Ausflug in die große Stadt: Frankfurt-Sachsenhausen mit Foto (12 km)

18. März 2009

Heute Abend: Termin in Frankfurt.

Tja, und wie sag´ ich immer so gerne: „Wenn man schon mal da ist, kann man ja auch gleich dort laufen gehen“.
Zumal „Frankfurt besser kennenlernen“ ja sowieso auf meiner Agenda steht.

Also schnell mal eine nette Route am Rand des Streckennetzes gesucht.
Mannomann, ist Frankfurt riesig – als provinzielles Landei bin ich ja eher kleine Großstädte wie Darmstadt (142 000 EW), Heidelberg (145 000 EW) oder Mainz (196 000 EW) gewöhnt, da ist die Metropole Frankfurt mit ihren 46 (!) Stadtteilen, den 660 000 Einwohnern und ihren über 20 km Ausdehnung auf der Nord-Süd- und der Ost-West-Achse doch ein ganz anderes Kaliber.
Hat natürlich auch den Vorteil, dass es da ganz viel zu entdecken und mental zusammenzufügen gibt (bisher ist die Stadt in meinem Kopf so eine Art unvollständiges Puzzle, dessen bekannte Teile ich noch nicht alle in Beziehung zueinander bringen kann – aber gerade das macht´s besonders faszinierend).
Schließlich bin ich im Stadtteil Sachsenhausen südlich des Mains fündig geworden: Von Nord-Sachsenhausen südwärts bis zum Goetheturm am Stadtrand (von dem man einen grandiose Aussicht auf die City und den Taunus haben sollte), ein bisschen durch den riesigen Frankfurter Stadtwald, dann über den Lerchesberg zurück in die Stadt und schließlich noch ein kleines Stück am Mainufer den Schaumainkai entlang.
Sah interessant aus, lag an einer schon mal gelaufenen Strecke (denn durch Sachsenhausen bin ich vorletztes Jahr beim Frankfurt-Marathon durchgekommen) und besonders Goetheturm und Schaumainkai klangen sehr verlockend.

Und weil´s Wetter schön und klar war, packte ich spontan auch noch den Foto mit ein – bin ja nicht alle Tage in Frankfurt, da wollte ich die Gelegenheit nutzen und mal ein paar Schöne Bilder von der berühmten Skyline (und allem anderen auch) machen.

Ausgangspunkt war das Parkhaus „Alt Sachsenhausen“ in der Walter-Kolb-Str., ein paar hundert Meter südlich des Mainufers.
Startzeit: Relativ spät, die Sonne stand schon sehr tief, reichte teils nicht mehr ganz über die Stadthäuser, aber dort wo sie durchkam, herrschte ein wunderbar warmes, weiches Abendlicht (ich rechnete fest damit, in die Dämmerung oder sogar die Dunkelheit zu kommen, aber in der Stadt ist das ja kein großes Problem – außerdem würde ich so ja vielleicht den Sonnenuntergang über Mainhattan mitkriegen, der versprach heute spekatkulär zu werden).

Und Start, an der Walter-Kolb-Strasse, auf der mich gleich der schöne Anblick der Barocken Deutschordenskirche in der Abendsonne empfing:
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Bild #1: Deutschordenskirche und Deutschordenshaus in Sachsenhausen. Hübsch!

Hier ging´s dann erstmal rechts, kurz die wuselige Walter-Kolb-Str. runter…
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Bild #2: Walter-Kolb-Str. in Frankfurt-Sachsenhausen

…dann links und die ruhigere Schifferstr. entlang:
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Bild#3: Schifferstr. in Frankfurt-Sachsenhausen

Ließ sich sehr schön an: Zwar etwas frisch im Schatten, und das Laufen in der Stadt war erstmal etwas ungewohnt, aber dafür auch eine echte Abwechslung in interessanter Umgebung – Sachsenhausen hat einen spürbaren eigenen Charakter, und fühlt sich teilweise so ein bisschen wie eine belebte Klein- oder Mittelstadt an, die nur zufällig an die Metropole Frankfurt angewachsen ist (tatsächlich gilt Alt-Sachsenhausen [das ich heute leider verpasste] mit seinen unzähligen kleinen Ebbelwoi-Kneipen als so eine Art gemütlicherer, uriger Gegenpol zur modernen Bänkerstadt am anderen Mainufer).
Nett, und trotz ein paar kleinen Ampel-/Kreuzungsstopps und Ausweichmanövern um Passanten gut zu laufen (zumal mein nichtganzknusprereslinkes Bein nur minimal zickte).

Nach ca. 400 m. erreichte ich Darmstädter Landstr./B3 (die geht von hier bis fast nach hause…) und bog rechts in sie ein. Direkt vor mir, über den Häusern:
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Bild #4
…der Henninger-Turm, seines Zeichens eines der Wahrzeichen von Sachsenhausen, Ex-Namensgeber eines prominenten Radrennens, und mit 120 m. Höhe der betongewordene Beweis, dass nicht alle Frankfurter Hochhäuser nördlich des Mains stehen.
Leider hat der Turm seine besten Zeiten hinter sich: Die Henninger-Brauerei gibt´s nicht mehr, und das Gebäude selbst ist seit 2002 nicht mehr geöffnet (vorher gab´s ein drehendes Restaurant an der Spitze, von dem aus man angeblichen einen atemberaubenden Blick über die Stadt hatte – hab´s leider nie besucht).
Aber vielleicht wird´s ja wieder…

Südwärts an der vielbefahrenen Darmstädter Landstrasse, an den zahllosen Passanten auf dem Teils recht schmalen Bürgesteig vorbeilaviert, durch eine große Bahnunterführung rüber in den südlichen Teil von Sachsenhausen, dort über eine große Kreuzung (Darmstädter und Mörfelder Landstr., viel Ampelpause) und schließlich links den schon gar nicht mehr so urban klingenden Hühnerweg hoch.

Hübsches Spiel von rötlicher Sonne und blauen Abendschatten an den Stadthäusern…
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Bild #5: Licht und Schatten auf einem Haus in der Mörfelder Landstr. (die unterhalb und parallel des Hühnerwegs verläuft, deswegen konnte ich da rüberfotografieren)

…dazu ein paar nette architektonische Auffälligkeiten, alles sehr gefällig:
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Bild #6: Hübscher kleiner Steinpavillon im Hühnerweg, im Hintergrund irgendein leicht pyramidiges ultramodernes Riesengebäude aus Stahl und Glas

Direkt nach dem Schiessen der Bilder #5 und #6 ging´s dann wieder rechts und den Wendelsweg hoch, dem ich laut Plan einfach nur ewig geradeaus folgen musste, bis er mich schließlich aus der Stadt raus und zum Goetheturm folgen musste.
Erste Erkenntnis: Na sowas, das geht ja ganz ordentlich bergauf hier!
Nicht wirklich steil oder anstrengend, aber doch mit wesentlich mehr Steigung, als ich erwartet hatte.
Fand´ ich gut… 😉

Der Wendelsweg erwies sich als sehr Abweschslungsreich: Zuerst ging´s vorbei an mehreren modernen Mehrfamilienhäusern mit viel Grün drumrum, dazwischen ein paar ältere Häuser, dann kam rechts ein großes Stück offenes Bauland (wahrscheinlich das ehemalige Werksgelände der inzwischen abgerissenen Henninger-Brauerei), hinter dem der aus der Nähe wirklich sehr imposante Henninger-Turm aufragte:
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Bild #7: Nochmal der Henninger-Turm, fotografiert vom Wendelsweg und angestrahlt von der schönen Abendsonne

Direkt danach dann diese tolle alte Backsteinvilla, die sich am Rand der riesigen, kiesigen Ödlandfläche erhob und durch den Kontrast irgendwie leicht deplatziert wirkte:
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Bild #8: Auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen – die Abendstimmung mit dem rötlichen Sonnenlicht war heute wirklich großartig. Sowas kommt natürlich gerade auf rotem Backstein gut zur Geltung

Und immer weiter den Wendelsweg entlang. Kurz nach der Villa eine kleine Kuppe, dann ging´s so langsam wieder bergab, ins irgendwie gemütliche und gar nicht mehr sonderlich urban wirkende Süd-Sachsenhausen. Solche Übergänge faszinieren im Stadtbild faszinieren mich ja ungemein – wann/wo/wie ändert sich der Charakter der Stadt vom innenstädtischen Zentrum zur Vorstadt, wann wird aus der Vorstadt ein ruhiger, fast schon dörflicher Außenbezirk, und wann/wie endet der Außenbezirk schließlich am Stadtrand?
Hier auf der Länge des Wendelsweges konnte man fast die gesamt Entwicklung exzellent nachvollziehen.

Nun also wieder leicht bergab, durch eine abendliche Wohn- und Geschäftsgegende, die langsam aber sicher immer ruhiger, grüner und beschaulicher wurde.

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Bild #9: Wahlloses Portrait eines Stadtbewohners am Wendelsweg

Nach einem knappen Kilometer konnte ich dann schon den Goetheturm über den Häusern und Bäumen aufragen sehen…
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Bild #10: Goetheturm vom Wendelsweg aus. Jungejunge, der sah richtig schön hoch aus – der Blick von da oben würde sicher überwältigend sein, da freute ich mich jetzt schon total drauf…

…und dann hörte Frankfurt schließlich ganz auf, Stadt zu sein und wartete stattdessen mit fast schon ländlich wirkenden mit Wiesen und Gärten auf:
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Bild #11: Wendelsweg am Stadtrand…

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Bild #12: …in herrlicher, sonniger Abendstimmung

Noch 800 m. zwischen den abendlichen Kleingärten leicht bergauf (auch hier wieder: Nicht steil, aber sehr angenehm), und dann war ich auch schon da, am:
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Bild #13: Infotafel zum Goetheturm

Hübsch hier oben am Waldrand: Ein großzügiger, schöner Waldspielpark(davon gibt´s ganz viele an den Rändern Frankfurts), ein paar kleine Kunstwerke, die Goethe-Ruhe (an der der Dichterfürst seinerzeit gerne verweilte und auf die Stadt hinunterblickte), ein Fahrradverleih, eine kleine Ausflugsgastätte und natürlich, mitten im Wald, ein paar Meter neben dem Weg, der Goetheturm:
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Bild #14

Imposant: 43 meter hoch, eines der höchsten Holzbauwerke in Deutschland – und oben ein zweifellos einmaliger Blick rüber/runter auf den Main, die Stadt, die Wolkenkratzer und den Taunus – alles im Licht der untergehenden Sonne.

Nix wie rauf!

Zum Fuß des Turms, erste Treppe hoch, da war so eine Art Tür, mit einem Schild dran.
Hmm, was stand da?
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Bild #15: „Wegen Sanierung Geschlossen – Betreten verboten!“

NEEEEIIIIINN!!!!!!!!!
Och nööö, das durfte doch jetzt nicht wahr sein!
Ich hatte mich so unheimlich auf den Turm gefreut, auf die Aussicht und die Skyline und vielleicht sogar darauf, den Sonnenuntergang von da oben erleben zu können, und dann darf ich nicht rauf!
Das enttäuschte mich dann doch ziemlich.
So ein Mist aber auch!

Aber was willste machen?
Eben: Nix.

Also lief ich zurück auf den Wendelsweg…
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Bild #16: Abendstimmung unter dem Goethe-Turm. Sehr hübsch, da war´s gleich nochmal doppelt bitter, nicht auf den Turm zu dürfen

…wo ich noch kurz über den Parkplatz an der Goethe-Ruhe irrte, in der Hoffnung wenigstens von da noch einen guten Blick und ein paar gute Fotos von der Frankfurter Skyline zu erhaschen.
War aber nix – zuviel Bäume im Weg.
Grmbl…

Seufz.

Na gut, dann eben weiter im Text. An der Goethe-Ruhe vorbei weiter den Wendelsweg runter, und auf dem Grüngürtel-Radweg…
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Bild #17

…bzw. dem Mainwanderweg…
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Bild #18: Blaues M = Mainwanderweg

…in den abendschattig-kühlen Frankfurter Stadtwald hinein.

Der Frankfurter Stadtwald ist ein riesiger, schöner Flachlandwald mit schönem alten Baumbestand, der praktisch den gesamten Süden der Stadt umschliesst (und seinserseits wieder Teil des riesigen Waldgebietes zwischen Frankfurt, Rüsselsheim, Aschaffenburg und Darmstadt ist, über das ich neulich schon mal geschrieben habe). Dutzende Kilometer bestens gepflegter Wege, fast jede Schneise mit Namen beschriftet, wunderbar zu laufender Untergrund. Und natürlich: Ganz viel Ruhe und Natur, in der man schnell vergisst, dass man sich im Herzen des drittgrößten Ballungsraums der Republik befindet (außer wenn gerade mal wieder ein startdender Lufthansa-Jumbo aus Richtung des nahen Flughafens drüberdonnert – aber selbst das war irgendwie schön, wie die riesigen Maschinen sich behäbig und wunderschön in der Abendsonne glänzend ganz langsam ins azurblaue Firmament hinaufschraubten).

Schön: Friedlich, entspannt, dämmrig, wenig los. Es roch nach Frühling, Vögel sangen, in der Ferne klopfte ein Specht, und im Osten begann der Himmel zwischen den noch kahlen Bäumen im Licht der untergehenden Sonne immer rotgoldener zu schimmern (was einerseits wunderschön war, andererseits aber auch wieder meine Enttäuschung über den geschlossenen Goethe-Turm anfachte…).

Noch 400 m. Wendelsweg, dann rechts auf die schurgerade und ellenlange Scheerwaldschneise…
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Bild #19: Scheerwaldschneise. Marker: Weiterhin Grüngürtelradweg

…nach 800 m. auf einer Brücke über die vierspurige B3, direkt dahinter über einen Stangenrost…
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Bild #20: Da Natur und Zivilisation hier im Herzen des Rhein-Main-Gebiets ganz dicht beieinander liegen, sind solche Roste und Gatter relativ häufig. Sie sollen verhindern, dass das Wild aus den Wäldern auf die vielbefahrenen Bundes- und Landesstrassen oder gar die Autobahnen gerät

…und weiter durch den dämmerigen Wald, immer grob westwärts, dem immer grandioseren Schimmer der versinkenden Sonne hinterher: Kurz hinter der Brücke rechts (Ebert-Schneise), nach ein paar hundert Metern dann wieder links (Kaisertannenweg, am Anfang übrigens ganz kurz mit dem Andreaskreuz des europäischen Fernwanderwegs 1 markiert – sowas freut mich ja immer ganz besonders, wenn ich von zuhause vertraute Wege auf einmal völlig unerwartet in der Fremde wiedertreffe) und geradeaus durch bis zu einer größeren Kreuzung samt Schutzhütte:
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Bild #21.

Auch hier geradeaus/westwärts, auf der Oberschweinstiegschneise bis zur nächsten Querstrasse (Darmstädter Landstrasse), die ich auf einer interessant geschwungenen hölzernen Fußgängerbrücke überquerte:
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Bild #22: Aufgang zur Fußgängerbrücke über die Darmstädter Landstrasse. Relativ verwackelt, offenbar hat die Kamera bei dämmrigen Lichtverhältnissen Probleme mit der Schärfe

Und weiter geradeaus durch den frühlingsabendlich-friedlichen Stadtwald, nun auf einem asphaltierten Waldweg, während das Abendrot vor mir zwischen den Bäumen immer traumhafter wurde:
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Bild #23: Neben der Schärfe hatte die Kamera bei den inzwischen herrschenden Lichtverhältnissen auch sehr stark mit der…

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Bild #24: …Belichtung zu kämpfen – viele Bilder wurden entweder zu dunkel, oder aber zu fahl (weil die Kamera offenbar sehr effektiv das vorhandene Restlicht verstärkte)

400 m. nach der hölzernen Fußgängerbrücke war´s dann an der Zeit, wieder nach Frankfurt zurückzukehren. Also rechts, die Sandbrückenschneise nordwärts zurück an den Stadtrand, natürlich weiterhin begleitet vom Abendrot, das nun links von mir durch die Bäume schimmerte:
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Bild#25: Gewöhnt euch lieber schon mal dran – bei Sonnenuntergängen kenn´ ich fototechnisch kein Halten mehr, da kommen also noch ein paar Bilder in der Richtung (aber noch besser, versprochen!)😀

Hier war übrigens Einiges los – ständig kamen mir andere Jogger entgegen, und bestätigten damit etwas, was mir schon öfter aufgefallen ist: In Großstädten gibt´s einfach mehr Läufer als auf dem Land. Keine Ahnung ob das nur an der höheren Bevölkerungsdichte liegt (was ich persönlich nicht glaube) oder am urbanen Bedürfnis nach Sport im Freien, aber hier trifft man i.d.R. viel mehr Läufer als draußen in der Provinz.

Was ja an sich kein Problem wäre, wenn diese Großstadtjogger nicht überwiegend als ein Haufen absolut unhöflicher Arschkrampen rübergekommen wären.
Ich hab´s ja schon oft genug erwähnt: Da wo ich herkomme (geografisch UND läuferisch) grüßen Läufer sich!
Wenn dir ein anderer Läufer entgegenkommt, dann lächelst du kurz und gibst ein freundliches/japsendes „Hallo“ von dir, unabhänig davon ob du schlecht gelaunt bis, oder deinen dämlichen IdiotenIpod auf den Ohren kleben hast, oder nach deinem 50-km-Lauf vollkommen am Arsch bist: ANDERE JOGGER GRÜSST MAN.
IMMER!!!
Das gehört sich einfach so.
Aber davon hatten die allermeisten Jungs und Mädels hier oben offensichtlich noch nie was gehört – die ignorierten mein Lächeln und mein ordnungsgemäßes freundliches „Hallo“ einfach, liefen einfach vorbei als wär´ ich Luft.
Wirklich nicht schön – sorry, liebe frankfurter Läufer, aber anscheinend haben die meisten von euch nicht für 5 Cent Benimm und Freundlichkeit im Leib – ganz schlechte Form!

Nach dem dritten unbeantworteten Grußversuch gab´ ich schließlich irritiert auf.
Dann eben nicht, ihr Penner – When in Frankfurt, do as the Frankfurters do (even if it means acting like a total douchebag)…

Nach etwas über einem halben Kilometer erreichte ich den Stadtrand am Lerchesberg, inzwischen übrigens auf einem weiteren aus heimischen Gefilden bekanntem Weg, dem Main-Stromberg-Weg (rotes Quadrat):
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Bild #26: Main-Stromberg-Weg-Marker am Lerchesbergring

Auch hier ging´s weiter nordwärts: Über den Lerchesbergring (ruhiges Neubaugebiet am Waldrand) und weiter geradeaus, auf schmalen aber bequemen Fußwegen mitten durch die große Kleingartenkolonie auf dem Lerchesberg hindurch. Wie der Name schon sagt auf einer kleinen Anhöhe über der Stadt, entsprechend gab´s hier nicht nur doch noch ein bisschen Skyline…
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Bild #27: Blick über die Schrebergärten auf den mächtigen Messeturm

…sondern über die schönen, geplegten Kleingärten hinweg auch noch einen schönen Blick nach Westen, wo die Sonne zwar inzwischen versunken war aber den Himmel von jenseits des Horizonts immer noch in ein atemberaubendes Meer aus herrlichen Farben tauchte:
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Bild #28: „Ooooh!“

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Bild #29: „Aaaah!“

Am Ende der Kleingärten ging´s dann auf einem kleinen Fußweg zwischen den Grundstücken weiter, nunmehr ganz gemächlich abwärts. Name: „Letzter Hasenpfad“. Das klang irgendwie total cool.
Und hübsch war´s auch, besonders links des Weges, wo unvermittelt ein kleines Wiesental mit alten Obstbäumen drauf auftauchte – und das mitten in der Stadt! Gefiel mir sehr, war aber leider schon zu dunkel zum Fotografieren.

Und dann – vollkommen unerwartet aber keinesfalls unwillkommen – kriegte ich doch noch mein Skyline-Panorama. Der Letzte Hasenpfad kreuzte gerade eine kleinere Strasse (den Sachsenhäuser Landwehrweg, glaub´ ich), da fiel mir etwas abseits des Weges ein große offene Fläche am flachen Hang auf, die offensichtlich gerade bautechnisch erschlossen wird, und die direkt hinunter ans Mainufer und auf die Frankfurter City blickte.

Da war natürlich ein kleiner Schlenker hinter den Bauzaun fällig.
Jepp, da war´s der gewünschte Panoramablick auf Mainhattan im letzten Abendlicht. Sicher nicht so grandios wie vom Goetheturm, aber als Trostpreis keineswegs zu verachten.
Ein paar Augenblicke einfach nur still und glücklich genossen, dann war Fotozeit:
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Bild #30: Frankfurt-Panorama #1: Im Hintergrund der mächtige große Feldberg im Taunus, im Vordergrund die Wolkenkratzer von Frankfurt. Alle identifizieren kann ich leider nicht, aber immerhin ein paar: Der Hohe mittig links mit der pyramidenförmigen Spitze ist der Messeturm. Der hohe rechts mittig etwas weiter hinten, der oben so eine Art Schirm oder ausladendes Krönchen hat dürfte der Westend-Tower sein. Rechts davon und etwas weiter hinten ist gleich ein kleiner Pulk, einer davon ist glaube ich der Trianon an der Mainzer Landstrasse. Direkt dahinter erkennt man die Spitze des Frankfurter Fernsehturms, im Volksmund auch „Ginnemer Sparschel“ genannt.
Ganz rechts dann die beiden Türme mit jeweils einer Stange oben drauf, der etwas niedrigere ist der Maintower (auf dem ich schon mal oben war, als ich beim HR als Praktikant gearbeitet habe – der Hessische Rundfunk hat da nämlich im obersten Stockwerk ein Studio und ein paar Redaktionsräume und -büros, die einen unglaublichen, grandiosen, herrlichen Ausblick über die ganze Stadt bieten. Als ich einen der glücklichen Redakteure, die da oben jeden Tag arbeiten dürfen, gefragt habe, ob man sich daran jemals sattsehen kann, hat der nur gemeint „Man gewöhnt sich dran“.
Wenn das stimmt, finde ich´s unendlich traurig,), der ganz hohe am rechten Bildrand ist der Commerzbank-Tower. Natürlich alle Angaben ohne Gewähr…
😉

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Bild#31: Und noch ein Pano, mit etwas mehr Zoom. Da musste ich leider ein paar schwarze Balken oben drinlassen, sonst hätt´s die Spitze vom Commerzbank-Tower kupiert.

Und weiter, den letzten Hasenpfad runter, der inzwischen kein kleiner Fußweg mehr war, sondern eine ausgewachsene, normale Strasse.
Unterwegs noch einen letzten, grandiosen Gruß der untergehenden Sonne zwischen den Häusern eingefangen…
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Bild #32: Das letzte Sonnenuntergangsbild für heute. Ehrlich! 😉

…und dann war ich unten, wieder mitten drin in den urbanen, verkehrsreichen Niederungen von Sachsenhausen, über die nun ernsthaft die Nacht hereinbrach.
Für mich dank der guten Beleuchtung kein Problem, aber der Foto tat sich doch so langsam etwas schwer, die richtig Belichtung zu finden und machte viele Bilder entweder zu dunkel…
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Bild #33: Unteres Ende des Letzten Hasenpfades in Sachsenhausen. So dunkel war´s aber nicht

…oder zu hell:
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Bild #34: Genau dasselbe Motiv wie eben. So hell war´s aber nicht…

Aber hey – wenn schon jemand schwächeln muss, dann lieber der Foto als der Matthias… 😀

Am Ende des Hasenpfades einfach immer geradeaus – an der vielbefahrenen Oppenheimer Landstrasse unter der Bahn durch, auf der anderen Seite der Bahngleise immer nur auf der Holbeinstr. nach Nordwesten. Liess sich überraschend gut laufen, dank der breiten Grünanlage mit Fußweg in der Strassenmitte:
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Bild #35: Grünanlage in der Holbeinstr. Vor Ort war´s stimmungsvoller und dämmriger, als das Foto suggeriert…

Immer nur schön geradeaus, geradeaus, geradeaus durch die Dämmerung, über die Kennedyallee (auf der es seinerzeit beim Frankfurt-Marathon westwärtsgegangen war), bis ich schließlich das zweite absolute Highlight der heutigen Tour erreichte:

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Bild #36: Holbeinsteg. Und wieder: Vor Ort war´s stimmungsvoller und dämmriger, als das Foto suggeriert…

Das Mainufer!
Booooaaaah!!!!

Der Blick vom Flussufer am Schaumainkai rüber auf die Frankfurter Citiy ist schon tagsüber beeindruckend. Aber gerade jetzt, in diesem Moment zwischen Tag und Nacht, in dem am Himmel das letzte Rot des herrlichen Sonnenuntergangs langsam in das tiefe, blausamtene Purpur einer Frühlingsnacht hineinbleichte, während langsam die unzähligen Lichter der Wolkenkratzer angingen und sich im dunklen, träge dahinfliessenden Main spiegelten – reine Poesie!
Einen solchen Anblick gibt es in ganz Deutschland kein zweites Mal:
(auch wenn der Foto auch diese tolle Stimmung nicht so ganz perfekt eingefangen hat)

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Bild #37: Blick aufs Mainufer westlich des Holbeinstegs (der den Fluss am linken Bildrand überspannt)

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Bild #38: Blick vom Holbeinsteg aufs Bankenviertel

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Bild #39: Und noch ein Panoramablick auf den Main und das Nordufer, dieses mal von östlich des Holbeinstegs (der folgerichtig links ist)

Nachdem ich mich (unter den teils etwas abschätzigen Blicken der vorbeihasteten Frankfurter, die diesen Anblick wohl gewöhnt sind) sattgesehen und ausfotografiert hatte, lief ich runter an den Main und folgte der Uferpromenade ostwärts:
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Bild #40: Hier unten war Joggerschwemme! Aber gegrüßt wurde nicht…

Allerdings nur kurz. So richtig kenne ich mich hier einfach nicht aus, und da ich meine Abzweigung nicht verpassen wollte, wechselte ich an der nächsten Brücke (Frankfurt hat unfair viele davon – während es Flussabwärts gar nicht so einfach ist, den Main zu überqueren, geht das hier alle naslang…) lieber wieder hoch an die Strasse, um mich an den Strassenschildern zu orientieren.
Nicht so hübsch wie direkt am Fluss, aber auch nett – das hier ist das Museumsufer, entsprechend passierte ich kurz hintereinander das Deutsche Architekturmuseum, das Deutsche Filmmuseum, Museum der Weltkulturen und das Museum für angewandte Kunst. Schön viel Kultur, selbst beim Vorbeilaufen.

Auf der anderen Mainseite zogen inzwischen die unerklärbar unscharfen Silhouetten des Maintowers und des Commerzbank-Towers…
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Bild #41

…sowie der sogar noch unerklärlich unschärfere Eiserne Steg vorbei…
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Bild #42: Merke: Bei Dunkelheit braucht´s offensichtlich eine besonders ruhige Hand zum Scharfe Fotos Schiessen. Aber wo krieg´ ich so eine bloß her??? 😉

…und dann ging´s auch schon rechts ab, weg vom Mainuger die Schulstr. runter, an deren Ende ich entspannt und zufrieden den Ausgangspunkt am Parkhaus „Alt Sachsenhausen“ erreichte.

Wunderbare Tour. Ganz, ganz viel Schönes, Interessantes und Spannendes zu sehen, erleben und entdecken. Und dabei auch noch ganz viel Abwechslung, von der Stadt in die Natur und zurück in die Stadt, und das bei guter Tagesform und exzellentem Wetter – großartig. Das mit dem Goetheturm war natürlich etwas schade, aber spätestens der Sonnenuntergang und der Schaumainkai haben mich wieder entschädigt, also will ich mal nicht meckern (außerdem kommt man ja vielleicht irgendwann wieder hin…).
So, und damit wäre ein weiteres, kleines Stück des großen, faszinierenden Puzzles namens „Frankfurt“ gelegt. Mal sehen, ob/wann/wie das nächste kommt.

So, und zum Abschluss gibt´s noch dieses Bild – das hab´ ich zwar nicht während dem Lauf gemacht, sondern danach, als ich auf der alten Brücke den Main in Richtung Altstadt überquert habe, aber es ist das gelungenste des Tages, und gibt die tolle Abendstimmung über der Stadt von allen heutigen Fotos am besten wieder:
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Bild #43: Bankenviertel und Altstadtufer von der Alten Brücke aus

Strecke: 12 km
Zeit: Nicht genommen. Aber etwas zügiger als die letzten Male.
Anteil der noch nie gelaufenen/gebloggten Passagen an der Gesamtstrecke: 99,08% (11,89 km von 12 km)
Karte:
sachsenhausen

M.

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13 Antworten to “Ausflug in die große Stadt: Frankfurt-Sachsenhausen mit Foto (12 km)”

  1. Christian Says:

    He Matthias, toll, einfach nur toll 🙂

    Also, der Reihe nach, sehr schöner, gewohnt ausführlicher Lauf-Bericht von Dir, so dass ich mal wieder das Gefühl habe, ich könnte Deinen Lauf ohne Probleme nachlaufen und würde nicht den Weg verlieren.
    Die Bilder sind ebenfalls sehr schön, meine Favoriten sind #32 und #39 :-)Zwecks ruhiger Hand bei Dunkelheit, da Du kein Stativ auf dem Rücken tragen willst, versuch einfach die Kamera irgendwo aufzustützen 😉

    Das gute alte Läufer-Gruss-Problem ist in Grossstädten wohl keines mehr, da wird aufgrund der höheren Läuferdichte einfach nicht mehr gegrüsst, hab ich auch schon so erlebt in Hannover, Hamburg, Dresden, Berlin und München 😳 Ich denke, da müssen wir Landeier uns erst dran gewöhnen 😉

    Schön, dass das Bein gehalten hat, erhol Dich gut.

    Salut
    Christian

  2. matbs Says:

    Hi Christian,

    dankeschön – die (zumindest grobe) Nachvollziehbarkeit der Strecken ist ja immer ein wichtiges Anliegen, wenn das halbwegs klappt, bin ich zufrieden! 🙂

    Das mit dem Stativ wird wohl nix, das mit dem Aufsetzen werd´ ich bei Gelegenheit vielleicht mal ausprobieren…

    Und die Läufergrüße: Naja, unten am Mainufer war´s ja verständlich und ok, aber draußen im Stadtwald?
    Bricht sich doch keiner was ab, wenn er da statt „Augen geradeaus und bloß Schnell Vorbei“ mal ein paar Sekunden freundlich ist.

    Bein quengelt leicht, macht aber mit – und wird deshalb ja weiterhin ein bisschen geschont.

    Cheerio

    Matthias

  3. Hannes Says:

    Wow, tolle Bilder! Die ersten sehen ja noch nicht so berauschend aus. Durch die Großstadt laufen, das ist nicht so mein Fall. Aber danach hast du richtig schöne Wege gefunden. Ruhige Wege. Und am Ende der Sonnenuntergang und die Skyline – traumhaft.

    Danke für die schönen Eindrücke von Frankfurt!
    Hast du irgendwelche Verträge mit den dortigen Tourismus-Verbänden? 😀

  4. xyz Says:

    Hi Matthias,
    muß heute einfach mal meinen Senf zu deinem Frankfurt Lauf-und-Erlebnissbericht dazugeben. Auf die „epische Länge und Breite“ deiner Berichte bin ich ja in der Vergangenheit schon öfter eingegangen, man braucht halt Zeit und muß sich drauf einlassen, aber es lohnt sich. Deine aussergewöhnlich umfassende und symphatiegetragene Schilderung der südlichen Randbezirke des Molochs Frankfurt
    (plus stimmungsvoller Fotos) hat mich rundweg begeistert. Mit solchem Blick habe ich Frankfurt bisher leider noch nicht sehen können. Das zu ändern wäre vielleicht mal einen Versuch wert!
    Und so werde ich dein Blog weiterhin treu verfolgen, in der Hoffnung bekannte Gegenden immer mal mit anderen Augen sehen zu lernen.

  5. Torsten Says:

    Ich halte zwar von Großstädten nix als Landei, aber der Lauf scheint richtig schön gewesen zu sein. Wenn man das hier liest hat man den Eindruck du wärst das doppelte gelaufen, die „nur“ 12 km haben mich da schon etwas überrascht.
    Mein persönlicher Favorit ist das Bild zum Schluss (#43), da kannst einen Rahmen drum machen und ins Wohnzimmer hängen. Ist echt ein Blickfang.
    Schade fand ich auch das der Goetheturm geschlossen war, die Bild von da oben hätte ich gerne gesehen. Bist du eigentlich schwindelfrei? Ich leider nicht, hätte mich ganz schön Überwindung gekostet da hoch zu klettern.

  6. matbs Says:

    @ Hannes: Bitteschön! 🙂
    Kannst im Gegenzug ja mal was von Kiel zeigen, wenn du mal wieder in die Stadt reinkommst (auch wenn Innenstädte natürlich in der Tat keine ganz idealen Laufgebiete sind. Aber so hin und wieder mal ist es irgendwie eine interessante Abwechlsung, finde ich).
    Mit den Tourismusverbänden der Stadt Frankfurt und/oder des Umlandes stehe ich momentan noch nicht in Kontakt, aber falls sich da jemand findet, der bereit ist, mir Geld zu Zahlen oder anderweitige Vergütungen zukommen zu lassen, bin ich gerne bereit, für die zu laufen/fotografieren/schreiben.
    Müssen sich nur melden… 😉 😀

    @ xyz: Danke für das Lob, freut mich, dass es dir gefallen hat. Das Frankfurter Umland – gerade der Stadtwald im Süden – ist übrigens auch sehr gut fürs Nordic Walking geeignet, und flach ist er auch – das wär´ doch auch mal ein schönes Ziel, oder?

    @ Torsten: Jaja, wenns fliesst, dann fliesst´s, und auf einmal klingt´s dann wieder viel weiter, als es war. Aber Strecke und Umgebung war ja auch für mich neu, da erlebt man das vielleicht besonders intensiv und versucht dann, die Eindrücke von unterwegs besonders genau zu bewahren.
    Das mit dem Goetheturm war in der Tat schade, allerdings muss ich gestehen, dass es auch ohne Sanierungssperre nicht geklappt hätte, weil ich außerhalb der Öffnungszeiten vorbeigekommen bin.
    Aber wenn du dir ein Bild von der Aussicht machen möchtest (und das ganz ohne Schwindel 😉 kann dir natürlich geholfen werden, denn die Wikipedia hat ein tolles Panoramabild, mit allem, was ich/wir da verpasst haben:

    Schwindelfrei bin ich so halbwegs, je nach Tagesform und Gefälle kann mir bei ungeländerten schroffen Abstürzen auch schon mal ein bisschen mulmig werden, aber normalerweise hält mich das als Aussichtsjunkie nicht auf… 😀

    Nochmal dankeschön

    Matthias

  7. Gerd Says:

    Hei das war ja ein Super Lauf durch die große Stadt.
    Tolle Bilder und eine interessante Strecke.
    Mal ne richtige Alternative zu den ganzen Waldläufen!

  8. matbs Says:

    Auf jeden Fall!

    Wär´ doch auch eigentlich auch mal was für deinen langen Lauf – Sonntagsmorgens von Zimmern aus Nordwärts, via Messel, Offenthal, Gravenbruch (oder Dreieich-Neu-Isenburg) und Sachsenhausen nach Frankfurt rein, dort dann ein schöner Nachmittag mit der Familie in Zoo, Palmengarten oder dem Senckenberg. (Oder alternativ umgekehrt, von Frankfurt heim, falls dir Zoo, Palmengarten oder Senckenberg NACH dem langen Lauf etwas zu viel wären 😉 )
    Dürften so ca. 25-35 km sein… 🙂

  9. diro1962 Says:

    und stinkig durch den Zoo???
    Ne, es reicht wenn die Tierchen dort so duften. 😉

  10. matbs Says:

    Musst du ja nicht – mit dem richtigen Equipment und einem Sack frischer Kleider kann man sich auf jeder Herrentoilette ganz gut frischmachen. Oder eben andersrum – morgens der Zoo, und danach dann schön gemütlich in der Nachmittags-/Abendsonne heimlaufen… 😉

  11. Christine Says:

    Freut mich, dass Du gesehen (und so ausführlich beschrieben) hast dass Frankfurt sehr, sehr grün ist!! Wärst Du am Mainufer noch 10 km nach Osten gelaufen, dann wärst Du auf „meinen“ Frankfurter Laufstrecken gelandet. Ich laufe auch manchmal in Richtung Stadt, also zum Mainufer.
    Das mit dem Grüßen wäre etwas ausserhalb auch anders. Christian hat recht: Man gewöhnt sich das bei grösserer Läuferdichte ab. Du bis sonst nur noch am Nicken und Hand-heben….

  12. matbs Says:

    Hi Christine!

    Ja, die viele Natur so nah an der Stadt überrascht mich immer noch ein bisschen – als Auswärtiger verbindet man doch erstmal immer die „städtischeren“ Gebiete nördlich des Mains mit Frankfurt. Entsprechend spannend ist es dann, neue Facetten der Stadt zu entdecken.

    Und nach Fechenheim komm´ ich sicher auch noch mal irgendwann – hab´ ja jetzt schließlich Blut geleckt, da wären ein paar weitere Frankfurt-Besuche im Lauf dieses Jahres überhaupt nicht verkehrt… 😉

    Gruß aus dem Süden (samt Nicken und Hand-heben)

    Matthias


  13. […] letzte Mal war ich ja vor ziemlich genau zwei Monaten in Frankfurt unterwegs gewesen und hatte eine Fototour durch Sachsenhausen, den Frankfurter Stadtwald und am Museumsufer gemacht – einziger Wehrmutstropfen war damals gewesen, dass der riesig hohe Goetheturm am […]


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