Flachland zwischen den Autobahnen: Erst trüb, dann schön, dann dämmrig (11,9 km)

5. November 2009

Ach du je!
Schon Donnerstag, und ich war seit letztem Samstag nicht mehr laufen.
Und das auch noch ohne echten Grund!!
Entweder war nicht so richtig Zeit, oder das Wetter war so häßlich, dass Laufen irgendwo total sinnlos erschienen ist.

Heute ist es eigentlich auch nicht besser, ganz grau und trüb und traurig, zumindest bei uns (einer der Nachteile [zumindest an einem Tag wie heute], wenn man gaanz leicht erhöht am Rand der Rheinebene wohnt: Man kann weit schauen.
In die Pfalz, nach Rheinhessen und hoch zum Rheingau und dem Taunus.
Und da scheint heute überall strahlende Sonne. Ich seh´s ganz genau!
Dabei wissen diese verflixten Auswärtigen das doch gar nicht zu schätzen. Pöööh!).

Außerdem fühl ich mich schlaff und tranig und Kopfweh hab´ ich auch.
Aber es ist halt schon Donnerstag…
Ngnääääää-ä!
Ach, na gut, geh´ ich eben…


Strecke?
Pff, keine Ahnung. Irgendwas. Irgendwo. Flach, nicht zu weit weg, unkompliziert, will nicht zu sehr drüber nachdenken.
Am Ende entscheide ich mich für die Rübenäcker zwischen der A5 und der A67, die sind an grauen, halblichtigen Herbsttagen oft besonders deprimierend, so ein bisschen gepflegter Masochismus passt mir heute gut in den Kram.

Start am Bickenbacher Bahnhof.
Himmel: Grau.
Licht: Fahl.
Temperatur: Der Tag sieht kalt aus, ist es aber nicht: 10°, für November ist das wohl ok.
Wind: Ja.
Stimmung: Meh.

Das Loslaufen enttäuscht mich etwas.
Eigentlich hab´ ich fest damit gerechnet, dass es superscheisse läuft, aber eigentlich klappt´s prima. Fühlt sich fast gut an.
Da muss ich wohl noch ein bisschen an meiner schlechten Laune arbeiten.
Aber immerhin geben sich wenigstens die Kopfschmerzen Mühe und wummern bei jedem Schritt ordentlich hinter meiner rechten Schläfe.
Die wissen wenigstens, wie man einen miesen Tag zelebriert.

Unterführung unter den Bahnschienen durch, dann durch´s Bickenbacher Gewerbegebiet.
Das ist selbst an schönen Tagen keine Augenweide, heute hat´s den grauen Charme einer betongewordenen Herbstdepression.
Gaah.
Gut so, genauso will ich das, gib´s mir nur so richtig dreckig, Welt!

Rechts („Am Stellwerk“), dann links auf die Berta-Benz-Str. und raus in die bräunlichdüsteren Felder neben der A5, die erfreulich unerfreulich im klebrigen südwestwind Wind herüberdröhnt.
Bin nicht der Einzige, der heute unterwegs ist, auf der anderen Strassenseite gurkt ein Radfahrer nordwärts. Als er mich sieht, schlenkert er kurz und fragt mich dann, wo´s zum „Är-len-sää“ geht (er redet leicht schnarrend und betont seltsam, wohl ein Auswärtiger. Klingt leicht schwäbelnd, die arme Seele, die können ja nach eigener Aussage nicht mal Hochdeutsch… ;)).
Ich erklär´s ihm kurz , ist ja nicht schwer und ich will ja auch da hin, da kennt man den Weg.
Immer nett, jemandem unterwegs helfen zu kön…
MOOOMENT MAL!
Was soll denn auf einmal dieses warme „Gute Tat“-Vollbracht-Gefühl da drinnen, das will ich heute aber gar nicht.
Und die Kopfweh sind mir inzwischen auch noch abhanden gekommen, am Start warense noch da, jetzt sindse gerade irgendwie weg.

So ein Mist, wie soll man denn da bitte einen gaaanz miesen Lauf hinlegen????

Na gut, muss ich halt so versuchen, das Schlimmste draus zu machen.
Kurz weiter nordwärts neben der Umgehungsstrasse entlang (ahh, ein tiefergelegter Prollo-Golf mit getönten Scheiben und wummernden Bässen, der deutlich zu schnell fährt. Sehr gut, das senkt meine Laune wieder deutlich), nach 400 m. links und durch den blockigen Tunnel unter der Autobahn durch.
Auf der anderen Seite: Links Rollrasen, rechts etwas räudiger Jungwald (Hm. „Räudig“. Ein schönes Adjektiv, das muss ich mir merken…).

Und geradeaus, am Erlensee entlang, auf der gelben 2 durch das Wäldchen am Südufer. Nichts los, das Wasser rechts zwischen den Bäumen liegt laubbedeckt und ölig im grauen Nachmittagslicht, nur hin und wieder quackt eine Ente oder bläst ein Bläßhuhn (oder wasauchimmer die für Geräusche machen).
Oh, und der auswärtige Radfahrer kommt mir entgegen, offenbar hat er also hergefunden (Ruhe, du blödes warmes Gute-Tag-Gefühl, nur weil der Mann uns nochmal freundlich zunickt, heisst das nicht, dass du dich jetzt breitmachen darfst!).

Am westlichen Seeende geht´s am verwaisten Kiosk vorbei und über den öden Parkplatz (aah, verwaist, öde, es kommt wieder, ich merk´s) runter auf den asphaltierten Radweg 28, der eewig lang durchs Niemandsland nach Westen in Richtung Gernsheim führt.
Sehr gut, denke ich mir, das wird sicher ganz furchtbar, unendliche Geraden durch leere Äcker unter grauem Himmel, das wirkt eigentlich immer..

Heute allerdings nicht.
Irgendwie sind die Äcker gar nicht so leer, da gibt´s noch rostbraune Spargelbüsche und irgendwelches grünliches Gemüse und gepflegten Rollrasen, und in der Ferne kann man den Taunus erkennen, und geradeaus die weissleuchtenden Windräder im fernen Rheinhessen.
Und die Turmwolken am Himmel sind eigentlich auch gar nicht so übel, fast schon imposant, mit ein bisschen samtigem Blau und Schwarz und Purpur, das macht schon was her. Und außerdem wird´s da vorne immer heller, die Sonne sinkt so langsam abwärts, in Richtung der Lücke zwischen Wolkendecke und Horizont, das strahlt richtig.
Selbst die Gerade will sich nicht so recht ziehen, eigentlich läuft´s gerade richtig gut…

750 m. geradeaus, am Hartenauer Hof vorbei, dann kommen links die renaturierten Auen des Landbachs in der Schilflache, mit viel Wasser zwischen hohen Schilfdickichten und leicht knorrigen Sumpfbäumen, auf den die Graureiher hocken und zu mir rüberglotzen. Als dann auch noch eine zottige Kuhherde vorbeizieht, die am Rand des Brachlandes steht und weidet, ist das eigentlich schon…
…grg…
…rrrhichtig hübsch.

Ja, ok, ich hab´s geschrieben: Es ist hübsch.
Na und, das will noch gar nicht heißen, das kann trotzdem immer noch ´ne richtig schön-schreckliche Tour werden, wartet´s nur ab.
Da ändert auch der verirrte freundlich Herr mit dem alten VW-Bus nichts, dem ich den richtigen Weg weise, oder die einzelne zottige Kuhherdenkuh, die außerhalb des Zauns neben der Schlilflache auf dem Weg steht, und so viel Angst vor mir hat, dass ich einen großen, langsamen Bogen um sie machen muss, damit ich sie nicht für den nächsten Kilometer vor mir hertreibe…

Am Ende der Schilflache macht der Radweg 28 eine gaanz leichte Kurve nach Süden, und führt dann schnurgerade durch die Felder, bis zum Neuhof an der Autobahnbrücke nach Allmendfeld.
Hier passiert´s.
Die Sonne sinkt unter die Wolken.

Plötzlich ist alles Licht.

Das schwere, satte, rostrote Abendlicht, das es nur zu dieser Jahreszeit geben kann, flutet von Westen in Rheinebene hinein, ganz schräg unter der Wolkendecke hindurch, und direkt von vorne. Legt sich über die Felder, die nun schimmern, fängt sich in den nunmehr strahlenden Hecken und Wäldchen und Pappelreihen, und brandet schließlich gegen die bewaldeten Flanken der Bergstrasse, die sich in ein Meer aus dunkelroten roten, gelben und braunen Farbtönen verwandeln, das um so kraftvoller leuchtet, weil die schweren, dunklen Wolken immer noch als schwarzblauer Baldachin über ihm hängen und einen unwirklich-intensiven Kontrasteffekt erzeugen.

Ok, ich kapituliere.
Schlechte Laune vorerst aus.
Stattdessen: Kurz stehenbleiben und die Herrlichkeit mit weit geöffneten Augen und weiter geöffnetem Mund einsaugen.
Wer weiss, wie lange sie hält…

Nun geht´s im wahrsten Sinne des Wortes der Sonne entgegen, und zwar direkt. Muss die Kappe ganz tief in die Stirn ziehen, so hell und schräg und blendend ist es auf einmal.
Aber unheimlich schön. Die Stimmung ist unwirklich, beinahe unrealstisch (oder hyperrealistisch?), man mag kaum glauben, dass solch ein Licht, solche Farben möglich sind.
Westwärts durch die Felder, auf denen ich nun ein paar Reiher aufschrecke. Keine Graureiher, diese hier sind schneeweiss, ihr Gefieder strahlt in der Sonne, als sie davonfliegen.
Cool, denke ich mir, das sind Seidenreiher oder Silberreiher, die sind in unseren breiten extrem selten, und ich hab´ gerade drei Stück davon gesehen.
Wahnsinn!

Am Ende der 1,3 km langen Gerade erreiche ich den Neuhof, direkt vor der Brücke über die A67.
Will ich aber heute nicht rüber, stattdessen biege ich links ab, auf einen namenlosen und unmarkierten Feldweg, der Parallel zur Autobahn südwärts führt, in Richtung der dunklen, schattigen Wand des Jägersburger Waldes, auf den ich einfach immer weiter zurenne.

Nett hier, trotz der nahen Autobahn in ca. 400 m. Entfernung.
Es riecht ein bisschen nach Zwiebeln (Zwiebelfeld, das riecht nun mal so), die schräge Sonne kommt nun von rechts, und links habe ich nochmal einen Panoramablick auf die gesamte nördliche Bergstrasse, vom Frankenstein bis runter zu den Bergen hinter Heppenheim. Alles weiterhin dunkelrot ausgeleuchtet, mit tiefen Schatten in den Tälern zwischen den Vorbergen, die sich wie die Rippen aus dem Torso eines gewaltigen schlafenden Urwerttiers herausschälen.
Herrlich!

Der Weg selbst ist eher schlecht, schlammig und glitschig, mit dieser schweren, anhänglichen Muttererde, die sich in großen Klumpen an die Schuhe setzt und dann nicht mehr loslassen will.
Stört mich aber gerade nicht weiter, so schnell wie die drei Rehe, die da weit vor mir über die Äcker zum schützenden Wald fliehen, bin ich eh nicht, mit oder ohne 5 Pfund Schlambes (wie mir in Hesse saache) an jedem Schuh…

Wieder 1,3 km geradeaus durch die Felder, dann endet der Weg im langen Schatten des Waldrands (der ist noch 150 m. entfernt, aber die Sonne ist nun so schräg, dass sie nicht mehr über die Wipfel reicht), es geht links auf einen Parallelweg und auf dem am Waldrand nach Süden in Richtung der Hähnleiner Verdichterstation.
Der Weg selbst ist schattig und überraschend kühl, im Schatten des nahen Waldes, aber links habe ich noch ein letztes Mal das grandiose Bergstrassenpanorama mit den rot schimmernden Hängen unter samtbllauschwarzem Wolkenhimmel (der so niedrig ist, dass der Turm des Melibokus bereits an ihm kratz) – ooah, wenn ich jetzt ´nen Foto hätte….
Allerdings nicht mehr lange, denn die Sonne versinkt nach kurzer Zeit wieder hinter den Wolken über Horizont, dieses mal endgültig für heute.
Noch ein paar Minuten bis Sonnenuntergang, da spute ich mich besser.

Kurz vor der Verdichterstation biege ich links ab und folge dem Saar-Rhein-Main-Weg (gelbes Plus) bis zur Kreuzung an der Schächerlache, nördlich von Hähnlein.
Normalerweise biege ich hier rechts in Richtung Hähnlein ab, heute laufe ich stattdessen mal links, mitten durch die Schächerlache hindurch.
Alte Neckarschleife und Naturschutzgebiet, ein schmaler Streifen von dichtem Schilf und urigem Sumpfwald, zwischen dessen Strünken und Halmen Wasser steht, das hat was.

Kurz darauf wieder rechts, am Nordrand der Lache entlang.
Der Weg ist grasig und holprig und uneben (das reduziert mein Tempo deutlich) und endet nach ein paar hundert Metern am Landgraben, einem weiteren kleinen Bach, an dem´s nach rechts bis zum Sumpfwald der Fasanenlache geht, dessen geschwungenem Westrand ich nun nach Norden folge.

Diesen Weg bin ich schon ein einziges Mal gelaufen, vor fast drei Jahren mit Ingo, noch bevor wir den Blog angefangen haben.
Kann mich noch dunkel erinnern, dass der total mies war – und tatsächlich, genauso ist es.
Eigentlich gar kein Weg, nur ein unebener, schlickiger, grasig-dorniger Ackerrand voll tückische grasbedeckter Löcher, der vielleicht mal ein Trampelfpad war.
Hier wird´s holprig, Dornen bohren sich durch die Leggins und Kletten klammern sich ans Schuhwerk, die ganz hakige Sorte, die selbst an den Fingern haften bleiben und die man kaum abkriegt (nicht dass ich das wollte, schließlich sind ein paar in Ehren eingesaute Schuhe das Wahrzeichen des echten Läufers, der sich damit von all den affektierten Laufprimmadönnchen dieser Welt abhebt. Harhar! 😀 ).

Ein halber Kilometer, dann wird aus dem unmarkierten Proto-Pseudo-Holperfeldrain ein unmarkierter, schilfgesäumter Betonplattenweg, der seinerseits nach weiteren 500 m. wieder auf den Saar-Rhein-Main-Weg am Südwestrand der waldartigen Hainlache trifft.

Von hier aus muss ich jetzt nur noch dem Betonweg (und theoretisch dem gelben Plus, aber das brauch´ ich nicht wirklich, schließlich kenn´ ich mich hier aus) nordwärts folgen, ist nicht mehr weit.
Das ist auch gut so, denn inzwischen dämmert es ganz gewaltig, nur im Südwesten ist noch ein rotgelber Schimmer Abendleuchten am Horizont zu sehen, ansonsten versinkt die Landschaft in grauen, unansehnlichen, kalten Schatten, die mir zumindest einen Teil meiner schlechten Laune von vorhin wieder zurückbringen.
Bäh, hässlich, mag ich net, nix wie zurück zum Ziel…

750 m. nordwärts durch kahle, dunkle Stoppelfelder, über denen krächzende Krähenschwärme zu ihren Nachtlagern in den Waldgebieten ziehen, dann erreiche ich den Lindenhof, wende mich rechts, überquere mit dem letzten Licht die A5 auf der Bickenbacher Brücke.
Autobahn im grauen Dämmerlich, eh, mag ich nicht, gut dass gleich vorbei ist…

Auf der anderen Seite: Wieder das Bickenbacher Gewerbegebiet, links die Benz-Str. hoch, dann wieder rechts zur Unterführung am Bahnhof, unter den Gleisen durch, rechts, Ziel.
Keinen Moment zu früh, denn es ist kalt, dunkel und ungemütlich, und die Kopfweh sind auch wieder da…

Ja, ja, ich weiss genau, was ihr jetzt hören wollt:
„Alles wird gut wenn man läuft, heilsame Wirkung, gute Laune, Genuß, brauch das ja so sehr, war ja sooo super, friedefreudeeierkuchenglücklich, zippedeedoodah zippedeeday bla bla bla bla blaaaa“.
Aber nix gibt´s, wenn ihr heile-Welt-Geschichten darüber hören wollt, wie das Laufen alles immer voll totaaal toll macht, schaut bei den links verlinkten anderen Blogs vorbei, da finden sich genug lesenwerte Blogger, die euch erzählen, wie tofte und entspannend es ist, bei apokalpytischem Meteoritenregen mit Brechdurchfall und einem offenen Bein durch die dröge Pampa zu rennen – ich für meinen Teil hab´ heute griesgrämig angefangen, und ich hör´ auch wieder so auf:
War ok, mal mehr, mal weniger.

Und Weniger hätte ruhig auch noch weniger sein dürfen, und Mehr mehr.

Und dass die Pfälzer, Rheinhessen und Taunusianer währenddessen so ´nen richtig schönen Tag hatten, geht trotzdem nicht in Ordnung…
Grmpf.
(oder auch nicht 😉 )

😀 😀

Strecke: 11,9 km
Zeit: 1:07 h (= 10,66 km/h bzw. 5:38 min/km)
Anteil der noch nie gelaufenen/gebloggten Passagen an der Gesamtstrecke: 26,22% (3,12 km von 11,9 km)
Karte:
BB - Erlensee - Lachen

M.

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9 Antworten to “Flachland zwischen den Autobahnen: Erst trüb, dann schön, dann dämmrig (11,9 km)”

  1. Hannes Says:

    Man wird ja aus dir nicht so recht schlau … lief doch gut, aber wenn du kein Friedefreudeeierkuchen haben willst, dann nicht. Miese Runde, mieses Leben. Böse Nachbarn mit der Sonne. Aber wenigstens den Silber-/Seidenreiher (WAS DENN NU????? Ich muss das wissen!!! *grins) kann man als absoluten Höhepunkt festhalten x) Wir hatten bisher auch nur einen Seidenreiher 😉

    • matbs Says:

      Richtig.
      Diese Sauhunde da drüben überm Rhein mit ihrer doofen Sonne!!! 😀

      Wenn du´s so dringend wissen musst: Die Vögel waren relativ groß, von daher würde ich eher auf Silberreiher tippen.

  2. An-Kas Says:

    Ich kenne auch Läufe, bei denen ich griesgrämig loslaufe und genauso wieder daheim ankomme… Wenn nicht gar abbreche.
    Aber von den nächsten begeisterten werden wir demnächst auch wieder hier bei dir lesen!
    Schönen Sonntag,
    Anke

    • matbs Says:

      Gut zu wissen, dass ich nicht der einzige Mensch der Blogosphäre bin, auf den das Laufen nicht automatisch wie ´ne Nase voll Koks wirkt (bzw. dass ich nicht der der einzige bin, der ehrlich genug ist, um´s zuzugeben…). 😀

      Ob´s demnächst begeisterter wird, hängt natürlich auch davon ab, wie sich der Herbst so entwickelt, wenn der auf demselben Niveau wie diese Woche verharrt, seh´ ich da erstmal grau.
      Schaun mer mal… 😉

  3. dauerlaufen Says:

    Ahh mal wieder bockig… Da kann man ja fast die Uhr nach stellen. ,-) Wenn das hier ein Comic wäre, hättest du sicherlich graue Wölkchen über dem Kopf und Dampf. Du darfst gerne auch ohne offenes Bein jammern. Das ist so schön unterhaltsam.

  4. matbs Says:

    Tja, jetzt bin ich dran mit Loslassen – weg vom „Entdecken nach Lust und Laune“-Sommermodus hin zum „Dienst nach Vorschrift, auch wenn´s keinen Spaß macht“-Wintermodus.
    Da kann man schon mal ein bisschen bocken unter seinen imaginären Schlechte-Laune-Wolken.
    Bloß mit dem offenen Bein, da kann ich gerade nicht dienen.
    Ist vielleicht auch besser so… 😀

  5. Evchen Says:

    Hier ein Sauhund vom Rhein: Gestern Morgen wollte ich laufen. Wecker gestellt, aufgestanden, in die Laufklamotten geschmissen, mit der Tasse Kaffee in der Hand auf Balkonien, umgedreht, ausgezogen, nicht gelaufen. Sch…regen! Dafür war es dann später am Nachmittag nochmal trocken und sogar schön und der Lauf auch. *juhu* So!

    Dauerlaufen sagt es schon richtig: Bock ruhig ein bißchen, es macht so viel Spaß zu lesen. 😀

    Dein „wer wir sind“ hast Du ja aaaals noch nid aktualisiert, ts.

  6. matbs Says:

    Nee, nee, nee, Eva, ich hab´ ausdrücklich von den „Sauhunden ÜBERM Rhein“ gesprochen.
    Linksrheinisch, das hat also jetzt gar nix mit dir zu tun.

    Außerdem kann ich eh nicht bis zu euch hoch gucken, selbst an ganz klaren Tagen ist irgendwo am Rheingau und vor dem Binger Loch Schluss. Von daher ist mir das egal, ob ihr Sonne habt oder nicht, solange mir das niemand unter die Nase reibt, ist das in Ordnung… 😀

    Bocken werd´ ich in den nächsten Monaten sehr wahrscheinlich noch viel.
    Ob das auf Dauer Spaß macht, kann ich allerdings nicht garantieren.

    „Wer wir sind“ steht auf der Prioritätenliste weiterhin etwas weiter hinten, fürchte ich…


  7. […] Flachland zwischen den Autobahnen: Erst trüb, dann schön, dann dämmrig (11,9 km) […]


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