Bundesstraße, Wald und Weinberge: An der Bergstrasse von Jugenheim ins Meerbachtal (14,4 km)

30. Mai 2009

Irgendwie ist in letzter Zeit relativ häufig Laufen im Meerbachtal angesagt – letzten Sonntag erst die wunderschöne Tour von Wilsmhausen nach Gronau, heute dann Mittagessen mit der Verwandschaft im Ausflugslokal Vetters Mühle im Bensheimer Ortsteil Zell – im unteren Meerbachtal.

Aber hey, mir soll´s recht sein, da unten ist es verdammt hübsch, und wenn man eh dorthin muss, dann kann man das ja auch gleich zu Fuß erledigen.
Folgerichtig heute auf dem Plan: Am späten Vormittag von zuhause aus bis runter nach Zell, um dort rechtzeitig zum Mittagessen gegen 13:00 Uhr anzukommen.
Möglich waren dabei zwei Routen:
1) Entweder der B3 am Fuß der Bergstraße folgen und von Bensheim aus nach Zell hochlaufen. Unkompliziert, flach, und ehrlich gesagt ein bisschen langweilig
2) Oder eine Route geradewegs durch die Berge wählen und einfach irgendwie über die Höhenzüge und durch die steilen Täler am Rand des Odenwalds. Überhaupt nicht langweilig, aber mit einem Streckenprofil wie ein Riegel Toblerone – Sackanstrengend, mit hunderten von Höhenmetern und einigen extrem brutalen An- und Abstiegen, außerdem extrem zeitaufwändig („Hoch-runter-hoch-runter-hoch-runter-hoch-runter“ geht einfach nicht so schnell wie „Geradewegs eben durch“).

Auf „unkompliziert und ein bisschen langweilig“ hatte ich keine rechte Lust, aber die Monsterleidenstour über multiple Höhenrücken wollte ich mir auch nicht voll geben, also entschied ich mich schlussendlich für einen Kompromiß: Den ersten Teil der Strecke würde ich eher flach am Fuß der Bergstraße laufen, und in Auerbach dann links hoch in die steilen, wunderschönen Vorberge des Odenwalds einbiegen und mich auf bisher unbekannten (und wahrscheinlich relativ abenteuerlichen) Nebenpfaden über die vorgelagerten Anhöhen und kleinen Seitentäler der Bergstraße bis Zell durchschlagen.
Best of both worlds, das sah doch prima aus!


Vormittags die Siebensachen zusammengepackt – Plänchen (essentiell angesichts der verschlungen Pfade, über die der zweite Tourteil führen sollte), zwei Fläschchen Isoplörre im Trinkgürtel (Berglaufen bei Wärme, da hat man besser ein bisschen was dabei um die Kehle zu benetzen), und das Handy, um bei der wartenden Verwandschaft anzurufen, falls ich mich verspäten sollte (was durchaus wahrscheinlich war, angesichts der Tatsache, dass ich mich wieder mal ein bisschen zu spät auf die Socken machte und die Strecke aus Zeitgründen nicht vermessen hatte).
Und Start, gegen halb Zwölf auf die Piste.

Aaaaaaaaah.
Wahrscheinlich hat jeder Läufer davon, wie das für ihn perfekte Laufwetter auszusehen hat.
Meins sieht so aus:
Es herrschen 17° bis 22° Celsius. Die Sonne strahlt aus einem azurblauen Himmel mit ein paar Schäfchenwolken. Die Luft ist klar und frisch, mit exzellenter Fernsicht und moderater Luftfeuchtigkeit. Und dazu weht eine leichte, erfrischende Brise.
Heute war perfektes Laufwetter!
Herrlich, da war das glückliche Grinsen vom ersten Schritt an wie festgetackert…

Südwärts, auf dem Blütenweg (gelbes B) aus Jugenheim raus und durch die sonnigen Felder nach Alsbach, dort der Standardroute durchs Oberdorf gefolgt (Jugenheimer Str., „Am Katharinenberg“, „Lindenstr.“, Hochstr.) und schließlich auf dem Blütenweg durch die Weinberge bis zum Grenzweg am Nordrand von Zwingenberg.

Lief ziemlich gut soweit. Meine Waden waren ein bisschen schwer und krampfig, wie schon die ganze Woche. Aber kein Problem, ich machte einfach schön langsam und achtete darauf, sie nicht zu sehr zu beanspruchen, das ging relativ problemlos.
Außerdem war´s entspannter so, genau richtig um die schöne Umgebung bei Kaiserwetter so richtig zu geniessen.

Auch in Zwingenberg folgte ich dem Blütenweg weiter nach Süden, durch die ruhigen, freundlichen Wohngebiete an der Jugenheimer Str. und der Stuckertstr., bevor ich am Friedhof rechts in die Friedhofstr. einbog und sanft abwärts zur alten Bergstraße runter lief (die Alternative wäre gewesen, steil links den Hang „Auf der Ebene“ hochzulaufen, aber da hatte ich keine Lust zu – erstens stand für später ja noch genug „Steil“ auf der Tagesordnung, und zweitens hätte ich vor Auerbach dann trotzdem irgendwann wieder runter an die Bergstraße gemusst. Nee, nee, nee, das war nix).

Also schön entspannt abwärts, am Friedhof entlang, dann auf dem extrem schmalen Bürgersteig an den alten Häuseln links die alte Bergstraße (Alsbacher Str.) runter, die sich kurz darauf mit der neuen Bergstraße (B3) vereinigte.
Und weiter südwärts, ausgeglichen und entspannt an der B3 durch Zwingenberg.
Die wunderschöne Altstadt hatte ich ja gerade letzten Freitag beim grandiosen ersten Teil des Nibelungensteigs genießen können, also liess ich sie heute mal im wahrsten Sinne des Worte links liegen und lief stattdessen ein Stück durch den kleinen, lauschigen Zwingenberger Stadtpark an der alten Stadtbefestigung entlang.
Gepflegte Grünflächen, hohe alte Bäume, hin und wieder mal links ein Einblick in die schmalen Kopfsteinpflastergassen mit ihren alten Fachwerkhäusern, überragt vom mächtigen grünen Bergkegel des Melibokus – sehr nett, und außerdem schön schattig, das war gar nich mal so unangenehm nach den letzten paar Kilometern in der prallen (wenn auch gottseidank nicht besonders heissen) Sonne.

Am Ende des Stadtparks dann wieder an die B3.
Wie gehabt, neben der Straße entlang. Immer weiter nach Süden.
Übrigens durchaus nett – es gibt ja Strecken neben Bundesstraßen, die sind nicht besonders hübsch, gerade draußen in der Pampa, wo das meist Tempolimit hoch und die Fuß-/Radwege oft schmal oder nichtexistent sind.
Aber die B3 führt durch die Orte, da ist praktisch immer Tempo 50 (das dank der in den letzten Jahren immer häufiger auftauchenden Starenkästen am Straßenrand meist auch eingehalten wird) und es gibt immer was zu Schauen, schließlich sind das hübsche und alte Dörfer und Städte, die sich hier wie an einer Perlenkette aufgereiht die Bergstraße runterziehen.

Inwzischen war ich übrigens am Ende von Zwingenberg angekommen, das quasi nahtlos in den Bensheimer Stadteil Auerbach übergeht.
Zeit: High Noon. Tönende Kirchenglocken aus allen Richtungen begleiteten meinen Einlauf in Auerbach. Schön! 🙂

Das nördliche Auerbach ist ein altes Villenviertel, da läuft sich´s immer recht schön – links und rechts der Strasse stehen viele große alte Häuser in großen alten Gärten voller großer alter Bäume.
Schattig und angenehm und die regelmäßigen Querstrassen boten szenische Aussichten auf die steilen, sonnigen Weinberge (uijuijui, hier geht´s wirklich ordentlich aufwärts) und das beeindruckende Auerbacher Schloß mit seinen beiden großen Rundtürmen (beflaggt und wunderschön vor dem strahlendblauen Himmel) auf dem Auerberg hoch über der Stadt.

Und immer weiter südwärts neben der B3. Zwischendrin machte ich mal ´ne kurze Dehnpause für die Waden (das gefiel ihnen) und trank meine erste Flasche brühwarme Isoplörre (gah!), ansonsten ging´s schön gleichmässig weiter, im herrlichen, warmen Schein der Mittagssonne durch Auerbach, das zu Fuß irgendwie viel länger ist, als wenn man dem Auto durchfährt (komisch…).

Nach 1,7 km überquerte ich schließlich die große Kreuzung an der Bachgasse, wo´s links hoch nach Hochstädten und ins Fürstenlager geht, und weitere 200 m. war dann endgültig Schluss mit lustig.

Ok, gut, eigentlich stimmt das überhaupt nicht.
Tatsächlich war nur Schluss mit „Bequem und ein bisschen langweilig“.
„Lustig“ fing hingegen jetzt erst so richtig an!
Ab hier ging´s nämlich links hoch, runter von den ausgetretenen, altbekannten Pfaden und geradewegs hinauf in Richtung der steilen, wunderbaren, pittoresken, steilen Weinberge.

Die übrigens total steil sind, falls ich das noch nicht erwähnt haben sollte… 😉

Zuerst gar nicht schlimm:
Links von der B3 ab und den schmalen Hochzeitsweg hinauf.
Wieder mal älteres Wohngebiet, sanft am Hang, noch gar nicht steil.
Überhaupt kein Problem

Dann über die Ludwigsstr. und weiter den Hochzeitsweg hoch.
Der nun schon etwas anzog.
Schon ein bisschen fordernd.

…und dann noch etwas mehr anzog…
Puha, warum war denn die Sonne auf einmal so heiss?

…und dann *pfffft* noch etwas *uff* mehr anzog…
Heidenei. Anstrengend!
Aber immerhin gaben meine Waden praktisch instant Ruhe, sobald es steiler wurde. Irgendwie kamen sie mit der Steigung viel besser klar als mit der Ebene, deshalb übergaben sie den Staffelstab des Quengelns ab hier dann auch an meine Oberschenkelmuskulatur (Sektion: „Hinten außen, da wo die Beine in den Hintern übergehen“), die von nun an die Beschwererei übernahmen, und sich sogleich mit Gusto (und unwilligem Ziehen) in ihre neugewonnene Aufgabe stürzten.
Immer mal was Neues, das macht´s interessanter… 😀

Schließlich erreichte ich – schon gut angeschwitzt und fröhlich keuchend – den östlichen Ortsrand, da wo das steile Auerbach aufhört und die steileren Weinberge anfangen. Der Hochzeitsweg geht hier noch weiter, geradeaus den Hang hoch in die Weinlagen.
Mit über 20% Steigung!!!!

Zum Glück musste ich da nicht hoch, stattdessen ging´s rechts ab, auf den Blütenweg (wie gehabt: Gelbes B), der zwischen Rebenreihen und Ortsrand weiter nach Süden führt.
Der hat auch fast 20% Steigung, aber nur ein paar Meter, dann begradigt er sich etwas und geht eben und bequem weiter.
Dumm nur, dass ich dieses Stück schon mehrmals gelaufen bin und die Parole ab hier „Neue Strecke“ lautete – folgerichtig war´s nix mit „eben und bequem“, stattdessen ging´s gleich wieder links ab, auf einen unmarkierten und offensichtlich ziemlich neuen Asphaltweg, der schräg aufwärts in die Weinberge hinaufführte und – wie könnte es anders sein – total steil war.
Schweisstreibend…

…aber auch wunderschön!!!
Wie gesagt:
Perfektes Wetter: Herrlicher Sonnenschein, strahlendblauer Himmel, ein paar weisse Wattewölkchen.
Und großartige Umgebung: Rebenhreihen allenthalben, zugleich aufgeräumt und üppig wachsend, sattgrün am Steilhang.
Und dann die Aussicht.
Klarer Tag, 70 m. über der Ebene, nichts im Weg, was den Blick behindern könnte. Da breitet sich die scheinbar die ganze weite Welt vor einem aus, oder zumindest der gewaltige und nachweislich wunderbar anzusehende Teil der ganzen weiten Welt, der zwischen Taunus, Hunsrück, Pfälzerwald und Bergstrasse liegt.
Aaaaah.
Hier hätte ich selbst dann ein oder zwei Minuten Genusspause gemacht, wenn ich nicht verzweifelt nach Atem gerungen hätte.
An sowas kann ich mich einfach nicht sattsehen.
Herrlich.

Leider konnte ich nicht so lange verweilen, wie ich es gerne getan hätte, wollte ja schließlich um eins in Zell sein – und da war ich schon recht spät dran.
Also schweren Atems und schwereren Herzens weiter den Weg hoch, an einem unvermittelt auftauchenden Hoftor links (hier hat sich offenbar jemand ein Domizil mitten in den Weinberg gebaut, das erklärt auch den neuen Asphaltweg. Beneidenswerte Wohnlage [Außer bei Glatteis.. 😉 ]!) und einen winziges Pfädchen hoch, dann schließlich auf einem fast ebenen Pfad ein Stück die Weinbergsflanke entlang.
Schon recht abenteuerlich, hier oben kommt wohl nicht oft jemand vorbei, zumindest nachdem Dschungel aus mannshoher Hangwiesenflora zu schließen, die links und rechts des Weges himmelwärts wucherte (der Weg selbst war gottseidank notdürftig gemäht, sonst hätte ich hier umkehren müssen).

250 m. geradeaus durch die Weinlage („Auerbacher Fürstenlager“ – hier gibt´s ein wunderbares Panoramabild des Hanges, das noch etwas weiter oben aufgenommen wurde), dann musste ich viele der teuer erkeuchten Höhenmeterchen auch schon wieder abgeben: Scharf rechts und auf einem schmalen, rissigen, alten Betonwegchen so steil abwärts, schon fast ein bisschen wehtat – allerdings wurde der leichte Schmerz klar von Dankbarkeit dafür überlagert, dass ich hier nicht HOCHlaufen musste, also alles prima! 😉

Unten im Talgrund erreichte ich den Mühlbachweg am Grund des schmalen Hochtals. Früher mal eine Verbindungsstraße zwischen Bensheim und Schönberg, heute für den Durchgangsverkehr gesperrt und nur noch Zufahrt zum wunderbaren Naturparkplatz Herrenwingert zwischen Kirchberg, Fürstenlager und Schönberger Schloß.

Hier kurz links, ein Stück die rissige alte Straße runter.
Hübsch: Rechts der steile, sonnige Weinberg, links dichter, schattiger Hangwald. Besonders gut gefiel mir das selbstgemalte Krötenwarnschild, das eine gute Seele hier aufgestellt hat.

Nach wenigen Metern war dann auch schon wieder Schluss mit abwärts und ich lief halblinks in den urigen und überraschend dunklen Wald hinein (Mühlbergweg, gelbe 5), durch dessen geschlossenes Blätterdach nur hier und da ein vereinzelter Sonnenstrahl drang (was irgendwie wunderbar stimmungsvoll war).

Google Earth behauptet, dass sich hier die „Heinrich-von-Kleist-Str.“ durch den Wald zieht.
Was irgendwie ein bisschen drollig ist, denn Realität behauptet, dass es hier keine Straße gibt, ja sogar nicht mal einen richtigen Weg, sondern nur ein paar winzig-wirre-Pfade, die sich irgendwie den Hang hoch und runter schlängeln.
Wie meistens in solchen Situationen behält die Realität recht (das macht aber nichts, im Gegenteil – irgendwie mag ich es, wenn Google Earth Fehler macht, das ist so schön menschlich…) 😀

Keine Strasse, kein Weg, nur geheimnisvolle Trampelpfädchen, denen ich irgendwie folgte (die gelbe 5 hatte ich planmäßig verloren, wollte sie aber irgendwann wiederfinden: Ein bisschen bergab, ein bisschen bergauf, kurz ratlos rumgestanden, in die eine Richtung, noch ein bisschen ratlos rumgestanden, umentschieden, in die andere Richtung, schließlich einen steilen Anstieg zwischen Springkraut und alten Ästen hoch, an dessen Ende ich keuchend und mit wunderbar ziehender und mosernder Oberschenkelmuskulatur tatsächlich wieder auf die gelbe 5 traf – und das sogar ungefähr dort, wo´s geplant gewesen war.
Va bene!

Gelbe 5 nach rechts, unerwartet den Waldrand an einer beeindruckend idyllischen Hangwiese mit Blick in die Rheinebe erreicht, kurz pausiert und genossen (und mich gefragt, warum ich Depp eigentlich den Foto nicht mitgenommen hatte), und dann schnell weiter zum nächsten Höhenmeterwiederloswerden, dieser mal durch einen tief eingeschnittenen uralten Hohlweg mit meterhohen Baumbestandenen Wänden, an dessen unterem Ende ich erst an ein paar Häusern (Zivilisation! Nein sowas!) vorbeirannte und schließlich die Einmündung zum Brunnenweg hoch auf den Eichelberg hinter Bensheim erreichte.

Den Brunnenweg wollte ich schon lange mal laufen. War jetzt schon ein paarmal am oberen Ende vorbeigekommen (beispielsweise beim allerersten Lauf mit Gerd vor einem Jahr) und das hatte jedesmal total hübsch ausgesehen, deswegen hatte ich ihn heute endlich mal mit eingeplant.
Na dann: Scharf links und den Brunnenweg hoch.

Breiter, bequemer Weg durch den Wald, sehr moderate Steigung (ein Novum auf der heutigen Tour), links ein kleines Bächlein, rechts passierte ich direkt den Weg zum Gedenkstein der Nazi-Morde vom 24.4.1945, dann relativ sanft aufwärts durch den schönen Wald, bis ich nach 700 angenehmen Metern an der wunderschönen Wegkreuzung zwischen Herrenwingert und Eichelberg ankam (außer Atem war ich übrigens trotzdem, denn ich hatte die geringe Steigung zum Tempomachen genutzt).

Mannomann, ist das hübsch hier oben!
Ich hab´s ja schon öfter geschrieben, aber es kann nichts schaden, das hin und wieder mal zu wiederholen:
Das Berg- und Hügelland hinter Bensheim ist wahrscheinlich der landschaftlich schönste Teil der gesamten Bergstraße!
Hier hat´s einen unglaublich aparten und abwechslungsreichen Mix aus Buschland, Wildwiesen, Wald, Weiden und Weinbergen, verteilt über kleine aber steile Anhöhen und tiefe Bachtäler, dazwischen immer mal ein kleines Dörfchen oder eine Sehenswürdigkeit, alles zusammengedrängt auf überraschend engem Raum – hier wartet praktisch hinter jeder Kehre (und davon gibt es viele) ein anderer Landschaftstyp, eine neue Aussicht, eine unerwartet Entdeckung, das macht die Gegend unheimlich spannend und wunderschön!

Point in case: Die Wegkreuzung zwischen Herrenwingert und Eichelberg. In der Mitte eine Runde Bank um einen Baum herum, links und rechts schattiger Wald, geradeaus eine herrliche Wildkräuterwiese in der Mittagssonne, komplett mit Grillenzirpen und einer leichten Brise, die Wellenmuster in die hohen Gräser blies.
Und genau da lief ich jetzt lang:
Kurz geradeaus, dann rechts und auf dem Wanderweg B1 mitten durch die Wiese bis zum nächsten Waldrand, zwischen einigen mehr oder weniger verwilderten Gartengrundstücken hindurch (hier oben gibt´s Gärten? Wow, das ist sicher cool, hier sein persönliches kleines verstecktes Wochenendausflugsziel zu haben) und bei – wieder mal ganz schön fieser – Steigung auf den Eichelberg hoch.
Dabei ein kurzer Blick auf die Uhr, der zeigte, dass ich unmöglich rechtzeitig zur vereinbarten Uhrzeit ankommen würde – inzwischen war ich zwar weniger als zwei Kilometer Luftlinie vom Ziel entfernt, aber zwischen mir und Zell lagen noch ein großes Tal (das Lautertal) und ein steiler Bergrücken (die Anhöhe am blauen Türmchen) – und es war schon zehn vor eins.
Hrm, zu spät wie immer . ber wenigstens hatte ich das Handy dabei und konnte schnell sagen…

Oben am Eichelberg ein toller Pfad am Bergrücken – schmal, einsam, uneben, abenteuerlich, nicht ganz im Wald, nicht ganz im Offenen, dafür aber voll in der Sonne. Hmmm….
Kurzes Stück geradeaus, dann eine scharfe Kehre, etwas abwärts, dann war ich auf einmal wieder mitten in den Weinbergen.
Ab hier: Eichelberg-Weg (gelbe 6) – vielleicht gerade 20 cm. schmal, gut überwuchert, steil abwärts direkt durch die Rebenreihen, und außerdem wunderschön. Diese Nebenwege erwiesen sich mehr und mehr als entdeckerische Volltreffer.

Am unteren Ende des Weinberghangs dann rechts und auf einem weiteren schmalen, dunklen Hohlweg (unmarkiert) weiter talwärts.
Beeindruckend tief eingeschnitten, links und rechts erhoben sich schluchtartige Lehmwände von mindestens 3 oder 4 m. Höhe, auf denen alte Bäume wuchsen, so dass es sich hier fast wie in einem kühlen Tunnel anfühlte. Allerdings musste man gut aufpassen, denn hier lag vom Astgewirr bis zum halben Gartenstuhl alles Mögliche im Weg rum, da war ein bisschen Wendigkeit gefragt (gut dass meine muckenden Beine inzwischen entnervt aufgegeben hatten und mich nun ungestört die tolle Umgebung geniessen ließen…).

Runter runter runter runter runter, am unteren Ende der Rinne zwischen ein paar Häusern an einem uralten Mäuerchen hindurch, dann stand ich plötzlich mitten in Bensheim an der Nibelungenstr./B47.
Bestens!

Über die verwaiste Bundesstraße (Samstag Mittag 13:00 Uhr ist hier wohl keine Stoßzeit), dann rechts, Richtung Stadtmitte, dann jedoch gleich wieder links und auf der Elisabethenstr. über leise riedwärts plätschernde Lauter.
Zeit für den letzten Aufstieg.

Und zwar zuerst auf der Hunsrückstr., die einen großen Bogen nach links beschreibt und dabei so steil aufwärts durch das Wohngebiet am Hohberg führt, dass der Bürgersteig neben der Fahrbahn aus Stufen besteht.
Aaaaaaaargh, das zog rein (aber auf eine gute Art 🙂 )!

Oben dann link in den Nelkenweg (steil bergauf), wieder links auf die Konrad-Adenauer-Str. (leicht bergauf), dann rechts in die Theodor-Heuss-Str. (leicht bergauf).
Übrigens freundliches, ruhiges Wohngebiet in Hanglage, grün und mit einigen echt hübschen Häuschen, hier oben war ich noch nie gewesen.

Von der Heuss-Str. ging´s dann relativ bald rechts raus auf den Hohberg-Weg (gelbe 2). Zuerst fand ich die Abzweigung nicht, lief ein paar Meter in die falsche Richtung, irrte dann kurz über eine Wiese am Strassenrand (und schreckte dabei ein Reh auf, das nur wenige Meter hinter den Häusern geäst hatte), dann wies mir ein freundlicher Passant mit lustig kläffendem Pinscher den richtigen Weg, der sich wieder mal als schmaler, abenteuerlicher Pfad herausstellte, der zwischen Waldwiesenbuschlandgärtenoderso und den letzten Häuser am Ortsrand ostwärts führt.
Natürlich bergauf.
Natürlich gut steil.

Inzwischen war ich schon deutlich zu spät, also machte ich Tempo.
Zumindest die ersten zweihundert Meter.
Dann wurde es steiler, mir ging die Puste aus, und mein Körper und ich einigten uns darauf, die letzten Höhenmeter vielleicht ausnahmsweise mal gehend zu bewältigen.
Machten wir dann auch.

Auf der Anhöhe angekommen stieß ich direkt auf bekanntes Terrain: Der herrliche Knodener Höhenweg (gelbes Dreieck) auf dem sanft ansteigenden Höhenrücken zwischen Wiesen und Weinbergen, dem ich nun 750 m. nach Osten folgte.
Vorbei am pittoresken Blauen Türmchen, das ich aus Zeitgründen mal links liegen ließ, nur noch ganz leicht bergauf, immer geradeaus den herrlichen Weg hoch (wer wissen will, wie das alles genau aussieht kann hier vorbeischauen, da gibt´s ´nen Sack voll richtig schöner Fotos von hier oben)
Schnellschnellschnell, war ja schließlich zu spät.

Ganz schön warm wenn man mit Volldampf in der Mittagssonne leicht bergauf durchs offene Gelände rennt…

Nach ca. 750 m. erreichte ich die Abzweigung, der ich rechts runter ins Meerbachtal folgen wollte.
Na ja, nicht genau DIE Abzweigung, aber zumindest eine in der Nähe.
Da verirrte ich mich dann noch mal kurz in den Weinbergen bevor ich dann doch den richtigen Weg entdeckte und mich auf den letzten Abstieg machte.
Asphaltweg bergab die waldweinweidenbewachsene Bergflanke runter gen Zell.
Immer noch richtig schnell, das schüttelte gut durch.
Schnaufschnaufschnauf (Beinaua, Beinaua, Beinaua)

Kreuzung – links abwärts.

Schnaufschnaufschnauf (Beinaua, Beinaua, Beinaua)

Links unten taucht Zell auf, wie immer unheimlich hübsch und idyllisch ins Meerbachtal geschmiegt, dahinter das weite, herrliche Weinland hinter Bensheim und Heppenheim.

Schnaufschnaufschnauf (Beinaua, Beinaua, Allesaua)

Scharfe Kehre nach links, weiter runter, rechts steile Gärten, erste Häuser, ein Taubenschlag, dann noch eine Kehre in der ein hübsches Brünnschen steht (das hat auch einen Namen, beschliesse ihn mir zu merken und vergesse ihn 10 Sekunden später wieder…)

Schnaufschnaufschnauf (Allesaua, Allesaua, Allesaua)

…und dann bin ich unten in Zell. Schöner kleiner Ort hinter Bensheim, eingeschlossen von steilen Hängen, zieht sich ewig ein einer langen Straße das Tal hoch, mittendurch fliesst der offene Meerbach, ich laufe rechts die Gronauer Str. runter.
Fast da, Endspurt…

Links der Meerbach, ein kleine Grünstreifen, eine Statue die den nackten Hintern zur Straße hält (wahrscheinlich was Folkloristisches)

…Endspurt….

Kurve, Fachwerkhäuser, großer Parkplatz

…Eeeeeendspuhhhhhhrt (will gar kein Ende nehmen)

…und da!

Links taucht das Ziel auf, das Gasthaus Vetters Mühle, auch bekannt als „die Käsekuchenmühle“ (zumindest laut meiner Mutter, die in ihrer Kindheit hier mit ihren Großeltern zum Käsekuchenessen hergewandert ist, vielleicht über dieselben Wege die ich heute genommen habe), kleine Brücke über den Meerbach, Hoftor und DA!

Puha!

Geschafft.

Schwer atmend, fast eine halbe Stunde zu spät, aber sehr zufrieden mit der tollen, tollen Tour.
Das obligatorische (und leckere und gewaltig portionierte) Kochkässchnitzel hab´ ich mir heute redlich verdient… 😉

Das war richtig gut heute. Vor allem die Entscheidung, den zweiten Teil des Laufs auf winzigen, unbekannten Nebenstrecken zu absolvieren. Das hat genau die Mischung aus Anstrengung, Abenteuer und herrlicher Umgebung gebracht, die ich beim Laufen am allerliebsten hab´.
Wetter super, Lauf super, Gegend super, Matthias super (drauf!).
Perfekt!!!

Strecke: 14,4 km
Zeit: Irgendwas zwischen 1:35 und 1:45 h
Anteil der noch nie gelaufenen/gebloggten Passagen an der Gesamtstrecke: 47,01% (6,77 km von 14,4 km)
Karte:
Jugenheim - Zell

M.

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15 Antworten to “Bundesstraße, Wald und Weinberge: An der Bergstrasse von Jugenheim ins Meerbachtal (14,4 km)”

  1. diro1962 Says:

    Ich hätte ja lieber den steilen Teil an den Anfang gelegt, aber Du brauchst ja so ein bisschen Quälerei hintenraus. 😉
    Hört sich nach einer schönen Tour an. Mit lecker Kochkässchnitzel. 😉
    Wird Zeit das ich bald wieder Laufen kann. 😎

  2. matbs Says:

    Vor allem wär der steile Teil am Anfang auf „Melibokus, Auerbacher Schloss und Fürstenlager“ rausgelaufen, und das kenn´ ich ja schon alles… 😉

    Tour war sehr schön, Kochkässchnitzel sehr lecker.
    Ins Meerbachtal müssen wir irgendwann auch noch mal, das wird dir gefallen.

    Alles Gute

    Matthias

  3. Christian Says:

    He Matthias,

    Fernsicht satt, das lieb ich auch, nur leider sind diese Wetterlagen inzwischen sehr selten 😦
    Irgendwie scheint es Dir noch sehr gut zu gehen – oder wieder ? – wenn Du bereits mäßige Steigungen zum Tempo machen missbrauchst. Läufst Du eigentlich mit einem Pulsmesser ? Orientierst Du Dich an deiner Herzfrequenz ? Oder ist sie Dir wurscht ? Würde mich wirklich interessieren, da ich ja sehr HF-orientiert laufe.
    Insgesamt finde ich die Tour sehr schön, vor allem der Kompromiss – anfänglich flach und die Anstiege in der zweiten Hälfte – kommen mir sehr entgegen, so versuche ich das meist auch zu timen, der erste Berg nach 5 km , dann ist es optimal 🙂

    Schönen Feiertag wünsch ich Dir noch

    Salut

    Christian

  4. matbs Says:

    Hi Christian,

    Jupp, grad ist gut. Bin nicht in der Form meines Lebens, aber die Kurve zeigt weiter nach oben und es macht Spass, das ist das Wichtigste.

    Die Fernsicht war hier bei uns in den eigentlich immer mal wieder ziemlich ordentlich (zumindest für moderne Verhältnisse – wenn ich mir da die alten Berichte über die Sicht vom Melibokus im 19. Jahrhunder ansehe, da kommt man heutzutage wohl kaum noch ran…) . Allerdings wird das erfährungsgemäß weniger, je weiter der Sommer voranschreitet, dann ist´s bei uns gerne mal dumpf und diesig.
    Entsprechend gilt da: Mitnehmen und genießen, was geht…

    Ob ich einen Pulsmesser benutze?
    Na, was glaubst du? 😉

    Nein, ich benutze keinen Pulsmesser. Tatsächlich hab´ ich zwar einen, aber bereits beim allerersten Versuch hat mich das Teil einfach nur genervt – sowohl phyisch, mit dem dummen Brustgurt, als auch mental, mit seinem ständigen Gepiepe und seinen Versuchen, mir zu erklären, wie ich gerade drauf sei (samt der impliziten Aufforderung, mein Lauftempo doch bitte anhand dieser Informationen zu modifizieren).
    Also bin ich kurz in mich gegangen, hab´ keinerlei weiterführenden Nutzen für mich und die Art, wie ich laufe, sehen können (Laufen bedeutet ja im Idealfall, sich zu verlieren – in der Umgebung, in der Bewegung, in sich selbst – und alles ganz unmittelbar zu erleben. Ein Pulsmesser ist hingegen ein Anker, der das Unmittelbare Erleben mit einem mittelbaren Zustandsbericht überlagert und somit behindert – zumindest hab´ ich mir das so gedacht [und tue es immer noch 😉 ]), und den Brustgurt kurzerhand in den Schrank verbannt, wo er nun seit fast zwei Jahren ausharrt. (Und ja, ich weiss auch, dass es Pulsmesser ohne Brustgurt gibt. Aber wozu? Das ist einfach nichts für mich, mein Körper sagt mir schon, wenn´s anstrengend wird…)
    Die dazugehörige Uhr benutze ich als Stoppuhr…
    Von daher: Nein, keine HF, die ist in der Tat wurscht. Ist einfach nicht Meins. 🙂

    Vom Timing her mag´ ich es ja eigentlich lieber umgekehrt – erst die steilen Stücke, dann flach – da mir die Umstellung von Berg auf Ebene i.d.R. etwas leichter fällt als die Umstellung von Ebene auf Berg.
    Aber hier ging´s auch mal anders, wohl vor allem, weil ich auf dem flachen Teil ruhig gemacht hab´.
    Gruß

    Matthias

    • Christian Says:

      Hallo Matthias,
      natürlich geht es auch ohne HF-Messung, aber ich habe bemerkt, dass wenn ich HF kontrolliert laufe, viel schneller einen besseren Trainingszustand erreiche und den auch halten kann, vor allem bezüglich der langen Läufe. Zwischendurch ist es mir aber auch wurscht 😉
      Fernsicht ist hier bei uns eher mau, zuviel Industrie, Ballungsraum, zu dicht besiedelt…Du weisst schon, immer dicke Luft 😉

      Salut und eine angenehme Woche

      C.

  5. matbs Says:

    Na ja, manchmal muss man eben einfach ein bisschen Glück haben mit der Fernsicht.
    Aber wenn wir im Ballungsraum Rhein-Main hin und wieder mal welche kriegen, dann schaut sie ja vielleicht auch mal in der Metropolregion um Stuttgart vorbei…

    HF-Messung: Es sei dir verziehen. 😉 😀

    Grüssle

    Matthias


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  8. Hannes Says:

    Matthias, was ist denn mit dir los? Ich habe hier mindestens dreimal irgendwelche Klagen über die Steigungen gehört. Das bin ich von dir nicht gewohnt!
    Wobei es ja stimmt, dass du ansonsten auch bei dieser Tour froh warst, wenn es hoch und runter ging über die kleinen, winzigen Pfade. Das stelle ich mir super vor, so lange da die Beine mitspielen. Für mich wäre es sicherlich zu steil – wobei, heute Morgen die 30-40 Höhenmeter mit Treppen gingen wie im Flug vorbei.

    Und dein Schnitzel hat ja schon richtige Tradition. Kannst du bald eine Testseite aufmachen, mit allen Gaststätten eurer Gegend? 😀

    • matbs Says:

      Aber Hannes, so ein bisschen gehört doch zum Geschäft, das lässt meine Lullerstreckchen über die Hügel schließlich gleich mal ´ne Ecke schlimmer und härter aussehen… 😉

      Die Beine wollen das ja auch, und zum Glück geht mir meistens eher die Puste aus, bevor die Waden kapitulieren – dann können wir immer alle zusammen – Lunge, Beine und Matthias – zwischendurch beim Aussicht geniessen ein bisschen regenerieren… 😀

      Bis ich alle Kneipen in der Gegend durchhab´ wird´s wohl noch ein paar Jahrzehnte dauern. Aber zumindest den einen oder anderen Gastro-Tipp kann ich inzwischen schon geben.

  9. Torsten Says:

    Streckenprofil wie ein Riegel Toblerone – den Vergleich finde ich klasse.
    Hier hast du aber auch richtig Höhenmeter gemacht. Da muss mal vorsichtig sein das einem nicht die Oberschenkel platzen.

    Ich würde auch mal gerne Kochkässchnitzel essen, gibt es irgendwie nicht in unserer Gegend.

    • matbs Says:

      Schon wieder die platzenden Oberschenkel.
      Ihr wollt mir doch alle nur Angst machen (hoffe ich… 😀 )!

      Das Kochkässchnitzel ist in der Tat sowas wie eine regionale Spezialität, da musst du wohl oder übel irgendwann mal hier runter kommen… 😉

  10. Mike Says:

    Ein etwas später Kommentar zwar, aber ich nehme an, ein wenig Lob ist trotzdem willkommen. 😉

    Bin auf diesen Beitrag via Google gestoßen, als ich bei Recherchen für eine Radtour (Geohashing – bei Interesse siehe http://wiki.xkcd.com/geohashing/2009-07-04_49_8) nach einer Beschreibung des Brunnenwegs gesucht habe.

    Jetzt ist das Blog in meinen Lesezeichen und wird mich hoffentlich auch dazu motivieren, selbst wieder längere Strecken zu erlaufen. Danke für deine aufwändigen und detailreichen Berichte!

  11. matbs Says:

    Hi Mike,

    du nimmst richtig an, ich freue mich über jeden Kommentar, auch wenn er zu einem nicht mehr ganz taufrischen Eintrag ist. 🙂

    Die nächsten Wochen werde ich aus Zeitgründen wahrscheinlich sehr wenig laufen und posten, entsprechend wird´s da nicht ganz so viel potentielle frische Motivation geben, aber spätestens im August geht´s hoffentlich wieder richtig los, natürlich mit Aufwand und Details.

    Auf jeden Fall wünsche ich dir schon mal viel Spass beim Erlaufen längerer oder auch kürzerer Strecken – wenn du irgendwo zwischen Ried, Bergstrasse und Odenwald unterwegs bist, gibt´s ja auf jeden Fall genug zu entdecken (und wer weiss, vielleicht läuft man sich dabei ja sogar mal über den Weg…).

    Vielen Dank

    Matthias


  12. […] nicht von zuhause aus, das hatte ich vor ein paar Monaten ja schon mal gemacht, nett aber nicht neu, deshalb suchte ich mir für heute eine andere Route raus: Von Unter-Hambach […]


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