Blogger Team-Up: In den Taunus hinter Wiesbaden mit Torsten (und ein paar Fotos) (21,7 km)

5. August 2009

Heute mal wieder ein Blogger-Team-Up, zur Abwechslung nicht mit dem Gerd (der eigentlich auch kommen wollte, aber dann in seinem übervollen Urlaubsterminkalender partout keinen Platz gefunden hat), dafür aber mit dem Torsten, mit dem schon länger ein gemeinsamer Lauf geplant war.

Zielgebiet: Der Taunus hinter Wiesbaden.
Tolle Gegend mit gut hohen Bergen und viel schönem Wald, uns beiden weitgehend unbekannt, außerdem ungefähr auf halbem Weg zwischen Torstens normalen Laufgründen am Mittelrhein und meinem Kernrevier an der Bergstrasse.
Und weil man bei so einem Team-Up nicht kleckert, hatten wir uns auch gleich ´ne ordentliche Tour vorgenommen: Von der alten Fasanerie in den Vorbergen nordwestlich von Wiesbaden aufwärts, über den Schläferskopf auf die Hohe Wurzel (618 m.ü.NN und damit höher als praktisch jede Erhebung des guten alten Odenwaldes mit Ausnahme des Katzenbuckels), dort dann auf dem Rheinhöhenweg ostwärts, via Eiserne Hand und Altenstein ostwärts und schließlich durchs Adamstal zurück runter nach Wiesbaden und zum Ausgangspunkt. Über 20 km, deutlich über einen halben Höhenkilometer und außerdem vollkommenes Neuland für uns beide – das versprach richtig spannend zu werden.
Zumal auch das Wetter mitmachte und mit wolkenlosen 28° und strahlendem Sonnenschein fast ideale Bedingungen auffuhr (gut, vielleicht etwas zu warm, aber es sollte ja durch den Wald und in die Berge gehen, da ist das schon erträglich).

Treffpunkt also an der alten Fasanerie hinter Wiesbaden, die einen wunderschönen Wildpark beherbergt (für den war heute keine Zeit, aber da ich die Strecke eh noch an den Rest vom Streckennetz anschliessen muss, gibt´s einen Grund, demnächst nochmal herzukommen).

Zeit: 15:00, ein Kompromiss zwischen Torstens Lieblingslaufzeit (= vor dem Aufstehen) und meiner Lieblingslaufzeit (= nach dem Sandmännchen). 🙂


Torsten: Pünktlich.
Matthias: Pffjoaaaalsoderwiesbadenerstadverkehristgarnichtsoohne (= 5 Minuten verspätet, hoffentlich noch in der Toleranz… 😉 )

Schnell ausgestiegen, Foto, Plänchen und Getränkegürtel geschnappt (heute ganz voll, so wie letzte Woche in der Pfalz wollte ich nicht wieder eingehen), mit Torsten bekannt gemacht (der in echt größer ist als er im Netz aussieht, beim Sprechen eine ganz leichte Dialektfärbung hat, die ich spontan nicht einordnen konnte [Mittelrheinisch, da wo sich Taunus, Rheinland und Westerwald treffen. Wieder was gelernt], und ein total netter Kerl ist) und dann gleich mal gestartet – wir hatten ja schließlich noch was vor!

Und zwar nach Südwesten, auf dem breiten, bequemen Fußweg neben der Wielfried-Ries-Str. (Markierung: Schwarzer Punkt):

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Bild #1: Kurz nach dem Start

Wunderschöne Gegend: Wiesbaden schmiegt sich ja regelrecht in den Taununsbogen, und hinter der Stadt geht´s dann erstmal gemächlich aufwärts in einer herrlichen Landschaft aus viel Wald, durchbrochen von langen Wiesentälern, schmaler und steiler werden, je weiter man aufwärts in die Berge vordringt. Hier unten sieht das noch sehr flach und idyllisch aus, und irgendwie überhaupt nicht so, als würde man sich mitten im Stadtgebiet von Hessens zweitgrößter Großstadt befinden (was man aber tut):

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Bild #2: Klosterbruch rechts der Strasse. Im Hintergrund erhebt sich unser erstes Etappenziel, der Schläferskopf. Sieht weder besonders hoch noch besonders steil aus…

Läuft Prima: Tempo angenehm, so dass man sich ein bisschen einplaudern kann, Temperatur erträglich (auch dank dem Schatten der Bäume am Wegesrand), Untergrund gut, Umgebung hübsch.
So gehört sich das.

Am Ende der Wiese passieren wir die Kleingärten am unteren Gehrn, biegen fast zu früh in den Wald ein (dank der exzellenten Markierungen des Taunusklubs merken wir´s aber rechtzeitig) und erreichen schließlich nach ca. 700 m. die richtige Abzweigung: Vor dem „Eishaus“ (was immer das ist, die Karte schweigt dazu) rechts ab, dann dem roten Plus folgend gaaaanz sanft aufwärts, zwischen Wald und Wiese das hübsche Tal des Gehrner Bachs hoch:
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Bild #3: Christian-Krauss-Weg (rotes Plus)

Weiter oben wird aus der Wiese dann ein tiptopanalretentiv gepflegter Golfplatz (wie so ein Golfplatz halt aussieht, vor allem im noblen Wiesbaden) samt ein paar vereinzelten und gut gepolsterten älteren Herren, die in der freundlichen Nachmittagsonne ihre Bälle schlagen…
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Bild #4: Golfplatz am Chauseehaus. Nicht im Bild: Ein paar vereinzelte und gut gepolsterte älteren Herren, die in der freundlichen Nachmittagsonne ihre Bälle schlagen

…kurz danach geht´s durch einen alten Tunnel unter der Trasse der Aartalbahn (die uns später nochmal begegnen würde) durch…
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Bild #5: Unter der Aartalbahn durch

…und dann sind wir richtig im angenehm schattig-schummrigen Wald, wo es noch fast 700 m. im Gehrnbachtal (falls das denn so heisst) leicht bergauf geht, bis wir schließlich eine Kreuzung vor Schutzhütte erreichen (von der ich leider kein Foto zu bieten habe, hab´ zwar eins gemacht aber das war so heillos unscharf, dass es so aussieht, als hätte ich den Inhalt eines Kochtopfes mit Rahmspinat fotografiert [= undefinierbare grüne Schemen und Striemen]. Aber Torsten hat auch eins gemacht, das ist vielleicht besser…).

Hier geht´s rechts, nun dem roten Punkt hinterher.
250 m. praktisch eben am Hang entlang.
Sehr angenehm.
Dann ist Schluss mit lustig!

Der Taunus hinter Wiesbaden geht sanft los, mit geringen, bequemen Steigungen in den unteren Tälern, die sich prima laufen lassen.
Aber der Taunus hinter Wiesbaden ist auch ordentlich hoch, und irgendwo müssen sich diese Höhenmeter ja bemerkbar machen: Wenn die Täler fertig sind und es an den Aufstieg auf den Hauptkamm geht, dann wird´s auf einmal steil und anstrengend.

Point in Case: Das letzte Stück auf den Schläferskopf: Plötzlich biegt der rote Punkt links vom Hauptweg ab und führt auf einem winzigen, Pfädchen die schon ziemlich ordentlich geneigten Hangflanke empor:
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Bild #6: Anfang vom Pfad auf den Schläferskopf

Einerseits sehr hübsch, es geht an lichtem Nadelhochwald mit dichtem Bodenbewuchs vorbei…
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Bild #7: Was ich richtig spannend finde: Dieser Wald sieht ganz anders aus als der Odenwald, und auch den Pfälzerwald letzte Woche hab´ ich anders wahrgenommen – da sieht man schön, wie sehr sich die Mittelgebirge der näheren Umgebung landschaftlich voneinander unterscheiden

…hinaus auf eine sonnige Lichtung am Hang, auf der sich spillerige Jungbäumchen zwischen den Büschen und Gräsern himmelwärts recken:
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Bild #8

Dummerweise geht´s hier auch sacksteil bergauf (ca. 15% Steigung), und der Pfad erweist sich als uneben, steinig und angewuchert, und zu allem Überfluss ist das hier auch noch ein trockener, offener Südhang, den die pralle Sommersonne in eine Art Naturbackofen verwandelt hat.
Es darf geschwitzt werden.
Und geschnauft und geackert auch.
Puuuuh!!

Zum Glück gibt´s zwischendurch den ersten schönen Ausblick über die Vorberge hinweg in Richtung Ebene, die bietet uns eine willkommene Ausrede, um mal ein kurzes VerschnaufAussichtspäuschen einzulegen:
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Bild #9: Blick vom Hang des Schläferskopfes nach Süden in die sommerlich-diesige Ebene

Danach dann schweren Atems auf ein oder zwei Serpentinen zum oberen Ende der Lichtung und wieder in den wunderbar schattigen Wald, wo noch ein kurzes AtemSightseeing-Päuschen einlegen um einen Gedenkstein des Taunusklubs zu goutieren…
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Bild #10: Gedenkstein unter dem Schläferskopf

…und dann kurz darauf den Gipfel des Schläferskopfs erreichen, der mit ca. 450 m.ü.NN schon mal fast 250 m. über unserem Startpunkt liegt.
Nett hier oben.
Blickfang ist natürlich der 1906 erbaute Aussichtsturm…
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Bild #11: Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Turm auf dem Schläferskopf

…direkt daneben steht ein gepflegtes Ausflugslokal, und sogar eine Bushaltestelle gibt es, von der aus der müde Jogger sich wochenends vom Stadtbus zurück in die Stadt kutschieren lassen kann, wenn er genug vom Taunus hat (wir natürlich nicht, wir hatten ja gerade erst angefangen. Und Mittwochs fährt der Bus ja eh nicht… 😉 ):
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Bild #12: Schläferskopf

Wenn ein so ein Aussichtsturm auf einem Berg steht, dann möchte man natürlich auch gerne hoch und sich umgucken.
Von außen gibt´s allerdings keinen Aufgang, deshalb gehen wir kurz ins Lokal und fragen, ob man hoch kann.
Leider nein, meint der freundliche Wirt (der diese Frage offensichtlich schon tausendmal gehört hat), da wären wir 25 Jahre zu spät, der Turm sei seit Mitte der Achtziger nicht mehr begehbar.
Schade…

Aber zum Trost geht´s jetzt immerhin mal etwas bergab, weiter dem roten Punkt hinterher, parallel zum Fahrweg an der Rückseite des Schläferskopfs abwärts durch den Wald bis zur nächsten Kreuzung, wo wir links auf den unmarkierten Forstmeister-Gerlach-Weg einbiegen, der fast einen Kilometer mit minimalstem Gefälle an der Bergflanke nach Westen durch den dichten Mischwald führt.

Schlließlich erreichen wir die Mathildenquelle in der Beuge des oberen Gehrner-Bach-Tals. Kleines Brünnchen mit einem alten und etwas eingelaubten Wassertretbecken und zwei Bänken, die zum Verweilen einladen:
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Bild #13: Mathildenquelle

Natürlich nicht uns, wir wollen ja weiter bergauf.
Das kriegen wir dann auch, und zwar dicke: Direkt hinter der Quelle geht´s rechts ab, ein weiter Pfad zwischen den Bäumen hindurch geradewegs den Hang hoch, so schmal, dass man ihn erstmal fast übersieht (zum Glück sind die Bäume in der Umgebung liberal mit Wegmarken bepflastert [in diesem Fall ein blauer Punkt], da fällt Übersehen dann doch schwer), und so steil, dass wir gleich wieder ordentlich am Kämpfen sind.
Da geht´s jetzt hoch.

Und zwar lange!

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Bild #14: Ja, ich weiss – auf dem Foto sieht´s gar nicht so steil aus. Aber meine Beine und meine Lunge behaupten was anderes…

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Bild #15: …und hier sieht´s dann ja auch schon etwas steiler aus. Nicht so steil, wie es sich anfühlt, wenn man da hochrennt, aber es gibt zumindest schon mal ´nen ungefähren Eindruck

600 m. schnurgerade den Hang hoch nach Südwesten, dann eine 90°-Kurve nach rechts und nochmal 400 m. (auf einem etwas breiteren Weg) schnurgerade den Hang hoch nach Nordwesten:
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Bild #16: Der zweite Teil des Aufstiegs nach dem Knick. Etwas besserer Weg, gleiche Steigung

Macht Summa Summarum ziemlich genau einen Kilometer mit über 15% Durchschnittsteigung aufwärts durch den sommerlich heissen Bergwald:
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Bild #17: Hier oben hatten ganz eindeutig die Nadelbäume die Vorherrschaft, wahrscheinlich weil es auf den hohen, breiten Bergrücken des Taunus ein bisschen zu trocken für die meisten Laubbäume ist

Pfuuuuh…

Endlich dann der lange ersehnte Querweg 30 oder 40 HM unter dem Rücken der Hohen Wurzel. Kurz verschnauft, dann links (Markierung: Roter Fuchs und Schwarzes Geweih [hier oben werden die Marker offenbar verspielter, irgendwie nett]. Noch ein Schlenker um die Bergkuppe rum, um noch ein bisschen mehr Strecke mitzunehmen.

Der Wald hier oben ist licht und trocken, die Bäume sind jung niedrig, entsprechend ist es wieder mal mollig warm und blenden hell, doch da die Strecke praktisch eben ist, lässt sich das aushalten:
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Bild #18: Der Querweg mit dem Fuchs-Marker

Nach etwas über einem halben Kilometer erreichen wir den Parkplatz Hohe Wurzel neben der Passstr. von Wiesbaden nach Bad Schwalbach:
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Bild #19: Infotafel am Parkplatz Hohe Wurzel

Fast oben, nur noch 40 HM.
Wir biegen rechts auf den Rheinhöhenweg ein (schwarzes R), der folgt dem breiten, mächtigen Bergrücken und führt nochmal gut bergauf.
Allerdings nur kurz, dann gibt´s noch einen Schlenker, links auf den schmalen, schattigen Waldweg mit dem schwarzen Wildschweinmarker und noch mal ein ganzes Stück nach Nordwesten durch den Wald.
Einiges los, wir begegnen mehreren Hundegassigehern (wo die hier oben herkommen? Keine Ahnung!) und müssen einen umgestürzten Baum auf dem Weg überwinden…
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Bild #20: Etwas zu hoch, um bequem drüberzukletten, etwas zu niedrig, um bequem drunterdurchzukriechen…

…bevor es dann scharf rechts abgeht und wir nach den letzten 30 Höhenmetern durch den Nadelweld schließlich den breiten, hohen Rücken der Hohen Wurzel auf über 610 m. ü.NN erreichen.

Oben!
Quasi das Dach von Wiesbaden, mehr als einen halben Kilometer höher als der tiefste Punkt der Stadt irgendwo am Rheinufer.

Wirkte gar nicht soo alpin, vor allem wegen der lokalen Topografie – wenn man die steilen Taunushänge erstmal bezwungen hat und oben ist, stellt sich der Taunushauptkamm als überraschend breiter und recht ebener Bergrücken mit relativ graduellen Höhenunterschieden dar, der mit freundlichem Nadelwald und dichter Bodenvegetation zu gefallen weiss.
Schön hier oben!

Wir wenden uns nach rechts und folgen dem Wildscheinmarker zurück in Richtung Rheinhöhenweg.
Links zwischen den Bäumen schimmert ein bisschen Aussicht auf den Hintertaunus durch, die ich ganz besonders faszinierend finde, weil das vollkommen fremde Landschaft ist, hinter dem Rand der bekannten Welt des Rhein-Main-Gebiets:
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Bild #21: Blick von der hohen Wurzel auf die geheimnisumwitterten Ländereien jenseits des Taunus, wo – so munkelt man – seltsame Eingeborenenstämme leben und die weite Ödnis von Hessisch-Sibirien ihren Anfang nimmt… 😀

Kurz danach passieren wir dann den Sendeturm auf der Hohen Wurzel, der so riesig ist, dass man ihn paradoxerweise fast übersieht:
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Bild #22: 133 m. aufgetürmter Stahlbeton mitten im Wald – an klaren Tagen kann ich den aus mehr als 50 km Entfernung von meiner Wohnung aus erkennen, aus der Nähe ist er aber doch noch ein ganzes Stück imposanter.

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Bild #23: Und gleich nochmal, da verdeckt er sogar die hoch am Himmel stehende Nachmittagssonne

Auf dem Rheinhöhenweg geht´s dann links ab, dem schwarzen R folgend den langen Bergrücken entlang:
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Bild #24: Rheinhöhenweg auf der Hohen Wurzel

Hier läuft´s wieder sehr entspannt: Der Weg ist gut in Schuss, exzellen markiert und führt in der Tendenz ganz sanft abwärts.

Nach 2 km sind wir schon wieder ein ganzes Stück weiter unten…
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Bild #25: …aber immer noch höher als die meisten Berge im Odenwald…

…kurz danach geht´s an einem Wasserhäuschen mit eigener Wiese rechts einen Asphaltweg runter…
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Bild #26

…an dessen Ende langsam die B54 in Sicht kommt, die hier über die Passhöhe an der Eisernen Hand in Richtung Taunusstein führt.

Rüber dürfen wir allerdings nicht, ein drastisch formuliertes Schild weist uns stattdessen an, rechts runter zur Unterführung zu laufen, da eine direkte Überquerung LEBENSGEFAHR bedeutet.
Na wenn das so ist…

Rechts runter, dann gleich links und neben der Gleisen der Aartalbahn (da war sie wieder) unter der Bundesstrasse durch, auf der anderen Seite noch ein Stückchen geradeaus bis zum nächsten Gleisübergang.

Eigentlich wär´s hier rechts über die Schienen gegangen, aber 100 m. geradeaus liegt der alte Bahnof Eiserne Hand, der heute ein Ausflugsslokal beherbergt, in dem man – wenn´s heiss ist und man es nicht furchtbar eilig hat – gut einkehren und ein bisschen Flüssigkeit tanken kann.

Das machen wir dann auch: Noch ein paar Meter geradeaus, eine Allee aus alten Bäumen entlang zum Restaurant Waldgeist
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Bild #27

…und dort in den Biergarten:
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Bild #28

Der Waldgeist ist ein sogenanntes XXXXXL-Restaurant.
Das bedeutet, dass man sich hier darauf spezialisiert hat, Essen (vor allem Fleisch) in obszönen Portionen zu servieren – mein Ding ist das ja nicht, aber wer´s braucht…
Auf jeden Fall wirkt sich die Geschäftsphilosophie auch auf die Getränke aus: Als ich beim bestellen ohne in die Karte zu schauen eine große Cola ordere (normalerweise 0,5 l.), fragt der Kellner zum Glück nochmal nach, ob ich wirklich die große Waldgeist-Cola möchte (2 l.).
Da nehme ich dann doch lieber die kleine, die hat dann den gewünschten halben Liter…

Und dann werden erstmal die Flüssigkeitsdepots aufgefüllt:
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Bild #29: Torsten hat ein Bier. Und das am hellichten Nachmittag! 😉

Sitzen tut man hier draußen übrigens sehr gut (zumindest solange man keine 5 Pfund Fleisch verschlingen muss), es ist kühl und schattig und das Wespenproblem, vor dem der Kellner uns gewarnt hat, besteht in ein oder zwei Wespen, die beiläufig vorbeisummen und dann wieder verschwinden.

Nachdem die Getränke fachgerecht entsorgt und bezahlt sind geht´s weiter, zurück zum Übergang über die Aartalbahn (wo Torsten noch schnell ein Foto von den Gleisen für seinen Sohn machen muss, der nicht Jonas heisst und total auf Eisenbahnen steht), rüber, und auf der anderen Seite wieder in den Wald rein.

Die nächste links (weiter dem schwarzen R des Rheinhöhenwegs hinterher), dann wieder rechts, zur Abwechslung mal wieder merklich bergauf:
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Bild #30: Herzogsweg hinter der Eisernen Hand. Zugegebnermaßen etwas mühselig wenn man gerade einen halben Liter eiskalte Flüssigkeit in sich reingekippt hat. Aber das läuft sich raus…

An der nächsten Abzweigung gibt´s noch einen Schlenker nach links (Marker: Rotes Reh), denn dort verspricht die Wanderkarte einen alten keltischen Ringwall und das Naturdenkmal Altenstein.

Zumindest der Ringwall erweist sich allerdings als nicht auffindbar…
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Bild #31: „Hallooo-ooo? Ist hier irgendwo ein Ringwall!?“

…doch dafür ist der Altenstein kaum zu übersehen: Riesengroßer Felstrümmer neben dem Weg, den schauen wir uns natürlich genauer an:
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Bild #31: Altenstein (der Felsklotz) auf dem Altenstein (der Berg)

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Bild #32: Und noch mal von näher

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Bild #33: Und noch mal von der anderen Seite mit einem Maßstab. Heilige Makkaroni, Batman, das Ding ist mindestens 3 Torstens hoch! (Sehr interessant übrigens auch der mysteriöse Zettel, den der Torsten da gerade liest: Der war neben dem Stein auf eine Blütendolde gespiesst und erklärte in unverständlichem Amtsdeutsch irgendwas, was wir beide nicht kapierten) 😀

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Bild #34: Mysteriöse Felszeichnung am Altenstein

Nachdem der Altenstein ausgbiebig von allen Seiten besichtigt ist, geht´s weiter, noch ein Stück auf schmalen Waldpfaden dem roten Rehkopf hinterher, dann wieder rechts runter und zurück auf den Rheinhöhenweg…
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Bild #35

…dem wir noch ein paar hundert m. bis zur Herzogshütte folgen:
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Bild #36: So richtig herzoglich sieht die nicht aus, eher nichtadelig-rustikal. Aber trotzdem nett…

Hier heisst es dann auch Abschied nehmen vom Rheinhöhenweg, denn es geht rechts ab, ins Tal des Kesselbachs, dem wir nun lange abwärts folgen, zurück in Richung Wiesbaden.

Schöner Weg, angenehmes Gefälle, rechts eine Art canyonartige kleine Schlucht mit dem Bächlein drin, nach ein paar hundert Metern stossen wir dann auf dem Kesselbachweg, auf dem es weiter das Tal runtergeht (Marker: Roter Balken).

Nach ca. 1,5 entspannten Kilometern kommen rechts ein paar hübsche Teiche in Sicht…
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Bild #37: „Oberer Kessel“

…in denen es von Fischen wimmelt (wir erklären sie in Ermangelung tieferer Fischkenntnisse kurzerhand zu Karpfen), und auf deren Oberfläche sich stimmungsvoll die inzwischen schon etwas schräg stehende Frühabendsonne spiegelt:
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Bild #38

Vielleicht einen Kilometer weiter gabelt sich der Weg, rechts führt der gelbe Balken in den Talgrund zur „Fischzucht“, wir laufen aber links dem roten Balken hinterher, der parallel aber etwas weiter oben durch den Wald führt.

Auch hier gibt´s Einiges zu sehen, beispielsweise die seltsame kleine Unterführung am Gickelsberg, die links des Weges in einen winzigen Talkessel ohne echten anderen Ausgang führt…
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Bild #39: Warum das da ist? Keine Ahnung!

…das nette Annabrünnchen am Wegesrand, an dem ich mir kurz die Arme kühle (Foto verwackelt, weitergehen, hier gibt es nichts zu sehen), oder auch der schöne Blick runter auf die Stadt, der sich am Waldrand oberhalb der Fischzucht auftut:
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Bild #40: Blick über Wiesbaden. Wenn man genau hinschaut kann man u.a. den Biebricher Wasserturm, die Doppeltürme von St. Bonifatius (?) und in der Ferne sogar den Rhein erkennnen…

Dann geht´s über den recht stark befahrenen Hupfeldweg, weiter abwärts an der „Villa im Tal“ vorbei…
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Bild #41: Waldhaus/Villa im Tal. Restaurant, sieht relativ nobel aus…

…und schließlich auf dem Carl-von-Ibell-Weg (gelber Balken) zwischen schattigem Mischwald (hier unten hat´s auch wieder viele Laubbäume) und den schönen, abdensonnigen Wiesen des Adamstals…
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Bild #42: Adamstal

…am Ufer des Kesselbachs…
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Bild #43: Kesselbach

…weiter talwärts:
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Bild #44

Nach einem knappen Kilometer geht´s halbrechts ab in den Talgrund, vorbei an ein paar idyllisch aussehenden Kleingärten im Abendschatten zu einer kleinen Brücke, auf der wir den Kesselbach über- und dann das Adamstal durchqueren (Markierung: Schwarzer Punkt).

Hier geht es auch noch mal ein bisschen bergauf, weder lange noch unerträglich steil, aber nach inzwischen 20 km berglauf spürt man die Steigung doch schon ganz ordentlich in den Beinen:
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Bild #45: Der letzte Anstieg

Zur Belohnung gibt´s aber auch noch mal einen guten Blick über das wunderschöne weite Adamstal in der Abendsonne, das entschädigt für die quengeligen Schenkel:
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Bild #46: Adamstal

Danach folgt noch ein Stückchen Wald, in dem es von alten Hügelgräbern wimmelt. Sind allerdings nicht fotogen genug um abgelichtet zu werden, also laufen wir durch, weiter zur B54, die wir problemlos überqueren (im Gegensatz zur Eisernen Hand hat sich hier unten niemand die Mühe gemacht, eine Unterführung zu bauen oder Warnschilder bezüglich der bei der Überquerung herrschenden LEBENSGEFAHR aufzustelln, also laufen wir einfach rüber. Das klappt prima 😀 )

Und damit sind wir auch schon fast durch.
Der schwarze Punkt führt uns nach links, vorbei an einem übernervösen Pferd mit Reizdarm, das von einer sichtlich bemühten Dame durch den Wald geführt wird (wir machen einen großen Bogen, die Viecher stehen ja ohnehin allesamt kurz vor dem Wahnsinn, und das hier sieht so aus, als könne es die dünne Trennlinie zwischen „normal“ und „vollkommen irre“ jederzeit im Gallop überschreiten), dann um eine scharfe Rechtskurve auf den Fasanerieweg, wo´s noch schnell an einem pittoresken Forsthaus vorbeigeht…
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Bild #47: Forsthaus am Fasanerieweg

…über dessen Garten hinweg man noch mal einen schönen Blick auf den Schläferskopf hat…
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Bild #48: Nochmal der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Turm auf dem Schläferskopf, von unten um im Gegenlicht

…und dann taucht auch schon wieder die Fasanerie vor uns auf…
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Bild #49: Fast da!
Wobei der Torsten hier irgendwie frischer aussieht, als ich mich zu diesem Zeitpunkt fühle…

…und kurz darauf kommen wir – verschwitzt und leicht angestrengt, aber insgesamt wohlbehalten – wieder am Ausgangspunkt unserer Tour an:
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Bild #50: Hauptgebäude der Fasanerie

Und das war´s dann auch schon.
Schöne, unkomplizierte Bergtour, zumal es ja mein erster richtiger Lauf im Taunus war (Erkenntnisse u.a.: Der Taunus ist ganz anders als der Odenwald, total schön, und bestens markiert, den muss man sich irgendwann nochmal etwas genauer anschauen…).

Von daher: Nochmal vielen Dank Torsten, das hat richtig viel Spass gemacht, könnten/sollten wir irgendwann ruhig mal wieder wiederholen! 🙂

Und wenn ihr wissen wollt, wie´s dem Torsten gefallen hat, könnt ihr ja einfach mal bei ihm vorbeischauen

Strecke: 21,7 km
Zeit: 2:16 h reine Laufzeit (laut Torsten, ich hab´ nicht gemessen. Das wäre ein Schnitt von 9,57 km/h bzw. 6:16 min/km – sehr fix für einen längeren Berglauf mit mehr als 600 HM bei Temperaturen über 25°)
Anteil der noch nie gelaufenen/gebloggten Passagen an der Gesamtstrecke: 100% (21,7 km von 21,7 km)
Karte:
Hinter Wiesbaden

M.

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20 Antworten to “Blogger Team-Up: In den Taunus hinter Wiesbaden mit Torsten (und ein paar Fotos) (21,7 km)”

  1. Evchen Says:

    Wow! Ich bin neidisch. Eine tolle Tour habt ihr da fabriziert. *hachja*

    Aber sag mal, mit wem warst Du da unterwegs???
    Der Torsten, den ich kenne, hat nicht nur einen leeeichten Dialekt und nie never ever in niemandes Träumen würde er nicht im Waldgeist sitzen und nichts essen! *waha*

    Ok ok, er wird jetzt abwiegeln und sagen, daß ihr ja noch weiterlaufen mußtet und das nicht mit einem Riesenschnitzel im Bauch geht, aber dann hätte er die Route um den Waldgeist herum geplant. 😉

    Du mußt wissen, Torsten und mich verbindet die Leidenschaft um große Portionen (uneßbar riesig ist Verschwendung und eklig!), aber richtig gut schmecken darf es auch bitte. 😛

    • matbs Says:

      Bloß vorsichtig mit dem Neid, sonst musst du das nächste Mal mit… 😉

      Die Route hab´ ich ja geplant, da musste der Torsten also notgedrungen durch – und wenn er unbedingt ein halbes Schwein hätte verschlingen wollen, dann hätte ich auch gerne solange gewartet… 😀

  2. Jens Says:

    1. ich hab jetzt Hunger auf Schnitzel
    2. gibs zu, das Funkturmbild war extra für mich

    Da seid ihr ja wirklich eine tolle Tour gelaufen! Wobei ich bei deinen Streckenbeschreibungen jedes mal drauf warte, dass du / ihr euch komplett verlauft. Kann man sich wirklich an roten Punkten an Bäumen orientieren? Bei mir im Wald waren wenigstens richtige Wegweiser mit Kilometerangaben.
    Natürlich darf man nicht vergessen, dass du ja ein laufender Pfadfinder bist 😉

    • matbs Says:

      1) Dann iss ein Schnitzel. Das ist gut für dich! 🙂
      2) Hmmm, vielleicht…
      Wobei mein Turm ja fünf Meter höher ist als deiner… 😉 😀

      Ja, war schön, und die roten Punkte/schwarzen Rs/gelben Balken haben genau dahin geführt, wo sie hinführen sollten, da war komplett verlaufen einfach nicht drin.
      Aber irgendwann klappt das auch wieder, ist nur eine Zeitfrage bis ich/wir mal wieder komplett in die Irre renne, trotz mediokrer Laufpfadfinderfähigkeiten. 😉

  3. XYZ Says:

    Mal wieder ein sehr schöner und ausführlicher Bericht mit stimmungsvollen Fotos. Allerdings habe ich schmerzlich die beiden obligatorischen must haves „Verirrung“ und „Käseschnitzel“ vermisst. Woran lags? Möglicherweise an der guten Wegweisung im Taunus oder etwa der kompetenten Begleitung, oder vielleicht auch an einem Lernprozess deinerseits? Wie auch immer, die Freude an diesem Lauf kommt rüber. Was den zweiten Punkt „Käseschnitzel“ betrifft vermute ich einfach mal, dass diese kulinarische Köstlichkeit ausserhalb des Odenwaldes nicht zu kriegen ist.
    Hat auf jeden Fall Spass gemacht, lesend das Wiesbadener Umland u. Taunusfragmente kennenzulernen.

    • matbs Says:

      Ja, die Markierungen da oben sind einfach zu gut, da kann man eigentlich nichts falsch machen.
      Und den Kochkäs´ gibt´s jenseits des Odenwalds tatsächlich nicht zumindest überm Schnitzel.
      Da muss man dann auch mal verzichten können… 😉

  4. XYZ Says:

    Das „Käseschnitzel“ sollte natürlich ein „Kochkäseschnitzel“ sein!

  5. Gerd Says:

    Das liest sich ja super.
    Hätte mir auch gefallen. Wobei mir das Tempo eine Spur zu schnell ist. So viele Höhenmeter, Mittags in der Sonne und dann noch so schnell!
    Puhhh.
    Aber ich kann ja noch ein bisschen trainieren. Und irgendwann kriegen wir bestimmt ne gemeinsame Tour hin! 😉

    • matbs Says:

      Hättst ja mitkommen können…

      Das Tempo war (jenseits der extremen Steigungen) schon recht fix, der Torsten hat einen ordentlichen Schritt am Leib.

      Aber da die Geschwindigkeit bei gemeinsamen Läufen ja immer vom gemächlichsten gemacht wird, sollte das ja kein Hinderungsgrund sein!

  6. Christian Says:

    Matthias,

    da habt ihr Euch eine nette Tour ausgesucht, sogar mit Verpflegungsstation, Respekt 😎 Passt so gar nicht zu Dir, da Du sonst ja immer durch die einsame Pampa rennst, wo es nicht Mal Tankstellen gibt 😉

    Salut

    C.

    • matbs Says:

      Heeey, bei der letzten großen Tour gab´s auch Verpflegungsstationen, die hatten halt bloß alle zu… 😀

      Tankstellen hab´ ich allerdings wieder keine gesehen, vielleicht fehlt mir einfach der Blick dafür. 😉

  7. dauerlaufen Says:

    Das macht wirklich Lust die Strecke nachzulaufen, schöner Bericht. Ich laufe auch gerne nach den guten alten, auf Baumrinden aufgepinselte Wegzeichen. Euer Tempo ist mir allerdings zu stramm. Ei Ei Ei! Und das bei den Steigungen.

    • matbs Says:

      Naja, soooo weit hast du´s ja auch nicht bis zum Taunus, und der ist auf jeden Fall immer mal einen Ausflug wert (ggf. ja auch mal zum Wandern, so voll wie da alles mit guten, alten auf Baumrinden aufgepinselten Wegzeichen ist).

      Muss ja nicht immer so ´ne Riesenhetze sein… 🙂


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  9. Torsten Says:

    So schnell kam mir das irgendwie gar nicht vor, aber die Uhr wird wohl nicht lügen.
    Das müssen wir wirklich bald mal wiederholen. Dann will ich hoffen das Gerd auch etwas Zeit hat.
    Mein Bericht wird noch ein paar Tage dauern, aber er kommt definitiv.

    • matbs Says:

      Hm, mir kam´s auch nicht so schnell vor.
      Aber wenn du sagst, es wären 2:16 gewesen, dann glaub´ ich das halt erstmal… 😉

      Nächstes Mal können wir uns ja mal in Richtung Rheingau orientieren. Den Gerd bearbeite ich dann vorher noch ein bisschen, dann wird das schon.

      Und das mit dem Bericht eilt ja nicht, immer mit der Ruhe! 🙂


  10. […] Blogger Team-Up: In Taunus hinter Wiesbaden mit Torsten (und ein paar Fotos) (21,7 km) […]


  11. […] Oben: Ausssicht! Nicht nach Süden, da hängt ja der schwere, helle Dunst über der Rheinebene. Aber dafür nach Norden, auf die hohen, langgezogenen Höhenzüge des Taunus um die Hohe Wurzel herum, deren bewaldete Flanken im warmen Herbstfarben erstrahlen: Bild #20: Taunushänge vom Aussichtsturm am Spitzen Stein aus. Der Fernsehturm auf dem höchsten Gipfel, das ist die Hohe Wurzel, auf die ich Anfang August mit Torsten hochgelaufen bin. […]


  12. […] Erstmal südwärts, auf dem bequemen Fußweg neben der schmalen Wilhelm-Ries-Str., den ich letzten August schon mal mit Torsten entlanggekommen bin… Bild #2: Fußweg an der Wilhelm-Ries-Str., markiert mit dem roten Plus und dem schwarzen […]


  13. […] Auch hier gibt´s wieder ordentlich Fernsicht, wenn auch merklich vom Dunst kompromittiert. Faszinierend dabei: Nachdem ich bei der Durchquerung von Rheinhessen viele Touren lang ins Unbekannte gelaufen bin, tauchen plötzlich vor mir die ersten bekannten Orte und Geländemerkmale auf – ich bin am Rand des Mainzer Hinterlands angekommen, und da kenne ich mich plötzlich wieder ein bisschen aus: Bild #55: Die Hohe Wurzel im Taunus über Wiesbaden. Bereits erlaufen. […]


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