Weihnachtsfressorgienausgleichsrunde durch Mörfelden-Walldorf (13,5 km)

25. Dezember 2009

Am ersten Weihnachtsfeiertag steht traditionell das große
Weihnachtsessengehen bei irgendeinem tendenziell gehobenen gastronomischen Betrieb in der mittelbaren Umgebung an.
Das ist traditionell reichlich, lecker, langwierig und am Ende kann man kaum noch gehen vor lauter befriedigter Sattheit.

Schauplatz des diesjährigen Ersterweihnachtsfeiertagsessengehens ist übrigens das Restaurant „La Fattoria“ in Walldorf, das sich wohl ganz gut als „Edel-Italiener“ definieren lässt – keine Pizza Mix oder Spaghetti mit Tomatensoße auf der Karte, und ins Haus liefern die hier auch nicht. Dafür gibt´s Wolfsbarsch und Wachtelbrüstchen und Jakobsmuscheln und was die gehobenere mediterrane Küche sonst noch so alles zu bieten hat.
Das sieht im Vorfeld alles schon mal furchtbar appetitlich und nett aus…

Ebenfalls nett:
In Walldorf war ich noch nie laufen.
Und das, obwohl´s direkt am Rand meines Streckennetzes liegt.
Hmm…
Da könnte man doch eigentlich gleich noch ein kleines Ründchen drehen, um Walldorf zu erkunden und zumindest einen Teil der zu erwartenden reichhaltigen Kalorienaufnahme auszugleichen.

Prima Idee, wird gemacht.
Natürlich vor dem Essen, denn hinterher werd´ ich (das haben frühere Weihnachtsessen dieser Art gezeigt) wahrscheinlich nur noch watscheln können und damit beschäftigt sein, mir zu schwören dass ich nienieniemalsnicht jemals wieder einen Bisse Nahrung zu mir nehme… 😀


Aaalso:
Eine ansprechende Route raussuchen.
Check! (Von Walldorf in Richtung Mönchbruch, dann runter nach Mörfelden [um die Verbindung zum restlichen Streckennetz herzustellen] und von dort aus dann auf dem Regionalparkweg zwischen Wald und Feldern zurück)

Mittelschweres Frischmachzeugs und Wechselgarderobe für hinterher einpacken.
Check!

Und schließlich auf den Weg machen, so gegen Halb Elf nordwärts ins Rhein-Main-Gebiet nach Mörfelden-Walldorf, zum ausgesuchten Ausgangspunkt in der Walldorfer Jourdanalle, in Sichtweite der „Fattoria“ (damit ich´s hinterher nicht mehr so weit hab´. Vorausdenken! :D).
Check!

Ich starte in westlicher Richtung die Jourdanalle runter, vorbei an schmucklosen aber freundlichen Wohn- und Geschäftshäusern sowie der Fattoria, die von außen gar nicht sooo edel aussieht.
Aber bekanntlich kommt´s ja auf die Inneren Werte an, das gilt auch für Speisegaststätten! 😉

250 m., dann endet die Jourdanalle abrupt an der Bahntrasse, die mitten durch Walldorf führt. Ist aber kein Problem, denn hier gibt´s eine schreiend bunt bemalte Fußgängerunterführung (stilistisch an der einflussreichen „Lasst das doch mal die örtliche Grundschule übernehmen“-Schule angelehnt, die in vielen Bahnunterführungen der Republik zum Einsatz gekommen ist 😉 ).

Treppchen runter, durch den Tunnel und das obligatorische leichte Urinaroma, Treppchen rauf, und Willkommen im Westteil von Walldorf.
Links ein blockiger Plattenbau, ansonsten bescheidene Wohnhäuser, geradeaus ein Zebrastreifen und dahinter die Langstr., da lauf ich geradewegs rein.

Überraschend hübsches Stück.
Zum einen liegt das sicherlich am Wetter, das viel besser ist als erwartet – statt des graukaltfeuchtekligtrüben Wintersturms, der zuhause gewütet hat, herrscht hier fast schon sowas wie Frühling, sogar die Sonne hat sich ein bisschen zwischen den Wolken durchgewühlt und taucht die enge Strasse in warmes, wohlig-schräges Winterlicht.

Und zum anderen ist da auch noch die Langstr. selbst, die wohl sowas wie der alte Ortskern von Walldorf ist.

Walldorf, müsst ihr wissen, ist nämlich nicht besonders alt.
Ähnlich wie die Odenwalddörfer Rohrbach, Wembach und Hahn, die ich vor einem Vierteljahr besucht habe, wurde der Ort erst Ende des 17. Jahrhunderts gegründet, und zwar von Waldensern, die aufgrund religiöser Verfolung ihre Heimat im Piemont verlassen mussten und sich hier neu angesiedelt haben.
Und diese Auswanderer haben hier an der Langstr. (die damals noch „Grand Chemin“, weil die Waldenser bis weit ins 19. Jahrhundert hinein frankophon geblieben sind) ihre Fachwerkhöfe und eine kleine Kirche gebaut, an denen ich nun vorbeilaufe.
Das ist ziemlich interessant, vor allem, weil an jedem dieser Waldenserbauten eine Infotafel steht, auf der man was zu seiner Geschichte(n) zu lesen steht.
Das find´ ich total gut, auch wenn´s ordentlich Zeit kostet… 🙂

Immer geradeaus, vorbei an den Spuren der alten Waldenser, wie der kleinen Dorfkirche oder dem Waldenserhof, bis die Langstr. (oder der „Grand Chemin“, das klingt irgendwie noch viel spannender, oder?) zu Ende ist.

Fußgängerampel über die quer verlaufende Okrifteler Str., dann noch 200 m. zwischen Sportplätzen auf der ortsrandlagigen Strasse „In der Trift“, dann hab´ ich den Westrand von Walldorf erreicht und laufe auf der bequemen Parkschneise geradewegs in den Flachlandwald westlich des Ortes rein, der zu dem riesigen Waldgebiet zwischen Main und Darmstadt gehört, das weite Teile des südlichen Rhein-Main-Gebiets bedeckt.

Auch hier scheint der Winter bereits wieder vorbei zu sein.
Es ist (vergleichsweise) warm, hier und da liegen noch ein paar schnell dahinschmelzende Schneereste auf dem Waldboden, die Sonne scheint schräg durch die kahlen Wipfel hindurch, die Vögel trällern die ersten Frühjahrsnoten und in der klaren, kühlen Luft schmeckt man bereits einen Hauch von Frühling.
Total schön hier! 🙂

Das ist wohl auch der Grund, warum ich bei der ersten Gelegenheit rechts abbiege und die Kuckukschneise hochlaufe, anstatt wie eigentlich geplant dem Radweg 8 geradeaus in den Wald zu folgen – da oben schimmern nämlich die weiten sonnigen Brachwiesen des „Alten Torfstichs“ durch die Bäume, das ist einfach zu verlockend, zumal ich noch ganz gut in der Zeit liege.

250 m., dann bin ich am Waldrand und vor mir öffnet sich die weite, sonnenbeschienene Wildgrasfläche des „Alten Torfstichs“, in deren Mitte der freundliche Gundbach plätschert.
Sehr hübsch!

Links, ein Stück am Waldrand entlang, dann über die Wiese auf einen Pfad direkt am Gundbachufer, der auf meinem Plänchen überhaupt nicht verzeichnet ist. Etwas schlammig und glitschig, aber wunderschön, hier draußen in offenen Gelände neben dem weitgehend naturbelassenen Bach in der überraschend warmen Wintersonne.

Rechts jenseits des Bachs zieht langsam der idyllische Angelteich vor dem gegenüberliegenden Waldrand vorbei, dann wechsle ich halblinks auf einen herrlichen kleinen Trampelpfad (ebenfalls nicht in meinem Kartenmaterial verzeichnet), der am Waldrand direkt neben dem Bachufer weiter nach Südwesten führt.

Das schönste Stück bisher.
Der Alte Torfstich gehört ja eigentlich schon zum Mönchbruch, also der kilometerlangen Brachwiesenfläche, die das Herz von einem der größten (und schönsten) Naturschutzgebiete Hessens bildet.
Das sieht man auch – links der Wald, bestehend aus knorrigen Eichen, hohen Buchen, schlanken Birken, rechts dann der direkt neben dem Pfad der plätschernde Gundbach, dahinter der wunderschöne, mehrere hundert Meter breite sumpfige Brachwiesenstreifen, eingerahmt von noch mehr dichtem, urigen Flachlandwald.
Wäre fast eine perfekte Naturidylle, wenn da nicht der Wald von Strommasten schräg vorne wäre, und natürlich das dröhnende Heulen der Großraumflugzeuge, die sich im Minutentakt von der nicht mal mehr 1,5 km entfernten (direkt hinter dem Wiesenstreifen) Startbahn West des Frankfurter Flughafens in den Himmel wuchten.
Schön isses aber trotzdem!

Ich folge dem wunderbaren Pfädchen zwischen Wald und Bachufer über einen Kilometer, bis ich schließlich den breiten Wiesenstreifen der Feldschneise erreiche. Hier geht´s leider nicht mehr weiter, wohl auch, weil ich den offiziellen Anfang des Naturschutzgebiets erreicht habe (da wird nicht mehr halbwild an Bachufern entlanggelaufen…).
Also wechsle zurück links runter in den Wald, auf den Gundweg (Markierung: Gelbes Quadrat des OWK-Wanderwegs HW4), den ich ursprünglich sowieso hatte laufen wollen.

Weiter westwärts durch den Flachlandwald, der leider immer düsterer und öder wirkt, weil die Sonne sich hinter einer grauschwarzen Wolkenbank versteckt. Passend dazu wird auch der Untergrund schlechter, denn der Gundweg ist mit einer dünnen Schicht aus vereistem und wieder angetauten Restschnee bedeckt, die glatt wie ein Spiegel ist. Schliddrig…

800 m. Gundweg, dann wird´s Zeit zum Abbiegen (geradeaus würde ich weiter in Richtung Mönchbruchwiese und Jagdschloss Mönchbruch kommen, da ist es zwar wunderschön, aber heute passt das nicht mehr).
Links die Hochschneise (Radweg 23) am Rand der Birkensee-Wiese runter, auf alten Steinbrücken über ein oder zwei Bäche, dann an einer größeren Kreuzung mit Schutzhütte nochmal links und auf dem Stillbornweg (etwas makabrer Name, finde ich, denn auf Englisch heisst „stillborn“ „tot geboren“) bis zum Ortsrand von Mörfelden.

Hier muss ich erstmal durch ein Gattertor, dass den Staatsforst Mörfelden vom besiedelten Gebiet trennt (sowas gibt´s hier oben sehr häufig, weil Ballungsraum und Natur im Rhein-Main-Gebiet so eng beieinanderliegen), dann über eine praktisch ausgestorbene Umgehungsstrasse (Vitrolles-Ring, nicht viel Verkehr am Mittag des ersten Weihnachtsfeiertages, da brauch´ ich nicht mal die Fußgängerampel zu bemühen), dann bin ich in Mörfelden drin.

Wohngebiet, ruhig, nicht ganz neu aber ganz bestimmt auch nocht alt, Einfamilienhäuser und Doppelhaushälften, unter dem inzwischen bleigrauen trüben Winterhimmel nicht übermäßig ansehnlich (mit Sonnenschein wär das aber vielleicht anders).
Ich nehme die erste links, das ist der Steinweg, ein breiter und bequem gepflasterter Fußgängerweg, der zwischen den Rückseiten der Grundstücke ostwärts in Richtung Stadtmitte führt.

Unspektakulär: Reihenhäuser und kleine Gärten von hinten, ein paar schmale Rasenflächen und/oder Spielplätze, hin und wieder geht´s über eine ausgestorbene Querstrasse.
Immerhin, da kann man sich ganz gut darauf konzentrieren, die liberal verteilten Hundehaufen zu umschiffen, das klappt ganz gut… 😉

Über 900 unaufgeregte Meter Steinweg, dann geht´s unter einer alten Bahnbrücke hindurch in den engeren Ortskern, wo die Häuser etwas älter sind und dicht an dicht direkt am Bürgersteig stehen. Auch hier wirkt alles so ein bisschen grau und trübe (was allerdings auch daran liegt, dass ich es irgendwie schaffe, die richtig alten Strassenzüge mit den mutmaßlich hübschen Fachwerkhäusern, ungeschickt zu umgehen…), also beeile ich mich: Jungmannstr. runter, neben dem nicht wirklich charmanten neuen Rathaus (in typischer Sechziger-oder-Siebziger-Jahre-uns-ist-das-Stadtbild-Scheissegal-Architektur) über die Westendstr. in die Schafgasse, und auf der dann schließlich runter an die B44/Gerauer Str. am südöstlichen Ortsrand.

Die Ecke kommt mir leicht bekannt vor, kein Wunder, denn hier war ich schon mal im September.
Verbindung zum restlichen Streckennetz: Hergestellt!

Ich überquere die B44 (wieder mal an einer Fußgängerampel, dieses Mal warte ich auch brav, bis wirklich grün ist, denn die Stadt Mörfelden-Walldorf hat extra ein Schild aufgestellt, dass mich genau dazu auffordert [„Wegen der Kinder“]), laufe durch eine kleine Grünanlage auf die Bachgasse, und verlasse auf der Mörfelden in östlicher Richtung auf dem Radweg 10 in Richtung Bornbruchsee und Schloss Wolfsgarten.

Allerdings nur kurz, denn nach 300 m. ist schon wieder Schluss mit Radweg 10, stattdessen biege ich halblinks auf einen namenlosen und unmarkierten Asphaltweg, der ostwärts durch Äcker und Kleingärten führt.

Auch hier macht sich wieder die trübsinnig-trübe Winterstimmung bemerkba: Die graubraunen Felder wirken öde und leer, die Kleingärten wirken verstruppt und rattig, und der Matthias wirkt auf einmal abgespannt und angestrengt.
Grg, so langsam möcht´ ich gerne da sein.
Weil´s auf einmal so so dröge und so trüb ist.
Und weil meine Schuhe ein bisschen abgenudelt sind und mir deshalb die Füße ein klein wenig weh tun.
Und weil´s die letzten Tage ein bisschen wenig Schlaf und ein bisschen viel Essen gegeben hat.
Ud weil ich so langsam Hunger kriege.
Und weil auf meinen Schultern die ungewohnte Last eines neuen Lebensjahres drückt.
Und weil ich die letzten Kilometer ein bisschen zu viel Tempo gemacht habe (der Umweg am Gundbach war zwar schön, aber er hat meinen Zeitplan komprommitiert).
Und, weil, überhaupt halt…

Immerhin hab´ ich starken Rückenwind, der schiebt tatkräftig mit, während ich ostwärts durch die Äcker eiere…

Fast zwei Kilometer, dann erreiche ich den Waldrand und damit auch den Regionalparkweg/Radweg 19, denen ich laut Plan einfach nur nordwärts bis zurück nach Walldorf folgen muss.
Yay.

Ist auch gut so, denn laut Uhr hab´ ich nur noch eine Viertelstunde bis zur verabredeten Essenszeit, das wird schon ein bisschen eng.
Also mal schnell weiter, links/nordwärts den Regionalparkweg hoch.

Der ist bequem und durchaus nett, und hin und wieder gibt´s sogar eine nette kleine Infotafel, beispielsweise am hübschen Wurzelbach, den ich unterwegs auf einer kleinen Brücke überquere.
Danach geht´s dann an irgendeinem Campinggelände entlang bis an die B486, über die Fahrbahn und am lokalen Holiday Inn Express vorbei, einem rechteckigen Alptraum in Lachsorange (oder so ähnlich), der sowas von überhaupt nicht in die Landschaft des renaturierten Naherholungsgebiets passt, dass man sich bei seinem Anblick unwillkürlich fragt, ob bei der Planung dieses gräßlichen Dings nur Desinteresse und Inkompetenz oder vielleicht gar schon böse Absicht im Spiel waren.
Brrr, ist das furchtbar, nix wie vorbei, und drüber freuen, dass man keine Augen im Hinterkopf hat!!!

Zum Glück wird´s schnell besser, rechts im Wald zieht nämlich der ruhig daliegende Schnepfenseevorbei, direkt dahinter erhebt sich dann der Oberwaldberg, seines Zeichens der höchste Punkt im gesamten Landkreis Groß-Gerau.

Gut, das klingt jetzt vielleicht erstmal beeindruckender als es in Wirklichkeit ist, denn der Berg ist eigentlich eine renaturierte alte Müllhalde und mit gerade mal 45 Metern Höhe (= ca. 150 m.ü.NN) nicht gerade der Mount Everest, aber irgendwie ist er trotzdem ganz nett.
Weniger nett ist allerdings der Anblick der seelenlosen Bürobauten und Werks- und Lagershallen des Industriegebiets Mörfelden-Ost, das sich links des Wegs jenseits einer silbrig-grauen Winterwiese erstreckt.
Aber gerade als ich was richtig fieses drüber denken will, passiert´s:
Die Sonne kommt nochmal raus!

Direkt von hinten, wunderbar hell und warm und freundlich, und plötzlich ist alles wieder total hübsch.
Selbst das Industriegebiet.
Och, sooo übel ist das doch gar nicht, eigentlich ganz freundlich…
(Schon beängstigend, wie wankelmütig-wetterfühlig ich zuweilen bin – aber wie heisst´s doch so schön: Das Auge läuft mit… 😀 ).

Am Nordende des Oberwaldbergs macht der Weg noch einen kleinen Schlenker um ein Amphibienbiotop, kurz darauf laufe ich dann in der komfortablen Neubausiedlung „An den Eichen“ ein, die bereits wieder zu Walldorf gehört. Noch ein bisschen am Waldrand entlang bis zur B44, rüber, und wieder in die Jourdanallee rein, zum wartenden Auto, wo ich mich ganz fix ganz frisch mache und umziehe, um dann schließlich taufrisch und mit gerade mal 10 Minuten Verspätung die Fattoria zu betreten.

Der Rest ist Essen.
(Und zwar erst irgendsoein leckerer gebackener Käse aus dem Piemont an Feldsalat mit Pinienkernen, dann ein paar unglaublich leckere handgemachte Tortelloni mit irgendwas gefüllt [Verdammt, Gedächtnis, gib´ dir beim nächsten Mal etwas mehr mühe!!], gefolgt von einer butterweichen Perlhuhnbrust im Speckmantel mit Balsamicosoße und schließlich noch eine total leckere halbgefrorene Haselnussspeise. Dazu noch ein süffiger Pinot Grigio [weil ich ein Banause bin und auch zu Herzhaftem lieber Weisswein trinke…], und fertig ist das vorzügliche Weihnachtsessen).
Das kommt dann zwar auf ungefähr soviel Kalorien wie ein kleines zentralafrikanisches Land, und ich bin jetzt so satt, dass ich nie wieder im Leben was essen werde, aber das war´s wert! 🙂

Strecke: 13,5 km
Zeit: Nicht genommen, aber eher gemächlich
Anteil der noch nie gelaufenen/gebloggten Passagen an der Gesamtstrecke: 97,63% (13,18 km von 13,5 km)
Karte:

M.

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6 Antworten to “Weihnachtsfressorgienausgleichsrunde durch Mörfelden-Walldorf (13,5 km)”

  1. Daniel Kopp Says:

    schöner bericht. aber die bilder hast vergessen 😉 ne nur ein scherz…

    ne im ernst, die infos sind echt super. dazu die links – daß hat was! werd ich auch mal so machen wenn ich groß bin 🙂 macht bestimmt viel arbeit, mit der ganzen recherche und so.

    auf neustrecken läuft sich immer sehr angenehm, da geht die zeit rum wie nix. manchmal sogar schon zu schnell.

    grüße
    daniel

    • matbs Says:

      Keine Angst, der nächste Satz Bilder ist gestern bereits gemacht und vorbereitet worden und geht dann demnächst online. 🙂

      Die Recherche ist gar nicht soo furchtbar aufwändig, dank Suchmaschinen, Wikipedia und der Kartenfunktion von Panoramio haut das meistens ganz gut hin.
      Zumindest bei solchen kürzeren Touren, wenn man einen Dreißiger in der Fremde läuft, wird´s natürlich proportional mehr… 😉

      Und neue Strecke ist ja sowieso und überhaupt das einzig Wahre, es geht wirklich nichts darüber, irgendwo unterwegs zu sein, wo man noch nie gewesen ist.
      Da hast du absolut recht!

  2. Gerd Says:

    Erlebnislaufen zum Edelitaliener!
    Kriegt man echt nur bei Dir geboten! 😉

  3. matbs Says:

    Tja so eigenständiges Profil mit totaal außergewöhnlichen Inhalten ist eben der Gratislutscher der Zukunft, da muss man dranbleiben!!! 😀

  4. Evchen Says:

    Hoffentlich verzeihst Du, daß ich noch zu so später Stunde hier vorbeischaue? *blödel*

    Den ersten bisher kläglich vernachlässigten Beitrag aus 2009 freudig aufgesaugt? -Check. *kringel*

    Ui, schon zu Beginn dachte ich:“Oh bitte erzähl, was Du leckeres gegessen hast!“ *jummie*
    Köstlichst! *sabber*

    Köstlich sind die Gebäude, die Du uns dieses Mal zeigst ja nicht gerade. Ääääähäähä!

    Wenn Du Dir Frischmach- und Umziehsachen mitnimmst, läßt Du die dann im Auto oder hast Du auch schon mal einen Rucksack geschultert und wo bringst Du im Sommer, wenn man logischerweise weniger Verstaumöglichkeiten hat, Deine Kamera unter?

  5. matbs Says:

    Nur zu, wir hier beim Laufblog haben rund um die Uhr geöffnet!

    Und die Gebäude – tja, Mörfelden Walldorf liegt nun mal im Herzen den Ballungsraums, quasi in Spuckweite der Großstädte Frankfurt, Darmstadt und Offenbach (und wenn du richtig gut spucken kannst sind auch Mainz und Wiesbaden gleich um die Ecke), zwischen einigen der vielbefahrensten Autobahnen weit und breit und direkt neben dem größten Flughafen des Landes – da ist´s nicht immer so richtig weit her mit der mit dörflichen Idylle oder der gediegenen Bauästhethik…

    Mit Rucksack laufe ich normalerweise nie, das macht mich immer total fertig, selbst wenn der Sack nur ganz leicht ist. Deshalb lass´ ich das Zeug entweder im Auto, oder (wenn ich eine Einwegstrecke laufe, an deren Ende ich verabredet bin) ich seh´ zu, dass ich mir den Rucksack zum Ziel bringen lasse.
    Und die Kamera ist normalerweise grundsätzlich in der Hand, das spart Zeit und ermöglicht halbwegs spontane Schnappschüsse.


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