(Fast) Verloren in der Weite: Mainz-Hechtsheim – Mainz-Ebersheim – Nieder-Olm (14,8 km)

18. Juni 2009

Heute Mittag war ich mal wieder in Mainz oben, und wie üblich wollte ich dabei natürlich auch gleich noch ein bisschen durch Rheinland-Pfalz laufen.
Aber wohin?
Hmmm…
Die Mainzer Innestadt steht ja nach wie vor recht weit oben auf meiner To-Do-Liste, aber die kenne ich ziemlich gut und mag sie sehr gerne, entsprechend ist das eine Tour, die ich nur an einem richtig schönen Tag und Foto machen will.
Nix für heute…
Vielleicht ein bisschen am Stadtrand entlang, vom bisherigen Rand des Streckennetzes in Hechtsheim parallel zum Mainzer Ring nach Westen in Richtung Lerchenberg/Drais/Finthen?
Näää, auch nicht so das Wahre, das ist teils nicht so wirklich hübsch und überraschend weit noch dazu, hatte ich nicht so recht Lust drauf.
Aber was dann…?
Plötzlich: Geistesblitz!
Jugenheim!
Ja, genau, ich lauf´ nach Jugenheim, das wollte ich immer schon mal machen!

Damit ist es nämlich so: Jugenheim gibt´s zweimal in Deutschland.
Einmal an der Bergstrasse.
Das kenn´ ich ganz gut, weil ich da zufällig zuhause bin.
Und einmal in Rheinhessen, so ca. 20 km südwestlich von Mainz.
Da war ich noch nie niemals nicht, und dabei frage ich mich eigentlich schon seit langem, wie es aussieht, da drüben im „anderen Jugenheim“.
Perfektes Ziel, da war ich sofort Feuer und Flamme.
Kurzes Kartenstudium ergab allerdings: Zu weit für eine normale Tour mittlerer Länge unter der Woche.
Kein Problem, dann eben in mehreren Etappen, muss in den nächsten Wochen schließlich noch öfter nach Mainz hoch, da kann ich ein nettes kleine Kurzprojekt draus machen.

Folgerichtig heute im Programm:
Der Lauf nach Jugenheim (in Rheinhessen), Teil 1.
Und zwar als Einweg-Tour, von Mainz-Hechtsheim aus nach Südwesten übers weite, unbekannte Hügelland, durch Mainz-Ebersheim bis nach Nieder-Olm, und von dort aus dann mit dem öffentlichen Nahverkehr zurück.

Guter Plan, das klang prima!

Ausgangspunkt also in Hechtsheim, einem Vorort von Mainz, der sich mehr wie ein eigenständiges Dorf anfühlt, und nicht so sehr wie ein Teil der nahen Großstadt. Als Startpunkt hatte ich mir das Mühldreieck ausgesucht, das ist ein Verkehrsknotenpunkt, an dem die Strassenbahn und mehrere Buslininien halten – schließlich wollte ich mir die Rückfährt so einfach wie möglich gestalten.

Laune gut, Wetter warm/drückend/mittelbewölkt, Matthias relativ schwer bepackt, mit Gürteltasche (mit Portemonaie samt Dauerfahrkarte für die Rückfahrt) und recht vollem Getränkegürtel (das würde heiss und durstig werden, unterwegs…).

Zuerst mal ostwärts durch Hechtsheim – eigentlich die falsche Richtung, aber ich musste die Tour ja auch an die Strecke von meinem letzten Lauf in der Gegend anschliessen, und die hatte nun mal nur am östlichsten Rand von Hechtsheim vorbeigeführt.

Schon mal leicht problematisch: Irgendwie hatte ich beim Start die geplante Route verpasst und lief somit von Anfang an im Blindflug durch den Ort – und hier kenne ich mich kein bisschen aus…
Na ja, erstmal die Strassenbahnschienen entlang, neben der etwas langatmig benannten Bürgermeister-Heinrich-Dreibus-Str. entlang.
Neueres Wohngebiet, Bäumchen am Strassenrand, nett.
Allerdings waren die Schienen recht bald zu Ende, der Ort auch, also wechselte ich meinem Bauchgefühl folgend links über die Gleise und rannte dann rechts den Klein-Winternheimer Weg am Ortsrand entlang, vorbei an mehr ruhigen Wohnlagen, einem Jugendzentrum und ein oder zwei Weingütern.

Lief übrigens alles prima, heute mal wieder keinen krampfenden Musculi tibianterioridingsae, alles gut.
Schließlich links die Grauelstr. hoch, offensichtlich in den Ortskern rein – Geschäfte und Kneipen am Strassenrand, viele Passanten, fühlte sich halbwegs richtig an.
Noch richtiger wurde es dann allerdings als halbrechts die Alte Mainzer Str. abging, denn die war auf meinem Plänchen drauf.

Erste Hürde gemeistert, wieder auf Kurs, von jetzt an voll orientiert weiter: Alt Mainzer Str., gleich wieder rechts und auf der ordentlich ansteigenden Klauerstr. zwischen alten Dorfhäusern aufwärts, dann geradeaus auf einem bequemen, alleeartigen Radweg aus Hechtsheim hinaus in Richtung Laubenheimer Höhe, bis ich die Ecke des großen Weisenauer Steinbruchs erreichte, an der ich vor drei Wochen schon mal vorbeigekommen war.

Zweite Hürde gemeistert, Anschluss der heutigen Tour ans restliche Streckennetz sichergestellt.
Zeit zum Durchstarten… 🙂

Rechts hoch, durch die Felder leicht aufwärts zur Laubenheimer Höhe, bis an den martialisch benannten Flakweg (warum der so heisst kann man sich leicht denken, wenn man die exponierte Lage über der Stadt bedenkt, von der man das gesamte Rheintal überblicken kann – offensichtlich ein Kriegserbe…). Letztes Mal war ich hier von links gekommen, also bog ich heute nach rechts ab.

Vielleicht 400 m. westwärts, an einem kleinen Wäldchen oder sowas vorbei, in dessen Mitte ein Funkturm aufragte, dann links auf den Bodenheimer Weg und hinein in die Unendlichkeit.

Ich hab´ die rheinhessische Landschaft ja gelegentlich schon mal beschrieben, aber nochmal zur Erinnerung:
Rheinhessen wird auch das „Land der 1000 Hügel“ genannt.
Vor allem deshalb, weil es aus 1000 Hügeln (+/- viele Hügel) besteht.
Diese Hügel sind zwar nicht so richtig hoch, aber viele von ihnen sind richtig groß und breit, so dass ihre Kuppen riesige, sanft geschwungene Hochplateaus bilden.
Auf diesen Plateaus wiederrum gibt es relativ wenig Wasser, deswegen haben sich dort nie allzuviele Menschen angesiedelt, und die meisten Dörfer sind dementsprechend in die Täler und Dellen und Rinnen zwischen den Hügeln gedräng.
Und daraus ergibt sich dann das Landschaftsbild:
Kleine, versteckte Dörfer in schmalen, grünen Tälern, an deren Hänge sich Weinberge hinauf ziehen, umgeben von weiten, trockenen Hochplateaus auf denen sich endlose Felder erstrecken, und auf denen es sonst nichts gibt.
Und ich meine NICHTS.
Keine Bäume. Keine Hecken. Keine Sträucher. Keine Orte.
Keine Häuser. Keine Bäche. Keine Felsen. Kein Schatten.
Nur Felder, endlose wogende Felder, die sich über die Hügel bis zum Horizont hinziehen, nur ganz selten durchbrochen von einer Strasse, ein paar Hochspannungsleitungen oder der einen oder anderen Windkraftanlage…
Ehrlich gesagt: Irgendwie sind mir diese Plateaus mit ihrer gewaltigen Weite nicht so ganz geheuer…
Aber hey, da ging´s heute nun mal durch:
Nuthin
Im Bild: 14 Quadratkilomer Nichts, südlich von Mainz…

Auf jeden Fall nicht uninteressant.
Am Anfang noch eine schöne Aussicht nach links übers Rheintal, direkt runter zum Flussufer und dahinter bis zum Taunus und nach Frankfurt, übers Ried und runter zur Bergstrasse – aber die fiel recht bald weg. Rechts hinten ebenfalls Aussicht, über Mainz hinweg auf den Rheingau, aber davon kriegte ich nicht viel mit, war ja gegen die Laufrichtung.

Und dann ging´s einfach immer nur weiter, durch die endlosen Felder mit Gerste, Roggen, Kartoffeln unter dem weiten, wolkigen Himmel, nichts woran das Auge sich festhalten konnte, außer dem schmalen grauen Band des Betonweges…
Einsam hier oben, auf eine ganz andere Art als irgendwo tief im Wald, hier verlor man sich regelrecht in der Weite.
Fühlte sich ein bisschen komisch an, ungewohnt, sogar leicht beunruhigend.
Besonders seltsam fand ich übrigens das irgendwie leicht manische Vogelgezwitscher, das hier herrschte, obwohl es keine Bäume oder Sträcuher gab und man eigentlich nicht mal die Vögel sah – ein bisschen so, als würde man von durchgeknallten unsichtbaren Finken verfolgt werden…

Lange, ganz lange ging´s über das Hochplateau. Hin und wieder mal eine Kurve, oder ein Abzweigung, oder ein Pfütze auf dem dem Weg (samt trinkenden Krähen – wahrscheinlich die einzige Wasserfläche weit und breit…), ein paar Windräder, einmal sogar ein schmaler Streifen mit ein paar dürren Bäumen, die laut dazugehörigem Schild als NSG ausgewiesen waren…), ansonsten Felder, Felder, Felder.
Ich machte relativ viele Orientierungspausen, nicht um den richtigen Weg zu finden, sondern eher, um mich hier draußen mit Hile des Plans zu verankern, mir selbst zu beweisen, dass ich nicht im Nichts verlorengegangen war…

Übrigens ziemlich warm und etwas stickig, obwohl es bewölkt war und ein leichter Wind ging (einmal nieselte es sogar ganz leicht, das war richtig angenehm) – bei praller Sonne und Windstille wäre ich hier oben wahrscheinlich eingegangen (zur Erinnerung: Trockene Hochebene, KEIN Schatten).

Irgendwann bog sich der Weg gaaaaanz langsam nach Osten und überquerte eine kleine Kuppe, danach gab´s dann wieder etwas mehr Sicht, rechts hoch zurück nach Mainz, links/geradeaus auf einen kleinen Ort an der flachen Flanke eines weiteren Hügelrückens: Mainz-Ebersheim, mein nächstes Etappenziel.
Dauerte allerdings noch eine ganze Weile, bis ich dort ankam, erst ging´s noch eine ganze Zeit weiter durch die Felder, bis ich schließlich nach ca. sechs Kilometern im Niemandsland wieder die ersten Zeichen der Zivilisation erreichte – in diesem Fall die die Kreuzung an der L426 vor Ebersheim. Hier gab´s Autos. Und Menschen. Und eine Fußgängerampel…

Ampelpäuschen mit was zu trinken aus dem Gürtel, dann geradeaus weiter nach Ebersheim, nochmal fast ein Kilometer auf dem Radweg neben der Strasse durch die Felder, die immerhin mal was anderes zu bieten hatten als nur Getreide oder Kohlrabi – links wuchsen nämlich Gladiolen.
Hier kam dann auch die Sonne durch die Wolken.
Ächz!
So fühlt sich wahrscheinlich ein Ei auf einer schwarzen Motorhaube im Hochsommer. Sofort brütende, drückende Hitze, mann was war ich da froh, dass ich das lange offene Stück schon hinter mich gebracht hatte.

Ebersheim fängt wenig spektakulär an: Ortschild (darunter ein Schild das darauf hinweist, dass hier die Weltmeisterinnen im Kunstradfahren herkommen), dann erstmal Neubaugebiete, teils so neu dass die Gärten noch unbepflanzt sind – etwas trist, aber nach über einer halben Stunde im unendlichen Universum der Roggenäcker freut sich das Auge über jede Abwechslung.

Geradeaus auf der Tönges-Str. durch den Ort, der sich noch viel weniger als Hechtsheim wie ein Teil der „Landeshauptstadt Mainz“ anfühlt, sondern doch recht dörflich daherkommt, wenn auch mit viel neuem Wohnraum, der zweifellos der Nähe zum Rhein-Main-Gebiet zu verdanken ist.
Die Sonne stand inzwischen prall und hoch am blauen Mittagshimmel, ohne von Wolken beeinträchtig zu werden, gleichzeitig blockten die Häuser den frischen Wind weg, entsprechend war´s unglaublich heiss, das kostete nun so richtig Kraft.

Zum Glück erreichte ich bald den alten Ortskern, wo die Ebersheimer dankenswerterweise einen sprudelnen Brunnen voll kühlem Wasser aufgestellt haben (laut Aufschrift der Weinbrunnen aus dem Jahr 1980), da stürzte ich mich regelrecht drauf und benetzte Stirn, Nacken, Arme und Beine mit dem herrlich frischen Nass.
Das tat gut!

Danach weiter westwärts die Römerstr. entlang, dann halblinks die Zornheimer Str. runter und kurz vor dem Ortsende rechts in die Strasse „Am Fort Muhl“, wo ich mich noch ein bisschen verirrte, bevor ich dann doch den richtigen Feldweg fand und Ebersheim in westlicher Richtung verliess.

Fast da, gottseidank, denn so richtig taufrisch fühlte ich mich nicht mehr, spätestens seitdem die gnadenlose Sonne begonnen hatte, mich bei lebendigem Leib zu grillen.
Mehr Felder, immerhin auch mal ein Weinberg dazwischen, von oben mehr Hitze.
Heidenei, so ein klein bisschen Schatten wäre da wirklich willkommen gewesen…

Nach 750 m. halbrechts an einem Strommast vorbei (solche Geländemerkmale werden erstaunlich bedeutsam, wenn´s keine anderen gibt…) auf den staubig-holprigen Bauernberg-Weg (zumindest heisst der laut Google-Earth so, vor Ort gab´s natürlich weder Namen noch Markierungen, das hier ist offenbar keine Gegend, die für Wanderer erschlossen ist…).
Laut meinem Plänchen war ich eigentlich nur noch 1,5 km von Nieder-Olm entfernt, aber sehen konnte ich den Ort noch nicht.
Das machte mir etwas Sorgen.

Nach einem halben Kilometer links ein Obsthein, Reihe um Reihe von kleinen Kirschbäumchen, und damit das Waldähnlichste, was ich heute gesehen hatte. Fast schon ein bisschen tröstlich, auch wenn die Bäumchen nicht hoch genug waren, um Schatten zu spenden, und die Kirschen noch nicht reif genug, um von zufällig vorbeikommenden darbenden Joggern vernascht zu werden.
Irgendwie entwickelte mein Unterbewusstsein hier ein unbändiges Verlangen nach eisgekühltem Kirschsaft, verdünnt mit Sprudel.
DURST!!!!!!

Und dann, plötzlich und ganz unvermittelt, kam Nieder-Olm in Sicht.
Kein Wunder dass ich es nicht gesehen hatte, denn der Ort liegt unten in einer Talsenke.
Ich hatte gar nicht gemerkt, wie weit oben ich die ganze Zeit unterwegs gewesen war, erst jetzt, als ich überraschend steil und überraschend lang abwärts an den Kirschplantagen vorbei nach Nieder-Olm runter lief, wurden mir die seit Hechtsheim unmerklich angehäuften Höhenmeter bewusst.

Übrigens wieder mal sehr hübsch, der Blick von der Hügelflanke das Tal hinauf, auf andere kleine Orte (Winterhnheim und Ober-Olm?) zwischen Weinbergen, hinter denen ein paar Hochhäuser von Mainz (unverkennbar das Hauptgebäude des ZDF in Lerchenberg) über die Hügel ragten, nett.

Steil runter bis zum Neubaugebiet am Bauernberg, weiter runter an die Weinbergstr., kurz rechts, dann links in die Königsberger Str., an deren Ende wiede rechts, wieder mal gut steil bergab und auf dem lauschig-schattigen Teufelspfad bis zum Ziel der heutigen Tour am Nieder-Olmer Bahnhof.
Pfffuuueijeijei, geschafft!

Etwas ausgeruht, die letzte Gürtelflasche mit Isoplörre geleert (aaaah), dann mit dem halbrichtigen Bus zurück nach Mainz (die Haltestelle für den ganzrichtigen konnte ich nicht finden) und dort mit der Strassenbahn zurück zum Ausgangspunkt in Hechtsheim.

Gar keine üble Tour.
Anstrengend, vor allem in der Sonne, landschaftlich ungewohnt aber irgendwie auch interessant (wenn auch zuweilen ein ganz klein bisschen beunruhigend. Weite Horizonte über schier unendlichen Feldern bin ich einfach nicht gewöhnt…), und – vielleicht am wichtigsten – ein Lauf durch eine Gegend, die mir wirklich vollkommen unbekannt war. Der erste Schritt in Richtung Jugenheim in Rheinhessen ist gemacht, die nächsten ein oder zwei Schritte folgen dann demnächst.
Aber dann vielleicht lieber wieder in den Tälern… 😉

Strecke: 14,8 km
Zeit: 1:29 h reine Laufzeit (= 9,98 km/h bzw. 6:00 min/km)
Anteil der noch nie gelaufenen/gebloggten Passagen an der Gesamtstrecke: 98,18% (14,53 km von 14,8 km)
Karte:
Hechtsheim-Ebersheim-Niederolm

M.

Werbeanzeigen

14 Antworten to “(Fast) Verloren in der Weite: Mainz-Hechtsheim – Mainz-Ebersheim – Nieder-Olm (14,8 km)”

  1. Christian Says:

    Hehe, geile Tour, ohne muckende und krampfende Mm. tibiales anteriores und mit ein wenig filmreifer Paranoia. Aber ich kann das nur unterschreiben, lieber in finsterstem Wald unterwegs als auf dem platten Feld 😎

    Schönes Wochenende Dir und hoffentlich den einen oder anderen Schritt vor die Tür, es soll nämlich regnen 😉

    Salut

    Christian

  2. matbs Says:

    Hi Christian,

    das ist aber auch echt seltsam da oben, da merkt man erst mal, dass man doch ein Stück weit auf bestimmte geografische Gegebenheiten konditioniert ist – und um so faszinierender ist es dann, wenn man mal seine Konditionierung „durchbricht“ und sich auf die ungewohnte Landschaft einlässt, das hat schon was, selbst (oder gerade weil) wenn man sich erstmal ein seltsam nackt und verloren vorkommt, so ganz allein in der Weite.

    Zumindest für morgen hoffe ich übrigens noch auf ein bisschen Trockenheit, denn da steht die nächste Tour in Rheinhessen bzw. der Pfalz an – aber da werd´ ich mich wohl wieder ein bisschen mehr an die Täler und Weinhänge halten… 😉

    Schönes WE zurück

    Matthias

  3. Gerd Says:

    Das sieht ja aus wie bei einem Wüstenmarathon. Das ist natürlich für einen „visuellen“ Menschen nicht unbedingt ein empfehlenswertes Laufgebiet.
    Ich dachte am Anfang schon Du würdest nach Hause Laufen. 😉

  4. matbs Says:

    Wenn ich von Mainz aus nach Hause laufe und das in 14,8 km schaffe, hab´ ich wahrscheinlich die beste Abkürzung der Welt entdeckt… 😀

    Und was ist schon empfehlenswert…?
    Wie heisst´s doch so schön: Wo ein Weg ist, ist auch ein Wille!
    Oder so ähnlich. 😉

  5. Hannes Says:

    Gerd hat es mir schon vorweg genommen – es sieht ein wenig wie in der Wüste oder irgendwelchen anderen, meilenweit leeren Gegenden aus. Sicher, dass das noch Deutschland war und du nicht kurzfristig die Dimension gewechselt hast oder so ein Schabernack? Die Hitze würde ja auch dazu passen 😉

    • matbs Says:

      Ganz sicher kann man da ja nie sein, gerade wenn das ganze Blut vom Kopf in die Beine gelaufen ist, weil man keine von diesen tollen modernen Kompressionsstrümpfen anhat- das schränkt die kognitiven Fähigkeiten zur Erkennung der „Twilight-Zone“ doch stark ein… 😆

      Die unsichtbaren Nerv-Vögel würde es übrigens auch erklären.
      Hmmm…

      Wobei man fairerweise sagen muss, dass das Satelittenfoto auch ziemlich unvorteilhaft ist, in echt war´s da oben zwar genauso leer, aber wenigstens etwas grüner.


  6. […] (Fast) Verloren in der Weite: Mainz-Hechtsheim – Mainz-Ebersheim – Nieder-Olm (14,8&nbsp… […]


  7. […] (Fast) Verloren in der Weite: Mainz-Hechtsheim – Mainz-Ebersheim – Nieder-Olm (14,8&nbsp… […]

  8. true Says:

    Kleine Anmerkung meinerseits: „Übrigens wieder mal sehr hübsch, der Blick von der Hügelflanke das Tal hinauf, auf andere kleine Orte (Winterhnheim und Ober-Olm?) zwischen Weinbergen“

    Stimmt fast 😉 Links das ist Essenheim, rechts das Ober-Olm. Klein-Winternheim ist nochmal ein Stück weiter rechts und tiefer gelegen und vom Plateau nicht zu sehen.

  9. matbs Says:

    Ach mist! Ich muss zugeben, dass meine Ortskenntnis jenseits des Mainzer Rings rapide nachlässt, da kann so was schon mal vorkommen…

    Vielen Dank für die Richtigstellung! 🙂

    Gruß

    Matthias


  10. […] cooler: Gerade mal drei Kilometer nordwestlich von hier liegt Mainz-Ebersheim, das habe ich mir schon erlaufen, aber aus einer ganz anderen Richtung, nämlich von Norden. Mein Kopf weiss das, aber mein Gefühl […]


  11. […] hab´ ich damit dann auch schon gleich um Juni, mit zwei Touren von Mainz nach Nieder-Olm und kurz darauf von Nieder-Olm weiter bis […]


  12. […] Bild #57: Nieder-Olm am Rand des Selztals, dahinter die Windräder vor Mainz-Ebersheim. Bereits erlaufen. […]


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: