Ums Kainsbachtal: Vierstöck – Ober-Kainsbach – Schnellerts – Obergersprenz – Beerfurth (14,5 km)

13. Oktober 2009

Heute mittag hat´s mich tief ins Mittelgebirge verschlagen, an die Vierstöck zwischen Reichelsheim und Michelstadt.
Das ist nicht nur die Grenze zwischen kristallinem Odenwald (aka: Meine Ecke) und dem Buntsandsteinodenwald (aka: Weit weg) sondern liegt auch direkt hinter dem Gersprenztal und damit am äußersten Ostrand meines Streckennetzes.
Selbstverständlich, dass ich da auch gleich ein paar Kilometerchen laufen gehe… 🙂

Start auf dem Naturparkplatz Vierstöck an der B47, direkt neben der gleichnamigen Waldgaststätte.
Auch heute ist es wieder trüb und bewölkt, auch wenn die Wolken aufgerissener sind und schneller ziehen als in den letzten Tagen.
Dazu ist es kalt, gerade mal noch sechs oder sieben Grad, fast erschreckend wie früh und unvermittelt der frostige Spätherbst dieses Jahr hereingebrochen zu sein scheint.


Ich starte nordwärts, überquere direkt an der einsamen Häusergruppeder Vierstöck die B47 und folge dann ein kurzes Stück dem blauen Quadrat des HW19.

Hier oben ist es relativ flach, eine Art Plateau, bedeckt mit kleineren Wäldchen und Feldern, nach Norden weitgehend offen.
Entsprechend kann der arktische Nordostwind, der heute weht, hier ungehindert entlangpfeifen, in fiesen, starken Böen, die so schneidendkalt sind, dass sie regelrecht schmerzhaft sind und mich bis ins Mark durchfrieren. Bereits auf den ersten Metern verfluche ich meine Entscheidung, heute nur die ärmellose Weste über das Langarmshirt gezogen zu haben, anstatt mich für die Laufjacke zu entscheiden. Selbst Handschuhe und ein Stirnband wären hier kein Overkill mehr…

Aber ich hab´ nun mal keine Laufjacke und keine Handschuhe und kein Stirnband, also mache ich stattdessen Tempo, in der Hoffnung mich durch die Bewegung etwas aufzuwärmen und möglichst schnell in den (hoffentlich vorhandenen) Windschatten des Kainsbachtals einzutauchen.

Das klappt leidlich.
Bereits 50 m. nach der B47 geht´s rechts ab, den asphaltierten Knösbergweg (gelbe 6) runter, der durch ein kleines Wäldchen führt und sich dann über die wiesenbedeckte Flanke eines Seitentälchen hinab ins Kainsbachtal führt.
Etwas weniger sibirscher Wind, aber ich friere immer noch wie ein Schneider, überlege sogar, ob ich angesichts der extrem unangenehmen Kälte abkürzen soll.

Nach 800 m. erreiche ich die ersten Ausläufer des Örtchens Ober-Kainsbach, das sich etwas geduckt unter dem bleigrauen Himmel in die schmale Talmulde schmiegt.
Neuland, zumindest läuferisch (durchgefahren bin ich hier wohl schon ein paar Mal), das gefällt natürlich, trotz Kälte und trüber Novemberstimmung.

Ich laufe weiter abwärts, die locker bebaute Korngasse hinunter bis zum eigentlichen Dorfkern an der Talstr./L3260, der ich nach links/talabwärts folge.
Kein Verkehr hier, die Fahrbahn ist aufgerissen, ein, zwei Baggerechen stehen am Strassenrand, dazwischen werkelt ein einsamer Bauarbeiter vor sich hin – hier wird anscheinend saniert, wenn auch offenbar nicht mit voller Kraft. Mir ist´s recht, gesperrte Dorfstrasse = kein Verkehr = gut zu laufen.

Nach 200 m. erreiche ich den unteren Dorfrand (der eigentlich gar nicht so richtig der untere Dorfrand ist, nur das Ende der Haupthäusergruppe – das Kainsbachtal ist nämlich so ein bisschen zersiedelt, d.h. es gibt offenbar keinen klassischen „Dorfcorpus“, sondern eine Reihe von einzelnen Höfen und kleineren und größeren Häusergruppen, die sich das gesamt Tal hinaufziehen und zusammen Ober-Kainsbach bilden), wo es am beeindruckend großen Gastaus „Zum Hohenstein“ vorbei halbrechts den Alten Postweg (G1/Ok2) hinaufgeht, der schräg aufwärts durch ein Wohngebiet an der nördliche Talseite hinaufführt (puuh, gar nicht mal unsteil, aber das wärmt wenigstens ein bisschen) und dann am oberen Rand des Kainsbachtals durch Weiden und Felder bis zu einer Wegscheide in einem Wäldchen führt.

Hier geht´s links, der Markierung des Schnellertswegs (G1) hinterher. Das Wäldchen ist nach ein paar Metern zu Ende, ich laufe durch kuhbedeckte Wiesen (irgendwie schon so ein leicht seltsames Gefühl, von 60 regungslosen Kuhaugen angestarrt zu werden, die einem langsam folgen, während man vorbeiläuft) hinunter ins nächste kleine Seitentälchen zwischen dem Lattersberg und dem Schnellerts.

Hier passiert´s dann: Plötzlich tut sich eine Lücke in den rastlos vorbeihetzenden grauschwarzen Herbstwolken auf, und auf einmal lacht die Herbstsonne herunter, noch ein bisschen blass, aber hell und leuchtend und angenehm – mit einem Schlag verwandeln sich die trüben, grauen Hügeln in eine strahlende Herbstlandschaft aus grünen Wiesen, Bbauem Himmel und buntschimmerndem Wald.
Wunderschön.
Auf einmal ist mir gar nicht mehr so kalt…

Die Wolkenlücke hält zwar nicht lange, aber selbst als sie vorbeigezogen ist bleibt´s insgesamt etwas heller und freundlicher, und am Himmel im Norden kann man bereits die nächsten gezackten Löcher in der Wolkendecke erkennen, die auf dem Weg hierher sind.
Das gefällt mir.

Kurz abwärts, auf dem Schnellertsweg (G1) in das kleine Seitental runter, dann aufwärts, erst durch Wiesen, dann durch den Wald, bis hinauf auf den Bergrücken des Schnellerts. Ganz schön steil, das kostet ein bisschen Kraft.

Oben angekommen halte ich mich links, folge ganz kurz dem Höhenweg mit dem weißen Balken des HW16 durch den Wald, bis auf die kleine Lichtung direkt hinter der Burgruine Schnellerts.
Die Ruine lasse heute allerdings aus, schließlich war ich da ja schon mal im Mai oben (Bericht mit Fotos: Hier), stattdessen nehme ich den breiten aber unmarkierten Waldweg, der unterhalb der Burganlage an der Südflanke des Schnellerts um den Gipfel herumführt.
Sind ca. 400 m. weitgehend ebene Strecke, dann stosse ich auf der anderen Seite des Gipfels wieder auf den weißen Balken des HW20, auf dem´s links abgeht, auf einem steilen, holprigen Trampelpfad geradewegs den Hang bis zum Waldrand runter, eine kurze Rechts-Links-Kombo durch die Bergwiesen (mit Sonne, yaay! 🙂 ), dann erreiche ich das Wongebiet (oder auch die Wocheendhauskolonie so sicher bin ich mir da nicht) „Am Schnellertsberg“, dessen moderne Häuser den Hang über Stierbach bedecken.

Ein Stück hinter den obersten Gärten die Strasse „Am Schnellertsberg“ entlang, dann links, wieder mal auf dem Schnellertsweg G1, der mich noch ein Stück durch die beinahefastschonsonnigen Weiden führt und schließlich im nächsten Waldstück mit ziemlichem Gefälle und knöchelbrechenden Untergrund (ein Teppich aus unebenen, walnussgroßem Kiesbrocken) wieder hinab ins Kainsbachtal führt, kurz vor der Stelle, wo es sich ins größere Weschnitzal öffnet.
Auch hier stehen ein paar Häuser und Höfe, die wahrscheinlich irgendwie noch zu Ober-Kainsbach gehören, und auch hier wird die Talstr./L3260 offenbar gerade generalüberholt.
Fahrban aufgerissen, kein Verkehr, prima, da kann ich geradewegs rüberlaufen.

Direkt nach der Überquerung der Strasse geht´s wieder bergauf, zwischen ein paar Bauernhöfen die andere Talseite hoch, dann nach rechts und zwischen Kuhweiden und Fallobstwiesen um die Flanke der Anhöhe herum, auf die andere Bergseite, die nun nicht mehr über dem Kainsbachtal liegt sondern über dem breiten Gersprenztal, das mich mit einem herrlichen Panoramablick begrüsst, der über die Gersprenz hinüber zur anderen Talseite schweift, aufs idyllisch daliegende Fränkisch-Crumbach (erkennbar am charakteristischen Turm der modernen katholischen Kirche am Hexenberg, der neben den Bäumen des Saroltaparks aufragt), das idyllisch in der Sonne liegt, eingerahmt von sanften grünen Hügeln und dem hohen, bewaldeten Bergrücken der Steinkaute.
Wunderschön!

Hier stoße ich auch wieder auf das blaue Quadrat des HW19, das steil durch die Fallobstwiesen zum Waldrand am Steinberg hinaufführt.
Ich hinterher – puuh (wegen der happigen Steigung) sowie aaaaah (wegen noch mehr grandioser Sicht übers Gersprenztal, dessen Hügel, Täler und Ortschaften sich in ein ständig wechselndes Muster aus strahlendem Sonnenlicht und dunklem Wolkenschatten gehüllt haben).

Am Waldrand erreiche ich eine Wegscheide, an der ich mich kurz orientieren muss (das ist ganz gut, da kann man auch gleich die Atmung wieder ein bissken unter Kontrolle zwingen…) – das blaue Quadrat geht steil links hoch in den Wald (zwei gutgelaunte ältere Herrschaften, die gerade von dort oben angewandert kommen, deuten meinen fragenden Blick richtig und erklären mir freundlich, dass es da „richtig steil“ wird) , nach rechts führt hingegen die gelbe 4 des Panoramawegs mit deutlich weniger Steigung zwischen Wald und Obsthainen am Hang entlang.

Am Ende gewinnt das „Panorama“ in „Panoramaweg“ haushoch, entsprechend laufe ich rechts die gelbe 4 entlang.
Die führt mal auf, mal ab, kurvt ein bisschen durch die Dellen in der Bergflanke, geht mal ein Stückchen durch den Wald, dann wieder an den Wiesen und Obstplantagen am Waldrand entlang, und bietet dabei immer wieder wunderbare Ein- und Ausblicke übers Gersprenztal bis hinüber zu den Zwölf Aposteln, der Neunkircher Höhe, und sogar bis runter zum Schenkenberg hinter Lindenfels, der steil zur Paßhöhe am Gumpener Kreuz abfällt.
Toller Weg, hier fühle ich mich richtig wohl (Kälte ist auch weg, dank Windschutz und Sonne).

Nach etwas über einem Kilometer wird´s langsam wieder anspruchsvolle, der Panoramaweg schraubt sich langsam aber sich nach oben, erst um ein bewaldetes Tälchen herum, dann in den Wiesen über Ober-Gersprenz (Kühe, Kühe, Kühe, soweit das Auge reicht!!!!), wo er schließlich an einer kleinen Anhöhe über der B47 an einem breiten Querweg endet.

Hier laufe ich rechts (Markierungen: Schnellertsweg/G1 und Ruhesteinweg/Be3), ein paar Serpentinen durch die sonnigen (immer noch: Yaaay!) Wiesen und schließlich durch einen schattig/sonnigen Hohlweg runter ins Dörfchen Obergersprenz, das am Rand des breiten Gersprenztals liegt.

Hier geht´s die Quellenstrasse runter bis an der B38/Gersprenztalstr. und auf der links, raus aus Obergersprenz, ein-, zweihundert Meter am Strassenrand entlang (der hier dank Bürgersteig bzw. Randstreifen prima Laufbar ist) und schließlich halbrechts dem Ruhesteinweg (Be3) hinterher, der durch die schönen, satten Auwiesen im Talgrund führt, an der Wiesenmühle die Gersprenz überguert und sich schließlich kurz vor Beerfurth mit dem Crumbacher Weg vereinigt, der zwischen herrlichen Hügeln und den wunderbachen Uferauen von Fränkisch-Crumbach nach Beerfurth führt.
Altbekanntes Terrain, hier bin ich schon mehrmals gelaufen und gewandert, heute geht´s hier links, am Ufer der nördlichen Gersprenz (der Fluss teilt sich bei Beerfurth und fliesst für ein paar Kilometer in zwei parallelen Betten weiter, keine Ahnung, ob die verschiedene Namen haben) bis hinein nach Beerfurth, das ich total gerne mag, weil´s so ein hübscher, freundlicher Ort ist, und weil´s hier Nandus und eine Schokoladenfabrik gibt (Belege für die Existenz der Beerfurther Nandus und der Schokoladenfabrik mit ganz großartigen Fotos: Hier)

Südwärts auf der Crumbacher Str. ins Dorf, vorbei an der örtlichen Kelterei, wo´s intensiv nach frischem Apfelmost riecht, über den kleinen, schmalen Marktplatz, dann links die Brückenstr. hoch (Nibelungenweg – gelbes Quadrat), auf der ich nochmal die Gersprenz überquere und schließlich wieder die B38 erreiche, die hier Nibelungenstr. heisst (wohl, weil sie gleichzeitig auch die B47 ist, und die B47 ist nun mal die Nibelungenstrasse).

Von hier aus muss ich jetzt nur noch zurück hoch auf die Anhöhe bei den Vierstöck. So richtig weit ist das nicht mehr, vielleicht noch drei Kilometer.
Aber es sind drei Kilometer, auf denen´s noch mal knackig bergauf geht, das will vorsichtig angegangen sein.
Prinzipiell gibt´s zwei Möglichkeiten für den Aufstieg.
Variante 1, auf dem Nibelungenweg durch den Wald am Beerfurther Schlösschen vorbei, bin ich schon gewandert – die ist nett, aber bannig steil und vor allem kenne ich sie ja schon.
Also entscheide ich mich für Variante 2, durch das breite, schöne Wiesental unterhalb der B47 hinauf zum Zwergdörfchen Hutzwiese von dort aus dann auf den HW19 auf dem Höhenrücken und auf dem zurück.

Lässt sich erstmal sehr gesittet an: Ich überquere die Bundesstrasse in Kirch-Beerfurth (Beerfurth besteht aus den zwei Ortsteilen Pfaffen-Beerfurth und Kirch-Beerfurth, die praktisch zusammengewachsen sind) und laufe dann zwischen den Gehöften hindurch in die Wiesen, wo es auf einem guten Weg mit praktisch keinem Anstieg das Tal hinaufgeht (Markierung: Vierstöckweg, Be4).

Aber so bequem bleibt´s natürlich nicht. Ganz graduell nimmt die Steigung zu, so dass man´s fast nicht merkt (das erschwert die Tempoanpassung). Und es zieht sich ganz schön – fast 1,5 km aufwärts, mit langsam aber sicher wachsendem Neigungswinkel, das geht irgendwann doch ganz schön an die Substanz, vor allem wenn man´s ein bisschen zu schnell angegangen ist und schon einige hundert Höhenmeter in den Beinen hat.
Entsprechend geht mir langsam aber sicher die Puste aus, auf halber Höhe muss ich sogar mal ein bisschen gehen.
Nicht gerade ruhmreich, aber immerhin gefällt´s dem Puls und der Atmung.
Puuuh….

Rotgesichtig und schwer schnaufend erreiche ich schließlich Hutzwiese, eine winziges Örtchen, das sich im Hang an zwei Kurven der B47 schmiegt. Hier geht´s weiter aufwärts, kurz an der Bundesstr. entlang, dann links zwischen den Häusern hindurch auf ein extrasteiles Stück hoch (immer noch Be4), an dessen oberen Ende ich an einer Schutzhütte in den Feldern wieder mal auf den HW19 (blaues Quadrat) treffe.

Fast geschafft, von hier aus ist es nur noch ca. ein Kilometer bis zu den Vierstöck, also spute ich mich nochmal ein bisschen.
Fällt schwer, denn auch hier geht´s erst nochmal ordentlich bergauf, außerdem ist die Sonne wieder verschwunden, und ich bin nun wieder oben auf der weiten, offenen Anhöhe, über die der schneidendkalte Nordostwind pfeift – da ist es auf einmal wieder schweinekalt und ungemütlich.

Aber wenigstens geht´s schnell, einfach immer dem Feldweg hinterher, der sich bald verflacht, noch zwei scharfe Kurven vollführt, und mich schließlich wohlbehalten, wenn auch verfroren zurück zum Ausgangspunkt an den Vierstöck bringt.

Insgesamt: Schöne Tour. Landschaftlich sowieso, und dank dem unerwarteten Auftauchen der Herbstsonne konnte die hübsche Umgebung auch noch mal richtig glänzen.
Allerdings wird´s wohl so langsam Zeit, die Wintersachen wieder vorzukramen, denn wie sich heute gezeigt hat, kann´s mit der Temperatur ganz schnell bergab gehen.
Die kurzen Hosen werd´ ich dieses Jahr wohl nicht mehr so häufig brauchen…

Strecke: 14,5 km
Zeit: 1:29 h (= 9,77 km/h bzw. 6:08 min/km – sehr fix für einen relativ langen Berglauf mit ganz viel auf und ab. Aber Kälte treibt nun mal… 😀 )
Anteil der noch nie gelaufenen/gebloggten Passagen an der Gesamtstrecke: 96% (13,92 km von 14,5 km)
Karte:
Vierstock - Kainsbachtal - Beerfurth

M.

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4 Antworten to “Ums Kainsbachtal: Vierstöck – Ober-Kainsbach – Schnellerts – Obergersprenz – Beerfurth (14,5 km)”

  1. Christian Says:

    Na Matthias, das Tempo ist ja ordentlich für das Profil. Aber die plötzliche Kälte spornt an, etwas schneller zu laufen. Wie Du weisst laufe ich sehr gerne bei Kälte und Regen, aber diese Momente, wenn die Wolkendecke aufreisst und die Sonne mit ihren Strahlen einzeln die Erde berührt sind jedesmal ein Fest für die Sinne, schön, dass Du das auch so erleben konntest.
    Lass die kurzen Hosen Mal noch vorne im Schrank, ich denke wir bekommen nochmals die 20°C 😎

    Salut

  2. matbs Says:

    Gegen Kälte hab´ ich ja nichts, sie soll bloß bitteschön vorher bescheid sagen, dass sie da ist, damit man sich angemessen vorbereiten kann.

    Und selbst mit so ein bisschen Regen zwischendurch kann ich ganz gut leben, aber was mir wirklich auf die Nerven geht, das ist, wenn´s wochenlang grau und trüb ist, denn da gibt´s einfach keinen Grund, zu laufen (und wenn man doch startet macht´s einfach keinen Spaß).
    Von daher: Je mehr Sonne zwischen den Wolken, desto mehr besser! 🙂

    An deine 20 Grad glaub´ ich irgendwie nicht so recht, aber wenn du recht hättest, könnte ich wohl gut damit leben… 😉

  3. Evchen Says:

    Ich halluziniere! Ich lese schon „ein, zwei Bloggerechen stehen am Strassenrand“. *schallendlach*

    Und katholische Kirche auf dem Hexenberg, jaja…die liebe Christianisierung. Und wer war nochmal diese Ostara, gä?

    Heute Morgen war bei uns auch so ein Wetter…hach, da hätte mich normal nix drin gehalten. Klirrend kalt, glasklar, rauhreifig, sonnig, wunderschön.

  4. matbs Says:

    Schlimm, die Abgründe des menschlichen Geistes… 😆

    Über die katholische Kirche am Hexenberg hab´ ich mich beim letzten Lauf durch Fränkisch-Crumbach schon ausgelassen, deshalb bin ich heute mal nicht weiter drauf eingegangen.
    Aber irgendwie nett ist es schon, oder? 🙂

    Hier unten bei uns war´s heute genauso schön, einfach herrlich.
    Nur blöd, dass ich was anderes zu tun hatte und nicht laufen konnte – und ab morgen soll´s schon wieder trüber werden. Pöh!!


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