungehinderter blasen kann, je höher man kommt).
Und die Umgebung…
Na ja, das ist eigentlich eine Landschaft für laue, lange, warme Sommerabende, wenn sich das Korn auf den endlosen, sanft geschwungenen Feldern im Wind wiegt und die Grillen zirpen – an einem grauen, kalten Februartag wirken die kahlen Stoppeläcker allerdings schon arg trist, zumal auch der Untergrund mit einer Mischung aus Schlamm und Schneematsch alles andere als angenehm war…
Brrr…

Ein paar hundert Meter durchs eisige gestöber bergauf, dann erreichte ich die Landstrasse zwischen Ober-Ramstadt und Groß-Zimmern, die ich überquerte und dem Roßberg-Weg weiter in die nächste Senke folgte. Eigentlich hübsch – linkerhand am Hang Zeilhard, geradeaus im Dunst der Otzberg und die ersten Höhenzüge des Odenwalds.
Weniger hübsch war der Weg: Feldrainweg mit butterweichem Schlamm/Schneematsch, extrem dreckig und unangenehm zu laufen.
Auf der anderen Seite der Senke wieder etwas bergauf (auf, ab, auf, ab – Hügelland eben… 😀 ), dann rechts und auf einem noch etwas mieseren Weg wieder hoch zur K129, dieses Mal etwas näher an Ober-Ramstadt dran.

Eigentlich hatte ich hier schon wieder links abbiegen und durch die nächste Senke laufen wollen. Aber der Schlamm war eklig, und der Schneesturm auch, und außerdem hatte ich wiedermal mein Streckenplänchen verloren (das wird langsam echt chronisch…) – also lief ich stattdessen am Rand derK129 in Richtung Ober-Ramstadt.
Auch nicht besonders angenehm, denn es gibt natürlich keinen Seitenstreifen oder Radweg, und die kurvige Fahrbahn hoch oben auf den weiten Hügelrücken regt zum rasen an, da muss man höllisch aufpassen.
Aber immerhin fester Untergrund…

Ein paar hundert Meter Fahrbahnrand, dann stiess ich wieder auf den Weg O2, dem ich nach rechts auf die Einspacher Höhe folgte.
Weites, offenes Hügelland voll graubrauner Felder und blassgrüner Wiesen, fall´s ich es noch nicht erwähnt haben sollte…

Hier dann knapp einen Kilometer westwärts, über den Hügelrücken über Ober-Ramstadt. Mit ordentlich Gegenwind, das trieb die fiesen kleinen Schneeflocken schön frontal in die Visage und machte die Brille zu…

Und dann kam auf einmal die Sonne raus.
Irgendwie surreal: Von rechts bließ der finstere, trübe, eisige Schneesturm, von links wusch gleichzeitig milchiges aber strahlendhelles Sonnenlicht über die Hügel.
Grandioses Naturschauspiel, und ich mittendrin.
Wunderschön!

Hielt natürlich nicht lange – nach ein paar Minuten gab erst die Sonne auf, wenig später versiegte auch der Schneefall und es war nur noch trüb und kalt.
Machte aber nix, denn ich hatte es derweil schon fast geschafft: Immer weiter den Weg O2 entlang bis zum obersten Ortsrand von Ober-Ramstadt (das ist ja szenisch an einen Südhang drapiert, deswegen sieht man´s auch so gut vom Odenwald aus), dort rechts, zwischen Kleingärten und einer CB-Funk-Antenne durch ein Wäldchen (die „Eiche“), und schließlich weiter bis an den großen Wald, in dem ich vorhin gestartet war.

Dort nochmal kurze Verunsicherung – nachdem mir der Plan abhanden gekommen war, wusste ich nicht genau, wie´s weiterging, also folgte ich blind meinem Bauchgefühl (uh-oh…). Auf dem Weg O2 in den Wald, dann unmarkiert geradeaus bis an die L3104 zwischen Ober-Ramstadt und Roßdorf, die überquert, auf der anderen Seite einem unmarkierten Waldweg in grob westlicher Richtung gefolgt.
Links durch die Bäume konnte ich den Waldrand über Ober-Ramstadt erkennen, das sagte mir, das ich halbwegs auf Kurs war. Gut.
Und nach ein, zwei Minuten stiess ich dann auf den Geisenwald-Weg (gelbe 3), von dem ich mich dunkel erinnerte, dass direkt zurück zum Zielt am Kuhfalltor führen sollte.
Was er – nach einem noch mal etwas schneller runtergelaufenen Kilometer durch den Wald – dann auch tatsächlich tat, und mich wohlbehalten und eingesaut bis zum wartenden Auto geleitete.

Schöne Tour. Bis auf einen durchweg ignorierbaren Minischmerz in der linken Wade keine Probleme mit der Physis, und auch das durchwachsene Wetter war letztlich erträglich (und zuweilen eigentlich sogar ganz schön) gewesen. Dazu eine etwas ungewohnte aber abwechslungsreiche Landschaftsform, die eine Anpassung meiner beiden üblichen Laufmodi („Berge“ und „Flachland“) erforderte, und außerdem neue Orte, neue Eindrücke und ganz viel neue Strecke in schöner Umgebung – es lässt sich laufen in Gerd-Land… 😀

Strecke: 11,5 km
Zeit: 1:04 h (= 10,78 km/h bzw. 5:29 min/km)
Anteil der noch nie gelaufenen/gebloggten Passagen an der Gesamtstrecke: 96,78% (11,13 km von 11,5 km)
Karte:
ober-ramstadt-rosdorf1

M.

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11 Antworten to “Expedition ins Gerd-Land: Ober-Ramstadt – Roßdorf und zurück (11,5 km)”

  1. Christian Says:

    Hallo Matthias, sehr ausführlicher Bericht über eine schöne wenig auffällige Landschaft, die für Dich Neuland bedeutete wegen dem ungewohnten Profil 😉
    Gerd-Land scheint also mehr zu bieten, als ebene flache Wege. Deine Abenteuerlust wird Dich allerdings irgendwann im Schlamm versinken lassen – Kotelettpfad, hört sich mehr nach Fressmeile an 😉

    Ich wünsch Dir ein schönes und laufruhiges Wochenende

    Salut

  2. matbs Says:

    Hi Christian!

    Ja, ist irgendwie wieder lang geworden, der Bericht – aber wenn´s halt fliesst… 😉

    Die Hügel sind wirklich interessant zu laufen, da muss man tatsächlich ein bisschen umschalten. Nicht wirklich schwer, aber auf jeden Fall interessant.

    Dass ich irgendwann elendiglich in einem Hüfthohen Morastloch in der Wildnis verende, damit rechne ich ja selbst inzwischen auch fest… 😆

    Und warum der Kotelettpfad Kotelettpfad heisst, das interessiert mich echt total.
    Mal gucken, vielleicht weiss das WWW mehr…

    Dir ebenfalls ein schönes WE mit viel Sonne über dem Schnee!

  3. Hannes Says:

    Ein wunderbar geschriebener Artikel, die ersten Absätze, da musste ich ziemlich grinsen. Schön gemacht 😉

  4. Helmut Z. Says:

    Hallo MAtthias,
    Anfang des letzten Jahrhunderts wahr es schon wie in der Neuzeit. Die Städter(Darmstädter) sind am Sonntag uffs Land und zwar dahin, wo es gutes Essen ( in Roßdorf die Kotletts) gab. Die Städter sind da eben mangels guter Verkehrsverbindung den kürzesten Weg durch den Wald gelaufen, daher der Name Kotlettpfad. Also es hat sich nix geändert, außer das man heute mit dem Auto uffs Land fährt und vorzugsweise Sonntags.

  5. Gerd Says:

    Danke für deinen Besuch im „Gerd-Land“ 😉
    Da bist Du mir aber schon ganz schön nahe gekommen. Muss aufpassen das wir nicht irgendwann mal zufällig zusammenstoßen.
    Das wäre eine Überraschung. :mrgreen:

    Hier mal die Lösung zum Kotelettpfad:
    Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Frisch und lecker im Landkreis der Genießer“ wurde im Kreis Darmstadt die Tradition der kulinarischen Wanderung entlang des so genannten „Kotelettpfades“ wieder zum Leben erweckt. Sie führte früher zum „Darmstädter Hof“ der Familid Krämer in Roßdorf, den es aber nicht mehr gibt. Ziel war nun die „Sonne“ von Gastronom Raffaele Azzarello, der mit seinem Team 200 Koteletts und hausgemachten Kartoffelsalat für die hungrigen Wanderer vorbereitet hatte.

  6. matbs Says:

    @ Hannes: Wie immer vielen Dank! 🙂

    @ Helmut: Super, wieder mal vielen Dank für die Erklärung. Das hat mir echt keine Ruhe gelassen. Die Geschichte gefällt mir total gut. 😀

    @ Gerd: Wart´s nur ab, irgendwann wenn du am wenigsten damit rechnest, lauf ich nochmal mitten durch Groß-Zimmern durch… :mrgreen:
    Ob wir´s allerdings schaffen, dabei zufällig zusammenzustossen.
    Auch dir vielen Dank für die Erklärung des Kotelettpfades – da kriegt man irgendwie direkt Lust auf so einen schönen Ranken paniertes Schweinefleisch…


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