Frohe Ostern: Ostertal mit Hund und Foto (13,8 km)

22. März 2009

Rückblende:
Vor gut einem Monat wollte ich zusammen mit Nemo eine schöne Tour auf dem Nibelungensteig und durch Ostertal tief drinnen im Odenwald machen.
Dummerweise wurde es dann keine schöne Tour, sondern ein fahriger, ärgerlicher, unangenehmer Mistlauf, der so wenig Spass machte, dass ich schließlich vorzeitig abbrach und mir vornahm, die Gegend irgendwann später noch einmal unter besseren Vorzeichen zu erlaufen.

Heute war´s soweit: Runder Geburtstag in der Familie, die dazugehörige Feier fand zufällig im Hotel Berghof in Erzbach statt, und das liegt wiederum mitten drin im Ostertal, gerade mal zwei oder drei Kilometer von der Stelle entfernt, wo ich vor einem Monat den Abbruch der Ostertal-Tour beschlossen hatte und umgekehrt war.

Na ja, und wenn man schon mal da ist… 😉

Folgerichtig also die Laufsachen mitgenommen, um zwischen Familienmittagessen und Familienkaffeetrinken eine hoffentlich hübsche kleine Odenwald-Bergtour mit Nemo einzulegen.
Den Foto packte ich ebenfalls ein, obwohl das Wetter eigentlich alles andere fotogen war, denn nach dem strahlenden Sonnenschein der letzten Tage hatte sich der Himmel heute morgen zugezogen. Entsprechend war´s sowohl an der Bergstrasse als auch im Odenwald kalt, trüb und vor allem extrem diesig (fast schon neblig) – keine guten Voraussetzungen für schöne Bilder, aber ich wollte es einfach mal versuchen.


Start am frühen Nachmittag vor dem Berghof in Erzbach, einem kleinen Ortsteil von Reichelsheim, der sich entlang einer einzigen Durchgangsstrasse ein langes Wiesental hinaufzieht.
Wetter: Immer noch grau und trüb (aber nicht unbedingt unfreundlich), Nemo ungeduldig, Matthias moderat vollgefressen und entsprechend ein klein wenig träge (Merke: Eine Halbe bis Dreiviertelstunde nach einem reichhaltigen Mittagessen ist nicht die beste Zeit zum Laufen… 😀 ).

Zuerst mal südwärts, talaufwärts. Das Tal, in dem Erzbach liegt, ist relativ schmal und im Talgrund gibt´s nur die Durchgangsstr., die keinen Bürgersteig hat, also versuchten wir uns etwas oberhalb am Hang durch die Wiesen zu schlagen. Die Wanderkarte hatte dort einen Weg verzeichnet, in Wirklichkeit war´s nur ein wucheriges Pfädchen, erst voller Dornenranken (Autsch. Autsch. Autsch…), dann leicht schlammig-grasig, auf dem es mehr schlecht als recht vorwärts ging:
img_1461
Bild #1: Namenloser Pfad oberhalb der Forsthausstr./L3105 über Erzbach

Nach einem halben Kilometer erreichten wir einen ordentlichen und markierten Weg, auf dem es halbrechts an einer kleinen Anhöhe (laut Wanderkarte die „Fischerhöhe) vorbeiging…
img_1464-72pano
Bild #2: Blick auf die Fischerhöhe. Typische Odenwald-wiesenlandschaft – bei Sonnenschein und blauem Himmel wunderschön, heute etwas etwas trist – aber besser war´s nun mal nicht…

…dann halblinks und auf dem OWK-Weitwanderweg HW 22 (weiße Raute) abwärts…
img_1474
Bild #3

, durch ein kleines Wäldchen, denn rechts und am Rand eines hübschen kleinen Seitentals mit satten Wiesen und einem Bächlein leicht abwärts nach Westen:
img_1475
Bild #4: HW 22 in Richtung Ober-Ostern

Bisher übrigens eine ordentliche Tour. Eigentlich viele kleine Gründe um nicht ganz zufrieden zu sein – Etwas viel Stop & Go (wegen Nemo/Fotos machen/Karte lesen), etwas träge (wegen dem großen Hacksteak und reichlich Spätzle in meinem Magen), etwas zu trüb (die sanfte Wald-/Wiesenlandschaft hier oben profitiert extrem von Sonnenschein, wenn der fehlt ist es einfach nicht so hübsch), etwas zu diesig (auf Distanzen bis ein paar hundert Meter fiel der Dunst gar nicht auf, danach nahm die Sicht jedoch rapide ab, auch das war angesichts der schönen Landschaft sehr schade), etwas zickendes linkes Bein (das übliche halt).
Aber irgendwie machte das alles nix, war trotzdem ein schönes, angenehmes Gefühl, endlich mal wieder auf vollkommen unbekannten Pfaden (hier hinten war ich vorher noch nicht mal mit dem Auto gewesen) durch den Odenwald zu joggen. Machte Spass!

Unterwegs auf dem HW22 eine kurze Begegnung mit ein paar wolligen Schafen…
img_1478
Bild #5

…denen wir kurz unsere Aufwartung machen…
img_1477
Bild #6

…bevor wir auf bequemen, tendenziell leicht abfallenden Weg durch das breiter werdenden Wiesental westwärts liefen:
img_1479-82pano
Bild #7: Blick den HW 22 runter auf Ober-Ostern

Relativ respekteinflössend: Der Blick auf die Gegenüberliegende Seite des Ostertals, die wie demnächst erklimmen wollten:
img_1483
Bild #8: Die – leicht vernebelten – Hänge des Birkenhags hinter Ober-Ostern. In Natura sahen die noch ein gutes Stück steiler aus als auf dem Bild…

Relativ glücklich: Die Sichtung der einzigen Kuh, die uns heute auf der gesamten Strecke begegnen sollte – die musste natürlich sofort abgelichtet werden, weil zu jedem Odenwaldlaufbericht mit Kamera bekanntlich mindestens ein Kuhfoto gehört:
img_1484
Bild #9: Ober-österliche Kuh beim Rumliegen

Nach einem guten Kilometer am Rand des Tals erreichten wir schließlich den Ortseingang des Dörfchens Ober-Ostern (noch mehr Oster-Wortspiele schenk´ ich mir einfach mal, auch wenn die Verlockung groß ist… 😉 ):
img_1485
Bild #10

Wobei der Begriff „Ortseingang“ auf Ober-Ostern eigentlich gar nicht so richtig zutrifft, denn wie bei vielen anderen Orten in der Umgebung scheint es gar keinen richtigen, traditionellen Dorfkern zu geben – stattdessen besteht der Ort aus einer langen, losen Aufreihung von Häusern und Gehöften, die einzeln oder in kleinen Grüppchen in die weitläufigen Wiesen neben der Durchgangsstrasse im Talgrund drapiert sind. Diese Siedlungsform scheint in den schmalen Tälern des mittleren Odenwalds gar nicht so selten zu sein (zumindest sollte sie uns heute noch öfter begegnen).

Hier hatten wir eine Gruppe von Häusern an der Seitenstrasse „Im Eck“ erreicht, der wir nun runter zur Hauptstrasse (Ostertalstr./K52 im Talgrund folgten), wobei wir das nette Tiergehege des Landgasthofs „Ostertal“ passierten und eine weitere kleine Haustieranschaupause einlegten:
img_1486
Bild #11

img_14881
Bild #12

img_1487
Bild #13

img_1489
Bild #14

img_1490
Bild #15

img_1493
Bild #16: Muss… mir… Osterhasenbemerkung… verkneifen…

Und weiter – vorbei am Landgasthaus, über die K52 im Talgrund, auf der anderen Strassenseite dann geradeaus, auf einem unmarkierten und namenlosen Weg den Hang an der anderen Talseite hoch.
Einer von diesen Wegen, bei denen auf der Wanderkarte nicht ersichtlich ist, ob sie gut oder schlecht sind – wenn man Glück hat, stellen die sich das vor Ort als komfortable Feld- oder Waldwege mit gutem Untergrund heraus. Wenn man Pech hat, sind´s holprige, schlammige, dornige Ruckelpfädchen in der Pampa.

Wir hatten heute eher Pech: Zuerst ging´s ja ganz manierlich los, der Weg war breit, ordentlich in Schuss, und nicht besonders steil…
img_1494
Bild #17

…doch bereits nach wenigen Metern wurde es fragwürdiger: Zuerst stellte sich heraus, dass der Weg über eine eingezäunte Weide führte. Der Zaun war zwar an einer Stelle offen, aber die Anwohner glotzten uns trotzdem leicht irritiert hinterher, als wir über ihren (matschigen und pferdeäpfligen) Rasen joggten:
img_1495
Bild #18

Danach wurde es noch abenteuerlicher: Schmales, morastiges, steiniges, zugewachsenes Pfädchen den Hang hoch:
img_1497
Bild #19

Dieser Aufstieg zog richtig fies rein – fast ein Kilometer bergauf, Durchschnittsteigung ca. 14%, ganz, ganz schlechter Weg (unten schlammig und rutschig, weiter oben dann dick mit altem Herbstlaub bedeckt, unter dem sich große, lose Steine versteckten), das war sowieso schon mal ziemlich anspruchsvoll, hinzu kamen dann noch diverse erschwerende Faktoren:
– Ich bin im Moment nicht wirklich in Topform
– Und habe seit Wochen keinen ordentlichen Berglauf mehr gemacht
– Außerdem war ich ja immer noch mit vollem Magen unterwegs, was die Leistungsfähigkeit auf solchen Strecken nicht gerade erhöht
– Und dann war da noch mein nichtganzknusperes linkes Bein – in den letzten Wochen hab´ ich das ja immer ein bisschen geschont, entsprechend war das kein Problem. Aber hier war Schluss mit Schonung, dieser Aufstieg war schon eine ziemliche Extrembelastung. Und dabei merkte ich dann ganz deutlich, dass da irgendwas nicht ganz stimmt – das Bein fühlte sich wieder mal irgendwie… komisch an, außerdem wollte es einfach nicht so, wodurch die entscheidenden 10% oder 20% Leistung fehlten.

Kurzum: Das lief nicht ganz so gut.

Den ersten Teil des Aufstiegs kämpfte ich mich noch stetig über Stock und Stein bergauf, merkte aber schon, wie ich immer langsamer wurde und mir die Puste ausging. Da half auch die kleine „Schau mal einer an, der Frühling kommt“-Fotopause zwischendurch nicht so richtig:
img_1496
Bild #20: Schau mal einer an, der Frühling kommt

Als wir dann nach mehreren hundert Metern den Waldrand erreichten und eine Steilkurve um eine kleine Hochwiese liefen, war dann erst mal gut: Die letzen ein-, zweihundert Meter auf dem steilen, zugelaubten, steinigen Wildpfädchen bewältigten wir gehend, das war anstrengend genug:
img_1498
Bild #21

Puha!

Schließlich erreichten wir schwer schnaufend (zumindest ich, Nemo war noch ganz gut beieinander) den Höhenweg HW 17 (blaues Dreieck), auf dem wir vor einem Monat vom Gumpener Kreuz kommend schon mal gelaufen waren (und zwar an dieser Stelle), und dem wir nun einfach nur nach Norden zu folgen brauchten.

Vor zwei Monaten war hier alles vereist und verschneit gewesen, heute hingegen dominierten die starken Braun- und zarten Grüntone des beginnenden Frühlings.

Hier klappte das mit dem Laufen auch wieder besser: Kurz moderat bergauf in den Wald, dann schön bergab und hinaus auf die offenen Wiesen auf dem Bergsattel am Rechbuckel, von dem aus man bei guter/normaler Sicht einen herrlichen Blick auf die umliegenden Täler hat.
Blöderweise war gute/normale Sicht heute leider nicht verfügar, denn es war ja leider furchtbar diesig/neblig.
Vor einem Monat hatte der Blick von hier aus links runter ins Gersprenztal so ausgehen:
23a
Bild #22: Blick vom Rechbuckel ins Gersprenztal am 17.2.09

Heute?
So:
img_1503
Bild #23: Blick vom Rechbuckel ins Gersprenztal am 22.3.09

Der Blick in die andere Richtung, runter aufs Ostertal, war zwar etwas besser, aber so richtig berauschend kam er auch nicht:
img_1505-1514pano
Bild #24: Ostertal vom Rechbuckel aus

Hrmnnaja, schade, aber da kann man nun mal nichts machen (und nett war´s hier oben ja trotzdem, schön ruhig und einsam, singende Vögel, frische Luft…)

Und weiter hinter dem blauen Dreieck hinterher. Am Ende des offenen Geländes am Rechbuckel halbrechts…
img_1515
Bild #25: Wegweiser am Rechbuckel

…dann ein langes, angenehmes Stück auf dem bequemen Höhenweg über den umliegenden den Tälern durch den Wald…
img_1519-23pano
Bild #26

…wobei zwischenzeitlich sogar die milchige Sonne für ein paar Momente zwischen den dichten Wolken hervorschaute:
img_1517
Bild #27: Im unteren Bilddrittel kann man schwach den Schattenwurf im fahlen Sonnenlicht erkennen…

Nach insgesamt über zwei Kilometern wieder raus ins frei, und an der Abzweigung vor dem Heidenberg rechts ab, auf den HW 20 (gelbes Dreieck).
Erst fast eben geradeaus über einen vorgelagerten Bergrücken…
img_1524
Bild #28

…dann langsam und etwas kurvenreicher bergab…
img_1525
Bild #29

…vorbei an einem schönen Ausblick überReichelsheim auf Schloss Reichenberg…
img_15271
Bild #30

…sowie einem einsamen kleinen Bergfriedhof…
img_1528
Bild #31: Warum da ein einzelner Schuh auf der Friedhofsmauer steht? Keine Ahnung.

…und schließlich durch ein weiteres kleines Wäldchen hinab ins Irrbachtal, wo der inzwischen merklich hechelnde Nemo eine kurze Trink-/Kühlpause in den Fluten des Irrbachs nehmen durfte:
img_1530
Bild #32

img_1531
Bild #33

Danach weiter auf dem HW20 durchs Irrbachtal, bis runter ins Dörfchen Unter-Ostern, das einen etwas kompakteren Eindruck als das dezentrale, langgestreckte Ober-Ostern machte:
img_1532
Bild #34: In dem Schuppen an Scheune in der Bildmitte wohnt ein riesiger schwarzer Zwingerhund, der beinahe die Zwingertür abgerissen hätte, als wir vorbeiliefen…

Wir durchquerten Unter-Ostern (ging schnell, der Ort ist nicht groß) und liefen geradeaus weiter in Richtung Rohrbach. Landstrassenrand, natürlich kein Seitenstreifen oder Radweg, das war nicht besonders angenehm, besonders mit dem Hund im Schlepptau – aber die Alternativstrecken wären alle deutlich weiter und steiler gewesen, da hatte ich keine Lust mehr zu (und Nemo anscheinend auch nicht, denn so langsam liess sein Elan merklich nach).

Langes Stück – über zwei Kilometer am Strassenrand das grüne, hübsche Rohrbachtal hinauf. Irgendwann fing Rohrbach halbherzig an und zog sich mit vereinzelten Häusern neben der Strasse sporadisch das Tal hoch. Mehr Verkehr als ich erwartet hatte, dazu zog sich die Strecke ganz schön – aber immerhin kam kurz vor dem offiziellen Ortseingang von Rohrbach (der ca. 1 km nach dem inoffiziellen ist) nochmal die Sonne durch und leuchtete das Örtchen…
img_1534
Bild #35: Ortseingang von Rohrbach

…und die umliegenden Wiesen…
img_1535
Bild #36: Wiesenhang bei Rohrbach

…mit einem etwas fahlen aber angenehm warmen Licht aus.

Hinter Rohrbach ging´s noch ein Stück auf der Landstrasse bergauf (nun im Wald) und schließlich (endlich) von der Strasse ab – rechts über den Naturparkplatz Rohrbach (voller interessanter Infotafeln zum Bergbau in dieser Gegend – hier wurde offenbar bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts hinein Eisen und Mangan gefördert) und auf dem Roter-Kandel-Weg (gelbe 6) hinauf auf die letzte Anhöhe vor Erzbach.
Noch mal ein schönes Stück, links des Weges ein Naturschutzgebiet mit viel Schilf und einem schreienden Bussard, rechts dichter Wald.
Dazu eine angenehm-moderate Steigung, auf der wir allerdings trotzdem langsam machten, denn Nemo begann so langsam etwas trödeliger und unkonzentrierter zu werden, ein sicheres Zeichen, dass wir uns so langsam seinem Leistungslimit näherten (inzwischen waren wir ja schon über 10 km in anspruchsvollem Gelände unterwegs gewesen, für so einen kleinen Hund ist das einer sehr respektable Distanz, besonders nach der gerade überstandenen Erkältung).

Oben angekommen eine Kreuzung samt Schutzhütte neben der – mitten in der Pampa – eine nagelneue Hundetoilette aufgestellt war:
img_1538
Bild #37: Entweder ist das Hundekotproblem hier draußen im Niemandsland größer als vermutet, oder die Gemeinde Reichelsheim hatte letztes Jahr noch ein paar unverplante Euro im Etat über, die schnell weg mussten… 😉

Dort links, ein paar hundert Meter über einen breiten, offenen Bergrücken…
img_1539
Bild #38: An der Landschaft merkt man, dass der kristalline (=westliche) Odenwald mit seinen schrofferen Bergen und steileren Tälern hier so langsam in Buntsandsteinodenwald (=östlicher Odenwald) übergeht, der weniger steil ist und von weiten, sanft geschwungenen Höhenzügen dominiert wird

…dann rechts und auf dem Roter-Kandel-Weg (nun mit der gelben zwei markiert) schön langsam bergab bis runter nach Erzbach zum Ausgangspunkt des heutigen Laufs, wo bereits eine verdiente kalte Cola wartete…

Keine perfekte Tour.
Die Landschaft hier oben ist am schönsten bei Sonnenschein und klarer Sicht, die haben heute beide gefehlt. Entsprechend sind dann auch die Fotos nicht so richtig toll, auch das finde ich ein bisschen schade.
Formmäßig eigentlich allles halbwegs ok, bis auf das schlechte, alte linke Bein, das angesichts der höheren Belastung beim Berglaufen ganz klar gemeldet hat, dass irgendwas nicht so ganz stimmt – gut zu wissen, morgen mach´ ich dann doch den Termin beim Orthopäden
Trotz all dieser kleinen Abers aber insgesamt eine erbauliche Runde in schöner Umgebung, die durchaus Spass gemacht hat – und das Ostertal wäre damit auch abgedeckt!
Kein Lauf für die Ewigkeit, aber gut genug für einen angenehmen Sonntagmittag!

Strecke: 13,8 km
Zeit: Lahm
Anteil der noch nie gelaufenen/gebloggten Passagen an der Gesamtstrecke: 96,52% (13,32 km von 13,8 km)
Karte:
ostertal

M.

Werbeanzeigen

10 Antworten to “Frohe Ostern: Ostertal mit Hund und Foto (13,8 km)”

  1. Hannes Says:

    Nein. Von Ostern möchte ich noch nichts lesen.

    Obwohl es da ja doch ganz nett aussieht und man selbst wieder nach draußen möchte, wenn man das liest.

    Hoffentlich sagt der Orthopäde nichts Schlimmes, du sollst weiterhin solche Touren machen können. Aber das wird schon. Drücke dir die Daumen!

  2. Christian Says:

    Na dann Matthias, lässt sich doch so langsam wieder an. Schöner Bericht, die Bilder find ich gar nicht so übel, vor allem das erste Pano hat was, es lebt von den satten Grüntönen, ein blauer Himmel würde davon eher ablenken 😉

    Nein, ganz im Ernst, mir gefällt die Tour auch bei diesigem Wetter und Dein Streckennetz hast Du ja auch wieder erweitert. Was sagten denn die anderen Gäste, als Du Dich nach dem Lauf verschwitzt und verdreckt zum Kaffee gesetzt hast ? Sorry, aber das war mein erster Gedanke…

    Schönen Abend wünsch ich Dir

    Salut
    Christian

  3. matbs Says:

    @ Hannes: Tja, um Ostern kommt man im Ostertal nicht so gut rum… 😉
    Bis der Orthopäde was sagt, das dauert noch ein Weilchen – als nicht akuter Kassenpatient hab´ ich nur einen Termin für Anfang April gekriegt. Mal gucken, wie sich das bis dahin entwickelt (werde auf jeden Fall weiterhin ein bisschen Schonen)…
    Danke fürs Daumen Drücken!

    @ Christian: Na ich weiss ja nicht – so ein bisschen blauer Himmel hätte sicher nicht geschadet…

    Die anderen Gäste haben nix gesagt – entweder aus Höflichkeit (was ich nicht hoffe… ;), oder weil ich inzwischen genug Routine bei solchen Aktionen habe und gut genug ausgerüstet bin, um mich nach einem Lauf wieder gut präsentierbar zu machen: Handtücher, Waschlappen, Sport-Duschgel, High-Strength-Deo, kompletter Satz frischer Klamotten – damit kann man sich auf einer handelsüblichen sauberen Herrentoilette samt Waschbecken problemlos so auffrischen, dass man quasi wie neu ist (lediglich die anderen Toilettenbenutzer gucken manchmal etwas seltsam, wenn man gerade halbnackt vor dem Waschbecken steht und sich gerade abschrubbt). Von daher: Alles überhaupt kein Problem.

    Und was das Streckennetz angeht – da hatte ich insgeheim gehofft, nach über einem Jahr einen neuesten östlichsten Punkt zu erlaufen, aber am Ende haben 50 m. nach Osten gefehlt…

    Gruß

    Matthias


  4. […] Frohe Ostern: Ostertal mit Hund und Foto (13,8 km) […]

  5. Torsten Says:

    Das hätte ich nicht geschafft, erst voll gefuttert und dann noch 14km in der Gegend rum gelaufen. Davon bekomme ich immer tierisch Seitenstechen und schlecht wird mir irgendwann auch. Trotzdem schöne Gegend in der du unterwegs warst, nur komisch das du nur eine Kuh gesehen hast. Bei uns im blauen Ländchen gibt es da mehrere von, sogar welche auf 2 Beinen. 😉

  6. matbs Says:

    Hi Torsten,

    am Anfang war der volle Bauch schon sehr störend, aber im Lauf der Tour hat sich das dann so langsam wegverdaut und es ging…

    Das mit der einen Kuh hat mich auch etwas gewundert, aber das hängt auch ein bisschen von der Gegend ab, in der man unterwegs ist: Manchmal dominieren die Kühe, manchmal Pferde, und manchmal gibt´s auch einfach nur Felder…

    Ich dachte immer, das Blaue Ländchen wäre traditionell eher Schaf-Land?

  7. Torsten Says:

    Das war mal, Schafe sieht man nur noch selten. Aber wenn man mal welche sieht dann sind es sauviele.

  8. katja Says:

    Hi,

    schöner Blog! Du hast genau das Haus meiner Tante in Unter Ostern fotografiert, ich bin früher als Teenie ,wenn wir zu Besuch waren, auch dort gelaufen, und immer wenn ich am Berg oben ankam, habe ich mich über Kreislaufprobleme gewundert;-)Heute bin ich etwas trainierter beim Laufen, aber ich weiß auch nicht, ob ich mit vollem Magen auf den Leimberg rennen könnte.

  9. matbs Says:

    Hi Katja,

    schön, dass du hergefunden hast, noch schöner wenn´s dir gefällt! 🙂

    Die Anstiege dahinten sind auf jeden Fall schön anspruchsvoll, egal ob mit oder vollem Magen, entsprechend ist das glaub´ ich ganz normal, wenn man dabei ein bisschen außer Atem gerät – Hauptsache, man kommt irgendwie hoch!

    Vielen Dank für den netten Kommentar und viele Grüße von der Bergstrasse

    Matthias


  10. […] Lange verweile ich nicht, bei den Temperaturen empfiehlt es sich trotz Windstille, in Bewegung zu bleiben. Weiter den Weg H5 entlang, nordwärts am flachen Wiesenhang entlang, von dem aus man einen schönen Blick hinüber ins Ostertal… Bild #7: Blick zum Ostertal […]


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: