Archive for November, 2009

Wochenübersicht: 2009 KW 46 (09.11 – 15.11)

15. November 2009

Ok, hier sieht man mal ganz gut, wie sich mein Laufverhalten zum Jahresende ändert:

Vor drei Wochen in KW 44 (letzten Oktoberwoche, mit ordentlichem Wetter) hab´ ich noch drei Läufe mit einer Durchschnittsdistanz von 17 km gemacht.

In der gerade vergangenen KW46 (zweite Novemberwoche, mieses Wetter) waren´s dagegen fünf Läufe, die aber nur noch eine Durchschnittslänge von 9 km hatten.

Ich laufe also viel kürzer und muss dementsprechend mehr Touren machen (die dann meist wenig enthusiastisch und inspiriert sind), um halbwegs akzektable Wochenkilometer zu halten.

Neben den beiden längeren und recht guten längeren Läufen am Donnerstag und Samstag, und dem bereits kurz erwähnten Mini-Lauf am Dienstag hab´ ich diese Woche noch zwei solcher nicht wirklich bloggenswerter Füllsel-Touren gemacht, jeweils durch den Wald hinter Jugenheim und Alsbach, jeweils mit Hund:
– Etwas länger am Freitag, an der Jossa vorbei zur Darsberghütte, dann über die Hobokenhütte, das Sperbergrundtal und den Görschel zurück (8 km, keine Zeitnahme, keine neue Strecke):

– Und am Sonntag dann noch eine dämmrige Tour um die 40 Wochenkilometer vollzumachen, über den Melibokusweg und den Darsberg zur Darsbeghütte hoch und durchs Hasselbachtal zurück (6,4 km, keine Zeitnahme, keine neue Strecke. Aber dafür ein etwas bockiger Köter, das ist auch nicht ohne…):

Ho-hum.

Tag Strecke Zeit Entfernung
Mo.
Di. Mini-Gassiwaldlauf mit Hund ?? 5 km
Mi.
Do. Zick und zack und mittenrüber: Irgendwie um Beedenkirchen ?? 12 km
Fr. Ungebloggte Waldrunde mit Nemo: Jossa, Darsberghütte, Sperbergrundtal, Görschel ?? 8 km
Sa. Tiefer in die Rheinhessischen Hügel: Eppelsheim – Dintesheim – Esselborn – Wahlheim – Kettenheim ?? 13,5 km
So. Und wieder: Ungebloggter Zwergwaldlauf mit Nemo: Melibokusweg – Darsberg – Hasselbachtal ?? 6,4 km
Wochenlaufleistung 44,9 km

M.

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Tiefer in die Rheinhessischen Hügel: Eppelsheim – Dintesheim – Esselborn – Wahlheim – Kettenheim (13,5 km)

14. November 2009

Wir erinnern uns: Letzten Samstag war ich mal auf der anderen Rheinseite und hab´ dabei eine kleine Expedition tiefer ins Rheinhesssische Binnenland hinein unternommen. Die war erstaunlich gut, trotz Kälte, Schlamm und Mistwetter.

Deswegen hab´ ich mich dann heute auch entschlossen, da weiter zu machen, wo ich vor genau einer Woche aufgehört hatte – war sowieso wieder drüben in Rheinhessen, da wollte ich einfach mal noch weiter nach Nordwesten ins unbekannte Hügelland laufen, vom nördlichsten Punkt der letzten Tour weiter in Richtung Alzey (das würde ich heute zwar noch nicht ganz erreichen, aber vielleicht ja beim nächsten Mal – wer weiß, vielleicht kann ich mittelfristig sogar ein kleines Projekt draus machen, bei dem ich Etappenweise durchs dunkle, unerforschte Herz Rheinhessens nordwärts laufe, bis ich beim fernen Mainz wieder auf mein Streckennetz stoße. Hmm… 😉 ).

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Kurzer Vergleich

14. November 2009

Mitte November 2008

Mitte November 2009

Ok, it´s official: This one DOES suck bollocks!
Hard!!

Hrm.

M.

Zick und zack und mittenrüber: Irgendwie um Beedenkirchen (12 km)

12. November 2009

Über den ersten Lauf der Woche am Dienstag gibt´s nicht viel zu schreiben: Einer von diesen Mini-Füllsel-Läufen, die sich ab der Übergangszeit regelmäßig ergeben: Fünf Kilometer (Fünf!! Für so´ne Lullerdistanz wär´ ich vor ein paar Wochen überhaupt nicht erst gestartet!) mit Nemo durch den dämmrig-grauen Wald hinterm Haus, eigentlich mehr Gassi-Gehen im Jogging-Tempo als eine richtige Tour.
Aber der Hund ist bewegt, ein paar Kilometer kommen dann doch zusammen, und es geht schnell vorbei. Ho hum.
mittelweg-katharinenberg

Aber wenigstens war dann heute (= Donnerstag) ein bisschen mehr drin.

So langsam gewöhne ich mich wohl an den Gedanken, dass die Saison und die richtig schönen, langen, entspannten Touren weit weg von zuhause, erstmal vorbei sind. Nicht, dass mir das mistige Herbstwetter und die frühe Dunkelheit wirklich schmecken würden, aber ich ärgere mich nicht mehr ganz so sehr drüber (zumindest nicht die ganze Zeit… 😉 ), fange an, mich irgendwie zu arrangieren – Erwartungen reduzieren, Laufgewohnheiten ändern, die Definition davon, was eine „gute Tour“ ausmacht anpassen, sowas in der Art.
Kein Allheilmittel gegen den Übergangszeitlaufblues, aber es hilft zumindest…

Glücklicherweise gibt´s ein paar Tricks, mit denen man einen unambitionierten grauen Herbstlauf im eigenen Hinterhof ein bisschen interessanter und stimulierender gestalten kann:
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Wochenübersicht: 2009 KW 45 (02.11 – 08.11)

8. November 2009

Uuuund da waren´s nur noch 40 (Wochenkilometer).
Und selbst das war eine knappe Sache – in der ersten Wochenhälfte geflissentlich in Unlust ergangen und keinen Zeh krumm gemacht, um dann den Rest der Woche doch noch ein vergleichsweise unwilliges und nur sehr bedingt erbauliches Pflichtprogramm abzuspulen, um wenigstens die Vier vor der Null stehen zu haben.

Auf den leicht masochistischen und ansonsten ungebloggten Neuner vom Freitag bin ich ja schon im letzten Eintrag kurz eingegangen, da gibt´s sonst nichts mehr zu zu sagen.

Bleibt noch der Lauf vom Sonntag. Da haben mir noch knapp 7 km gefehlt, um wenigstens die 40 Wochenkilometer vollzumachen, also hab´ ich mir den Hund geschnappt und bin widerwillig in den den leblosen Nachmittag gestartet, der schon kurz nach dem Mittagessen die Lust auf Tageslicht verloren hatte, und seitdem grau und kläglich in Richtung Dunkelheit gedämmert war.

War nicht mal mehr besonders schlimm.
In der Arbeitswelt gibt´s den Begriff der „Inneren Kündigung“, der einen Zustand beschreibt, bei dem ein Arbeitnehmer keinerlei Enthusiasmus mehr für seine Tätigkeit aufbringt und nur noch das absolut Nötigste tut, ohne sich damit zu identifizieren.
Bei mir gibt´s als läuferisches Äquivalent dazu die „Innere Winterpause“, die sich jedes Jahr um diese Zeit ankündigt, wenn die Phase des Haderns mit bzw. des Ärgerns über die schlechten Bedingungen so langsam zu Ende geht – man läuft zwar, aber ohne viel Interesse oder Freude, einfach rein mechanisch irgendwas runterspulen, während der Kopf ganz woanders ist.
Macht keinen Spaß und man kommt nicht besonders weit, aber man läuft.

Tja, und genau das war der Lauf am Sonntag: Die ersten 6,8 km desinteressierte Pflichterfüllung in der Inneren Winterpause des Winters ´09/´10.
Werden wohl nicht die letzten gewesen sein…
6,8er Runde bis Zwingenberg

Tag Strecke Zeit Entfernung
Mo.
Di.
Mi.
Do. Flachland zwischen den Autobahnen: Erst trüb, dann schön, dann dämmrig 1:07 h 11,9 km
Fr. Schmerzhaft Schneller Neuner unterm Melibokus ?? 9,3 km
Sa. Rheinhessen unter grauen Wolken: Ober-Flörsheim – Flomborn – Eppelsheim – Gundersheim 1:08 h 12,3 km
So. Graue Pflichttour mit Hund ?? 6,8 km
Wochenlaufleistung 40,3 km

M.

Rheinhessen unter grauen Wolken: Ober-Flörsheim – Flomborn – Eppelsheim – Gundersheim (12,3 km)

7. November 2009

Ok, über den Lauf vom Freitag lass´ ich mich mal nicht zu genau aus – häßlicher Tag, war mir todsicher, dass ich nicht starten will, aber am Ende bin ich dann doch los. Mit viel frischem Koffein im Blut (= großer Pott Kaffee kurz vor dem Start) und ordentlich Brass im Bauch (= weil´s so grau und blöd und eklig ist und die Lauferei keinen Spaß machen will).
So ist dann ein Neuner im Wald hinterm Haus draus geworden, gnadenlos auf Tempo, und so sehr unter Strom und brutal anstrengend, dass am Ende alles weh getan hat.
Nicht schön, aber irgendwie vielleicht ein bisschen kathartisch – und mehr gibt´s dazu nicht zu schreiben (gut, ich könnte noch erwähnen, wie ich aus reiner Gehässigkeit einen Mountainbiker den Pürschweg zum Melibokus hochgescheucht habe, mit brennenden Beinen und brennenderen Lungen im höchstmöglichen Tempo, nur damit der sich ebenfalls abstrampeln und ein bisschen weh tun muss, um mich auf Distanz zu halten – aber das war kleinlich und fies, deshalb lass´ ich es lieber.
Ups… 😀 ).

Sah übrigens so aus:
9,3erWaldrunde

Was uns zum Samstag bringt.
Der war auch nicht schön.
Grau und dämmrig und feucht und schlammig und irgendwie leblos.
Das Übliche eben…

Aber ich war sowieso drüben in Rheinhessen, also bin ich da auch gleich laufen gegangen.
Mit relativ guter Laune, trotz des depri-Wetters.
Neue Strecken in der Fremde erlaufen, das muntert mich fast immer auf… 🙂

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Flachland zwischen den Autobahnen: Erst trüb, dann schön, dann dämmrig (11,9 km)

5. November 2009

Ach du je!
Schon Donnerstag, und ich war seit letztem Samstag nicht mehr laufen.
Und das auch noch ohne echten Grund!!
Entweder war nicht so richtig Zeit, oder das Wetter war so häßlich, dass Laufen irgendwo total sinnlos erschienen ist.

Heute ist es eigentlich auch nicht besser, ganz grau und trüb und traurig, zumindest bei uns (einer der Nachteile [zumindest an einem Tag wie heute], wenn man gaanz leicht erhöht am Rand der Rheinebene wohnt: Man kann weit schauen.
In die Pfalz, nach Rheinhessen und hoch zum Rheingau und dem Taunus.
Und da scheint heute überall strahlende Sonne. Ich seh´s ganz genau!
Dabei wissen diese verflixten Auswärtigen das doch gar nicht zu schätzen. Pöööh!).

Außerdem fühl ich mich schlaff und tranig und Kopfweh hab´ ich auch.
Aber es ist halt schon Donnerstag…
Ngnääääää-ä!
Ach, na gut, geh´ ich eben…

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Wochenübersicht: 2009 KW 44 (26.10 – 01.11)

1. November 2009

Ups, die Wochenübersicht…
Die hätte ich jetzt doch fast vergessen!

Montag Ried, am Donnerstag eine ungebloggte kleine Bergtour mit Nemo auf dem Melibokus (eher mäßig, in jeder Beziehung), und am Samstag dann der Lauf in den Rheingau.
Macht noch mal eine ordentliche Fünfzigerwoche, trotz teilweise durchwachsener Witterung und den ersten Anzeichen der alljährlichen Nachsaisons-Unlust.

Tag Strecke Zeit Entfernung
Mo.
Di.
Mi. Entspannte Herbstrunde im Ried: Wolfskehlen – Leeheim – Dornheim 1:32 h 15,3 km
Do. Ungebloggte Melibokustour mit Hund ?? 10,1 km
Fr.
Sa. Auf Rheinsteig und Rieslingpfad in den Rheingau: Wiesbaden-Schierstein – Hattenheim mit Fotos ?? 25,5 km
So.
Wochenlaufleistung 50,9 km

M.