Archive for 5. Juni 2009

Ich kann´s noch! Spontaner 28er durch die Berge hinter Seeheim-Jugenheim (27,9 km)

5. Juni 2009

Beim Sport soll man auf seinen Körper hören, heisst es.
Ok.
Meiner hat mir am Mittwoch, beim Lauf mit krampfigen Waden um den Erlensee, erklärt, dass er im Moment einfach keine so rechte Lust auf harten Asphalt im ebenen Flachland hat.
Das war relativ eindeutig.

Also sind wir heute ins Bergland. Nach Nordosten, in die steilen Hänge und tiefen Täler zwischen Seeheim und Ober-Beerbach, da gab´s zwischen Wald und Wiesen tatsächlich noch ein paar kleine, geheimnisvolle Wege auf der Wanderkarte, die ich noch nie gelaufen bin, das sah interessant aus und versprach Höhenmeter bis zum Abwinken, in kleinen, steilen Dosen (auf, ab, auf, ab, auf, ab…)

Genau gemessen hab´ ich die Strecke vorher nicht, irgendwas zwischen 10 und 15 km, war alles recht.
Aber einen guten Plan hab´ ich mir gemacht und mitgenommen, um die kleinen, geheimnisvollen Wege auch ja nicht zu verpassen, da oben in den dichten, zerklüfteten Wäldern navigiert sich´s nämlich gar nicht so einfach, selbst wenn man schon eine ordentliche Ortskenntnis mitbringt…

Start am Abend, kurz nach halb sieben. Freundliches Wetter, heiter, ein bisschen Sonne, ein bisschen Wolken, unter 20°, leichter Wind, etwas diesig. Gutes Laufwetter. Passte zu meiner guten Lauflaune.
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Wenn´s dem Esel zu gut geht…

5. Juni 2009

Vorhin laufen gewesen, in den Bergen.
Ging super.
Also bin ich weiter gelaufen als geplant.
Und noch ein bisschen weiter.
Und dann noch ein bisschen weiter.
Die Zeit hab´ ich dabei so ein bisschen vergessen…

Und auf einmal war ich dann über dreieinhalb Stunden unterwegs und hab´ mal kurz so mir nichts dir nichts meinen längsten und anstrengendsten Lauf seit über eineinhalb Jahren absolviert, ohne es geplant zu haben (25+ Bergkilometer, 1000 HM).
Eigentlich prima.

Dummerweise wollte ich nach dem Laufen bei meinen Eltern zum Abendessen vorbeischauen. Und weil´s viel länger gedauert hat als geplant, und dann irgendwann die Dunkelheit hereingebrochen ist, haben die sich Riesensorgen gemacht.
Und ich hatte kein Handy dabei, weil´s ja nur ´ne kurze Runde hatte werden sollen, und konnte deshalb nicht bescheid sagen…

Als ich dann endlich da war, standen sie bereits in Verbindung mit der Polizei und waren kurz davor, den Suchhubschrauber in die nächtlichen Berge zu schicken.

Entsprechend gibt´s heute eine Lektion des Tages, die da lautet: Immer das Handy dabeihaben – wenn ihr irgendwo erwartet werdet und es mal länger dauert, kann das zuweilen eine Menge Angst, Ärger und/oder Verwirrung ersparen!

Deshalb an meine Eltern: Nochmal sorry, Leute, tut mir unheimlich leid, dass ihr euch meinetwegen solche Sorgen gemacht habt! 😦

Einen richtigen Laufbericht gibt´s morgen oder übermorgen, je nachdem wie ich rumkomme (und das meine ich wortwörtlich, denn ich bin mir nicht sicher, ob ich morgen Treppensteigen kann…).

M.