Landkreis-Hopping: Klein-Gerau – Schneppenhauen – Worfelden (14,1 km)

12. Juni 2009

Mittäglicher Termin in Mainz, früh weggekommen, ansprechendes Wetter, wieder etwas fitter als vorgestern – ideale Bedingungen, um unterwegs die Tour nachzuholen, auf die ich am Dienstag aus Zeitgründen und allgemeiner Abgespanntheit verzichtet hatte: Einmal durch den großen Wald und die weiten Spargeläcker zwischen Groß-Gerau und Weiterstadt, da wo die Landkreise Groß-Gerau und Darmstadt-Dieburg ineinander übergehen.
Konkret: Von Klein-Gerau den HW6 hoch, runter nach Schneppenhausen und von dort aus durchs vollkommen unbekannte und noch niemals in irgendeiner Form besuchte Worfelden zurück.
Flachland, das sollte doch eigentlich gehen…

Start in Klein-Gerau, in der Waldstrasse hinter dem Bahnübergang.
Hier war ich vor anderthalb Jahren an einem trüben Novembertag schon mal durchgelaufen und hatte es so lala gefunden. Heute, an einem semisonnigen Junitag, war´s hingegen hübsch und freundlich und apart, so wie ich kleine Orte auf dem Land mag (wobei „Auf dem Land“ etwas irreführend ist – hier zwischen den weiten Feldern des nördlichen Rieds fühlt es sich zwar schön ländlich/dörflich an, aber dabei darf man nicht vergessen, dass Klein-Gerau und seine Nachbarorte quasi in Spuckweite von zwei der vielbefahrensten Autobahnen der Region, des größten Flughafens der Republik und sage und schreibe fünf Großstädten mit zusammen beinahe 1,5 Millionen Einwohnern verortet sind – so dicht beieinander können Stadt und Land manchmal liegen…).


Umgezogen, Kappe auf, Gürtel um, noch ein bisschen gedehnt, dann um kurz vor halb drei gestartet.
Nordwärts, die Waldstr. zum nahen Ortsrand hoch, über den hübschen Mühlbach, dann halbrechts auf der Alten Gerauer Str. in die Felder.

Hübsch hier oben.
Anstatt der erwarteten endlosen Spargeläcker gab´s einen Mix aus kleineren Feldern und Wiesen, formschön unterbrochen von Dickichten und Heckenreihen, das gefiel mir richtig gut. Zumal es spektakulär ausgeleuchtet war, denn am Himmel wechselten sich zerrissene, graublau-dunkle Turmwolken und strahlender Sonnenschein ab, was ein stimmungsvolles Spiel aus gleissend-intensivem Licht und gedämpft trübem Wolkenschatten ergab.

Läuferisch auch heute wieder ein bisschen zäh, besser als vorgestern (was aber z.T. auch an der bequemen alten Gerauer Str. und meinem sehr moderaten Tempo liegen mochte), aber immer noch so ein bisschen staksig – nicht wirklich unangenehm, aber immer noch etwas weniger spritzig, als ich es mir gewünscht hätte.

Nach etwas über einem halben Kilometer passierte ich den Gänsweidsee (unsichtbar hinter einem Zaun und viel Buschwerk) und erreichte den Rand des großen Waldes (ihr wisst schon – der, der sich von Aschaffenburg bis Rüsselsheim und von Darmstadt bis Frankfurt erstreckt).
Rein, und immer geradeaus die Alte Gerauer Str. hoch – Navigation vollkommen unkompliziert, da ich einfach nur dem weissen Quadrat des Odenwaldklub-Wanderwegs HW6 zu folgen brauchte, das in gewohnt guter Qualität überall dort angebracht war, wo die Wegführung nicht ganz eindeutig schien.

Nett.
Schöner, sonniger Flachlandmischwald mit hohen Kiefern und gedrungerenen Laubbäumen, am Wegrand Gräser und Wildblumen, angenehm unkomplizierter Waldweg, Schmetterlinge, singende Vögel, das regelmäßige Donnern der Großraumflugzeuge, die sich von der Startbahn West des nahen Frankfurter Flughafens über den Mönchbruch hinweg in den Himmel hinaufschraubten… Oh, moment, das letzte war eigentlich gar nicht so nett, eher das Gegenteil…

Einfach immer weiter, entspannt und gemächlich durch den Wald. Kaum was los, ein Radfahrer mit Hund und ein Geländewagen mit Förster/Jagdpächter, hinter dem ein total putziger Terriermischling mit ernster Miene hinterherrannte (auch eine Art, Gassi zu gehen – Herrchen fährt mit dem Land Rover vorneweg, Fido rennt per pedes hinterher… 😉 ), ansonsten fast nur ich, die singenden Vögel und die donnerdnen Touristenbomber (die mir heute irgendwie ganz besonders störend auffielen).
Schön einsam…

Nach 1,5 km mal ein kurzes Stück am Waldrand mit Blick über die schönen Wiesen runter nach Worfelden, dann noch fast ein km Wald, bis ich schließlich die K164 erreichte.
Kein Verkehr, sehr gut, da konnte ich einfach so rüberlaufen, mal 50 m. im Offenen, bevors auf der anderen Seite wieder in den Wald rein und über etwas verschlungene (aber wunderbar weiche) Wildnispfade auf die ewige lange, gerade Hügelschneise in Richtung Osten ging (immer noch HW6/weisses Quadrat).

Geradeaus.
Geradeaus.
Aus dem Gürtel gefallenes Streckenplänchen aufsammeln
Geradeaus.
Waldrandstück mit Blick übers Ried bis zur Bergstrasse, dann wieder Wald.
Geradeaus.
Geradeaus.
Schuh binden.
Geradeaus.
Nochmal rausgefallenes Plänchen aufsammeln.
Geradeaus.
Geradeaus.
Nochmal rausgefallenes Plänchen aufsammeln und in einer anderen Tasche verstauen.
Geradeaus.
Kreuzung mit Wegweiser. Sieh mal einer an, nur noch 5,5 km bis Erzhausen, da war ich auch noch nie. Hmmm…
Geradeaus.
Geradeaus.
Geeeraaaaadeeee-aus…

Insgesamt 2,7 km auf der Hügelschneise bis zur nächsten quer verlaufenden Landstrasse durch den Wald: L3113 Gräfenhausen-Mörfelden.
Abschied vom HW6 und kurz rechts an der Strasse entlang (wie üblich kein Radweg, kein Randstreifen. Da fragt man sich echt manchmal, ob die Strassenbauer in der letzten Jahrhundertmitte einfach nicht mitgedacht haben, sich nicht vorstellen konnten dass in Zukunft irgendjemand NICHT mit dem Auto unterwegs sein könnte/wollte, oder ob der Verkehr damals wirklich noch so gemächlich war, dass eine Extraspur für nicht-motorisierte Verkehrsteilnehmer unnötig schien. Tssk…).

Nach 150 m. die Brücke über den Apfelbach (Was für ein schöner Name! „Apfelbach“, das klingt nach grünen Auwiesen mit Obstbäumen und ländlicher Idylle pur, oder? Sah übrigens auch so aus), direkt dahinter rechts auf den Radweg 21, vorbei an einem netten einsamen Gehöft/Haus/Wasauchimmer.
Noch ein bisschen mehr lichter Wald, mit tanzenden Schmetterlingen und Vögeln.
Wie zum Beispiel dem Raubvogel da vorne.
Hübscher Kerl, ein Bussard glaube ich, ganz schön groß und er kam direkt auf mich zuWWWWHOA!!

KRIIIIIIIIÄÄÄÄÄHHH!!!

WHUUUUSCH!!!

Mutter Natur meint´s offenbar gut mit mir diese Woche – vorgestern mein erster Dachs, heute dann meine erste Raubvogelattacke – das Vieh kam kreischend im Tiefflug direkt über dem Weg auf mich zugeflogen und jagte mit ausgefahrenen Krallen um Haaresbreite über meinen spontan eingezogenen Kopf hinweg.
Jesusmariaundjoseph!!
Anscheinend hatte es sein Nest irgendwo ganz in der Nähe und war in einem Anfall von Paranoia zu dem Schluss gekommen, dass der träge, schwitzende dicke Mann da unten nur vorbeilief, um seinen Nachwuchs
stehlen…

Da beeilte ich mich lieber etwas, ich wollte ja keinen Streit: Kurzer Zwischensprint mit eingezogenem Kopf aus der Gefahrenzone, während der Bussard noch einen zweiten Angriff flog, dieses Mal von hinten und ohne Kreischen, das hätte mir vor Schreck beinahe noch einen Herzinfarkt beschert, als der Riesenvogel plötzlich Zentimeter über meinem Kopf entlangflog…

Uijuijui…
Ein paar hundert Meter weiter, schnaufend und japsend aber immer noch im Vollbesitz meines Skalps und – viel wichtiger – meiner Glückmütze, nahm ich wieder Tempo raus.
Waldrand, mein Verfolger hatte offenbar aufgegeben (wahrscheinlich hatte er beschlossen, dass man von meinem Fetten Kadaver zwar wochenlang leben könne, aber dass es ab einer gewissen Entfernung von seinem Horst die Mühe einfach nicht mehr wert gewesen wäre, mich zu erbeuten und zu seinen Jungen hinauf zu schleppen…).

Von jetzt an: Offenes Gelände. Radweg 21/Mörfelder Str. durch die weiten Felder und bunt blühenden Wildwiesen, dabei unbemerkt über die Landkreisgrenze und hinein ins heimatliche Gebiet von Darmstadt-Dieburg, runter in Richtung Schneppenhausen.
Die Wolken hatten sich inzwischen weitgehend verzogen, und die Sonne brannte überraschend heiss und gnadenlos aus dem blauen Himmel herunter – wenn nicht noch eine steife Brise gegangen wäre, wär´s hier unten Bullenheiss gewesen. Puuh!

Nach über einem Kilometer erst ein paar Sport- und Tennisplätze zwischen den Feldern, dann das kleine Dörfchen Schneppenhausen, durch das ich vor ca. einem Monat zum ersten Mal durchgekommen war.

Damals hatte ich geschrieben, Schneppenhausen sei ein

freundlicher Wohnort, nett aber konventionell, so wie Tausende andere in Deutschland

, und das stimmt irgendwie auch. Aber nett ist es trotzdem, ein typisches Rieddörfchen mit einem Kern aus alten, eng stehenden Häusern und Höfen, umringt von freundlichen Wohngebieten mit Ein- und Mehrfamilienhäusern neueren Baujahrs. Oh, und der Fußballer Bruno Labbadia kommt von hier, das kann man immerhin sonst über praktisch keinen anderen Ort in Deutschland sagen… 😉

Geradeaus die Mörfelder Str. runter in den Ortskern, dort noch ein Stückchen geradeaus die Schulstr. runter – ich wollte die heutige Strecke mit der meines letzten Laufs durch Schneppenhausen verbinden, da brauchte es diesen kleinen Schlenker.
Auf Höhe der Trinkhalle an der Ecke Schulstr./Heinestr. (die hab ich letztes Mal wie folgt beschrieben:

…kleine Trinkhalle vor der mehrere ältere Herren in Trainingsanzügen und mit Schnurbärrten, dauerwelligen Vokuhila-Frisuren und Goldkettchen standen und Bierchen zischten…

– heute konnte ich die übrigens nicht ausmachen) rechts in die Neustr., an deren Ende wieder rechts die Westendstr. hoch, dann links auf dem Radweg 14 neben der K139 aus Schneppenhausen raus und westwärts durch die Felder in Richtung Worfelden.

An diesem Stück hatte ich ganz schön zu knapsen.
1,5 km asphaltierter Radweg durchs offene Gelände, bei sengender Sonne und strammem Gegenwind (der immerhin etwas kühlte), und so ganz in topform war ich heute ja eh nicht. Heidenei.
Entsprechend war ich ganz glücklich drüber, dass es unterwegs immer mal was zu Interessantes zu sehen gab, an dem ich ein paar Sekunden Pause einlegen konnte (natürlich nur zum Schauen… 😉 ).
Erst war da ein Storch, der gemessenen Schrittes durch die Wiesen neben der Strasse stakste und nach essbaren Kleintieren ausschau hielt.
Dann ein paar freundliche Pferde in einem hübschen Obstgarten.
Und dann ein richtiger Lenkdrachen, der lustig im Wind tanzte, und offenbar an einer Art Pfosten festgemacht war.
Und dann war ich in Worfelden (und damit auch wieder im Landkreis Groß-Gerau).
Zum allerersten Mal.
Bis vor ein paar Wochen, bestand die Summe meines Wissens über Worfelden darin, dass es (wahrscheinlich) existiert, in letzter Zeit kam die ergänzende Information dazu, dass es irgendwo zwischen Groß-Gerau und Weiterstadt liegt.
Nicht gerade viel, um so spannender ist es natürlich, sich das alles auch mal persönlich anschauen zu können.
Grundbeschreibung ganz ähnlich wie Schneppenhausen:
Nett. Ein typisches Rieddörfchen mit einem Kern aus alten, eng stehenden Häusern und Höfen, umringt von freundlichen Wohngebieten mit Ein- und Mehrfamilienhäusern neueren Baujahrs.
Bloß Bruna Labbadia kommt hier nicht her, aber dafür markiert Worfelden (zumindest laut Wikipedia) die Grenze zwischen Hessischer Rheinebene und Untermainebene. Auch nicht übel.

Geradeaus ins Dorf rein, auf einer Strasse namens „Oberdorf“.
Siestazeit, nichts los. Kein Wunder, denn zwischen den hellgetünchten Häusern, die den frischen Wind abhielten, konnte die gnadenlose Mittagssonne ihre volle Kraft entfalten – hier herrschten Temperaturen wie im Backofen, da fiel das Laufen gleich noch mal ein paar Ecken schwerer.
Zumal so langsam auch handfester Durst dazukam, ich hatte dummerweise nur eine Trinkflasche mitgenommen und die war bereits seit der Apfelbachbrücke leer, entsprechend darbte ich nun mit rissigen Lippen und trockenem Mund vorwärts.
Ngghaaaaaa…

Glücklicherweise haben bewohnte Ortschaften die Angewohnheit, Läden und Geschäfte zu besitzen.
Wie zum Beispiel die Bäckerei Schmidt in Worfelden, die nicht nur Freitag mittags auf hat, sondern auch über einen gut befüllten Kühlschrank mit kalten Getränken verfügt.
Glücklichererweise lief ich da gerade vorbei.
Am allerglücklicherweisesten hatte ich auch noch ein bisschen Geld dabei.
Nix wie rein, japsend in den kühlen, schattigen Verkaufsraum, mit schweren Schritten zu den Getränken, eine himmlisch kalte Cola gegriffen und bezahlt und dann…
AAAAAAAAAHHHH.
Pure, durststillende Glückseligkeit aus Wasser, Zucker und Koffeein, geradewegs die verdörrte Kehle runter.
Guuut!!!!!!!

Dazu noch ein kleines Verschnaufpäuschen samt richtig nettem Plausch mit der freundlichen Damen hinter dem Backwarenpräsentationstresen (deren Bruder Triathlet ist, da hatten wir mit „Sinn und Unsinn von Sport“ gleich ein schönes Thema), und als der halbe Liter Cola dann weg war, ging´s auch schon weiter.

Einerseits herrlich erfrischt und damit deutlich besser.
Andererseits mit einem halben Liter kalter Cola im Magen und damit dann doch auch irgendwie etwas holprig, wenn auch auf andere Art und Weise als vorher… 😉

Geradeaus, das „Unterdorf“ entlang (nicht merklich niedriger als das „Oberdorf“ vorhin), dann rechts, an einer wunderbaren kleinen Fachwerkkirche vorbei und schließlich auf dem Gerauer Weg (wieder Radweg 14) noch einmal westwärts durch die Felder.
Immer noch heiss und anstrengend, aber fast geschafft: 1 km geradeaus, rechts jenseits der Wiesen und Äcker der große Wald, durch den ich vorhin gelaufen war, links ein paar Kleingärten und das Vereinsheim der lokalen Kleintierzüchter, und nach ca. 1,8 km dann wieder die alte Gerauer Str., auf der ich vorhin gestartet war, und der ich nun nach links zurück nach Klein-Gerau hinein zurück zum Ausgangspunkt folgte.

Und fertig.
Das war nett.
Vielleicht nicht die beste Tour aller Zeiten, aber landschaftlich schön und mit einigen spannenden Erlebnissen und interessanten Entdeckungen, da darf´s ruhig auch mal zwischendurch ein bisschen holpern… 🙂

Strecke: 14,1 km
Zeit: 1:27 h reine laufzeit (= 9,72 km/h bzw. 6:10 min/km)
Anteil der noch nie gelaufenen/gebloggten Passagen an der Gesamtstrecke: 98,09% (13,83 km von 14,1 km)
Karte:
Klein-Gerau - Schneppenhausen - Worfelden

M.

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15 Antworten to “Landkreis-Hopping: Klein-Gerau – Schneppenhauen – Worfelden (14,1 km)”

  1. Hannes Says:

    Zufrieden sein kann man mit der Tour auf jeden Fall. Immerhin hast du zwei waghalsige Angriffe des Luft-Monstrums schadlos überstanden. Dazu dann noch ein halber Liter Cola – was fehlt noch zur Glückseligkeit? Gut, die Cola könnte wegbleiben … aber die Tour war ja dennoch richtig schön x)

  2. matbs Says:

    Ein paar anständige Berge wären vielleicht noch ganz nett gewesen…
    Aber so war´s auch gut! 😀

  3. Christian Says:

    He Matthias, da hattest Du ja echtes Glück, mir hat 2006 ein Habicht einen Scheitel gezogen, das war weniger schön. Ich denke, wenn wir in das Brutrevier eindringen, spielen die Greifvögel ein wenig verrückt 😎
    Ein bisschen viel geradeaus und wie Du schon geschrieben hast keine Berge, aber ansonsten ein netter Bericht mit der obligatorischen Cola 😉

    Ich wünsch Dir noch ein schönes Wochenende ohne Regen

    Salut

    Christian

  4. matbs Says:

    Tja, ich hatte halt meine Glücksmütze auf, die hat mir Frisur und Skalp gerettet… 😀

    Aber man muss doch irgendwie auch ein ziemlich blöder Raubvogel sein, wenn man sein Nest direkt am verdammten ADFC-Radweg 21 baut, und sich dann wundert, dass da Menschen vorbeikommen. So´n Trottel!

    Weniger geradeaus und mehr Berge und den besten Wochenendlauf seit Wochen mit Foto und schönstem Wetter hab´ ich übrigens gerade alles auf einmal abgearbeitet, deine Wünsche haben also gefruchtet. Dankeschön! 🙂

    M.

  5. dauerlaufen Says:

    Eine Wald/Wild und jagdintensive Woche, die du da hinter dir hast. Der Förster / Jagdpächter ist ohne Worte. Am besten noch direkt unterm Hochsitz parken. Die Raubvögel mögen anscheinend vielbelaufene Wege. In „meinem“ Wald ist seid Jahren zur Brutzeit eine Läufer Hauptstrasse gesperrt, weil dort immer ein sehr auf Krawall gebürsteter Habicht brütet. Der will nicht umziehen. Der will, das wir verschwinden. Ich möchte diese Erfahrung nicht selber machen müssen. Das kann auch weh tun.

  6. matbs Says:

    Ja, so ist das, wenn man draussen in der Wildnis rumstolpert, da erlebt man die tollsten Abenteuer… 😀

    Das mit dem Jäger fand ich eigentlich gar nicht schlimm (hab´s vor allem erwähnt, weil der Hund so nett war, der hinterher gelaufen ist), ich kann schon verstehen, wenn jemand nicht fünf Kilometer mit ´ner Flinte auf dem Rücken durch den Wald stapft (mal abgesehen davon, dass zumindest ich mich immer ein bisschen mulmig fühle, wenn mir irgendwo weit abseits der Zivilisation jemand mit einem Gewehr begegnet…).

    Und diese Raubvogelsache – am besten besorgt man sich ´nen Fahrradhelm und eine große Schutzbrille, dann ist man wahrscheinlich immun. 😆

  7. Gerd Says:

    Ich hoffe wir kriegen noch ne gemeinsame Tour hin, bevor Du von irgendeinem Tier gefressen wirst. 😉

  8. matbs Says:

    Ich kann für nichts garantieren… 😀

  9. Ruben Says:

    Friedliche, unberührte Natur mit aggressiven Vögeln … hmmm. Schön, dass es nochmal so ausgegangen ist.

    Interessant, dass du wohl gerne durch die Orte durchläufst, ich lasse die lieber (nach Möglichkeit) links (oder rechts) liegen und wäre z.b. südlich an Worfelden vorbei gelaufen….

    Aber toll, dass es bei dir gerade so gut läuft!

    • matbs Says:

      Hi Ruben,

      ja, Glück gehabt, volles Haupthaar bewahrt… 😀

      Weiss gar nicht, ob ich gerne durch Orte laufe – aber zumindest lauf´ ich nicht besonders ungern durch sie. Ist letztlich Strecke wie jede andere, manchmal nervig oder anstrengend, aber oft auch sehr interessant und reizvoll, gehört auf jeden Fall irgendwie dazu.
      Und wenn die Worfelder ihr Dorf unbedingt auf meine Laufstrecke bauen wollen, lass´ ich mich davon auf jeden Fall nicht aufhalten! 😉

      Außerdem musste ich ja irgendwo meine Cola herkriegen…


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  12. […] im großen Wald, an der Landstrasse zwischen Gräfenhausen und Mörfelden (L3113). Hier war ich vor einem Vierteljahr schonmal durchgekommen und konnte mich vage erinnern, dass da am Anfang eines Waldwegs neben der Strasse sowas wie ein […]

  13. d Says:

    habt ihr ein radwegeplan für rüsselsheim


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