Mit dem Foto ins sonnige Rheinheimer Hügelland: Zeilhard – Gundernhausen – Georgenhausen – Spachbrücken (14,8 km)

9. Dezember 2009

Egal wie mies, trüb, traurig, dröge sich der Spätherbst für den Rest der Woche gibt, auf einen Wochentag ist Verlass: Jeden Mittwoch ist hier unten in Südhessen Mistwetterpause und es gibt zumindest für ein paar heitere Stündchen Sonne und blauen Himmel satt.
Heute auch wieder, schon der vierte wunderschöne Mittwoch in Folge – man könnte fast meinen, die Wetterlage hätte irgendwo einen kleinen Tischkalender rumstehen, bei dem immer Mittwochs eine kleine Smiley-Sonne eingetragen ist… 🙂

Mir ist das natürlich mehr als Recht, em geschengte Gäulsche guggd mer nemmlisch net in soi Gosch (Mundart bei der Laufbloggerei ist gerade „In“, habe ich mir sagen lassen…).
Oder auch:
Laufen in der Sonne!! Yaaayyyy!!!!!! 😀
Und zwar heute mal im Nordwesten, im Dieburger Land, also dem nordöstlichen Teil vom Landkreis Darmstadt-Dieburg, der bisher kaum erlaufen ist.
Ist ja eigentlich Gerds Revier, aber wo der gerade Pause macht, muss ja mal irgendwer nach dem Rechten sehen… 😉
Außerdem musste ich eh noch was bei der Verwandschaft da oben vorbeibringen, das passte also perfekt.


Aufbruch zur späten Mittagszeit, wieder mal ohne Mittagessen (auch das wird so langsam zur Mittwochstradition. Aber was willste machen, wenn´s schon mitten am Nachmittag dunkel wird…).
Foto pack´ ich auch wieder ein. Besondere Sehenswürdigkeiten gibt´s heute zwar keine an der Strecke, aber wahrscheinlich ganz viel tolles Herbstlicht über den weiten Hügeln, das ist auch hübsch.

Bester Dinge nordostwärts durch den Odenwaldrand, durchs Mühltal, den Lohbergtunnel und Ober-Ramstadt nach Zeilhard, wo die Verwandschaft wohnt.
Dort geb´ ich schnell eine große Kiste mit Zitrusfrüchten ab (damit ist die unmittelbare Skorbutgefahr für Tanten, Onkels, Cousinen und Cousins hoffentlich erstmal gebannt! 😀 ), lass´ mich dabei gleich noch für nachher zum Geburtstagskaffee für meinen Onkel einladen (gut, dass ich in weiser Voraussicht das volle Frischmach-Set mitgenommen habe), und dann geht´s runter ins Dorf zum Ausgangspunkt der heutigen Tour.

Start an der Sporthalle „Am Hirschbach“, die ganz am unteren Dorfrand, vis-a-vis der grünen Hügelflanke, die sich südlich des Ortes erhebt:

Bild #1: Am Start vor der Sporthalle „Am Hirschbach“

Von hier aus geht´s erstmal westwärts, auf der Dilshofer Str…

Bild #2:Dilshofer Str.

…und der Hauptstr…

Bild #3: Hauptstr.

…durch den engen alten Ortskern von Zeilhard.

Schon komisch – meine Tante und mein Onkel wohnen hier fast so lange, wie ich denken kann, aber in diesem alten Teil des Ortes, der am Grund einer langen, flachen Talmulde zwischen den Hügeln liegt, bin ich noch nie gewesen (oder wenn, dann ist das so lange her, dass ich keine Erinnerung daran habe).
Also quasi Neuland, und das, obwohl ich schon viele, viele Male in Zeilhard gewesen bin.
Gefällt mir aber gut, mit den engen, alten Häusern, zwischen denen dunkler Schatten liegt, weil die schräge Wintersonne nur bis an die oberen Fassaden reicht.

Nach 150 m. macht die Hauptstr. eine Rechtskurve und erreicht direkt danach eine schmale Kreuzung. Links geht eine Strasse namens „Zum Stausee“ ab, die eigentlich nicht auf dem Plan steht, aber der Name klingt so verlockend (aha, Zeilhard hat einen Stausee? Wer hätte das gedacht?), also nehm´ ich sie trotzdem.

Wieder 150 m., dann wechsle ich geradeaus auf einen etwas schlammigen Fußweg…

Bild #4: Sonne: Schräg von vorne, warm, herrlich.

… der zwischen den letzten Häusern des Ortes und einem schilfigen Graben weiter westwärts verläuft.
Den Stausee krieg´ ich dabei nicht zu Gesicht, der wird vom Schilf verdeckt, wohl aber das dazugehörige Freizeitgelände, das hübsch und friedlich in der hellen Nachmittagsonne vorbeizieht:

Bild #5: Freizeitgelände am Zeilharder See

Direkt danach ist Zeilhard dann endgültig zu Ende.
Vor mir öffnen sich die offenen, sanft geschwungenen Hügel und Taldellen des Reinheimer Hügellands.
An einem grauen, ekligen Tag würde ich mich jetzt wahrscheinlich darüber beschweren, wie furchtbar eintönig und kahl das hier alles ist.
Aber heute, an so einem herrlichen Sonnentag, an dem das strahlendhelle Mittagslicht aus dem azurblauen Himmel ungehindert in die weiten, samtiggrünen Felder und Weiden auf den geschwungenen Hügelflanken hineinflutet – wunderschön!

Bild #6: Taldelle des Zeilharder Bachs westlich von Zeilhard

Ich wende mich rechts, wo ein bequemer Weg an einer Baumreihe ca. 50 m. von den letzten Häusern des Dorfs entfernt die ganz sanft ansteigende Hügelflanke hinaufführt…

Bild #7: Deutlich unter 10% Steigung, läuft sich quasi von selbst

…und biege dann nach 200 m. wieder nach links ab, wo der etwas schlammige Roßbergweg (Markierung O2) auf dem flachen Rücken eines Zwischenhügelkammes…

Bild #8: Roßbergweg von Zeilhard weg. Auf der Anhöhe am Horizont verläuft die schmale, kurvige K129 nach Ober-Ramstadt, da geht´s jetzt erstmal hin

…weiter westwärts durch die hellen, sonnengetränkten Hügel führt:

Bild #9: Hier hammer´se mal, die Markierung.

Weit und hell und offen – das hier ist Panoramabild-Landschaft:

Bild #10: Blick zurück nach Zeilhard. Im Hintergrund erheben sich die Höhenzüge des nördlichen Odenwalds

Rechterhand jenseits der kleinen Mulde neben dem Weg, zieht derweil die bewaldete Kuppe des Roßbergs vorbei, die ich gleich zu umrunden gedenke:

Bild #11: Roßberg von Süden.
Der Roßberg vulkanischen Ursprungs und die höchste Erhebung der Umgebung (284 m.ü.NN – nicht gerade Odenwaldniveau, aber immerhin), entsprechend kann man sich an seiner markanten Kuppe gut orientieren

Nach ca. 750 entspannten und wunderbar angenehmen Metern auf dem Hügelrücken knickt der Roßbergweg rechts ab und führt durch die kleine Nebensenke mit ordentlichem Anstieg hinauf zur Kreisstrasse an der Flanke des Roßbergs:

Bild #12: Ein bisschen so, als würde man geradewegs in den strahlendblauen Himmel hineinlaufen

Damit ist auch die Verbindung mit dem Rest des Streckennetzes vollzogen, denn dieses Teilstück bin ich schon mal gelaufen, vor 10 Monaten an einem windigen, trüben, eisigkalten Februartag – aber wenn ich das nicht wüsste, würde ich die grauebraunmatschige Landschaft von damals wohl kaum mit dem sattgrün-sonnigen Hügelland von heute in Verbindung bringen…

Oben angekommen winde ich mich an einem schweren Lastwagen vorbei, der auf dem Feldweg geparkt ist und laufe dann ein paar Meter am Rand der schmalen Kreisstrasse nach links (immer noch Roßbergweg/O2).
Kein Radweg, kein Seitenstreifen, aber da die Strasse hier direkt über die offene Anhöhe verläuft, gibt´s dafür einen grandiosen Ausblick über das Weite Rund des Hügellands hinweg bis zu den dunstigen Hängen des Odenwalds – Wahnsinn (wenn auch schlecht für die Verkehrssicherheit – jedesmal, wenn ich hier oben langfahre, muss ich aufpassen, dass ich mich genug auf die schmale, kurvige Fahrbahn konzentriere und nicht zu sehr vom Ausblick abgelenkt werde… 🙂 ).
Das ist dann auch mal ein gaaanz großes Panorama wert:

Bild #13: 170°-Panorama vom Rand der K129 am Roßberg nach Süden.
Am linken Bildrand der struppige Wald am Roßberg, rechts davon geht der Blick über die Silos der Biogasanlage vor Georgenhausen (die sehen wir nachher noch aus der Nähe) nach Osten, an Semd (?) vorbei nach Groß-Umstadt (wo das Bild neben den beiden Windrädern irgendwie unsauber gestitcht ist…).
Rechts davon haben wir im Vordergrund Zeilhard und Georgenhausen, linksig dahinter Habitzheim (??? Ich muss gestehen, diese Orte sind beinahe sowas wie böhmische Dörfer für mich), rechts davon im hinteren Mittelgrund Lengfeld (mit der kleinen Kirche).
Weiter rechts am Horizont dann die Veste Otzberg auf ihrem charakteristischen Bergkegel, davor die Häuser von Reinheim.
Dann erstmal ein bisschen Hügelland, bis zur rechten Bildmitte – da haben wir erstmal – da haben wir erstmal das einzelne Dach des Buchenhofs ganz nahe, dann eine Talsenke dahinter die paar Häuser von Dilshofen, und schließlich weit hinten an den Odenwaldhängen Groß-Bieberau (ab hier werden die Gefilde dann so langsam bekannter… 😉 ).
Dann kommt noch der bewaldete Hügelrücken vor Wembach-Hahn und schließlich in der Entfernung am rechten Bildrand der mächtige Rücken der Neunkircher Höhe im Odenwald, erkennbar an der kleinen Spitze des Radarturms


Bild #14: Und weil´s so hübsch ist – hier nochmal die Veste Otzberg, mit etwas mehr Zoom über die Dächer von Zeilhard und Reinheim fotografiert.
Da bin ich bisher noch nicht hingelaufen, müsste man irgendwann auch mal in Angriff nehmen. Vielleicht ja was für eine gemeinsame Tour mit dem Gerd oder so…

Nach ausgiebiger Panoramabetrachtung geht´s weiter, knapp hundert Meter am Strassenrand entlang, dann rechts über die Fahrbahn und dem O2-Marker folgend nordwärts in Richtung Roßdorf, das bereits in der nächsten Taldelle voraus zwischen den Feldern und Wiesen herübergrüßt.
Allerdings folge ich dem Roßbergweg nicht mehr lang, denn schon an der nächsten Abzweigung knickt er links in die Talsenke ab, während ich geradeaus weiterlaufe, auf einem unmarkierten, grasig-schlammigen Weg die Roßbergflanke entlang durch Obsthaine und… na sowas, das sind doch tatsächlich Weinberge – mit denen hatte ich hier hinten überhaupt nicht gerechnet:

Bild #15: Rebenreihen am Roßberg.
Offenbar gehören die Wingerte hier schon zur „Umstädter Weininsel“, einer kleinen Weinbauenklave, die trotz ihrer geografischen Entfernung der Weinbauregion hessische Bergstrasse zugeordnet ist.
On a totally unrelated Note: Weiß zufällig irgendjemand, was es mit diesem hohe Holzpfahl mit dem Strebendreieck am oberen Ende auf sich hat, der in der rechten Bildhälfte zu sehen ist. Sowas ist mir schon öfter aufgefallen, und ich hab´ keine Ahnung was es ist.

Weil die rotschimmernden Reben in der fetten, prallen Nachmittagssonne unter dem tiefblauen Himmel so hübsch sind, entschliesse ich mich spontan, sie ein bisschen genauer zu erkunden, auch wenn´s eigentlich nicht auf dem Plan steht.
Also halte ich mich eher rechts und bleibe weiter oben am Berg, wo sich die die wunderbar sonnigen Weinstockreihen entlangziehen:

Bild #16: Herrlich hier oben, und zwar…


Bild #17: …aus jeder Perspektive

Wunderschön. Rechts erhebt sich die buschig bewaldete Roßbergkuppe, links jenseits der Weinberge gibt´s einen schönen Blick ins Tal runter nach Roßdorf…

Bild#18: Roßdorf

…der Weg selbst ist voll in der Sonne, leicht abfallend und superbequem zu laufen…

Bild #19: Durch die Weinlagen am Roßberg

…und die Umgebung erstrahlt in kräftigen Herbstfarben:

Bild #20: Hauptsächlich das tiefe Blau des Himmels und das rostigre Rotbraun der Weinstöcke, aber hin und wieder gibt´s auch noch ein paar andere Farbtupfer…

Einen Haken hat die Sache allerdings: Nachdem er vielleicht 200 oder 300 m. die Bergflanke entlang geführt hat, hören Weinberge und Weg kurz nach einer größeren Schutzhütte einfach so auf.
Ende Gelände.
Kurze Ratlosigkeit, die dadurch verstärkt wird, dass mein Streckenplänchen nichts Konstruktives beizusteuern hat.

Dann entdecke ich doch noch ein kleines Pfädchen, das geradeaus in den struppigen Buschwald am Berghang hinaufführt.
Nicht gerade vielversprechend, aber es führt zumindest in die richtige Richtung, also probier´s ich nach kurzer Überlegung.
Der Pfad ist wirklich winzig, etwas überwuchert und führt steil bergauf…

Bild #21: Pfädchen an der Westflanke des Roßbergs

…bis auf eine Böschung, hinter der ich unwillkürlich auf eine steinige Mondlandschaft stoße:

Bild #22: Kieswerk

Mist!
Das ist nicht gut – anstatt mich wie erhofft außenrum zu führen, hat mich der Pfad geradewegs an den Rand des großen Kieswerks gebracht, das wie ein Riesenkrater in der Nordflanke des Roßbergs klafft.
Verirrt – hier wollte ich definitiv nicht hin.
Aber einen alternativen Weg scheint es hier nicht zu geben, also schliddere ich zögernd die Böschung hinunter und folge notgedrungen dem pfützigen Kiesweg, der zwischen den turmhohen Steinhaufen abwärts führt – irgendwie muss ich hier ja wieder rauskommen:

Bild #23: Zwischen den Kiesbergen

Der Weg windet sich zwischen den verlassenen Halden abwärts, erst nach knapp 300 m. wird es etwas belebter, als ich an einem ratternden Förderband vorbeikomme, das einen frischen Kieshaufen aufschüttet:

Bild #24: Förderband

Noch eine weite Kurve nach unten, dann erreiche ich schließlich den Hauptkomplex des Kieswerks, hinter dem der Ausgang lockt:

Bild #25: Kieswerk

Schnell weiter, mit einem unbehaglichen Gefühl, nicht nur wegen dem Lärm und dem Staub (da vorne wird gerade ein Kieslaster aus einer Art Silobehälter beladen), sondern weil das hier inzwischen wirklich nicht wie ein öffentlich zugänglicher Weg aussieht – aber was soll ich machen, irgendwie muss ich ja hier durch, und wenn mich jemand anspricht, erkläre ich eben, dass ich mich verlaufen habe und dass es keine böse Absicht war…

Aber mich beachtet niemand, viel los ist eh nicht, und so renne ich schnell an weiteren Kieslastern vorbei zur Schranke, die den Ausgang des Kieswerks markiert.
Kurzer Blick zurück…

Bild #26

…dann bin ich draußen, auf dem asphaltierten Zufahrtsweg…

Bild #27: Mit der Sonne voll im Rücken…

…östlich von Roßdorf:

Bild #28: Blick vom Zufahrtsweg nach Westen, über die sonnigen Wiesen in der Niederung des Erbesbachs hinweg nach Roßdorf

Dem folge ich jetzt einfach, bis zum Rand des Gewerbegebiets an der Erbacher Str., das den östlichsten Zipfel Roßdorfs markiert. Kurz rechts die Erbacher Str. hoch zum Ortsausgang an der B38…

Bild #29: Ender der Erbacher Str. in Roßdorf

…die ich überquere und geradeaus in die Felder in östlicher Richtung in die Felder laufe.

Sehr angenehmes Stück, vor allem nach gehetzten und unfreiwilligen Abstecher durchs Kieswerk – sehr bequemer Asphaltweg, nur noch gaanz leicht bodenwellig, weiterhin warmes, sattes Sonnenlicht von schräg hinten, dass die Landschaft erfüllt, dazu ein schöner Blick zum den unbekannten fernen Osten des Landkreises, hinter dem sich dunstige, fremde Bergsilhouetten abzeichnen, die eigentlich schon zum fränkischen Spessart gehören müssten.

Ditekt voraus erhebt sich Stetteritz an einer sonnigen Hügelflanke…

Bild #30: Stetteritz. Da kommen wir gleich noch durch

…während schräg links vorne bereits die ersten Häuser von Gundernhausen über die Felder schimmern:

Bild #31: Gundernhäuser Westen jenseits der Felder

Wenige hundert Meter nach der B38 geht´s links ab, nach Norden, weiterhin durchs Ackerland, auch wenn der ferne Rand des riesigen Zimmerner Waldes, über dem sich die charakteristische Nadel des Fernmeldeturms auf der Moret erhebt…

Bild #32: Turm auf der Moret, bekannt und beliebt aus diesem Fotolaufbericht 😉

…langsam näherkommt.

Insgesamt vielleicht 1,2 km (mit einem kleinen Rechts-Links-Schnlenker zwischendrin), dann geht´s über einen schmalenn schilfig-tümpligen Streifen am Erbsenbach…

Bild #33: Am Erbsenbach.
Heidenei, was steht die Sonne schon schräg! Und das, obwohl´s eigentlich erst früher Nachmittag ist.

…hinauf zur L3115 zwischen Roßdorf und Gundernhausen, an deren Rand (Yay, Radweg! 🙂 ) ich mich nach rechts Wende und durch eine Art Großbaustelle…

Bild #34: Neuer Kreisverkehr für eine neue Ortsumgehung oder sowas. Noch nicht wirklich fertig…

…bis nach Gundernhausen laviere:

Bild #35: Gundernhausen, westlicher Ortseingang

Ende des letzten Jahrtausends hab´ ich in Dieburg mal einen Erste-Hilfe-Kurs gemacht. Für den Zivildienst, glaube ich. Oder den Führerschein. Weiss nicht mehr genau, in meinem Alter lässt das Gedächtnis nach…
Auf jeden Fall gab´s da eine dämlich lange Mittagspause, in der es überhaupt nichts zu tun gab, außer rumhocken und sich langweilen (oder mit irgendwelchen Nasen, die auch den Kurs mitgemacht haben, über ihre tiefergelegten VW Golfs reden.
Was eigentlich genau dasselbe war wie sich zu langweilen, bloß unappetittlicher… 😀 ).
Deshalb hab´ ich mich seinerzeit einfach mal ins Auto gesetzt und bin ein bisschen rumgetuckert, die fremde Gegend erkunden (damals konnte man das noch, denn der Klimawandel war noch nicht ernsthaft entdeckt).
Bei dieser Gelegenheit hab´ ich mir in irgendeiner Dorfbäckerei ein belegtes Brötchen (Frikadelle mit Tomate. An was für Zeug man sich manchmal noch erinnert…) und eine Flasche Wasser gekauft (mit D-Mark. Die älteren unter den Lesern werden sich vielleicht noch dran erinnern, das war sowas wie silbrige Euros, mit denen man nicht in Holland bezahlen konnte).
Und das war vielleicht in Gundernhausen.
Vielleicht auch nicht.
Wasweisich. 😀
Und mit dieser erbaulich-sinnlosen Vielleicht-Anekdote erschöpft sich auch schon meine gesamte potentielle Vorerfahrung mit dem Örtchen, in das ich gerade einlaufe.
Ist also quasi wahrscheinlich irgendwie absolutes Neuland.

Aber nett.
Direkt nach dem Ortseingang halte ich mich halbrechts und laufe die schmale Nordhäuser Str. hoch, die zumindest auf Parterre-Niveau bereits weitgehend in langen, blauen Nachmittagsschatten gehüllt ist:

Bild #36: Nordhäuser Str. in Gundernhausen

Ist vielleicht ein knapper halber Kilometer, dann erreiche ich eine T-Kreuzung am Rand des alten Ortskerns (zumindest sehen die Fachwerk- und Schindelhäuser vor mir danach aus), an der ich rechts in die Bruchwiesenstr. einbiege:

Bild #37: Ecke Nordhäuser Str./Bruchwiesenstr.

Südwärts, auf einem schmalen Bürgersteig aus der Ortsmitte hinaus und über den schmalen Erbsenbach, während von rechts vorne immer mal wieder schweres, sattes Sonnenlicht schräg zwischen den eng stehenden Häusern hindurchschimmert:

Bild #38: Macht sich besonders gut auf rötlichem Backstein…

Nach 400 m. ist Gundernhausen zu Ende, es folgt ein schmaler Streifen mit Wiesen, Sportplätzen und einer Parkplatzgesäumten 0815-Lebensmitteldiscounter-Barracke…

Bild #39: Zwischen Gundernhausen und Stetteritz

…hinter dem es dann halblinks nach Stetteritz reingeht.

Stetteritz ist neu.
Also jetzt nicht „gerade-aus-der-Verpackung-geschält“ neu, aber für einen Ortsteil doch sehr jung – eine vielleicht 30 oder 40 Jahre alte reine Wohnsiedlung aus großzügigen Einfamilienhäusern und Bungalows, die sich in vorteilhafter Südwestlage den Hang eines frei stehenden Hügels hinaufziehen.
Ich laufe geradewegs durch. Erst ein paar Meter recht steil aufwärts, auf dem Stetteritzring, der die ganze Siedlung umfasst, am Friedhof vorbei, dann auf halber Hanghöhe rechts in den Wingertsweg, dem ich in südlicher Richtung durch die Siedlung folge.
Noch kein echtes Villenviertel, aber auf jeden Fall eine sehr komfortable „bessere“ Wohnlage, das merkt man beim Durchlaufen, vorbei an den großen Häusern mit Garten in Hanglage…

Bild #40: Wingertsweg in Stetteritz

…unter denen sich das flach gehügelte Ackerland bis zum Fuß des Roßbergs erstreckt:

Bild #41: Gegenlichtiger Schnappschuss nach Westen, über die Wiesen und Felder vor Stetteritz bis zur nahen Roßbergflanke

Insgesamt fast 700 m. durchs sonnige Wohngebiet, bevor ich wieder auf den Stetteritzring am anderen Ende der Siedlung stoße, dem kurz links den Buckel hochfolge, und Stetteritz schließlich auf einem etwas schlammigen Feldweg verlasse, der am Rand eines Golfplatzes entlang geradewegs zurück in die weiten, hellen Hügel führt:

Bild #42: Golfplatzrand

Langes Stück einfach nur geradeaus über die sanft geschwungenen Hügel nach Südosten…

Bild #43: Immer nur geradeaus, da kannste wenig falsch machen…

…vorbei an ein paar einzeln stehenden Scheunen…

Bild #44: Hühnerfarm?

…und den massigen Silos des neuen Biogas-Kraftwerks bei Georgenhausen…

Bild #45: Biogas-Kraftwerk von nah…


Bild #46: …und nochmal etwas weiter weg in der Rückschau

…bis runter an die B38, die ich überquere, den kurzen Hang dahinter bis zum Anfang von Georgenhausen hinaufjogge…

Bild #47: Vor Georgenhausen

…und direkt nach der Kuppe auf der Strasse „Zum Stetteritz“ talwärts in den Ort hineinlaufe:

Bild #48: „Zum Stetteritz“ in Georgenhausen.
Inzwischen steht die Sonne bereits so schräg, dass es hier zwischen den Häusern fast schon ein bisschen dämmrig ist

400 m. bergab in den Ort hinein, vorbei am schönen Rodensteinschen Hofgut und der kleinen Dorfkirche, die wohl die alte Ortsmitte markieren (für mich als Ortsfremden etwas schwer zu bestimmen, denn Georgenhausen und Zeilhard sind so miteinander verwachsen, dass ich keine Ahnung habe, wo das eine anfängt und das andere Aufhört):

Bild #49: Sonne auf der Mauer des Hofguts

Bild #50: Das Herrenhaus des Hofguts auf der linken…


Bild #51: …und die Georgenhäuser Dorfkirche auf der rechten Strassenseite

Hier biege ich dann links ab, und folge der Ollenhauer- und der Hirschbachstr. ostwärts, durch ein schmuckloses Wohn- und Gewerbegebiet bis zum östlichen Ende von Georgenhausen, wo ich auf den Radweg wechsle, der neben der B38 über den nächsten Hügelrücken in Richtung Spachbrücken führt:

Bild #52: An der B38 hinter Georgenhausen

Inzwischen herrscht fast schon sowas wie Abendstimmung (jaa, klar, ist ja auch schon fast vier Uhr – mistige Winterzeit!) – das Licht der Sonne flutet schon ganz flach und rot von Südwesten herüber und kommt dabei kaum noch über die Hügelkuppen…

Bild #53: Am Hirschbach

…und mein eigener Schatten hetzt inzwischen in langgezogener Riesengröße neben mir her.

Über die nächste Kuppe, dann im roten, schweren Abendlicht nach Spachbrücken hinein…

Bild #54: Nordwestlicher Ortsrand von Spachbrücken

…die schattig-dämmrige Erbacher Str. runter…

Bild #55: Erbacher Str.

…und schließlich rechts in die enge, leicht ansteigende Hofstr., auf der erst zwischen eng stehenden alten Häusern, dann durch ein großzügigeres Neubaugebiet, bis zum westlichen Ortsrand laufe und Spachbrücken auf einem schlammigen, unmarkierten Feldweg auf halber Höhe des langgezoggenen Hügelrückens über Zeilhard und Georgenhausen wieder verlasse:

Bild #56: Blick zurück auf Spachbrücken

Westwärts, lange geradeaus, auf schlamigen Pfaden zwischen rostrotbraun ausgeleuchteten Äckern an der Hügelflanke, während schräg vor mir unaufhaltsam die Sonne hinter den Hügeln vor Ober-Ramstadt versinkt:

Bild #57: Tatsächlich ist das noch nicht der „offizielle“ Sonnenuntergang, der kommt erst in ein paar Minuten. Aber hier oben i Hügelland verschwindet die Sonne eben schon ein bisschen früher hinter dem gewellten Horizont.
Oh, und so düster und dämmrig wie auf dem Bild ist es natürlich auch nicht, das kommt unter anderem auch vom direkten intensiven Gegenlicht

Nach einem knappen Kilometer wechsle ich eins nach rechts, auf einen nicht minder schlammigen Weg auf dem breiten Hügelrücken, der noch fast einen ganzen Kilometer über Zeilhard und Georgenhausen weiter nach Westen verläuft, bevor er schließlich zusammen mit dem Marker Z1 des Dilshofen-Wegs rechts über den Rücken abknickt…

Bild #58: Z1 vor Zeilhard

…und mich vorbei an einem abendschattigen Umspannwerk in den Hügelwiesen…

Bild #59: Umspannwerksilhouette vor dem Abend(eigentlich Nachmittags)himmel

zurück in die Taldelle bringt, auf den Weg „Am Mühlbach“ der zwischen dem Ortsrand des dämmrigen Zeilhard und der sanft geschwungenen Hügelflanke…

Bild #60: …über die das letzte, helle Glühen der untergehenden Sonne schimmert

…geradewegs zurück zum Ausgangspunkt der heutigen Tour vor der Turnhalle „Am Hirschbach“ bringt.
Und fertig.
Frischgemacht, umgezogen, und noch mal bei der Verwandschaft im oberen Ortsteil auf Kuchen und ein Tässchen Kaffee vorbeigeschaut – der perfekte Ausklang für eine nette Tour… 🙂

Das war gut.
Schön entspannt bei herrlichstem Sonnenschein durchs weite Hügelland, und dabei auch noch fünf neue Orte erlaufen und am Ende auch noch mit dem leckeren Backwerk meiner Tante belohnt worden.
So lässt sich der Dezember aushalten… 🙂

Strecke: 14,8 km
Zeit: Wie immer beim Laufen mit Foto – nicht genommen
Anteil der noch nie gelaufenen/gebloggten Passagen an der Gesamtstrecke: 96,62% (14,3 km von 14,8 km)
Karte:

M.

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19 Antworten to “Mit dem Foto ins sonnige Rheinheimer Hügelland: Zeilhard – Gundernhausen – Georgenhausen – Spachbrücken (14,8 km)”

  1. Ruben Says:

    Jaja, illegal Kieswerke betreten … also wirklich.

    Tolle Tour! Bei uns wars am Dienstag so schön… aber das es bei euch so viele Waldfreien Flächen gibt ist schon cool. Irgendwie. Irgendwie auch uncool 😉 Aber für Fotos ist es super :)…

    Wünsche dir ne schöne Adventszeit!

    • matbs Says:

      Uuuh, das „i“-Wort…
      Das habe ich doch extra vermieden, schließlich war´s keine Absicht und ich hatte mich verirrt, und da war auch kein Schild oder sowas und es war gar nichts los…

      Das mit dem Wald/Nicht Wald ist das schöne bei uns hier oben – wenn du Bäume willst, dann kriegst du die auch bis zum Abwinken, und wenn nicht, dann nicht… 😉

      Schönen Advent zurück! 🙂

  2. Kümmel Says:

    Bei Bild 16 habe ich mich erst gefragt, was du denn da für eine gewagte neue Frisur hast 😉

    Wenn der Erste-Hilfe-Kurs für den Führerschein gewesen sein sollte, wäre es vielleicht nicht so prickelnd gewesen, wenn du dann schon mit einem Auto rumgefahren bist.

    Und einen Foto mitzunehmen lohnt sich quasi immer. Fühle dich also von der Tour bestätigt.

    Sehe ich das eigentlich richtig, dass am nordwestlichen Rand von Spachbrücken noch nichts von der Umgehungsstraße zu sehen ist? Dann werkeln die wohl wirklich erst auf der Nordostseite Richtung Groß-Zimmern.

  3. matbs Says:

    Das auf Bild #16 nennen wir hippen Schönlinge am Puls der Zeit den „Buschwerk“-Stil.
    Gerade gaaaaanz groß im Kommen. 😆

    Das mit dem Führersein macht irgendwie Sinn.
    Andererseits reden wir hier über ie Neunziger, damals war alles anders, seltsam und mit beschissenen Techno-Beats unterlegt, da hat Logik keinen Platz gehabt. 😀

    Foto Mitnehmen: Lohnt sich fast immer.
    Fotobericht machen: Trotzdem ein Arsch voll Extraarbeit, dat jeht nüsch imma!

    Und Nordwestrand von Spachbrücken siehst du nicht ganz richtig, tatsächlich ist die Umgehung sogar schon in Betrieb. Allerdings geht sie schon vor der letzten kleinen Kuppe vor dem Dorf ab – auf Bild #52 kannst du sie sehen, wie sie links abgeht.

  4. Helmut Says:

    Hallo Matthias,
    dsa seltsame Holzgestänge ist als Ansitz für Greif-und Raubvögel gedacht. Sieht man öfters auf den Riedwiesen.
    Schöne Bilder von doch einem nicht so attraktiven Landstrich im nördlichen Odenwald. Die Sonne machts.
    Bis bald

    • matbs Says:

      Hallo Helmut,

      ah, okay, vielen Dank – diese Gestelle sind mir neulich schon mal auf der Riedlinie am Winkelbachufer bei Maria Einsiedel aufgefallen. Dachte schon, die wären vielleicht irgendwas Religiöses, zum Kreuzaufhängen bei Wallfahrtsprozessionen oder sowas. Aber die Raubvögel machen irgendwie mehr Sinn… 🙂

      Die Sonne hat tatsächlich den Unterschied gemacht, das war ideales Wetter für die Hügel da hinten.

  5. Gerd Says:

    Da warst Du ja echt schon fast bei mir vor der Haustüre. Und schon zum zweiten Mal auf dem Roßberg. Da war ich das letzte Mal, als dort noch Motocrossrennen stattfanden.
    Also, so vor ungefähr 40 Jahren.
    Muss da echt mal rauf. 😉
    Vom Otzberg lässt Du die Finger, oder besser die Füße. Den machen wir mal zusammen.
    Will Dir ja auch mal eine Burg zeigen. 😆

    • matbs Says:

      Na ja, zwei drei Kilometer bis zu dir nach Zimmern hoch wären´s wohl noch gewesen…

      Wenn du am Roßberg läufst, pass auf, dass du nicht ins Kieswerk abdriftest, das kann einem da ziemlich leicht passieren, hab´ ich gehört. 😀

      Und das vorläufige Otzbergverbot ist hiermit zur Kenntnis genommen.
      Hoffentlich dauert´s nicht so lange wie der Dritte Teil vom Nibelungensteig… 😉

  6. Bernd Says:

    Wirklich wunderschöne Fotos, da läuft man beim Betrachten im Gedanken einfach mit.
    So blauen Himmel den hat es hier aber schon lange nicht mehr gegeben. Hier ist es immer nur dunkelgrau.

    Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende. 🙂

  7. matbs Says:

    Dankeschön!
    Ist zwar nicht so gut wie selber blauen Himmel haben, aber vielleicht war´s ja wenigstens eine halbwegs nette Erinnerung daran, dass es sowas gibt.

    Auf dass in den nächsten Wochen schönes Wetter von der Küste bis zu den Alpen herrschen möge, damit wir alle mal wieder ein bisschen Sonne kriegen!
    Und natürlich ein schönes Wochenende zurück!

  8. Daniel Kopp Says:

    geschmeidig, geschmeidig! ich muss sagen bei dir schau ich echt gern rein. die berichte machen richtig spass, so als wäre man selbst gelaufen. dazu gute infos.

    ich lauf auch ab und an an golfplätzen vorbei, auch an einem abschlagsplatz. da ist mein weg aber mit hohen zäunen als schutz vor golfballgeschossen gesichert. so ein teil an die birne zu kriegen – man, man, man, ich glaub das ist nicht so witzig. 😉

    grüße, daniel

  9. matbs Says:

    Hehe, „geschmeidig“ ist jetzt nicht unbedingt die Vokabel, die ich mit meiner Lauferei verbinden würde… 😀

    Freut mich auf jeden Fall, wenn´s ein bisschen so intensiv und interessant rüberkommt, wie ich es unterwegs erlebt habe. Vielen Dank! 🙂

    Der Golfplatz bei Stetteritz hat natürlich auch Vorkehrungen dagegen getroffen, dass vorbeijoggende Passanten von Golfbällen verletzt werden – in diesem Fall ein Schild am Golfplatzrand, auf dem sowas steht wie „Wer hier vorbeigeht und deshalb einen Ball an die Birne kriegt, ist selbst schuld“.
    Da fühlt man sich gleich mal ´ne Ecke sicherer… 😀

    Andererseits ist mir auf all meinen Läufen an und sogar über Golfplätze noch nichts derartiges passiert, ist also vielleicht nicht ganz so häufig, wie man denkt.
    Aber der leicht eingezogene Nacken und die nervösen Blicke in den Himmel und rüber aufs Green bleiben natürlich trotzdem. 😉

    Schönes WE!

  10. dauerlaufen Says:

    Das ist schon unheimlich gutes Wetter für Dezember.Da stimmt was nicht. Noch kein Frost, nirgens. Schon komisch, oder?

  11. matbs Says:

    Ich wiederhole noch mal: „Em geschengte Gäulsche guggd mer net in soi Gosch“!
    😀

    Außerdem ist der Permafrost ja angeblich schon im Anrücken – und so lange er ein bisschen Sonnenschein mitbringt, ist mir das durchaus recht. 😉

  12. Evchen Says:

    Nö, jetzt schummel ich ausnahmsweise: ich habe noch nicht komplett gelesen.

    Aber sonst vergesse ich es wieder…

    Echt, Mundart ist in? Vielleicht sollte ich auch mal…hm. 😉

    Das von-unten-Bild von Dir ist richtig hübsch und sympathisch! 🙂

    So, jetzt geh ich erstmal laufen. Leider doch ohne Sonne und ohne Schnee: nur kalt und wolkig. *maul*

  13. matbs Says:

    Mundart, Eva, nicht Kauderwelsch… 😉 😀

    Verflixt, eigentlich wollte ich ja auf dem Bild majestätisch und ehrfurchtgebietend aussehen. Wie ist denn da nur „hübsch und sympathisch“ draus geworden…?

    Oh, was den Schnee angeht – pffffjooaalso, irgendwo wird er schon sein… 🙂


  14. ..bin nur per Zufall auf den Text gestossen…
    der Pfahl mit dem Querbalken: ist für Greifvögel als Ansitz, damit sie besser Mäuse (Mäusebussard) fangen können…


  15. Hallo!
    Darf ich eines ihrer Fotos für eine Präsentation in der Schule verwenden? Wenn ja, was schreib ich denn als Quellehin (Name?)
    lg
    Thomas


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