Au Au Au! Monumental miese Flachlandrunde zwischen Bickenbach und Hähnlein (11,5 km)

3. September 2009

„Ok“, hab´ ich mir gedacht, „mit dem Berglaufen hab´ ich´s in letzter Zeit vielleicht ein bisschen übertrieben, das nehmen mir die Beine jetzt so ein bisschen übel.
Na gut, geh ich halt im Flachland laufen!“

So richtig viel Lust hatte ich ehrlich gesagt nicht.
Das Wetter war eher unschön, und außerdem steckte mir die Frankensteintour von gestern noch merklich in den Knochen, ich fühlte mich ein bisschen schlapp und fußlahm.
Keine guten Voraussetzungen für was Nettes, also hab´ ich nicht lang rumgemacht und einen Klassiker rausgepackt, nämlich das Niemandsland westlich von Bickenbach.
Äcker und ein bisschen Wald und Schilf, eingeklemmt zwischen zwei Autobahnen, reizarm, platt wie´n Bügelbrett.
Immer gut, um ein paar uninspirierte Kilometer abzureißen, wenn sich grad mal nix besseres anbietet.
Dachte ich mir…


Kurz nach 19:00 am Bickenbacher Bahnhof: Ich laufe los.
Vorgenommen hab´ ich mir: Nur nicht zu schnell werden (das passiert mir auf den ewig langen Flachlandgeraden ja gerne), sonst werden mich meine malträtierten Schenkel wahrscheinlich umbringen.
Schon nach den ersten paar Metern gibt´s eine gute und eine schlechte Nachricht.

Die Gute: Um´s Zu Schnell Werden brauch´ ich mir heute keine Sorgen zu machen.

Die Schlechte: Meine malträtierten Waden bringen mich auch so um!

ACH DU KACKE, läuft das mies.
Beine: Wollen aber sowas von garnicht, schwer, hart, schmerzig, holprig.
Atmung: Von Anfang an kurz, als wäre die Lunge schon besetzt und wollte keine Luft reinlassen.
Gesamtform: Vollkommen schlapp, schwerfällig, keinerlei Elan.
Und ich bin noch nicht mal 20 Meter unterwegs.
Das kann ja heiter werden…

Aber aufgegeben is´ nicht, ich muss nur die ersten paar Kilometer schaffen, dann wird das schon (nicht weil ich ernsthaft dran glaube, dass es dann besser wird, sondern weil ich dann so weit in der Pampa bin, dass mir gar nichts anderes übrigbleit als weiter zu laufen).

Am Bahnhof unter den Gleisen durch. Die Treppe runter zur Unterführung ist unangenehm, die Rampe, die auf der anderen Seite wieder aufwärts ins Bickenbacher Industriegebiet führt noch mehr.

Kurz geradeaus, hoch an die Benz-Str, wo gerade ein Haufen Leute mit Tubas, Posaunen und Trompeten das Gelände der Bickenbacher Kläranlage betritt.
Surreal, wollen die da ein Konzert für den Klärschlamm geben?

Egal, ich hab´ andere Probleme: Links in die Benz-Str., dann rechts auf die Brücke, die über die A5 in die Felder führt (Saar-Rhein-Main-Weg, gelbes Plus).
Es geht bergauf, wer über die Autobahn will muss erst mal ein paar Meterchen hoch.
Das geht gar nicht, sagen meine Waden.
Stimmt, sagen meine Oberschenkel, das geht echt nicht.
Mein Hintern und der Rücken stimmen auch noch zu.
Matthias, du bist ein Arsch, sagen dann alle im Chor.
Leckt mich, sag´ ich.
Allerdings alles ohne Vehemenz, dazu sind wir alle viel zu matt…

Über die Autobahn, am Geländer. Das Gerase da unten macht mich ganz wuschig im Kopf, aber wir sind ja schnell vorbei und es geht bergab, runter von der Brücke zum Lindenhof.
Bergab sollte eigentlich gut gehen.
Tut´s aber nicht.
Ist nur anders schlecht.

Am Lindenhof bieg´ ich spontan rechts ab, auf den Asphaltweg hoch in Richtung Erlensee (Radweg 28).
Das ist eigentlich ein Umweg von fast einem Kilometer zu der Strecke, die ich eigentlich geplant habe, aber wenn ich geradeaus weiterlaufen würde, würde ich auf die längste, endloseste, furchbarste, nicht enden wollendste Gerade kommen, die ich kenne – 1,5 km die selbst unter normalen Umständen endlos erscheinen.
Das kann ich mir heute nicht antun, dann lieber etwas mehr…

Während ich langsam in Richtung Erlensee tottere und mich mies dabei fühle, können wir ja mal für einen kurzen Blick auf die Umgebung und das Wetter werfen.
Die passen beide zu meiner Tagesform.
Der Himmel ist durchgängig bedeckt von bleigrauen, tief hängenden Wolken, die oppressiv über der Ebene stehen, als wollten sie alles darunter zerquetschen. Dabei sind sie so dick, dass man die Sonne nicht mal erahnen kann, dadurch wird die Welt in ein fahles, totes halblicht getaucht.
Einzig der schmale Streifen im Westen, wo die untergehende Sonne in einer halben Stunde die Lücke zwischen der drückenden Wolkendecke und dem Horizont durchwandern wird, ist erleuchtet, von dort wabert ein unnatürliches, schwefelgelbes Licht herüber, dass unangenehm für´s Auge ist, aber keinerlei Strahlkraft besitzt.
Und dazu dieser Wind, der unablässig von Südwesten über die kahlen Felder weht: Kein hauch von Spätsommerwärme, keine Note von früherbstlicher Frische – er ist lauwarm, auf eine unangenehme, klebrig-klamme Art und Weise, wo er die Haut berührt, fühlt es sich an, als würde man unangenehm betatscht…
Kurzum: Es ist ungemütlich hier draußen, richtig unfreundlich, als wollte mir die Umgebung zu verstehen geben, dass ich heute nicht hierhergehöre.
Plötzlich bin ich froh, aus unerfindlichen Gründen ein Langarmshirt angezogen zu haben, nicht weil´s zu kalt wäre, sondern weil das bisschen mehr Stoff zwischen meinen Armen und der Umgebung ein bisschen Schutz bietet.

Inzwischen bin ich um die Linkskurve in Richtung Erlensee, passiere die Stelle wo ich mir vor anderthalb Jahren den Bänderriss geholt habe.
Normalerweise spucke ich hier aus, aus Prinzip, aber heute fehlt mir die Kraft für selbstgefällige Gesten.

Über den Feldern und zerzausten Schilfdickichten links von mir tanzt ein Vogelschwarm, er ist riesig, fast schon beunruhigend groß.
Hunderte, Tausende kleiner schwarzer Körper, im fahlen Halblicht unter den bleiernen Wolken, wabern im Wind umher, bilden seltsame, organische Formen die nach Sekundenbruchteilen wieder auseinanderbrechen, sich neu formieren, immer in Bewegung, rastlos, friedlos.
Selbst den Vögeln behagt es hier heute nicht.

Ich passiere den Erlensee, hundert, zweihundert Meter vor mir joggt eine junge Frau, ein Pferd am Zügel (könnte sie nicht reiten?), neben den beiden trabt eine gewaltige schwarze Dogge (auch auf der könnte die junge Frau wahrscheinlich reiten, so groß ist das Vieh).
Das Trio ist nicht schnell, manchmal muss es anhalten, weil ein Auto kommt (selbst heute, selbst hier am Arsch der Welt – Verkehr!) und das Pferd ein bisschen scheut.
Aber ich komme nicht näher, bin selbst zu langsam.
Vielleicht gut so, die Dogge ist wirklich riesig, und das Pferd scheint total nervös. Wahrscheinlich spürt es die seltsame Atmosphäre, die über den Feldern liegt.

Auf Höhe des Hartenauer Hofs biege ich links ab, Radweg 19 runter zum Prüf- und Vermehrungshof.
Der sieht selbst an einem schönen, sonnigen Sommertag leicht desolat aus, wie er so einsam und verloren im Nichts der Felder sitzt, heute schaue ich lieber nicht zu genau hin.
Muss ich auch nicht, hab´ genug mit mir selbst zu tun – alles ist schwer, unwillig, mit jedem Schritt kämpfe ich gegen mich selbst, und gegen den widerlichen Wind, der nun direkt von vorne kommt und überraschend stark ist.

Nach dem Prüf- und Vermehrungshof der Weg durchs Nichts.
Ein Kilometer geradeaus, durch die grauen, öden, einsamen Äcker, die schon abgeerntet sind. Fast nichts, was dem Auge halt bietet, bis auf die skellettartigen Masten der Überlandleitungen, die sich über die Felder in die Unendlichkeit erstrecken.
Links die Bergstrasse, hoch, düster, dunkel.
Rechts die Autobahn, dahinter der gelbe Horizont, der immer schwefeliger strahlt, je näher die Sonne dem Rand der betonartigen Wolkenschicht kommt.
Still hier, kein Leben außer mir und dem desolaten Pfeifen des Windes, der selbst die nahe Autobahn übertönt.

Beine schmerzen, vor allem die Oberschenkel.
Die Waden haben resigniert, sie tun nicht mehr so richtig weh, dafür beteiligen sie sich aber kaum. Ist als ob ich auf zwei Gipsstrünken laufen würde.
Dazu leichtes Seitenstechen (im Flachland???), das erste seit langer, langer Zeit. Atem ist kaum da – nicht weil ich außer Atem wäre, sondern weil innendrin einfach alles flach, kurz, kraftlos ist.
Ich fange an, ernsthaft das Ende der Tour herbeizusehnen, aber zumindest eine Vorgabe habe ich inzwischen erfüllt: Ich bin so weit draußen, dass ich weiterlaufen muss, ob ich will oder nicht (ich will nicht!).

Irgendwann kommt dann die Sonne unter den Wolken hervor, bereit demnächst unterzugehen.
Passend zur Stimmung ist das Sonnenlicht nicht golden oder orange, es ist irgendwie bräunlich und irgendwie zu dunkel für die Jahreszeit – dort wo die anämischen Strahlen über die Felder stolpern wirkt die Landschaft rostig, alt, ausgelaugt – so wie ich mich fühle.
Heute ist wirklich alles verquer.

Inzwischen bin ich irgendwie an der großen Linkskurve um das Naturschutzgebiet Schächerlache, vor mir die kahlen Schornsteine der Verdichterstation am Rand des Jägersburger Waldes, ich bin fast froh, mal was anderes zu sehen als rostige Stoppelfelder.

Pausiere kurz. Einfach so, kurz Kraft schöpfen.
Hilft nicht viel, aber ich hab´s versucht.
Dann weiter, rechts runter Richtung Hähnlein, das nur im schmerzigen Schneckentempo näherkommt.
Im Geiste versuche ich den restlichen Weg kleinzudenken.
Klappt nicht, dazu kenne ich die Strecke zu gut.
Mist.

Zwischenzeitlich steht links und rechts des Weges Mais, alter Mais, mindestens zwei Meter hoch, zauselig, struppig, verbraucht.
Zwischen den Vogelscheuchenartigen Stengeln dringen die letzten fahlen Sonnenstrahlen hindurch, zeichen ein flackerndes, kränkliches Tigermuster auf den Weg und auf mich, und dann bin ich am Hähnleiner Ortsrand.

Links, ins Dorf, durch Spießgasse und Weilerstr zum Sportplatz an der Gänseweide. Nach der desolaten Stimmung über den Feldern bin ich froh, zwischen Häusern und Gärten und Straßen zu laufen, sogar ein paar Menschen zu sehen, auch wenn alles zäh und unangenehm ist, und Hähnlein so langsam vorbeizieht, als würde ich durch Melasse laufen.

Irgendwann bin ich durch und erreiche den Sportplatz östlich des Dorfes, hier gehts links den H1 hoch.
Zuminest auf dem Rückweg bin ich nun.
Zum Glück, denn mir schwinden immer mehr die Kräfte, nicht nur die Beine streiken, auch die Muskulatur am Rumpf und am Rücken, die normalerweise stillschweigend ihren Dienst verrichtet, will nicht mehr so recht, meutert leise aber bestimmt vor sich hin.
Dazu steht mir kalter, klebrige Schweiß auf der Haut, der vom unfrendlichen Wind mehr und mehr ausgekühlt wird.
Jeder Schritt braucht Willenskraft, fällt unendlich schwer, tut ein bisschen weh.
Ich will nach hause…

Vorbei am verwaisten Storchennest (sind die Bewohner nur heute Abend aus, oder haben sie sich davon gemacht, in freundlichere Gefilde?) und dem Grillplatz hinter der Gänseweide, über noch mehr graubraune Stoppelfelder. Die Sonne ist inzwischen untergegangen, der Horizont strahlt noch schweflig nach, die Schatten werden lang, die klamme Wind eisig.

Trotzdem muss ich nochmal pausieren, Beine ausdehnen. Das tut weh, aber es muss sein, die Muskeln in meinen Oberschenkeln oberhalb der Kniekehlen sind hart und knotig wie altes Holz.

Und weiter durch die Dämmerung, hinter dem uralten Burgberg des Weilerhügels links, am Erlenhof und dem modrig riechenden Sumpfwald der Hainlache vorbei, dann rechts den Saar-Rhein-Main-Weg hoch zurück in Richtung Lindenhof.
Fast da, fast dunkel, nur der matte schimmer des gelben Horizonts strahlt noch leicht unter den Wolken durch.

Am Lindehof rechts, noch einmal die Brücke über die A5 hoch, in Richtung Bickenbacher Gewerbegebiet.
Ich bin fertig, ausgelaugt, erschlagen.
Keine Kraft, keine Lust, alles tut ein bisschen weh.
Warum geh´ ich die letzten paar hundert Meter nicht einfach?
Ist doch auch egal, oder?

Dann höre ich die Musik, als ich gerade mit müden, schwachen Schritten über die Autobahn schleppe.
Blasmusik, drüben von der Kläranlage.
Die Tuba- und Posaunen- und Trompetenspieler von vorhin.
Die spielen tatsächlich an der Kläranlage.
Es kommen nur Fetzen an, was ich höre klingt irgendwie nach der „Havanaise“ aus Bizets Carmen – nicht gerade ein Blechbläserstück, aber was weiss ich schon?

Auf jeden Fall hilft es, plötzlich ist ein Takt da, eine Energie an die ich mich klammern kann, die mich die Brücke runterführt, zurück durchs Industriegebiet und wieder zum Bahnhof – Danke, Musikcorps Bickenbach, warum auch immer ihr Donnerstagabends nach Sonnenuntergang an der Kläranlage spielt, mir hat´s geholfen!
Mit letzter Kraft unter den Gleisen durch, die Stufen der Unterführung hoch und – geschafft!!!
Gottseidank!!!

Wow.
Das war ja sowas von gar nix…
Vielleicht mach´ ich den Rest der Woche doch lieber etwas ruhiger, so langsam scheint mein Körper das erhöhte Sportpensum doch etwas zu spüren…

Strecke: 11,5 km
Zeit: 1:09 h (= 10 km/h bzw. 6:00 min/km)
Neue Strecke: Keine
Karte:
11,5er Feldrunde zw. Autobahnen

M.

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13 Antworten to “Au Au Au! Monumental miese Flachlandrunde zwischen Bickenbach und Hähnlein (11,5 km)”

  1. Hannes Says:

    Aua. Das Lesen ist schmerzhaft. Auch wenn deine Tour ein wenig idyllisch klingt, nein, angenehm war das ganz sicher nicht. Das nächste Mal stoppst du gleich bei der Kläranlage und hörst dir das ganze Konzert an 😉

    • matbs Says:

      Verflixt, wenn schon meine Beschreibungen des finsteren Purgatoriums da draußen idyllisch klingen, dann muss ich wohl unbedingt noch ein bisschen an meiner Ausdrucksweise feilen… 😀

      Wenn ich gleich an der Kläranlage gestoppt hätte, wäre das eine 0,8-Kilometer-Tour geworden, das hätte ich vielleicht mit meinen Beinen vereinbaren können, aber nicht mit meinem Gewissen. 😉

  2. Evchen Says:

    Also, ich muß jetzt mal (erneut, aber anders)meinen Senf zu Deinem Schreibstil ablassen.
    Deine Texte sind nun mal i.d.R. so lange, daß ich zwei Tage brauche, um die Zeit zu finden, sie zu lesen.

    Aaaaber, nicht ein Absatz ist bisher für mich langweilig oder langatmig.

    Du hast eine wunderhübsche Mischung aus Allgemeinsprache (das V-Wort lasse ich hier mal weg), dialektischen Einfärbungen und Fremdworttüddeleien.
    Am besten gefällt mir allerdings, daß Dir Worte etwas wert sind. Also, Du wertschätzt sie und mißbrauchst sie nicht einfach nur, um Informationen hinzuklatschen. Du verstehst genau, wie ich DAS meine, gell? 🙂 Darüber hinaus hast Du einen Hang zu zu langen, verschachtelten Sätzen.
    Me too. 😉
    Und weil Du so schön ausführlich schreibst, scheue ich mich auch mal nicht, mich in allzu langen Kommentaren zu ergehen.
    Mich würde mal interessieren: Wenn Du zwei vollständige Sätze mit einem „und“ zusammenfügst, machst Du dann auch lieber ein Komma, weil es netter aussieht? Da werd ich ganz wuschig bei. *schwärm*

    Themawechsel: Das Pferd hatte Rücken. *lol*

    Und zum Laufen: vielleicht machst Du doch wirklich mal ein bissl zärter, bitte? Sonst tust Du Dir wirklich noch weh.

    • matbs Says:

      Hi Eva,

      ich hab´ mich seinerzeit sehr bewusst dafür entschieden, hier umgangssprachlich und mit Ecken und Kanten zu schreiben. Einerseits um das Ganze unmittelbarer und lebendiger zu gestalten, was mir sehr wichtig war und ist – ich will hier Nähe und Nachvollziehbarkeit, und das geht einfach besser, wenn man seine Schreibe mehr am gesprochenen, alltäglichen Wort orientiert als an piekfeinem, sauberen Schriftdeutsch.

      Andererseits ist es einfach angenehm, einen Ort zu haben, wo man sich einfach mal ein bisschen austoben und wild drauflosformulieren kann, besonders wenn man ansonsten viel mit trockener, unpersönlicher akademischer Schreibe zu tun hat (ginge natürlich auch anders, aber das will ich hier dezidiert nicht).
      Wenn das irgendwem außer mir gefällt – umso besser 😀

      An den „Fremdworttüddeleien“ ist vor allem das Englische Schuld, da passiert es mir seit vielen Jahren immer mal wieder, das mir das perfekte englische Wort in den Sinn kommt, das genau das ausdrückt, wass ich gerade sagen will – und es einfach keine so perfekte deutsche Übersetzung dafür gibt. Da muss hin und wieder halt einfach mal ein bisschen neologisiert werden.
      Aber das darf ich hier ja. 😉

      Die Schachtelsätze, ach ja – Das ist wirklich so eine kleine Schwäche, die ich mir hier gerne mal erlaube. Für akademisches oder journalistisches Schreiben hab´ ich mir die ein gutes Stück abtrainiert, aber hier?
      Rein damit, wenn´s passt.
      Ist auch schönes Stilmittel, gerade für die Laufbloggerei, z.B. um Atemlosigkeit zu emulieren.

      Sätze mit „und“ und Komma zusammenfügen – ich glaub´, das hab´ ich von John Steinbeck, der macht das auch oft und gerne und ist einer meiner Lieblingsautoren.
      Und einen Literaturnobelpreisträger nachahmen, das kann ja nicht falsch sein…

      Vielen Dank für das Lob, das hat mich wirklich sehr gefreut! 🙂

  3. dauerlaufen Says:

    Da du ja gerne auch gerne mal mit einem etwas strengeren Ton anmahnst auf den Körper zu hören, gebe ich diesen Einwand (etwas abgenuzt, weil öfter bei mir in Gebrauch) als Leihgabe zurück. Aber bitte wieder zurückgeben.

    • matbs Says:

      Ach Unsinn, bei mir ist das doch was gaaaaaaaanz Anderes. 😀

      Oder?

      Ach, na gut, den Rest der Woche mach´ ich erst mal langsam, versprochen.
      Aber pass´ bloß auf, bei der ersten Gelegenheit schieb´ ich den Einwand wieder zu dir rüber… 😉

  4. Gerd Says:

    Vielleicht solltest Du mal nach meinem Trainingsplan in einem Schnitt von 9:00km/h Laufen. Ist unheimlich entspannend. 😆
    Solch ein Gegurke kenne ich aber von Dir überhaupt nicht.
    Wirst Du alt? 😉

  5. matbs Says:

    Dein Trainingsplan sieht 9 km in der Stunde vor?
    Das ist doch gar nicht sooo langsam, ich weiss nicht, worüber du dich da beschwerst… 😀

    Und zum Thema „Alt Werden“ möchte ich nur mal anmerken, dass mein Gegurke immer noch zügiger ist als die meisten deiner Läufe… 😉

  6. Heidi Says:

    Immerhin hast Du dieses Mal die Abzweigung zum Erlensee gefunden 😀

    Es soll ja schon passiert sein, dass Mann da dran vorbeigelaufen ist und anderen Leuten einen extra KM besch(w)ert hat 😆

    • matbs Says:

      Mal abgesehen davon, dass die fragliche verpasste Abzweigung zum Erlensee ganz woanders ist… 😉

      Und den „anderen Leuten“ hat der Extrakilometer ja durchaus auch mal ganz gut getan, weil sie sich da mehr aufs Laufen und Weniger aufs Quengeln konzentrieren mussten 😀

      • Heidi Says:

        Nach Deiner Beschreibung wäre ich jetzt an besagter Abzweigung gewesen… :8 – alles klar, ich geb`s einfach auf mit der Orientierung.

        Und die anderen Leute können Laufen und Quengeln gleichzetiig 😉

  7. matbs Says:

    Mit oder ohne meine Beschreibung wärst du jetzt wahrscheinlich in Pfungstadt, Gernsheim oder Heidelberg rausgekommen… 😀

    Daran dass andere Leute Laufen und Quengeln gleichzeitig können, kann ich mich beim besten Willen nicht erinnern. 😆


  8. […] Au Au Au! Monumental miese Flachlandrunde zwischen Bickenbach und Hähnlein (11,5 km) […]


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