Durchs abendliche Weschnitztal: Lindenfels – Fürth – Altlechtern (11,7 km)

23. August 2009

Der Sonntag nach dem Lauf auf die Kalmit.
Sollte ursprünglich ein Regenerationstag werden – meine Beine fühlten sich nach den vielen, steilen Höhenmetern immer noch ein bisschen schwer an, und der Laufbericht von der großen Tour war auch noch nicht geschrieben, da schnürt man eigentlich nicht unbedingt die Laufschuhe.

Aber dann fragten meine Eltern an, ob ich nicht Lust hätte, abens mit ihnen im Odenwald was Essen zu gehen.
Zum Beispiel in Altlechtern, einer Ausflugskneipe auf einem einsamen Bauernhof im Wald hinter Fürth, die hatten sie schon lange mal ausprobieren wollen.

Klar hatte ich Lust.
Aber natürlich nur mit Laufen – wenn man eh schonmal dahinten ist, dann wäre es ja sträflich, wenn man die Gelegenheit nicht nutzt und sich ein bisschen mehr im immer noch sträflich unerlaufenen Weschnitztal umsieht…


Also am späten Nachmittag trotz etwas schwerer Beine und noch nicht geschriebenem Pfalztour-Laufbericht doch mal geschaut, ob sich nicht eine nette Strecke vom Rand meines Streckennetzes nach Altlechtern finden würde – nicht zu lang, nicht zu kurz, vielleicht so 10 Kilometerchen, am liebsten irgendwas Unkompliziertes.

War überhaupt kein Problem, ein Blick auf die Karte, dann hatte ich die Strecke auch schon zusammen: Main-Stromberg-Weg von Lindenfels via Fürth zum Waldrand über Steinbach, dort dann auf dem Fahrenbach-Weg nordwärts durch den Wald zum Wagenberg-Weg, auf dem durch ein nicht weiter benanntes Bachtal auf die Anhöhe „Auf der Schanze“ und von da aus auf dem HW24 des Odenwaldklubs runter nach Altlechtern.

Easy as pie. 🙂

Ausgangspunkt im Zentrum von Lindenfels, an der gewundenen Nibelungenstr./B47, die Gerd und ich ja erst am vorigen Wochenende bei der zweiten Etappe des Nibelungensteigs entlanggelaufen waren.

Herrlicher Abend: Strahlende, schon schräg stehende Sonne, blauer Himmel, angenehm warm – perfektes Laufwetter.

Der Start ist noch etwas steifbeinig, die vielen Bergkilo- und Höhenmeter von gestern stecken mir noch voll in den Waden.
Aber es geht, insgesamt besser als erwartet.
Kurz westwärts die Nibelungenstr. entlang, dann gleich links in den „Graben“, der – wie der Name ja schon sagt – einstmals der Graben vor der Mauer um die Lindenfelser Altstadt war, heute jedoch eine ganz normale ist.
Natürlich eine hübsche, schließlich ist das hier Lindenfels, die „Perle des Odenwalds“.

Zuerst geht es ein bisschen aufwärts, damit habe ich nicht gerechnet (aber so ist Lindenfels nun mal: Mitten am Berghang, mit einer allenthalben überraschenden Topografie).
Meine Beine auch nicht, und sie mögen es nicht besonders. Leiser Protest ertönt, vor allem aus den Oberschenkeln:
Och nee, nicht schon wieder bergauf!“ mäkeln sie.
Doch, natürlich schon wieder bergauf, ihr faules Pack. Solange ihr eure fetten Stümpfe unter meinem Hintern parkt, wird gemacht, was ich sage. Und ich sag: Maul halten und laufen! Capisce?“ antworte ich.
Wollnwer dochmal sehen, wer hier die Hosen anhat… 😀

Der Mini-Anstieg ist aber auch gleich wieder vorbei, von nun an geht´s bergab, vorbei am Lindenfelser Stadtturm und der Kirche, dann unterhalb des prächtig vom Abendlicht beleuchteten Burgbergs die gar nicht mal so unsteile Wilhelm-Bauer-Str. runter.
Hier taucht dann auch die Markierung auf, die für die nächsten Kilometer das Maß aller Dinge sein wird, nämlich das rote Quadrat des Main-Stromberg-Weges (und zwar überall wo es hingehört, an jeder Abzweigung weist es mir gut sichtbar und verlässlich den Weg, das fühlt sich gut an, gerade nachdem ich gestern ja wieder ein paar kleine Problemchen mit den weniger gründlichen Markern des Pfälzerwaldvereins hatte).

Hier läuft´s jetzt schon wieder richtig gut.
Die Beine halten die Schnauze (geht ja auch bergab), die Sonne scheint warm auf mich herunter, es riecht ein bisschen nach Ferien (das bin ich selbst, weil ich ausnahmsweise mal dran gedacht habe, mich vor dem Start mit Sonnencreme einzuschmieren – hätte ich mir heute abend aber auch sparen können), und vor mir öffnet sich das herrliche, weite Weschnitztal im Abendlicht, bis hin zum großen Steinbruch und der Wachenburg über Weinheim am 15 km entfernten Talausgang.

Mir geht´s richtig gut!

Nach 350 m. geht´s halblinks in den Burgackerweg (klar sichtbar und eindeutig markiert – nimm das, Pälzer Keschdeweg!), und auf dem dann aus Lindenfels raus, bei immer noch grandiosem Blick in ein kleines, grünes Wiesental unterhalb der Stadt.
Eine kleine Windung, vorbei an einem schiefen Holzkreuz (wohl ein Kunstwerk), nochmal an einem unvermittelt aus einem Seitental hervorbrechenden Stück Lindenfels vorbei (wie gesagt: Überraschende Topografie allenthalben), dann geht´s wieder etwas aufwärts, am westlichen Hang der bewaldeten „Kapp“ nach Süden.

Auch hier: Herrliches Stück – der Weg am Waldrand ist in warmes, freundliches Abendlich getaucht, rechts öffnet sich das bedrückend schöne untere Schlierbachtal mit kleinen Baumgruppen, die sich sanft im Abendwind wiegen, und sattgrünen Hügelwiesen, auf denen Kühe und Pferden friedlich weiden. Dahinter erhebt sich dann das Krehbergmassiv mit seinen steilen, bereits teilweise in Abendschatten gehüllten Bergwäldern.

Nach etwas über einem Kilometer eine Kreuzung samt Schutzhütte am Ende der Kapp, hier geht´s geradeaus, raus aus dem Wald und mitten hinein in das wogende, warme Hügelland des Weschnitztals.
Offenes Gelände, Weiden, Felder, kleine Wäldchen, Obsthaine, dazwischen der Weg, der sich unkompliziert und angenehm über die Hügel windet und dabei wunderbare Blicke in alle Richtungen freigiebt: Nach hinten auf Lindenfels, das in imposanter Höhe zwischen Burgberg und Schenkenberg in den Hang gefaltet ist. Nach links, auf den langen, sonnenbeschienenen Höhenrücken nördlich der Tromm, der sich kilometerlang wie eine grüne Wand am Talrand entlangzieht. Nach rechts, auf die vertrauten Höhen des Krehbergs.
Und natürlich geradeaus, das Tal hinunter, über unzählige kleine Bodendellen und wellige Hügel, zwischen denen sich kleinere und größere Örtchen verbergen, bis hin zur Bergstrasse, die im trägen Abendlicht silhouettenartig scharf gegen den blauen Himmel abgesetzt ist.

Und das ist noch nicht alles, denn dieses Stück des Main-Stromberg-Weges ist seit ein paar Jahren der offizielle „Kunst-Weg Fürth-Lindenfels„, entsprechend finden sich am Wegesrand immer wieder Sklupturen und Statuen, aus Holz, Sandstein, Metall, deren organische Formen sich wunderbar in die Landschaft einpassen und noch mehr Blickfänge bieten, als die abwechslungsreiche Umgebung ohnehin zu bieten hat.
Großartiger Weg, ich fühle mich entspannt, glücklich, zufrieden während ich langsam auf und ab durch die sanften Hügel und den milden Sommerabend gleite.
Tut mir fast schon ein bisschen leid, als ich nach knapp zwei Kilometern die ersten Ausläufer von Fürth erreiche…

Hier geht´s nochmal ordentlich bergauf, am Wasserwerk auf dem Gänsberg vorbei, aber die Beine machen inzwischen wieder gut mit.
Direkt danach dann abwärts durch die Wiesen, kurz über den ersten Häusern des Ortes links, und runter nach Fürth hinein, auf die Kolpingstr. (glaube ich zumindest – zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich hier so ein bisschen im wohlig-dämmrigen Tran war, und deshalb nicht so genau auf die Wegführung geachtet habe – und da die auch noch etwas anders ausfiel als auf meiner Wanderkarte, bin ich mir nicht ganz sicher, ob der Main-Stromberg-Weg wirklich in der Kolping-Str. rauskommt, oder nebenan in der Delp-Str…).

Rechts, zwischen bescheidenen, freundlichen Einfamilienhäusern mit buntbeblumten Gärten entlang bis an den Friedhof, dort dann links einen Fußweg runter und auf etwas mäandernden Pfaden („Zum Gänsberg“, Krumbacher Str.) zwischen tollen alten Fachwerkhäusern in den Fürther Stadtkern.
Ich glaub´, bis heute hab ich noch nie einen Fuß nach Fürth hinein gesetzt – Durchgefahren bin ich schon oft genug, auch in einigen Ortsteilen war ich schon, aber Fürth selbst?
Nicht dass ich wüsste.

Aber das hole ich ja jetzt nach, zum Glück, denn Fürth erweist sich als hübsches, freundliches Kleinstädtchen, dem die abgeklärte, friedliche Abendatmosphäre bestens zu Gesicht steht.
Das rote Quadrat führt mich direkt über den Marktplatz, der als Fußgängerzone ausgewiesen ist. In der Mitte sprudelt ein Brunnen, daneben ein paar schattige Bäume, in den Außenbereichen der Restaurants und Cafés drumherum sitzen Menschen, essen, trinken, plaudern gelöst in den Sommerabend hinein, alle wirken entspannt und zufrieden.
Schön.

Auf der anderen Seite des Marktplatzes weist mir das rote Quadrat den Weg durch die Brunnengasse bis zur Steinbacher Str., der ich – nun schon gaaaaaanz leicht aufwärts – ein ganzes Stück folge, südostwärts in Richtung Steinbach.
Auch hier: Freundliches, unspektakuläres Wohngebiet, wenig los.

Nach einem halben Kilometer weicht der Main-Stromberg-Weg von der Steinbacher Str. ab, führt mich nach links in die parkartige Erholungsanlage Steinbachwiesen – gepflegte Wiesen, schöne alte Bäume, ein paar Skulpturen, ein großer Weiher, gefällt mir gut.
Lediglich der etwas brackig wirkende offene Steinbach rechts des Weges wirkt daneben etwas sämig, aber das liegt vielleicht auch daran, dass er gerade nicht so viel Wasser führt.

Am Weiher vorbei geht es weiter südostwärts, unter den Bäumen entlang, dann schließlich links auf ein schmaleres Pfädchen, das um eine große Baustelle herumführt – offenbar nicht der Originalweg, aber der Odenwaldklub hat natürlich vorgesorgt und an den entscheidenden Stellen Umleitungsschilder angebracht, auf denen die Ausweichsstrecke des Main-Stromberg-Weges bestens ausgezeichnet ist.
Denen hinterher geht es nur leicht aufwärts an der Baustelle entlang bis zum Ufer des Steinbachs am Rand des gleichnamigen Dörfchens.
Hier hat man sogar eine Behelfsbrücke über das Gewässer gebaut, dahinter kommt man über eine Hofeinfahrt auf die Ortsstr., wo die Markierung einen dann nach rechts lotst, bis man mit dem Trommweg wieder die original-Wegführung erreicht.

Bisher hatte alles prima geklappt, aber ich war ja auch nur ins und durchs Weschnitztal gelaufen, also vornehmlich bergab und eben.
Damit ist jetzt aber Schluss, ich habe endgültig den östlichen Talrand erreicht, von jetzt an heisst es: Aufwärts!

Und das gleich mal mit ordentlichem Anstieg, er Trommweg führt gut steil bergauf, bis zum oberen Ende von Steinbach, und dort dann durch noch mehr herrlich-grüne Hangwiesen, die sich in welligen Rundungen bis zum deutlich höheren Waldrand hinaufziehen und voll phlegmatisch weidender weißer Kühe stehen (ich grüße sie im vorbeilaufen nett, aber sie ignorieren mich. Bovine Bastarde!).
Sieht im schrägen, nun schon rötlich angehauchten Abendlicht wunderschön aus, ist aber auch ordentlich steil. Da merke ich die Anstrengungen der gestrigen Tour dann doch schon ein bisschen, der knappe halbe Kilometer mit etwas über 10% Steigung bis zum Waldrand hoch fällt doch schon irgendwie etwas schwer.

Aber es klappt, wenn auch mit protestierenden Beinen, ein bisschen Keucherei, und viel Schweiss (der übrigens überall da, wo ich vorhin Sonnencreme aufgetragen habe, seltsame weißliche Blasen wirft. Offensichtlich vertragen sich Creme und Schweiss nicht so gut, das sieht aus, hätte ich die weiße Beulenpest…).

Oben am Waldrand steht eine Hütte, und man hat noch mal einen herrlichen Ausblick über das Weschnitztal, bis zum Krehberg und zurück rüber nach Lindenfels, den geniesse ich nochmal ausgiebig, während ich meine erste und einzige Isoplörre-Pause für heute mache.

Hachja…

Dann geht´s weiter in den Wald rein, nun nordwärts auf dem Fahrenbach-Weg (Markierung: F7, außerdem gelbe 3). Erstmal etwas bergauf (anstrengend), dann relativ eben am Hang entlang, parallel zum Waldrand, durch den man hin und wieder mal ein paar golden-schimmernde Abendimpressionen des Weschnitztals erhaschen kann.

Nach 700 m. geht´s wieder abwärts (verlorene Höhenmeter, nicht so gut…) durch eine kleine Taldelle mit dunklem Nadelwald und einem Wasserhäuschen, kurz darauf erreiche ich dann die Abzweigung wo es rechts auf den Wagenberg-Weg (Marker: F6) geht, dem ich aufwärts folge, am Rand eines schmalen Bachtals hoch.

Hier ist es fast schon ein bisschen kühl, die Abendsonne erreicht nur noch die andere Talseite, wo sie faszinierende rote Muster in den Wald malt, während der steinige, schmale F6 bereits im Schatten liegt.
Macht aber nix, kühl ist hier ganz angenehm, denn nun befinde ich mich auf dem Hauptaufstieg der heutigen Tour, dem Talverlauf folgend neben einer schmalen Wiese ostwärts auf/in den Höhenzug.

Das fällt jetzt richtig schwer.
Voll ausgeruht wären die 10% Durchschnittsteigung wahrscheinlich gut machbar, trotz der etwas schwierigen Wegqualität, aber heute steckt mir nun mal noch der Berglauf durch die Pfalz in den Knochen: Die Beine wollen nicht so recht, und mit schweren Beinen wird auch der Atem schnell kurz.
Ich muss kämpfen, zwischendurch gehe ich auch immer mal ein paar Schritte – vielleicht wäre noch mehr drin, aber heute will ich micht nicht quälen, lieber schön langsam und gemächlich, das tut´s auch.

Nach einem halben Kilometer die erste Kreuzung im Talgrund, F6 führt weiter geradewegs talaufwärts, kurz danach biegt er dann rechts ab und verschwindet im Wald.
Mir ist das aber egal, ich folge weite dem Tal aufwärts. Laut Wanderkarte sollte hier ein gelbes V an die Bäume markiert sein, aber ich kann es nirgends finden. Ist aber nicht so wichtig, ich weiss ja, dass ich richtig bin.

Schließlich bin ich raus aus dem Wald, das Tal geht weiter, nun jedoch mit schattigen Bergwiesen, von denen ein paar Kühe herüberglotzen(Eine weiß mit schwarzen Flecken, zwei weiß mit roten Flecken), steil bleibt´s jedoch weiterhin.

Nochmal 600 m. bergauf, der Wald fällt immer mehr zurück, dafür wird´s immer wiesiger, auch die Kühe werden mehr. Noch eine Kurve, eine letzte Anstrengung, dann erreiche ich endlich die Wegscheide in den Hochwiesen „Auf der Schanze“, wo ich laut Plan dem HW 24 (gelbes ┴ ) scharf nach links folgen müsste.

Das schiebe ich aber kurz auf, stattdessen laufe ich erst nochmal weiter geradeaus durch die prächtige Wiesenlandschaft, über den Zenith des runden Höhenkamms (puuh) und weiter bis zur nächsten Kreuzung, von der aus es nur noch ein paar hundert Meter bis runter nach Hammelbach sind (das von hier oben ganz anders aussieht als ich es vom Durchfahren gewöhnt bin).
Dort drehe ich eine Runde über die Kreuzung (der Sinn dieser Übung: Wenn ich hier später mal auf die Tromm laufen will, dann ist diese Kreuzung schon Teil meines Streckennetzes, das könnte mir irgendwann mal einen Umweg ersparen), erst dann kehre ich um und laufe zurück über den Kamm (nochmal puuh) bis zur Wegscheide, und folge dem HW24 nach rechts durch die Bergwiesen.

Von nun an geht´s nur noch abwärts, und da sich der Zeiger auf der Uhr bereits der großen Acht nähert (im übertragenen Sinne, ich hab´ ja meine Laufuhr an, die hat keine Zeiger), mache ich nochmal ein bisschen Tempo.
Zumindest kurz, dann erinnern mich meine Beine schmerzhaft daran, dass sie fix und fertig sind und ich schalte lieber wieder zwei Gänge zurück. Autsch.

Gemächlich laufe ich also den HW24 runter. Die Sonne ist inzwischen ganz rotorange und steht so schräg, dass der Schirm der Mütze sie nicht mehr abhalten kann. Macht aber nichts, denn einerseits wird sie teilweise vom Wald jenseits der Wiesen weggeblockt, andererseits hat sie kaum noch Blendkraft.

Nach ein paar hundert Metern führt der HW24 nochmal in den Wald, wo er sich langsam nach unten windet und schließlich in einem kleinen Tal voll schattiger Weiden herauskommt, in dessen Mitte der Hof Altlechtern, das Ziel der heutigen Tour, in den blauen Abendschatten wartet.
Mit schweren, harten Schritten laufe ich die letzten Meter hinunter, bis zur gut besuchten Terasse im Hof.
Meine Eltern sind bereits da, die kalte Cola auch.
Und das Essen lässt dann auch nicht lange auf sich warten – Kochkäs und Schnitzel gibt´s zwar beides auf der Karte (zusammen mit Känguruh, Impala und Strauss – damit rechnet man hier oben irgendwie nicht so…), aber nicht zusammen, also begnüge ich mich mit einem Hackbraten mit Schafskäsefüllung in Knoblauchsoße.

Ist auch lecker… 🙂

Richtig schöne Tour zum Wochenabschluss, mit herrlicher Landschaft und wunderbarer Abendstimmung, was will man mehr.
Die Tatsache, dass danach kaum noch die Treppen zu meiner Wohnung hochgekommen bin, fällt da kaum ins Gewicht… 😀

Strecke: 11,7 km
Zeit: 1:17 h (= 9,12 km/h bzw. 6:35 min/km)
Anteil der noch nie gelaufenen/gebloggten Passagen an der Gesamtstrecke: 96,58% (11,3 km von 11,7 km)
Karte:
Lindenfels - Altlechtern

M.

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9 Antworten to “Durchs abendliche Weschnitztal: Lindenfels – Fürth – Altlechtern (11,7 km)”

  1. Kümmel Says:

    Hachja.. Den Weg zwischen Fürth und Kapp bin ich schon unzählige Male abgelaufen (also eher abgewandert..) und dann erwähnt der Kerl nicht mal den kleinen Hügel mit Strommast, Baum und Bank darauf. Aber ich bin auch froh, dass das kein Kalmit ist 😉

    Und der Weg endet dann tatsächlich in der Kolpingstraße. Und da du am Wasserhäus vorbeigekommen bist, glaube ich auch nicht, dass du den Schlenker Alfred-Delp-Straße gemacht hast. Also alles richtig.

    In Steinbach wird schon lange gebaut. So ganz schlüssig ist mir das Endkonzept zwar nicht, aber ich denke schon, dass es hinterher ordentlich aussieht.

    Und dann noch meine zweite Hauptgegend über Steinbach. Den Weg zwischen Ende Steinbach und Hütte bin ich auch schon sehr oft gelaufen äh -wandert und gerade der Blick von der Bank (aber auch schon etwas vor dem Wald an der kleinen Y-Kreuzung) ist mit der schönste Aussichtspunkt im Weschnitztal.

    Und der Weg dort Richtung Norden ist gerade wegen seiner Flachheit und der angenehmen Streckenführung wunderbar. Im Winter bei Schnee ein absoluter Traum. Und dann noch die Verlängerung auf der nördlichen Seite des Altlechterner Tals bis hoch auf den Erzberg. (Falls du dort wirklich mal lang willst: Am Beginn des Altlechterner Tals gibt es einen langgezogenen Parkplatz. Dort geht nördlich ein schmaler Weg mit einer Schranke lang. An der nächsten Kreuzung der 4 nach rechts folgen. Dort weiter den wunderhübsch verschneiten Weg lang, dann aber nicht runter nach Altlechtern, sondern über die 425,5 drüber und dann links zur 7. Die 7 nach rechts hat auch viele tolle Ausblicke, aber auch die 7b ist sehenswert, wenn auch bei Schnee ab der Wetterstation teilweise etwas schwierig (Tiefschnee, weniger die Rutschgefahr).

    Ich hoffe dir hat das Weschnitztal Lust auf mehr gemacht und du nimmst mal meine Streckeneinladung mit Krumbach, Erlenbach, Fürth an (hier aber bitte auf keinen Fall bei Schnee oder Regenwetter; Rutschgefahr an einer wichtigen Stelle) und nimmst das nächste Mal den Foto mit. Aber lass dir in der Fürther Fußgängerzone nicht umfahren, denn das ist die Hauptstraße (heißt so, war es mal, ist es heute natürlich nicht mehr) und dort darf man mit 20 fahren, was dann eine Fußgängerzone eher ausschließt 😉 Und dort bist du übrigens auch über die Weschnitz gelaufen, denn die wird dort unterirdisch unter der Hauptstraße entlang geführt.

    • matbs Says:

      Stimmt, den kleinen Hügel hab´ ich frecherweise unter den Tisch fallen lassen.
      Von welchem kleinen Hügel sprechen wir hier eigentlich…? 😉

      Gut zu hören, dass ich keinen völligen Totalausfall im Hirn hatte und die Kolpingstr. dann doch noch richtig identifiziert hatte! Veränderte Streckenführungen verwirren mich halt immer ein bisschen. 😀

      Der Blick da oben über Steinbach ist wirklich schön, der an der Wegscheide davor ist allerdings so ein bisschen an mir vorbeigelaufen – da war ich zu sehr mit Atmen beschäftigt, denn die Steigung ist ja doch schon ganz ordentlich.

      Ob und wie ich den Erzberg mache, kann ich jetzt natürlich noch nicht sagen. Vielleicht nehme ich ihn ja mit, wenn ich demnächst (?) die Tromm ablaufe, z.B. von Kröckelbach aus ostwärts, und dann den Trommrücken entlang. Mal schauen.
      Um den Schnee sorge ich mich im Moment noch nicht so ganz, das ist hoffentlich noch ein Weilchen hin… 🙂

      Und natürlich hab´ ich mehr Lust aufs Weschnitztal, und natürlich lauf´ ich deine Strecke nochmal, und natürlich nehm´ ich vielleicht womöglich wahrscheinlich auch den Foto mit, nur Geduld, das wird!

      Wart´s nur ab!

  2. Evchen Says:

    Schöne, schwerbeinige Tour. Gefällt mir. 🙂

    Den Hackbraten danach hattest Du mehr als verdient.

    Bei mir gab`s beim letzten Restaurantbesuch Filet mit Feta überbacken und Knofi-Sauce. Auch nich übel.

    Wie lange brauchen Deine Beine i.d.R., bis sie sich von so naja quasi zwei Touren erholt haben und Du wieder taufrisch laufen könntest?

    • matbs Says:

      Hmm, Filet…

      Meine Beine brauchen definitiv länger, als ich ihnen Momentan zugestehe (vgl. den Bericht zum nächsten Lauf, den ich wahrscheinlich heute zwischen 23:00 und 24:00 Uhr poste).
      Aber da müssense jetzt durch, die ollen Piensen! 😀

  3. Christian Says:

    Tja Matthias,

    vielleicht wäre ein kleiner Ruhetag zwischen zwei Bergetappen gar nicht so dumm gewesen, aber wenn die Gelegenheit da ist zu einem Abendessen eingeladen zu werden, da nimmt man es nicht so genau mit der Regeneration 😉
    Aber die Tour macht sich gut auf dem Papier oder besser Bildschirm, gratuliere

    Salut

    • matbs Says:

      Gut möglich, aber ´nem geschenkten Gaul schaut man bekanntlich nicht ins Maul. 😀

      Die Tour war in der Tat schön, und die Zeche für die fehlende Regeneration in Form schwerer, holziger Beine hab´ ich einfach hinterher bezahlt… 😉


  4. […] bis an die Hauptstr. im Zentrum von Fürth, das ich allerdings rechts liegen ließ (über den Marktplatz bin ich nämlich neulich schonmal […]


  5. […] Anhöhe “Auf der Schanze” zwischen Altlechtern und Hammelbach. Hier war ich schon mal, an einem herrlichen, warmen, nach Heu und Sommer duftenden Augustabend vor einem halben Jahr (seufz!). Damals bin ich extra einen kleinen Umweg bis hierher gelaufen, weil […]


  6. […] der Spitze der Kapp überquere ich die Kreuzung mit dem Main-Stromberg-Weg (der hier als traumhafter Panorama-Kunstwanderweg mit vielen ganz Skulpturen durch die Hügellandschaft runter nach Fürth führt [heh. "Nach Fürth führt, das sieht lustig […]


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