In Olm, um Olm und um Olm herum: Bei Sommerhitze von Nieder-Olm nach Stadecken und zurück (13,6 km)

25. Juni 2009

Donnerstag ist Mainz-Tag.
Will heissen: Ich bin oben in Mainz, und nutze die Gelegenheit natürlich auch gleich, um noch ein bisschen in der Fremde laufen zu gehen.
Natürlich erstmal weiter in Richtung Jugenheim in Rheinhessen, das ich mir ja letzte Woche als Ziel für die Läufe an den nächsten Mainz-Tagen auserkoren hatte.

Heute also die nächste Etappe, von Nieder-Olm nach Westen, in ein Dörfchen namens Stadecken, das schon relativ nahe an Jugenheim liegt. Ursprünglich hatte ich noch überlegt, auch noch die Orte Essenheim und Ober-Olm mitzunehmen, aber da das Quecksilber schon vormittags bei der Planungssession für den Lauf bei knallender Sonne die 25° Grad überschritten hatte, entschied ich mich dann doch für eine kürzere Variante, was sich als weise Entscheidung herausstellen sollte…


Start am frühen Nachmittag, auf dem Park & Ride-Parkplatz neben dem kleinen Nieder-Olmer Bahnhof – hier hab´ ich letzte Woche aufgehört, also mache ich heute hier weiter.

Im ersten Moment finde ich es angenehm kühl hier, aber das liegt nur daran, dass es schattig ist und es im Auto bullenheiss war.
Tatsächlich zeigt das Thermometer 27,5° an, es ist etwas schwül, ein bisschen drückend – das wird heute ziemlich warm, soviel ist schon mal klar.
Aber ich bin ja gut in Schuss, hab´ meine gute alte Sonnenschutzmütze und den Getränkegürtel mit vollen Fläschchen, das sollte eigentlich für die 12 oder 13 km heute reichen (auf den 17,5 km vorgestern in den Taunus hab´ ich schließlich überhaupt nichts trinken müssen).

Ich starte langsam in den warmen Nachmittag, bei solchen Bedingungen bringt´s nichts zu hetzen, lieber die Kräfte schonen, schließlich will ich wieder über einen dieser schattenlosen Rheinhessischen Hügelrücken, das wird bei diesem Wetter ein harte Stück arbeit.

Trabe südwärts, auf der Ludwig-Eckes-Allee entlang.
Links die Gleise, rechts eine Art Fabrik. „Eckes-Granini“ steht am Tor. „Sieh mal an,“ denk´ ich mir, „hier kommt wohl der Saft her“.
Am Bürgersteig stehen große, alte Bäume, es ist schattig, aber ich komme trotzdem schon ins Schwitzen. Aber abgesehen davon läuft´s ganz gut, wohl auch, weil ich ganz langsam bin.

Nach 300 m. rechts und auf der Achse Birkenstr./Maler Metten Weg quer durch Nieder-Olm durch. Ruhige Wohngebiete, keine hohen Bäume, ergo weniger Schatten.
Warm.

Ich laufe über mehrere Querstrassen (hier ist alles voller Autobusse, in einem erkenne ich den Busfahrer, mit dem ich letzte Woche zurück nach Mainz gefahren bin), passiere ein Gymnasium und einen Sportplatz, dann erreiche ich die Pariser Str./L401 am Ortsausgang.
Hier geht´s kurz an der Fahrbahn weiter nach links, bevor ich auf die andere Strassenseite wechsele und einem Pfädchen am Zaun des Nieder-Olmer Schwimmbads weiter westwärts folge (und dabei von einem Sprung ins kühle, erfrischende Nass eines Schwimmbadbeckens träume…).

Dann geht´s rechts, durch eine Unterführung (aaah, Schatten!) unter der A63 durch, die direkt an Nieder-Olm vorbeiführt, und hinaus ins offene Gelände, in die gnadenlos sonnigen Felder und Weinberge westlich des Ortes und der Autobahn.

Es geht leicht aufwärts, auf einem breiten Pflasterweg in Richtung Hügelkuppe, aber das ist kein Problem.
Was mir allerdings zu schaffen macht, ist die Hitze.
Es ist recht diesig, aber die Sonne scheint gnadenlos aus dem milchigblauweissen Himmel herab, hüllt alles in ein gleissend-leichtblaustichiges Licht, der einzige Schatten, den es noch gibt, kommt von den Weinstöcken am Wegrand, und der nützt mir nichts.
Wenn nicht ein leichter Wind von halbrechts, von Norden herwehen würde, wäre es hier nicht auszuhalten.

Und so arbeite ich mich dann die Anhöhe hoch, langsam, schwitzend, viel zu warm, schon jetzt mit leicht trockener Kehle, während Nieder-Olm in seinem flachen Tal hinter mir zurückbleibt.
Auch heute höre ich wieder die histrionisch Trillernden unsichtbaren Vögel in den Roggenfeldern singen, aber mir ist viel zu warm, um mich davon irritieren zu lassen, außerdem hab´ ich zwischenzeitlich rausgefunden, dass das Feldlerchen sind, die hier nur ihren Job machen (= nämlich gut versteckt zwischen dem Kohlrabi hocken und Trällern als gäb´s kein morgen. Interessanterweise mögen sie wohl keine Weinberge, denn zwischen den Reben trillert´s nicht).

Je weiter ich den flachen, angenehm Hügel hochlaufe, um so wärmer wird´s. Ich schwitze, darbe, verliere mich in der blaugelbgrünen, flirrenden Weite der fremden Hügel, deren Formen ungewohnt sind, und die dem Auge keinen bekannten Anhaltspunkt mehr bieten – als ich letzte Woche von Mainz nach Süden vorgestossen bin, habe ich mich über den Rand der (meiner) Welt gewagt, und nun bin ich hier draußen, im weiten, heißen Kosmos jenseits des Bekannten, wandele auf Fremden Pfaden (gab´s da nicht mal ein Buch von Karl May mit dem Titel? Das war glaub´ ich so furchtbar rassistisch, dass es mir schon mit sieben Jahren nicht so recht gefallen wollte…) durch Terra Incognita.
Fühlt sich ein bisschen einschüchternd an, aber auch total spannend.
Und heiss, vor allem heiss…

Die Landschaft scheint mir immerhin lieblicher als auf der großen, einsamen Hochebene südlich von Mainz letzte Woche: Ich laufe hier auf dem breiten Hügelrücken mit Roggen, Weizen, Kartoffeln, Wein und Kohlrabi entlang, rechts unter mir erstreckt sich das breite, hübsche Selztal, durch das ich nachher zurücklaufen will (da unten, bei den Bäumen am Selz-Ufer. Hoffentlich ist es da etwas kühler!!!), dahinter der nächste Hügel, steiler, mit prächtigen Weinhängen, gekrönt von einem Dorf an der oberen Hügelkante, vermutlich Essenheim.

Irgendwann erreiche ich eine kleine Hecken/Baumgruppe auf dem Hügelrücken, erschrecke einen Fasan, und mache im mageren Schatten eines Kirschbäumchens meine erste Trinkpause.
Bin zwar erst paarundzwanzig Minuten unterwegs, und die Iso-Plörre hat Badewassertemperatur, aber meine Kehle jubiliert trotzdem.
Aaaah…

Dann geht´s weiter, auf Wirtschaftswegen, mal betoniert, mal gepflastert, mal erdig und rissig, auf dem riesigen Hügelrücken nach Westen. Die Navigation hier oben ist ein bisschen anders als gewohnt, denn hier verirrt sich normalerweise kein Wanderer hin – entsprechend gibt es keine Marker, keine ausgewiesenen Wege, ja nicht mal eine anständige Wanderkarte für dieses Gebiet (zumindest hab´ ich noch keine finden können) – mein einziger Wegweiser ist der Google-Earth ausdruck, doch da hier oben alles offenes Gelände ist, mit Wegen, die auf Luftbildern gut sichtbar sind, haut das gut hin.

Der Nachteil des offenen Geländes: Weiterhin keinerlei Schatten, es fühlt sich noch wärmer an als weiter unten, die Luft flimmert schon ein bisschen.
Vorteil allerdings: Ein paar bekannte Punkte gibt´s hier oben dann doch zu sehen, links taucht der breite Rücken des Donnersbergs über den Hügeln auf, rechts hinten erkennt man ganz schwach die Silhouette des des Hochtaunus im Dunst.
Geografische Einordnung: Grob wiederhergestellt.

Kurz nach der ersten Trinkpause knickt der Weg links ab in die Weinberge. Er führt weiter nach Westen, aber nun ein paar Meter unterhalb vom Hügelrücken.
Südhang.
Prallste Sonne.
Der leichte Wind, der das alles halbwegs erträglich gemacht hat, kommt von Norden. Entsprechend regt sich hier keine Brise mehr.
Die Luft steht.
Es ist unerträglich heiss.
Gleich werd´ ich spontan in Flammen aufgehen und einfach verglühen…

Noch langsamer, schwitzend, darbend, kämpfe ich mich durch die Saharahitze und verfluche mich ein bisschen dafür, heute hier hochgekommen zu sein. Aber wenigstens bin ich nicht allein hier oben, weiter vorne fährt ein Winzer mit einem grotesk schmalen Traktor durch seine Rebenreihen, wenn ich kaputtschrumpele wie eine Dörrpflaume kann der wenigstens meine Reste mit ins Tal nehmen…

Nach ein paar hundert Metern rechts eine Schutzhütte für die Weinleser, spontan versuche ich mich vor der Sonne darin zu verstecken (nur mal ein paar Momente im Schatten…) aber drinnen ist es noch wärmer und dumpfer als draußen. Bringt nix…
Noch ein paar hundert Metern ist dann genug, ich biege rechts ab, leicht aufwärts, wieder auf den Hügelrücken. Schon nach ein paar Höhenmetern erreiche ich den Kamm, und plötzlich schlägt mir wieder der frische Nordwind entgegen, frisch, kühl, angenehm…

Ich laufe weiter bis zu einem Wäldchen, in dessem mauen Schatten ich mich wieder nach Westen wende (immerhin mal ein Marker, der Nordic-Walking-Weg Nr. 9) und schließlich den Punkt erreiche, wo ich scharf rechts abbiege und abwärts nach Stadecken laufe.
Da wird´s ja wohl einen Supermarkt oder eine Bäckerei geben, wo ich mir was Eisgekühltes kaufen kann, und einen Dorfbrunnen, zum Kühlen meiner kochenden Gliedmassen…

Abwärts durch die Weinberge, erst noch überraschend wenig Gefälle, aufälligste Entdeckung ein abgerissener Tierfuß mit kleinem Huf am Wegesrand – wohl ein Rehkitz, das der Fuchs geholt hat…

Grobes Kopfsteinpflaster runter, links-rechts-Schlenker, dann erreiche ich auf einmal die Kante des Hügelkamms, plötzlich geht der Pfad überraschend steil runter und bietet dabei einen herrlichen Blick über Stadecken und das weite, sonnige, wein- und getreidebewachsene Selztal.
Zweite Trinkpause, sitzend, im Schatten einer Brombeerhecke auf dem Pfad hinab ins Tal.

Dann steil abwärts, vorbei an Weinbergen und einer Weide mit Pferden bis hinein nach Stadecken, ein kleines Weindörfchen am Talgrund.
Ich komme den Saulheimer Pfad runter, folge dann er Weinbergstr. in Richtung Ortsmitte. Irgendwie hat der Ort was Südländisches finde ich, vielleicht weil nichts los ist, und die engen, hellen Häuser scheinbar in der mittäglichen Siesta versunken zu sein scheinen…

Unten an der Oppenheimer Str. laufe ich links bis zur Poststr., die dann rechts hoch, zum alten Ortskern. Stadecken soll eine Burg haben, mitten im Ort, die irgendwie in den Ortskern integriert ist, das will ich mir natürlich ansehen. Außerdem halte ich Ausschau nach einem Dorfbrunnen/und oder einer Gelegenheit zum Kauf eines eisgekühlten Getränks. Leider kein Glück, ich passiere nur ein oder zwei geschlossene Dorfnkeipen (Donnerstag 16:20 ist nicht die beste Zeit zum Essengehen) und zwei Metzgereien, aber die verkaufen sicher nur Dosenwurst und keine Cola…

Dann der alte Ortskern, hübsche Kirche, rechts wohl die Reste der Burg, aber man sieht wirklich nicht mehr viel, im Laufe der Jahrhunderte ist die im wahrsten Sinne des Wortes von Häusern aufgefressen worden (die zugegebenermassen auch recht alt und pittoresk sind), so dass man nicht mehr allzuviel erkennen kann.
Und da, halblinks hinter der Kirche, da hat jemand ein Brot und ein paar Brötchen oder sowas an eine Hauswand gemalt.
Bäckerei! = Was zu trinken kaufen!

Ja!
Hoch, an die Tür, gerüttelt – geht nicht auf!
Was steht da?
„Öffnungszeiten täglich bis 12:30 Uhr“?
Und Nachmittags?
NEEEEIN!!

Die Bäckerei hat zu, nichts zu kaufen, also laufe ich wohl oder übel weiter, darbend, überhitzt, ein unschuldiges Opfer ländlicher Geschäftszeiten…

Runter, zurück auf die Strasse an der Ex-Burg, wo ich mich nochmal etwas umsehe. Hier steht auch sowas wie ein Dorfbrunnen, dummerweise hat man einen Blumenkübel draus gemacht, in dem´s statt kühlem Nass für meine hitzegeplagten Glieder nur noch Blumenerde und Begonien gibt.
So langsam bin ich doch ein bisschen enttäuscht von Stadecken…

Na gut, dann eben keine richtige Burg, kein kühles Getränk, kein frisches Wasser, stattdessen Rückweg.

Noch leicht abwärts aus dem Dorf raus in den Talgrund und durch die sonnigen (puuh) Felder bis zum Ufer des Flüsschens Selz. Hier stehen Bäume, es ist tatsächlich ein bisschen kühler, gottseidank.
Es geht über eine kleine Brücke ans andere Ufer, wo ein paar Stufen neben dem Weg die Böschung runter zum Wasser führen.
Natürlich nehm´ ich die, runter an die Selz, die ein bisschen braun und schlammig dahinfliesst. Ist mir aber egal, ich halte zumindest mal die Arme rein und benetze die Beine etwas, fühlt sich wunderbar an…

Dann geht´s weiter, dem Flussverlauf folgend zurück nach Osten. Links erheben sich die Weinhänge an der Talseite, hübsch und sonnig unter dem blauen Himmel, rechts das Wasser und die schattigen Bäume.
Nach ein paar hundert Metern will der Weg allerdings halblinks, weg vom Wasser in die Felder.
Das gefällt mir nicht, ich bleib´ lieber bei der Selz, folge einem schmalen, winzigen Pfädchen durch die Wiesen am Ufer.

Das Pfädchen tut erst so, als wär´s ganz manierlich.
Als ich dann soweit gelaufen bin, das es kein zurück mehr gibt zeigt es sein wahres Gesicht und verwandelt sich in ein Feld aus Brennesseln.
Ich: Durch.
Soll ja gut gegen Rheuma sein (nicht dass ich welches hätte), und Umkehr kommt überhaupt nicht in Frage.
Au, au, au, au, au.
Mit der Zeit gewöhnt man sich dran, und die schwarzen Libellen, die hier langsam und träge wie kleine Luftschiffe um mich rumschwirren, sind sogar ganz interessant. Außerdem trinke ich meine letzte Flasche , bevor die Isoplörre darin zu kochen anfängt und verdampft.

Am Ende der Wildnis erwartet mich gepflegter Rasen, Grillplatz und Modellfluggelände oder sowas. Erwachsene Männer in kurzen Hosen schrauben an Miniaturhubschraubern rum und starren verständnislos den verschwitzten Deppen mit wirrem Blick an und rotem Kopf (und röteren Beine!) an, der da gerade aus den Nesseln hervorgebrochen ist.
Schnell weiter…

Wieder ´ne Brücke, zurück ans Südufer der Selz, dort dann wieder durch Felder westwärts, entlang an einem Landschaftsschutzgebiet (das weiss ich so genau, weil hier Schilder stehen: „Landschaftsschutzgebiet, KEINE Mülldeponie“).
Inzwischen hat sich gnädigerweise eine große Wolke vor die Sonne geschoben, das macht die Hitze erträglicher…

Vor mir kommt langsam das Gewerbegebiet von Nieder-Olm in Sicht.
Als ich die Strecke geplant habe, dachte ich, das wäre ein notwendiges Übel, durch das ich halt durchmüsste.
Stimmt aber gar nicht.
In Wirklichkeit ist es nämlich stolze Heimat des rettenden Einkaufszentrums „Selztal-Center“, das nur so vor Orten strotzt, wo man kalte Getränke kaufen kann.
Ich laufe über einen Verkehrskreisel auf den Parkplatz während sich glucksend-rauhe Glückslaute meiner eingetrockneten Kehle entrinnen – Eine Tankstelle, Aldi, Lidl, Edeka, wo kauf´ ich mir die eiskalte Labsal…?
Ja, genau, das isses – da vorne ist sogar eine kleine McDonald´s-Filliale, da sind die Getränke richtig kalt und man muss sich nicht mit Flaschenpfand rumschlagen, da lauf´ ich hin.

Der McDonald´s ist klein und an den Kanten schon etwas abgewetzt, aber die junge Frau hinter dem Tresen verkauft mir 0,4 l. eiskalte, himmlische, segensspendende Cola!!!
Glücksseligkeit!!!!
Ich muss aufpassen, dass ich das herrliche Zeug nicht zu schnell trinke, so kalt ist es, jeder Schluck ist wie eine Frischzellenkur für den ausgedörrten, erhitzten Körper, mannmannmann, das tut vielleicht guuuuut!!!

Und dann isse all, die Cola.
Jetzt geht´s mir besser.
Und fast da bin ich auch, also mache ich mich nach der bitternötigen Bewässerungspause wieder auf den Weg, laufe eine Böschung runter, überquere die L413/Ingelheimer Str. und folge auf der anderen Strassenseite dem Radweg nach links, unter der A63 durch zurück nach Nieder-Olm. Dort dann rechts die Mühlstr. hoch (kleine Häuser mit kleinen Vorgärten in denen kleine Bäume stehen, die zu wenig Schatten spenden), dann an einer hübschen kleinen Kirche weiter rechts, an der Pariser Str. nach Süden. Hier begegnet mir dann auch noch ein funktionierendes Brünnchen, an dem ich mich nochmal abkühle, auch wenn sich´s eigentlich nicht mehr lohnt.

Dann noch mal links hoch, an einem steril wirkenden Platz in die Pfarrgasse, gleich danach rechts in die Domherrnstr. Während ich hier langlaufe, fängt´s plötzlich an zu tröpfeln, der leichte Regen ist superangenehm, wenn auch etwas zu spät, wie ich finde.
Kurz darauf komme ich dann im leichten Sommerregen wieder am Bahnhof an, erhitzt, aber eigentlich nicht besonders angestrengt – hat halt auch Vorteile, wenn´s so heiss ist, dass man kein Tempo machen kann…

Hat insgesamt gut hingehauen, war auch hübsch, aber einfach zu warm. Der Sommer ist da, da muss man sich wohl so langsam mit arrangieren.

Strecke: 13,6 km
Zeit: 1:24 h reine Laufzeit (= 9,71 km/h bzw. 6:11 min/km)
Anteil der noch nie gelaufenen/gebloggten Passagen an der Gesamtstrecke: 99,41% (13,52 km von 13,6 km)
Karte:
Nieder-Olm - Stadecken

M.

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9 Antworten to “In Olm, um Olm und um Olm herum: Bei Sommerhitze von Nieder-Olm nach Stadecken und zurück (13,6 km)”

  1. Kai Says:

    Respekt! Tolle Leistung, vor allem bei diesem Waschküchenwetter. Da hast du aber ordentlich Flüssigkeit verloren, gell?

    Sach ma: Ist deine Kamera kaputt, oder warum gibts heute keine Bilder? Tststs 🙂

    Tschö
    Kai

  2. matbs Says:

    Aber Hallo! Ich bin mit jedem Schritt ein bisschen mehr eingeschrumpelt!

    Kamera ist nicht kaputt, die darf bloss nicht immer mit, man darf das Gerät ja auch nicht verwöhnen. 🙂

    Aber du kannst die Wartezeit bis zum nächstenmal ja mal mit einem eigenen Fotolaufbericht überbrücken, da würde ich mich durchaus drüber freuen… 😉 😀

    Grüssle

    Matthias

  3. Gerd Says:

    Wo Du dich überall rum treibst. Ich glaube in der Ecke war ich noch nie in meinem Leben. Jedenfalls nicht bewusst! 😉
    Das mit der Hitze kannst Du super umgehen, wenn Du MORGENS ab 6:00Uhr läufst. 😉

    • matbs Says:

      Ging mir ähnlich, deswegen musste ich es mir ja endlich mal angucken…:D

      Das mit 6:00 morgens ist ja ganz nett, aber wenn du erst um die Mittagszeit in die Fremde musst, ist das irgendwie nicht ganz opportun.
      Mal ganz abgesehen davon, dass unerträgliche Hitze letzlich wesentlich angenehmer ist als unerträglich früh aufstehen… 😆

  4. dauerlaufen Says:

    Bei dieser Hitze denke ich mittlerweile daran, mir so einen Trinkgurt zuzulegen, mit dem man aussieht wie eine Selbstmordattentäter…. Weil so wie du, mit Rucksack laufen, bringe ich nicht.

  5. matbs Says:

    Ich bin dieses Jahr ja auch erst einmal mit ´nem Rucksack auf dem Buckel gelaufen, das geht echt überhaupt nicht.
    Aber ´nen Trinkgurt hab´ ich in den Sommermonaten immer dabei, mit dem komm´ ich super klar, kann ich nur empfehlen.
    Ich benutz´ den Sechsergürtel vom Runner´s Point, mit dem bin ich sehr zufrieden.


  6. […] In Olm, um Olm und um Olm herum: Bei Sommerhitze von Nieder-Olm nach Stadecken und zurück (13,6&nbs… […]


  7. […] Angefangen hab´ ich damit dann auch schon gleich um Juni, mit zwei Touren von Mainz nach Nieder-Olm und kurz darauf von Nieder-Olm weiter bis Stadecken-Elsheim. […]


  8. […] so eine Strecke für den ersten richtigen Hochsommertag des Jahres aussuchen musste. Ist ja nicht das erste Mal, dass ich unter dem Rheinhessischen Sommer leide, aber nach der vielen Zeit im frischen, kühleren […]


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